Frage zu Zuchtverträgen

Alannah

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Hallo Ihr,

in meiner Frage geht es zwar um einen Hund, aber ich denke, das wird nicht anders laufen als bei einer Katze. Meine Freundin hat seit ca. 2 Monaten einen Hund, den sie im Alter von ca. 5 Monaten von einer Züchterin für ca. 1000€ (weiß nicht genau) gekauft hat. Nun hat sie den Kauf bereut, der Kleine wird nicht stubenrein und pinkelt die ganze Wohnung voll (bei der Züchterin konnte er immer in den Garten), außerdem findet sie einfach keinen Draht zu dem Hund, es ist auch die falsche Rasse. Es war sozusagen ein nicht gut überlegter vorschneller Kauf. Sie hat den Hund auch nicht vorher gesehen, sondern die Züchterin hat ihn direkt zu ihr gebracht. Davon, daß der Hund nicht stubenrein ist, hat sie natürlich nichts verraten :rolleyes:
Jetzt das Problem: Meine Freundin hat entschieden, dem Hund ein neues Zuhause zu suchen. Es ist ja eine Entscheidung für 10-15 Jahre, und einen Hund zu behalten, der der falsche ist, nur weil man ein Tier nicht mehr hergeben soll, ist ja auch falsch. Sie hat Anzeigen ins Internet gesetzt und hatte schnell 10 Interessenten. Ehrlich wie sie war, hat sie die Züchterin davon in Kenntnis gesetzt. Nun steht im Vertrag, daß der Hund nicht weiter verkauft werden darf, oder so ähnlich. Es ist ja üblich, daß ein Züchter ein Vorkaufsrecht in so einem Fall hat. Nur möchte die Züchterin bei ihr vorbeifahren und den Hund einfach wieder mitnehmen, ohne ihr das Geld zurückzugeben! Sollte sie den Hund verkaufen, würden 1000€ Strafe fällig. Meine Freundin sieht aber nicht ein, den Hund nach nur 2 Monaten kostenlos zurückzugeben, wenn sie selbst ca. 1000€ dafür bezahlt hat! Zumal die Züchterin den Hund ja sicher ein zweites Mal verkaufen wird.
Meine Freundin hat mich um Rat gefragt, aber ich habe selbst kaum Ahnung davon, daher stelle ich das Problem hier ein. Sicher gibt es einige, die sich mit der Thematik auskennen!

Viele Grüße an alle,
Alannah
 
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*stella*

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naja, hunde sind ja (leider) nicht so rasend schnell stubenrein wie katzen - was ja auch daran liegt, dass sie für's geschäft in den meisten fällen rausmüssen und frauchen/herrchen das vorher mitbekommen muss.

das kann schon mal sehr lange dauern, speziell wenn der mensch den hund nicht richtig beobachtet. was ja in diesem fall, wo der mensch das tier scheinbar von vornherein abgelehnt hat, gut der fall sein kann.

zum rechtsproblem: ich würde deiner freundin empfehlen, einen antwalt zu kontaktieren.
ich selber würde in einer solchen situation den hund inkl. schutzvertrag abgeben und die züchterin und ihre forderungen ignorieren.
 
racoonie

racoonie

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Hm schwierig. Also ich habe in meinen Kaufverträgen auch ein Vorkaufsrecht für meine Tiere geregelt, und Vorkaufsrecht heisst ja eigentlich, das man das Tier zurücknimmt und im Gegenzug Geld zurück zahlt (so sehe ich das jedenfalls). Die Höhe der Rückzahlung habe ich nicht festgelegt, würde sich dann danach richten, wie alt das Tier ist, ob es schon kastriert ist, u.ä.
Ich denke nach 2 Monaten kann man noch den vollen Kaufpreis zurückfordern, da das Tier dann von der Züchterin immer noch wieder als Jungtier verkauft werden kann.
Ist natürlich etwas doof gelaufen, ein Tier zu kaufen, was man vorher noch nicht gesehen hat und über das man eigentlich nicht so richtig Bescheid weiss.
 
C

Calabrones

Gast
Huhu,

tja, wenn sie einen Kaufvertrag unterschrieben hat wo drinsteht, dass sie kein Geld bekommt wenn sie den Hund zurückgeben will und sie den Hund nicht verkaufen darf, dann ist sie doch selber schuld, oder?

