Blasentumor

Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
kikkidee

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Hallo,
ich komme eben vom Tierarzt mit der niederschmetternden Diagnose Blasentumor.
Meine Shiva ist 8 Jahre, kastriert. Im April hatte sie schon mal Blut im Urin, die Ärztin sagte damals, das komme bei Hauskatzen schon mal vor und gab ihr einen Entzündungshemmer (kein Antibiotika ) und etwas gegen die Schmerzen.Ihr ging es sofort besser und bis diese Woche Mittwoch hatte sie keine Beschwerden.
Da fing es wieder an:sie machte Pipi ins Waschbecken im Bad, da war dann auch wieder Blut drin.Hatte verstärkten Harndrang und rutschte mit dem Popo auf dem Teppich, als wollte sie sich abputzen.
Donnerstag morgen beim TA wurde anhand des U-Schall Steine ( Schneefall) vermutlich Struvit diagnostiziert, sie bekam AB und ich Diätfutter für sie.
Da die Beschwerden bei ihr nicht aufhörten ( Harndrang, Blut im Urin) ging ich heute nachmittag zum Notdienst des TA ( ist eine Klinik).
Das erneute U-Schall zeigte keine Steine dafür eine deutliche Ausbuchtung an der Blasenwand. Der Tierarzt war sichtlich betroffen, meinte das sähe nicht gut aus, Blasentumor, Genaueres ( ob Krebs) könne erst durch eine weitere Untersuchung ( Entnahme eine Stückes Gewebe per U-Schall) gesagt werden. Termin am Dienstag.
Er schien sich ziemlich sicher. Die Diät wurde aufgehoben und ihr eine Spritze gegeben, heute und morgen abend soll ich ihr Metacam geben.
Ich bin geschockt, kann kaum klar denken:
gibt es denn überhaupt eine Alternativdiagnose die diese Untersuchung in Aussicht stellen könnte? Immerhin muss sie für die Untersuchung eine Narkose bekommen.
Wirkt sich eine Narkose auf das Wachstum einer Narkose aus? Mir wurde mal gesagt ( allerdings vor ca. 15 Jahren), dass eine Narkose den Tumorwachstum beschleunige. Stimmt das?
Ich weiß, es ist heute Fussball EM, aber vielleicht liest es ja doch jemand und kann meine Fragen beantworten.
Liebsten Dank für Eure Antworten
 
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SiRu

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Lass Dich mal unbekannterweise drücken...

Mein Tips hat seit 3 Wochen die Diagnose Blasentumor.
Für die Katze ist es letztlich chice-egal, ob dieser Tumor gut- oder bösartig ist. (die meisten, die bluten, dürften bösartig sein.): Wenn der Tumor zu groß wird, kann man der Katze nicht mehr helfen. Außer ihr Leiden abzukürzen.

Metacam kann das Tumorwachstum hemmen - Schmerzen bereiten diese Blasentumore i.a.R. nicht.

:oops: über ein beschleunigtes Tumorwachstum durch die Narkose würde ich mir, so wie Du Deine Katze schilderst, keine Gedanken machen...
 
kikkidee

kikkidee

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Lieben Dank für Deinen Drücker, das tut gut.
Wie wurde die Diagnose bei Dir denn gestellt? Ich möchte ihr diese weitere Aufregung so gern ersparen, vor allem wenn es eh egal ist, ob der Tumor bös-oder gutartig ist.Kann man das nicht mit einer Blutuntersuchung (Tumormarker) feststellen? Und ändert es überhaupt irgendwas an den weiteren Behandlungsmöglichkeiten?
Ich weiß einfach nicht was ich machen soll...
 
SiRu

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Er gefiel mir nicht.. soff zu viel.
Blutbild und Urinuntersuchung zeigten auf CNI - bei einem 14jährigen durchaus "normal".
(Tips ist eh multimorbid - er hat ein ganzes Sammelsurium an chronischen Krankheiten. Allesamt nicht lebensverlängernd, aber auch nicht zwingend und absehbar tödlich.)

Tja, Göga kam dann - der Tips pinkelt Blut. Roten Urin und "rote Bröckchen".
Von dem koagulierten Zeugs hab ich mir was eingesammelt - und zusammen mit Tips zum TA geschleppt.
Wir haben Ultraschall gemacht - man sieht sehr schön ein große Wucherung auf der Blaseninnwand in Richtung Harnröhre gelegen.
Weitere Diagnostik haben wir nicht gemacht - die Möglichkeiten sind einfach sehr eingeschränkt.
Tumormarker bei Katzen sind bisher zumindest nicht bekannt - es gibt sie in den Laborwerten nicht.


