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Züchterbereich Hier können sich etablierte und angehende Züchter austauschen

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Alt 12.07.2019, 20:29
  #76
A (nett)
Himbeertoni
 
A (nett)
 
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Zitat:
Zitat von balulutiti Beitrag anzeigen
Manche sagen, auch Krebs ist eine Zivilisationkrankheit. Also kann man durchaus vergleichen
Aber nur weils manche sagen, heisst das ja noch nix.
Krebs ist ja im Grunde nichts weiter als eine Zellentartung und die hat es schon immer gegeben (Altes Ägypten, 16. Jh vor Christus); nur die Diagnosemöglichkeiten haben gefehlt.
Selbstverständlich beeinflusst unsere Zivilisation und der damit verbundene Lebensstil diese Zellentartung entsprechend.

Zitat:
Zitat von balulutiti Beitrag anzeigen
*lach* das bleibt dir ja unbenommen (paß halt nur auf, dass dich keiner erwischt )
Ich fang mal an, mir ne Liane zu klöppel ;-)

Saurier mit Verlaub und Respekt (der mir gerade abhanden zu kommen scheint), in einem öffentlichen Forum, in dem jeder Ahnungsbefreite in den Gesundheitsthreads nach Herzenslust posten darf, dass es einen friert, werden Post s von Nichtrassetierhaltern und Nichtdesignkatzenkennern unter der Rubrik "Zucht- und Rassekatzen" in Frage gestellt aufgrund mangelnder Genetikkenntnisse ?!?

Ich war hier gedanklich schon so gut wie raus.

Deine einzige Aussage nach der häufiger gestellten Frage ob ein zweifelsfreier Nachweis einer tödlichen Erkrankung mithilfe einer Obduktion möglich ist war JAIN.

Was das Thema Fachkenntnis anbelangt, so unterstelle ich mal, dass Du dich mit dem Thema Homöopathie ähnlich rudimentär beschäftigt hast, wie ich mich mit dem Thema Genetik.
Das hat dich allerdings nicht davon abgehalten fleissig im HP-Faden mit zu diskutieren und einzelne Post s in Lächerliche zu ziehen.

Mit dem elitären Rassemumpitz musst Du selbst klarkommen; mir drängen sich bei dem Rassewahn bestenfalls Gefühlsregungen des Mitleids und verschiedene Fragen die in Richtung Tierschutz/Tierliebe gehen auf.

Und wie jeder persönlich seine Trauerarbeit bewältigt, dass darfst Du getrost jeden selbst überlassen.
Dazu sollte sich niemand erklären müssen.
Das einzige was Du dazu haben solltest (in Wort/Schrift) ist Respekt davor und keine Meinung dazu (die Gedanken sind selbstverständlich frei); auch wenn meine Tiere in dem Fall nur ordinäre Bauernfünferl sind.
Das was Du hier abziehst ist in höchstem Maße übergriffig und an der Stelle hat der Spass ein Loch!

Ob das Marketing zum Thema Obduktion von Rasse- und Zuchttieren nun in sanfter Form (wie von Nicker) oder in aggressiver Form (wie von Saurier) betrieben wird:
ES BLEIBT JEDEM SEINE PERSÖNLICHE ENTSCHEIDUNG wie er mit dem Thema Obduktion umgeht UND DIESER ENTSCHEIDUNG IST MIT AKZEPTANZ UND RESPEKT ZU BEGEGNEN!
__________________
A (nett), Frohnatur Nepomuk *12.10.12, Labori Bini (Korbinian) *14.07.14, KasiHasi *05_2015 und für immer im Herzen Sternchen Cocsi*30.03.1997 + 06.06.2012 und Pümi *04.06.1997 + 17.04.2015, Hummi *12.02.2010 + 19.01.17

Aufgemerkt: Gefahr von wechselnden Avatarbildern
Schade, dass man manchen Leuten nicht auf s Profil kotzen kann!

A (nett) ist offline  
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Alt 12.07.2019, 21:01
  #77
saurier
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Zitat:
Zitat von A (nett) Beitrag anzeigen
[...] Deine einzige Aussage nach der häufiger gestellten Frage ob ein zweifelsfreier Nachweis einer tödlichen Erkrankung mithilfe einer Obduktion möglich ist war JAIN. [...]
Das ist so nicht ganz richtig: Das "jain" bezog sich auf die Frage, ob es immer möglich sei, eine erworbene von einer angeborenen Erkrankung zu unterscheiden. Und, ja, natürlich kann auch nicht jede Todesursache immer gefunden werden, aber was im Leben ist schon zu 100% sicher?

Zitat:
Zitat von A (nett) Beitrag anzeigen
[...] Was das Thema Fachkenntnis anbelangt, so unterstelle ich mal, dass Du dich mit dem Thema Homöopathie ähnlich rudimentär beschäftigt hast, wie ich mich mit dem Thema Genetik.
Das hat dich allerdings nicht davon abgehalten fleissig im HP-Faden mit zu diskutieren und einzelne Post s in Lächerliche zu ziehen. [...]
Ich habe mich sogar sehr intensiv mit Homöopathie beschäftigt. Ob das immer noch 'rudimentär' ist, weiß ich nicht, ich würde sagen: nein. Aber das mag Ansichtssache sein.

