Ab wann rauslassen? Futterfrage

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mrs.filch

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  • #21
Schwer zu sagen, ob sie dann schon satt ist - viele Katzen fressen nach dem Umzug erst mal nur das Nötigste, bis sie richtig eingewöhnt sind.

Du kannst folgendes machen: Mische ihr vertrautes Futter mit wenig vom neuen, das sollte sie akzeptieren. Dann veränderst du von Tag zu Tag die Anteile um etwa eine TL-Menge, bis das neue Futter eingeschlichen ist. Achte dabei darauf, mehrere Sorten abzuwechseln!


Du kannst den Inhalt der angebrochenen Dose im Eiswürfelbehälter einfrieren, dann musst du nicht soviel wegwerfen.
 
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Sternschnuppen

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  • #22
Danke, dass mit dem untermischen werde ich mal versuchen.
Ich habe schon den Eindruck das sie langsam mehr frisst als die ersten Tage, dass schien mir auch sehr wenig.
Würdet ihr die Trockenfutter sorte genauso umstellen? Ich weiß es gibt diverse Diskussionen über Trockenfutter, aber einen kleinen Teil würde ich ihr schon noch lassen.

Ich glaub ich bin irgendwie auch immer noch etwas über ängstlich ja nichts falsch zu machen.

Viele Grüße
 
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mrs.filch

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  • #23
ja, würde ich.
 
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Sternschnuppen

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  • #24
Gibt es zufällig noch Tipps für gutes Futter was in Sauce ist? Scheinbar frisst sie solches deutlich lieber....
 
Schatzkiste

Schatzkiste

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  • #25
Wie sieht es mit Kippfenstern aus?
 
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Sternschnuppen

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  • #26
Äh die Fenster sind zu. Wenn wir da sind mach ich manchmal die Doppelfenster auf kipp, da kann sie nicht zwischen weil die abstände so klein sind, aber ich mache es trotzdem nur wenn ich es im Blick habe. Ansonsten wird gelüftet mit Türen zu und Katze im anderen Raum oder Rollläden runter. Wenn sie dann demnächst raus kann können wir uns die Rollläden ja sparen, da ist nicht schlimm wenn sie dann rausspringt ;)
 
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Sternschnuppen

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  • #27
Hallo,

es passt zwar nicht zur Überschrift aber ich mag keinen neuen Thread aufmachen.

Tiffy ist nun morgen 4 Wochen bei uns. Ich glaube sie hat sich schon ganz gut eingelebt, aber meine Eingewöhnung scheint ziemlich kompliziert....

Ich habe mir schon lange eine Katze gewünscht und habe mich auch vorher sehr damit auseinander gesetzt, kann ich die Verantwortung übernehmen, krieg ich das hin bzw. wir mein Freund und ich, gibt es Leute die sich kümmern wenn wir beide in Urlaub fahren (in der Regel einmal im Jahr 1 Woche höchstens 2), der Vermieter hat gesagt nur eine Katze, wir arbeiten beide geht das, ist das nicht blöd... aber da sie dann bald raus kann sollte es gehen. Wir haben keine Katzenklappe kann sowas gehen, mit anderen Katzenbesitzern gesprochen bei denen das auch so ist etc. pp.

Seid sie da ist, was sehr schön ist und der Gedanke sie wieder herzugeben treibt mir Tränen in die Augen, mache ich mir aber ständig Sorgen und Gedanken.
Mache ich alles richtig, geht es ihr wirklich gut? Sind wir nicht zulange weg, ist es normal das sie viel auch alleine spielt, kommt sie wirklich damit klar nicht ins Schlafzimmer zu dürfen? Ich könnte das ewig erweitern...
Die ersten Nächte hat sie natürlich miaut weil sie nicht ins Schlafzimmer durfte, und natürlich hat es mir fast das Herz zerrissen, aber ich wusste ich muss hart bleiben sonst funktioniert das nicht... Aber auch die Gedanken oh je hoffentlich geht es ihr soweit gut... Nun ist sie Nachts deutlich ruhiger, manchmal miaut sie schon vor dem Wecker (meist wenn die Nachbarn über uns vor uns auf sind) aber spätestens wenn der Wecker klingelt was ja auch ok ist, aber wehe ich werde nachts wach und höre nichts, ist alles ok mit ihr....? (muss dazu sagen das ich allgemein auf Grund von Schlafstörungen sehr schlecht schlafe)
Und so geht das weiter... Irgendwie bin ich unter Daueranspannung und es geht soweit das ich mich manchmal frage, ob es wirklich die richtige Entscheidung war...
Mein Freund geht mit allem viel entspannter um. Sagt auch so Sachen wie, naja dann bekommt sie heute halt mal ne Stunde später Futter wenn wir beide länger auf Arbeit sind oder so...
Ich hingegen fange an Freizeitaktivitäten zu streichen, weil ich nicht möchte das sie noch 1,5 Stunden zusätzlich am Abend alleine ist...

