Trächtige Katze lässt fremde Kitten nuckeln...

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labom

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Hallo,

wir züchten Burmesen. Und bevor nachgefragt wird ;-) Ja, wir sind im Verein und züchten ganz seriös. Allerdings stehen wir noch relativ am Anfang unserer Zucht.

Unser A-Wurf wurde am 27.03.15 geboren, 4 gesunde Jungs und 2 gesunde Mädchen:pink-heart:

Unseren B-Wurf erwarten wir Anfang Mai.

Nun zu meinen eigentlichen Anliegen, unsere zwei Zuchtkatzen sind Mutter und Tochter und lieben sich heiß und innig. Die ältere hat am 27.03. ihren Wurf zur Welt gebracht und ist eine vorbildliche Mama. Aber.... seit gestern fängt nun unsere zweite Katze, die Anfang Mai ihren Wurf erwartet, sich ebenfalls um die Kitten zu kümmern, sie putzt sie und lässt sich auch an ihren Zitzen nuckeln. Es kommt noch keine Milch, stört aber weder Katze noch Kitten. Auch die Mama liegt ganz entspannt mit im Körbchen und putzt alle, auch ihre erwachsene Tochter. Harmonie pur:pink-heart:

Allerdings habe ich etwas Angst ob das ständige nuckeln bei der trächtigen Katze zu vorzeitigen Wehen oder einer Frühgeburt führen können.

Ich hoffe ihr könnt mir helfen oder von ähnlichen Erfahrungen berichten.

Danke schon mal an alle die Antworten
 
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MäuschenK.

MäuschenK.

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Was sagt denn dein Mentor?
 
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labom

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Ich habe zwei Züchter die mich wirklich ganz toll unterstützen! Die eine meint sie hätte noch nie getrennt und das sowas bei ihr auch schon vorkam. Die andere meinte eben dass ein Risiko für vorzeitige Wehen bestehen kann. Bin also genauso weit wie vorher ;-)
 
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labom

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Warum sollte es nicht normal sein?
 
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chinchillas123

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Sind 2 Würfe zeitlich so eng aneinander eigentlich normal?


Was spricht dagegen? Es ist nicht ein und die selbe Katze, die binnen 4-8 Wochen zwei Würfe hat, bzw. direkt nach dem ersten Wurf sofort den zweiten Wurf, sondern es sind zwei unterschiedliche Tiere.

Gibt genug Züchter, die das machen und gleichzeitig zwei Würfe haben, auch im Bereich der Hunde.
Ich sehe darin nichts verwerfliches.

Oder ist das Thema eh allgemein ein Reizthema, weil jemand "züchtet" und man ja doch lieber Katzen aus dem Tierschutz nehmen sollte? ;)
 
Calabrone

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Genau, warum soll das nicht normal sein :rolleyes: Im Gegenteil das hat auch einige Vorteile ;)


Ich habe bisher nur gehört, dass es keine Rolle spielt, wenn bei der trächtigen Katze genuckelt wird, aber fragste 10 Leute bekommste 15 Meinungen und wer hat nun recht? Aber wer würde sich einmischen und das verhindern, wenn die Katzen draußen das auch so machen? Keiner und deshalb glaube ich denen, die sagen, dass es OK ist.
 
Chrianor

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Genau, warum soll das nicht normal sein :rolleyes: Im Gegenteil das hat auch einige Vorteile ;)

Jupp, gibt Kohle :cool: Muss man das eigentlich dem Finanzamt melden, als Nebeneinkünfte/Selbständigkeit oder so? Können ja bei bestimmten Rassen mehr als 600€ pro Kitten sein :confused:
 
Maiglöckchen

Maiglöckchen

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Jupp, gibt Kohle :cool: Muss man das eigentlich dem Finanzamt melden, als Nebeneinkünfte/Selbständigkeit oder so? Können ja bei bestimmten Rassen mehr als 600€ pro Kitten sein :confused:

Klar muss man das, Und ich denke, die meisten seriösen Züchter machen das auch. Du wirst dann vermutlich wie jeder Selbständige auch eine Gewinn- und Verlustrechnung aufstellen, unter dem Strich wird dann zumindest bei "normalen" Rassen (mit normalen Preisen) und wirklich seriöser Zucht nicht mehr so viel übrig bleiben, was zu versteuern ist.
 
