erst Erbrechen, dann Durchfall

Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
ninabella

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Sorry, die Geschichte wird etwas länger:

Es geht um Mara EHK, 5,5 Jahre, seit 5 Jahren bei mir und immer schon meine kleine Kotzekatze. Kein Freigänger und Pflanzen außer Katzengras, welches sie aufgrund fehlender Zähne nicht fressen kann, besitze ich auch nicht.

Zur Vorgeschichte:

Mara kotzte mind. 3-4X pro Woche seit ich sie habe. Diverse TA Besuche bei unterschiedlichen TA's ergaben nichts. Zig geriatrische und normale Blutbilder immer unauffällig. Der PLI war immer an der Untergrenze der Norm.

Was sie nicht und noch nie vertragen konnte war Cassia Gum, das Thema ist aber seit über 2 Jahren durch, da meine Katzen seitdem gebarft werden. Trotzdem kotzt sie noch alle 1-2 Wochen mal.

Im Febr. letzten Jahres bekam sie alle Zähne (auch die Caninis) aufgrund von Forl gezogen und hat seitdem 1,3 KG zugenommen! Sie entwickelte wieder Freude am Fressen. Da sie leider auf "normalen Ballast" im Barf (Kürbis, Karotte, Tomate, Flohsamen, Sesam) fast gar nicht reagiert und immer nur Bauklötze produziert hat, bekommt sie seitdem das "böse" RC Fibre Response und zwar 10 Gramm zum Frühstück. Andere bekommen Leckerlies im Fummelbrett, Mara bekommt halt 10 Gr. RC. Damit fluppte es problemlos. Außerdem bekommt sie aufgrund ihrer ständigen Kotzerei, damit ich mir lt. TA nicht die BSP zerschieße , jeden 3.ten Tag eine halbe Prednisolon 5mg., entspricht 2,5 mg. jeden 3.ten Tag. Damit fuhren wir 2 Jahre sehr gut.

Bis Samstag den 25.4 alles wunderbar. Nachts um 1 kam ich nach Hause, Mara hat sich einen Teller Barf einverleibt, die nächsten Teller für die anderen beiden gemacht, Mara fraß auch davon noch die Hälfte und ich sach noch: "ey, die beiden anderen müssen auch noch über die Nacht kommen." Sie war fröhlich und rannte jaulend durch die Hütte.

5 Std. später werde ich geweckt von Ugck, Ugck Uck. Mara.
Gut, hat halt mal wieder gekotzt, nicht ungewöhnlich für mich.
.....aber dann ging sie zum Klo und präsentierte mir zum ersten Mal in 5 Jahren einen Duchfallhaufen. Das spitze sich in den nächsten 3 Stunden so zu, dass sie nur noch durchsichtige, schleimige Flüssigkeit produzierte.

Natürlich Sonntag, Mara ab in die Tasche und zum Not TA. Der spritzte Cerenia und ein 3tages Kortison. Zitat: "Müsste sehr schnell besser werden".

Wurde es aber leider nicht. Meine kleine, sprunggewaltige Katze konnte nirgendwo mehr draufspringen, legte sich nicht mehr hin, sondern saß nur gekrümmt in versteckten Winkeln der Wohnung, die sie sonst nie aufsucht.

Nachmittags ab in die Tasche und zu einer kleinen, nicht meiner ersten Wahl entsprechenden Tierklinik.

Mara hatte 39,8 Grad Temperatur, was lt. TA auch durch die Aufregung kommen kann, dort wurde ihr noch Novamox, Buscopan und Novalgin gespritzt. Zitat: "Es wird jetzt sehr schnell besser".

Nix, Montag morgen wieder eine gekrümmte, versteckte, nicht fressende Mara.

Ich dann zum TA meiner ersten Wahl gefahren.

Es wurde Ultraschall gemacht, geröntgt, geröntgt mit Kontrastmittel und sie kam an die Infusion. US und das Röntgen ergaben nichts. Alles unauffällig.

Es wurde ihr Blut abgenommen (meine größte Angst ist immer noch FIP, als Pessimist hatte ich schon mit meiner Herzenskatze Abschied genommen), allerdings wurden nur die wichtigsten Parameter bestimmt + der fPLI.
Alle Werte tippitoppi nur die Leukozyten waren bei 4.73 ((Leber, Niere, weißes und rotes Blutbild und eine Kurve die ich nicht werten kann). Ich kann kein Blutbild einstellen, da ich Urlaub habe und hier nix einscannen kann.

Während der Infusion fraß sie selbstständig RC Gastro Intestinal NF einen ganzen Beutel. :eek: Würde sie hier niemals anrühren.