Über die Durchsetzbarkeit von Kaufverträgen bei Tieren kann man lange diskutieren, denn viel was in diesen Verträgen steht ist vor Gericht nicht durchsetzbar, aber ich darf halt nichts unterschreiben womit ich nicht leben kann.

Sicher kann hier ein Anwalt helfen, aber um ehrlich zu sein stößt mir die Geschichte etwas negativ auf :( … und zwar nicht die Seite der Züchterin.
 
F

fränz

Gast
sicher stösst das negativ auf, aber es lässt sich nicht ändern..... und da tiere immernoch als "sache" deklariert sind, verkauf ich die genauso wie mein auto und bei vorkaufsrecht eben zurück an den züchter...... hast du den genauen vertragstext?
 
Alannah

Alannah

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Ich weiß nicht genau, was im Vertrag drinsteht, aber es wird so ein Standardvertrag sein. Sicher steht da nicht drin, daß sie kein Geld dafür bekommt, wenn sie den Hund der Züchterin zurückgibt, das hätte sie ja nicht unterschrieben. Ich werde meine Freundin nochmal fragen, wie der genaue Wortlaut ist. Sie überlegt auch, ob sie sich Rat beim Anwalt sucht. Gibt es denn irgendwelche Regeln zu solchen Fällen, wie sieht denn die Gesetzeslage aus?
Natürlich ist es doof gelaufen, aber ich finde das Verhalten der Züchterin auch nicht ganz koscher. Wer verkauft ein Tier, ohne den Käufer jemals gesehen zu haben (nur email-Kontakt), indem er das Tier einfach vorbeibringt?
 
F

fränz

Gast
jemand der seine 1000€ sehn (und jetzt auch behalten) will :rolleyes:
 
M

mousecat

Gast
Wonach sucht man sich denn einen Hund aus, nur nach der Optik
oder warum ist das jetzt die falsche Rasse?:rolleyes:

Tut mir Leid, aber das stößt bei mir etwas sauer auf und was
die Stubenreinheit betrifft, da braucht man viel Zeit und noch
mehr Geduld. Sind halt keine Maschinen, die man an und aus
stellen kann und es gibt nunmal Hunde die brauchen etwas
länger Zeit.

Was die rechtliche Lage angeht, hab ich keine Ahnung, ich nehme
aber mal an, dass die Züchterin mit ihrem Vertrag, wenn es hart
auf hart kommt, keine so guten Karten hat. Solange ein Tier als
Sache behandelt wird, verliert der Verkäufer, soviel ich weiß, nach
der Übergabe der Ware alle Rechte daran.

Ich würde auch sagen, der Weg zum Anwalt ist unumgänglich.
 
Raupenmama

Raupenmama

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Hm schwierig. Also ich habe in meinen Kaufverträgen auch ein Vorkaufsrecht für meine Tiere geregelt, und Vorkaufsrecht heisst ja eigentlich, das man das Tier zurücknimmt und im Gegenzug Geld zurück zahlt (so sehe ich das jedenfalls). Die Höhe der Rückzahlung habe ich nicht festgelegt, würde sich dann danach richten, wie alt das Tier ist, ob es schon kastriert ist, u.ä.
Ich denke nach 2 Monaten kann man noch den vollen Kaufpreis zurückfordern, da das Tier dann von der Züchterin immer noch wieder als Jungtier verkauft werden kann.
Ist natürlich etwas doof gelaufen, ein Tier zu kaufen, was man vorher noch nicht gesehen hat und über das man eigentlich nicht so richtig Bescheid weiss.


Das sehe ich nicht so!
Schliesslich ist die Züchterin kein kostenloser Tierverleih, der freundlicherweise zwischendurch eingesammelte Parasiten, Erkrankungen oder Folgeschäden durch falsche Ernährung (über die man sich bekanntlich streiten kann, die allerdings auch ursächlich für die Unsauberkeit sein könnten)
noch auf eigene Kosten tierärztlich behandeln lässt:rolleyes:

Zwar würde ichd as Tier auch nicht rückerstattungsfrei zurückgeben, allerdigns sehe ich hier schon, dass die Züchterin einen gewissen Prozentsatz an "Reuegeld" einbehalten kann (bei meinen Verträgen sind das in der Regel 150 Euro, um Quarantäne nach Rückführung udn neue Anzeigenkosten abzudecken) Der Anteilige kaufpreis wird von den meisten Züchtern, die Tier zurücknehmen, erst NACH dem erneuten Verkauf , frühestens jedoch NACH Beendigung der Quarantäne, wenn sicher gestellt ist, dass das Tier keine ansteckenden und behandlungsbedürftigen Erkrankungen mitbringt, die der ehemalige Käufer zu verantworten hat (die entsprechenden Behandlungskosten werden dann meist vom Rückkaufwert abgezogen)

