Reinen Freigänger adoptieren

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Agila

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  • #264
Genau: Alles meins.... :love:.
Wer will wetten, dass Nunu ein Kandidat für unter-der-Bettdecke-an Dosi-gekuschelt-schlafen ist?

Natürlich muss man das als Dosi mögen, aber ich fand das immer ganz was Besonderes. Außerdem kann man sich besser umdrehen, als wenn sie einem die Beine blockieren...

Agila
 
Vyshr

Vyshr

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  • #265
Wer will wetten, dass Nunu ein Kandidat für unter-der-Bettdecke-an Dosi-gekuschelt-schlafen ist?
Davon habe ich zwei und bin mir immernoch nicht sicher, wer für die Kratzer an meinen Beinen verantwortlich ist 😅 Heute morgen ist da wie durch Zauberhand ein richtig schlimmer aufgetaucht, den ich mehr schlecht als recht auswaschen konnte, weil sich schon Schorf gebildet hat 🙈
 
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Agila

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  • #266
Meine Katzen legten sich an die Brust oder den Rücken, wenn ich mich umgedreht hab, nicht an die Beine. Und ja, einen Kratzer hatte ich auch ab und zu, aber nie schlimm.

Agila
 
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Besucherkater

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  • #267
Genau: Alles meins.... :love:.
Wer will wetten, dass Nunu ein Kandidat für unter-der-Bettdecke-an Dosi-gekuschelt-schlafen ist?

Natürlich muss man das als Dosi mögen, aber ich fand das immer ganz was Besonderes. Außerdem kann man sich besser umdrehen, als wenn sie einem die Beine blockieren...

Agila
Huhu, es war tatsächlich etwas unbequem vorletzte Nacht aber es war trotzdem so schön sein Vertrauen so zu spüren. Ich würde mich freuen wenn er mit unter die Decke kommt irgendwann. Letzte Nacht war er am Fußende. Da hatte er und ich volle Bewegungsfreiheit. Wir sind halt gerade noch am ausprobieren oder besser gesagt er ist am Ausprobieren. 😁
 
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Tigress21

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  • #268
Da er eine Handaufzucht ist, würde ich im Blick behalten, ob er nicht, sobald er sich richtig eingewöhnt hat, ZU besitzergreifend wird (und dann evtl. zu Verhaltensproblemen wie Aggression gegen Besuch oder Unsauberkeit neigt). Auch sowas könnte der Grund sein, dass die Vorbesitzer so einen süßen, kuscheligen Kerl nach draußen verbannt haben.

Aber falls dem so sein sollte, würdest du ihm bestimmt auch dabei helfen können, und ihn mit einem passenden Kater vergesellschaften :)
Ich freue mich total für dich und Nunu, dass ihr zueinander gefunden habt :love:
 
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Besucherkater

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  • #269
Huhu, es läuft weiterhin recht gut bei uns. Gestern war eine Freundin zu Besuch und Nunu kam zu ihr und hat sich sogar streicheln lassen. 😊 Nur ist mir seit gestern aufgefallen, dass er meine Füße und Hände als Beute sieht. Wenn ich ihn streicheln möchte hebt er schon die Pfote. Ich fasse ihn selten an und lasse ihn kommen. Letzte Nacht hat er mit meinen Beinen spielen wollen und hat meine in die Decke gepackten Füße gebissen. Das war nie bösartig gemeint, sondern spielerisch. Ich habe dann laut nein gesagt und ihn schweren Herzens vor die Schlafzimmertür für den Rest der Nacht gesetzt, was ohne Protest von ihm akzeptiert wurde. Heute Morgen haben wir wieder schön zusammen gespielt und er hat es mir anscheinend auch nicht übel genommen. Nur bin ich jetzt bei Berührungen extrem verunsichert. Ich habe meine Hände und Füße nie zum Spielen eingesetzt. Mir ist aufgefallen, dass er beim spielen öfters auf meine Hände schaut wenn ich zum Beispiel die Angel halte. Ich weiß, da wäre ein Spielkumpel jetzt gut und ich bin auch geneigt mir jetzt doch eine zweitkatze zu holen, auch wenn ich einen Heiden Respekt davor habe, aber jetzt im Moment ist das keine Option für mich.
Habt ihr vielleicht noch Tipps wie ich gut damit umgehen kann? War es ok wie ich letzte Nacht reagiert habe?
 