Metacam-Therapie kann gut Zeit herausholen - such mal den Thread von Hörnchen den Thread "Moritz -Tagebuch eines langsamen Abschieds". Müsste unter Senioren zu finden sein.
Hier... http://www.katzen-forum.net/seniore...-des-langsamen-abschiedes-diagnose-krebs.html
Moritz hatte diesen Krebs auch.
 
Jade

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Enzo (12 J.) hatte Ende April Blut im Urin, der erste Ultraschall am 20.04. bei der Urlaubstierärztin hat eine 'Wucherung' in der Blase gezeigt. Am 23.04. wurde Enzo von unserem Tierarzt geschallt, aufgrund der Lage/Morphologie hat er einen Blasentumor für sehr wahrscheinlich gehalten. An dem Tag wurde auch die Lunge geröntgt und Nieren, Milz und Leber geschallt - Metastasen konnten glücklicher Weise nicht festgestellt werden. Geriatrisches Blutbild zur OP-Vorbereitung wurde auch abgenommen - war übrigens vollkommen unauffällig. Am 26.04. wurde der Tumor entfernt, die OP ist gut verlaufen. Leider hat sich in der Histo bestätigt, dass es sich um ein Übergangsepithelkarzinom handelte. Der Randschnitt war frei von neoplastischen Zellen, deshalb hoffe ich einfach mal, dass ein Rezidiv möglichst lange auf sich warten lässt. Enzo bekommt Meloxicam (Melosus) als Dauertherapie.

Im Ultraschall am 21.06. war alles in Ordnung, kein Tumor zu sehen. Geriatrisches Profil haben wir auch gemacht - alles ok. Der nächste Ultraschall ist in ca. 3 Monaten geplant, dann machen wir auch wieder ein geriatrisches Profil (wegen Meloxicam).

In unserem Fall war die sofortige OP eine gute Entscheidung. Der Tumor war aufgrund der Lage gut operabel und die OP selbst hat Enzo sehr schnell weggesteckt. Eine Biopsie vorab wollte unser Tierarzt nicht nehmen, für ihn war klar, dass der Tumor (ob gut- oder bösartig) raus muss. Bei Metastasen hätte er die Situation vielleicht/vermutlich anders bewertet.

Euch wünsche ich natürlich alles Gute. Ich weiß, wie man sich mit so einer Diagnose/Verdachtsdiagnose fühlt....
 
kikkidee

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Ich bin völlig verunsichert: am Do wurde beim U-Schall von der Ärztin deutlich sichtbare Steine ( sie hat sie mir gezeigt) festgestellt und gestern war davon nichts mehr zu sehen, dafür die deutliche Ausbuchtung nach innen beim anderen Arzt. Eine Op sei nicht möglich.
Das Metacam hat gut angeschlagen, kein Harndrang, kein Pipi mit Blut im Waschbecken und sie ist ganz normal. Nur dass sie etwa mehr trinkt, aber vielleicht fällt es mir jetzt auch mehr auf, weil ich überall Wassernäpfe verteilt habe. Man sagte mir, bei Struvit soll die Katze viel trinken.
Ich habe mir überlegt morgen zu einem anderen Tierarzt zu gehen und eine unabhängige 3. Meinung einholen. Denn innerhalb von 2 Tagen 2 ziemlich gegensätzliche Diagnosen verunsichern mich einfach. Was meint Ihr?
Auch stellt sich mir die Frage, ob diese Untersuchung ( per U-Schall mit Nadel Gewebe entnehmen und einschicken) überhaupt Sinn macht. Siru schreibt, dass es meist bösartig ist, wenn Blut im Urin ist. Es war zwar nicht viel, aber eben sichtbar.
Gibt es überhaupt gutartige Blasentumore? Und wenn ja, würden sich die Behandlungsmöglichkeiten ändern? Wäre es nicht sinnvoller, die Lunge zu röntgen, um zu sehen ob es schon gestreut hat?
Ich will es einfach nicht glauben, sie ist doch erst 8! Ich kann nicht glauben, dass uns nur noch wenig Zeit bleibt.....
Traurige Grüße
 
Feffi1

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Hallo,

ich arbeite bei Fressnapf und bekomme auch sehr viel mit über Krankheiten bei Katzen usw. Erstmal mein Beileld. Das muss ein ziemlicher Schock sein.

