Casa Felino La Rosaleda

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Fellknäuel

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Hallo zusammen,

anbei ein Tierheim, über das ich etwas berichten möchte:

Casa Felino - A.P.A.R. La Rosaleda**



Seit 1989 gibt es auf Teneriffa eine Katzenherberge.
In der Katzenherberge La Rosaleda auf Teneriffa leben etwa 350 Katzen. Dadurch, dass viele freilebende Katzen unkastriert sind, wird der "Überschuss" von den Einheimischen einfach im Tierheim abgegeben, oder im Karton vor die Türe gestellt.
Oft kommt es auch vor, dass dem Besitzer das Geld für die Behandlung des Tieres fehlt, oder er dafür nicht aufkommen möchte und so landen diese Tiere letztendlich auch im Tierheim.

Dem Tierheim fehlt es an allen Ecken und Enden an Geld, so dass leider auch notwendige Operationen und Behandlungen oft nicht durchgeführt werden können.


Vielleicht kennt auch jemand die Geschichte von Don Pedro und den roten Katzen.

er sammelte Müll....und rote Katzen

das Buch dazu

Die Katzenherberge La Rosaleda hat damals all diese roten Katzen, 68 Stück an der Zahl, aufgenommen.

Diese Katzen, "die rote Bande" genannt, sind inzwischen alle kastriert, aber leider nicht vermittelbar, da sie ein Zusammenleben mit Menschen nicht kennen. So leben sie in der Gruppe im Tierheim.

Für Tiere, die unvermittelbar sind, oder bislang noch nicht vermittelt werden konnten, sucht das Tierheim Paten, die sich mit einem jährlichen Beitrag beteiligen.

Vielleicht hat der eine oder der andere etwas Zeit, sich das mal in Ruhe durchzulesen und möchte vielleicht auch etwas helfen mit einer Patenschaft, mit einer Spende oder vielleicht auch sogar, indem er einer "armen Socke" ein neues Zuhause gibt.

Für Anfragen kann sich gerne an die auf der HP genannten deutschen Ansprechpartner gewandt werden.

vielen lieben Dank und liebe Grüße
Silvia

http://www.katzen-forum.net/tierschutz-allgemein/10368-mit-meerblick.html
 
Sanny

Sanny

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Ja,in den HPs kann man unglaublich schön schreiben.

Die Realität sieht manchmal aber ganz anders aus.

Blutniesende Kitten in einem unbedachten Freigehege,die auf nasskaltem Boden sitzen,weil es in den Wintermonaten dort doch sehr oft regnet.
Und bei Nachfrage bekommt man zur Antwort:tja,die stecken sich halt immer gegenseitig an.

Leukosekätzchen die zusammen mit den gesunden gesteckt werden...


Meine Geisha ist von dort.
Zuerst wurde es mir mehr als schwer gemacht eine Katze zu adoptieren.Sie wollten mir keine geben.Ich bestand auf eine VK,wurde aber abgelehnt.
Dann kam plötzlich der Anruf,wenn ich eine Katze haben möchte,sollte ich am nächsten Sonntag kommen.
Dort angekommen wurden mir mal eben schnell die Katzen gezeigt,dann ging die Leiterin zum golfen.
Ich nahm Geisha mit,bekam aber nichtmal einen Schutzvertrag.
Auf meine Mails mit Fotos von Geisha wurde nie geantwortet.

Ein Jahr drauf ging ich mit einer anderen Fori wieder ins Katzenhaus.Sie hatte sich als Flugpate beworben und wollte die Katzen,die sie mitnehmen sollte gerne vorher kennenlernen.
Man sagte uns,wir sollten um 11 Uhr dort sein,weil die Leiterin um 12 Uhr ein Golfturnier hat.
Um 11Uhr waren wir dort.Wir gingen in das Katzenhaus und standen bestimmt erstmal 10 Minuten dort herum,bevor eine Dame aus einem Zimmer kam und uns mitteilte,die Leiterin sei bereits beim golfen und es gäbe momentan keine Katzen,die nach Deutschland müssten.Sie würden sich aber bei Bedarf melden.

Ich hatte unmengen an Fotos von Geisha dabei,die wurden aber nicht angeschaut-"oh,hab grad keine Brille auf" -und schon war die Dame wieder weg.

Wir sind dann in Begleitung eines älteren Herren durch die Katzenhäuser gegangen.Er reagierte außerst gleichgültig,als wir fast heulend mit den blutig niesenden Kätzchen auf dem Arm dastanden.


Ich wollte etwas ändern und bot an,die Überdachung der Gehege zu übernehmen.So,dass die Katzen nicht schutzlos dem Regen ausgeliefert sind.
Nie bekam ich eine Antwort darauf.

Naja,wahrscheinlich wäre eine Geldspende erwünschter gewesen,als das Material.


So leid mir diese Katzen tun,ich nehme Abstand davon diesem Verein zu helfen.
 
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Fellknäuel

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hallo Sanny,

tut mir leid, dass du da schlechte Erfahrungen gemacht hast.

Ich kenne andere persönlich, die in der Herberge auch schon waren und geholfen haben. Sie haben mir das anders erzählt.

