Durchfall und erbrechen seit letzten Jahr im September

Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
Maiglöckchen

Maiglöckchen

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  • #21
Hallo Silvia,

nein, das waren alle Befunde.Hältst du es für ratsam , heute noch einen anderen TA aufzusuchen??

Lieben Gruß

Wenn Dein Tierarzt bei den Symptomen noch nicht drauf gekommen ist, z.B. die Bauchspeicheldrüse testen zu lassen, dann würde ich einen anderen aufsuchen. Ganz wichtig ist es, schreib es Dir bitte auf, diesen speziellen fPl-Test machen zu lassen.

Wenn er pures Huhn nicht mag, gibt es noch andere sensitive-Futter, die in meinen Augen deutlich besser sind als das Hills, das ja bei Euch bislang nicht großartig was gebracht hat. Sollte es die Bauchspeicheldrüse sein (die ja nur eine unter mehreren Möglichkeiten ist), dann ist Hills kontraproduktiv, weil da Getreide drin ist, das belastet die Bauchspeicheldrüse noch zusätzlich.

Wir haben hier gute Erfahrungen mit dem Animonda integra intestinal und dem integra sensitive gemacht. Vielleicht mag er ja auch kein selbst gekochtes, sondern Konserven-Huhn wie Porta 21 (pures Huhn) auch das kann man ein paar Tage als Schonkost geben, um zu sehen, ob Kotzerei und Durchfall dann aufhören.

Wie JFA auch schreibt: Ein erhöhter Corona-Titer sagt erst einmal gar nichts. Den haben rund 70 Prozent aller Katzen, mein Dicker gehört auch dazu.

@Edit 1: Dann würde ich beim nächsten TA-Besuch auf einer weiteren Untersuchung des Kots bestehen. Bevor Du auf gut Glück zu irgendeinem Tierarzt fährst, könntest Du hier unter "Tierärzte" mal nachfragen, ob jemand einen guten TA oder eine empfehlenswerte Tierklinik in Deiner Nähe kennt.

LG Silvia
 
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pyewacket

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  • #22
Hallo Silvia,

ich danke dir!!:pink-heart:
 
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Kastallia

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  • #23
Ich würde auch erstmal schauen, ob die E.Coli durch die Behandlung verschwunden sind und danach weiterschauen.
Du kannst auch einfach selber Kotproben sammeln und einschicken lassen. Dann musst du deswegen nicht extra zum TA. Laboklin ist z.B. eines der Labore die auch Proben von Privatleuten annehmen.
 
Meiki

Meiki

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  • #24
Da ich ja immer auf die Eosinophile achte (Hinweise auf Parasiten, Allergie/Unverträglichkeiten und das dritte vergesse ich immer wieder) - wo sind die denn? Normalerweise sind die ja Standard im kleine Blutbild ...

Die Leberwerte verstehe ich nicht - wenn der Referenzwert ein Minuszeichen hat und die gemessenen Werte im Plus sind, was soll das bedeuten? Erhebliche Abweichungen im negativen Sinne? Das würde die Entgiftungsspritze erklären ...

Und E-Coli können erheblich miesen und stinkenden Durchfall verursachen ...

Wenn er auf Allergie tippt und er Dir ein y/d andrehen will, dreh Dich um und geh - Allergiefutter von Hills ist das z/d, das Gastrofutter ist das i/d. Und, wenn ich mich recht erinnere, die Astronautennahrung ist a/d.

Entweder er hat eine klare Diagnose - die vielleicht ja auch auf entsprechenden Aussagen im Blut und Kot basieren -, bespricht das mit Dir und dann wird das Tier in Absprache mit Dir behandelt - oder Du läßt es lieber mit ihm sein.

Welches Trockenfutter kotzte er denn unverdaut wieder aus? Und hast Du vor vier Wochen das Futter gewechselt?
 
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  • #25
wenn der Referenzwert ein Minuszeichen hat und die gemessenen Werte im Plus sind
Das ist kein Minuszeichen, sondern bedeutet "bis" - der eine Wert ist also leicht über der Referenz, aber die Leber reagiert gern mit, wenn etwas anderes nicht stimmt.

Die letzte Kotprobe wurde also wegen der aktuellen Probleme gemacht? Dann würde ich jetzt auch noch mal eine Kotprobe abgeben und gucken, wie es jetzt mit den e. Coli aussieht.
 