Gib ihr nur gutes Nassfutter, wenn sie Struvitsteine hat. Das gibts zum Beispiel von PetBalance. Es soll wohl gut bei vielen geholfen haben. Füttere auf keinen Fall Trockenfutter!!!!!! Entzieht nur das Wasser.

Was hast du ihr die ganzen Jahre für ein Futter gegeben wenn ich fragen darf?
 
Feffi1

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Und hole dir auf jeden Fall ne 3. Meinung ein!!!! Wenn nicht sogar ne 4 bevor eine falsche Behandlung angesetzt wird und die Katze noch mehr belastet wird
 
kikkidee

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Ich habe Querbeet gefüttert. Meine Püppis waren,als ich sie aus dem Tierheim holte, nur Trockenfutter gewöhnt. Das war erstmal ein Akt sie überhaupt an Nassfutter zu gewöhnen. Bis heute sind sie mäkelig geblieben und bevorzugen Junk Food. Grau, Herrmann etc. wird abgelehnt.( ich habe Unmengen davon vom Teller kratzen und wegschmeißen müssen) CFF geht grad so, sie lieben die zuckerfreien Pasteten von DM. Ansonsten noch Animonda Carny, das geht auch fast immer. Gelee und Sauce haben sie nicht gekriegt, ausser ab und zu Gourmet, das lieben sie leider auch.Trockenfutter geht immer. Wenn sie etwas bekommen haben, dann nur Orijen ( laut Hersteller ohne Zucker u. Getreide) und nicht als Hauptnahrung.
Leckerlein max. 4-5 Dreamies oder die fleischigen Häppchen von DM. 1-2x in der Woche gibt's rohes Rindergulasch.
Ich würde sie gerne hochwertiger Ernähren, aber ich habe nach einem Jahr
Kampf aufgegeben. Nach der Diagnose Struvit am Donnerstag hab ich bei Fress-oder Futternapf ( weiß grad nicht genau..) je 2 Schalen verschiedener Marken Struvitfutter Nass zum Testen mitgenommen. Das RC Urinary Nass wollte sie gar nicht, bin auch nicht so traurig drüber. Heute hat sie CFF bekommen, da ja der Arzt sagte, es sei kein Struvit.
Ich werde in jedem Fall versuchen, morgen einen Termin bei einem anderen Arzt zum U-Schall zu bekommen. Ich bin fix und fertig. Schwanke zwischen Hoffnung, Verzweiflung und Heulanfällen...Sie ist doch so wie immer...mein Püppchen...
 
Feffi1

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  • #10
Natürlich ist Orijen ein super Futter, keine Frage! Eigentlich das beste das ich kenne. Nur wenn sie paar Jahre, sag ich jetzt mal, im Tierheim Trockenfutter bekommen haben (es wird kein hochwertiges gewesen sein) kann es natürluch daran liegen. Royal Canin bitte auf GAR KEINEN Fall füttern! Auf Gourmet sollte auch verzichtet werden. Probiers mal mit Real Nature, gibts auch in Tütchen und ich denke sie werden es lieben. Lass jetzt erstmal das Trockenfutter ganz weg, auch die Dreamies. Es gibt von Premiere neue Leckerchen für Katzen, die heissen glaube ich Premiere Soft Snack mit Huhn und Katzengras und sowas. Die haben mehr Feuchtigkeit, die deine Katze jetzt braucht.

Weine nicht, kämpf! Mach dich schlau bei Ratgebern und so weiter. Vielleicht ist es noch nicht zu spät wenn sie sich eigentlich normal verhält!!!! Ich drück euch ganz fest die Daumen, aber gib die Hoffnung nicht auf :pink-heart:
 
kikkidee

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  • #11
Ach Feffi, lieben Dank für Deinen Trost, das tut so gut.
Nein aufgeben werde ich nicht. Wenigstens habe ich jetzt 3 Wochen Urlaub und so genug Zeit.
Nach dem Futter u den Leckerlis werde ich morgen gleich mal schauen. Trockenfutter gibt's schon seit Do. nicht mehr. Sie waren, glaube ich, ''nur'' 3 Monate im TH, aber die Vermittlerin hat mir gesagt, dass sie immer nur Trockenfutter bekommen haben...und im Heim sowieso.Tja, was willste da noch sagen...
Ich bin wirklich dankbar für jeden Tip.
Ich werde morgen gleich berichten, wenn ich beim Arzt war. Gar nicht so leicht einen zu finden, wenn man über 10 Jahre beim gleichen war...
Aber mein Vertrauen in die Klinik ist im Moment sowieso erschüttert, da kann ich auch einen ganz fremden Arzt fragen.
Irgendwie habe ich Angst vor der Gewissheit...
Traurige Grüße
 