Zitat:
Zitat von A (nett) Beitrag anzeigen
[...] auch wenn meine Tiere in dem Fall nur ordinäre Bauernfünferl sind. [...]
Zeig mir bitte einen Post, in dem ich mich abfällig oder abwertend über Bauerhofmiezen oder anderen Katzen aus dem TS geäußert habe. Warum unterstellst du mir das? Ich sage immer, dass - wer keine Rassekatze will - man auf jeden Fall den TS und Pflegstellen unterstützen soll! Ich habe selbst Patenkatzen im TS und habe mir früher Nächte mit Fang- und Kastrationsaktionen um die Ohren geschlagen, wie kommst du darauf, dass andere Katzen für mich "ordinär" wären?

Mich würde trotzdem die Antwort auf meine letzte Frage (zum Thema Kremierung) noch sehr interessieren, ich würde mich freuen, wenn du mir diese noch geben würdest.
__________________


und Dosenöffner saurier (aller Rechtschreibung zum Trotz kleingeschrieben) .
Alle von mir eingestellten Bilder und Texte sind urheberrechtlich geschützt.
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Alt 13.07.2019, 07:53
  #78
Moment-a
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@nicker

Zitat:
Zitat von nicker Beitrag anzeigen
Im Vorfeld wird niemand sagen können (@Momenta), wie breit die Teilnehmerzahl für eine aus den Datensätzen gewonnene Studie gestreut sein muss, aber wenn jeder so dächte, dass erstmal bereits x-hundert oder -tausend Datensätze vorhanden sein sollten, bevor man sein eigenes Tier obduzieren lässt, hat das was von "Hannemann, geh du voran", sprich: es passiert gar nichts!
Wer betreut diese Studie? Gibt es eine Stelle, bei der all diese Berichte und Werte gesammelt werden? Leitet jeder TÄ die Daten des obduzierten Tieres dorthin?

Wenn es diese Stelle noch nicht gibt, bleibt die Frage, wer zuerst aktiv werden muss.
Lassen viele Tierbesitzer ihre Katzen obduzieren und wird dann eine Stelle bestimmt, in der all diese Werte gesammelt und miteinander verglichen werden oder muss es erst eine offizielle Stelle geben, die publik macht, dass dort Daten gesammelt werden, damit die Katzenbesitzer sich sicher seinkönnen, dass das Obduzieren des eigenen Tieres wirklich einen Sinn macht, der langfristig nachhaltig ist.

Ich habe nichts gegen eine Obduktion. Da aber viele meiner rasselosen und stammbaumlosen Katzen älter/alt geworden sind, ist eine Obduktion unnötig.
Irgendwann ist der Körper, sind die Organe zu alt, nicht mehr leistungsfähig genug.


@saurier

Zitat:
Zitat von saurier Beitrag anzeigen
UND was mich noch mehr wundert, wie kann man als jemand, der behauptet, Katzen zu lieben, GEGEN die Anstrengung sein, gesundheitliche Aspekte voranzubringen?
dann wunder Dich mal weiter...
__________________
Viele Grüße
Claudia
Moment-a ist offline  
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Alt 13.07.2019, 07:56
  #79
A (nett)
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Zitat:
Zitat von saurier Beitrag anzeigen
Ich habe mich sogar sehr intensiv mit Homöopathie beschäftigt.
Quod esset demonstrandum

Zu DEINEM Verständnisproblem MEINER Trauerbewältigung:
Ich habe vor langer Zeit aufgehört, mir anderer Probleme zu eigen zu machen.
Und wenn Du nicht in der Lage bist, gewisse Tatsachen ohne rationale Erklärung nach dem wieso, weshalb, warum zu akzeptieren, wird es DEIN Problem bleiben.

Zitat:
Zitat von saurier Beitrag anzeigen
Zeig mir bitte einen Post, in dem ich mich abfällig oder abwertend über Bauerhofmiezen oder anderen Katzen aus dem TS geäußert habe. Warum unterstellst du mir das? Ich sage immer, dass - wer keine Rassekatze will - man auf jeden Fall den TS und Pflegstellen unterstützen soll! Ich habe selbst Patenkatzen im TS und habe mir früher Nächte mit Fang- und Kastrationsaktionen um die Ohren geschlagen, wie kommst du darauf, dass andere Katzen für mich "ordinär" wären?
Ich habe in keinem Post geschrieben, dass Du ein Problem mit Bauernhofmiezen hast.
Du liest das, was du lesen möchtest, reisst es aus dem Kontext und machst deine eigene Storyline draus.
Es war mir -genauso wie es dir offensichtlich ein Bedürfnis ist jedem zu erklären, dass er keine Rassekatze hat- ein Anliegen, in diesem Post auf die Herkunft meiner Tiere hinzuweisen.