Wenn es dem Tierheim an allen Ecken und Enden an Geld fehlt, können sie leider nur das tun, was in ihrer Macht steht und wenn sie das Geld für Impfungen hätten und die Möglichkeit die Katzen zu trennen, würden sie das auch gerne tun. Aber leider geht das halt finanziell nicht.

lg
Silvia
 
Sanny

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Wenn es dem Tierheim an allen Ecken und Enden an Geld fehlt, können sie leider nur das tun, was in ihrer Macht steht und wenn sie das Geld für Impfungen hätten und die Möglichkeit die Katzen zu trennen, würden sie das auch gerne tun. Aber leider geht das halt finanziell nicht.
aber regelmäßig golfen gehen,das geht.
Vorallem da das Golfspielen ja wichtiger erscheint,als Flugpaten oder Katzen zu vermitteln.

Und wenn es an Geld fehlt,dann nimmt man auch die Hilfe an,die man bekommen kann.
Die Überdachung hätte ich mit Spenden übernommen,nur dass ich das Material eben selbst gekauft hätte.
Das war aber wohl nicht von Interesse.

Ich bin hier,Vorort,nicht die einzige,die so ein Bild bekommen hat.

Es ist ein jahr her,dass ich das letzte Mal dort war und ich hoffe es hat sich etwas geändert.
Nur nach all diesen Erfahrungen helfe ich woanders,wo ich auch sehe,dass es ankommt.
 
Aristo

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Ein Jahr drauf ging ich mit einer anderen Fori wieder ins Katzenhaus.Sie hatte sich als Flugpate beworben und wollte die Katzen,die sie mitnehmen sollte gerne vorher kennenlernen.
Man sagte uns,wir sollten um 11 Uhr dort sein,weil die Leiterin um 12 Uhr ein Golfturnier hat.
Um 11Uhr waren wir dort.Wir gingen in das Katzenhaus und standen bestimmt erstmal 10 Minuten dort herum,bevor eine Dame aus einem Zimmer kam und uns mitteilte,die Leiterin sei bereits beim golfen und es gäbe momentan keine Katzen,die nach Deutschland müssten.Sie würden sich aber bei Bedarf melden.

Wir sind dann in Begleitung eines älteren Herren durch die Katzenhäuser gegangen.Er reagierte außerst gleichgültig,als wir fast heulend mit den blutig niesenden Kätzchen auf dem Arm dastanden.

Diese Fori war ich - gelle Sanny, Du meinst mich doch? - und ich kann ihren Bericht leider nur bestätigen.

Dass meine Flugpatenschaft nicht zustande kam, fand ich schon sehr schade, denn schließlich werden ihnen die Leute damit sicher auch nicht die Türe einrennen. Aber mehr als anbieten konnte ich nicht und es waren ja wohl sogar Katzen für einen Flug vorgesehen. Die Organisation scheint da nicht so dolle zu klappen ... :(

Zu den Katzen: Wäre ich auf "Katzensuche" gewesen, ich glaube, ich hätte dort keine mitgenommen, da die meisten armen Nasen offensichtlich krank waren :( und die ganze Anlage einen rel. ungepflegten Eindruck auf mich machte. Auch bei Regen kann man putzen ... finde ich. Ich will nun nicht sagen, dass mir der Urlaubstag verdorben war, aber einen Dämpfer hatte die gute Laune schon bekommen :cool:

Sanny, ich darf sicher mal ;):




Grüßle
 
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Fellknäuel

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Hallo Sanny und Aristo

erstmal danke für eure ausführliche Antwort.

wegen der Überdachung frage ich nach, warum sie das nicht wollten, bzw. nicht reagiert hatten.

wegen der Vermittlung weiss ich nur, dass kranke Tiere nicht vermittelt werden, also ein Teufelskreis mit Schrecken ohne Ende....

Es fehlt wohl dort wirklich an allen Ecken und Enden, eine TÄ ist zwar jeden Tag in der Katzenherberge, aber bei 350 Katzen und tgl. neuen dazu, ein sicher irgendwo aussichtsloses Unterfangen.

Eine Quarantänestation gibt es für die Kranken, aber leider neben dem wenigen Geld wohl auch zuwenig Personal und viele katzen lassen sich wohl auch nicht anfassen. Geld für nötige Operationen fehlt wohl auch.

Wegen den Menschen dort, die ihr beschrieben habt, kann ich nichts zu sagen. Ich denke mir halt, dass, wenn man das täglich sieht und genau weiss, dass man nicht helfen kann, aber doch eigentlich gerne möchte, einfach "Abstand" dazu gewinnen mus, damit man seelisch nicht kaputtgeht.
Sie sind ja nicht nur einen Tag dort, so wie ihr, sondern sie sehen das Elend jeden Tag, Tag für Tag.......

Meine Gedanken gehen halt dahin, dass wenn alle wegschauen, den Tieren auch nicht geholfen ist. Sie haben es sicherlich nicht leicht und vor allem auch ein besseres Leben verdient.

Verstehst du was ich meine?


lg
Silvia
 
Sanny

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Sylvia,ich verstehe was du meinst und ich hoffe,dass sich die Situation dort in dem letzten Jahr geändert hat.
Als ich Geisha adoptierte,konnte ich sie gleich als "kerngesund" mitnehmen.Sie war erst kurz vorher kastriert worden und sass daher noch in Einzelhaft.(dass sie alle andere als kerngesund war,kann man sich denken)

Alle anderen Katzen waren nicht vermittelbar,da sie krank waren.

