Hier steht auch eine Tumor-Diagnose im Raum...

Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
Helenchen

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Hallo ihr Lieben.

Ich muss mich jetzt auch erstmal hier austauschen und meine Gedanken loswerden.

Und die Tumorverdachtsfälle, die ich hier gelesen habe, haben sich alle bestätigt, da wird der Kloß gleich viel größer. :(

Es geht um meinen großen Kartäuser Beppö. Beppö ist Ende April gerade 8 Jahre alt geworden.

Er ist ein sehr, sehr, sehr scheues Tier. Er lässt sich von Beginn an kaum anfassen, Einfangen und Ähnliches ist eine Tortour für alle. So war er schon immer. In seiner gewohnten Umgebung ist er sehr zugänglich, ruhig und ausgeglichen, er ist nur kein Kuschelkater. "Verbalen" Kontakt zu Menschen bzw. zu mir sucht er aber immer und er ist auch sehr sozial seinen Artgenossen gegenüber.

Beppö hat seit vielen Jahren (vielleicht schon immer? Anfangs ließ er sich nicht mal ansatzweise anfassen, als wir ihn mit einem halben Jahr übernommen haben, er wurde abgegeben, weil er so scheu war und nicht der erwünschte Kuschelkater) einen Knubbel am Hals. Direkt am Halsansatz, ganz nah am Schädel. Und der Gnubbel wölbt sich nach Außen, wie ein Pickel, er wächst nicht nach Innen. Er war immer so etwa in der Größe einer kleinen Haselnuss. Unser früherer Tierarzt vor dem Umzug hielt das für harmlos, hatte es auch punktiert und untersucht. Fettgeschwür meinte er, nachdem er es untersucht hat. Harmlos, nicht störend sagte er. Unser jetziger TA schließt auch nicht aus, dass es das vielleicht mal war. Wir sollten es im Auge behalten, was bei dem scheuen Wesen nur nicht so ganz einfach war.

Immer wieder habe ich ihn eingefangen und abgetastet, ich fand es eigentlich auch immer recht gleichbleibend.

Nun ist das Ding aber auf einmal so groß wie eine Walnuss geworden!! Da er sich am Hals so gut wie nie anfassen lässt (und sich ohnehin nur selten anfassen lässt), kann ich auch nicht genau sagen, seit wann das so ist. Im letzten Jahr war es definitiv nicht so groß, aber falls es minimal gewachsen ist, kann ich das nicht genau beurteilen. :(

Die Tierärztin hat letzte Woche eine Punktion gemacht, es ist kein flüssiger Inhalt. Sie konnte nur wenig Material entnehmen, das wurde aber nun untersucht. Sie hält es für einen Tumor. :(

Heute hat der Onkologe es untersucht. Und mich dann angerufen. Er meint, es sind bösartige, tumoröse Zellen zu erkennen. Aber auch Entzündungsanzeichen. Und der Übergang zwischen den Zellen wäre fließend. So ungefähr habe ich das verstanden. :confused: :confused: Er sagte, dass er sich zu 90% sicher sei, dass es ein bösartiger Tumor sei. Aber es noch eine kleine Hoffnung gäbe, dass es "nur" ein Entzündungsherd sei.

Sein Vorschlag: In zwei Wochen soll eine weitere Probe genommen werden und mit der aktuellen verglichen werden. Das würde ihm dann wohl Klarheit bringen!? :confused:

Röntgenbilder u.ä. können dann bei Bedarf auch gleich gemacht werden.

Dazu sagte er dann noch, dass die Stelle für einen Tumor denkbar schlecht wäre. Denn man könne da nicht tief wegschneiden, es ist ja direkt am Schädel. Somit wäre es nahezu unmöglich, was Bösartiges komplett zu entfernen. Er klang insgesamt absolut hoffnungslos.