Abends holte ich sie ab mit Synulox für weitere 6 Tage und der Info, ich sollte ihr jeden 2ten Tag eine halbe Prednisolon geben. Kot soll ich reinbringen für ein großes Kotprofil. Gut, sie muss aber erstmal welchen produzieren, sie war ja ganz leer. Leider war Fr. Feiertag und sie brachte keine 3 Haufen zusammen. Also dann am Montag. Ich hab jetzt alles aber meine größte Sorge ist, das sie immer noch matschigen Kot produziert. Barf will sie seit Sonntag nicht mehr fressen, NaFu scheidet eigentlich aus, dazu kann ich sie aber auch nicht bewegen, das Einzige was sie frisst (man möge mir verzeihen aber lieber das als nichts) ist RC Gastro Intestinal TroFu.

Ansonsten verhält sie sich völlig normal und Fieber/Temperatur hat sie auch keine mehr und springen, liegen tut sie auch wieder ganz normal. An Giardien glaub' ich nicht, die waren bei uns noch nie Thema und die Matschhaufen haben eine normal dunkle Farbe und stinken auch nicht zum Himmel. Auch wenn DF nie besonders angenehm riecht aber daran glaube ich in ihrem Fall nicht. Diese Haufen produziert sie "nur noch" 1x täglich.

Was könnte dahinter stecken??? Die beiden anderen sind völlig gesund. Könnte sie sich vielleicht einen Campylobacter durchs Barf gefangen haben aufgrund des runtergefahrenen Immunsystems durch das Kortison?

Ich werd' noch verrückt vor Sorgen.... :sad:

Danke denjenigen, die sich den ganzen Text einverleibt haben!
 
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Maiglöckchen

Maiglöckchen

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Kann es sein, dass RC die Rezeptur verändert hat und es vielleicht daran liegt?

Ansonsten gibt es möglicherweise vielleicht wirklich einen Zusammenhang mit Cortison. Das betrifft zwar jetzt mehr Pankreatitis, aber das sind ja alles ganz ähnliche Erkrankungen, aber unsere TÄ gibt da auch kein Cortison mehr und beruft sich dabei auf Erkenntnisse der Uni München. Welche das sind, müsste ich beim nächsten TA-Besuch mal erfragen.

Ich könnte mir vorstellen, dass ein Medikament, welches die Abwehr herunterfährt, auf Dauer auch Chaos unter den guten Bakterien im Darm anrichtet. Daher wäre vielleicht ein Kotprofil, wo man sich mal anschaut, wie es genau mit diese guten Bakterien aussieht, nicht so verkehrt?

Alles mal ins Blaue hinein gesponnen, bin jetzt nicht die große Verdauungsspezialistin.
 
IchundIch

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Mara hat sich einen Teller Barf einverleibt
Alex, welches Fleisch war das denn? Tust du Zusätze rein?

@Maiglöckchen:
Ansonsten gibt es möglicherweise vielleicht wirklich einen Zusammenhang mit Cortison.
Ich hab die Erfahrung gemacht, dass Cortison stopft, bei meiner Katze und bei mir selber.
 
Maiglöckchen

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Ich hab die Erfahrung gemacht, dass Cortison stopft, bei meiner Katze und bei mir selber.

Das ist sicherlich individuell sehr unterschiedlich und hängt vielleicht auch davon ab, wie lange Katze das Cortison bekommt und in welcher Dosis.

Bei uns hat es übrigens nicht gestopft;) Also bei der Katze nicht, ich selbst hab noch nie Cortison nehmen müssen.
 
ninabella

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Kann es sein, dass RC die Rezeptur verändert hat und es vielleicht daran liegt?

Den Sack RC habe ich mind. schon ein halbes Jahr, sie bekommt ja nur 10 Gramm täglich davon. Daran kann es eigentlich nicht liegen.

Alex, welches Fleisch war das denn? Tust du Zusätze rein?

Das Rezept kann ich dir heute nicht mehr nennen, habe immer ca. 5 verschiedene Rezepte in der Truhe.

Ich habe voll supplementiertes Blutbarf, meist nach dem DB Kalki und teilweise nach dem EB Kalki berechnet.

@Maiglöckchen:
Ich hab die Erfahrung gemacht, dass Cortison stopft, bei meiner Katze und bei mir selber.

So kenn' ich es eigentlich auch und wie gesagt, Mara hat immer Bauklötze oder -steine produziert. Ich hatte bei ihr immer das Problem es ein wenig weicher zu bekommen. Aber das war auch schon vor dem Kortison so.

Eine superfidele Katze innerhalb von 5 Stunden ganz krank? Das macht mich so stutzig.
 
