Will er mich fressen?

Roma

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  • #41
Hallo Elm!

Zu den Meinungen meiner Vorschreiber kann ich mich nur anschließen. Ich hatte anfangs auch nur einen Kater und ich weiß, was für ein himmelweiter Unterschied es ist, wenn der einen Kumpel bekommt! :)

Zu der Fütterungs-Geschichte: Ich hab auch anfangs Trockenfutter und minderwertiges Nassfutter gefüttert. Mit bestem Wissen und Gewissen. Als ich dann auf dieses Forum stieß, hab ich ewig gelesen und besonders beeindruckt hatte mich ein Beitrag (natürlich weiß ich nicht mehr, wann und wo und überhaupt :oops:), der etwa wie folgt verlief:

Was fressen Katzen natürlicherweise und hauptsächlich draußen?
- Klar, Mäuse!

Was will der verantwortungsbewusste Dosi?
- Dass das Kätzchen so artgerecht wie möglich ernährt wird.

Wie macht er das?
- Indem er eine Maus so gut wie möglich "imitiert"

So, und jetzt einfach überlegen, was eine Katze so zu sich nimmt, wenn sie eine Maus verspeist.
Das dann mit den Zutatenlisten von Trockenfutter, schlechem Nassfutter und gutem Nassfutter vergleichen und da kann sich bereits jemand, der (noch) keine Ahnung von ernährungsphysiologischen Details hat, mit gesundem Menschenverstand ein Urteil bilden. :)
 
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Elm

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  • #42
Also, zusammenfassend gesagt: Bin ich schon nach den ersten Stunden froh ihm Forum zu sein. Hab echt einiges gelernt, wurde in einigem bestärkt und in vielem auf den Grund der Tatsachen zurückgeholt. Ich für meinen Teil bin schon davon überzeugt, dass eine zweite Katze wohl dem kleinen Newton gut tun würde. Wenn ich ihn so mit dem jetzigen Wissen angucke, dann tut mir der kleine Stinker leid =(. Wenn er allerdings wie gerade seinen eigenen Schwanz jagt und dabei nahezu die Gesetze der Gravitation außer Kraft setzt und abhebt denke ich: So schlecht kann es ihm ja nicht gehen =)
Ich habe vorab aber noch einige Fragen bezüglich einer zweiten Katze. Diese sind noch rein interessehalber eine zweite Katze ist noch eher Theorie.

Ist ein zweites Katzenklo wirklich Pflicht? Habe im Forum (dem Bilderthread "Warum zwei Katzen besser sind..." ) Einige Bilder gesehen, wo sich die Katzen auch ein Klo geteilt haben z.T. sogar mit den Bildüberschriften "Weil es lustig ist am Katzenklo anzustehen" o.ä.
Ebenso ein zweiter Futternapf. Zwingende Pflicht wie das Amen in der Kirche? Oder eher Luxus?
Desweiteren: Wie sähe so eine "Zusammenführung" aus? Neue Katze aus der Transportbox lassen und gucken was passiert ist denke ich mal nicht so die Vorgehensweise, obgleich einem bei Katzen wohl nichts anderes übrig bleibt ;)
Kann man dort eventuell durch "leckeri" nachhelfen und vllt auch die anfänglichen Streitereien bestechen?
Streitereien ist das nächste Thema: Wie sind eure Erfahrungen, ab wann kann man sagen "okey, es klappt nicht mit den beiden?" Nach zwei, nach drei oder nach vier Wochen? Erst nach zwei Monaten? Ich hab da leider keinerlei Vergleichsmöglichkeiten und die Zeiten im Forum gehen auch von zwei Tagen bis zu gefühlten Millenien.

Ich weiß, ich mach mir das hier sehr leicht indem ich einfach meinen eigenen Thread zu mülle, aber ich wär über eine Antwort mehr als Dankbar.