Jetzt reisse ich mal was aus dem Kontext:
Zitat:
Zitat von saurier Beitrag anzeigen
Und, ja, natürlich kann auch nicht jede Todesursache immer gefunden werden, aber was im Leben ist schon zu 100% sicher?
In dem Punkt sind wir nämlich einer Meinung, nur mit dem Unterschied, dass sich einige mehr auf Lebens-Risikominimierung konzentrieren und andere dafür mehr auf Lebens-Chancenmaximierung.
Das Leben birgt Unwägbarkeiten, die wir weder beeinflussen noch ausmärzen können und ist trotzdem schön.
Ich könnte theoretisch morgen vom Bus überfahren werden und gehe trotzdem raus.
A (nett) ist offline  
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Alt 13.07.2019, 09:16
  #80
saurier
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Zitat:
Zitat von Moment-a Beitrag anzeigen
[...] Wer betreut diese Studie? Gibt es eine Stelle, bei der all diese Berichte und Werte gesammelt werden? Leitet jeder TÄ die Daten des obduzierten Tieres dorthin?

Wenn es diese Stelle noch nicht gibt, bleibt die Frage, wer zuerst aktiv werden muss.
Lassen viele Tierbesitzer ihre Katzen obduzieren und wird dann eine Stelle bestimmt, in der all diese Werte gesammelt und miteinander verglichen werden oder muss es erst eine offizielle Stelle geben, die publik macht, dass dort Daten gesammelt werden, damit die Katzenbesitzer sich sicher seinkönnen, dass das Obduzieren des eigenen Tieres wirklich einen Sinn macht, der langfristig nachhaltig ist. [...]
Vielleicht hast du es überlesen, aber es war doch bereits erklärt:

Zitat:
[...] Nun hat Züchter verschiedene Möglichkeiten:
[...]
- er setzt Himmel und Hölle in Bewegung, informiert seine Käufer über das Problem, hält engen Kontakt, um im Zweifelsfall Ansprechpartner zu sein, findet eine Uni, die bereit ist, das Problem näher zu erforschen und best case einen Gentest zu entwickeln, schickt jedes Tier so es irgendwie möglich ist in die Pathologie und in die Genforschung, damit dort mit entsprechend gesicherten Informationen und DNA-Material sinnvoll geforscht werden kann und bittet auch seine Käufer das zu tun (und ist im besten Fall sogar bereit die Kosten für die Pathologie zu übernehmen).
Und wenn dann alle an einem Strang ziehen, gibt es hoffentlich am Ende einen Gentest für X, so dass der Züchter wirklich sinnvoll ausselektieren kann und die Käufer in Zukunft dann wieder (weltweit) Katzen kaufen können, die nicht mit 4 Jahren an X sterben bzw. sich Züchter suchen können, die auf X testen lassen und entsprechend verpaaren.

Ein so entwickelter Gentest ist eine Win-Win-Situation für alle – für Züchter, weil sie sinnvoll selektieren können und somit gesundheitliche Probleme wirklich ausmerzen können, für Liebhaber, weil sie beim Kauf eine Sorge weniger bezüglich der Lebenserwartung haben [...]
Im konkreten Fall (den ich im Hinterkopf habe und weswegen ich übrheupt auf die Idee gekommen bin, diesen Thread zu eröffnen) sind es wohl sogar zwei Forschungseinrichtungen, die parallel forschen (und sich hoffentlich austauschen, aber das weiß ich nicht).

Und ich habe ja auch immer wieder betont, dass das Ganze nur dann Sinn ergibt, WENN der Züchter das Material überhaupt nutzen kann und will.


Zitat:
Zitat von A (nett) Beitrag anzeigen
[...] In dem Punkt sind wir nämlich einer Meinung, nur mit dem Unterschied, dass sich einige mehr auf Lebens-Risikominimierung konzentrieren und andere dafür mehr auf Lebens-Chancenmaximierung.
Das Leben birgt Unwägbarkeiten, die wir weder beeinflussen noch ausmärzen können und ist trotzdem schön.
Ich könnte theoretisch morgen vom Bus überfahren werden und gehe trotzdem raus.
Man hat dir aber beigebracht, wie du das Risiko minimieren kannst, vom Bus überfahren zu werden. Nichts anderes wäre es, wenn man einen Gentest (Vorsorge) entwickelt, um eine z.B. bereits vorhandene Krankheit, die derzeit leider immer tödlich verläuft, zumindest frühzeitig zu erkennen und um vielleicht irgendwann sogar einmal ein Gegenmittel zu finden und wenn nicht, so zumindest frühzeitig(er) eingreifen zu können.

Ich weiß, wir sind uns in dem, was und wie wir schrieben, nicht immer grün, das finde ich, ist vollkommen in Ordnung und ja, mag sein, dass ich mich an anderer Stelle herablassend geäußert habe, ich werde versuchen, das zu minimieren, aber wenn ich von etwas überzeugt bin (oder eben nicht), dann passiert mir das durchaus schon einmal, halte mich nicht für unfehlbar , ich denke, das geht uns allen mal so. Ich gehöre nun mal zu der Fraktion "Placebo, ja, mehr aber auch nicht", tut mir leid, wenn ich dich/euch damit verletzt habe.