Ein Vertrag, de eine kostenlose Rückgabe vorsieht ist übrigens sittenwirdlich und- sofern er keine salvatorische Klausel enthält- unwirksam
 
bagira

bagira

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  • #10
Ist ein schwieriger Fall. Also grundsätzlich vom Gesetz bedeutet Vorkaufrecht nur, dass im Falle des Verkaufes der Verkäufer Vorrecht vor anderen Käufern hat. Will er nicht, kann anderer Käufer gewählt werden und das Recht auf Vorkauf ist verwirkt.

Vom Preis ist das nicht abhängig. Bei Grundstücken (klingt doof ich weiß :D) wird das auch oft gemacht. Grundsätzlich ist der Eintritt eines Vorkaufsrecht auch keine Rückabwicklung, d. h., bei Rückabwicklung wird der "Original-Preis" zurückverlangt. Aus dem Gesetz ergeben sich dann allerdings Folgerechte wie Zahlung von Nutzungsentschädigung/Ausgleich Wertverlust. Grundstücke könnten zwar im Preis steigen (wenn wohl nicht nach so kurzer Zeit), allerdings hätte ja rein theoretisch in der Zwischenzeit die Möglichkeit bestanden, mit dem Tier beispielsweise Ausstellungspreise zu gewinnen. (mal ganz unabhängig betrachtet, keine Ahnung, wird hier wohl kein Zuchttier sein, aber grundsätzlich halt). ´WEnn nicht, wird wohl kaum eine Wertsteigerung eingetreten sein. Von daher wird wohl auf jeden Fall hier nie mehr als der "alte Preis" verlangt werden können. Auf die Kosten für die Zwischenzeit wie Futter etc kann hier nicht abgestellt werden.

Wir hatten gerade einen Fall vor Gericht verglichen. Dort hatte der Käufer ursprünglich Vereinbarung für den FAll, dass das Tier aus irgendwelchen Gründen zurückgegeben werden muss, getroffen. Und zwar auf die Hälfte des Kaufpreises. War natürlich Vereinbarungssache. Wollte die natürlich nicht zahlen.
 
Raupenmama

Raupenmama

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  • #11
aber ich finde das Verhalten der Züchterin auch nicht ganz koscher. Wer verkauft ein Tier, ohne den Käufer jemals gesehen zu haben (nur email-Kontakt), indem er das Tier einfach vorbeibringt?
Das ist garnciht so unüblich, wenn das Tier über weitere Entfernungen reisen muss. udn ich finde es super von der Züchterin, dasssie den hund GEBRACHT hat udn nicht einfach deiner Freundin mitgegeben hat... denn DAS ist leider eher die Regel
 
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Alannah

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  • #12
Wonach sucht man sich denn einen Hund aus, nur nach der Optik oder warum ist das jetzt die falsche Rasse?:rolleyes:
So genau weiß ich das nicht, ist wohl die Rasse selbst, da gibt es ja große Unterschiede vom Charakter und den Ansprüchen her. Und wenn man die Rasse noch nie so richtig kennengelernt hat, merkt man vielleicht, es paßt doch nicht. Ich finde es auch nicht gut, aber soll man einen Hund behalten, den man nicht wirklich mag? Das hat er auch nicht verdient. Das Pinkelproblem ist da eher zweitrangig, wäre es der richtige Hund gewesen, hätte sie das Problem sicher auch irgendwann gelöst.
Ich stell mir das so vor, wie wenn jemand eine Siamkatze kauft, weil er sie so toll findet, und dann gleich merkt, daß die Rasse überhaupt nicht zu ihm paßt und er lieber eine Perser hätte nehmen sollen (man sollte sich natürlich vorher besser informieren!). Aber dann ist es doch gut, wenn man gleich ein neues Zuhause sucht, als wenn man noch lange abwartet.
Ich hab meine Freundin jetzt mal angeschrieben und gefragt, was genau im Vertrag steht.
 
