Füttere ich zu wenig?

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Labahn

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  • #41
Thuri, ich würde die Futtermenge erhöhen. Und das in den nächsten Tagen gut beobachten. Wenn sie nach fünf, sechs Tagen weiterhin deutlich mehr frisst, würde ich auf jeden Fall ein geriatrisches Profil machen. Denn es gibt Erkrankungen, die mit einer deutlichen Steigerung des Appetits verbunden sind. Und Deine Süße ist leider in einem Alter, in dem solche Erkrankungen häufiger vorkommen.

So würde ich das auch machen. Die Tage war es zwar schon knackiger von den Temperaturen, das habe ich an meinen Balkongängern und ihrem Appetit auch gemerkt, aber gerade die Schilddrüse ist da ja so ein Kandidat.
 
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Maiglöckchen

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  • #42
:reallysad: Das war die Antwort, die ich befürchtet hatte.
gibt es denn noch andere Anzeichen, auf die ich schon mal gezielt achten könnte, um dem Tierarzt etwas mehr sagen zu können?

Tut mir leid, aber ich musste da leider schon meine Erfahrungen machen.

Worauf Du noch achten könntest:
Wie sieht die Verdauung aus? Wie ist sie drauf, ist sie lebhafter als sonst, ist sie nachts unruhig? Grummelt es manchmal im Bäuchlein, hat sie Blähungen, trinkt sie mehr als sonst - die Liste von möglichen Symptomen ist leider ellenlang.

Aber verfall jetzt noch nicht in Panik, vielleicht legt sich das nach ein paar Tagen wieder und es war wirklich nur eine Folge des Kälteeinbruchs.
 
Labahn

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  • #43
Parasiten würden natürlich auch noch in Frage kommen, denn diese können auch einen gesteigerten Appetit hervorrufen.
 
thuri

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  • #44
Nee, Panik hab ich bestimmt nicht.
Auch weil der Appetit wirklich das einzige ist, was ich bisher festgestellt habe. Allerdings gab es hier auch keinen Kälteeinbruch. Im Gegenteil in Koblenz blühen schon die ersten Bäume.
Mal schauen wie sich das entwickelt. Ich hab ihr heute als Extraportion mal was hingestellt, was sie nicht so sonderlich mag. Wenn das heute abend auch weg ist, fange ich an, mir Sorgen zu machen.
 
Maiglöckchen

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  • #45
Parasiten würden natürlich auch noch in Frage kommen, denn diese können auch einen gesteigerten Appetit hervorrufen.

Das wäre neben dem Kälteeinbruch natürlich die "beste" Variante. Allerdings würde ich da entweder Kotproben über drei Tage sammeln oder auf gut Glück erst entwurmen, wenn das Blutbild unauffällig ist.

Meine TÄ wollte Merlin im letzten Frühjahr auch blind entwurmen und ich bin froh, dass ich das abgelehnt habe und ein geriatrisches Profil machen ließ.
 
thuri

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  • #46
Als reine Wohnungskatze ohne Frischfleischfütterung sind Parasiten auch relativ unwahrscheinlich, wenn auch nicht ganz ausgeschlossen.
 
tscheild

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  • #47
Ich würde mich auch gern noch mit einklinken...

Wir waren gestern beim TA zum Impfen und die Ärztin meinte, unser Kater wäre zu dick und müsste Gewicht verlieren.
Katze wie Kater (Geschwister) sind jetzt beide 1,5 Jahre alt und reine Hauskatzen. Die Katze wiegt 3,4 kg und der Kater 6,9 kg.
Unsere TÄ meinte, für 1,5 Jahre wäre der Kater deutlich zu dick und wenn das so weiter geht, dann würde sie uns in zwei Jahren zeigen, "wie man Insulin spritzt".