Es fehlt mir irgendwo an Verständnis,wenn man den gesunden Tieren eine Chance auf eine Vermittlung nimmt,indem man kranke dazu setzt.
Hättest du die Junkatzen gesehen.....Sylvia und mir standen die Tränen in den Augen.

Damals als ich Geisha adoptiert hatte,schaute ich regelmässig auf die HP,alle grossen Pläne,Anbauten..etc für das Spendengelder erbeten wurde..von all dem war nach einem Jahr noch nichts zu sehen.Das Katzenhaus sah noch genauso aus,wie ein Jahr zuvor.

Da,und das ist meine persönliche Meinung,frage ich mich,ob ich mit meinen Spenden nicht neue Golfschläger finanziere.


Die Überdachung sollte damals mit Hilfe dieses Forums zustande kommen(ich hatte nach unserem Besuch dort,einen Thread über Tötungsstationen und überfüllte THs geschrieben) aber da keine Reaktion vom TH kam und auch das Telefon nicht abgenommen wurde...
 
Aristo

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Hallo Fellknäuel-Silvia ;)

Ich bin sicher die letzte, die wegguckt, und ich hätte ja gern geholfen damals als Flugpatin, aber es kann ja nicht sein, dass ich dreimal nachhake, ob nun Katzen mitkommen oder nicht :confused: Das fand ich schon schade und der Gesamteindruck vor Ort war dann eben auch nicht so prickelnd. Sicher kann nicht jedes Tierheim so schnieke aussehen wie das neue in Berlin, aber wenn schon vom "Personal" so ein Desinteresse kommt,.....? :confused:

Vielleicht ist aber jetzt, nach über einem Jahr, ja alles anders? *hoff*

Grüßle
 
Orphi

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  • #10
@ Silvia Du schreibst es sehr anschaulich, aber ich habe es vielleicht auch überlesen.... wohnst Du auf der Insel?
Kennst Du das alles genau und nicht nur von einem Urlauber-Besuch?

@ Sanny das Bild treibt einem die Tränen in die Augen, ich würde da nur noch heulen.......

DAs ist doch das Heim, wo Du damals sammeln wolltest oder gesammelt hast, um es zu Überbauen, damit es nicht so reinregnet........ es ist eine Sauerei, dass die Vorsitzende zum Golfen geht und sich dort überhaupt nicht zu kümmern scheint.

Sei froh, das Geisha gesund ist.

Liebe Grüße
Heidi und die drei Fellbeutel
 
Shamilla

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  • #11
Ich habe auch eine Katze von dort. Meine Mails mit aktuellen Fotos werden auch leider nicht beantwortet. :mad:
Nachdem meine Maus da war, war ich anschließend erst nochmal 350 Euro los beim TA. Mehr möchte ich dazu nicht sagen...

Lg Loraine
 
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Sanny

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  • #12
DAs ist doch das Heim, wo Du damals sammeln wolltest oder gesammelt hast, um es zu Überbauen, damit es nicht so reinregnet........
ja,das ist es.Allerdings habe ich,nachdem ich niemals eine Reaktion vom TH bekommen habe,das Sammeln erst gar nicht angefangen.
Kurz darauf ging die erste Sammlung zu Xana nach Portugal und ich bin froh,dass wir wenigstens diesen Tieren dort helfen konnten.


Sei froh, das Geisha gesund ist.
ja,ich bin sehr froh,dass es bei der chronischen ZFE geblieben ist.Wobei sie sehr anfällig ist und kein sehr stabiles Immunsystem hat.
Der Herzwurmverdacht wurde bisher zum Glück nicht bestätigt(wobei er auch noch nicht 100% ig von der Hand zu weisen ist-und wenn sie ihn hat,dann hat sie ihn von dort mitgebracht)

Ich habe auch eine Katze von dort. Meine Mails mit aktuellen Fotos werden auch leider nicht beantwortet. :mad:
es besteht also nicht nur bei Geisha absolutes Desinteresse.
Hast du einen Schutzvertrag bekommen?
Ich gehe mal davon aus,die hast deine Katze über einen dt.Partner-Verein gefunden,oder hattest du direkten Kontakt mit dem TH?
 
Yaiza

Yaiza

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  • #13
@ Shamilla:

Liebe Lorraine, ich hoffe, Du glaubst mir, dass Martin und ich sehr wohl Interesse daran haben wie es Mimi geht!
Das Problem ist, dass ich täglich bis zu 40 E-Mails bekommen und Deine leider "untergegangen" ist. Das ist ärgerlich und mir sehr peinlich, aber es ist leider passiert. Marleen hat mir nun heute Morgen Deine Mail noch einmal weiter geleitetet (nachddem Du sie angeschrieben hattest) und ich habe Dich heute Morgen telefonisch versucht zu erreichen und Dir eine Mail geschrieben.
Wie gesagt: ich kann mich nur entschuldigen, dass ich Deine sehr liebe Mail und die schönen Fotos übersehen/vergessen habe.
Die Fotos,etc. wird Martin nun in die News stellen.

