Ein neuer Versuch: 24/7 hochwertiges Nafu trotz dicker Katze ohne Futterbremse?

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minitiger

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  • #41
So, nach knapp einer Woche gibt es nun den nächsten Bericht. Aktuell halten wir es mit der Fütterung so:

Um 23.00 Uhr (vor dem Menschenschlafengehen) machen wir eine 400g-Dose auf. Die Katzen kommen dann entweder zur Fütterung oder nicht. :grin: Manchmal verschlafen sie auch. Über Nacht verschwinden dann meistens 300g, selten die ganze Dose. Wenn morgens (gegen 7.00 Uhr) nichts mehr da ist, dann gibt es einen kleinen Nachschlag (100-200g), meistens ist aber noch etwas da. Mit dieser Menge kommen die Katzen bis Mittags aus.
Wenn wir nach der Arbeit nach Hause kommen (18:00 Uhr), dann sind die Reste aufgefuttert. Uns überfallen keine hungrigen Katzen mehr an der Tür, aber es gibt immer ein bißchen Gequake. Die 2 sollen nach dem Mittag ein bißchen Hunger ansammeln, weil es dann erstmal für beide Medikamente in Käsepaste gibt. Nach der Käsepaste gibt es dann für Mini Nassfutter und für Tiger Trockenfutter, das er aber neuerdings auch nicht mehr so verschlingt.

Hier unsere Zusammenfassung:
- Insgesamt werden täglich 400 - 500 g Nassfutter, 2 TL Käsepaste und 1 EL Trockenfutter vertilgt.
- Beide Katzen wirken viel satter.
- Tiger frisst deutlich weniger Trockenfutter! Dadurch, dass er ständig Nassfutter zur Verfügung hat, ist sein TroFu-Hunger viel kleiner.
- Mini stürtz sich nicht mehr auf das Futter. Wenn wir neues Futter hinstellen, dann futtert sie etwas und geht dann weg. Auch rennt sie nicht mehr sofort zum Futternapf, wenn sie Tiger fressen hört. Heute Morgen z. B. lag sie in meinem Arm und man hörte Tiger aus dem Flur schmatzen.
- Gestern war wiegezeit und Mini hat nicht zugenommen. :omg: Wie sich das auf Dauer zeigt, werden wir sehen. Mini hat schonmal über Weihnachten (4 Tage) 400 g zugelegt. Der Catsitter hatte Trofu hingestellt, in den 4 Tagen haben die Katzen damals 1 kg TroFu gefressen. :dead: Mit dem NaFu kommt das nicht mehr vor, so wie es aussieht.

Derzeit überlege ich das Trofu für Tiger ganz abzuschaffen und den beiden um 18:00 Uhr eine BARF-Mahlzeit hinzustellen. Da ist die Frage, ob Tiger auch genug davon isst.
 
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Katerina

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  • #42
Hallo minitiger

Verfolge deine Berichte hier ganz gespannt. Das sieht doch schon nach einer deutlichen Verbesserung aus.

Liebe Grüsse
 
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minitiger

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  • #43
Huhu Katerina,

leider hat eine Katze seit ein paar Tagen Durchfall. Ich tippe auf Tiger, der ist ja eh anfällig für sowas und außerdem habe ich ihn heute Morgen quasi dabei "erwischt" (die Viechers gehen natürlich immer nur dann aufs Klo, wenn wir nicht da sind).

Aber ich berichte weiter.
 
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minitiger

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  • #44
So, hier nochmal ein Update.