Ich persönlich finde, dass der Kater vielleicht ein kleines bisschen moppelig ist aber "deutlich zu dick" sieht er jetzt nicht aus. Man muss dabei auch beachten, dass er sehr groß ist und von klein auf ziemlich kräftig (muskulös) war. Selbst die TÄ meinte, der wäre aber extrem groß (wir glauben übrigens, er ist eigentlich ein Panther :D )

Wir füttern 3-4 mal am Tag. Morgens nach dem Aufstehen um halb 6 ca. 100 g für jeden. Dann nach der Arbeit um 16 Uhr wieder ca. 100 g für jeden. Dann, meistens so zwischen 19 und 20 Uhr ca. 50 g für jeden und dann vor dem Schlafengehen nochmal 100 g für jeden.
Füttern tun wir alles mögliche - von Aldi über Carny bis hin zu Macs und Catz Finefood. Und nur Nassfutter. Trockenfutter (als Leckerli)/Leckerlis gibt es nicht sonderlich oft und wenn, dann schmeißen wir es immer, so dass sie auch dafür rennen müssen.

Wie gesagt, beide sind reine Hauskatzen, allerdings mit Zugang zum Balkon. Wenn sie ihre 5 min haben, dann wird auch schonmal richtig Gas gegeben und gerannt und gesprungen etc.. Die Katze ist aber, meiner Meinung nach, etwas agiler als der Kater. Auch beim Spielen. Der Kater fängt immer an aber legt sich bereits nach 2 min irgendwo hin und "wartet" darauf, dass das Spielzeug zu ihm kommt. Am besten gar nicht bewegen. So zumindest mein Gefühl...

Dazu kommt noch, und ich denke, hier liegt der Hund begraben, dass die Katze unheimlich mäkelig ist. Es gibt also Futter, beide rasen zu ihren Näpfen, Kater fängt an reinzuhauen und die Katze schnuppert, rümpft die Nase und dreht miesgelaunt ab. Vielleicht werden mal ein paar Häppchen gefressen aber das wars dann auch.
Tja, und da freut sich der Kater. Denn sobald der seinen Napf fast leer hat, geht's nahtlos weiter zum Napf der Katze bzw. nach einer kleinen Pause dann.
Deswegen frisst der Kater eigentlich viel mehr als die ca. 300 - 400 g, die ihm eigentlich gegeben werden.

Meine generelle Frage ist jetzt, ist der Kater wirklich viel zu dick und/oder kriegen die beiden zuviel Futter (Katze nicht, die frisst ja relativ wenig)?
Wir hatten überlegt, dass wir jetzt feste Fütterungszeiten einführen und halt nach dem Fressen immer die Näpfe wegstellen damit der Kater eben nicht immer noch eine zweite Portion zur Verfügung hat.
Es werden bei uns auch keine Häppchen gefressen, wenn es Futter gibt, dann wird gefressen bis zum Schluss oder bis einer von allein aufhört. Der Rest bleibt liegen (bzw. verschwindet dann im Kater).

Ich bin aber mit dem gestrigen Besuch beim TA eh nicht wirklich zufrieden. Nachdem die Ärztin uns gesagt hat, der Kater wäre zu dick, meinte sie, warum wir NaFu füttern würden, TroFu wäre doch besser... :stumm:

Deswegen würde ich mich auch gern mal rückversichern und andere Meinungen zu dem Fall hören...
 
Maiglöckchen

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  • #48
Tscheild, ein Foto wäre gut und zwar in verschiedenen Positionen, ohne kann man das schwer beurteilen.

Es kann natürlich auch sein, dass der Kater aus Langeweile so viel frisst, die beiden scheinen ja unterschiedliche Spieltypen zu sein. Dann müsstest Du überlegen, wie Du den Guten mehr auf Trab bringen könntest.

Futter wegstellen kann bei einer Häppchenfresserin schwierig sein. Gibt es keinen Ort, wo Du ihr etwas hinstellen kannst, wo der Kater nicht hinkommt? Oben auf dem Kratzbaum zum Beispiel oder auf einem Schrank?

Ich würde auch mal schauen, wie viel Trockenfutter das letztendlich ist, das Du zum Jagen verwendest. Da täuscht man sich nämlich oft ganz gewaltig. Eventuell könnte es auch was bringen, das Trockenfutter durch Trockenfleisch zu ersetzen.
 
Frau Sue

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  • #49
tscheild, zeig mal Fotos vom Kater.
Im stehen von oben und einmal von der Seite.


Wenn ihr so 'ne Mäklerin habt, empfiehlt es sich eh, das Futter nach dem Füttern nach kurzer Zeit auch wieder weg zu stellen. Stehen lassen fördert nur das Mäkeln. Und ich würde dann auch weiterhin öfter füttern. Katzen fressen ja eher kleine Portion, dafür aber viele über den Tag verteilt.
Das bedeutet aber nicht, dass ihr den Kater hungern lassen müsst. Der soll sich ruhig satt fressen. Dann lieber die Leckerlies streichen.