Ganz liebe, friedliche Grüße

Jessi
 
Yaiza

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  • #14
Antwort von Martin:

Hallo Sanny und Aristo,

nachdem ihr beide Euch sehr negativ zur Rosaleda geäußert habt, möchten meine Frau und ich auch eine andere Sichtweise der dortigen Arbeit aufzeigen. Dass man eben den dortigen Katzen hilft und nicht nur beim Golfen ist.

Meine Frau und ich waren in den vergangenen zwei Jahren viermal vor Ort, um in der Katzenherberge zu helfen und verschiedene Punkte zu verbessern. Da ich die Website der Rosaleda betreue, stehe ich in regelmäßigem Kontakt mit den Helfern vor Ort. Trotzdem versuche ich so objektiv wie möglich zu schreiben.


Marleen / „golfen“ / keine Antwort
Früher war Marleen (1.Vorsitzende) die erste Ansprechpartnerin, wenn es um Tiervermittlung nach Deutschland, News von der Rosaleda, Antworten auf Mails, Flugpaten, etc. ging. Seit ca. Oktober 2005 haben für Marleen private Dinge (Scheidung, Pächterwechsel vom Golfplatz) Vorrang. Auf ihren Wunsch (und da sie vor Ort die einzige mit Internetzugang ist) sind bei den Kontaktdaten allerdings weiterhin ihre Mailadresse und Handynummer angegeben. Tatsächlich kümmert sich vor Ort nahezu auschliesslich Marion um alle Belange der Katzenherberge.

Dies ist ausserhalb der Rosaleda kaum bekannt und so kommt es leider sehr sehr häufig vor, dass Anfragen an Marleen gerichtet werden (die Leute wissen es ja nicht besser – woher auch ?) und somit unbeantwortet bleiben. Das ist ein Punkt der auch uns nicht gefällt, weshalb wir versucht haben, die allgemeinen Anfragen in Deutschlandauf entsprechende Ansprechpartner zu konzentrieren und wir dieses dann direkt mit Marion/Marleen (je nach Thema) klären. Aber vieles geht halt doch von den Leuten direkt zur Marleen. Vor allem von jenen, die früher mit ihr viel Kontakt hatten.

Kurz noch zum Thema „golfen“. Marleen (und ihrer Familie) gehört nebenbei der angrenzende Golfplatz, der verpachtet ist. Auf Grund von Problemen mit dem Pächter war der Golfplatz für mehrere Monate nicht verpachtet und so musste sich Marleen um den Golfplatz kümmern. So arbeitete sie an der Kasse des Golfplatzes und war dort nicht, um Golf zu spielen. Wenn man den Hintergrund nicht kennt, denkt man natürlich gleich, die Frau spielt Golf. ( Der Satz:“Marleen ist heute auf dem Golf“, etc. klingt halt sehr irreführend.) Aber so werden leider auch falsche Gerüchte gestreut ! Auch Golfturniere werden ausgerichtet, um gleichzeitig Werbung für die Katzenherberge zu machen und eine Tombola zu Gunsten der Katzen auszurichten.


Babygehege:
Da die Website im Moment überarbeitet wird, ist der deutsche Bereich noch nicht fertig. Aber auf der spanischen Seite kann man unter „Proyectos urgente >> Casita bebés“ den aktuellen Stand der Spenden einsehen. Das heisst, dass bis heute noch nicht einmal die Hälfte der benötigten Spenden für den Bau eingegangen sind. Da die finanziellen Mittel weiter fehlen, ist das Babygehege noch immer im ursprünglichen baulichen Zustand.

Ohne die Hintergründe von Sanny (welcher Art sollte das Dach sein), als auch die von der Rosaleda (warum wurde das Dach abgelehnt) zu kennen, möchte ich folgenden Gedanken in den Raum stellen. Möglicherweise war es den Verantwortlichen wichtiger, dass das Babygehege als Ganzes neu gebaut wird und dann wäre das „provisorische“ Dach von Sanny eine unnötige Ausgabe gewesen. Vielleicht rechnete man damit, dass die finanzielle Seite zeitnah geklärt wäre und man mit dem Bau beginnen kann. Dies nur mal so als Gedanken. Ich möchte hier für KEINE der beiden Seiten Partei ergreifen !

Das derzeitige Babygehege ist keine ideale Lösung, dass ist allen Beteiligten bewusst. Die Katzen können bei Regen Unterschlupf in einer Holzhütte finden, um der direkten Nässe aus dem Wege zu gehen, aber auf Grund der Bauweise ist es halt doch recht zugig im Gehege. Ein Dach alleine wird das Problem aber nicht lösen.


Gesundheit der Tiere:
Ein Thema das immer wieder kritisiert wird ist der Gesundheitszustand der Tiere. Wobei in der Regel die einzige Kritik „tränende Augen“ und „Katze niest“ sind. Ich möchte hier nichts schön reden, auf viele Katzen der Rosaleda trifft dies zu.