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Hörnchen77

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  • #12
Hallo,

Angst vor der Gewissheit ... ja daran erinnere ich mich, als wäre es gestern.
Im Februar wurde bei unserem Moritz (der Faden wurde ja schon verlinkt) eine Veränderung der Blase ertastet und der Tumor-Verdacht einige Tage später per US-Diagnostik bestätigt.
Leider so ungünstig gelegen - und auch schon recht groß - sodass eine OP ausgeschlossen wurde.

Immer wenn ich das Wort Blasenkrebs lese, muss ich weinen.

Ich würde euch sehr wünschen, dass der zweite Arzt sich geirrt hat.

@SiRu - ich bin gerade geschockt, dass es such auch getroffen hat.
Kommt es nur mir so vor oder häuft sich dieser Krebs die letzte Zeit extrem?
Schrecklich.

Lasst euch beide mal feste drücken.
d050.gif
 
SiRu

SiRu

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  • #13
Ach, Hörnchen, Du weißt doch: Der Teufel kackt immer auf den größten Haufen. Das ist derzeit wohl der (Blasen-)Krebs-haufen.
*Dich auch noch mal drück*
 
kikkidee

kikkidee

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  • #14
Danke Hörnchen, ich weiß wie weh das tut, wenn die Erinnerung kommt.Und bei Dir ist es ja auch nicht lange her.Ich schicke Dir einen festen Liebdrücker.
ich hab Deinen Faden nur z.T.gelesen, Du warst so tapfer und hast so gekämpft, das wird mit Kraft geben.Wenn sich die Diagnose bestätigt, werde ich da öfters lesen.
Heute abend war sie sehr mäkelig mit dem Essen.Ob das vom Metacam kommt? Das ist auch das Schlimme an der Situation: jede kleinste Veränderung bedarf der Interpretation.
Dauernd wird ins Kaklo geschaut, und überhaupt: ist ihr Bauch dicker, liegt sie nicht anders als sonst? Mein Verstand sagt nein, die Panik flüstert ''vielleicht ein bisschen schon''.
Ich hoffe, dass ich morgen gleich einen Termin bekomme.
Auch wenn ich Angst habe...
Liebste Grüße an alle
 
Inai

Inai

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  • #15
Oh je, ich drücke die Daumen, dass du heute einen weiteren Termin bei einem anderen Arzt bekommen hast und das die diagnose nur Steine sind!

Lass dich drücken und Kopf hoch!
 
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Kyo

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  • #16
Ich glaube ich würde mir auch noch eine dritte Meinung einholen. Ist ja auch möglich, dass der Stein beim 2. Schall quasi ganz am Rand gelegen hat, ob man da den Unterschied aus einem Schall heraus genau erkennen kann?

Mein Schrödinger hatte auch einen Tumor an der Blase, der Ultraschall wurde extra beim Spezialisten in der Klinik gemacht und selbst dort hieß es "höchstwahrscheinlich Tumor, könnte aber evtl. doch ein Stein sein der am Rand hängt". Eine dritte Meinung wäre also nicht verkehrt, wenn das was auch immer da ist im Schall dann an anderer Stelle ist, dann ist ein Tumor quasi ausgeschlossen, der bewegt sich nicht.

Falls es doch ein Tumor ist, dann ist natürlich die Lage entscheidend ob eine OP in Frage kommt - und auch die Erfahrung / das Geschicklich des Operierenden. Sollte es soweit kommen - davon kann eine Katze sich durchaus erholen, selbst wenn (wie bei Schrödinger) die halbe Blase entfernt werden muss.

Rein für eine Biopsie würde ich persönlich in dem Fall aber wahrscheinlich keine Narkose bzw. OP machen lassen. Wenn feststeht, dass der Tumor inoperabel ist, dann ist es doch meist auch egal was es für einer ist, ändern kann man es sowieso nicht. Dafür dann der Stress mit Narkose, Bauchschnitt etc., das will gut überlegt sein. Kommt aber dann auch immer auf die Katze an, ob evtl. weitere Behandlungen (Chemotherapie z.B.) gemacht werden könnten, ich kann da nur für meine sprechen.