Calabrone

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  • #10
Jupp, gibt Kohle :cool: Muss man das eigentlich dem Finanzamt melden, als Nebeneinkünfte/Selbständigkeit oder so? Können ja bei bestimmten Rassen mehr als 600€ pro Kitten sein :confused:


Ja kann man dem Finanzamt melden, werden die aber kein Interesse daran haben, es sei denn man ist eine Großzucht. Also bei hatten sie kein Interesse daran.
 
Chrianor

Chrianor

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  • #11
Klar muss man das, Und ich denke, die meisten seriösen Züchter machen das auch. Du wirst dann vermutlich wie jeder Selbständige auch eine Gewinn- und Verlustrechnung aufstellen, unter dem Strich wird dann zumindest bei "normalen" Rassen (mit normalen Preisen) und wirklich seriöser Zucht nicht mehr so viel übrig bleiben, was zu versteuern ist.

Uiuiui, da kommen einem ja bei den vielen Vermehrerangeboten in den ebay-Kleinanzeigen die fiesesten Gedanken :cool:
Aber das wird jetzt zu OT :rolleyes:

(TE, das ist nicht auf dich bezogen!)
 
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neko

neko

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  • #12
Mh, ich kenne das bei Streunerkolonien zumindest die Katzen mit Kitten sich gegenseitig unterstützen und auch die Kitten der anderen säugen.

In wie weit das ok ist, wenn das eine Katze macht, die noch wirft, weiss ich nicht recht.
Ich denke dabei an das Collostrum, das ja eigentlich in den frisch geborenen eigenen Kitten landen sollte und nicht in den jetzt schon anwesenden...
Aber vielleicht kommt da eh nicht wirklich viel raus und die richtige Milch schiesst erst kurz vor der Geburt ein?

Vielleicht versuchst du mal Literatur zu finden, in wie weit für Katzenjunge die erste Milch der Mutter wichtig ist, oder ob das bei Katzen nicht so viel ausmacht, wenn sie keine bekommen.
Bzw. du erfragst dir mal die Einschätzung, ob es Sinn machen würde den bald geborenen Kitten am Anfang gekauftes Collostrum mit zu füttern (Wäre dann aber natürlich nicht von der Katze... also eventuell auch relativ sinnfrei, was Immunitätsvermittlung betrifft)

Grüsse und berichte mal, wie es weitergeht, so ein Sozialverhalten ist sehr spannend.

neko
 
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Sidala

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  • #13
Uiuiui, da kommen einem ja bei den vielen Vermehrerangeboten in den ebay-Kleinanzeigen die fiesesten Gedanken :cool:
Aber das wird jetzt zu OT :rolleyes:

(TE, das ist nicht auf dich bezogen!)

Die meisten Züchter die ich kenne sind irgendwann von *Tierschützern* oder -kommt häufiger vor- von netten Züchterkollegen beim Finanzamt angezeigt worden.
Deshalb wird dir normalerweise am Anfang einer Zucht von deinem Mentor gesagt wie wichtig so eine Steuererklärung sein kann.

Topic: Das Nuckeln hat mir zumindest eine Züchterin berichtet- soweit ich weiß hat sie nichts dagegen unternommen und der Wurf kam ganz normal zur Welt.
 
Nike74

Nike74

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  • #14
Was spricht dagegen? Es ist nicht ein und die selbe Katze, die binnen 4-8 Wochen zwei Würfe hat, bzw. direkt nach dem ersten Wurf sofort den zweiten Wurf, sondern es sind zwei unterschiedliche Tiere.

Gibt genug Züchter, die das machen und gleichzeitig zwei Würfe haben, auch im Bereich der Hunde.
Ich sehe darin nichts verwerfliches.