Aber auch hier sollte man nicht immer nur das Negative suchen ! Auf meinen vielen Reisen auch auf die anderen kanarischen Inseln habe ich immer den Weg zu dortigen Tierschutz- Organisationen, privaten Tierschützern und Tötungsstationen gesucht. Die Qualität der Haltung und die Gesundheit der Tiere sind da sehr unterschiedlich gewesen. Auch für die Art und den Umfang wie man sich um die Tiere kümmerte, gibt es nach oben und unten viel Spielraum. ABER alle hatten eines gemeinsam: Sie beherbergten nur 30 – 70 Katzen !

Das ist mit der Rosaleda nicht zu vergleichen. Dort sind derzeit ca. 300 Katzen untergebracht. Zu Spitzenzeiten können es durchaus auch mal 350 Katzen und mehr sein. Für diese Anzahl der Katzen ist die Herberge gar nicht ausgelegt ! Die Gehege sind für ca. 150 Katzen geplant worden – was im Vergleich zu anderen Tierschutzorganisationen immer noch das 2-4 fache ist.
Im Laufe der Jahre ist die Rosaleda als das Tierheim für Katzen ein Begriff in der Bevölkerung geworden. Sicherlich bei Vielen auch mit negativen Erfahrungen. Aber das ändert nichts an der Tatsache, dass einfach alle Katzen dort „abgeladen“ werden. Vor Ort ist man in der verzweifelten Lage, auf der einen Seite überfüllt zu sein und auf der anderen Seite werden abgewiesene Katzen auf dem Parkplatz vor der Herberge dann eben ausgesetzt. Also versucht man im Gespräch die Leute davon zu überzeugen, die Katze zu behalten (solche die ihre Katze abgeben wollen) oder, dass sie der Katze ein neues Zuhause schenken (bei Fundtieren).

Bei der Versorgung der Katzen – im Falle der Rosaleda – sprechen wir hier also von ganz anderen Dimensionen. Die Quarantäne -Station hat eine Kapazität für ca. 20 Katzen. Hinzu kommen einige separate Boxen. Selbst wenn man wollte, könnte man noch nicht einmal das gesamte Babygehege in die Quarantäne stecken. Das erschwert die Arbeit enorm, vor allem in den größeren Gehegen. Wo will man die Grenze ziehen zwischen gesunden und kranken Katzen ? Wie krank muss eine Katze sein, damit sie als krank gilt ?

Es gibt dort 4 Gehege, wovon nur 2 mit einem Netz „überdacht“ sind. Das ist zum einem das Babygehege und das Gehege mit den wilden Katzen. Letzteres, damit sie nicht ausbüchsen und auf die Strasse rennen. Bleiben noch zwei Gehege, wovon eines die schwerkranken Katzen beherbergt. Wie sollen nun die anderen Katzen von einander getrennt werden ???

Alle Katzen, die nach Deutschland ausfliegen, werden kurz vorher getestet und bis zum Abflug separiert. Seit rund einem Jahr ist hierfür nun auch Marion zuständig und seitdem funktioniert dies problemlos.
Flugpatenschaft
Flugpaten sind immer sehr rar und daher eigentlich immer sehr willkommen. Es gibt allerdings auch Zeitpunkte, dass Flugpaten nicht benötigt werden, wenn in Deutschland keine Pflegestelle frei ist oder aktuell kein neuer Besitzer auf ein Tier wartet. Zuletzt bin ich ebenfalls leer geflogen, obwohl wir bei mehreren Tierschutzorganisationen (war andere Insel) angefragt hatten. Für die einen war es der falsche Flughafen, die anderen hatten keinen Hund/Katze reisefertig. Auch das kommt nun mal vor.
Es ist allerdings nicht akzeptabel, dass Flugpaten einfach stehen gelassen werden. Wenn meine Frau und ich Anfragen von Flugpaten haben, aber dafür keinen Bedarf (falscher Flughafen, Urlaubsziel, keine neuen Katzeneltern, etc.), dann informieren wir die Flugpaten und nennen ihnen alternative Tierschutzorganisationen die (vielleicht) Bedarf haben. Zumindest eine Absage sollte möglich sein.


Geisha
Die Umstände zur Vermittlung bzw. erste Ablehnung sind mir nicht bekannt. Vorkontrollen machen wir hier in Deutschland (mit viel Zeitaufwand), aber auf Teneriffa wird dies nicht getan (keine Personen dafür vorhanden). Ohne Schutzvertrag wird normalerweise auch nicht auf Teneriffa eine Katze herausgegeben. Erfolgte die Herausgabe durch eine Frau (ab 50) oder war es ein jüngerer Mann ?

Ich hatte von Marleen eine Mail mit der Geschichte erhalten und sie auch unter Happy Ends online gestellt. Sogar in den News hatte ich dies vermerkt. Nur, wenn Marleen angeschrieben wird und auch mal eine Mail liest und weiterleitet, sollte man auch annehmen, dass man darauf auch antwortet. Leider hat sie dies nicht getan, dafür möchte ich mich hier entschuldigen.
Es ist für die (ehrenamtlichen) Helfer nicht einfach, täglich mit begrenzten Mitteln alles optimal umzusetzen. Andererseits: was wäre aus den vielen Katzenkinder und verletzten Katzen geworden, wenn es die Herberge nicht gäbe ? Es gibt einiges was sich dort noch ändern müsste, um sich zu verbessern, aber es ist oftmals nicht so einfach dies durchzusetzen.