Liebe Grüße und nochmals vielen Dank

Elm
Und ja, auch Newton =)
 
bohemian muse

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  • #43
Bei manchen Katzen klappt es mit einem Klo, bei anderen nicht. Auf das Risiko hin, dass die beiden unsauber werden könnt ihr es natürlich ausprobieren, aber wirklich dazu raten würde ich nicht. Schon für eine einzelne Katze sind zwei Toiletten in der Regel empfehlenswert, da großes und kleines Geschäft gerne getrennt werden.
Einen zweiten Futternapf solltet ihr schon besorgen. Allerdings tut es da auch eine normale Dessertschüssel oder etwas Ähnliches. Die meisten hier haben einen ganzen Vorrat an Schüsseln, der aber eher dem persönlichen Luxus dient. Abspülen ist so lästig! :rolleyes:
Hier im Forum findest du sehr viele gute Tipps für eine langsame Zusammenführung. In der Regel gestaltet sich diese bei Jungtieren immer recht unproblematisch, aber man sollte dem Neuzugang zumindest ein paar Stunden in einem separierten Raum geben, um sich an die neue Umgebung zu gewöhnen. So ein Umzug bedeutet wirklich enormen Stress für eine Katze.
Leckerlies verfehlen ihre Wirkung nur selten ;)
Somit verbinden die beiden die jeweilige Anwesenheit des anderen auch gleich mit einem positiven Ereignis. Auch ein von dir initiiertes gemeinsames Spiel könnte helfen das anfängliche Eis zu brechen.
Wenn man sich an einige Grundregeln hält und geduldig ist sollte es eigentlich keinen Grund dafür geben, dass die Zusammenführung zweier junger Tiere scheitert. Manchmal dauert es zwei Stunden, manchmal zwei Tage oder auch mehrere Wochen. Ihr solltet in jedem Fall nicht zu schnell aufgeben nur weil es anfangs zu wilden Raufereien und Gefauche kommt. Gerade bei zwei wilden Katern (ich würde wie bereits gesagt auf jeden Fall zu einem weiteren Kater raten) mitten in der Pubertät ist das vollkommen normal.
 
Fellmull

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  • #44
Erstmal: Ich finde es wunderbar dass du hier in so kurzer Zeit so viele Infos auf- und angenommen hast, top :) Das Umdenken ist der erste,wichtige Schritt!

Zu den Klos: Es wäre auf jeden Fall gut, zwei Klos zu haben. Auch wenn sich einige Katzen durchaus ein Klo teilen ( war hier zu Beginn auch so), ist es sicherer, zwei zu haben, denn man kann nict wissen wie die Katzen mit der Klosituation umgehen.
Hast du einen Flur? Man kann Katzenklos auch ganz wunderbar in Nachtschränkchen oder ähnlichem "verstecken",so dass sie in den Wohnräjmen gar nicht auffallen ;) Dazu gibt es auch einige Anregungen im Forum.

Hast du mehrere Räume in deiner Wohnung? Dann würde ich zur langsamen Zusammenführung raten. Morgen suche ich dir gerne einen Link dazu heraus bzw schreiben sicher auch noch andere User dazu.
Auf jeden Fall kannst du, sobald du dieKatzen zusammenlässt, mit Leckerlies arbeiten.Dadurch schaffst du eine positive Verbindung: Friedliches Beisammensein =Leckerlies= gute Sache :)
Eien Zeitrahmen von 2 Monaten sollte man den Katzen schon einräumen um sich zusammenzuraufen, falls es nicht direkt gut klappt. In der Regel brauchen sie etwas Zeit um den Neuen zu akzeptieren. Man sollte nicht zu vorschnell urteilen und möglicherweise aufgeben.
 
