Trockenfutter bei Hauskatzen komplettes "No-Go"?

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zerbich

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  • #21
Ich hab gesehen bei Kaufland gibt es eine Variante mit Getreide.. und eine Premium Variante ohne Zusatz von Getreide und Zucker.
Normale hat glaub was mit 30-40 Cent gekostet. Die Premium Version 75 Cent.

Aber durch die 30% ist es leider noch immer kein gutes Futter, richtig?
 

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  • #22
Ich hab gesehen bei Kaufland gibt es eine Variante mit Getreide.. und eine Premium Variante ohne Zusatz von Getreide und Zucker.
Normale hat glaub was mit 30-40 Cent gekostet. Die Premium Version 75 Cent.

Aber durch die 30% ist es leider noch immer kein gutes Futter, richtig?
Schau mal auf die genaue Deklaration. Demnach sollten es 60% insgesamt sein, was schon ganz gut ist (wenn auch mit Luft nach oben). Davon halt nur 30% Kalb, wie vorn beworben.
 
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  • #23
Ich finde die Deklaration „60 % Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse, davon 30 % Kalb„ sehr schwammig
 
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  • #24
Ich hab gesehen bei Kaufland gibt es eine Variante mit Getreide.. und eine Premium Variante ohne Zusatz von Getreide und Zucker.
Normale hat glaub was mit 30-40 Cent gekostet. Die Premium Version 75 Cent.

Aber durch die 30% ist es leider noch immer kein gutes Futter, richtig?
Hast du es mal mitgenommen um zu gucken ob es gefressen werden würde?
Wenn es keine Unverträglichkeiten gibt finde ich das Futter jetzt nicht verkehrt, man sollte ja eh mehrere Marken wechseln hab ich hier gelernt und jede davon muss erstmal freiwillig gefressen werden, von daher, ich würde es testen.
 
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  • #25
Wenn es keine Unverträglichkeiten gibt finde ich das Futter jetzt nicht verkehrt, man sollte ja eh mehrere Marken wechseln hab ich hier gelernt und jede davon muss erstmal freiwillig gefressen werden, von daher, ich würde es testen.
Da geh ich mit.

Das einzige, was mir net passt is Cassia-Gum, aber das haben die günstigeren leider fast alle drin:
Zusammensetzung: Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (60%, davon 30% vom Kalb), Mineralstoffe. Analytische Bestandteile: Feuchtegehalt: 80,00% Rohprotein: 10,0% Rohfett: 5,0% Rohasche: 3,0% Rohfaser: 0,5% Zusatzstoffe: Ernährungsphysiologische Zusatzstoffe/kg: Vitamin D3: 250I.E. Vitamin E: 25mg Taurin: 450mg Biotin: 25µg Zink (als Zinkoxid): 10mg Technologische Zusatzstoffe/kg: Cassia-Gum: 2.500mg
Quelle: Katzennahrung Premium Pate Kalb 415g

Und entweder ich bin grad übel blind, oder da is gar kein Jod zugesetzt.
Was wünschenswert wäre, wenn in den Ausgangsprodukten genug drin is.
Das macht es in meinen Augen grad sogar ein Stückchen besser als Aldi/Zooroyal.
Und mit 75ct à 415Gramm-Dose schenkt es sich auch preislich nix zu dem vom Aldi.

Ich würd es füttern, wenn es gefressen würde. Net als einziges Hauptfutter, aber zum Geldbeutel schonen.
 
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  • #26
Aber durch die 30% ist es leider noch immer kein gutes Futter, richtig?
Also es ist definitiv kein high-end-Futter, aber ich persönlich würde es im mix mit anderen Marken durchaus füttern 😊 bin da aber auch nicht so streng, hier gibt es auch mal stückchen in gelee (ohne pflanzliches und Zucker).
 
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  • #27
Und nur allgemein, weil das immer mal zu Missverständnissen führt:
Nur weil da drauf steht, dass es insgesamt 60% Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse sind, heißt das noch lange nicht, dass das alles ist. Es heißt, dass es mindestens so viel is.