Die Diagnose würde ja sein baldiges Ende bedeuten. Nicht auszudenken. Das wirft mich um. :(:(:(

Und auch unabhängig davon habe ich Angst davor, ihn jetzt ständig zum Tierarzt schleppen zu müssen. Das würde er auch nicht überstehen. Ich habe beim letzten Mal 30 Minuten gebraucht, um ihn einzufangen. Beim nächsten Mal wird es sicher viel schlimmer werden! Beim Tierarzt wäre er fast kollabiert. Er hat uns alle zerkratzt und hat noch lange danach gezittert und gebebt. Mir kamen so die Tränen!

Beppö ist nun acht Jahre alt. Er hat sich vom Verhalten und Wesen nicht verändert. Er frisst gut und ist ansonsten (seinem Wesen entsprechend) sehr gut drauf. Er hat großen Appetit, zieht sich nicht (mehr als schon immer) zurück, sein Fell ist nicht stumpf, es gibt äußerlich keinerlei Krankheitsanzeichen. Aber Katzen sind ja gute Schauspieler. :( Den TA haben diese Aussagen auch nicht beeindruckt. Zumindest sehe ich nicht, dass er leidet im Moment. Wäre der Gnubbel nun nicht auf einmal so gewachsen, hätte ich keinen Grund gesehen, mit ihm zum Arzt zu gehen.

Habt ihr eine Idee, was für Untersuchungen ich dann in 2 Wochen noch anstoßen kann, wenn ich ihn eh schon da habe? Ich will die Anzahl der TA Besuche insgesamt so gering wie möglich halten. Somit würde ich zum nächsten Termin gerne gleich mit ToDo-Liste kommen.

Und wenn sich der Verdacht bestätigt, dann ist auch die Frage: OP wagen trotz geringer Erfolgsaussichten oder es so lassen? Bisher scheint es ihn ja auch nicht zu beeinträchtigen. Er geht auch nie ran, er selbst interessiert sich dafür gar nicht.

Ich bin gerade einfach nur leer. :(
 
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krissi007

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Hallo Helenchen,

es tut mir leid, dass Ihr diese Diagnose bekommen habt :(

Ich glaube, ich an deiner Stelle würde einen OP-Termin für in so 2-3 Wochen vereinbaren und die Geschwulst gleich rausnehmen lassen.

Drücke die Daumen, dass es gutartig ist bzw. nie wieder kommt.
 
Helenchen

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Hallo Krissi,

so einfach ist das leider nicht, die Tierärzte würden nicht sofort ohne weitere Untersuchungen operieren.
Auch wenn sie sich einig werden würden, dass es vielleicht doch operabel wäre an der Stelle, würden dann noch Röntgenaufnahmen folgen um zu schauen, ob es schon Streuungen gäbe. Also quasi, ob sich eine OP lohnen würde. ☹️

Sie wollen auf jeden Fall erstmal weiter schauen.
 
nicker

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Helenchen, das tut mir für Beppö und euch sehr sehr leid, dass ihr so eine schlimme Diagnose bekommen habt!
Ist die Probe denn in die Pathologie in der FU eingeschickt worden? Sonst würde ich das noch nachholen, weil die Uniklinik da wirklich sehr fit ist.

Wir haben das mit unserem Sternchen Jeannie (Brustkrebs) durch, die Pathologie war gruselig: nur noch wenige Wochen Lebenserwartung, da die beprobten Lymphknoten schon voll verkrebst waren.
Jeannie wurde daher ausschließlich palliativ behandelt (die Probe wurde von dem Material der Milchleisten-OP genommen), aber - wohl aufgrund ihres Alters von mehr als 14 Jahren - hatte sie noch fast ein Jahr Überlebenszeit mit guter Lebensqualität bis zuletzt.

Wichtig für die Entscheidung, was weiter gemacht werden könnte, wäre ein Röntgen der Lunge, um zu sehen, ob der potentielle Krebs dort bereits gestreut hat (so bei Jeannie; sonst hätten wir sie gar nicht operieren lassen).