Kiu

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  • #45
Mit den Klos ist das so eine Sache. Meine beiden Sternchen haben sich 17 Jahre lang eine Toilette geteilt, die sind sogar angestanden. :D Wollten auch nur eins. Du kannst es ausprobieren, kannst aber auch Pech haben. Ich würde das zweite Klo einfach verstecken, wenn du es nicht sichtbar aufstellen willst. :)

Das, was du geschrieben hast, dass dein Kleiner seinen Schwanz jagt... ist leider ein weiteres Zeichen für Einsamkeit. :( Als Monroe länger in der Klinik war, hat seine Schwester, damals 6 Monate, damit angefangen... obwohl ich den ganzen Tag zu Hause war und mich rund um die Uhr um sie gekümmert habe. Sobald Monroe wieder zu Hause war, habe ich das nie wieder gesehen. Mein altes Sternchen Hexi habe ich als Einzelkatze gehalten (wusste es damals nicht besser, bzw. meine Eltern wussten es nicht besser) und sie hat auch oft ihren Schwanz gejagt. Sie war auch sehr aggressiv, meine Mutter hatte tierische Angst vor ihr. Ich fand das toll, so eine Wildkatze zu haben... wie gesagt... ich wünschte, ich könnte es nochmal gut machen an ihr, geht aber nicht.

Zur Zusammenführung: Ich war da immer sehr cool und habe den Neuling erstmal im Badezimmer bei der Toilette gelassen... für 'ne halbe Stunde *duck* dann die Tür aufgemacht und die Katzen machen lassen. (Das ganze gilt aber wirklich nur bei jungen Katzen/Katern!) Aber da gibt es hier im Forum wirklich andere Spezialisten, wie z.B. catma, die wird sich bestimmt noch hier weiter äußern. Große Probleme sehe ich bei so jungen Katern aber nicht. Die Fetzen werden fliegen, aber die werden auch noch fliegen, wenn sie sich schon richtig lieben. Darum raten hier ja alle zum Zweitkater-- die wollen sich fetzen. :D
 
Bea

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  • #46
Ist ein zweites Katzenklo wirklich Pflicht? Habe im Forum (dem Bilderthread "Warum zwei Katzen besser sind..." ) Einige Bilder gesehen, wo sich die Katzen auch ein Klo geteilt haben z.T. sogar mit den Bildüberschriften "Weil es lustig ist am Katzenklo anzustehen" o.ä.

Nö; ein grosses Kaklo geht auch.

Ebenso ein zweiter Futternapf. Zwingende Pflicht wie das Amen in der Kirche? Oder eher Luxus?

Also jeder sein eigenes Futterschälchen sollte schon sein.

Desweiteren: Wie sähe so eine "Zusammenführung" aus? Neue Katze aus der Transportbox lassen und gucken was passiert ist denke ich mal nicht so die Vorgehensweise, obgleich einem bei Katzen wohl nichts anderes übrig bleibt ;)

Wenn du einen passenden Partner aussuchst sollte das kein Problem sein.

Kann man dort eventuell durch "leckeri" nachhelfen und vllt auch die anfänglichen Streitereien bestechen?

Hier gab es bei einem Neueinzug Futter: Näpfe in Sichtweite, aber nicht in Schlagweite aufstellen.

Streitereien ist das nächste Thema: Wie sind eure Erfahrungen, ab wann kann man sagen "okey, es klappt nicht mit den beiden?" Nach zwei, nach drei oder nach vier Wochen? Erst nach zwei Monaten? Ich hab da leider keinerlei Vergleichsmöglichkeiten und die Zeiten im Forum gehen auch von zwei Tagen bis zu gefühlten Millenien.

Lässt sich so pauschal nicht sagen; wie du schon selber gelesen hast ist das verschieden.
Normalerweise sollte man aber schon recht schnell merken ob die Katzen zusammen passen, oder sich so garnicht verstehen.
 
Tilawin

Tilawin

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  • #47
Hallo Elm,

also wenn ich mir deine Posts so durchlese, dann denke ich, dass der Kumpel für Newton nur eine Frage der Zeit ist :)

Du musst dir folgendes vor Augen halten: du kannst noch so viel für Newton tun, mit ihm Spielen, Kraulen, etc. Aber das allerwichtigste für ihn ist ein bester Freund. Ein Kumpel zum Raufen, Jagen, Spielen, Reden (!, ja, sie sprechen miteinander), Schlafen, sauber machen.