Ich glaube ich bin da total übertrieben ängstlich und wollte einfach mal fragen ob es anderen am Anfang auch so ging, denn mich macht das langsam echt fertig....dabei möchte ich nur das es tiffy gut geht...

Lieben Gruß

Sternschnuppen
 
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Rosenblüte

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  • #28
Hallo, ich bin ganz neu hier und habe bislang als Gast manche Eurer Beiträge mit Interesse gelesen. Hierzu möchte ich nun doch gern etwas beitragen, da ich diese Gedanken sehr wohl nachvollziehen kann und ich das Leben mit einer Katze bei vollzeitiger Berufstätigkeit und Freigang dazu nun fast 18 Jahre praktiziert habe.

Ich hatte schon immer einen Hang zu Katzen, weil sie eben faszinierende Tiere sind. Aber: Eine anzuschaffen, wenn man vollzeitig berufstätig ist, war für mich nicht realisierbar, zumindest nicht mit dem Anspruch, dem Tier gerecht zu werden. Es kam dann eines Tages anders. Ich wurde gefragt von Leuten, die wussten, dass ich den Tieren nicht abgeneigt bin, ob ich denn – zumindest für ein paar Tage – ein Fund-Tier beherbergen könnte, weil da wo es momentan ist, schon drei Katzen seien und diese Katze nur aggressiv den anderen gegenüber fauchend reagiert. Dann habe ich mich auf den Weg gemacht und die Katze für den „Zwischenstopp“ bei mir zuhause abgeholt. Es wurde dann gesucht, zunächst alle Möglichkeiten ausgeschöpft, ob sie denn jemand vermisst. Alles Fehlanzeige. Interessenten, die sie aufnehmen könnten, gab es offenbar auch keine. Aus den paar Tagen, die es sein sollten, wurden zwischenzeitlich Wochen, wo ich mir die Frage stellen musste: Was nun? Eine Entscheidung muss her. Will ich dieses Tier wirklich behalten unter meinen derzeitigen Lebensumständen? Einzeltier und ich den ganzen Tag außer Haus. Wie kann ich als berufstätiger Mensch einem Einzeltier gerecht werden? Kann ich das? Und wenn ja, kann ich und will ich das für die nächsten 20 Jahre? Wenn ich mich dazu entschließe, dann wird es in voller Konsequenz durchgezogen. Also: Ich war noch in der Überlegungsphase und überlegte mir dabei, dass reine Wohnungshaltung für „ein“ Tier ein absolutes No-Go ist. Weil es langweilig ist und dem Tier nicht gerecht werden kann. Ich habe in den ersten vier Wochen, wo ich die Katze „besuchsweise“ hatte, jeden Abend von ca. 18 – 22 h volles Katzen-Spielprogramm durchgezogen. Das hält man aber als Mensch nicht auf Dauer, schon gar nicht über Jahre, aus. Das sollte ja auch nur für den Übergang sein.