Ich weiß, dass die Frage sehr persönlich war und es mag sein, dass du sie mir nicht beantworten magst, es würde mich aber - für mein Verständnis (zu dem du ggf. nichts beitragen möchtest, vielleicht aber doch) - immer noch interessieren, ob und wenn ja welchen Unterschied es für dich macht, ob du dein Tier zum Kremieren bringst oder der Bestatter.
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Alt 13.07.2019, 10:23
  #81
Moment-a
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@saurier

Zitat:
Zitat von saurier Beitrag anzeigen
Im konkreten Fall (den ich im Hinterkopf habe und weswegen ich übrheupt auf die Idee gekommen bin, diesen Thread zu eröffnen) sind es wohl sogar zwei Forschungseinrichtungen, die parallel forschen (und sich hoffentlich austauschen, aber das weiß ich nicht).
Diese Information wäre im Eröffnungsbeitrag sinnvoll gewesen, denn das hätte so manche Frage erspart und der Diskussion u.U. eine andere Richtung gegeben. Stattdessen war zu lesen "Ich finde..."


Zitat:
WENN der Züchter das Material überhaupt nutzen kann und will.
Nächster Punkt...Du appelierst an die Katzenbesitzer, ihre Tiere obduzieren zu lassen und gleichzeitig wird gesagt "Aber ob der Züchter es überhaupt verwenden will, weiß ich nicht..."

Soviel zur Aussage von nicker...."Hannemann, geh Du voran...."


Zitat aus dem ersten Beitrag:

Zitat:
Ich verstehe, dass jemand, der eine Katze von Bauernhof hat oder aus dem TS das nicht machen lässt - oder vielleicht auch aus einer Zucht, die nicht mehr existiert und wo es kaum noch Katzen in aktuellen Linien gibt, so dass die Erkenntnisse auch nicht oder wenn nur sehr bedingt irgendwem weiterhelfen. Ich kann es aber ehrlich gesagt nicht nachvollziehen, wieso man, gerade, wenn man in dem Moment einen wirklich schmerzhaften Verlust erlitten hat, nicht dazu beiträgt, andere davor vielleicht zu bewahren.
Also einerseits kannst Du es verstehen, aber dann kannst Du es nicht nachvollziehen.
Und wenn man dann Deine weiteren Aussagen berücksichtigt, dass man nicht jede Todesursache finden kann, bei Hauskatzen ohne bekannte Vorfahren gewisse Dinge nicht ergründbar sind und bestimmte Zuchten schon aufgelöst sind, dann wird der Kreis derer, die handeln sollen (Deiner Meinung nach) immer kleiner.
Und dazu weisst Du nicht, ob zwei Forschungsinstitute sich überhaupt austauschen.

Etwas viel hätte, könnte, sollte, würde.....und ich habe mich nur an Fakten gehalten.
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Alt 13.07.2019, 12:28
  #82
Mäuseplatz
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Zwar OT, aber ich bewundere euch für eure Mühe, die Arroganz von Saurier (nicht nur hier) nicht einfach unkommentiert stehen zu lassen. Diese Geduld hätte ich nicht.
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Alt 13.07.2019, 17:50
  #83
saurier
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Zitat:
Zitat von Moment-a Beitrag anzeigen
@saurier

Diese Information wäre im Eröffnungsbeitrag sinnvoll gewesen, denn das hätte so manche Frage erspart und der Diskussion u.U. eine andere Richtung gegeben. Stattdessen war zu lesen "Ich finde..." [...]
Sehe ich anders, weil es mir tatsächlich um ein grundsätzliches Um- oder zumindest Überdenken des Ganzen ging. Aber mag sein, dass ich das falsch angegangen habe.
Aber ich stehe dazu, dass ich das "finde".

Zitat:
Zitat von Moment-a Beitrag anzeigen
[...] Nächster Punkt...Du appelierst an die Katzenbesitzer, ihre Tiere obduzieren zu lassen und gleichzeitig wird gesagt "Aber ob der Züchter es überhaupt verwenden will, weiß ich nicht..." [...]
Naja, ich appelliere tatsächlich an sie, aber es ergibt sich doch aus dem ersten Post schon, dass das vielleicht gar nicht für alle wichtig ist, weil sie eben ... all das, was aufgezählt wurde (was du ja auch zitiert hast). Vielleicht habe ich mich da unklar ausgedrückt, an anderen Stellen wurde das aber recht schnell verstanden.

Zitat:
Zitat von Moment-a Beitrag anzeigen
[...] Also einerseits kannst Du es verstehen, aber dann kannst Du es nicht nachvollziehen. [...]
Da hätte ich vielleicht einen Absatz dazwischen machen sollen - ich kann es bei den Katzenbesitzern verstehen, wo die Ergebnisse niemandem etwas bringen würden, weil (leider) gar kein Interesse an Informationen besteht oder bestehen kann. Nicht verstehen/nachvollziehen kann ich es bei den anderen, wo es hilfreich wäre. Das schreibt ja so auch der Züchter, vielleicht stand es dort verständlicher (u.a. deshalb habe ich die Texte ja eingestellt, weil ich oft das Gefühl hatte, falsch verstanden zu werden oder/und mich blöd ausgedrückt zu haben).