Alannah

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  • #13
Das ist garnciht so unüblich, wenn das Tier über weitere Entfernungen reisen muss. udn ich finde es super von der Züchterin, dasssie den hund GEBRACHT hat udn nicht einfach deiner Freundin mitgegeben hat... denn DAS ist leider eher die Regel
Das wußte ich noch gar nicht! Ich dachte bisher, die Züchter erwarten, daß man sich die Katze oder den Hund auch anschaut. Sie wollen einen ja auch persönlich kennenlernen. Aber Bringen finde ich grundsätzlich auch gut, dann kann man auch das neue Zuhause sehen (sonst weiß man ja nicht, ob es stimmt, was der Interessent über seine Wohnung erzählt).
 
Raupenmama

Raupenmama

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  • #14
Das wußte ich noch gar nicht! Ich dachte bisher, die Züchter erwarten, daß man sich die Katze oder den Hund auch anschaut. Sie wollen einen ja auch persönlich kennenlernen. Aber Bringen finde ich grundsätzlich auch gut, dann kann man auch das neue Zuhause sehen (sonst weiß man ja nicht, ob es stimmt, was der Interessent über seine Wohnung erzählt).
eben, und die Notbremse ziehen und mein Tier wieder mitnehmen kann ich auch, wenn ich den Käufer vorher noch nicht gesehen habe...
 
catweazlecat

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  • #15
Das wußte ich noch gar nicht! Ich dachte bisher, die Züchter erwarten, daß man sich die Katze oder den Hund auch anschaut. Sie wollen einen ja auch persönlich kennenlernen. Aber Bringen finde ich grundsätzlich auch gut, dann kann man auch das neue Zuhause sehen (sonst weiß man ja nicht, ob es stimmt, was der Interessent über seine Wohnung erzählt).

Ja, so sehe ich das auch. Bei mir würde kein Tier das Haus verlassen ohne das sich die neuen Besitzer mindestens 1x persönlich bei uns vorgestellt haben. Das Bringen des Tieres ist dann für uns ebenfalls obligatorisch.
 
T

tiha

Gast
  • #16
Das ist garnciht so unüblich, wenn das Tier über weitere Entfernungen reisen muss. udn ich finde es super von der Züchterin, dasssie den hund GEBRACHT hat udn nicht einfach deiner Freundin mitgegeben hat... denn DAS ist leider eher die Regel

...zumal es bei den meisten Katzenvermittlungen auch nicht wesentlich anders ist: Telefongespräch(e), VK und das war's denn auch schon. Eigentlich war das wie bei einer VK, nur wurde das Tier direkt mitgebracht.


Aber, auch wenn ich mich jetzt unbeliebt mache, ich finde das Verhalten Deiner Freundin ziemlich daneben. Ein Tier ist eine Sache auf viele Jahre, das scheint ihr erst eingefallen zu sein, als es nicht klappte. Und über die Wahl der Rasse, die Eigenschaften von Hunden als auch Hunderziehung incl. Stubenreinheit scheint sie sich auch nicht informiert zu haben. Und jetzt geht's wieder mal nur um's Geld. Und: auch wenn Hunde (meistens) psychisch etwas robuster sind, als Katzen, ist dieses Hin und Her alles andere als gut für das Tier.

Sorry, aber das ist meine Meinung...
 
M

mousecat

Gast
  • #17
Ja, so sehe ich das auch. Bei mir würde kein Tier das Haus verlassen ohne das sich die neuen Besitzer mindestens 1x persönlich bei uns vorgestellt haben. Das Bringen des Tieres ist dann für uns ebenfalls obligatorisch.

Ich käme nie auf die Idee ein Tier zu kaufen ohne es gesehen
zu haben. Ich verstehe in diesem Falle weder die Züchterin
noch die Käuferin des armen Hundes, der jetzt evtl. schon
einen Knacks für´s Leben weg hat.:rolleyes:
 
Alannah

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  • #18
Aber, auch wenn ich mich jetzt unbeliebt mache, ich finde das Verhalten Deiner Freundin ziemlich daneben. Ein Tier ist eine Sache auf viele Jahre, das scheint ihr erst eingefallen zu sein, als es nicht klappte. Und über die Wahl der Rasse, die Eigenschaften von Hunden als auch Hunderziehung incl. Stubenreinheit scheint sie sich auch nicht informiert zu haben. Und jetzt geht's wieder mal nur um's Geld. Und: auch wenn Hunde (meistens) psychisch etwas robuster sind, als Katzen, ist dieses Hin und Her alles andere als gut für das Tier. Sorry, aber das ist meine Meinung...
Ich verstehe das ja, ich finde es ja selbst nicht toll. Ich selbst hätte mir da auch viel mehr Gedanken gemacht. Aber jetzt läßt sich das ja nicht mehr ändern.