In welcher Gegend wohnst Du denn (oder habe ich das überlesen)? Vielleicht kann Dir hier jemand einen guten TA oder eine Klinik empfehlen.
 
kikkidee

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  • #17
Leider habe erst für morgen einen Termin in einer anderen Praxis bekommen, da die Ärztin, die Schall macht nicht da ist.Die Praxis hat einen guten Ruf.Die Entnahme der Gewebeprobe wäre mit U- Schall und einer Spezialnadel gemacht worden, kein Schnitt aber mit Narkose.Ich wohne im Raum Mannheim/Heidelberg.Die nächste Tierklinik wäre Wiesloch/Frauenweiler, aber das ist einfach zu weit.Ich bin für jeden Tipp dankbar.
Sie isst heute sehr schlecht, und Minouche jetzt auch.Ich habe schon das Gefühl, dass sie Hunger hat, aber auf nichts Lust.Jetzt habe ich tiefgefrorene Hühnerherzen gekauft: leider sind sie nicht portionierbar, weil sie zusammengefroren sind.Ich habe das noch nie gefüttert, wieviel kann man denn auf einmal füttern? Ich muss sie alle auf einmal auftauen, die Hälfte kann ich meiner Mutter für den Hund geben.
Der Tumor war am oberen Blasenrand, nicht beweglich und sah in Relation zur gesamten Blase schon groß aus.Die Steine beim Schall davor waren wesentlich kleiner, so ca.4-5 Stück ca 3-4mm und weisslich.
Es ist mir ein Rätsel wie innerhalb 2 Tagen zwei völlig unterschiedliche Diagnosen zustande kommen können.Oder lösen sich Steine so schnell auf?
Jetzt versuche ich sie zum Essen zu animieren und wenn ich 20 Dosen aufmachen muss oder nochmal Gulasch holen....
 
Hörnchen77

Hörnchen77

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  • #18
Für Hühnerherzen sind meine auch zu begeistern. :)
Ich habe diese immer zu 1/3 der Packung in lauwarmes Wasser gestellt und angetaut.
So lassen die sich dann trennen und ich konnte die restlichen 2/3 wieder in den Gefrierer packen.

Wie viele geben ... gute Frage. Moritz nahm meist nicht mehr als 3-4 Stück.
Die restliche Bande hier (die sie mögen) auch nicht. Ob es eine Obergrenze gibt, kann ich nicht sagen. :oops:

Ich würde mich für dich freuen, wenn deine Schätzchen sie mögen. :zufrieden:

Für morgen drücke ich euch auf jeden Fall ganz fest die Daumen!
 
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  • #19
Der Tumor war am oberen Blasenrand, nicht beweglich und sah in Relation zur gesamten Blase schon groß aus.Die Steine beim Schall davor waren wesentlich kleiner, so ca.4-5 Stück ca 3-4mm und weisslich.

Am oberen Blasenrand ist gut, schlecht wäre unten oder hinten wegen den Harnleitern. Bitte hol Dir auf jeden Fall eine weitere Meinung ein ob der Tumor wirklich inoperabel ist. Bei Schrödinger war der Tumor auch oben und ca. Kirschgroß, um den Tumor ganz zu entfernen musste die halbe Blase mit entfernt werden. Auch wenn es eine schwere OP war und er 3 Tage in der Klinik bleiben musste (er bekam einen Katheter, damit die Naht an der Blase selbst nicht zu stark belastet wird und reisst) hat er alles gut überstanden und keine Beschwerden mehr. Gib also die Hoffnung noch nicht auf.

Was im Übrigen noch wichtig ist: Am besten ist die Blase beim Schall gefüllt, ansonsten kann es sein dass man etwas nicht sieht, das könnte das abweichende Ergebnis beim ersten Schall erklären. Die angeblichen Steine müssen auch keine gewesen sein, bei Schrödinger war auch etwas zu sehen was wie Kristalle aussah, aber keine waren.

Eine TK kann ich Dir in der Gegend leider nicht empfehlen, da kenne ich mich nicht aus.
 
kikkidee

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  • #20
Der Tumor sah größer als eine Kirsche aus, allerdings weiß ich nicht wie stark das vergrößert war.Ich überlege, ob ich die Lunge röntgen lassen soll, wenn sich die Diagnose bestätigt.
Es wird oft beschrieben, dass dieser Krebs in die Lunge streut.
Ach, ich bin völlig aus der Reihe, ich will es nicht wahrhaben.Ich versuche alle Gedanken und Fragen auf morgen zu verschieben...Gelingt nur mäßig :sad:
 
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