Nero und Nicki, unsere beiden anderen Sternchen, hatten beide BSP-Krebs, sie sind beide nicht sehr alt geworden (so um 12, 13 Jahre; das genaue Alter kennt man bei TS-Katzen ja häufig nicht). Das ist allerdings eine sehr aggressive Krebsart, die sehr schnell zum Tode führt.

Viel mehr kann ich zum Thema leider nicht beitragen, aber ich kann soviel sagen, dass (bei Nero war es leider so, dass er in der TK verstarb, also nicht wieder aufgeweckt wurde, nachdem bei der Bauchöffnung zur weiteren Untersuchung seines Zustands klar wurde, dass seine inneren Organe total verkrebst waren) Jeannie und Nicki mir jeweils sehr deutlich gesagt, hatten, als sie über die Brücke wollten und dabei Hilfe brauchten.

Sollte es wirklich ein bösartiger Tumor sein bei Beppö, würde ich an deiner Stelle abwägen, ob eine aufwändige Behandlung für ihn mit seiner ganzen Scheuheit und Aufregung beim TA wirklich Sinn macht, oder ob eine rein palliative Behandlung, die ihr zuhause durchführen könnt, für ihn wichtiger wäre.

Das ist eine schwere Entscheidung, aber du wirst das richtig machen!

Ich drück dich mal ganz fest, mit Nine ist es bei uns ja auch immer so ein Balanceakt, was noch an Untersuchungen, was noch an Behandlungen.... und die Süße ist erst sechs. Das einzige, was wir sicher wissen ist, dass sie nicht alt werden wird.

LG
 
Helenchen

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Danke, tini!!

Ja, Röntgen der Lunge haben die Tierärzte auch gleich genannt als Maßnahme vor einer eventuellen OP.

An die FU wurde nichts geschickt, sie haben ein eigenes Labor und einen Krebsspezialisten, werde aber nachfragen beim nächsten mal.

Ich kann es auch so noch gar nicht glauben. Er ist ja noch wie immer!

Ich habe es bisher auch versäumt, mich so richtig damit auseinander zu setzen, dass mich meine Pelzkinder verlassen werden. Die Ältesten sind über 10 Jahre alt, also noch nicht soo alt. Aber ich habe ja einige Fellchen mit chronischen Erkrankungen aufgenommen bei denen auch nicht unbedingt zu erwarten ist, dass sie uralt werden. :( Aber gerade Beppö war nie krank. Seufz.

Nine geht es aktuell etwas besser, oder? Hoffentlich bleibt es erstmal so!!
 
krissi007

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Hallo Helenchen,

Er ist ein sehr, sehr, sehr scheues Tier. Er lässt sich von Beginn an kaum anfassen, Einfangen und Ähnliches ist eine Tortour für alle. So war er schon immer.

ist bei euch die Transportbox immer zugänglich?

Wenn nicht, wäre vllt. gut, sie offen hinzustellen, immer wieder paar Leckerlie rein........damit sie für Beppo vertrauter/angenehmer wird.

Beim Einfangen habe ich gute Erfahrungen damit gemacht, Katze einfach nehmen, in die Box stecken (die bereits mit offenem Deckel iwo, wie immer steht), Deckel zu......erledigt.
*ich gebe zu, bei scheuen Katzen funktioniert es nur bedingt, soweit sie sich halt anfassen lassen.........und dann auch nicht zu oft hintereinander......sie sind ja auch schlau*:oops:
 
Helenchen

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Die Transportboxen stehen hier immer offen herum. Er meidet sie im Normalfall auch nicht. Ihn da hinein zu bekommen, ist unproblematischer, als ihn einzufangen.

An dem einfachen Teil "Katze einfach nehmen" scheitert es. ;) Man kann ihn nicht in den Arm nehmen. Das möchte er nicht. Sobald man sich ihm nähert, bekommt er Angst und nimmt Reißaus. Körperkontakt ist bei ihm nur möglich, wenn man wartet, bis er sich einem nähert. Dann darf man ihn auch etwas kraulen, aber nicht in der Kopfregion, nicht am Bauch, nicht an den Beinen. Und schon gar nicht darf man eine plötzliche Bewegung machen oder gar versuchen, ihn festzuhalten.