Oder ist das Thema eh allgemein ein Reizthema, weil jemand "züchtet" und man ja doch lieber Katzen aus dem Tierschutz nehmen sollte? ;)
Also im Hundebereich wirst du keinen seriösen Züchter finden der 2 Würfe gleichzeitig hat..:) Da kenn ich mich zufällig besser aus :)

Und ich hab kein Problem mit seriöser Zucht, keineswegs. Ich stell es mir nur schwer vor auch bei Katzen, obwohl ich die Vorzüge altersgemischer Gruppen schätzen würde, ist es ja später sehr unrealistisch dei Katzenwelpen in eine eben solche Haltung zu vermitteln. Aber hilft natürlich bei einem anständigem Sozialverhalten..:)
 
Al27

Al27

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  • #15
OT:

Jupp, gibt Kohle :cool: Muss man das eigentlich dem Finanzamt melden, als Nebeneinkünfte/Selbständigkeit oder so? Können ja bei bestimmten Rassen mehr als 600€ pro Kitten sein :confused:

" ... man konkretisiert das tierschutzgesetz in der form, dass bei der haltung von mindestens fünf fortpflanzungsfähigen katzen oder bei mindestens fünf würfen pro jahr nach paragraph 11 abs. 1 nr. 3a tierschutzgesetz i.V.m. Nr. 12.2.1.5.1 der allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Durchführung des Tierschutzgesetzes vom 9.2.2000 in der regel von einer gewerbsmässigen zucht auszugehen ist. gewerbsmässig handelt nach nr. 12.2.1.5 der verwaltungsvorschrift, wer die zucht selbständig, planmässig, fortgesetzt und mit der absicht der gewinnerzielung ausübt ..."

Kater gehören nicht dazu ;) (also ab 5. Zuchtkatze).

Bei den Vermehrern (Kleinanzeigen Ebay) wäre wohl das Jobcenter interessanter ;)
 
Calabrone

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  • #16
Also im Hundebereich wirst du keinen seriösen Züchter finden der 2 Würfe gleichzeitig hat..:) Da kenn ich mich zufällig besser aus :)

Siehst du, so unterschiedlich können die Welten sein ;) Die Katzen helfen sich in der Regel und entlasten sich gegenseitig. Es ist ja sogar oft so, dass Katzen die keine Babys haben mit in der Wurfkiste liegen und Babys sauber halten. Na umso besser wenn 2 Mütter da sind, denn dann kann eine mal eine längere Pause machen und die andere kümmert sich um die ganze Bande und kann auch säugen - funktioniert wirklich prima. Und je mehr Wuselis die Kleinen zum raufen und toben haben desto besser, auch für das Sozialverhalten!



@Al27

Ja genau und deshalb hatte das Finanzamt und er Amtsvet bei mir abgewunken, weil es nie 5 potente Mädels waren. Nicht Steuer- und Meldungspflichtige Liebhaberei (oder so, habe es leider vergessen) nannte sich das wohl.
 
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Iuno

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  • #17
Also im Hundebereich wirst du keinen seriösen Züchter finden der 2 Würfe gleichzeitig hat..:) Da kenn ich mich zufällig besser aus :)

Das ist doch Quatsch.
Ich kenne so einige Züchter, die mehrere Hündinnen haben und diese gleichzeitig decken lassen. Zumal Hündinnen, die im Rudel leben, oft gleichzeitig läufig werden.

Aktuell: Havaneser aus Ratingen, musst du selber googeln

Dann gibt es noch eine supertolle Zucht in Hof, da gibt es auch manchmal mehrere Würfe.
Was soll daran schlimm sein?:wow:


Und immer dieser Neid hier:
"Ist auch das Finanzamt informiert?"
" Na, das lohnt sich aber finanziell ....":dead:
 
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chinchillas123

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  • #18
Also im Hundebereich wirst du keinen seriösen Züchter finden der 2 Würfe gleichzeitig hat..:) Da kenn ich mich zufällig besser aus :)

Mmh, dann sind meine seriösen Züchter wohl KEINE seriösen Züchter, denn ich kenne mehrere, die definitiv unter einem Verband züchten, in der entsprechenden Rasse einen sehr guten Ruf genießen, top Aufzuchten haben, entsprechende Anforderungen mit Vorkontrollen an den neuen Halter haben, nicht jedem daher gelaufenen Menschen einen Hund verkaufen, sich die neuen Besitzer der Hunde wirklich aussuchen können, etc und auch schon parallel 2 Würfe liegen hatten ;)

Das ist doch Quatsch.
Ich kenne so einige Züchter, die mehrere Hündinnen haben und diese gleichzeitig decken lassen. Zumal Hündinnen, die im Rudel leben, oft gleichzeitig läufig werden.

