Sinn und Unsinn von Tro-Fu-Leckerli

  • Themenstarter oxfordblue
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  • #102
Hey!

Ich gebs ja zu: Ich verhätschel meine Tiere und hab das fast schon immer gemacht. Angefangen hatte alles mit meiner Hündin, die von nem anderen gebissen wurde und anschließend genäht werden mußte. Die TA sagte mir (damals 10 Jahre alt) ich könne entweder dem Hund ein T-Shirt anziehen oder eine Halskrause. Ich wählte das T-Shirt. Jeden Tag ein anderes, heute pink, morgen neongelb usw.

Leckerchen gibt es hier auch und davon jede Menge: Rinderherz, Putenherzen, Hühnerherzen, Mäuse, mal ne Dose Whiskas... eben alles, was mir einfällt und kein Trofu ist. Aber weniger aus Überzeugung als weil meine Miezchen Trofu-Verweigerer sind.
Ich fände es schön einfach, wenn ich einfach mal ein Stückchen Trofu geben könnte, wenn die Miezchen zum Beispiel Ankommen, wenn ich vom Arbeiten nach Hause komme. Da kann ich nämlich ohne langes Suchen sehen, ob es den beiden gut geht. Um Rituale zu schaffen, wie schon geschrieben wurde.

Aber so gibt es eben das Leckerchen in den Napf... ohne Ritual.

Grüßle!
 
  • #103
Kindersatz? Weiß nicht - wir haben keine Kinder. Vielleicht schon:confused:. Wir leiden mit den Katzen, wir kümmern uns um sie, wir sehen zu, dass sie gut versorgt sind, wenn wir nicht da sind. Wenn einer abends allein mit Freunden verabredet ist oder lange arbeiten muss, fährt der andere möglichst früher aus dem Büro nach Hause. Wir haben relativ feste Fütterungszeiten, was sicher nicht artgerecht ist, weil in der Natur die Viecher jagen und fressen, wenns der Magen vorgibt.
Es tut uns in der Seele weh, wenn wir sehen, dass die Zwerge Angst haben, sich verletzen, krank sind. Wir hatten das Gefühl, dass etwas in uns zerbrach, als Freggel starb - ist das Vermenschlichen? Wenn ja, sind wir schuldig. :smile:

Wir machen uns Gedanken um die Ernährung der Katzen und ihre möglichst optimale Haltung. Wir zäunen unseren Garten ein und überwachen den gelegentlichen Freigang - nicht wirklich artgerecht, sie nicht einfach ihren Weg gehen zu lassen, oder? Kontrolle bei Katzen - passt ja eigentlich nicht.

Wir können mit anderen Einstellungen zu Katzen gut leben - ist halt eben nur nicht unsere.

ich wünschte mir, mehr Katzen würden so " vermenschlicht" - dann gäbe es weniger Notfellchen !!

und dass TroFu nicht das unbedingt optimal ist, hat wohl jeder begriffen,
aber, ich denke, mit einer ausgewogenen Mischung zwischen Rohfleisch, NaFu und TroFu kann man eine Katze durchaus gut ernähren
- und als Leckerchen ( zum Spielen, Belohnen etc. sind diese Dinger gut zu gebrauchen
- mein Kater "steht" auf Whiskas Crunch, ohne das mag er sein NaFu nicht !!! (meistens ), ich streu also ein paar Stückchen ´drüber und er frisst ! )

außerdem, ernähren wir uns optimal ?
leben wir auch nur von Salat, Gemüse, Fisch, oder allenfalls mal ein bisschen Geflügelfleisch ???
esssen wir nicht auch gerne mal ´nen Braten, Pizza, Pasta, oder Schokolade, Eis, Kuchen .....

und jetzt sag bitte keiner, der MENSCH braucht das !

er braucht das genau so wenig, wie Katzen TroFu, und es ist auch genaus so ungesund,
aber, es schmeckt !!

ich denke, in Maßen genossen ist alles vertretbar , das Leben besteht eben nicht nur aus "Funktionserhaltung", ein bisschen Spass gehört auch dazu - auch für die Katzen
 
Zuletzt bearbeitet:
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warum mögen Katzen so gern Trockenfutter?
 
  • #107
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  • #108
warum mögen Katzen so gern Trockenfutter?

Zu dem Thema gab es vor einiger Zeit auch schon mal einen Thread. Wenn ich mich richtig erinnere, war die vorherrschende Meinung, Katzen mögen dieses Knackgeräusch, denn bei natürlicher Beute knacken die Knochen ja auch.
Bei Merlin ist das jedenfalls nicht so. Er liebt den Geschmack vom Trofu, egal ob es knackt oder nicht. In einem Bällchen aus mit Wasser angefeuchtetem zermörsertem Trofu -das ist Pampe, da knackt garantiert nichts mehr- krieg ich jede noch so widerliche Tablette in den rein, nachdem Aldisticks, Leberwurst und alle möglichen Vitamin-, Malz- und Käsepasten versagen.
Keine Ahnung, warum die Biester so wild auf das Zeug sind.
Ich hätte nur die vermenschlichende Erklärung, dass es den meisten Katzen halt so geht wie uns: ungesundes schmeckt leider meist besser.
 
