Trockfutter angeblich doch nicht schlecht

Cat95

Cat95

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Ich hatte grad eine Diskussion mit einer Freundin, sie schrieb mir dass Trockenfutter ja doch nicht so schlecht ist wie ich immer behaupten würde und hat mir diesen Link geschickt.

Ist Trockenfutter für Katzen schädlich?

Was meint ihr dazu?
 
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Sabrinili

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Ich hab es mal überflogen, aber schon die Rechtschreibfehler stören mich 🙊 (zum Bsp. Diabetis statt Diabetes)
Inhaltlich kann ich noch nichts sagen.

So. Gelesen.

Der Seiteninhaber hat sich ja schon Mühe gemacht Zahlen zu vergleichen und Quellen zu zitieren. Aber wirklich fundiert klingt es für mich trotzdem nicht 🙊😲😶

Und, dafür dass er/sie behauptet, dass TF nicht mitverantwortlich für Harnsteine und CNI ist, finde ich es zu "einfach" geschrieben.

Aber wie das bei vielen Themen so ist, finden sich meistens Studien für das "Dafür" und eben auch Studien für das "Gegen" eine Sache... 😉

Ich bleibe bei meiner bisherigen Fütterung von hauptsächlich NF und TF als Leckerli. 😉
 
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Motzfussel

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Ich hatte grad eine Diskussion mit einer Freundin, sie schrieb mir dass Trockenfutter ja doch nicht so schlecht ist wie ich immer behaupten würde und hat mir diesen Link geschickt.

Ist Trockenfutter für Katzen schädlich?

Was meint ihr dazu?
Nichts. Die Argumentation ist bestenfalls als löchrig zu bezeichnen, da sie zusammengefasst nichts anderes heranzieht als "manche Nassfuttersorten sind aber auch kacke". - Jo, hat niemand bestritten.

Ich hab ehrlich gesagt keinen Nerv, auf soviel Schwachsinn detailliert einzugehen. Aber um ein paar Stichworte zu nennen:
- Eine Argumentation per Phosphat und co. geht am eigentlichen Problem völlig vorbei.
- Wer nicht in der Lage ist, Diabetes richtig zu schreiben (vom Rest der Rechtschreibfehler ganz zu schweigen) dem traue ich persönlich nicht die Kompetenz zu, ein wissenschaftliches Thema adäquat zu beleuchten (bevor ein Legasthenie-Argument kommt: Lass ein Rechtschreibprogramm drüber laufen)
- Getreide, Reis und Nudeln als sinnvolle Ballaststoffquelle gegen Verstopfung zu nennen, zeugt von keinem tiefergehenden Verständnis. Nimm Karotte oder Kürbis, da wird eher ein Schuh draus.

Und jetzt höre ich auf, weil... Nö.
 
Christian89

Christian89

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Ich frage mich ja, wo die Dame ihr Wissen her haben will.
Im Impressum ist eine Privatperson angegeben und wenn man die googelt kommen Apfelschnecken und Gartenbücher raus.
Ist jetzt für mich nicht gerade eine vertrauenswürdige Quelle.
Einzelhaltung scheint sie ja auch in Ordnung zu finden. Also für mich eher eine Einzelmeinung einer Privatperson.
 
Polayuki

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Irmi_

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Ich zitiere mal ein paar Beispiele von der oben genannte Website:

Eine Katze, die allein mit Trockenfutter ernährt wird, kann problemlos und gesund leben. Tatsächlich ist aber der Anteil an fettleibigen Katzen bei denen, die die überwiegend mit Trockenfutter gefüttert werden größer als bei anderen Fütterungsvarianten. Dadurch ist auch das Risiko an Diabetis zu erkranken größer.
Für mich ist das allein ein gewichtiges Argument gegen Trockenfutter.


Diese Quelle untersucht nur, ob der Mineralstoffgehalt mit europäischen Richtlinien übereinstimmt - oder besser gesagt wie brav die Hersteller sind. Ob die Richtlinien gut sind steht da nicht.

Es sind mehrere Quellen zur Ernährung nierenkranker Katzen angeführt. Nierenkranke Katzen sollen spezielles Nierenfutter bekommen mit erniedrigtem Phosphatgehalt weil die Nieren das nicht mehr richtig verarbeiten können.
Gesunde Katzen dagegen würde dieser reduzierte Phosphatgehalt krank machen.
Folglich ist für gesunde Katzen nicht ein möglichst niedriger Phosphatgehalt anzustreben sondern ein passender.
(steht übrigens beim Nierenfutter sogar dabei wenn man das kauft, dass man es nicht gesunden Tieren geben soll: Beispiel zooplus)

Edit: Link eingefügt
 
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BilBal

BilBal

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  • #10
Ich mag den link nichtmal anschauen.

Trockenfutter entzieht dem Körper zuviel Wasser, das kann nicht gesund sein. Von den Zähnen wollen wir erst gar nicht anfangen.

Ich hatte mal eine Katze, die hat nur "gutes" Royal Canin Trockenfutter bekommen... Später hatte sie CNI, woran sie auch gestorben ist.
 
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KatzeK

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  • #12
Was meint ihr dazu?

Dass da jemand versucht hat sich eine eigene Meinung zu einem umstrittenen Thema zu bilden. Für meine Begriffe eine differenzierte Betrachtungsweise bei der ich in vielen Punkten zustimmen würde. Einfach weil es selten eine ABSOLUTE Wahrheit gibt.

Würde ich meiner Katze jetzt aufgrund dessen nur Trockenfutter geben? Nein.

