Unsicherer Kater

Hasebumm

Hasebumm

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Hallo ihr Lieben,

Ich mache mir so langsam immer mehr Gedanken um meinen Kater O'Malley. Er war schon immer nicht der größte Draufgänger oder der Anhänglichste, was ja an sich auch gar kein Problem ist, aber in letzter Zeit wirkt er immer mehr so, als hätte er gerne mehr Aufmerksamkeit. Wenn ich ihm diese aber geben will (unabhängig davon ob es kuscheln, spielen o.ä. ist) läuft er weg und guckt ganz zerknirscht. Auch wenn die Kleine sich zu mir legt oder Spieleinheiten einfordert schaut er mich ganz neidisch/traurig an, hält sich aber selbst raus. Mein Eindruck ist, dass er zwar total gerne viel Nähe und Aufmerksamkeit hätte, aber gleichzeitig gar nicht weiß wie er damit umgehen soll und überfordert ist, wenn er sie bekommt. Meine Frage ist nun, ob ihr irgendwelche Ideen habt, wie ich ihm da irgendwie helfen kann... meine bisherige Strategie war, ihm seinen Freiraum zu lassen und einfach da zu sein wenn er ankommt und immer mal wieder die Tür zu zu machen, damit die kleine Zicke sich nicht dazwischen drängelt wenn er Aufmerksamkeit bekommt (da ist sie eine ganz typische kleine Schwester). Ich hab nur das Gefühl, dass das auf Dauer nicht ganz ausreicht. :confused:

Ich bedanke mich schon mal im Vorfeld für Eure Antworten :giggle:
 
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Knoedel

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Die "Kleine" ist sie den schon kastriert ?
In deinem anderen Beiträgen erwähntest du das der Kater kastriert ist, deshalb die Frage.

Sollte die "Kleine" noch potent sein ist Sie das ranghöhere Tier in der Gruppe.
Daher vielleicht seine Unsicherheit.
 
Hasebumm

Hasebumm

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Das kann natürlich sein, sie ist nämlich noch nicht kastriert. Dass das so einen großen Unterschied macht wusste ich bisher aber auch noch nicht. Die Kastration steht aber auch bald an, wobei O'Malley sich auch schon so verhalten hat, als er noch nicht kastriert war -Duchess ist damals sehr spontan zu uns gekommen- inzwischen ist es nur noch extremer geworden.

Man muss dazu sagen, dass die Vorbesitzer ihn mit 4 Wochen quasi rausgeschmissen haben und ich ihn dann aufgenommen und selbst groß gezogen hab, was wohl seine Spuren hinterlassen haben wird. Allerdings weiß ich auch in dem Fall nicht so ganz, was ich tun kann.
 
Canouk

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Hallo Hasebumm!
Für mich klingt das ein bisschen so, als hätte dein Kater ein bisschen Angst. Wenn er nur so kurz bei seiner Mutter und Geschwistern war, weiß er wahrscheinlich nicht mit der Dominanz der Katze umzugehen. Sie bitte unbedingt kastrieren lassen, damit ihr dominantes Verhalten nicht noch zunimmt.
Ich würde mir an deiner Stelle jeden Tag ein paar Minuten Zeit NUR für das Katerchen nehmen (die Katze wird es überleben ein paar Minuten nicht deine volle Aufmerksamkeit zu haben ☺️). D.h. in einem separaten Raum erstmal schauen, dass er zu dir kommt. Auf den Boden legen ist eine gute Sache, da seid ihr auf Augenhöhe. Am Besten du beachtest ihn gar nicht großartig und wartest bis er zu dir kommt. Man kann auch eine Leckerli- Spur zu dir legen. Spielen ist gut fürs Selbstvertrauen, also wenn möglich irgendwie zum spielen animieren.
Lg,
 
Hasebumm

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Ich würde mir an deiner Stelle jeden Tag ein paar Minuten Zeit NUR für das Katerchen nehmen (die Katze wird es überleben ein paar Minuten nicht deine volle Aufmerksamkeit zu haben ☺️). D.h. in einem separaten Raum erstmal schauen, dass er zu dir kommt. Auf den Boden legen ist eine gute Sache, da seid ihr auf Augenhöhe. Am Besten du beachtest ihn gar nicht großartig und wartest bis er zu dir kommt. Man kann auch eine Leckerli- Spur zu dir legen. Spielen ist gut fürs Selbstvertrauen, also wenn möglich irgendwie zum spielen animieren.
Also dann mach ich das ja im Grunde schon mal gar nicht verkehrt, das erleichtert mich auf jeden Fall 🙊. Dann werde ich das wohl so fortführen, Duchess kastrieren lassen und hoffen, dass sich das mit der Zeit gibt. Die beiden sind mit 11 und 7 Monaten ja auch noch sehr jung.

Ich weiß nicht ob das noch relevant ist, aber wenn die beiden miteinander kuscheln oder spielen gibt er ihr auch gut kontra, nur wenn Menschen involviert sind zeigt sich das Nervöse sehr deutlich. Wobei ich sein Verhalten in den meisten Situationen weniger als ängstlich, sondern eher als freudig aufgeregt, aber ohne Ventil bzw. zu wissen wie man damit umgeht, einschätzen würde.
 
Canouk

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Eine Ferndiagnose ist natürlich sehr schwierig und man kann nur mutmaßen, aber wenn ihn seine Vorbesitzer mit 4 Wochen quasi rausgeworfen haben, haben sie sich wahrscheinlich nicht mit ihm beschäftigt. Es ist in den ersten Wochen sehr wichtig, dass die Jungen (auch händischen) Kontakt zum Menschen haben. Vielleicht hat er Angst dich zu verletzen und ist deshalb vorsichtig/ zurückhaltend beim Spielen. Ich würde ihm einfach zeigen, dass alles gut ist. Schieß ihm vielleicht Leckerlis durch die Wohnung. Das ist auch Spiel und ihr kommt euch nicht "zu nahe". Dass die zwei kuscheln und spielen ist sehr toll! Da kannst du ruhig durchatmen. Lg
 

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