Dann habe ich ihr Freigang ermöglicht, obwohl die Bedingungen, 1. Stock, Mehrfamilienhaus, nicht gerade die beste Voraussetzung ist. 4 Parteien wohnen hier und ich muss sie aus der Haustür unten raus lassen. Zunächst ein Stündchen in meinem Beisein, dann längere Abschnitte. Und schließlich so, dass es ein mehr oder weniger fester Rhythmus wurde. Dann war der Zeitpunkt gekommen, dass ich mich dazu entschließen konnte, sie zu behalten. Die Entscheidung war also gefallen mit allen Konsequenzen und es gibt keine andere Überlegung mehr. Ich hatte auch das Gefühl, dass mich dieser Freigang entlastet. Dass die Katze trotz meiner Abwesenheit ein artgerechtes Leben genießen kann – und das in einer größeren Stadt. Das habe ich ihr alles antrainieren können. Was natürlich auch an der Katze liegt, denn jedes Tier ist da zuweilen anders. Meine „Sina“ – das war sie nun geworden war kein scheues Katzenmädchen, sondern von vornherein eine selbstbewusste, ja dominante Katze. Eigentlich nicht die große Schmuserin, die ich mir gewünscht hätte, wenn ich es mir hätte aussuchen können. Der TA hat mal gesagt, ich wünsche Ihnen, dass diese Katze nie mal etwas Schlimmes hat, man muss sie bei allem narkotisieren. Das ist wirklich eine meiner schlimmsten Patienten. Da hat sie immer den Löwen heraus hängen lassen, ganz schlimm. Aber so war sie nun mal, wenn sie Stress hatte. Und andere Katzen – es tauchten schon mal welche hier in ihrem Revier auf, die zollten ihr einfach Respekt. Vielleicht ist sie ja auch aufgrund ihres Charakters seinerzeit ausgesetzt worden. Das werde ich ja nie erfahren. Offenbar war sie als ich sie aufnahm geschätzt auf 1 ¼ Jahre. Ein Maincoon mix, etwas kürzeres Fell, aber sonst ganz typisch Coonie, weißer Latz, weiße Söckchen und braun-schwarz getigert. Eine kesse kleine Lady, die sich von niemandem die Butter vom Brot nehmen ließ, aber ich kam prima mit ihr klar. Sogar baden ließ sie sich von mir. Das habe ich versucht, als sie sich mit Durchfall am Unterbauch verkotet hat. Aber das soll hier nicht das Thema sein.

Freigang gestalten:
Ganz wichtig nach meiner Erfahrung sind feste Zeiten. Katzen sind so clever und richten sich nach ihrer inneren Uhr, wenn sie denn richtig eingestellt ist. Ich habe es letztendlich so gemacht, die Sina durfte nachts raus. Im Übrigen sind Katzen ja auch nachtaktive Tiere. Sie konnte, wenn ich gegen 17.30 h oder 18.00 h nach Hause kam, raus wenn sie denn wollte. Ansonsten habe ich sie auch öfters dann raus getan, wenn für mich der Abend vorbei war. Dann haben wir halt noch auf der Couch zusammen gesessen / gelegen und fern gesehen (das heißt Dosi tat das). Um ½ 7 morgens holte ich sie rein. Da stand sie schon parat und wartete. Tagsüber war sie dann platt und hat nur geschlafen. Das war dann auch am Wochenende so. Allerdings gilt ½ 7 Katze holen auch am Wochenende, das muss man unbedingt einhalten. Der Rhythmus soll ja in der Arbeitswoche funktionieren. Im Übrigen fand ich die nächtlichen Streifzüge auch deshalb für uns besser, weil der Straßenverkehr erheblich reduziert ist. Im Winter, wenn es richtig kalt war, blieb sie nachts auch drinnen. Sie hatte aber dann morgens unbedingt das Bedürfnis, das Revier zu checken und dieses Checken dauerte ca. ½ Stunde und das war auch wegen meiner Berufstätigkeit machbar. Da konnte ich mich drauf verlassen, dass das so war.

Fressen:
Ich hatte in der Küche drei Näpfe mit Trofu, Nafu und Wasser. Ich habe hier schon gelesen, dass viele ganz von Trofu abraten. Ich wusste es nicht anders und dachte, es wäre so zu handhaben, habe dies aber auch nie hinterfragt. Irgendwann bekam Sina nach ein paar Jahren Struvit-Probleme, Harngries zu dem gerade diese Rasse wohl eher neigt. Fortan habe ich nur noch Urinary von Kattovit gekauft als Trofu um dem entgegen zu wirken, und sie hatte nie mehr so ein Problem. An Nafu habe ich die 200 g Dosen von Aldi gekauft, aber auch andere Sorten in den kleinen Alu-Schälchen. Auch mal Sheba und Gourmet – das ist dann was ganz Leckeres. Man hat schnell raus, was sie lieber mögen. Sina hatte es mit Wild, aber auch mit Fisch. Geflügel war nicht unbedingt ihr Ding. Fakt ist aber, dass sie mit fast 19 Jahren alle Zähne noch hatte und offenbar perfektes Gebiss laut TA. Vielleicht ist dafür dann eben doch die Beigabe Trofu nützlich. Muss allerdings Qualität sein.