Hier mal als Beispiel mit 10% angegebenen Fleisch usw.:
Wenn auf der Packung z.B das steht:
Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (5% Kaninchen, 5% Geflügel), Getreide, Mineralstoffe, Inulin aus der Zichorie.
Quelle: FIT+FUN Ragout Multipack XXL 44x100g Fleischauswahl | FRESSNAPF
heißt das nicht, dass das Futter insgesamt nur 10% Fleisch enthält.
Das bedeutet nur, dass der namensgebende Anteil an Fleisch zu so viel Prozent enthalten ist.
Da "Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse" als erstes aufgeführt sind, sind sie auch der Hauptbestandteil.
Man kann nur nicht sagen, wieviel Fleisch da jetzt wirklich drin ist. Es werden aber definitiv mehr als 10% sein, sonst müsste der Rest Getreide sein, was dann den Hauptbestandteil ausmachen würde und somit als erstes aufgeführt sein müsste.

Und das is genau der Punkt, der das Futter schwammig macht: Man hat mit dieser Deklaration keinen Plan, was man da nun in die Katze kippt.
Da können jetzt alle möglichen fleischähnlichen Teile drin sein (Schnabel, Huf, Haut, ...), von sämtlichen Tieren, die der Planet hergibt. Theoretisch könnte da also sogar Känguru drin sein. Praktisch wird Fleisch drin sein, was der Hersteller grad am Markt günstig bekommt. Meistens ist das Schwein. Muss aber dann auch nicht immer drin sein. Bekommt der Hersteller paar Tonnen Rind günstig, is in der nächsten Charge eben Rind statt Schwein drin.

Deswegen macht eine genaue Deklaration unter anderem auch gutes Futter aus.
Deswegen schreib ich immer "mindestens 60% deklarierten Fleischanteil".

Was sollen denn die anderen 40% sein, wenn es getreidefrei is? 😉
 
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  • #28
Und mit 75ct à 415Gramm-Dose schenkt es sich auch preislich nix zu dem vom Aldi.
Bei mir sagt Kaufland sogar nur 0,59€ pro Dose, das entspräche dann genau den „besseren“ Sorten von quasi allen Supermärkten. Ein paar Wochen lang haben alle, bei denen ich so unterwegs war (Aldi, Edeka, Lidl) ihr Eigenmarkenfutter ohne Zucker und Getreide von 0,59 auf 0,75 € erhöht, jetzt sind alle wieder bei den 59 Cent. 🤔
 
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  • #29
Was sollen denn die anderen 40% sein, wenn es getreidefrei is? 😉
DAS habe ich mich auch schon gefragt. Trotzdem ist es nicht so richtig nachvollziehbar, warum so ungenau deklariert wird. Oder gibt's nen Vorteil? Klar, ich kann als Hersteller in den Fleischsorten variieren, je nachdem, was gerade günstig vorhanden ist. Allerdings lese ich gerade auch ein Buch, in dem es um Tierfutterproduktion geht und demnach könnten die nicht deklarierten Anteile auch ALLES sein 🤐.
 
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  • #30
demnach könnten die nicht deklarierten Anteile auch ALLES sein 🤐.
Das isses eben. Alles oder nichts.
Deswegen is die Deklaration ein Qualitätsmerkmal.

Und wenn man sich ansieht, was alles tierische Nebenprodukte so sein können... 🤢
Tierische Nebenprodukte sind ganze Tierkörper, Tierkörperteile getöteter beziehungsweise verendeter Tiere oder Erzeugnisse tierischen Ursprungs einschließlich Eizellen, Embryonen und Samen, die nicht für Zuchtzwecke vorgesehen sind. Tierischen Nebenprodukten kommt eine große Bedeutung bei der Übertragung von infektiösen Tierkrankheiten, wie zum Beispiel der Maul- und Klauenseuche, der Schweinepest oder BSE zu.
Quelle: Tierische Nebenprodukte
... möchte ein Hersteller evtl den Käufer lieber im Unklaren lassen, als zu deklarieren, was da an tierischen Nebenprodukten wirklich drin is 😬
Was der Kunde nicht weiß und so.

Und es lässt den Herstellern natürlich extrem viel Spielraum, was die schwankenden Preise im Einkauf angeht. Is das Produkt, das man normalerweise dazu gibt mal teurer, nimmt man eben was ganz anderes, damit man den günstigen Verkaufspreis halten kann. Mit solchen Schwankungen müssen die Hersteller, die exakt deklarieren immer kalkulieren. Die können ja net jede Charge, je nach Einkaufspreis, teurer oder billiger verkaufen.
 