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hmmm, du bist eindeutig zu schnell aus der puste und schlecht in form! :eek:
wir sollten besser anders trainieren...*salatblatt werf* :p :D

Untersteh dich und wirf mir ein Salatblatt *schüttel* - wo ist denn da die Motivation? *fassungslos sitzen bleib*
 
  • #112
Selbst ohne künstliche Geschmacksverstärker, schmeckt TroFu denke ich viel intensiver als NaFu oder Fleisch, weil einfach die Feuchtigkeit fehlt.
Außerdem hat es dadurch einen sehr hohen Fettgehalt und Fett macht leider ja alles etwas leckerer :rolleyes:


Hier ist es glaube ich auch so das TroFu so geliebt wird, eben weil es das so selten gibt. Könnte mir vorstellen, dass es nach ein paar Wochen, wenn es städnig rumstehen würde auch nicht mehr so sehr geliebt werden würde.
Aber testen möcht ich das nicht, außerdem ich freu mich ja das sie sich über das gelegentliche Leckerchen freuen :D
 
  • #113
Ich nehm halt mal an, in den Zeug stecken jede Menge Geschmacksverstärker.....

Das mag durchaus sein, aber wenn es daran läge, wäre es ja für die Nafu-Hersteller kein Problem, die gleichen Geschmacksverstärker zu verwenden, oder?
 
  • #114
Das mag durchaus sein, aber wenn es daran läge, wäre es ja für die Nafu-Hersteller kein Problem, die gleichen Geschmacksverstärker zu verwenden, oder?

Wahrscheinlich sind sie aber im TroFu viel konzentrierter.
 
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  • #115
Also Fine mag es auf keinen Fall wegen dem Knack.
Wenn ich mal auf die wahnwitzige Idee komme, etwas knusprigere Leckerlies zu kaufen, behandelt sie mich die nächsten zwei Tage wie eine bemittleidenswerte Irre :rolleyes: "Armes Tuff Tuff, ich hab dir doch schon so oft gesagt dass ich sowas nicht anrühr, dabei wolltest du nur lieb sein..."
 
  • #116
Also, meine bekommen auch Trockenfutter - einmal am Tag wird der Doppelnapf etwa halbvoll gemacht, ist für "den Hunger zwischendurch".
Nassfutter gibt es abends.

Warum? Ganz einfach: ich kannte es (wie viele vorher auch) nicht anders. In ein Forum habe ich erst geschaut, nachdem Smokie vor 3 Jahren an Krebs verstarb, und da habe ich es schon so gehalten, einmal täglich NaFu, für zwischendurch TroFu. Wobei hier eine Kilo-Schachtel durchschnittlich länger als ne Woche hält, das sind (auf 7 Tage gerechnet) etwa 20g pro Katz und Tag.
Charly z.B. kannte gar kein NaFu, als er hier einzog. Mittleweile frisst er Shah, aber auch nicht in der Menge, die ich gerne hätte. Aber immerhin, er frisst es.
Die anderen sind mit "Bäh-Futter" aufgewachsen, und "dank" Alg II bleib ich vorerst auch dabei.

Da ich auch schonmal den ganzen Tag weg bin, bzw. ja auch mal gearbeitet habe, war ich schon der Meinung, eine gewisse Menge TroFu schadet nicht, damit die Jungs tagsüber was zum Knabbern haben; außerdem stelle ich ungern NaFu im Sommer den ganzen Tag in den Raum, und meine Jungs sind Häppchenfresser - daher füttern auch am Abend, bis zum späten Vormittag sind die Näpfe dann leer. Da ist es aber auch nicht so heiss im Sommer. Das waren halt so meine Überlegungen dazu.

Sollte ich jemals wieder einen anständig bezahlten Job finden (die Hoffnung stirbt zuletzt...), werde ich jedenfalls auf eine bessere TroFu-Sorte umstellen, beim NaFu müsste ich mal sehen, wo ich preislich lande... an den Mengen wird sich aber soweit nichts ändern.

Zum Thema "vermenschlichen/verwöhnen" - meine Bande schläft im Bett und ist sowas wie "meine kleine Familie" - in allen Wirren und all den Verohnepipelungen und Enttäuschungen, die mir die "Gattung Mensch" in den letzten Jahren so verpasst hat, war mir deren Zuneigung und Ehrlichkeit immer sicher. Ich gebe im täglichen Zusammenleben zwar immer noch die Regeln vor, aber es sind mehr meine "Kumpels" als meine "Haustiere" - ich lebe mit ihnen, ich "halte" sie nicht.

Das sind so meine Gedanken zu dem Thema.

LG
 

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