Gestern war ich mit beiden Katzen beim Tierarzt, weil wir Montag und Dienstag quietschgelben Durchfall im Klo hatten. :eek: Um erstmal alle äußeren Möglichkeiten auszuschließen, gab es nur Porta 21 Schonkost und keinen Ausgang. Da wir leider nicht wussten, wer der "Übertäter" war, tippte ich auf das neue Trockenfutter bei Tiger oder irgendwas, was die Katzen draußen gefressen haben könnten.
Leider hatten wir am Dienstag immernoch DF und da habe ich einen Termin für gestern bei unserer TÄ ausgemacht. Nachts hatten wir die beiden Katzen dann für 13 Stunden separiert mit eigenem Kaklo, aber natürlich ist in der Zeit keine von beiden aufs Klo gegangen. :grr:
Als erstes wurde die Kotprobe auf Giardien überprüft, der Test war aber negativ. Dann wurde Tiger untersucht, da er eigentlich unser DF-Patient ist. In seinem BB war die Bauchspeicheldrüsenwert erhöht sowie die Nierenwerte, aber das ist bei ihm Normalzustand. Auf meinen Verdacht haben wir dann bei Mini noch Blut abgenommen und während wir auf das BB warteten, hat sie einen flüssigen Fladen in den Transportkorb gelegt. :eek: Das BB bestätigte das ganze dann: der Lipasewert (Bauchspeicheldrüse) war stark erhöht, daher akute Pankreatitis. Mini bekam ein Antibiotikum und Cortison bekommt sie ja sowieso und wurde wieder in ihren Transportkorb gesetzt. Ich hätte nie auf sie getippt, da sie keinerlei Anzeichen einer Erkrankung machte. Bei der Untersuchung war auch alles in Ordnung, kein Fieber, Bauch ganz weich usw.
Nunja, nun bekommen beide Katze erstmal noch eine Paste zur Darmsanierung und sollen bis Ende der Woche noch Schonkost (Porta 21, gekochtes Hühnchen) bekommen. Mini muss nächsten Mittwoch nochmal zur Kontrolle, aber soweit ich es heute sehen konnte gab es keinen neuen Durchfall.

Zwischenstand Kontrollwiegen:
- Tiger 4,28 kg (80 g zugenommen! :muhaha:)
- Mini 5,77 kg :( (370 g mehr als beim letzten TA-Besuch, das war aber im Juli oder so zum Impfen, kann nicht sagen, ob das jetzt vom Futter zur freien Verfügung kommt)

Nunja, ob die Katze nun noch weiter zunimmt wird sich zeigen. Ich habe eine Schmerzensgrenze von 6 kg, obwohl das für die kleine Katze schon recht viel ist. Aber lieber eine gesunde, dicke, fröhliche Katze mit ein paar Reserven bei Krankheit als eine halbzufriedene, futterneidische Katze auf Dauerdiät, die trotzdem zu dick ist.

Am Wochenende habe ich etwas Zeit, da wird ein Sportprogramm ausgearbeitet und der Speiseplan der Katzen neu aufgestellt, wir wollen etwas mehr BARF integrieren. Ob das was für Tiger ist wird sich zeigen, derzeit will er jedenfalls kein Trofu und scheint es auch nicht zu vermissen.
 
Sunshine181280

Sunshine181280

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  • #45
Hallo Minitiger,

der Lipasewert ist nicht aussagekräftig um eine Pankreatitis zu diagnostizieren. Dafür nimmt man den fpli.
AB macht bei Pankreatitis auch meistens keinen Sinn.

Ich meine es nicht böse, aber das spricht nicht unbeding für deinen TA.
 
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minitiger

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  • #46
Hallo Sunshine,

ich habe die TÄ direkt bei der Untersuchung darauf angesprochen, aber sie meinte den fPLI untersucht man vor allem bei dem Verdacht auf chronische Pankreatitis, nicht beim Verdacht auf akute Pankreatitis. Da Mini nicht in das Schema dafür fällt (Gewichtsabnahme, harter Bauch etc.), riet sie mir zunächst zu einer symptomatischen Behandlung.

Leider war heute wieder etwas DF im Klo. Mini geht es total gut, sie futtert wie immer und ist gut gelaunt. Auch sonst ist sie unauffällig, bis auf den DF. Gestern lagen Würstchen im Klo, heute wieder Fladen.
Am Mittwoch haben wir einen weiteren Termin, wenn es dann nicht besser sein sollte dann wird ein großes Kotprofil gemacht und ich werde auf den fPLI-Test bestehen.
 
Sunshine181280

Sunshine181280

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  • #47
Hallo Minitiger :)

erstmal freut es mich dass es Mini gut geht!!! :yeah:

Lies dir doch mal das hier durch:

http://www.idexx.de/pdf/de_de/smallanimal/education/client-education/du_pancreatitis_cat_de.pdf

Ich würde es vermutlich auch ausdrucken und der TÄ unter die Nase halten.
Die Aussage von ihr ist schlicht und einfach falsch.

Mein Kater hatte eine akute Pankratitis. Ich habe fpli und zusätzlich direkt auch den TLI testen lassen.
Fpli war bei uns über 40, nicht mehr messbar. Referenz war bis 5,4.
 