Trofu war immer im Schälchen, Nafu wurde nicht ausgeleert, wenn ich es morgens gefüllt habe, dann war abends, wenn ich wieder kam noch immer etwas drin. Wasser natürlich muss man immer stehen haben und vor dem essen habe ich das immer neu gewechselt. Wenn Nafu nicht gefressen wurde, weil noch viel im Napf war, habe ich Vitaminflocken darüber gegeben von Beaphar. Dann wurde auch das gefressen.

Gewissen und Zeit:
Mir ist es so gegangen, dass ich immer bei irgendwelchen Aktivitäten, die außerhalb der Norm fielen. Beispielsweise wenn es eine Kollegin ist, die fragt: Wollen wir nicht noch einen Stadtbummel machen und uns irgendwo hinsetzen? Das habe ich mir oft verkniffen. Ich muss nach Hause, die Sina raus lassen, versorgen oder bei ihr sein. Oder man kann das mal machen und hat dann trotzdem ein schlechtes Gewissen. Und das ist schlimm. Und irgendwann wirst Du dann auch gar nicht mehr von anderen gefragt, weil sich das dann so festgefahren hat. Ich bin das jetzt so lange gewohnt, dass sich das in meinem Denken so verfestigt hat. Aber das ist der Zwiespalt, in dem man dann lebt. Durch eine gewisse Routine in Zusammenleben mit Katze, kriegt man das dann – eben auch durch geregelten Freigang – in den Griff. Aber: Zumindest war es bei mir so: Ich hatte ständig die Verantwortung für meine Katze wie ein Pfropfen in meinem Gehirn kleben. Man ist nicht so frei, wie andere, die das nicht haben. Ich meine insbesondere für Singles ist das nicht ganz so einfach. Da muss man sich fragen, wo findet denn mein Leben statt? Wo finden Kontakte statt? Die habe ich beispielsweise vernachlässigt. Wenn ich das richtig sehe, lebt ihr ja in einer Partnerschaft, da kann man das noch besser regeln. Jedenfalls musst du Dir bei der Grundsatzfrage, ob Katze oder nicht, von vornherein darüber im Klaren sein, dass es Einschnitte gibt, was die persönlichen Aktivitäten angeht. Ob Dich das zu sehr Deiner eigenen Spontanität beraubt? Und ob Du damit leben kannst und willst für eine so lange Zeit? Ich weiß – die Frage ist so gewaltig, dass man sie eigentlich gar nicht beantworten kann.

Ich habe das jetzt 17 Jahre und 7 Monate so gemacht. So lang ist das jetzt her, dass ich dieses kleine Bündel abholte. Die Autofahrt mit ihr nach Hause ist mir in allen Phasen noch so präsent in der Erinnerung, auch ihr Maunzen damals im Auto. Und als wir dann zu Hause ankamen lag sie dann im Sessel und hat in einer Tour so viel geschnurrt. Vermutlich: Endlich da, wo keine anderen Katzen sind. Denn das war ja das Problem damals. Ich denke, ich habe einem heimatlosen Tier ein Zuhause gegeben und dass sie es genossen hat bei aller gebotenen Freizügigkeit. Die Zeit mit ihr gehört zu meinem Leben einfach dazu und es ist auch bei allen oben beschriebenen Einschränkungen eine ganz wunderbare Erfahrung. Eine Freundin hat es mal so ausgedrückt: „Du bist für diese Katze der Nabel der Welt, wie sich das hier abspielt. - Sie aber auch für Dich.“ Ja – so ist es geworden.

Sina starb am 20. Februar mit fast 19 Jahren. Es hat mir so sehr das Herz gebrochen, an manchen Tagen geht es, an anderen überkommt mich sehr viel Wehmut. Es wird sehr lange dauern bis ich das überwunden habe. Sechs Wochen hatten wir noch intensiver miteinander, denn da bin ich gerade in Rente gegangen. Sie fehlt mir sehr.
 