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pyewacket

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  • #26
:sad: So war gestern abend noch bei anderem TA, wegen einer Zweitmeinung. Hat sich die Befunde angesehen. Meinung ähnlich wie die meines TA. Wegen der Bauchspeicheldrüse abgewunken. Sie meinte der Befund sei für sie klar die Escherichia coli Bakterien. Sie meinte das diese sehr aggressiv wären und es sehr lanwierig sei diese wegzubekommen. Der stinkende Kot sei auch ein Indiz. Außerdem müßten die Katzentoiletten über eine Woche therapiebegleitend jeden Tag geleert und desinfiziert werden, da es sonst gar nichts bringt. Außerdem hat sie gesagt, das es auch ansteckend für meine anderen zwei Stubentiger sei und ich Kotproben vorbeibringen soll zum testen. ( Kot von anderen beiden ist breiig). Ihre Verordnung war erneut Antibiotika, sie hat gesagt das die Bakterien nicht anders wegzubekommen sind. Ich wollte das natürlich nicht, und habe gesagt das es doch nicht gut sein kann,wieder AB zu verabreichen. Sie meinte der Durchfall und das Erbrechen auf Dauer sei schlimmer, wie eine erneute Gabe von AB und müsste dringend behandelt werden. Sie hat ihm jetzt gestern Synulox gespritzt und ab Dienstag soll ich nochmal Clavaseptin geben. Außerdem hat sie mir Globuli empfohlen, sind schon bei der Apotheke bestellt, kann ich heute abholen. Auch vorbeugend für die anderen beiden und Nux Vormica gegen Erbrechen.Wenn die Stuhlproben der anderen beiden auch befallen sind, werden diese auch damit therapiert, um ein gegenseitiges wieder anstecken zu vermeiden. Danach hat sie empfohlen abschließend nochmal einen Stuhltest und Blutbild machen zu lassen. Ich habe wirklich lange mit ihr diskutiert und auch alles nachgefragt, was mir hier gesagt wurde, hatte den Eindruck, sie weiß von was sie spricht und hat mir versprochen uns zu helfen. Unsicher bin ich mir jetzt einfach wg. dem AB?!
 
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Zugvogel

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  • #27
Gegen E-Coli helfen recht gut D-Mannose, Propolis und notfalls eine Autovakzine, die vom Kot im Labor hergestellt wird.

E-Coli gehören eigentlich zur gesunden Darmbesiedlung, krank dran wird man eher, wenn diese schon nicht mehr im Lot ist.



Zugvogel
 
Maiglöckchen

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  • #28
Wenn der Kot von den beiden anderen breiig ist, dann liegt es natürlich nahe, dass da Parasiten am Werk sind. Ich habe mit diesen entgleisten Coli-Bakterien zum Glück noch keine Erfahrung. Was sagt denn die neue TA dazu, dass das Spiel schon seit September so geht? Das kommt mir nämlich nicht ganz normal vor, dass sich bei so viel AB dann noch nichts getan hat.

LG Silvia
 
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pyewacket

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  • #29
Neuer Ta meinte , sie habe momentan einen gleichen Fall bei Bengalen. Sie meinte Rassetier, ehemaliger Zuchtkater, (habe ihn als Kastraten bekommen, er ist sehr sensibel) ständigem Stress während der Zucht ausgesetzt = anfällig. Dafür spricht, dass seit ich ihn habe ca.3 1/2 Jahre hatte er immer wieder mal "Kotzprobleme", aber eben nicht so schlimm. Der TA meinte damals schon, das Katzen eben öfters mal ohne Grund erbrechen. Also bei meinem TA war das alles bekannt und ich war dort regelmässig zu Gast. Nur eben seit letztem September ist es besonders schlimm. Der neue TA fragte auch ob eine Stresssituation das ausgelöst haben könnte. Wüsste ich aber nicht. Sie meinte auch das die Kombination aus Coronaviren Titer 1:400 und E-Coli die Sache unschön begünstigt und das eben eine längere Therapie notwendig wäre um das in den Griff zu kriegen und die Katzen (meine 3)sich über die Toilette nicht immer wieder erneut anstecken!!Neue TA hat den Verdacht, das der Kater schon etwas hatte als ich ihn bekommen habe.
 
Maiglöckchen

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  • #30
Du könntest hier in der Ernährungsrubrik nachfragen, ob jemand Erfahrung hat, welches Futter bei diesen entgleisenden Coli-Bakterien am sinnvollsten wäre.

Vielleicht ist es da ja egal, aber bei Giardien ist es z.B. ja so, dass man da überhaupt keine Kohlehydrate füttern soll.

Wenn Katerchen per se empfindlich im Magen-Darm-Bereich ist, wäre für die Zukunft vielleicht barf hilfreich, sobald die Bakterien im Griff sind.

LG Silvia
 
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Jule390

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  • #31
Ist mal auf Helicobacter untersucht worden?
 
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pyewacket

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  • #32
Hallo und da bin ich wieder,