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minitiger

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  • #48
Ui Sunshine, das war aber mal ein höher Wert!
In den letzten beiden Tagen ist es wieder etwas besser geworden, Mini macht schon fast Würstchen ins Klo. ;) Ich hatte ihr am Samstag nur einmal die Darmaufbaupaste gegeben statt zweimal, eventuell hängt der Rückfall damit zusammen. Mini mag das Zeug nämlich gar nicht (ausnahmsweise mal). Und Madame hat Hausarrest, falls sie draußen doch irgendwas futtert.
Tiger ist absolut gut drauf, der hat keinen Durchfall, futtert gut Nassfutter und kriegt nach wie vor ein bißchen Trockenfutter.
Wir sind täglich immernoch bei etwa 400 g Nassfutter, heute kaufe ich mal ein bißchen was fürs Barfen ein.
 
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minitiger

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  • #49
So, nochmal ein Update: "Wir" sind jetzt bei 400g Nassfutter täglich und 100 g Barf für beide Katzen angekommen. Tiger haut auch beim Barf richtig rein, frisst mindestens 50 g und Minis Reste, wenn sie was überlässt. Anschließend bekommt er noch seinen Löffel Trockenfutter hinterher, wenn er noch Hunger anmeldet. Vom Nassfutter frisst er trotzdem, jedenfalls erwische ich ihn dabei öfter.

Den Durchfall sind wir auch los, es landen wieder gut geformte dunkle Würstchen im Klo. :)
Schön, 2 gesunde, zufriedene und dauerhaft satte Katzen zu haben.
 
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minitiger

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  • #50
Zum Ende des Jahres melde ich mich hier noch einmal zu Wort. Heute habe ich Mini nach langer Zeit wieder gewogen, weil sie wirklich stark zugenommen hatte über den Zeitraum. Wir sind nun bei einem Gewicht von 6,5 kg und es ist Zeit die Notbremse zu ziehen. Was sich anfangs so gut entwickelte, wurde leider zunehmends schlechter. Mini hat in letzter Zeit nur noch gefressen und geschlafen, war nicht mehr zum Spielen oder zum Freigang zu bewegen. Die sonst doch recht spielfreudige und neugierige Katze liegt nur noch rum, möchte nicht mehr vor die Tür, schnarcht wieder ganz fürchterlich und macht einfach gar nichts mehr.
Zu Beginn des Experiments habe ich mir eine Gewichtsgrenze von 6 kg gesetzt bei Mini, ein Auge zugedrückt habe ich bei 6,2 kg, aber 6,5 kg sind jetzt deutlich zu viel. Mini hat ihr Volumen von oben betrachtet quasi verdoppelt. Statt einer leichten Taillie wie früher ist sie nun deutlich nach außen ausgebeult. Das Übergewicht würde mich nicht so sehr stören, aber die Katze hat ganz eindeutig an Lebensqualität eingebüßt, da sie nur noch schläft und frisst und gar nichts anderes mehr macht und auch zu nichts mehr zu bewegen ist. Das liegt nicht nur am Winter, ich kenne unseren "Mops" inzwischen ja ganz gut und sie war sonst nicht so. Ich möchte nicht zusehen, wie meine Katze sich zu Tode frisst und beende daher nun das Experiment. Wir stellen Mini um auf eine berechnete Portion hochwertiges Nassfutter und damit Madame wenigstens überhaupt mal wieder in Bewegung kommt, werden wir mit Trockenfleisch Futterspiele machen, da sie sich sonst gar nicht mehr bewegt. Grade war es recht traurig anzusehen, dass die sonst so eifrige Katze leider den Futterstückchen kaum noch hinterher schlich und dann vor Ende der Mahlzeit von sich aus das Spiel abbrach. Nach 1 kg Gewichtszunahme und deutlichen Einbußchen der Lebensqualität haben wir hier nun unser Ende gefunden.

Leid tut mir das Ende etwas für Tiger, denn ihm geht es so gut wie schon lange nicht mehr. Mit dem Nassfutter zur Verfügung und seinen Extrarationen Trofu hat er auf 4,5 kg zugenommen und ist endlich nicht mehr nur Fell und Knochen. Seine Nieren- und Leberwerte haben sich sehr verbessert und der Gesamteindruck ist deutlich besser. Ich werde weiterhin darauf achten, dass er ordentlich frisst und Mini nichts klaut. Ich denke die Verbesserung seiner Konstitution kann auch mit der dauerhaften Gabe des Kortisons zusammen hängen. Leider kann ich aber nicht Minis Gesundheit auf Kosten von Tigers Profit ruinieren.