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mrs.filch

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  • #29
Hallo Rosenblüte, und Willkommen im Forum!


Dies ist ein unendlich berührender Bericht, der sehr klar macht, wie die Situation ist, wenn man die Verantwortung für eine Katze übernimmt....

Ich trauere mit dir um deine Sina, die eine bemerkenswerte Katzen-Persönlichkeit gewesen sein muss!
 
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Candis

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  • #30
Mein Freund geht mit allem viel entspannter um. Sagt auch so Sachen wie, naja dann bekommt sie heute halt mal ne Stunde später Futter wenn wir beide länger auf Arbeit sind oder so...
Ich hingegen fange an Freizeitaktivitäten zu streichen, weil ich nicht möchte das sie noch 1,5 Stunden zusätzlich am Abend alleine ist...

Ich glaube ich bin da total übertrieben ängstlich und wollte einfach mal fragen ob es anderen am Anfang auch so ging, denn mich macht das langsam echt fertig....dabei möchte ich nur das es tiffy gut geht...

Lieben Gruß

Sternschnuppen

Ich finde Dich sensibel. Die Katze ist allein und hat noch keinen Freigang, also seid Ihr Ihre Welt. Ohne Euch passiert nix in ihrem reizarmen Revier. Von Euch kommt das Fressen, von Euch kommt die Gesellschaft und von Euch kommen die Aussenreize.

Lockerer kann man das mit Anwesenheit, Fressenszeiten, Aufmerksamkeit und Spiel nur dann nehmen wenn die Tiere nicht komplett von einem abhängig sind.
Ich würde einer Einzelkatze auch nicht den Zugang zum Schlafzimmer verbieten.
 
Schatzkiste

Schatzkiste

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  • #31
Äh die Fenster sind zu. Wenn wir da sind mach ich manchmal die Doppelfenster auf kipp, da kann sie nicht zwischen weil die abstände so klein sind, aber ich mache es trotzdem nur wenn ich es im Blick habe. Ansonsten wird gelüftet mit Türen zu und Katze im anderen Raum oder Rollläden runter. Wenn sie dann demnächst raus kann können wir uns die Rollläden ja sparen, da ist nicht schlimm wenn sie dann rausspringt ;)

Nicht was Kippfenster anbelangt, das macht nämlich ganz üble Verletzungen, wenn es schiefgeht.

Bei Kippfenstern geht es nicht nur um das Entwischen, sondern um die schweren Verletzungen.

Deshalb habe ich da auch so insistiert.

TÄ können ein tragisches, leidvolles Lied davon singen.
 
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Schatzkiste

Schatzkiste

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  • #32
Rosenblüte, manchmal ergibt es sich.

Was mit beim Freigangsbericht noch fehlt, ist die freigangstaugliche Gegend.

Das ist natürlich wichtig.

Deine Katze hat das gut hinbekommen.

Andere hätten u. U. größere Schwierigkeiten gehabt, man kann es also nicht unbedingt allgemein empfehlen.

Aber ich freue mich, dass sie und ihr ein so schönes Leben miteinander hattet.

Sina starb am 20. Februar mit fast 19 Jahren. Es hat mir so sehr das Herz gebrochen, an manchen Tagen geht es, an anderen überkommt mich sehr viel Wehmut. Es wird sehr lange dauern bis ich das überwunden habe. Sechs Wochen hatten wir noch intensiver miteinander, denn da bin ich gerade in Rente gegangen. Sie fehlt mir sehr.

Kennst Du das Testament einer Katze?

Keine Katze wird je Deine Sina 'ersetzen' können, ihren Platz einnehmen.

Mach es Dir nicht so schwer.

Sina würde ihr tolles Nest bestimmt auch anderen Notfellchen wünschen, die ebenso wie sie damals keine großen Aussichten hatten.

Lass es sacken, und dann schau mal vorsichtig in die Notfellchen-Stränge.

Du hast viel zu geben.

Du kannst unendlich viel zurückbekommen.

Von 2 ganz anderen Notfellen, es werden ganz andere Beziehungen entstehen.

Aber Beziehungen.

Lass es einfach sacken und die Zeit wirken - auch für Dich.