Wildflower

Wildflower

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  • #270
Am besten ist, wenn du versuchst es zu ignorieren wenn er deine Zehen attakiert. Ich weiß, ist nicht einfach. Am Besten ist, wenn er im Bett ist, die Zehen still zu halten, nicht reagieren, wenn er angreift (du hast hoffentlich die Bettdecke dazwischen), dann wird das irgendwann uninteressant. Es ist die Bewegung die den Jagdinstinkt weckt ;)

Was du mit den Händen machen kannst, dazu fällt mir gerade nichts ein, außer ihm keinen Jagdreiz zu geben🤔
 
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Agila

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  • #271
Huhu, es läuft weiterhin recht gut bei uns. Gestern war eine Freundin zu Besuch und Nunu kam zu ihr und hat sich sogar streicheln lassen. 😊 Nur ist mir seit gestern aufgefallen, dass er meine Füße und Hände als Beute sieht. Wenn ich ihn streicheln möchte hebt er schon die Pfote. Ich fasse ihn selten an und lasse ihn kommen. Letzte Nacht hat er mit meinen Beinen spielen wollen und hat meine in die Decke gepackten Füße gebissen. Das war nie bösartig gemeint, sondern spielerisch. Ich habe dann laut nein gesagt und ihn schweren Herzens vor die Schlafzimmertür für den Rest der Nacht gesetzt, was ohne Protest von ihm akzeptiert wurde. Heute Morgen haben wir wieder schön zusammen gespielt und er hat es mir anscheinend auch nicht übel genommen. Nur bin ich jetzt bei Berührungen extrem verunsichert. Ich habe meine Hände und Füße nie zum Spielen eingesetzt. Mir ist aufgefallen, dass er beim spielen öfters auf meine Hände schaut wenn ich zum Beispiel die Angel halte. Ich weiß, da wäre ein Spielkumpel jetzt gut und ich bin auch geneigt mir jetzt doch eine zweitkatze zu holen, auch wenn ich einen Heiden Respekt davor habe, aber jetzt im Moment ist das keine Option für mich.
Habt ihr vielleicht noch Tipps wie ich gut damit umgehen kann? War es ok wie ich letzte Nacht reagiert habe?
Das Erbe der Handaufzucht. Wenn sie noch mit ihren Milchzähnen knabbern und ihnen nicht beigebracht wird, dass das tabu ist, wie sollen sie es später wissen? Aber das lässt sich sicher bearbeiten. Du kriegst sicher noch jede Menge hilfreiche Beiträge, von Usern, die da mehr Erfahrung haben als ich. Ich finde, ein Katzenkumpel löst das Problem nicht. Das wäre eine Überforderung von euch allen im Moment.

Mein Rat ist, zunächst Streicheln und Spielen strikt zu trennen. Nicht anfassen, wenn er aufgeregt und in Spiellaune ist. Maßregeln hilft bei Katzen oft nicht so viel, besser ist positives Verstärken von gewünschtem und ignorieren von unerwünschtem Verhalten. Das sagt sich immer so leicht, ist im Prinzip aber der Weg. Wenn du ihn rausschmeißt, versteht er das wahrscheinlich nicht, weil er sich ja keiner Schuld bewusst ist und es nicht verknüpfen kann. Eine Unmutsäußerung kann vielleicht schon eher helfen, aber wie gesagt, besser ist positive Verstärkung.

Ich würde dir Clickern sehr ans Herz legen. Damit kannst du Verhalten gut modulieren. Nicht dass du mit dieser Übung anfangen solltest, aber im Prinzip wäre das Training, wenn er beim Schmusen, Spielen zwickt, löst er kein Futter aus, sonst schon. Ihm Augaben zu stellen, lenkt ihn vielleicht auch davon ab, zuzuzwicken, weil er andere Aufgaben hat.