Wenn ich ihn einfangen muss, laufe ich ihm so lange hinterher, bis er in einem kleinen Raum ist, da schließe ich die Tür und bekomme ihn dann irgendwann zu fassen, wenn es in dem Raum keine für mich unerreichbaren Verstecke gibt.

Bei 7 Katzen habe ich wirklich Erfahrung im "Einpacken von Katzen", er ist da einfach ganz, ganz anders und eine ganz andere Hausnummer. Und es ist einfach nur der Horror für alle.
 
krissi007

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Die Transportboxen stehen hier immer offen herum. Er meidet sie im Normalfall auch nicht. Ihn da hinein zu bekommen, ist unproblematischer, als ihn einzufangen.

Hmmm.....wenn er die Box nicht gruselig findet, das ist schon mal gut. :)

Wie wärs, wenn du nicht den Kater zur Box bringst, sondern die Box zum Kater? Ginge das? Also, dass er nur einsteigt?

Oder ihr könntet auch üben, dass er täglich ritualisiert was Leckeres in der Box bekommt........und wenn es dann soweit ist, machst du einfach hinter ihm die Tür zu.
 
Helenchen

Helenchen

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  • #10
Dafür ist er zu schlau. Glaub mir, ich habe schon verdammt viel versucht. :( Sobald er merkt, dass die Tür der Box bewegt wird, ist es aus. Und sobald er merkt, dass man etwas von ihm will, ist Schluss. Er macht nichts, was engeren Kontakt bedeutet, regelmäßig oder freiwillig. Er nähert sich der Box im Alltag ohne Probleme, aber nur, wenn jeder Mensch mindestens 5 Meter Sicherheitsabstand hat.

Er ist ja kein Jungkater mehr und das Verhalten hat er ja nun nicht erst seit gestern. Er lässt sich da nicht "trainieren" oder gewöhnen. Er will seinen Abstand. Und daran hat sich über all die Jahre nichts geändert.

Und auch, wenn er dann in der Box ist, wird es ja nicht besser. Abgedeckt und ruhig im Auto, aber trotzdem höre ich ihn hecheln und hier und da schreit er vor Angst.

Beim TA selber ist es ja auch katastrophal.

Wir haben auch schon dutzende Pheromone und was weiß ich was durch zur Beruhigung und alle "nicht so harten" Mittel, alle vollkommen erfolglos. Nur richtige Beruhigungsmittel nocken ihn halt dementsprechend aus, aber das ist definitiv keine Alltagslösung. Das war nur einmal unsere Wahl, als wir von Hessen nach Berlin zurück gezogen sind, das hätte er ohne Beruhigungsmittel vermutlich nicht überstanden. Im Gegensatz zu den anderen Katzen wird er bei längeren Fahrten mit der Zeit auch nicht ruhiger.

Er ist wirklich sehr speziell und sehr eigen. Aber auch dafür liebe ich ihn ja. Nur für sowas ist es natürlich sehr ungünstig.

Jetzt hat er ja erstmal Ruhe. Nächster Termin ist ja in frühestens 2 Wochen und da werde ich dann auch gleich so viele Tests wie möglich durchführen lassen, damit danach dann auch erstmal Ruhe ist, hoffentlich. Vor einer eventuellen OP müsste er sich dann auch erstmal wieder etwas erholen.
 
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Kanoute

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  • #11
Also das der Pathologe in zwei Wochen nochmal eine Probe möchte verstehe ich..Er kann keine eindeutige Diagnose geben....

Man kann nur hoffen das, die feinnadelbiopsie diesmal ein eindeutiges Ergebnis zustande bringt.

Notfalls in kurznarkose und dann gleich lungen-RÖ....