nach mehreren TA und Klinik und um einige Penuntzen ärmer, bin ich genauso schlau wie vorher.(Vermutung vorher war Erbrechen und Durchfall von e-coli oder Allergie) Mein Devon Rex Kater hat jetzt eine Ausschlussdiät mit Hills Z/D hinter sich (ca. 10 Wochen) er wollte es jetzt auch nicht mehr wirklich gerne fressen.
Erfolg, er hat den ganzen Juli nicht mehr gebrochen.Vor 10 Tagen habe ich angefangen im langsam zwischendurch von catz finefoods Wild und Huhn zu füttern und nach ein paar Tagen ganz darauf umgestellt und nun bricht er wieder seit 4 Tagen. Ich bin echt verzweifelt...
Habe jetzt wieder nach Rücksprache mit TA angefangen das Hills Z/D (Nassfutter) zu füttern. Allergietest hat er mir abgeraten, meinte das wäre sowieso nicht 100 % aussagefähig bei Katzen.
Es wurde kein fpi- Test , wie hier vorgeschlagen gemacht, da beide TA und Klinik meinten Bauchspeicheldrüse wäre i.O. Man wollte eine Magenspiegelung unter Narkose in der Klinik machen, von der mir mein TA abgeraten hat, da er den Verdacht hat es läge am Darm und nicht am Magen und ich will meinem Tier das seit Monaten (jetzt fast ein Jahr) jetzt eh schon gestresst ist durch die dauernden TA Besuche und geschwächt durch Kotzerei und Durchfall nicht auch noch eine Narkose zumuten. Es ist offensichtlich das er ein Problem hat die Nahrung richtig zu verwerten, sprich bei normalem Futter hat er ständig Hunger und bettelt dauernd. Bei der Fütterung vom Hills z/d war das nicht so, allerdings muss ich sagen, das er in der Zeit in der wir jetzt das Hills gefüttert haben, fast sein ganzes Fell verloren hat. Erst wurde es stumpf und struppig und ging dann immer mehr aus. (Devon Rex haben ja eh nicht soviel) Auch deswegen habe ich beim TA und in der Klinik nachgefragt und nur ein Schulterzucken bekommen, das könnte damit eigentlich nicht zusammenhängen. Aber niemand kann mir sagen womit dann? Denn breiigen Stuhl haben wir auch noch und das trotz wochenlanger Kur mit Entero Teknosal und Darmaufbau mit Cani-Kur.
Meine zweite Katze hatte mittlerweile jetzt auch noch Blut im Stuhl. Darauf erneuter Bluttest und Stuhlprobe. E-coli sind immer noch da und zudem hat sie eine Fettstoffwechselstörung (Werte lt. TA tausendfach erhöht) und soll jetzt Diät halten. Bei dem Blut konnte keiner sagen woher?! (War jetzt 2 mal, frisches Blut) Arzt meinte der Darm könnte vom dauernden Durchfall total gereizt sein...
Ich bin mittlerweile echt fertig, seit Anfang April bin ich Stammgast beim TA und in der Klinik und ich glaube die halten mich für verrückt. :confused:
Von Umstellen auf Barfen wurden mir im Moment in diesem Krankheitszustand abgeraten.
Was kann ich noch tun?? Vom TA habe ich wieder Hills und RC empfohlen bekommen als Diät, kann mir jemand was anderes empfehlen??
 
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Omelly

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  • #33
nach mehreren TA und Klinik und um einige Penuntzen ärmer, bin ich genauso schlau wie vorher.(Vermutung vorher war Erbrechen und Durchfall von e-coli oder Allergie)
Waren es "normale" E-Coli oder die "hämolysierenden" ? Ist es danach irgendwann mal getestet worden, mit dem Ergebnis, dass er nun die E-Coli los ist ?

Mein Devon Rex Kater hat jetzt eine Ausschlussdiät mit Hills Z/D hinter sich (ca. 10 Wochen) er wollte es jetzt auch nicht mehr wirklich gerne fressen.
Erfolg, er hat den ganzen August nicht mehr gebrochen.
Nur zum richtigen Verständnis: Das Hills wurde 10 Wochen gefüttert. Nicht mehr erbrochen hat er im August. Sorry, aber der August ist noch nicht sehr alt. Was war denn in den 10 Wochen zuvor ? Allmähliche Besserung der Symptomatik oder weiterhin regelmäßiges Erbrechen ? Hat sich der Kot in dieser Zeit verändert (besser oder schlimmer) ?

Vor 10 Tagen habe ich angefangen im langsam zwischendurch von catz finefoods Wild und Huhn zu füttern und nach ein paar Tagen ganz darauf umgestellt und nun bricht er wieder seit 4 Tagen.
Deine Aussagen machen keinen Sinn. Angeblich hat er im August aufgrund des Hills nicht mehr erbrochen. Und nun schreibst Du, dass er bereits seit Anfang August ein ganz anderes Futter bekommt. Hast Du Dich bei Deinem Beitrag vertan und meintest, er habe den gesamten JULI nicht erbrochen ? Sorry, aber solche Dinge sind wichtig. Wenn ein Beitrag mehr Verwirrung stiftet als das er brauchbare Informationen liefert, kann man sich kein gutes Bild von der ganzen Angelegenheit machen. Schreibe das hier, um Dir zu helfen - nicht um zu kritisieren. Darum bitte nochmal korrigieren, falls Du Dich im Monat geirrt hast.