Zitat:
Zitat von Moment-a Beitrag anzeigen
[...] Und wenn man dann Deine weiteren Aussagen berücksichtigt, dass man nicht jede Todesursache finden kann, bei Hauskatzen ohne bekannte Vorfahren gewisse Dinge nicht ergründbar sind und bestimmte Zuchten schon aufgelöst sind, dann wird der Kreis derer, die handeln sollen (Deiner Meinung nach) immer kleiner. [...]
Ja, das ist korrekt so, es betrifft vielleicht nur recht wenige Personen, die sich aber darüber vielleicht noch nie darüber Gedanken gemacht haben und vielleicht durch so einen Thread zumindest einmal darüber nachdenken und sich vielleicht einmal mit dem Züchter in Verbindung setzen und nachfragen, ob der überhaupt Interesse hätte, wenn man es denn machen würde (was ich, wenn dem so wäre, eben extrem begrüßen würde).

Zitat:
Zitat von Moment-a Beitrag anzeigen
[...] Und dazu weisst Du nicht, ob zwei Forschungsinstitute sich überhaupt austauschen. [...]
Dazu ein Text desjenigen, der sich besser auskennt:

Zitat:
Es sind vier Unis mit der Genforschung beschäftigt und der Versuch von xy, sich Amerika anzuschließen, wurde von Amerika geblockt, deshalb macht xy jetzt sein eigenes Ding. England und Italien sind die beiden anderen Länder, wo es Studien zum Thema [...] gibt, aber es findet kein Austausch statt.
Wo aber ein Austausch stattfindet, ist zwischen dem (hauptsächlich human tätigen) Proteinbestimmungsforscher aus Bayern, der Human-Uni xy, der Pathologie und der Genetikabteilung. [...]
Parallel dazu wird gerade versucht, auch andere Unis mit ins Boot zu holen,
Zitat:
[...] damit die vielleicht ein Forschungsprojekt ins Leben rufen, um eine Methode zur diagnostischen (Früh-)Erkennung der Erkrankung zu entwickeln, vergleichbar in etwa mit den HCM-Schall-Vorsorgen, falls das mit dem Gentest nichts wird oder vielleicht - ähnlich wie bei HCM- nur einen Teilbereich abdecken kann. [...]
Das Problem ist, dass halt vor Beginn eines solchen Programms erst einmal die Chance auf ein paar mehr als zwei oder drei Proben da sein muss, damit eine Uni oder ein Labor überhaupt tätig wird, so zumindest mein Kenntnisstand. Zudem gehen viele damit nicht hausieren (daher auch meine erste und weiterhin bestehende Zurückhaltung, das hier durfte ich jetzt aber so deutlich schreiben), bevor nicht irgendwelche Ergebnisse da sind, denn es geht an den Forschungseinrichtungen auch um Gelder, die fließen können oder eben auch nicht. Wenn andere Labore schneller sind, ist die gesamt Arbeit (leider) oftmals futsch.

Zitat:
Zitat von Moment-a Beitrag anzeigen
[...] Etwas viel hätte, könnte, sollte, würde.....und ich habe mich nur an Fakten gehalten.
Aber ist das nicht bei allem so, dass es viele "wenns und abers" gibt... Man kommt doch nur voran, wenn man etwas investiert, von alleine passiert nun mal nichts und wenn man mit einem (in meinen Augen) einfachen (vielleicht geht es ja noch mehr Menschen so) Schritt etwas tun kann, ist das doch ein Schritt in die richtige Richtung.

Und ja, das Ganze soll ein Aufruf/ein Appell sein, aber zwingen kann man doch eh niemanden (es sei denn, das wird demnächst in Verträgen festgelegt und selbst dann weiß ich nicht, ob das rechtens wäre). Es steht doch schon im ersten Post, dass man einmal darüber nachdenken möge, denn vielleicht haben weit weniger Menschen ein Problem damit, als man ggf. annimmt.

Und es ist doch wie mit allem anderen auch: Ob jemand sein Tier kastrieren lässt oder nicht beim Vermehrer kauft, kann man ihm doch auch nur nahelegen und an sein Gewissen appellieren, wie er es im Endeffekt macht, kann niemand bestimmen. Aber wie oft hat es schon geholfen .

Zitat:
Zitat von Mäuseplatz Beitrag anzeigen
Zwar OT, aber ich bewundere euch für eure Mühe, die Arroganz von Saurier (nicht nur hier) nicht einfach unkommentiert stehen zu lassen. Diese Geduld hätte ich nicht.
Ich weiß, dass ich nicht alle erreichen kann, aber wenn es nur ein paar sind, die umdenken, ist viel gewonnen.

Denn - noch mal: An wen richtet sich der Aufruf? Vielleicht nur an eine handvoll Leute, aber wenn man ein paar bewegen kann, sich das Ganze durch den Kopf gehen zu lassen, die wiederum sprechen mit anderen usw., dann hilft das vielleicht schon enorm weiter, für unsere Katzen etwas Gutes getan zu haben.