Aber zeig erst mal Fotos.
Anhand von Gewichtszahlen und Futtermenge alleine lässt sich keine Aussage treffen.
 
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  • #50
Wenn ihr so 'ne Mäklerin habt, empfiehlt es sich eh, das Futter nach dem Füttern nach kurzer Zeit auch wieder weg zu stellen. Stehen lassen fördert nur das Mäkeln.

Bei einer Häppchenfresserin bringt das unter Umständen gar nichts, ich habe das alles schon durch. Am besten fahre ich da mit einer Mischung aus ein, zwei Stunden stehen lassen und dann wegräumen...
 
Frau Sue

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  • #51
Aber du räumst weg und hast nicht den ganzen Tag Futter stehen. ;)
Ich habe bewusst keine Zeit angegeben.

Außerdem hab ich noch was hinzugefügt. Meine Katzen bekommen auch ihre Häppchen. Ich räum trotzdem Futter weg. Das eine schließt das andere ja nicht aus. Ist dann nur mehr Einsatz vom Menschen gefragt.


Ich würd auch Mäkeln nicht mit Häppchenfressen gleich setzen, das ist für mich schon ein Unterschied und hab da jetzt eher was von Mäklerei gelesen, als dass die Katze immer wieder ihre Häppchen über den Tag verteilt frisst.
Im Gegenteil, es wird gesagt, es werden keine Häppchen gefressen?

€dit: Häppchen werden erwähnt, ich glaube, damit sind aber "ein paar Bissen mit langen Zähnen" gemeint, als wirklich die häppchenweise verteilte Fütterung über den Tag. ^^
 
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tscheild

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  • #52
Ja, genau, mit Häppchen meine ich in unserem Fall, dass die Katze halt nur ein paar Brocken von dem Futter zu sich nimmt und den Rest ignoriert oder eben gar nicht dran geht. Ansonsten fressen beide sofort durchgehend, wenn es Futter gibt und gehen dann, nachdem sie aufgehört haben, lange nicht mehr zum Napf hin. Bisher haben wir uns eigentlich immer daran gehalten, dass immer noch ein kleiner Rest im Napf ist, wenn sie aufhören.

Anfangs hat die Katze auch nur bei wenigen Sachen gemäkelt, mittlerweile wird das aber immer mehr. :( Deswegen bleibt auch immer öfter etwas übrig - entweder ein Teil ihrer Portion oder sogar die ganze Portion.
Das frisst dann alles der Kater.

Ansonsten füttern wir insgesamt 3-4 mal am Tag. Dann aber eben immer eine "richtige Portion" die auch sofort gefressen wird.

Die Fotos versuche ich einzustellen, bin gerade auf Arbeit und irgendwie spielt mein Handy nicht mit beim Übertragen auf den PC.
Ansonsten werden die nachher von zu Hause nachgereicht!

Leckerlis gibt es bei uns eigentlich 1x die Woche und zwar nach dem Einkaufen. Es hat sich irgendwie so ergeben, dass die Katzen immer direkt die Einkaufskörbe kontrollieren wenn wir heim kommen und dann haben wir immer so getan, als hätten wir ihnen was mitgebracht und dann haben sie Leckerlis bekommen (entweder TroFu oder diese Whiskas Knusperdinger oder Dreamies). ;) Oder wir tun mal was ins Fummelbrett, aber dann fällt das Einkaufsleckerli schon flach. Hin und wieder gibt es mal noch eine Stinkestange für jeden. Ich finde, das ist eigentlich nicht wirklich viel, oder? :confused:

Zum Thema spielen bzw. beschäftigen: das ist bei dem Kater schwierig. Früher war er wie besessen von der Spielangel. Er ist ewig lang hinterher gerannt, den Kratzbaum hoch und wieder runter, über Tische, Stühle und die Couch (übrigens auch ein gutes Training für Frauchen :D ). Heute macht er das auch noch aber halt nur 1 - 2 min und dann geht er weg. Und dann kann man machen, was man will - das wars.
Wir haben auch einen Laserpointer. Die Katze liebt es, zu rennen (manchmal rennt sie auch einfach ohne den Punkt). Der Kater rennt einmal durch die Wohnung und auch dann geht er wieder weg.
Dasselbe Spiel beim Bällchen werfen.
Meistens bin ich es, die durch die Wohnung rennt und der Kater guckt mich immer an und denkt "Sonst geht's dir aber noch gut, Alte, oder?? :eek::confused: "...
Allerdings spielen Katze und Kater relativ häufig miteinander. Dann werden wilde Verfolgungsjagden durch die Wohnung gestartet, besonders draußen auf dem Balkon. Da wird dann das Netz hoch und runter geklettert, sämtliche Catwalks werden benutzt - da ist schon immer gut Krawall. Aber das machen sie ja auch nicht stundenlang.

Ich habe hier mal ein Foto noch gefunden, von beiden. Es ist nicht optimal und auch schon ca. 2-3 Monate alt. Deswegen wohl eher nicht wirklich zu gebrauchen aber vielleicht schonmal ein Anfang.
Der Schwarze ist der Kater, die Schwarz-Weiße die Katze.

17192559dg.jpg


Ich werde nachher, wenn ich Zuhause bin, noch bessere Bilder nachreichen!

Vielen Dank aber schonmal dafür, dass ihr euch überhaupt damit beschäftigt! :)
 
J

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  • #53
Ich bin aber mit dem gestrigen Besuch beim TA eh nicht wirklich zufrieden. Nachdem die Ärztin uns gesagt hat, der Kater wäre zu dick, meinte sie, warum wir NaFu füttern würden, TroFu wäre doch besser... :stumm:

Deswegen würde ich mich auch gern mal rückversichern und andere Meinungen zu dem Fall hören...

Das Deine TA Dir zu TroFu ratet finde ich sehr erschreckend und wäre für mich ein Ausschluss Kriterium. Wir haben für unsere TA einige Fangfragen vorbereitet (z. B. die Frage nach dem richtigen Futter - Ihre Antwort: BARFEN) oder haben bewusst nicht gesagt, dass Oscar Antibiotika wegen des Katzenschnupfens bekommen hat und wegen Milben ein Mittel bekommen hat (diese Dinge waren aus dem Impfpass und einer Beilage ersichtlich - das hat das Tierheim toll vorbereitet). Sie hat all das sehr gut beantwortet und ist von allein darauf gekommen.
 
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  • #54
Ach ja, nochmal zum Thema spielen/beschäftigen: Clickern habe ich auch versucht. Die Katze hat großen Spaß dran und lernt, er macht absolut nicht mit. Er setzt sich einfach vor mich, starrt meine Hand an mit dem Leckerchen drin aber kommt absolut gar nicht auf die Idee, irgendwas dafür zu tun.
Deswegen habe wir das bei ihm aufgegeben.

Selbst beim Fummelbrett steht er erst davor und kommt immer wieder zu mir so nach dem Motto "Warum tust du das Zeug da rein, gib es mir doch sofort!". Erst nach einigen Minuten geht er dann mal hin und fängt an, sich die Leckerlis zu angeln...
 
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  • #55
Das Deine TA Dir zu TroFu ratet finde ich sehr erschreckend und wäre für mich ein Ausschluss Kriterium. Wir haben für unsere TA einige Fangfragen vorbereitet (z. B. die Frage nach dem richtigen Futter - Ihre Antwort: BARFEN) oder haben bewusst nicht gesagt, dass Oscar Antibiotika wegen des Katzenschnupfens bekommen hat und wegen Milben ein Mittel bekommen hat (diese Dinge waren aus dem Impfpass und einer Beilage ersichtlich - das hat das Tierheim toll vorbereitet). Sie hat all das sehr gut beantwortet und ist von allein darauf gekommen.

Ganz ehrlich, ich war auch etwas geschockt. Erstmal diese Aussage, dann folgte noch der Satz "aber TroFu ist doch gut für die Zähne".
Ich hab ungefähr so geguckt: :eek:
Habe ihr dann gesagt, dass ich das nicht so sehe und unsere Katzen lieber mal ein Stück rohes Fleisch bekommen.
Davon war sie allerdings wiederum auch total begeistert und meinte, das wäre super.