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Mein intuitives Gefühl sagt mir eher, dass sie sich irgendwas gefangen hat durch das runtergefahrene Immunsystem durchs Kortison.

Salmonellen und Campylobacter sind ja mittlerweile gang und gäbe auf Rohfleisch. Normale Katzen haben ja damit kein Problem aber Kortisonpatienten?

Vor allen Dingen will sie seit Sonntag kein Barf mehr anrühren. Egal welches Rezept. Mmmmh... :confused:
 
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Irgendwie hab ich falsch zitiert.

@IchundIch

Das Rezept kann ich dir heute nicht mehr nennen, habe immer ca. 5 verschiedene Rezepte in der Truhe.

Ich habe voll supplementiertes Blutbarf, meist nach dem DB Kalki und teilweise nach dem EB Kalki berechnet.
 
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Mein intuitives Gefühl sagt mir eher, dass sie sich irgendwas gefangen hat durch das runtergefahrene Immunsystem durchs Kortison.

Salmonellen und Campylobacter sind ja mittlerweile gang und gäbe auf Rohfleisch. Normale Katzen haben ja damit kein Problem aber Kortisonpatienten?

Vor allen Dingen will sie seit Sonntag kein Barf mehr anrühren. Egal welches Rezept. Mmmmh... :confused:

Auch das ist natürlich gut möglich, ich denke, Katzen haben oft viel gesündere Instinkte, als wir ihnen zutrauen. Da wird dann hoffentlich ein Kotprofil Aufschluss bringen.

Wenn Du magst, kannst Du auch mal zum Thema Huminsäuren gockeln und Eure TÄ mal fragen, ob ein Einsatz dieser Mittel bei Euch sinnvoll wäre.
 
ninabella

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Wie lange wartet man auf ein Kotprofil? Hatten wir hier noch nie.

Huminsäure hört sich ja interessant an, werde ich noch genauer durchlesen, habs gerad mal eben überflogen. Auch für mich persönlich recht interessant...
 
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  • #10
Auf die normalen Kotprofile von Laboklin oder Synlab wartet man nicht so lang, ich glaube, es waren bei uns zwei oder drei Tage. wenn da irgendwelche Parasiten oder "böse" Bakterien am Werk sind, müssten die das herausfinden. Wenn es aber eine Verschiebung der Darmflora generell ist, braucht man wohl andere Untersuchungen. Welche, das kann ich selbst noch nicht sagen, ich muss da in der nächsten Woche auch ein paar Labore durchtelefonieren.

Ich hatte hier für Hexe Activomin, das sind Huminsäuren für Menschen. Bei Tieren nimmt man oft Sobamin, aber das humane Mittel geht genauso gut und man braucht nicht so viel davon. Sie sollen auch bei "bösen" Bakterien hilfreich sein und werden wohl auch in der Tiermast häufig eingesetzt, um nicht so viel AB einsetzen zu müssen.
 
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  • #11
Ich weiß leider nicht wohin mein TA den Kot verschickt. Sollte dabei kein ordentliches Ergebnis herumkommen, werde ich selber tätig und nochmal Kot an die von dir genannte Adresse verschicken.

2-3 Tage? Ohje, dann kann ich mir bald Antidepressiva vom Hausarzt besorgen.

So sehr die meisten es verteufeln, ich wäre froh, wären es "nur" Giardien. Aber wie schon gesagt, von der Farbe und vom Geruch her halte ich es für fast unmöglich.
 
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  • #12
Sag mal, entwurmt wurde mal?
Ich hatte hier auch so einen Kotz-Kanditaten, ich kam dann drauf, dass er Bandwürmer hat.
Sorry, falls ich es überlesen hab
 
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  • #13
Sag mal, entwurmt wurde mal?
Ich hatte hier auch so einen Kotz-Kanditaten, ich kam dann drauf, dass er Bandwürmer hat.
Sorry, falls ich es überlesen hab

Ganz ehrlich? Entwurmt wurden immer nur die Neuzugänge. Es bestand hier noch nie der Verdacht auf Würmer. Ich glaube, Maras letzte Entwurmung war 2011 als Jessie mit Gurkenkernbandwürmern bei mir ankam. Da sie aber alle immer figur-, kot- und fellmäßig gut aussahen wollte ich nicht einfach auf blauen Dunst hin entwurmen. Ein Kotprofil bei scheinbar gesunden Katzen zu erstellen hielt ich bisher für unnötig.

Dieses ist keine Ausrede!!!
 
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  • #14
Auf gut Glück würde ich bei der Vorgeschichte auch nicht entwurmen, nur bei eindeutigem Befall.
 