Noch ein letztes Zitat des Züchters:
Zitat:
[...] im Grunde richtet sich der Aufruf ja gezielt an Leute mit Rassekatzen, die im worst case ihren Züchter kontaktieren sollen, um herauszufinden, ob eine Obduktion im jeweiligen Fall gewünscht ist, da der Züchter (hoffentlich) pro und contra entsprechend abwägen und ja oder nein sagen wird. Aber genau das funktioniert nur, wenn man sich im Vorfeld mit dem Thema auseinander gesetzt hat als Liebhaber und nicht erst eine Woche nach der Kremierung bescheid sagt, dass die Katze verstorben ist [...]. Aber das klappt meist eben nur, wenn sich die Leute VORHER Gedanken gemacht
[...] haben
Ich hoffe, das Ganze ist jetzt (noch) klarer geworden.

Und ganz zum Schluss noch eine kleine Bitte (ich weiß, ich bin da pingelig, aber so bin ich nun mal ): Ich heiße saurier (zur Sig schielt), Danke .

Geändert von saurier (13.07.2019 um 21:19 Uhr) Grund: s ergänzt, Namen herausgenommen und durch "xy" ersetzt
saurier ist offline  
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Alt 13.07.2019, 19:26
  #84
biveli john
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biveli john
 
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Lieber Saurier, geht dir nicht mal die Luft aus und wird dir das nicht zu blöd?
Ich weiß ich bin OT. Schönen Abend noch. Biveli
biveli john ist offline  
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Alt 13.07.2019, 20:09
  #85
saurier
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Zitat:
Zitat von biveli john Beitrag anzeigen
Lieber Saurier, [...]
wie gesagt ...

Zitat:
Zitat von biveli john Beitrag anzeigen
[...] geht dir nicht mal die Luft aus und wird dir das nicht zu blöd? [...]
Ich hoffe, nicht, denn es ist mir ein wichtiges Anliegen. Und wieso zu blöd? Es ist ja nun so, dass man durch eine (auch und gerade) kontroverse Diskussion mitunter Punkte aufgezeigt bekommt, die man nicht oder anders bedacht hat. Ich finde es schon wichtig, sich damit auseinanderzusetzen und sich und das Ganze zu hinterfragen. Zu nichts anderem habe ich ja auch angeregt

Zitat:
Zitat von biveli john Beitrag anzeigen
[...] Schönen Abend noch. Biveli
Danke, dir/euch allen auch, ich bin die nächsten Tage nicht so oft online, daher nicht wundern, wenn ich vielleicht nicht gleich antworte, ist keine Ingnoranz .
saurier ist offline  
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Alt 14.07.2019, 08:51
  #86
A (nett)
Himbeertoni
 
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Zitat:
Zitat von saurier Beitrag anzeigen
Ich weiß, dass die Frage sehr persönlich war und es mag sein, dass du sie mir nicht beantworten magst, es würde mich aber - für mein Verständnis (zu dem du ggf. nichts beitragen möchtest, vielleicht aber doch) - immer noch interessieren, ob und wenn ja welchen Unterschied es für dich macht, ob du dein Tier zum Kremieren bringst oder der Bestatter.
Dir scheint ein wichtiger Baustein des (menschlichen) Lebens zu fehlen, wenn Du nicht in der Lage bist, Tatsachen, die sich nicht mit rationalen Argumenten erklären lassen zu akzeptieren.
Auch wenn Du das Thema noch 827 mal ansprichst, wird meine Antwort nicht andres ausfallen.

Zitat:
Zitat von saurier Beitrag anzeigen
Und es ist doch wie mit allem anderen auch: Ob jemand sein Tier kastrieren lässt oder nicht beim Vermehrer kauft, kann man ihm doch auch nur nahelegen und an sein Gewissen appellieren, wie er es im Endeffekt macht, kann niemand bestimmen.
Du appellierst an das Gewissen (ein Gewissen ist eine besondere Instanz im menschlichen Bewusstsein und Handlungen basieren hier auf ethischen, moralischen und intuitiven Gründen) und hast gleichzeitig 0 Verständnis, für nicht rationale Erklärungen die aus ethischen, moralischen und intuitiven Gründen getroffen werden.
Hab nur ich das Gefühl, dass all deine Post s total widersprüchlich sind?

Ich habe mich bei dem Wort "Liebhabertiere" angesprochen gefühlt (und erst im Laufe der bislang abstrusen Argumentation deinerseits festgestellt, dass ich mich im Züchterbereich befinde), weil ich meine Tiere sehr! lieb habe - wenngleich wir ganz offentsichtlich völlig divergente Definitionen von diesem Wort haben.