Wir werden nun Mini auf 200g Nassfutter + 1 Streifen Trockenfleisch täglich zum Spielen umstellen und hoffen, dass es wieder bergab geht mit dem Gewicht. Außerdem werde ich sie täglich bei gutem Wetter vor die Tür setzen, damit sie wenigestens etwas Bewegung hat. Und Spielen werden wir natürlich auch weiterhin anbieten.

Das Thema Barf hatte sich leider schnell erledigt, Tigers anfängliche Begeisterung dafür war schnell erledigt und so hat sich Mini täglich zum Abendessen 100g Barf und über Nacht noch jede Menge Nassfutter reingezogen. Ich hatte insgesamt den Eindruck, dass sie immer mehr frisst, statt futtertechnisch ruhiger zu werden.
Dieses Ende soll andere nicht abschrecken es zu probieren, aber für uns ist das Thema endgültig zur Seite gelegt. Dann lieber eine satte, etwas mopsige Katze, die aber nicht unkontrolliert futtert und sich damit komplett aus dem Leben verabschiedet.
 
tiha

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  • #51
Ich halte es für mehr als falsch, die Reduzierung gerade in der Zeit zu machen, in der so gut wie alle Tiere mehr fressen und zunehmen: im Winter. Ich würde das im Frühjahr machen (wenn überhaupt).

Allerdings würde ich das Trockenfleisch weglassen und mit der Spielangel spielen oder 'ne Schnur durch die Wohnung ziehen etc., alles, wo er sich bewegt, aber nicht frisst - die paar Schritte, die er tut um an sein Trockenfleisch zu kommen, wiegt das Trockenfleisch bei Weitem nicht auf.
 
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  • #52
Großartig..ich meine nein..eigentlich tut es mir leid das du was das angeht soviel Stress hast.
Aber großartig das du was tust und nicht einfach zusiehst.

Die Bilder am Anfang sprechen ja schon für sich, ich bin mit Katzen aufgewachsen, 40 Jahre viele Katzen..dickere und dünnere, aber das das sah schon bedenklich aus.
Allerdings über Bewegung kann man viel machen, nur wie schnell man auch Katzen in diese Spirale bringt Ügewicht= Unlust=Frust..erlebts du ja..:(


Und du bist auch ein großartiges Beispiel das die Faustregel gutes Futter und soviel essen wie sie wollen, nicht auf alle Katzen zutrifft und wie sehr die Lebensqualität schon bei "nur" einem Kilo mehr leidet hast du auch gut erfasst.
Das ist für Katzen ein echtes Drama..ebenso Hunde..das sind Tiere die sich viel bewegen, die auch viele ihrer artentsprechenden Bedürfnisse nur über Bewegung erfüllen.

Trockenfutter/Fleisch spiele gehen hier auch super, allerdings hab ich bei meinem "Möppelchen" mich von dem Gedanken verabschiedet das er ein Optimalgewicht erreichen wird..er isst viel zu gern, ist viel zu phlegmatisch und hungern soll hier keiner...aber wieder zunehmen wie am Anfang darf er auch nicht,,er hats chon ne Hüftffehlstellung die bißlang keine Probleme macht, aber im Grunde dürfte er nicht ein Gramm zuviel haben..
Also ich reduziere, bzw schaue das er nicht die Reste der anderen frisst und lasse ihn viel sich selber holen/machen. Tue alles um in in Bewegung zu bringen..das ist wichtiger als einen unnatürlich immervollen Bauch. ...ich hab auch noch nie gehört das Wohnungskatzen verhungert wären..

Hast du mal die Gelenke nachsehen lassen? Ob da alles ok ist? Stichwort Gelenkerkrankungen?
 
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minitiger

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  • #53
Tiha: Wenn ich das Futter jetzt nicht reduziere, dann wird Mini bis zum Frühjahr noch 1-2 weitere Kilo zunehmen, das wäre schlicht und einfach Tierquälerei. Sie frisst immer, wirklich immer ohne Bremse, das hat absolut nichts mit Winter oder Sommer zu tun. Die Katze lebt jetzt schon seit fast 9 Jahren bei mir und ich kenne ihr Fressverhalten wirklich sehr gut. Spielen will sie absolut gar nicht mehr, seit sie so dick ist, da kann ich mit Bändchen und Spielangeln wedeln so viel ich will. Selbst der DaBird und der Laserpointer werden komplett ignoriert.