Habe das heute meinem Arbeitskollegen erzählt und eine Freundin von ihm studiert zurzeit Tiermedizin und er meinte nur, das würden die dort wirklich so beigebracht kriegen... :eek:

Ich bin im Moment verunsichert ob wir wirklich da bleiben sollen. Deswegen stelle ich auch gerade alles so ein bisschen in Frage, was sie uns da gestern erzählt hat...
 
thuri

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  • #56
Ich wundere mich immer wieder, woher dieser Mythos kommt und wieso er sich nicht ausrotten lässt.
Jeder Mensch, der mal mit den Schneidezähnen in einen trockenen Keks beißt, kann doch deutlich erkennen, dass da nicht die geringste Reibung an den Zähnen stattfinden kann. Wie soll das bei Katzen also helfen, die Beläge zu entfernen???
 
Frau Sue

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  • #57
Naja, ich putz mir aber auch nicht mit Rohfleisch die Zähne. (Wird ja gerne als deutlich bessere Alternative genannt.)
Ja nach Keksart reibt der durchaus an meinen Zähnen, wenn ich abbeiße. Klebt dann allerdings auch. :D Mal davon ab, dass wir Menschen generell ein ganz anderes Gebiss haben und anders "kauen".

Ich denke, das auf den Menschen zu übertragen ist daher eh so 'ne Sache, danach kann ich nicht gehen. Und richtigen Zahnstein verhindert auch kein Rohfleisch zu 100%, das ist 'ne Veranlagungssache und mit Zähneputzen ist man insgesamt sicher auch bei Katzen besser dran. Macht halt nur nicht jede mit.


Ich finde, um wirklich dahinter zu kommen, muss man 'ne Katze mal Trockenfutter fressen gesehen haben. Hier wird's geschluckt, bestenfalls einmal geknackt. Da geht einem dann eigentlich spätestens ein Licht auf. ^^
 
Maiglöckchen

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  • #58
Ich bin im Moment verunsichert ob wir wirklich da bleiben sollen. Deswegen stelle ich auch gerade alles so ein bisschen in Frage, was sie uns da gestern erzählt hat...

Ich würde die Tierarztwahl davon nicht abhängig machen, sondern einzig und alleine davon, wie gründlich ein Tierarzt in Sachen Diagnostik ist und wie bei Krankheiten seine Therapievorschläge lauten.

Tierärzte sind an Halter gewöhnt, die Trofu bevorzugen, weil es billig ist, praktisch ist und nicht riecht. Es wird noch sehr, sehr lange dauern, bis die Mehrheit der Tierärzte in Sachen Futter umdenkt.
 
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  • #59
Naja, deswegen hab ich ja extra gesagt, mit den Schneidezähnen. Das macht man ja normalerweise nicht. Mahlzähne wie ein Allesfresser haben Katzen halt nicht.
Wenn man so einen Keks abbeißt, dann zerbröselt der einfach. Nichts mit Reibung. Da glaube ich noch eher an die Wirkung des Zahnpflegespielzeugs von Tchibo. (Muss natürlich ein trockener Keks sein, der so ähnlich wie Trockenfutter beschaffen ist und kein weicher Biskuit) Beißt man dagegen in rohes Fleisch (auch wieder mit den Schneidezähnen, des Vergleiches wegen) gräbt das Gebiss sich bis zum Zahnfleisch in das Fleischstück hinein. Da ist die Reibung deutlich.
Katzen beobachten kann man eben nur von außen. Da hören die Vollidioten dann knirps knirps und denken: Super Zähne sind geputzt:dead:
 
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  • #60
Ich würde die Tierarztwahl davon nicht abhängig machen, sondern einzig und alleine davon, wie gründlich ein Tierarzt in Sachen Diagnostik ist und wie bei Krankheiten seine Therapievorschläge lauten.

Das konnten wir bis jetzt, zum Glück, noch nicht testen.

Ich war zwar gestern doch ein bisschen geschockt von ihrer Aussage (sie meinte auch, dass sie ihre Katzen auch nur mit TroFu füttert und sie damit total zufrieden sei) aber im Prinzip kann sie uns ja erzählen, was sie will in Sachen Futter. Ob wir das dann machen oder nicht ist eh unsere Sache.
Und bei uns gibt es weiter NaFu und TroFu nur als Leckerli.
 
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