Ich bin echt verzweifelt...
Habe jetzt wieder nach Rücksprache mit TA angefangen das Hills Z/D (Nassfutter) zu füttern. Allergietest hat er mir abgeraten, meinte das wäre sowieso nicht 100 % aussagefähig bei Katzen.
Deine Verzweiflung kann ich bestens verstehen. Schließlich dauert das alles ja auch schon sehr lange.
Ich antworte Dir jetzt mal so, in der Annahme, dass Du Dich im Beitrag zuvor vertan hast, und er den Juli über stabil war:
Dann hast Du jetzt im August einen entscheidenden Fehler begangen, auf den Dein TA Dich eigentlich hätte hinweisen sollen. Du bist von einem absolut hypoallergenem Futter (damit meine ich, ein Futter, das diesen Namen auch verdient) sofort auf irgendein Mischfutter umgestiegen. Das hast Du zwar langsam gemacht, war aber trotzdem ein Fehler. Wenn der Kater nicht bis zum Lebensende Hills z/d fressen soll (und das gönne ich keiner Katze), musst Du anders vorgehen. Du hast mit dem Z/D doch keine Ausschlussdiät gemacht. Du hast lediglich Futter gegeben, welches nicht allergen wirken kann. Mit dem Erfolg, den Du hattest, bist Du einen seeehr großen Schritt weiter gekommen. Aufgrund der Besserung kannst Du nun relativ sicher von einer Futtermittelallergie ausgehen. Da nützt Dir aber nichts, wenn Du dann direkt wieder irgendetwas fütterst. Du hättest nach diesen 10 Wochen nun nur eine einzige Proteinquelle zusätzlich füttern dürfen. Meistens wird exotisches Fleisch dafür genommen, Pferd oder Känguru. Dafür gibt es Reinfleischdosen, wenn man das nicht selbst zubereiten kann/will. Diese Ration immer mehr steigern, während das Hills immer mehr reduziert wird, bis Du das Hills komplett draußen hast. Immer vorausgesetzt, dass sich während dieser Zeit keine Verschlechterung einstellt. Du hättest dann also eine Proteinquelle, welche der Kater sicher verträgt. Die fütterst Du über mind. 3 Wochen ausschließlich. Der Kater muss dabei stabil bleiben. Wenn das klappt, dann fügst Du eine 2. Quelle hinzu. Die kann dann schon zu den üblichen Verdächtigen gehören, also z.B. Rind oder Huhn. Auch diese Dosis steigerst Du immer mehr. Und dann geht es immer so weiter. Das ist die eigentliche Ausschlussdiät.

Ist doch klar, dass es nichts bringt, dem Kater nach dem Z/D wieder irgendeine Dose vorzusetzen. Das Ergebnis hätte Dir eigentlich fast jeder voraussagen können - vor allem Dein TA hätte das machen sollen !

Es wurde kein fpi- Test , wie hier vorgeschlagen gemacht, da beide TA und Klinik meinten Bauchspeicheldrüse wäre i.O.
Also, ich habe es damals machen lassen, weil ich einfach Sicherheit in diesem Bereich haben wollte. Auch das Vorhandensein einer Allergie schließt Probleme mit der BSD nicht aus. Auch meine TÄ hielt es für unwahrscheinlich und hatte letztendlich ja auch Recht. Für mich war es aber wichtig, so viele Faktoren wie möglich ausschließen zu können, bevor die Diagnose "Allergie" gestellt wird und man sich in der Folge nur noch darauf konzentriert und daher möglw. etwas anderes übersieht.

Man wollte eine Magenspiegelung unter Narkose in der Klinik machen, von der mir mein TA abgeraten hat, da er den Verdacht hat es läge am Darm und nicht am Magen und ich will meinem Tier das seit Monaten (jetzt fast ein Jahr) jetzt eh schon gestresst ist durch die dauernden TA Besuche und geschwächt durch Kotzerei und Durchfall nicht auch noch eine Narkose zumuten.
Deiner Argumentation kann ich gut folgen - der Deines TA nicht. Magen und Darm hängen so eng zusammen, dass man die Ursache allein anhand der Symptomatik kaum klären kann. Ich würde daher immer - wenn ich mich dazu entschließe, das Tier in Narkose zu legen - direkt beides spiegeln lassen. Manchmal bringt einen das weiter als ständige andere Untersuchungen, die letztendlich auch nicht lustig für das Tier sind.

Es ist offensichtlich das er ein Problem hat die Nahrung richtig zu verwerten, sprich bei normalem Futter hat er ständig Hunger und bettelt dauernd. Bei der Fütterung vom Hills z/d war das nicht so,...
Dann wirst Du mit Deiner Beobachtung auch Recht haben. Dazu hätte dann mal in der Vergangenheit ein Test zur Nahrungsausnutzung gemacht werden müssen. Unter z/d nützt das nicht viel, weil hier - wie Du richtig beobachtet hast - die Nahrung bereits zum größten Teil aufgeschlossen ist. Ich halte es ethisch aber nicht für vertretbar, dem Tier nun wieder alles mögliche zu füttern, was es nicht verträgt - nur um die Nahrungsausnutzung testen zu können. Ich würde daher jetzt dennoch den Test unter z/D machen. Denn die Nahrung wird zwar viel besser verwertet, aber 100%ig kann ein hypoallergenes Futter die Verwertung nicht verbessern. Eine Tendenz wird daher sehr wahrscheinlich auch jetzt noch in der Stuhlprobe erkennbar sein. Es wird dann höchstwahrscheinlich immer noch ein geringer Gehalt an Fette im Stuhl nachweisbar sein - möglicherweise auch an Stärke. Auch kann der Proteinverlust über den Stuhl in einem separaten Test nachgewiesen werden, falls hier ein Problem bestehen sollte. Hier kann es jedoch sein, dass durch die Hydrolisierung der Proteine beim z/d tatsächlich keine brauchbaren Ergebnisse zu verzeichnen sind.