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  • #15
Was noch für Campylobacter sprechen würde ist, das Amoxicillin da nicht das Mittel der Wahl ist. Da sind eher Tetracycline angesagt.

Seit einer Woche hat sie nun nicht mehr gekotzt, gerade habe ich ihr 4 Gramm (ich wiege vor lauter Panik jetzt alles nach) RC Gastro Intestinal gegeben und sie fing direkt an sich die Lippen zu lecken und haute nach 4 Gramm direkt wieder ab und liegt jetzt bei mir im Bett. Ich werd noch verrückt und ich muß morgen wieder arbeiten mit Urlaubsvertretung. Freinehmen geht da gar nicht! Diese Woche war schon eingeschobener Noturlaub für Mara.
 
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  • #16
Hast du es mal mit gekochtem Huhn probiert?
 
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  • #17
Vergiß es, das ist so ungenießbar wie ein Tischbein. Gekochtes Fleisch geht gar nicht. :massaker:
 
Bea

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  • #18
Mein intuitives Gefühl sagt mir eher, dass sie sich irgendwas gefangen hat durch das runtergefahrene Immunsystem durchs Kortison.

Salmonellen und Campylobacter sind ja mittlerweile gang und gäbe auf Rohfleisch. Normale Katzen haben ja damit kein Problem aber Kortisonpatienten?

Wäre jetzt auch meine Vermutung; also entsprechende Kotuntersuchung machen lassen.

Die Frage ist halt was kann man ihr jetzt zum Futtern anbieten was sie mag und verträgt.
 
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  • #19
Die Frage ist halt was kann man ihr jetzt zum Futtern anbieten was sie mag und verträgt.

Darüber zerbrech' ich mir auch den Kopf. Das Gastro Intest. TroFu rührt sie seit heute morgen auch nicht mehr an, ich hatte noch eine Probe RC Kitten. Damit hat sie heute morgen wenigsten gefrühstückt. Nach Feierabend muß ich erstmal zum Fressnapf und irgend so ein doofes Vogelfutter kaufen.

So macht sie einen ganz normalen Eindruck. Ist aufgeschlossen wie immer und liegt, wenn sie liegt, ganz entspannt auf der Seite.

Kotproben hab ich heute morgen abgegeben und mit dem TA gesprochen. Das Dumme ist, der Kot kann erstmal nur auf Parasiten untersucht werden, weil erst das AB aus dem Körper sein muß für eine bakteriologische Untersuchung. Das wäre frühestens Donnerstag + wegschicken, warten aufs Ergebnis, vergeht wieder eine weitere Woche. Der TA meint, der fehlende Appetit und matschiger Kot könnte auch vom AB kommen. Ich soll die folgenden Tage erstmal abwarten und beobachten.

Ich soll mir Mutaflor in der Apo besorgen und ihr 2x täglich eine geben. Hab die Nebenwirkungen gegooglt und gelesen, dass es anfangs zu Blähungen, DF und Erbrechen führen kann. Dann wüsste ich wieder nicht woran wir sind.

Ich habe jetzt beschlossen nix zu machen und die nächsten Tage abzuwarten. Außerdem hat Mara langsam die Nase von den ganzen Medis voll und ist total mißtrauisch.

Nur weiß ich jetzt mit dem Kortison nicht so recht weiter. Gebe ich ihr weiter jeden 3ten Tag ne halbe oder mache ich es wie der TA geraten hat, jeden 2ten Tag ne halbe? Oder langsam komplett ausschleichen? Was wenn der Schuß dann ganz nach hinten losgeht?

Ein Leben ohne Katzen kann ich mir nicht mehr vorstellen aber sie verkürzen einem das Leben doch um einiges. Die ganzen Sorgen mit den ganzen Viechern, mein altes Pferd von früher etc. machen mich fertig.
 
Maiglöckchen

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  • #20
Was das Mutaflor angeht - ich bin mittlerweile durchaus skeptisch, was den Einsatz von Darmsanierungmitteln ohne genaue Kotuntersuchung angeht.

Ich hatte es bei Hexe mit dem ProSymbioflor versucht, welches ja auch E-Coli-Bakterien enthält. Damit wurde es aber eher noch schlimmer. Muss bei Euch nicht so sein, aber woher will man wissen, ob es jetzt gerade die "guten" Colis sind, die bei Euch aus dem Gleichgewicht geraten sind.

Ggf. könntest Du versuchen, ihren Appetit mit Reconvales anzuregen? B12 kann da auch hilfreich sein.

Deinen letzten Satz unterstreiche ich jetzt mal ganz dick und fett und mit drei Ausrufezeichen.
 
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