Seid so fair und diskutiert objektiv zu diesem Thema. Ich hoffe ich bin es auch geblieben.

Viele Grüße
Martin
 
M

Momenta

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  • #15
Hallo Yaiza,

vielen Dank für Deinen Bericht.

Ich kenne keine spanischen Tierheime/Auffangstationen vor Ort, sondern nur von Fotos.

Ich stelle es mir schwierig vor, alle Katzen aufzunehmen, die abgegeben, abgeschoben, aufgefunden wurden. Der Verstand sagt sicher "Hier ist die Grenze" und dann weiß man, was geschehen kann, wenn man dieses Tier nicht annimmt :(

Es ist sicher auch nicht möglich alle Katzen zu testen und entsprechend zu separieren, also weder finanziell noch räumlich möglich.

Krankheiten vermehren sich, weil nicht jedes Tier eingehenst auf alles Mögliche untersucht werden kann.


Ich habe letztes Jahre eine ca. 11jährige spanische Kätzin über eine andere Organisation zu uns geholt und bin positiv überrascht, daß sie so gesund ist, wie sie es ist.

So manche junge Katze dagegen, die in der Zeit nach Deutschland ausreisen sollte oder konnte, ist verstorben.


Mein Respekt geht an die Tierschützer vor Ort, die versuchen zu helfen, obwohl sie wissen, daß die körperliche, emotionale, geistige und finanzielle Hilfe nie reichen wird, weil das Elend stetig ansteigt.

Es läuft sicher nicht alles immer "richtig", aber mein Respekt, daß trotz oder gerade wegen (?) der Aussichtslosigkeit stetig weitergearbeitet wird.

Mein Dank geht an die Tierschützer vor Ort.

LG
Claudia
 
Aristo

Aristo

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  • #16
Hallo Martin,

die Hintergründe kenne ich nicht und kann ich nicht beurteilen, ebenso was das TH angeht, sondern nur das erzählen, was ich im Dez. 06 selber erlebt habe. Natürlich prägt ein Eindruck, den man sich vor Ort macht, mehr als eine schicke Webseite ;)

Mir geht es dabei in erster Linie um die Flugpatenschaft. Es gab damals definitiv zwei Katzen, die nach Berlin fliegen sollten, aber der Mailwechsel war mehr als zäh. Da ich die Mails schon gelöscht habe, weiß ich nur noch, dass eine Janine (?) mir geschrieben hat, Marleen würde sich um alles weitere kümmern :confused: Vor Ort wusste überhaupt keiner von den beiden Katzen :confused: Die Person, die Bescheid wissen sollte, war zum verabredeten Zeitpunkt nicht da .... meine Händinummer war bekannt und auch, wie lange ich auf Tenerife war, aber es meldete sich leider niemand. Schade.

Sollte ich wieder auf der Insel sein, würde ich es wahrscheinlich auf einen zweiten Versuch ankommen lassen ;)

Grüßle
 
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Fellknäuel

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  • #17
Hallo Jessi und Martin,

Danke!!!

@ all

vielleicht ist ja ein Miteinander möglich, um den Tieren dort etwas zu helfen und ihnen das Leben etwas zu erleichtern.

Ich würde mich von Herzen darüber freuen.

liebe Grüße
Silvia
 
Shamilla

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Villmar
  • #18
Natürlich kann auch mal eine Mail untergehen. Ich habe deine z.B. auch noch nicht gefunden. Bekomme am Tag um die 250 Mails, bin auch sehr aktiv im Tierschutz und weiß, wovon du redest. Allerdings hatte ich schon einmal eine Mail geschrieben, die leider unbeantwortet geblieben ist. Aber wie auch immer, es liegt nicht in meinem Interesse, wegen verloren gegangen Mails zu "meckern". Ich habe lediglich meine Meinung dazu gesagt, ob es nun bei mir ein "Einzelfall" war oder ist, weiß ich nicht. Die Geschichte, dass Mimi noch ein paar mal zum TA musste und operiert werden musste, kennt ihr ja. Dazu möchte ich auch nichts mehr sagen.
 
Sanny

Sanny

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  • #19
Hallo Martin,
weshalb wir versucht haben, die allgemeinen Anfragen in Deutschlandauf entsprechende Ansprechpartner zu konzentrieren und wir dieses dann direkt mit Marion/Marleen (je nach Thema) klären.
und was ist mit den Leuten Vorort?
Nicht jeder hat die Möglichkeit,hauptsächlich mangelns Sprachkenntnis,sich an dt.Ansprechspartner zu wenden.



Ohne die Hintergründe von Sanny (welcher Art sollte das Dach sein), als auch die von der Rosaleda (warum wurde das Dach abgelehnt) zu kennen, möchte ich folgenden Gedanken in den Raum stellen. Möglicherweise war es den Verantwortlichen wichtiger, dass das Babygehege als Ganzes neu gebaut wird und dann wäre das „provisorische“ Dach von Sanny eine unnötige Ausgabe gewesen.
eine unötige Ausgabe,die nicht vom TH getragen worden wäre,sondern von mir und den anderen Foris hier,die die Katzen JETZT im Trockenen wissen wollten und nicht erst in ein paar Jahren.Der Plan des Babygeheges mit dem dazugehörigen Spendenaufruf besteht schon seit mindestens 2 Jahren.
Es wäre eine schnelle,billige und einfache Lösung gewesen.Ich hatte Kontakt zu einem Plantagenbesitzer der mir behilflich gewesen wäre,eine leicht aufzubauende Überdachung anzubringen.
Die Katzen können bei Regen Unterschlupf in einer Holzhütte finden, um der direkten Nässe aus dem Wege zu gehen
da passen aber lange nicht alle Katzen drunter.
Ich habe das mit Transportkästen vollgestopfte Hüttchen gesehen und es bietet Schutz für einige Katzen,aber nicht für die Schwächeren,die sich nicht um einen trockenen Platz durchsetzen können.