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  • #31
DAS habe ich mich auch schon gefragt. Trotzdem ist es nicht so richtig nachvollziehbar, warum so ungenau deklariert wird. Oder gibt's nen Vorteil? Klar, ich kann als Hersteller in den Fleischsorten variieren, je nachdem, was gerade günstig vorhanden ist. Allerdings lese ich gerade auch ein Buch, in dem es um Tierfutterproduktion geht und demnach könnten die nicht deklarierten Anteile auch ALLES sein 🤐.
Naja, alles nun nicht, sondern nur Nebenerzeugnisse der Kategorie 3.
Zum tierischen Verzehr geeignet sind nur die Materialien der Kategorie 3, soweit sie keine Anzeichen übertragbarer Krankheiten oder Seuchen aufweisen. Blut, Häute, Hufe, Federn, Hörner, Haare, Knochen und Schlachtkörperteile können so genau wie Milchprodukte weiterverwendet und zu Tierfutter verarbeitet werden.
Quelle: Katzen würden Mäuse kaufen - altes Buch im neuen Kleid?

Das klingt natürlich erstmal nicht schön, andererseits besteht eine Maus auch nicht nur aus Muskelfleisch, sondern auch aus „Nebenerzeugnissen“, deshalb finde ich das im Wechsel mit besser deklarierten Sorten auch nicht so bedenklich. 😊
 
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  • #32
Das isses eben. Alles oder nichts.
Deswegen is die Deklaration ein Qualitätsmerkmal.

Und wenn man sich ansieht, was alles tierische Nebenprodukte so sein können... 🤢
Tierische Nebenprodukte sind ganze Tierkörper, Tierkörperteile getöteter beziehungsweise verendeter Tiere oder Erzeugnisse tierischen Ursprungs einschließlich Eizellen, Embryonen und Samen, die nicht für Zuchtzwecke vorgesehen sind. Tierischen Nebenprodukten kommt eine große Bedeutung bei der Übertragung von infektiösen Tierkrankheiten, wie zum Beispiel der Maul- und Klauenseuche, der Schweinepest oder BSE zu.
Quelle: Tierische Nebenprodukte
... möchte ein Hersteller evtl den Käufer lieber im Unklaren lassen, als zu deklarieren, was da an tierischen Nebenprodukten wirklich drin is 😬
Was der Kunde nicht weiß und so.

Und es lässt den Herstellern natürlich extrem viel Spielraum, was die schwankenden Preise im Einkauf angeht. Is das Produkt, das man normalerweise dazu gibt mal teurer, nimmt man eben was ganz anderes, damit man den günstigen Verkaufspreis halten kann. Mit solchen Schwankungen müssen die Hersteller, die exakt deklarieren immer kalkulieren. Die können ja net jede Charge, je nach Einkaufspreis, teurer oder billiger verkaufen.
Weiter unten auf der von dir zitierten Seite wird aber auch nochmal aufgelistet, was für Tierfutter verwendet werden darf und was nicht. Verendete Tiere, die nicht geschlachtet wurden, und Produkte, von denen eine Gesundheitsgefahr ausgeht, dürfen im Tierfutter ja gar nicht verwendet werden, und werden auch räumlich getrennt, also in anderen Gebäuden verarbeitet.
Die Verarbeitung zur Herstellung von Futtermitteln für Nutztiere, Pelztiere und Heimtierfuttermittel ist mit Einschränkungen aus Material der Kategorie 3 zulässig.
Quelle: Tierische Nebenprodukte

und was Kategorie 3 beinhaltet, wird auch erklärt:

Tierische Nebenprodukte der Kategorie 3 (Material mit einem geringen Risiko)​

Zur Kategorie 3 zählen

  • Schlachtkörperteile und Teile von genusstauglichen Tieren, wenn sie aus wirtschaftlichen Gründen nicht zum menschlichen Verzehr verwendet werden, sowie nach den Gemeinschaftsvorschriften als untauglich zurückgewiesen wurden, jedoch keine Anzeichen auf Mensch oder Tier übertragbare Krankheiten aufwiesen. Dazu gehören Geflügelköpfe, Häute und Felle, Hörner und Füße, Schweineborsten, Federn und Blut,
  • Materialen von Wasser-, Weich- und Krebstieren, wirbellosen Tieren, Brüterei- und Ei-Nebenprodukten, Eier, getötete Eintagsküken, sofern keine Anzeichen von auf Mensch oder Tier übertragbaren Krankheiten vorliegen,
  • Teile von lebenden Tieren wie zum Beispiel Blut, Wolle, Federn, Haare und Rohmilch
  • ehemalige tierische Lebensmittel, sowie
  • tierische Nebenprodukte, die bei der Gewinnung von für den menschlichen Verzehr bestimmten Erzeugnissen anfallen und Küchen- und Speiseabfälle, mit Ausnahme derer von international eingesetzten Verkehrsmitteln
Eine strikte Trennung der drei Kategorien vom Anfall bis zur Beseitigung ist die Grundlage für eine gesicherte Verarbeitung und unschädliche Beseitigung. Sofern eine Vermischung verschiedener Kategorien stattfindet, wird das Gemisch der Kategorie mit dem höheren Risiko zugeordnet.
quelle: Kategorisierung von tierischen Nebenprodukten

Ich verstehe, dass das erstmal unappetitlich klingt, und man kann ja auch in gut deklariertem Futter solche Sachen vermeiden, aber ich finde so pauschale Panikmache, wie es zum Beispiel in dem Buch Katzen würden Mäuse kaufen gemacht wird, einfach unwissenschaftlich und nicht zielführend.
 
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  • #33
Das klingt natürlich erstmal nicht schön, andererseits besteht eine Maus auch nicht nur aus Muskelfleisch, sondern auch aus „Nebenerzeugnissen“, [...]
Schon..

Aber wenn das
Blut, Häute, Hufe, Federn, Hörner, Haare, Knochen und Schlachtkörperteile
schon bei den 60% deklarierten Anteil drin is, will man dann wirklich wissen, was die 40% undeklarieter Inhalt sind?
 
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fima

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  • #34
Hallo,

ich habe mir vor 4 Jahren 2 Katzen geholt und mir wurde hier gesagt, ich soll diese ausschließlich mit Nassfutter füttern, was ich auch mache.
Allerdings bekommen sie ab und zu als kleines "Leckerli" stink normales Trockenfutter. (ca. 5-10 Stücke)

Wenn ich anderen Leuten (Arbeitskollegen) usw. erzähle, das ich nur Nassfutter gebe, denken die, das ich spinne...

Heute hat mir eine Kollegin gesagt, dass es doch Trockenfutter ohne Zucker und angeblich ohne Getreide gibt wie das von Premiere.
Ich soll fragen, ob dieses auch so schlecht für reine Hauskatzen ist?

Link:
PREMIERE Indoor 2kg | FRESSNAPF

Gibts ja in mehreren verschiedenen Ausführungen.
Das kenne ich auch.

Wir haben Bekannte, beide über 70, und die halten es für Schwachsinn mit dem TF.

Mein Mann war auch erst skeptisch und auch ich kannte das vor dem Forum nicht. Ich dachte 'gut für Zähne'.

Ich habe viel gelesen und mein Mann auch, das würde ich bei deiner Kollegin auch machen. Ihr guten Lesestoff zu den Thema empfehlen.
 
Perestroika

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  • #35
Schon..

Aber wenn das

schon bei den 60% deklarierten Anteil drin is, will man dann wirklich wissen, was die 40% undeklarieter Inhalt sind?
Im schlimmsten Fall vielleicht 40% Hörner, Hufe und Haut 😅 im besten Fall wohl eher Wasser, da war doch irgendwas mit der Deklaration von dem Tau- bzw. Brühwasser im Tierfutter, krieg ich aber leider nicht mehr zusammen. Ich würde auf jeden Fall stark davon ausgehen, dass in den unbekannten 40% sich keine Nebenerzeugnisse der Klasse 1 oder 2 verstecken, einfach weil das auffallen würde, wenn vermehrt Krankheiten im Zusammenhang mit einem Futter auftreten, und die gesetzlichen Vorgaben ja auch kontrolliert werden.
Aber vielleicht weiß ja jemand anders, was in den restlichen 40% drin sein könnte? 😅
 
GroCha

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  • #36
Im schlimmsten Fall vielleicht 40% Hörner, Hufe und Haut
Nope. Denn das wären ja tierische Nebenerzeugnisse, die man bei den 60% problemlos mit aufnehmen könnte. Wenn das immer das schlimmste wäre, müsste man die Deklaration ja nicht so offen halten.
Selbst wenn es günstiges Schweinefleisch wäre, würde das unter deren 60% fallen.
Es muss schon ab und was sein, was man wirklich nicht wissen will.