Bezüglich OP wenn es schlecht operabel ist und es dann nur eine teilresektion ist..Ich weiss nicht.
Bezüglich Histologie in der Humanmedizin ist es durchaus üblich Referenzhistologien anzufordern, ich denke das in der tiermedizin auch üblich.

Armes Lene...Alles gute für deinen Kater.
 
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Helenchen

Helenchen

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  • #12
Danke!


Lungenröntgen werde ich auf jeden Fall beim nächsten Termin mitmachen.

Bringt auch ein Blutbild was, oder ist das bei tumorösen Geschichten nichts?

Ich will nicht, dass die drei Tage später auf die Idee kommen, noch was machen zu wollen.
 
C

charly

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  • #13
doch,lasse bitte alle Laborwerte bestimmen
Ich hoffe ,dass es nichts schlimmes ist und drücke euch die Daumen
 
nicker

nicker

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  • #14
Fürs BB wäre es wahrscheinlich sinnvoll, wenn Beppö für die Untersuchung und alles nüchtern käme? Es gibt Werte, die man aus dem nüchternen BB verlässlicher ablesen kann.
Und da du schreibst, dass Beppö bisher unverändert ist, sollte ihm eine Fresspause auch nicht sonderlich schaden (außer dass er dann sicherlich total grantig wäre, wenn du ihn eintüten willst; er müsste dann ja separiert werden - oder alle müssten Knast schieben....^^)

Habt ihr bei Beppö mal Zylkene probiert? Das wird ja gern für Mut aufbauen und bei Unsicherheiten und Ängsten eingesetzt, soweit ich weiß. Es sind Kapseln, deren Inhalt (Körnchen) man gut unters Futter mischen kann, habe ich mir sagen lassen. Du könntest das einige Tage vor dem Termin anfangen und dann sehen, was passiert.
Ich glaube, u. a. Rickie schrieb davon, also dass sie vor dem Abflug ihren Katzen Zylkene gegeben hatte, damit sie sich mit dem Flug besser abfinden könnten. Bin aber nicht sicher. :oops:

LG
 
K

Kanoute

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  • #15
Danke!


Lungenröntgen werde ich auf jeden Fall beim nächsten Termin mitmachen.

Bringt auch ein Blutbild was, oder ist das bei tumorösen Geschichten nichts?

Ich will nicht, dass die drei Tage später auf die Idee kommen, noch was machen zu wollen.


Tja in der humanmedizin gibt es gibt es durchaus Tumormarker, sehr bekannt ist ist der PSA..ob es das in der Veterinärmedizin gibt wäre mir neu . Aber wenn er eh da liegt schadet es nicht..weil dann hast ggfls. Referenzwerte.
Vorallem wenn es ein entzündliches geschehen ist könnte man es am Blutbild evtl. Ablesen..
 
C

charly

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  • #16
Tumormarker glaube ich auch nicht-aber wenn Leukos und Ca sehr hoch sind könnte es schon auf Tumore bzw.Metastasen hindeuten
Diese Erfahrung musste ich leider bei meinem Kruemelchen machen
 
Helenchen

Helenchen

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  • #17
So, der Termin steht am 3.6. um 11 Uhr.

Zwei Tierärzte wurden jetzt für den Termin blockiert. Einmal der Onkologe, der ist aber menschlich ein ziemliches *********. Aber da er der Experte ist, wird er auf jeden Fall dazugerufen.

Die "einfacheren" Dinge mache ich aber mit der Tierärztin, die ihn auch beim letzten Termin untersucht hatte.

Er wird nüchtern kommen und ich habe vermerken lassen, dass alle eventuellen Untersuchungen an dem Termin durchgeführt werden. Röntgenbild und großes Blutbild wurden auf jeden Fall vermerkt. Alles Weitere wird dann vor Ort entschieden.

Puh, bin etwas angespannt.
 
nicker

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  • #18
Mit einem guten US-Gerät können auch bezüglich einzelner Organe gute Aufnahmen gemacht und potentielle Umfangsvermehrungen etc. ausgemessen und (wenn mit entsprechendem Zeitablauf dann weiter kontrolliert wird/würde) in der Entwicklung verfolgt werden.