Zitat:
Aber darf dieser Züchter nicht auch etwas von uns als Liebhabern erwarten? Sind wir nicht auch irgendwie in der Pflicht, wenn wir diesen umfangreichen Service, den man mit dem Kaufpreis sicher nicht 'begleichen' kann, in Anspruch nehmen? Haben wir nicht auch Verantwortung für einen Teil der Katzenfamilie, an der wir teilhaben dürfen, übernommen? Ist es nicht auch an uns, dem Züchter für die Tiere, die er bestmöglich aufgezogen und uns anvertraut hat, etwas zurück zu geben?
Das ist eine sehr unverschämte und übergriffige Forderung und Ich finde NEIN!!!
Neben der Geburt ist der Tod das emotionalste Erlebnis im Leben und ich finde, dass hier es beim Thema Tod/Obduktion nur eines gibt:
Nämlich das Recht auf einen persönlichen Weg/Umgang damit.
Wer sich gerne in der "Märthyrerrolle" sieht und sich der Illusion, dass das Ergebnis in irgendeiner Art und Weise zielführend sein könnte hingeben möchte, soll seine Tiere obduzieren lassen.
Wer andere ethische und moralische Wertvorstellungen hat, wählt einen Weg, der diesen Wertvorstellungen entspricht und dieser Weg ist von ALLEN zu akzeptieren und zu respektieren.

Zitat:
Zitat von saurier Beitrag anzeigen
Und ganz zum Schluss noch eine kleine Bitte (ich weiß, ich bin da pingelig, aber so bin ich nun mal ): Ich heiße saurier (zur Sig schielt), Danke .
Wenn das Problem in der Diskussion (oder auch im Allgemeinen) für dich so relevant ist, solltest Du Dir vielleicht mal Gedanken machen.
A (nett) ist offline  
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Alt 14.07.2019, 11:15
  #87
Moment-a
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@saurier

ich gebe zu, dass ich Deine Argementation nicht immer schlüssig finde und Du viele Dinge so lesen möchtest, wie es in Deine Vorstellung passt.

Zitat:
Zitat von saurier Beitrag anzeigen
und sich vielleicht einmal mit dem Züchter in Verbindung setzen und nachfragen, ob der überhaupt Interesse hätte, wenn man es denn machen würde (was ich, wenn dem so wäre, eben extrem begrüßen würde).
ich stelle mir gerade so ein Gespräch vor "Und dann habe ich noch eine Frage....wenn ich bei Ihnen ein Jungtier kaufe und es verstirbt nach kurzer Zeit, soll ich es obduzieren lassen, damit Sie alle Daten und Werte bekommen?"

Das Gesicht des Züchters würde ich schon gerne sehen....



Aber ich möchte am Ende auch noch einmal kleinlich sein.

Zitat:
Zitat von saurier Beitrag anzeigen
UND was mich noch mehr wundert, wie kann man als jemand, der behauptet, Katzen zu lieben, GEGEN die Anstrengung sein, gesundheitliche Aspekte voranzubringen?

Über die Liebe zu meinen Katzen musst Du nicht nachdenken.

Ich investiere nicht in theoretische Forschung für die Zukunft, sondern in praktische Hilfe und Behandlung in der Gegenwart.

Das tun übrigens ganz viele hier.




Ich könnte ganz geduldig weiterdiskutieren, auch wenn ich eine andere Sichtweise habe. Aber das bringt nichts, weil Du in vielen Dingen sehr strikte Ansichten und auch Vorurteile hast.

saurier....wenn Du von Dir so überzeugt bist, dann akzeptiere, dass es andere Menschen auch von sich sind.
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Alt 14.07.2019, 11:40
  #88
A (nett)
Himbeertoni
 
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Zitat:
Zitat von saurier Beitrag anzeigen
Ich hoffe, das Ganze ist jetzt (noch) klarer geworden.

Das einzige was glasklar und sicher ist, ist dass NICHTS sicher ist!


Ich kann aus technischen Gründen leider keine Spoilerfunktion nutzen aber ich finde das trifft doch deine Argumentation ganz gut


A (nett) ist offline  
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Alt 14.07.2019, 12:45
  #89
nicker
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nicker
 
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Für mich wirkt es inzwischen ein wenig so, als wenn ihr euch fremde Schuhe anzieht, Anett und Momenta.
Es ist ja anscheinend auch für diejenigen, die zuerst nicht gesehen hatten, dass das Thema im Züchterbereich stattfindet, nun klar, dass es um die Halter von Rassekatzen geht, die hier vorrangig angesprochen werden.

Keiner von euch behauptet von sich, Rassekatzenhalter zu sein oder etwas für diese Leute übrig zu haben. Warum dann dieses vehemente Eintreten gegen die Möglichkeit einer Obduktion einer jung verstorbenen Rassekatze mit eher unklarer Todesursache bzw. vorangegangener Erkrankung?

Ihr nehmt für euch in Anspruch, solche Entscheidungen ohne Vorschläge von außen treffen zu wollen; das schneidet euch ja auch niemand ab. Trotzdem werden hier Rassekatzenhalter nach meinem Dafürhalten von euch bevormundet, dass man sich als ein solcher um Gottes Willen keine Gedanken darüber machen darf, ob man sein Tierchen nach einem viel zu frühen Tod obduzieren lassen will oder nicht.
Als ob eine Obduktion etwas Verbotenes, etwas total Schlimmes und Böses sei.

Wenn ihr so eine Haltung vertretet, dann kommuniziert das bitte auch in dieser Weise, statt dem Ganzen den Mantel des Rassekatzenthemas umzuhängen.