Und Fleischbrühe könnte man ja auch schön deklarieren. Warum net? Klingt doch gut 🤷🏼‍♀️

Das Problem bei dieser Deklaration is eben einfach:
Man weiß es net.

Theoretisch könnten da auch 40% Rinderfilet drin landen. Sollte der Hersteller das mal günstiger kriegen, als das, was er sonst rein tut, wäre das möglich.
 
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  • #37
Nope. Denn das wären ja tierische Nebenerzeugnisse, die man bei den 60% problemlos mit aufnehmen könnte. Wenn das immer das schlimmste wäre, müsste man die Deklaration ja nicht so offen halten.
Selbst wenn es günstiges Schweinefleisch wäre, würde das in deren 60%.
Es muss schon ab und was sein, was man wirklich nicht wissen will.

Und Fleischbrühe könnte man ja auch schon deklarieren. Warum net? Klingt doch gut 🤷🏼‍♀️

Das Problem bei dieser Deklaration is eben einfach:
Man weiß es net.

Theoretisch könnten da auch 40% Rinderfilet drin landen. Sollte der Hersteller das mal günstiger kriegen, als das, was er sonst rein tut, wäre das möglich.
Ich glaub einfach, es ist bewusst offen gehalten, damit man auffüllen kann, was halt eben grad zu diesem Zeitpunkt günstig da ist, oder?
Sonst wäre es ja kein Ding, genauer zu deklarieren. Zumindest ist das meine Vermutung.
 
Perestroika

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  • #38
was man wirklich nicht wissen will.
Das glaube ich nicht, das ist mir zu Verschwörungstheoretisch 😉 es werden halt einfach Materialien der klasse 3 in wechselnder Zusammensetzung sein, weil etwas anderes ja gar nicht drin sein darf, und ich nicht davon ausgehe, dass die Hersteller ein Interesse daran haben, gesetze zu brechen, und es ja auch auffallen würde.
 
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  • #39
Das glaube ich nicht, das ist mir zu Verschwörungstheoretisch 😉
Das hat mit Verschwörungstheorie nichts zu tun.
Die logische Frage lautet schlicht: WENN es immer nur Knochen, Haut, Hörner, etc. alles was unter tierische Nebenerzeugnisse fällt, wären, warum dann nicht in den 60% mit deklarieren?
Warum lass ich den Kunden über 40% des Inhalts im Unklaren, wenn ich doch immer nur das dazu gebe, was ich auch deklarieren könnte, ohne dass man sich fragen muss "hmm, was is des jetzt?"

Glauben darf da natürlich jeder, was er will, nur wenn mal drüber nachdenkt, isses ziemlich unwahrscheinlich, dass ein Hersteller es sich entgehen lassen würde auf 100% zu deklarieren, wo das doch jetzt grade von den Haltern immer mehr gefordert und gekauft wird.

Denn das
Ich glaub einfach, es ist bewusst offen gehalten, damit man auffüllen kann, was halt eben grad zu diesem Zeitpunkt günstig da ist, oder?
machen sie ja schon, in dem sie sich nur verpflichten mindestens 30% Kalb und dessen Nebenerzeugnisse zu verwenden. Die andern 30 von den 60% sind ja schon von allen anderen Tieren. Also warum da nicht 30% Kalb und 70% anderes Getier deklarieren, WENN man das auch so macht?
 
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  • #40
Wo mir grade einfällt, da steht ja nur drauf "Ohne Getreidezusatz"...
Schließt also Kartoffeln, Rüben, Mais, Soja und alles, was eben einfach kein Getreide ist, nicht aus.

Ob sich Kartoffeln und Co. jetzt so viel besser im Katzenmagen machen als Getreide, darf dann jeder für sich entscheiden.
 
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