Und ich war dort,an einem Tag an dem es 9 Grad hatte und regnete.Viele Katzen waren nass.
Dass es dadurch noch um einiges schwieriger wird,gesunde Katzen zu beherbergen ist nur mehr als natürlich.


Gesundheit der Tiere:
Ein Thema das immer wieder kritisiert wird ist der Gesundheitszustand der Tiere. Wobei in der Regel die einzige Kritik „tränende Augen“ und „Katze niest“ sind. Ich möchte hier nichts schön reden, auf viele Katzen der Rosaleda trifft dies zu.
ich finde BLUT niesen mehr als Bedenklich.Da handelt es sich nichtmehr um einen leicht zu kurierenden Schnupfen,vorallem wenn es sich dabei um wenige Monate alte Katzen handelt.


Das ist mit der Rosaleda nicht zu vergleichen. Dort sind derzeit ca. 300 Katzen untergebracht. Zu Spitzenzeiten können es durchaus auch mal 350 Katzen und mehr sein. Für diese Anzahl der Katzen ist die Herberge gar nicht ausgelegt !
Ich weiß genau wie es hier auf der Insel zu geht,ich lebe ja schon mehrere Jahre hier.
Ich weiß,es ist schwierig hier auf einen grünen Zweig zu kommen.Wenn ich könnte,dann hätte ich weit mehr als 3 Katzen,nur leider geht es einfach nicht.
Von den 350 Katzen sind nur eine Handvoll vermittlungsbereit.
All die anderen(die nicht vermittelbaren mal außen vor gelassen) können aufgrund von Krankheit nicht oder erst sehr viel später vermittelt werden.
Und wie du selber geschrieben hast,werden die Katzen erst kurz vor der Vermittlung getestet.
Die Gefahr dass FIV-Leukose-FIP Katzen mit den Gesunden zusammengewürfelt werden ist dadurch mehr als hoch.

Die TA-Kosten werden dadurch ja auch immer höher,da alle,oder die Mehrheit der katzen eine intensivere und kostenspieligere Behandlung benötigen.


Geisha
Die Umstände zur Vermittlung bzw. erste Ablehnung sind mir nicht bekannt. Vorkontrollen machen wir hier in Deutschland (mit viel Zeitaufwand), aber auf Teneriffa wird dies nicht getan (keine Personen dafür vorhanden). Ohne Schutzvertrag wird normalerweise auch nicht auf Teneriffa eine Katze herausgegeben. Erfolgte die Herausgabe durch eine Frau (ab 50) oder war es ein jüngerer Mann ?
Das kann ich dir ganz genau erzählen,denn ich habe mich so aufgeregt,dass es mir manchmal so vorkommt als wäre es erst gestern gewesen.

Ich war auf der Suche nach einer Spielgefährtin für meine damals 9 Monate alte Shanti.
Durch eine Bekannte bekam ich Marleens Telefonnummer und ich rief sie an.
Da ich gewohnt bin,meine Anrufe hier auf Spanisch zu tätigen,habe ich auch an diesem Tag spanisch gesprochen.
Ich erzählte Marlee,dass ich gerne eine Katze adoptieren würde und bevor ich überhaupt näheres sagen konnte,bekam ich "wir haben im Moment keine Katzen" zu hören.:eek:
Ein paar Tage später fand ich die HP von der Rosaleda,die mir bis dahin unbekannt war.Dort sah ich,dass 400 Katzen auf ein neues Zuhause warten.
Und jetzt erklär mir mal jemand,wie es dann sein könnte,dass momentan keine Katzen vorhanden seien.

Ich rief erneut an,allerdings meldete ich mich auf Deutsch.
Marleen war recht freundlich und ich erklärte ihr,dass ich gerne eine Katze im etwa selben Alter wie Shanti hätte.Und ich fragte,ob ich die Tage im Katzenhaus vorbeikommen könnte.
-Ja,klar,wann immer ich wolle und sie hätte sehr viele Katzen in dem Alter.
Dann kam die Frage wo ich wohne und plötzlich sagte sie schroff,dass sie wohl doch keine Katze hätte,die zu mir passen könnte.

Ich war sauer und rief noch ein paar Mal an,ohne dass abgenommen wurde.

Das Thema und das Katzenhaus war für mich untendurch.Ich kann verstehen,dass man am Telefon keiner Adoption zustimmt,ohne die Person nicht persönlich zu kennen.Aber ich hätte eine VK oder wenigstens ein persönliches Gespräch erwartet und vor allem hätte ich auch gerne die Gründe für eine Ablehnung gewusst.
Nur weil ich hier und nicht in Deutschland wohne,grenzt schon an Rassismus.