Aktuell: Havaneser aus Ratingen, musst du selber googeln

Dann gibt es noch eine supertolle Zucht in Hof, da gibt es auch manchmal mehrere Würfe.
Was soll daran schlimm sein?:wow:


Und immer dieser Neid hier:
"Ist auch das Finanzamt informiert?"
" Na, das lohnt sich aber finanziell ....":dead:

Danke dir :)

Zumal eine gut betriebene Zucht KEIN gewinnbringendes Geschäft ist, bei dem man mal eben mehrere tausend Euro raus bekommt und horende Gewinne einfährt. Aber gut, das will eh niemand hören.
 
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Nike74

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  • #19
Mmh, dann sind meine seriösen Züchter wohl KEINE seriösen Züchter, denn ich kenne mehrere, die definitiv unter einem Verband züchten, in der entsprechenden Rasse einen sehr guten Ruf genießen, top Aufzuchten haben, entsprechende Anforderungen mit Vorkontrollen an den neuen Halter haben, nicht jedem daher gelaufenen Menschen einen Hund verkaufen, sich die neuen Besitzer der Hunde wirklich aussuchen können, etc und auch schon parallel 2 Würfe liegen hatten ;)

Doch ich kenn solche Zuchten auch..:)
Und auch die Probleme die das geben kann vor allem im Großhundebereich und bei anspruchsvollen Rassen darum wird ein vernünftiger Züchter ...ausser er hat Zwingerhaltung wie im Schlittenhundbereich zu finden ist..da hört man auch von einigen die machen super Arbeit, kenn ich aber leider nicht persönlich....., das ist auch nochmal was anderes..aber im Familien/Zuchthundebereich wirst du sehr sehr schwer nen guten Züchter finden der mehrere Würfe hat und die Zucht auch wirklich anständig mit allem drum und dran führt...mit Dingen die einem Wichtig sein sollten, vor allem wenn man eine Moderasse nimmt, die schon vom Verschleiss geprägt ist..


Wenn das dann nämlich Züchter von populären Rassen sind, dann wirds richtig lustig bei Rückläufern und Problemen im ach so lustigen alters-und Geschlechtsgemischten intakten Rudeln, da werden genug unter der Hand dann Hunde hin und hergeschoben...:)

Ich kenn genug Hintergrundstories von Züchtern und Zuchtverbände und der interne Wettbewerb sind ebenso dreckig wie manche Züchter die garnicht genug Produkte auf den Markt werfen können.

Schaut euch doch um bspl bei Labradorzüchtern, findeste überall...eingetragene, mit Papieren alles sieht schicki aus....aber find mal nen guten Züchter...*augenroll..
Ist schon schlimm wenn die ohne Pause produzieren, die Abstriche die dann bei der Haltersuche gemacht werden sind schrecklich..

Ich würd auch gernmal nen Doggenzüchter mit 2 Würfen gleichzeitig sehen..^^
Muss ich nachher gleich mal erzählen, die lachen sich schlapp schon vom Platz her kenn ich keinen Züchter der das leisten könnte in einer Familienzucht..mag es geben, ich kenn keinen und keinen der das machen wollen würde...
Du findest eh viel schwerer heute gute Halter..das kommt zu allem ja noch oben drauf.....zu der ganzen Arbeit die man Vor, dabei und Nachher hat..denn mit Abgabe hört eine gute Zucht ja nicht komplett auf.
Da gibts dann regelmäßige Wurftreffen, manche machen sogar Hundeschule zusammen, kenn ich auch schon Züchter die zumindest dazu anregen.