Wo genau hat Beppö denn diesen Knubbel am Hals, Lene?
Mehr in Richtung Nacken (also hinterm Ohr), oder Richtung Unterkiefergelenk bzw. Kinn? Davon hängt es ja auch ab, wie tief man bei einer potentiellen OP schneiden könnte. Sind die umliegenden Lymphknoten schon mit untersucht worden? Das kann auch Aufschluss darüber geben, ob und wie ggf. der Krebs (wenn es Krebs ist) gestreut hat. Bzw. in der Humanmedizin ist es gängig, bestimmte Lymphknoten gleich mit zu entfernen, um das Streuen über diesen Weg zu minimieren. Ich denke da an die Lymphknoten in der Achselhöhle, die bei Brustkrebs entfernt werden.

Das sind zumindests Fragen, die man dem Onkologen noch stellen kann/könnte.

Wegen der Frage der Operabilität des Knubbels und wie tief man schneiden kann, würde ich da auf jeden Fall nachhaken und die Umgebung des Knubbels auch genauer im bildgebenden Verfahren betrachten lassen, bevor fest gesagt wird "ist inoperabel". Also jedenfalls, wenn eh geröntgt wird usw.

Ich drück dich ganz doll (und Beppö virtuell auch ;)), und für den 3.6. sind hier alle Daumen und Pfoten gedrückt!

LG
 
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Kanoute

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  • #19
Mit einem guten US-Gerät können auch bezüglich einzelner Organe gute Aufnahmen gemacht und potentielle Umfangsvermehrungen etc. ausgemessen und (wenn mit entsprechendem Zeitablauf dann weiter kontrolliert wird/würde) in der Entwicklung verfolgt werden.

Wo genau hat Beppö denn diesen Knubbel am Hals, Lene?
Mehr in Richtung Nacken (also hinterm Ohr), oder Richtung Unterkiefergelenk bzw. Kinn? Davon hängt es ja auch ab, wie tief man bei einer potentiellen OP schneiden könnte. Sind die umliegenden Lymphknoten schon mit untersucht worden? Das kann auch Aufschluss darüber geben, ob und wie ggf. der Krebs (wenn es Krebs ist) gestreut hat. Bzw. in der Humanmedizin ist es gängig, bestimmte Lymphknoten gleich mit zu entfernen, um das Streuen über diesen Weg zu minimieren. Ich denke da an die Lymphknoten in der Achselhöhle, die bei Brustkrebs entfernt werden.

Das sind zumindests Fragen, die man dem Onkologen noch stellen kann/könnte.

Wegen der Frage der Operabilität des Knubbels und wie tief man schneiden kann, würde ich da auf jeden Fall nachhaken und die Umgebung des Knubbels auch genauer im bildgebenden Verfahren betrachten lassen, bevor fest gesagt wird "ist inoperabel". Also jedenfalls, wenn eh geröntgt wird usw.

Ich drück dich ganz doll (und Beppö virtuell auch ;)), und für den 3.6. sind hier alle Daumen und Pfoten gedrückt!

LG
ich schätze das ding ist an der hinteren schädelgrube...da hilft ein Ultraschall nichts...und LK-Biopsie würde ich nur machen, wenn ich weiss das ich einen Tumor habe der über die Lymphbahn ausstreut...
Erst den Primarius und dann kannst immer noch überleben...
das wäre ein fall für HNO/Neurochirurgie..selbst in der Humanmedizin ein schwieriges Thema.

ich wünsche dir und beppö alles gute und drücke am 03.06 feste die Daumen und die miezen auch.

bez. Onkologe: wie er als mensch ist, ist wurscht Hauptsache er versteht sein fach und redet Tacheles....
 
krissi007

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  • #20
Drücke für euch für morgen die Daumen, so fürs einfangen wie auch für die Untersuchungen.
 
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