Unterschwellig, zum Teil auch offen, wird hier unterstellt, dass Rassekatzenhalter elitär und arrogant seien. Dass nur jemand, der bestimmte Rituale nach dem Tod seiner Katze einhält, diese wahrhaftig liebt. Dass Nichtrassekatzen "nur" Katzen seien, mit Betonung auf "nur".

Für mich liest sich das inzwischen wie ein massiver Minderwertigkeitskomplex gegenüber Rassekatzen und Gegenhalten ohne Rücksicht auf sachliche Argumentation um des Gegenhaltens willen - weil es halt das Rassethema ist und weil es um das Tabu Obduktion geht.


Ich für meinen Teil habe bereits geschrieben, dass ich dafür sehr dankbar bin, dass die Züchter meiner Katzen eine gute Gesundheitsvorsorge betrieben haben und dass sie in 99% der Fälle gesunde Würfe haben.... dass ich sozusagen "den Ausschuss" ausgesucht habe, gerade meine chronisch kranke Nine Katharine, das ist ja meine Sache. Denn: auch die Rassekatze ist ein Naturprodukt, bei dem es zu kleinen Abweichungen vom Standard (und damit auch zu unvorhersehbaren Krankheiten *hust*) kommen kann.
Und wenn ich mich da in der Verantwortung sehe, auch etwas zurückzugeben, vielleicht einen kleinen Baustein zu der großen Datenbank beizutragen, der für die Forschung interessant oder relevant sein könnte, und - u. a. deswegen - meine Katze obduzieren lasse: wen, bitte, sollte das stören?

Ich verlange von euch nicht, dass ihr eure Katzen nach ihrem Tod ins Pathologische Institut geben und die Kosten dafür tragen sollt.

Also greift mich bitte nicht an, wenn ich aus meiner persönlichen Überzeugung heraus meine verstorbene Rassekatze, die ich im übrigen genauso innig geliebt habe wie meine Lastramis und auch all meine lebenden Katzen, aufgrund ihrer speziellen Einzelumstände gesundheitlicher Art habe nach ihrem Tod pathologisch untersuchen lassen.

Ihr nehmt für euch in Anspruch, dass niemand euch vorzuschreiben habe, wie eure Trauerrituale etc. ablaufen sollen.

Also gestattet mir, dass ich mit dem Tod meiner geliebten Mitbewohner anders umgehe als ihr. Deswegen trauere ich nicht ein My weniger als ihr mit euren Ritualen.
__________________
LG
tini & das Ori-Konzert

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nicker ist offline  
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Alt 14.07.2019, 13:12
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@nicker

Zitat:
Zitat von nicker Beitrag anzeigen
Keiner von euch behauptet von sich, Rassekatzenhalter zu sein oder etwas für diese Leute übrig zu haben.
Entschuldige bitte.....das ist übergriffig.
Das habe ich noch nie geäussert und würde es auch nicht tun, weil ich das nicht denke.

Zitat:
Warum dann dieses vehemente Eintreten gegen die Möglichkeit einer Obduktion einer jung verstorbenen Rassekatze mit eher unklarer Todesursache bzw. vorangegangener Erkrankung?
Ich hinterfrage lediglich.
Das tust Du übrigens auch in anderen Threads, wenn Du ellenlage Texte schreibst.


Zitat:
Trotzdem werden hier Rassekatzenhalter nach meinem Dafürhalten von euch bevormundet, dass man sich als ein solcher um Gottes Willen keine Gedanken darüber machen darf, ob man sein Tierchen nach einem viel zu frühen Tod obduzieren lassen will oder nicht.
Als ob eine Obduktion etwas Verbotenes, etwas total Schlimmes und Böses sei.

Ich habe doch geschrieben, dass ich nichts gegen eine Obduktion habe, aber sie bei meinen Katzen unnötig ist.

Und habe meine Gedanken geäussert (und auch versucht, das sachlich zu tun), dass ich bezweifel, dass viele Züchter beim Kauf eines Jungtieres darüber diskutieren möchten, wie die vorgehensweise bei einem frühen Tod ist.

Hinterfragen... nicker...das ist das, was Du selbst sehr gerne tust.



Zitat:

Für mich liest sich das inzwischen wie ein massiver Minderwertigkeitskomplex gegenüber Rassekatzen
Genau genommen liest Du das nicht, sondern Du interpretierst Dinge.



Zitat:
Ihr nehmt für euch in Anspruch, dass niemand euch vorzuschreiben habe, wie eure Trauerrituale etc. ablaufen sollen.
Ich weiß, dass Du gerne lange Abhandlungen schreibst, aber dann nimm Dir wenigstens 2 Minuten Zeit und zitiere dort, wo es richtig ist.
Ich habe nichts von Trauerritualen geschrieben, also verpack Deine Antwort nicht in ein Allgemeines "Ihr" und "Euch" und "Euer".


Ich denke, ich habe alles geäussert und mich bemüht sachlich zu hinterfragen. Und das Hinterfragen sollte in einer Diskussion möglich sein.

Gut. Damit wäre das Thema für mich beendet.
Moment-a ist offline  
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