allerdings muss ich sagen, das er in der Zeit in der wir jetzt das Hills gefüttert haben, fast sein ganzes Fell verloren hat. Erst wurde es stumpf und struppig und ging dann immer mehr aus. (Devon Rex haben ja eh nicht soviel) Auch deswegen habe ich beim TA und in der Klinik nachgefragt und nur ein Schulterzucken bekommen, das könnte damit eigentlich nichtzusammenhängen.
"Stoffwechsel" ist so ein komplexes Gebiet - und der der Katze erst recht - dass ich mich zu solchen Aussagen, wie der von der Klinik, nicht hinreißen lassen würde. Ich kenne gerade den Taurin-Gehalt vom z/d nicht - es könnte schon allein daran liegen. [/QUOTE]

Aber niemand kann mir sagen womit dann? Denn breiigen Stuhl haben wir auch noch und das trotz wochenlanger Kur mit Entero Teknosal und Darmaufbau mit Cani-Kur.
Ist der Stuhl auch unter z/D-Fütterung niemals einigermaßen fest geworden ? Hast Du mal eine Zeitlang des Z/D gefüttert und dabei die Zusatzmittel weggelassen ? Auch die können sich kontraproduktiv auswirken. Nämlich dann z.B. wenn die wiederum Bestandteile enthalten, welche entweder nicht verwertet werden können oder allergen wirken. Unter einer komplett hypoallergenen Fütterung sollte man wirklich alles andere weglassen.
 
Omelly

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  • #34
Fortsetzung..

Meine zweite Katze hatte mittlerweile jetzt auch noch Blut im Stuhl. Darauf erneuter Bluttest und Stuhlprobe. E-coli sind immer noch da...
Was heißt "immer noch" ? Zuvor hattest Du von Diener anderen katze nie etwas geschrieben. Wurde sie auch bereits auf E.-Coli behandelt ?

und zudem hat sie eine Fettstoffwechselstörung (Werte lt. TA tausendfach erhöht) und soll jetzt Diät halten. Bei dem Blut konnte keiner sagen woher?! (War jetzt 2 mal, frisches Blut) Arzt meinte der Darm könnte vom dauernden Durchfall total gereizt sein...
Wie wurde die Störung nun genau festgestellt ? Welcher Wert ist so erhöht ? Dass auch diese Katze ständig Durchfall hatte, steht nirgendwo zuvor. Was sagt der TA - spielen die E.-Coli da noch eine Rolle ? Ansonsten kann eine Fettstoffwechselstörung natürlich Grund genug für Durchfall sein.
Und ja, wenn sie dauernd Durchfall hat, dann ist der Darm zwangsläufig gereizt. Die Analdrüsen werden kann auch nicht mehr selbständig geleert und können sich entzünden, sowie Hämorriden entstehen. Da gibt es also nun zig Begleiterscheinungen, die möglich sind, auf die der TA mal untersuchen sollte.

Ich bin mittlerweile echt fertig, seit Anfang April bin ich Stammgast beim TA und in der Klinik und ich glaube die halten mich für verrückt. :confused:
Aber nicht doch - die freuen sich darüber, dass Du hilfst den nächsten Sommerurlaub zu sichern ;)

Von Umstellen auf Barfen wurden mir im Moment in diesem Krankheitszustand abgeraten.
Was kann ich noch tun??
Zunächst die Krankheiten beider Tiere mal sauber auseinanderhalten. Wer soll nicht gebarft werden ? Beide ? Von wem sprichst Du hier ? Sei bitte präzise, sonst ist es echt schwer gezielt zu antworten.

Ich halte BARF auch nicht für das Allheilmittel und auch je nach Krankheitsbild mit Vorsicht zu genießen. Zum Beispiel würde ich die Katze jetzt nicht Barfen, bevor das mit den E-coli nicht geklärt ist. Welche Art Diät soll sie denn nun halten - einfach nur fettarm ?
Beim Kater wäre es vielleicht mal einen Versuch wert. NUR...wenn man schon so weit wie Du gekommen ist und relativ sicher weiß, dass eine Allergie besteht, dann würde ich erst mal die Ausschlussdiät angehen - oder das Barfen so gestalten, dass es einer Ausschlussdiät gleicht.
 
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pyewacket

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  • #35
Guten Morgen und vielen Dank für deine Antwort!!