Du denkst Newton ist glücklich, das ist er sicher. Aber ihm fehlt etwas. Und das wirst du merken wenn du ihm einen Kumpel besorgst. Glaub mir :) Bei mir war es exakt das selbe.
Nachdem ich mich informiert hatte, ging es mir wie dir. Ich sah Mogli an und fragte mich ob er wirklich glücklich war. Jetzt kann ich darüber nur lachen. Es ist so offensichtlich, dass er einen Freund gebraucht hat. Jetzt ist er glücklich :) Merlin ist viel menschenbezogener wie Mogli. Der sucht jedoch immer Merlins Nähe. Er legt sich zu ihm, steckt seine Nase in Merlins Fell wenn er schlafen will und leckt ihm zärtlich über seine Ohren.
Ich kann es mir garnicht mehr vorstellen wie es wäre, wenn er alleine sein müsste.

Achja und Mogli hat uns anfangs auch die Hände zerkratzt und in die Finger gebissen. Das hatten wir sein Merlin da ist kein einziges Mal mehr. Beide lieben es mit uns zu spielen. Aber wir werden nicht mehr verletzt. Er ist sehr, sehr vorsichtig uns gegenüber geworden. :)

Im Freundeskreis haben mich alle für verrückt gehalten. Hier in Oberbayern ist es normal, dass Katzen mit 8-10 Wochen weggeben werden. Meistens vom Bauernhof und natürlich als Einzelkatze und zum fressen gibts: Trockenfutter. Katration? Nöö, warum auch, sollen sie doch ihren Spaß haben.
So hat man es eben immer gemacht, also ist es richtig.
Naja, eben nicht. Nur weil man es früher nicht besser wusste, heißt das noch lange nicht, dass es richtig ist.
Ich habe mich dagegen entschieden. Ich habe 2 Kater, natürlich kastriert und es gibt hochwertiges Nassfutter (werde aber bald auf BARF umstellen, zu 20% tu ich es schon).

Als ich dann aber mit den Bildern meiner zwei Racker kam, da haben sie verstanden warum es 2 Kitten sein mussten und nicht nur eins. Man sieht alleine schon auf den Bildern, dass sie ihren Kumpel brauchen.

Und das vorallem als Wohnungskatze.

Denk doch mal an die Zukunft. Aktuell bist du zu Hause, aber was ist in 2-3 Jahren? Dann ist Newton allein, im schlimmsten Fall den ganzen Tag. Vielleicht dann in einer größeren Wohnung, aber doch allein.
Dann werdet ihr sicher über einen Kumpel nachdenken, aber dann wird es viel schwerer sein. Kitten gewöhnen sich innerhalb von Tagen aneinander. Mit jedem Monat den du wartest wird es schwerer. Newton verlernt kätzisch zu reden, er wird den neuen Mitbewohner vielleicht nicht mögen, eine lange Zusammenführung steht ins Haus. Jetzt ist das alles garkein Problem.
Zwei Katzen kannst du ruhigen Gewissens alleine lassen, sie haben sich.

Sorry für so viel Text, aber ich kann mich so in dich hineinversetzen, weil es mir ähnlich ging. Und ich möchte einfach, dass du siehst, dass es das richtige ist ihm einen Kumpel zu besorgen :pink-heart:.

LG
Claudia
 
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MucklMausl

MucklMausl

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  • #48
Hallo Elm,

wie ich das sehe, bist Du eh schon auf nem guten Weg und ich bin mir ziemlich sicher, dass Newton bald nen Kumpel hat :D

Möchte daher auch gar nicht viel dazu sagen, sondern dir eher etwas zeigen...
Gesagt haben meine Vorredner schon viel und genau das richtige. Dein Kater braucht einen Kumpel! Und eure 40 qm sind nicht viel, aber ausreichend.