Nike74: Leider hat Mini jetzt noch 1 Kilo mehr als auf den ersten Bildern, sie ist wirklich sehr stark nach außen ausgebeult. Die Gelenke speziell habe ich nicht kontrollieren lassen, aber beide Katzen sind regelmäßig zum allgemein Check beim Arzt. Mit einer kontrollierten normalen Futterportion werden die Kilos auch bald wieder fallen und Mini wird jetzt bei gutem Wetter zu regelmäßigem Freigang verdonnert bzw. motiviert. Heute war sie eine Stunde draußen, hat davon 40 Minuten vor der Tür gesessen. Früher ist sie schon einige Runden gedreht und ich hoffe das wird auch wieder so.
Noch ist nicht Hopfen und Malz verloren, aber an einem Punkt muss man die Bremse ziehen und zu Gunsten einer gesunden Katze Maßnahmen ergreifen.
 
T

Tante

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  • #54
Hm, also bei manchen Katzen funktioniert es einfach nicht aber ich würde durchaus mal während eines Frühlings bzw. Sommers das Ganze noch einmal probieren vielleicht... Behalte es einfach im Hinterkopf :)

Ansonsten: hast du dir denn dann mal überlegt einen Futterschrank zu bauen/kaufen/machen zu lassen damit Tiger unbegrenzt Futter hat ohne das du dauernd 'aufpassen' musst das nichts geklaut wird etc.? Also nur wenn ich das richtig verstanden habe, aber es scheint ihm anders als Mini ja richtig gut getan zu haben von dem was ich so lese. Wäre doch schön wenn man da einen Futterplatz mit Chipklappe hätte wo er ungestört und in Ruhe futtern darf.
 
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  • #55
Noch ist nicht Hopfen und Malz verloren, aber an einem Punkt muss man die Bremse ziehen und zu Gunsten einer gesunden Katze Maßnahmen ergreifen.
Das du Freilauf hast ist ja auch schonmal ein Bonus und Winterspeck bekommen sie ja auch noch stimmt..o.0
Wir Menschen wir regulieren das manchmal, weil wir den einfach nicht mehr brauchen und wollen..;)..
Katzen brauchen den auch nicht, sie wissen es nur nicht. :D

Wir müssen das eben manchmal regulieren, ich find das auch garnicht schlimm..dicke Katzen finde ich schlimm, nicht weil sie nicht so athletisch aussehen, sondern weil sie eingeschränkt Lebensfähig sind..vielleicht nicht in den ersten paar Jahren aber auch Katzen werden älter und ruhiger..und bekommen Alterswehwehchen.
Und da das Gebiet Gelenkerkrankungen bei Katzen zu wenig erforscht ist, sollte man darauf achten..und zwar sehr.
Ich sach immer..die Leute sagen immer ein Kilo wäre ja nicht schlimm...ist ja gar nieeedlich..;). Aber nun denkt man sich den kleinen Katzenkörper ..und rechne das mal auf den Menschen um...so 20-30 Kilo Übergewicht manch einer wird damit glücklich gesund und alt..nur hat so ein Leben eben Auswirkungen, die sind nicht weg zureden..;)
Wir Menschen wissen um die Auswirkungen und mal vom krankhaften Ü Gewicht abgesehen, können wir es beeinflussen..Katze nicht.

Falls das massiv schlimmer wird das sie sie nicht bewegen will, würde ich da einen TA suchen der sich evtl bissl auskennt und mal Röntgendiagnostisch auf die Gelenke gucken.
Alles Gute
 
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  • #56
Das du Freilauf hast ist ja auch schonmal ein Bonus und Winterspeck bekommen sie ja auch noch stimmt..o.0
Wir Menschen wir regulieren das manchmal, weil wir den einfach nicht mehr brauchen und wollen..;)..
Katzen brauchen den auch nicht, sie wissen es nur nicht. :D

Da muss ich dir jetzt widersprechen, denn gerade Freigänger brauchen den Winterspeck tatsächlich. Sie isolieren sich damit gegen die Kälte.

Der Winterspeck in Kombination mit dem Winterfell lässt Katzen im Winter dann schon gerne moppelig erscheinen - im ersten Winter habe ich mir deshalb auch Sorgen gemacht, dass meine Katzen zu dick werden. Das hat sich dann im Frühjahr wieder eingepegelt.