Alles Liebe!

Du hast Sina bestimmt sehr glücklich gemacht.
 
Zuletzt bearbeitet:
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crow mountain crew

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  • #33
Ich würde einer Einzelkatze auch nicht den Zugang zum Schlafzimmer verbieten.
Das ist schwierig. Denn wenn die Katze später Freigängerin werden soll und man ihr dann den Zugang zum Schlafzimmer gewährt hat und ihr den später entziehen will, wird das verdammt schwierig.
Von daher ist es einfacher für beide Seiten wenn man sie garnicht erst reinlässt ins Schlafzimmer...
 
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Sternschnuppen

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  • #34
Hallo,

danke für die Antworten.
Nun ich habe mir ja im Vorfeld viele Gedanken gemacht und da war auch klar eine Katze ins Haus holen ist sicher eine Bereicherung aber auch mit Einschränkungen verbunden und das ist auch in Ordnung für.

Was mich irgendwie belastet ist halt, dass ich mir ständig Gedanken mache, ob wir alles richtig machen, es ihr wirklich gut geht etc. pp.

Klar ist auch, es ist gerade nicht optimal für sie, alleine solange alleine, aber es braucht eben einige Wochen Eingewöhnungszeit bis sie rauskann.
Und wenn ich ehrlich bin, sie war bei ihrer vorherigen Besitzerin mind. genauso lange alleine, wenn nicht noch viel mehr. Feste Zeiten für Fressen gab es da auch nicht, dass haben wir eingeführt und scheint auch ganz gut zu klappen.
Auch nun am We, dann steh ich halt kurz um sieben auf Füttere sie und leg mich dann nochmal hin.
Klar ist auch die Zeiten beim Freigang sind dann fest, es gibt nunmal keine Katzenklappe. Dafür werden wir aber noch eine Unterschlupf für sie auf der Terrasse herreichten.

Und klar das Kippfenster Verletzungsgefahr sind und nicht nur aus dem Grund des evt. abhauens nicht gehen. Das war mir von vornherein klar.

Das sie nicht ins Schlafzimmer soll, daran wird erstmal nicht gerüttelt und das akzeptiert sie auch so scheint mir. (kein ständiges miauen mehr vor der tür).

Mich belastet einfach meine dauerhafte Anspannung und Sorge um sie sehr. Und da war einfach die Frage, ob es anderen am Anfang auch so ging und wenn ja wie ihr das hinbekommen habt, dass es ein bisschen weniger wird.
Denke gewisse sorge wird man ja immer haben.

Sternschnuppen
 
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Candis

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  • #35
So wie es momentan ist, ist auch nicht optimal. Deine Sorge ist doch begründet. Eine Katze alleine, die lasst man eben auch nicht noch länger als nötig auf Gesellschaft und Futter warten.
Und nur weil es der Katze beim Vorgänger genauso ging, finde ich das nun keine Entschuldidung.
Gibt genug Katzen, die es besser haben und nun?

Was genau willst Du hören?
In der Tat gibt es bei Euch noch genug Baustellen, an denen man arbeiten kann bevor man sich beruhigt nach hinten lehnen kann und meint, dass es der Katze an nix fehlt.

Und wachsam und aufmerksam sollte man sowieso immer bleiben als Halter, denn der vermeintlich beste TA, den alle empfehlen oder das vermeintliche Premiumfutter sollten trotzdem immer aufmerksam-kritisch betrachtet werden. Am Ende hat der Halter die Verantwortung, die nimmt einem keiner ab.
 
S

Sternschnuppen

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  • #36
nein ganz hören die sorgen sicher nicht auf, gerade auch wenn sie bald rausgeht, dass glaube ich auch...

Candis wenn ich dich so lese kriege ich das Gefühl als wolltest du mir sagen sie hat es hier nicht gut....
ich sehe es auch so das es nicht so gut ist das sie im moment noch viel allein und drinnen ist, ist aber nunmal so in der Eingewöhnung.

Und wenn ich deinen Beitrag so lese, dann gibt er mir das Gefühl als wolltest du mir sagen gib die Katze lieber wieder ab....
 