Nur ein paar Worte vorab:
Ein zweiter Futternapf sollte ja nun wirklich nicht das Problem sein, oder? Der Platzbedarf dafür ist ja nicht soooo groß!

Zum Thema Katzenklo: Ich habe für 2 Katzen nur ein Klo, aber das ist dafür sehr überdimensional... Sie passen sogar zu zweit auf einmal rein! Meine sind allerdings auch Schwestern und waren schon immer unzertrennlich. Wenn du einen zweiten Kater dazu holst, solltest du auch ein zweites Klo kaufen, denn man kann ja nicht wissen, wie sie sich am Anfang verstehen... So ein Klo kann man auch prima "verstecken" z.b in Möbeln. Dann würde es auch evtl. ins Wohnzimmer passen. Hier findest du ein paar Anregungen
http://www.katzen-forum.net/das-stille-oertchen/111821-originelle-kaklos-kaklo-schraenke-2.html

Und nun zu dem was ich dir zeigen wollte:

Übernimmst du das?
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Oder jagst du ihn auf den Kratzbaum und raufst dort mit ihm?
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Oder gehst du mit ihm auf Entdeckungstour und entdeckst auch alles neue?
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Oder passt du mit in sein Körbchen?
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Oder hat er jemanden zum kuscheln, wenn er mal keine Lust auf Euch hat?
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Und man kann auch zu zweit Dosis Schoß in Anspruch nehme und schauen, was sie da im Katzenforum so über einen schreibt... So sieht es hier nämlich in diesem Augenblick aus ;)
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Und noch ne Frage, was macht er, wenn er mal ein paar Stunden alleine ist? Du bist zwar im freien Jahr, aber sicher nicht immer zu Hause und das Jahr ist auch irgendwann mal rum...
 