Trotzdem kann ich mir schon vorstellen, dass dieser natürliche Rhythmus nicht mehr bei jeder Katze funktioniert. Schließlich leben unsere Katzen nun unter anderen Bedingungen als früher. Ich finde es aber wichtig, Katzen zumindest die Chance zu geben, ihr Gewicht selbst zu regulieren. Erst wenn das wirklich dauerhaft nicht klappt, sollte der Mensch regulierend eingreifen.
 
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  • #57
Da muss ich dir jetzt widersprechen, denn gerade Freigänger brauchen den Winterspreck tatsächlich. Sie isolieren sich damit gegen die Kälte.

Der Winterspeck in Kombination mit dem Winterfell lässt Katzen im Winter dann schon gerne moppelig erscheinen - im ersten Winter habe ich mir deshalb auch Sorgen gemacht, dass meine Katzen zu dick werden. Das hat sich dann im Frühjahr wieder eingepegelt.

Trotzdem kann ich mir schon vorstellen, dass dieser natürliche Rhythmus nicht mehr bei jeder Katze funktioniert. Schließlich leben unsere Katzen nun unter anderen Bedingungen als früher. Ich finde es aber wichtig, Katzen zumindest die Chance zu geben, ihr Gewicht selbst zu regulieren. Erst wenn das wirklich dauerhaft nicht klappt, sollte der Mensch regulierend eingreifen.

Zitat der Te
"Heute war sie eine Stunde draußen, hat davon 40 Minuten vor der Tür gesessen. Früher ist sie schon einige Runden gedreht und ich hoffe das wird auch wieder so."

Bei Katzen die 24/7 draussen sind wird der natürliche Rythmus auch noch funktionieren, aber das ist hier nicht gegeben.

Unsere Freigänger schwanken im Winter auch und selbst meine Hunde haben im Winter immer nen Kilo mehr..bei meinem alten krankem Hund muss ich da auch nen Auge haben, da geht das Kilo nicht mehr weil wir es nie wieder durch Bewegung runterbekommen im Frühjahr. Das mache ich 3 Winter und schon hat der Hund 3 Kilo zuviel und bewegt sich NOCH unlieber.

"Naturgesetze" sind bei Haustieren ausgehebelt..je nach Lebensweise.
 
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  • #58
"Naturgesetze" sind bei Haustieren ausgehebelt..je nach Lebensweise.

Unsere Stubentiger sind ja auch keine Wildtiere, das sind domestizierte Tiere. Aber ihre Haltungsbedingungen haben sich im Laufe der Jahrhunderte natürlich stark verändert, das sehe ich genauso.
 
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Starfairy

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  • #59
*grübel* Hatte doch heute hier schon einen Beitrag geschrieben, wo ist der denn hin?
Also neuer Versuch.

Wenn deine Katze so viel zunimmt, würde ich auch die Bremse ziehen. Aber warum machst du es nicht über Barf, wenn deine Katze das doch gerne frißt?

Da hast du viel mehr Möglichkeiten, du kannst die Fettmenge reduzieren und dafür die Futtermenge erhöhen, ohne mehr an Kalorien im Futter zu haben.
Oder du steckst das Futter mit Lunge oder Euter, mit demselben Effekt.

Aber du schreibst, du möchtest eine satte und zufriedene Katze haben. Das erreichst du aber doch bestimmt nicht mit der Minimenge von 200 g Nassfutter.
 
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Starfairy

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  • #60
Was mir gerade noch aufgefallen ist, wie ich die Überschrift gelesen habe.

"Soviel fressen lassen wie sie wollen" ist nicht gleichbedeutend mit "24/7 Futter zur Verfügung"

Das soll eigentlich heißen, die Katze darf sich pro Mahlzeit satt essen. Solange sie am Napf sitzt und essen möchte, wird nachgelegt.

Aber wenn sie vom Napf weggeht, wird nicht mehr für die Zeit dazwischen nachgelegt.

Also Katze darf sich bei den Mahlzeiten satt essen, aber es steht kein Futter für "Langeweile-Fressen" zwischendurch zur Verfügung.

Ich glaube, das kommt oft falsch rüber, und wenn ich mir die Überschrift ansehe, dann auch hier.
Dann fällt auch weg, das die Katze nachts ständig weiterfrißt, obwohl sie abends satt war.
Allerdings sollten die Mahlzeiten dann schon so aufgeteilt werden, das nicht z.B. zwischen Abendfutter und Frühstück 12 Std. liegen. 2 Mahlzeiten sind zu wenig, da baut sich zuviel Hunger auf.
 
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