Und Kleinhunde, wie zb der Bolonka..leider ja auch gerade sehr in Mode kommend..klar von so Zwergen kannste vielleicht sogar in einer 3 RaumWHg 2 Würfe haben..auch da kenn ich mittlerweile genug schwarze Schafe auch..das kommt halt mit der Mode..:(
Und auch darum läuft es unter weniger ist am Ende mehr..

Dann muss der Welpe plötzlich früher abgeholt werden wie besprochen mit haarsträubender Argumentation.. weils doch zu viel Unruhen im ach so Clever zusammengestellten Rudel gibt..oder weil man kein Bock auf den Stress hat..sowas findet sich auch zu Hauf in den Zuchtverbänden..alles supi.

Um eine Labradorzüchterin zu zitieren, die aus der aktuellen Situation heraus die Zucht eingestellt hat:
"Du hast in jedem Wurf den einen Welpen gehabt wo wo du hinterher enttäuscht wurdest von den Haltern und das bei der Masse an Hunden dieser Rasse die auf dem Markt sind und für weniger verschleudert werden...dann das Geschmoddere mit der Gesundheit bei der Rasse...dafür die jahrelange Arbeit im Vorfeld?Ich kann das nicht mehr vertreten"

Sie hatte nie mehr als einen Wurf pro Jahr, weil das sind wenn man an den Hunden nichts verdienen will und nen normalen Beruf nebendran hat, viele Wochen Vorarbeit, passenden Rüden suchen, einfliegen lassen oder hinfahren..gute Deckrüden bei Moderassen sind rar..dann muss es klappen, die ganzen Voruntersuchungen, dann die 10-zt 16 Wochen Welpenaufzuchtm später Neuhundehalterbegleitung...wenn so ein Wurf im Schnitt..lass es nur 5 Welpen sein..dann haste damit Monate intensive Arbeit..und auch ein intaktes Rudel übernimmt nicht die ersten wichtigen Aufgaben die nur der Züchter leisten kann..wie HB Gewöhnung, Stubenreinheit, etc et c...


Die Labradorzüchter die ich kenne mit 2 Würfen manchmal paralel..die sind auch nur Semi zu empfehlen..da geht dann so ein Hund mit Abstrichen auch an Leute was ein Züchter mit wirklicher Liebe und Hingabe zur Rasse nie tun würde..weil soviel potenziell gute Interessenten gibts dann doch nicht.
Und ob der Hund dann zur fetten Sofakartoffel wird, spielt dann keine Rolle mehr wenn der Welpe weg ist..das ist dann halt so..kenn ich auch Züchter die sagen knallhart, das wenn sie deshalb zu züchten aufhören würden, ja die Rasse aussterben würde..da packste dir doch nur noch an den Kopp..

Da haste es als bsplw Border Terrier Züchterin einfacher..da ist die Nachfrage eher gering, die Rasse ist kernig gesund und wird vor allem von jagdambionierten Menschen gern genommen. Da muss Zucht noch richtig Spaß machen...

Wobei ein guter Interessent nur bei guten Züchtern kauft und dafür auch Strecken fährt oder Monate wartet.
Bei Labrador, Bolonka und anderen muss man das nicht..man fährt einfach 20 min und wartet paar Wochen ^^
 
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doppelpack

doppelpack

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  • #20
Ich finde es recht schwierig, sich bei Hunden um 2 oder gar mehr Würfe parallel zu kümmern. Je nach Hunderasse 5-10 Welpen pro Wurf, da ist man mit Leinentraining, Sauberkeitserziehung usw. aber schon sehr gut beschäftigt.
Bei Katzen stelle ich mir das einfacher vor, wenn es nicht so pflegeintensive Katzen sind. zB mit 15 Perserkitten hätte man mit Kammtraining, Augen usw. auch viel zu tun.
Zur Frage: Dass sich die Muttertiere auch um die nicht eigenen Welpen kümmern, ist normal. Ein Verhindern durch Eingreifen oder Wegsperren wäre stressiger und würde ich deshalb nicht machen.
 
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