Erst einmal sorry, ich bin so durch den Wind, ich habe natürlich den ganzen Juli gemeint, nicht August,habe es gleich geändert. Also hier die Kurzfassung: Ich habe 3 Katzen 2 Devon Rex 7 Jahre alt männlich & weiblich, 1 Maine Coone/Norweger Mischling weiblich 10 Jahre alt,6,5kg. Der Devon Rex Kater (habe ihn etwa 4 Jahre) hatte von Anfang an öfter mal Erbrechen, was dann über die Jahre immer schlimmer wurde. Als bei ihm die hämolisierenden E-coli festgestellt wurden, ist man davon ausgegangen das alle drei es haben. Mittlerweile ist es per Kottest belegt das meine Dicke H.e-coli hatte (2 Kuren Clavaseptin) und lt. neuem Kottest von letzter Woche immer noch hat. Der Bluttest von letzter Woche hat eben diese Fettstoffwechselstörung ergeben, Ergebnis nur telefonisch durchgesagt, werde versuchen den Bluttest zu besorgen. (Die neuen Test wurden auf Grund des Blut im Stuhls, vorgemacht) Blut im Stuhl hatten wir vor 10 Tagen 2 mal, seit dem nicht mehr.

Der Kleine hatte 3 Kuren AB und keinen erneuten Kottest, der TA hat mir auch von einer weiteren Gabe AB abgeraten, was in meinem Sinne ist und hat mir empfohlen es mit der Darmsanierung wieder ins Lot zu bringen. Das z/d habe ich die ganze Zeit mit Gabe von Entero Teknosal oder Canikur gefüttert. Stuhl ist bei beiden breiig und müffelt, manchmal etwas geformt und breiig hinterher. Ich stehe wirklich die ganze Zeit im Kontakt mit dem TA, auch wegen der Fütterung und habe keine gescheite Information bekommen, außer ich soll doch mal ausprobieren ?! Letzt endlich weiss er auch nicht mehr weiter...
Ich habe in den letzten Wochen wirklich viel gelesen und versucht mich selbst zu informieren, da ich weder vom TA noch von der Klinik richtig geholfen bekomme. Die halten mich für überbesorgt. Zitat: Die Katzen machen doch einen fiten Eindruck.Die Dicke hatte wie ein kleines Blutblässchen am After, war in der Klinik,Antwort:das ist nichts. War beim TA, Antwort:das ist normal. Auf die Frage ob das Hämorrhoiden sein könnten, wurde mir gesagt das Katzen das nicht haben. Mein Verdacht war aber das genau dieses Blutblässchen durch das Drücken beim Stuhl absetzen geplatzt ist und daher das Blut im Stuhl kam (sie hat beim Stuhl absetzten eine Zeitlang immer gejammert) auch deshalb war ich in der Klinik,Antwort: ja das wird halt etwas entzündet sein durch die Durchfallphasen, dafür gab es Buscopan Spritzen für die Bauchschmerzen. Fakt ist das auch jetzt kleine Blut unterlaufene Stellen am After sichtbar sind. Kann ich da etwas machen??

Der 3. Mieze geht es TOI TOI TOI gut.

Hoffe ich habe jetzt alles einigermaßen verständlich erklärt?! :confused:

Ach, die Dicke soll Diät halten viele Rohstoffe wenig Fett, empfohlen wurde mir Hills s/D , RC Gastro Intestinal Moderate Calorie 35 und RC Obesity Management...
Die Tierklinik hat mir zum Barfen von Beiden abgeraten, so lange sie nicht wieder richtig gesund sind.

Dem Kleinen füttere ich jetzt wieder Z/D gestern nicht mehr gebrochen, dafür Durchfall heute nacht.... und heute mittag doch wieder direkt nach dem Fressen erbrochen. :-(((
 
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Kastallia

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  • #36
Wurde mal ein Antibiogramm gemacht? Ich hab vor einer Weile auf eigene Faust eine Kotprobe ins Labor geschickt und die war auch auf häm. E-Coli positiv. Dort wurde dann sofort ein Antibiogramm mitgemacht und nach einer Runde Antibiotika wurde die nächste Probe auch negativ getestet.
Ich finde es schon befremdlich, dass es bei euch nichts gebracht hat.
 
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pyewacket

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  • #37
Hallo Kastallia,

ja es wurde jedes Mal ein Antibiogramm erstellt und ich habe fleißig Toiletten desinfiziert bis heute, der eine TA sagt es ist für die anderen über das Klo ansteckend, der andere sagt es sei Quatsch. In der Klinik sagte man mir, das hämolisierende e-coli sehr hartnäckig sind und deshalb mehrerer AB Kuren nötig sind. Mein TA sagt jetzt, keine weiteren AB mehr, das pendelt sich wieder von alleine ein?! Ich beobachte den Stuhl jetzt noch ein paar Tage, (wir haben jetzt aufgehört mit Darmaufbau cani-kur) sollte es sich nicht bessern, werde ich es mal mit D-Mannose versuchen...
Auf der anderen Seite will ich ihnen nicht noch mehr zumuten und jetzt auch noch die Fettstoffwechselstörung bei der Dicken, da würde ich erst einmal fragen ob ich das überhaupt geben darf??