Schon allein aus dem Grund nicht dass die in Bezug auf die Nährstoffdichte empfohlenen Mengen wirklich winzig sind im Vergleich zu der Menge Maus die Katz normalerweise am Tag verzehrt. Nassfutter ist da im Vergleich zwar auch nicht gerade "viel" (vor allem was die Beschäftigung mit dem Fressen angeht), aber Trockenfutter ist halt echt nur ne Minimenge wenn man die Katze nicht mästen will und das Sättigungsgefühl halte ich bei Trockenfutter auch nicht gerade für optimal.

Wenn man einer Katze eine Unmenge Trockenfutter hinstellt dann schaufelt die das zwar auch nicht endlos in sich rein, aber die Gefahr dass sie zuviel in sich rein schaufelt sehe ich ganz klar auch.

Ich denke Du wirst Dir einfach Deine eigene Meinung bilden müssen, so wie wir alle am Ende. Und ein Forum halte ich als alleinige Quelle jetzt auch nicht gerade für das "Nonplusultra" sondern ich würde immer noch weitere Quellen hinzuziehen.

Die Kritik der Verfasserin an der "Filterblase" die da teilweise entstehen kann wenn man nur auf bestimmte Gruppen hört teile ich auf alle Fälle. Die gilt aber für mich in alle Richtungen, nicht nur in Bezug auf Foren oder Facebook. Je vielfältiger man sich informiert desto besser am Ende.
 
Quilla

Quilla

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  • #13
Ich äussere mich nur zum Punkt "Tierärzte und Futterkompetenz":
NULL VORHANDEN

Das selbe sage ich aber auch über Hausärzte (für Menschen).
Mein (ansonsten guter) Hausarzt findet meine Ernährungsweise strange und labert öfter rum, ich "solle doch wenigstens öfter mal ein Ei essen" - obwohl er meine Blutwerte kennt, die keinen "Ei-Mangel" ausweisen.
;)
 
Linnet

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  • #14
Die meisten der genannten Quellen arbeiten einfach nicht am für und wider von Trofu - da geht es um den Einfluss von Mineralien und Phosphat / Phosphor/ Kalzium im Futter meist im Zusammenhang mit deren Einfluss auf CNI oder um Zahngesundheit. Wenn man bedenkt wie Forschung abläuft dann wird hier nur Platz für die unterschiedlichen Gehalte der erforschten Inhaltsstoffe und deren Balance in der Arbeit sein. Und nur der Unterschied dieser in der engen Fragestellung in ihrer Forschung eine Rolle spielen. Niemand fängt bei Adam und Eva an in dieser Art Arbeiten,
Nur zwei Artikel forschen an Fütterung allgemein und beide forschen nicht am Unterschied Trofu NaFu sondern einer an einer Erhebung zur Fütterung also ist nicht soll - wie wird in D gefüttert bei nicht allergischen Tieren - und der andere forscht quasi in die Angaben auf dem Futter in UK stimmen und den Angaben der Richtlinien der EU gerecht werden

Oh und dann ist da noch Stiftung Warentest bei denen regelmäßig Futter mit zu geringem Fleischgehalt den Test gewinnen.

Ich glaube auch nicht allem was man in Foren liest, aber jeder kann Wissenschaftliche Quellen zitieren um seriös zu wirken ohne dass es dem Argument hilft. Und keiner der Titel die angeführt werden beschäftigt sich mit dem Argument, dass gemacht wird
 
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KatzeK

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  • #15
Ich glaube auch nicht allem was man in Foren liest, aber jeder kann Wissenschaftliche Quellen zitieren um seriös zu wirken ohne dass es dem Argument hilft. Und keiner der Titel die angeführt werden beschäftigt sich mit dem Argument, dass gemacht wird

Dann mache es besser. Ist doch ganz einfach. :)
 
Linnet

Linnet

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  • #16
Genau weil ich es erst besser machen muss um auf eine Inkonsistenz hinzuweisen 😒

Aber ich hätte Studien zur Dehydrierung bei Katzen erwartet zB Beweise oder Gegenbeweise ich bin für alles offen und dann Studien zu Folgen der Dehydrierung im Hinblick auf Blasen- und Nierenerkrankungen in Katzen. Und Studien zur Entwicklung von Harngries, Struvit und Oxalat und Trofu/ Dehydrierung/ Futter im allgemeinen.
NICHT Phosphor/Phosphat Zusatz in Tierfutter - die eine Ursache schließt die andere ja nicht aus.


Ich gehe aber soweit und Verbessere mich zur ersten genannten Quelle - vom Titel her dachte ich das Ziel wäre die Erhebung und Erkenntnisse daraus aber an sich geht es um Futterallergie und Unverträglichkeiten und deren Prävalenz und Diagnostik- hab jetzt in die Studie rein gelesen und werde mir den Teil zur Diagnostik nochmal in Ruhe durchlesen müssen auch wenn 2009 ja nicht mehr allerneueste Forschung ist
Und den Teil zu Kreuzreaktionen
Grad weil mein Kater ja Verdacht auf Unverträglichkeit auf Rind hat und ich den bisher nur durch Fütterung bestätigt sehe
 
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KatzeK

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  • #17
Na ja, das gängige "Forenargument" ist: "Wir hier im Forum empfehlen...".

Dann kommen ein paar Allgemeinplätze bzw. persönliche Erfahrungen/Meinungen. Oder private Seiten als Quellen.

Da ginge doch mehr, also wenn es wirklich Argumente gibt und einem die Sache am Herzen liegt.

Wenn dann nicht mehr kommt dann darf man sich schon fragen... ;)
 
Linnet

Linnet

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  • #18
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KatzeK

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  • #19
"A total of six cats were fed..."

Sechs Katzen als Basis einer Studie die ernstgenommen werden möchte?
 
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