Zuletzt bearbeitet:
C

Catma

Gast
  • #49
Wenn ich ihn so mit dem jetzigen Wissen angucke, dann tut mir der kleine Stinker leid =(. Wenn er allerdings wie gerade seinen eigenen Schwanz jagt und dabei nahezu die Gesetze der Gravitation außer Kraft setzt und abhebt denke ich: So schlecht kann es ihm ja nicht gehen =)
Dein Kater hat ja nahezu alles, was er braucht, also geht es ihm auch gut. Nur dass er einen Kumpel braucht, das zeigt er überdeutlich. Auch dieses den-eigenen-Schwanz-jagen ist leider ein typisches Anzeichen dafür, denn es zeugt davon, dass er in dieser Hinsicht völlig unausgelastet ist. Mit anderen Worten - eine Katze, die ihren eigenen Schwanz jagt ist bereits verhaltensauffällig, auch wenn es niedlich aussieht. Es kann auf uns Menschen oft anders wirken, zB eher ruhigere Katzen ziehen sich dann eher zurück, dann sagt man "sie ist so ruhig und friedlich" aber dieses Verhalten wäre für eine Katzen-Omi angemessen und nicht für ein Kitten... nur als Beispiel...
Ist ein zweites Katzenklo wirklich Pflicht?
Nein, Pflicht wäre nur, jederzeit Platz für ein 2. zu haben, zumindest in der Eingewöhnungszeit. Viele Katzen benutzen ohne Probleme 1 Klo zu zweit. Hier ging das jahrelang auch. Nur - viele Katzen mögen das nicht. Und dann gibt es Probleme, denen du nur mit einem weiteren Klo Abhilfe schaffen kanst. Viele Katzen wollen auch 1 Klo für große, ein anderes für die kleinen Geschäfte.
Wenn ein Neuzugang kommt, stellst du 2 Klos auf, so hat jeder "seinen Bereich". Anders ist die Gefahr, dass es Stress gibt einfach zu groß (wo sie eh mit der Zusammenführung "genug um die Ohren" haben ;)). Wenn sie sich erstmal gut aneinandergewöhnt haben, wirst du vielleicht bemerken, dass sie eh meist nur 1 Klo benutzen, dann könntest du versuchen zu schauen, ob ihnen eins ausreicht.
Das ist jetzt ein schlechter Tipp *Forumspranger bitte* :oops: denn damit gehst du das Risiko ein, dass sie höchst unamused darüber sind und dir die Wohnung bepinkeln und dann hast du ein Problem, denn wenn du das 2. Klo wieder hinstellst, geht das nicht gleich wieder vorbei. Aber eben - bei vielen Katzen klappt es mit 1 Klo gut.
Wie sähe so eine "Zusammenführung" aus? Neue Katze aus der Transportbox lassen und gucken was passiert ist denke ich mal nicht so die Vorgehensweise, obgleich einem bei Katzen wohl nichts anderes übrig bleibt ;)
Lies dir mal die langsame Zusammenführung durch. So könntest du es absolut stressfrei für die 2 gestalten und für ganz individuelle Vorgehen ist das Forum ja da ;)
2 junge Kittys kann man einfach zusammensetzen und gut ist. Aber deiner ist 6 Monate alt und war so lange allein, dass er bereits Verhaltensauffälligkeiten zeigt, da würde ich das nicht machen.
Ich würde es so wie in der "Langsamen zusammenführung" versuchen, dann bist du auf der sicheren Seite. Also den neuen 1 Tag im andere Zimmer (euer Schlafzimmer) mit Tür zu und dann mit Gittertür Schritt für Schritt aneinander gewöhnen.
Weil er noch so jung ist, erst 6 Monate, sage ich jetzt einfach mal so, dass die Gittertür höchst wahrscheinlich schnell überflüssig werden wird, weil die Neugier aufeinander alles überwiegt. Aber in den ersten Tagen gibt die Gittertür beiden Sicherheit. Ohne Gittertür... bei so jungen katzen könnte man dasganz ohne versuchen, meine ich, aber es könnte es zu unnötigen unschönen Raufereien kommen. Dann könnte man natürlich immer noch eine einbauen, aber warum nicht gleich den stressfreieren Weg wählen, meine ich.
Wenn du es ohne Gittertür versuchen willst, gibt es aber noch Alternativen zu dem "in-einen Raum setzen und schauen, was passiert"
Kann man dort eventuell durch "leckeri" nachhelfen und vllt auch die anfänglichen Streitereien bestechen?
Streitereien ist das nächste Thema: Wie sind eure Erfahrungen, ab wann kann man sagen "okey, es klappt nicht mit den beiden?" Nach zwei, nach drei oder nach vier Wochen? Erst nach zwei Monaten?
Die Gittertür ist dazu da, dass du die Annäherung kontrolliert und vor allem spielerisch (für die Katzis am stressfreiesten) Schritt für Schritt angehen kanst. Es gibt dazu etliche Tipps. Also du hast mit der Art der Zusammenführung sehr großen Einfluss darauf, wie schnell sie sich verstehen werden.

Das nur, damit du dir ungefähr vorstellen kannst, wie es ablaufen könnte - ganz wichtig wäre aber, dass im Vorfeld der potentielle Kumpel wirklich passend ausgesucht wird. So junge Katzen raufen sich schnell zusammen, sind da gar nicht so arg wählerisch - aber deiner war eben längere Zeit allein und ist Artgenossen erstmal nicht so gewohnt, insofern wäre es wichtig, dass er einen passenden Kumpel bekommt.
Beschreib ih mal ein bisschen, wie ist er so drauf? Ist er abgesehen von seinen Beißattacken ein Wirbelwind oder eher ruhig und verschmust oder eine Mischung aus beidem? Was weißt du über seine Vorgeschichte, wasArtgenossen betrifft? zB wie lange er bei seinem Wurf war? Oder ob es andere Zusammenführungsversuche gab?
 
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