Nunja,kurz nach Weihnachten bekam ich von Marleen einen Anruf.Wenn ich immernoch eine Katze haben wolle,dann solle ich am 1.1.06 um 10(oder 11,weiß ich jetzt nicht mehr ganz genau)Uhr morgens im Katzenhaus sein.

Als ich kurz vor Puerto de la Cruz war,rief ich an um nach dem Weg zu fragen.Ich bekam zur Antwort ich solle mich durchfragen.:mad:
Toll,nun finde mal jemanden am Neujahrstag in Herrgottsfrühe auf der Strasse,der auch noch weiß,wie man zur Rosaleda gelangt.
Eine Viertelstunde bin ich herumgefahren bis ich wieder anrief und um eine Wegbeschreibung bat.
Ich solle zur nächsten offenen Tankstelle fahren und dort nachfragen.:mad:
Wäre ich nicht wirklich mit Vorfreude auf eine Katze dorthingefahren,ich wäre wohl auf der Stelle umgekehrt.

Kurz vor 10(oder 11) rief ich nochmal an(die Tankstelle hatte mich wo völlig falsches hingeschickt) und Marleen schnautze mich an,wenn ich in den nächsten paar Minuten nicht dort wäre,dann solle ich es vergessen,denn in 5 Minuten würde sie mir keine Katze geben.
Da wurde ich sauer und schnautze ebenso zurück,dass ich wohl keinesfalls imstande wäre in 5 Minuten eine Katze auszusuchen.
Da erklärte sie mir plötzlich den Weg.:confused:

Im Katzenhaus zeigte sie mir die Katzen,erklärte mir noch,dass sie ungern Katzen an Einheimische vermittelt und ließ mich dann stehen.Wenn ich mich entschieden hätte,würde ihre Kollegin(ob sie jetzt aber um die 50 war,kann ich nicht genau sagen)die Adoptionspapiere fertig machen.

Ich entschied mich für Geisha,bekam aber nur eine Art Quittung,dass ich für eine getigerte Katze bezahlt habe.Keinen Vertrag.


Ich hatte von Marleen eine Mail mit der Geschichte erhalten und sie auch unter Happy Ends online gestellt.
die Mail hattest du von mir persönlich erhalten,da ich im Gästebuch geschrieben hatte,dass ich es unheimlich schade finde,dass meine Happy End Geschichte nach Monaten noch nicht aufgenommen wurde.Daraufhin antworteste du mir,dass du von dieser Geschichte keine Kenntnis hattest und ich dir die Geschichte per Mail zukommen lassen soll.


Mir ist bewusst,dass ich mich negativ über die Rosaleda äußere,aber ich werde meine Meinung erst ändern,wenn ich EINMAL positive Erfahrungen machen kann.
 
F

Fellknäuel

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  • #20
Hi,

nur mit Vorwürfen kann den Katzen aber nicht geholfen werden. Kann man das nicht irgendwie anders klären?

Mit Thread beenden, was ich mir erst schon überlegt hatte, wird es nicht besser, damit wird es nur verdrängt. Die Tiere sind im Endeffekt die Leidtragenden, um die, die es eigentlich geht, für die, die ich hier Hilfe erhofft hatte.

ich finde BLUT niesen mehr als Bedenklich.Da handelt es sich nichtmehr um einen leicht zu kurierenden Schnupfen,vorallem wenn es sich dabei um wenige Monate alte Katzen handelt.

das ist mehr als schlimm, aber wie willst du das ohne entsprechende finanzielle Mittel händeln?


Und wie du selber geschrieben hast,werden die Katzen erst kurz vor der Vermittlung getestet.

dann müssten sie ja zweimal getestet werden, einmal gleich und einmal vor der Vermittlung, ich denke mal, da fehlt auch das Geld für.


Sanny, du hast sicherlich in einigen Dingen Recht mit dem was du schreibst, aber du lebst auch selber auf der Insel und kannst auch beurteilen, wie du ja auch selber geschrieben hast, was das Tierheim alles zu leisten hat, auf einer Insel, auf der Tierschutz nicht so besonders gross geschrieben wird und wo man im Endeffekt auf Hilfe aus dem Ausland angewiesen ist, um den Tieren überhaupt, wenn auch eingeschränkt, helfen zu können.

Vielleicht könnt ihr das mit dem Dach für das Babygehege noch klären und vielleicht gibt es dafür doch noch eine Lösung, ich hoffe so sehr.

Mir ist klar, dass der Infektionsdruck in so einer grossen Anlage sehr hoch ist.
Ohne die Rosaleda wären sie evtl. schon lange tot, so ist es ein Sterben auf Raten, weil das Geld und die Möglichkeiten fehlen.:(


Jessi, ich entschuldige mich bei dir, dass ich den Thread hier überhaupt eröffnet habe, ich wollte dir keinen Ärger und keinen Kummer machen. Andererseits hege ich nun irgendwo noch die Hoffnung, dass gerade durch eine Aussprache (was ich ursprünglich nicht geplant hatte, weil ich das echt nicht wusste) vielleicht auch eine Verbesserung der Situation für die Katzen möglich ist.

lg
Silvia
 
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