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crow mountain crew

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  • #37
ich sehe es auch so das es nicht so gut ist das sie im moment noch viel allein und drinnen ist, ist aber nunmal so in der Eingewöhnung.
Lass Dir kein schlechtes Gewissen machen - unsere zwei mussten leider auch erstmal leiden bis sie sich eingewöhnt hatten, die haben den Freigang schon extrem vermisst. Aber es ging halt nicht anders.

Wobei ich dir ans Herz legen würde nochmal mit dem Vermieter zu sprechen und zu versuchen ihn zu überzeugen. Tatsache ist nun mal dass zwei Katzen weniger Blödsinn machen als eine Katze, dass also Wände/Tapeten, der Boden, die Einbaumöbel, Fensterrahmen und Türen (und was auch immer sonst noch gefährdet sein könnte) bei zwei Katzen weniger leiden müssen als bei einer.
Entsprechende Schützenhilfe - z.B. bei der richtigen Formulierung - bekommst Du sicherlich problemlos hier im Forum.

Freigang kann die zweite Katze nicht ersetzen - macht's aber natürlich erträglicher weil's draußen kätzische Gesellschaft geben könnte.
 
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Sternschnuppen

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  • #38
tiffy kennt halt Freigang noch gar nicht, von daher ist es auch neu für sie.
Und ehrlich gesagt macht sie hier auch nichts kaputt. An zwei Stellen an denen Sie mal gekratzt hat hängen nun Kratzbretter, am Anfang hatten wir noch nicht soviele Kratzgelegenheiten, die nutzt sie nun auch sowie Kratzmatte und co. An Möbeln hat sie noch nie gekratzt, wenn man mal von der Unterseite des Sofas beim spielen absieht, was uns aber auch nicht stört.

Ich bin mir ehrlich gesagt auch nicht sicher, ob ich nicht mit zwei Katzen überfordert wäre, auch wenn wir zu zweit sind.
Ich denke wir werden schauen wie es dann in den nächsten Wochen mit dem Freigang klappt wenn wir ihn starten (dieses Wochenende noch nicht).

Ich hab auch nicht den Eindruck das sie leidet ehrlich gesagt...
Ja ich weiß gleich kommt der Satz Katzen leiden leise.... etc. pp....
 
philjosyhenry

philjosyhenry

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  • #39
Hallo!
Also ich kann nur sagen wo eine Katze wohnt, da können auch 2 Katzen wohnen.
Weil die nicht mehr Platz brauchen, oder mehr arbeit machen.
Auch vom Geld her kostet es nicht doppelt.
Ich hatte hier auch schon 3 Katzen, ist nicht wirklich ein Problem.
 
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crow mountain crew

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  • #40
tiffy kennt halt Freigang noch gar nicht, von daher ist es auch neu für sie.
Dann wäre eine Katzenklappe um so wichtiger...

Und ehrlich gesagt macht sie hier auch nichts kaputt.
Ich glaub Dir das. Der Vermieter aber hat ja da ganz offensichtlich Bedenken - oder wie begründet er das von wegen nur eine Katze?

An Möbeln hat sie noch nie gekratzt, ...
Solange das EURE Möbel sind wird das dem Vermieter egal sein.

Ich bin mir ehrlich gesagt auch nicht sicher, ob ich nicht mit zwei Katzen überfordert wäre, auch wenn wir zu zweit sind.
Im Normalfall sind zwei Katzen weit weniger Anforderung für den Menschen als eine allein - eben weil sich die beiden dann miteinander beschäftigen können. Für eine Einzelkatze seid ihr als ihre Menschen ihr Nabel der Welt und entsprechend reagiert sie auch. Bei zwei Katzen haben die beiden auch noch sich und sind nicht so angewiesen auf Dich als Mensch. Das entlastet Dich also.

Ich denke wir werden schauen wie es dann in den nächsten Wochen mit dem Freigang klappt wenn wir ihn starten (dieses Wochenende noch nicht).
Ich würde Euch empfehlen mit dem Freigang anzufangen wenn ihr ein paar Tage frei habt. Von daher wäre dieses Wochenende eigentlich ideal. Auf was wartet Ihr?

Ich hab auch nicht den Eindruck das sie leidet ehrlich gesagt...
Wollte ich auch nicht behaupten. Aber unsere haben definitiv gelitten. Und zwar NICHT leise.
 
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