Befremdlich ist es für mich auch, unverständlich und erschütternd! Ich liebe meine Drei wirklich sehr und es geht mir selbst an die Substanz , nervlich, wie auch körperlich. Seit Anfang April sind wir ständig beim Arzt. Ich habe mich wirklich an alles gehalten. Toiletten desinfizieren, mehrmals am Tag kleine Portionen füttern, Schüsseln sofort reinigen etc. und ständig neue Rückschläge. Selbst der TA sagt, er versteht es nicht. Und das der Kleine jetzt wieder bricht macht mich fertig, weil ich es gut gemeint und ihm anderes Futter gegeben habe. (Er liegt hier gerade in meinem Schoss und schlummert friedlich)

Ich freue mich über jede Antwort und über jeden Ratschlag hier, alles was uns weiterhelfen könnte ist willkommen!!

Vielen Dank!!
 
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Omelly

Omelly

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  • #38
Die Dicke hatte wie ein kleines Blutblässchen am After, war in der Klinik,Antwort:das ist nichts. War beim TA, Antwort:das ist normal. Auf die Frage ob das Hämorrhoiden sein könnten, wurde mir gesagt das Katzen das nicht haben. Mein Verdacht war aber das genau dieses Blutblässchen durch das Drücken beim Stuhl absetzen geplatzt ist und daher das Blut im Stuhl kam (sie hat beim Stuhl absetzten eine Zeitlang immer gejammert) auch deshalb war ich in der Klinik,Antwort: ja das wird halt etwas entzündet sein durch die Durchfallphasen, dafür gab es Buscopan Spritzen für die Bauchschmerzen. Fakt ist das auch jetzt kleine Blut unterlaufene Stellen am After sichtbar sind. Kann ich da etwas machen??

So, ich blicke jetzt insgesamt besser durch. Danke, dass Du das alles noch mal etwas aufgebröselt hast.

Ich gehe davon aus, dass es sich um helle Blutauflagerungen handelte, richtig ? Es ist nie so 100%ig sicher, woher Blut stammt, aber tendenziell handelt es sich dann um Blut, welches sich im letzten Stück des Dickdarms bzw. im Rektum auf den Kot lagert. Es wird schon mit Deinen Beobachtungen in Bezug auf dieses Blutbläschen zu tun haben - was ja erst mal gut ist - da sehr wahrscheinlich harmlos. Dass Katzen keine Hämorrhoiden haben, behaupten Tierärzte gerne. Haben sie natürlich normalerweise auch nicht. Also, anders als beim Menschen - vermögen sie sich ihren Popo nicht dermaßen plattzusitzen, dass dadurch regelmäßig Hämorrhoiden (boh, ich muss jedes Mal nachschauen, wie man das schreibt :rolleyes:) entstehen. Lang anhaltender Durchfall oder Pressverhalten beim Kotabsatz kann aber durchaus zu dem führen, was wir als Hämorrhoiden bezeichnen. Vielleicht ist da bei der Katze die Physis der Venen und Adern irgendwie eine andere, so dass der Begriff nicht medizinisch Korrekt ist. Aber letztendlich weiß ja jeder, was gemeint ist. Klar, kann auch einfach die Schleimhautreizung oder Entzündung Blutauflagerungen auslösen, aber dann beobachtet man in der Regel auch Schleimhautauflagerungen oder Beimengungen. Aber letztendlich sollte Dir das jetzt nicht gaaanz so wichtig sein, so lang es nun wieder gut ist mit dem Bluten. Mit den blutunterlaufenden Stellen tue ich mich ein wenig schwer, weil es aus der Ferne so schlecht zu beurteilen ist, um was es sich hier nun wirklich handelt. Ich kann mir gerade nur vorstellen, dass es irgendwie so aussieht, als wären in der After-Haut kleinste Äderchen geplatzt. Wenn das so ist, presst sie zu stark, was ja bei weichem Kot bzw. sogar Durchfall außergewöhnlich ist.

Dann wäre eine Vermutung, dass die Darmperistaltik (also quasi, die unwillkürliche Fortbewegung des Nahrungsbreis/letztendlich Kot im Darm) nicht 100% gut funktioniert. Musst Du Dir so vorstellen, dass die Katze zwar bereits Stuhldrang verspürt, aber der Kot noch zu weit im Dickdarm steckt, als dass er nun leicht beim Kotabsatz herausbefördert werden kann. Das kann z.B. gut bei längeren Durchfallzeiten vorkommen, da es einfach an Kotmasse fehlt, um die Nervenrezeptoren des Darms zu erreichen und zur Darmbewegung zu stimulieren. Selbst wenn der Durchfall dann behoben ist, muss sich das dann im Darm erst mal wieder einspielen.

Den gleichen Effekt können zu häufige oder/und zu hochdosierte Buscopan-Spritzen haben. Das Wirkungsspektrum zielt ja in erster Linie auf "Entkrampfung" ab. Das kann den Darm dann schon mal ein wenig lahm legen.

Eine andere Möglichkeit spiegelt genau die entgegengesetzte Ursache wieder:
Der Stuhldrang erfolgt durch die fortgesetzte Darmreizung viel zu früh. Das betreffende Tier kommt dann der natürlichen Darmperistaltik jedes Mal zuvor und fängt an zu pressen, bevor der Stuhl weit genug im Darm transportiert werden konnte.