Ich käme nie auf die Idee ein Tier zu kaufen ohne es gesehen
zu haben. Ich verstehe in diesem Falle weder die Züchterin
noch die Käuferin des armen Hundes, der jetzt evtl. schon
einen Knacks für´s Leben weg hat.:rolleyes:
Ich glaub so schnell geht das nicht mit dem Knacks, dafür muß ein Hund doch was wirklich schlimmes erleben, dazu reicht ein kurzer Besitzerwechsel nicht aus (sonst sollte man als Züchter vielleicht mal darüber nachdenken, ob die Tiere nicht charakterliche Schwächen haben oder so). Und so wie ich meine Freundin kenne, behandelt sie ihre Tiere immer gut. Und der Hund ist ja noch jung, der wird sich sicher schnell woanders einleben. Toll ist es natürlich nicht, das ist klar.
 
S

Spooky

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  • #19
Klar, schön ist es nicht, ein Tier wieder zurückgeben zu müssen, aber manchmal stimmt schlicht die Chemie zwischen Tier und Halter nicht. Ich hab das auch schon durch. Wir hatten den Wuffi im TH gesehen, ihn dort zweimal besucht und hatten das Gefühl, dass er der richtige ist. Zuhause stellte sich dann aber innerhalb weniger Tage (insgesamt hatten wir ihn drei Wochen) heraus, dass die Chemie zwischen uns (insbesondere zwischen mir und Hund) nicht stimmte. Wir passten einfach nicht zusammen - ohne dass ich bis heute einen greifbaren Grund dafür nennen könnte. Auf Dauer wären weder Hund noch wir als Besitzer mit der Situation glücklich geworden. Daher haben wir ihn ans TH zurückgegeben und mussten uns dort aufs Allerübelste beschimpfen lassen. Ja, es ist nie gut, ein Tier zurückzugeben, aber es ist immer noch besser, einen Fehler zuzugeben und das Bestmögliche aus der Situation zu machen als auf Biegen und Brechen etwas durchzuziehen, was zum Scheitern verurteilt ist.:(
Was das Vorkaufs(!)recht angeht: Ohne Erstattung zurücknehmen ist meiner Ansicht nach nicht rechtens. Ich würde die Züchterin um eine gütliche Lösung bitten und pro forma schon mal mit den Worten "Mein Anwalt hat mir geraten..." winken. Wirkt manchmal Wunder!:D
 
Alannah

Alannah

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20 August 2007
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  • #20
Klar, schön ist es nicht, ein Tier wieder zurückgeben zu müssen, aber manchmal stimmt schlicht die Chemie zwischen Tier und Halter nicht. Ich hab das auch schon durch. Wir hatten den Wuffi im TH gesehen, ihn dort zweimal besucht und hatten das Gefühl, dass er der richtige ist. Zuhause stellte sich dann aber innerhalb weniger Tage (insgesamt hatten wir ihn drei Wochen) heraus, dass die Chemie zwischen uns (insbesondere zwischen mir und Hund) nicht stimmte. Wir passten einfach nicht zusammen - ohne dass ich bis heute einen greifbaren Grund dafür nennen könnte.
Ja, komisch, so ähnlich hat sie es auch beschrieben! Genau aus diesem Grund würde ich auch ungern eine Katze von einer Tierhilfe nehmen (außer ich habe nicht den Anspruch, sie mögen zu müssen, und möchte nur was gutes tun), und auch beim Züchter nie ein Kitten ungesehen schon bezahlen.

Was das Vorkaufs(!)recht angeht: Ohne Erstattung zurücknehmen ist meiner Ansicht nach nicht rechtens. Ich würde die Züchterin um eine gütliche Lösung bitten und pro forma schon mal mit den Worten "Mein Anwalt hat mir geraten..." winken. Wirkt manchmal Wunder!:D
Na ich weiß nicht, ob das wirkt, wenn sie selbst schon mit dem Anwalt droht :rolleyes:
 

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