Und schließlich gibt es natürlich auch die Möglichkeit anatomischer Veränderungen, also ein mechanisches Hindernis im Darm, wie z.B. Polypen oder eben Hämorrhoiden. Dann müsste sich jedoch die Symptomatik erst mal verstärken, je härter und voluminöser der Kot wieder wird. Schließlich kann es noch kleine Aussackungen im Darm geben, in denen sich immer wieder Durchfall sammelt. Um den Stuhl aus diesen Aussackungen, die gereizt, schmerzhaft und auch entzündet sein können, wieder "heraus zu befördern", presst das Tier dann auch mehr als üblich.

Um also der Ursache auf die Spur zu kommen, bleibt eigentlich nicht viel anderes als eine rektale Spiegelung. Im Röntgen und Ultraschall sieht man das zumeist nicht.
Normalerweise kann eine Zinksalbe oder Arnika nicht schaden. Aber Salben und Cremes werden ja nun mal wieder schnell abgeleckt und sind daher immer mit Vorsicht zu genießen. Es gibt auch Hämorrhoiden-Salben, die ja auch nicht nur auf Hämorrhoiden wirken, sondern auch anderen entzündlichen Geschehen in dieser Region. NUR...ich persönlich würde es ohne Rücksprache mit dem TA nicht versuchen. Und Dein TA findet das ja alles ganz normal und dementsprechend derlei Maßnahmen Humbug.

Ach, die Dicke soll Diät halten viele Rohstoffe wenig Fett, empfohlen wurde mir Hills s/D , RC Gastro Intestinal Moderate Calorie 35 und RC Obesity Management...
Na ja, also wer jetzt schon mal öfter was von mir gelesen hat, wird wissen, dass ich Spezialfuttern eher aufgeschlossen gegenüberstehe. Aber ich finde zur Fütterungsempfehlung gehört eindeutig auch immer die klare Aufklärung des Tierhalters, was dem Tier nun überhaupt konkret fehlt. Mich würde an Deiner Stelle jetzt schon sehr interessieren, welche Werte da erhöht sind, welche gesundheitlichen Risiken das birgt und welche Therapiemöglichkeiten bestehen.

Dem Kleinen füttere ich jetzt wieder Z/D gestern nicht mehr gebrochen, dafür Durchfall heute nacht.... und heute mittag doch wieder direkt nach dem Fressen erbrochen. :-(((
Nun gut - als Du damals mit Z/D angefangen hast, war das Erbrechen auch nicht sofort weg. Wenn Du den Kater nun zwischendurch wieder mit Allergenen versorgt hast, dann müssen die leider auch erst mal wieder raus aus dem Körper.
 
K

Kastallia

Forenprofi
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  • #39
Das einzige was mir noch einfällt wäre es mal mit SEB zu versuchen. Das nimmt ein wenig die Übelkeit und legt sich schützend über die Darmwände. Es sollte allerdings mit möglichst großem Abstand zu Medikamenten gegeben werden, da dadurch die Wirkstoffe schlechter aufgenommen werden.
Meine beiden hatten letztens auch so eine Phase wo sie viel gebrochen haben und da hat SEB Wunder vollbracht.
Da es komplett pflanzlich ist, sollte es auch keine Nebenwirkungen geben.
 
P

pyewacket

Benutzer
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29. September 2009
Beiträge
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  • #40
So kurzer Zwischenstand, ich warte immer noch auf den Befund, wird mir zugeschickt. Vielen Dank an Omelly und Kastallia für die Ratschläge bisher!

Der Kleine hat jetzt seit 2 Tagen (und seit wir wieder das z/d füttern) nicht mehr erbrochen und der Stuhl wird auch langsam etwas geformter (Ich habe Omelly's Rat befolgt und das Canikur weggelassen). Also gehe ich jetzt, wie Omelly ja auch schon gesagt hat von einer Futtermittelallergie aus. Heisst das jetzt für uns er kann nur noch das Hills z/d fressen oder kann ich irgendwann versuchen in vielleicht auf ein anderes Futter umzustellen?? Erst einmal mache ich keine Experimente mehr um ihm und seinem Darm Ruhe zu gönnen. Hat jemand von euch eine Idee warum er soviel Fell verloren haben könnte, ich bilde mir ein seit der z/d Fütterung?

Auch bei der Dicken habe ich aufgehört mit Canikur, der Stuhl ist jetzt zuerst geformt aber noch mit dünn hinterher. Aber immerhin. Bisher auch kein Blut mehr. Sie schläft ziemlich viel, macht sonst einen fiten Eindruck und hat Appetit. Im Moment bekommt sie noch Catz Finefood Geflügel, habe mich aber entschlossen es mit RC Gastro Intestinal Moderate Calorie 35 Nassfutter zu versuchen, da dieses zusätzlich auch beruhigend auf den Darm wirken soll?! Es ist bestellt, hoffe das sie es auch annimmt. Der TA hat gemeint, das wir es jetzt erst mal mit der Diät versuchen und dann wiederholt einen Bluttest machen um zu sehen, ob sich die Werte gebessert haben. Ich denke er möchte ihr ihm Moment auch keinen weiteren Stress/ Medi's zumuten. Was ich auch gut finde... Ich werde weiter berichten.
 
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