Vorerst würde ich empfehlen, dir Handschuhe anzuziehen, wenn du ihn streichelst, damit dein Unbehagen euch nicht behindert und es dir nicht weh tut, wenn er beißt. Wenn er beißt, ist es eigentlich besser, du gehst, als ihn wegzuschicken, aber das ist im Bett natürlich schwierig.

Ich hoffe, es war was Hilfreiches dabei, aber Clickern wäre wirklich gut und das ist auch nicht so schwer. DAs Prinzip ist einfach, click, Leckerchen und mit einem Targetstab kannst du ihn auch auf genug Abstand halten.

Agila
 
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Besucherkater

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  • #272
Vielen lieben Dank euch beiden! Das sind wirklich hilfreiche Tipps!
über das Clickern habe ich auch schon einiges gehört und möchte es unbedingt auch ausprobieren. Werde heute noch zu fressnapf und zum Futter Haus fahren und schauen, ob sie das da haben. Es gibt ja auch online einige Infos dazu.
Das mit dem Kumpel sehe ich gerade auch so und war erleichtert, dieses Bauchgefühl von dir, Agila, bestätigt zu bekommen! Ich möchte ihn noch mehr sich eingewöhnen lassen und ich möchte ihn auch noch besser kennenlernen. Er braucht meine Aufmerksamkeit gerade und wenn ich mir vorstelle diese auf zwei Katzen zu verteilen wäre ich tatsächlich überfordert. Ich lerne gerade auch jeden Tag über Katzen erhalten und Haltung dazu, so dass die Idee eines zweitkumpels mir auch erst später möglich erscheint.
Handschuhe werde ich mir auch im Baumarkt besorgen und das positive everstärken und weggehen beherzigen.
Super, dass ihr mir so schnell Tipps geben konntet. Vielleicht gibt es ja auch noch weitere Ideen. 🌷
 
Schnitte76

Schnitte76

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  • #273
Huhu, es läuft weiterhin recht gut bei uns. Gestern war eine Freundin zu Besuch und Nunu kam zu ihr und hat sich sogar streicheln lassen. 😊 Nur ist mir seit gestern aufgefallen, dass er meine Füße und Hände als Beute sieht. Wenn ich ihn streicheln möchte hebt er schon die Pfote. Ich fasse ihn selten an und lasse ihn kommen. Letzte Nacht hat er mit meinen Beinen spielen wollen und hat meine in die Decke gepackten Füße gebissen. Das war nie bösartig gemeint, sondern spielerisch. Ich habe dann laut nein gesagt und ihn schweren Herzens vor die Schlafzimmertür für den Rest der Nacht gesetzt, was ohne Protest von ihm akzeptiert wurde. Heute Morgen haben wir wieder schön zusammen gespielt und er hat es mir anscheinend auch nicht übel genommen. Nur bin ich jetzt bei Berührungen extrem verunsichert. Ich habe meine Hände und Füße nie zum Spielen eingesetzt. Mir ist aufgefallen, dass er beim spielen öfters auf meine Hände schaut wenn ich zum Beispiel die Angel halte. Ich weiß, da wäre ein Spielkumpel jetzt gut und ich bin auch geneigt mir jetzt doch eine zweitkatze zu holen, auch wenn ich einen Heiden Respekt davor habe, aber jetzt im Moment ist das keine Option für mich.
Habt ihr vielleicht noch Tipps wie ich gut damit umgehen kann? War es ok wie ich letzte Nacht reagiert habe?
 
Schnitte76

Schnitte76

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  • #274
Hips, hat nicht geklappt.
Wir haben auch so eine Fuß- und Handspielerin (bzw. will sie das gerne).
Ich sag eben auch nein, setz sie weg oder hol etwas, womit sie Raufen kann (Schmuserolle, Küchentuch mit Knoten drin usw.)
Clickern würde dir ja schon empfohlen👍
 
Poldi

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  • #275
Hallo Besuchskater. Ich kann dir sagen das du das Verhalten nicht aus dem Kater bekommen wirst. Es ist ein normales Spielverhalten, das er normalerweise mit einem anderen Kater ausleben würde. Kann es aber nicht, also versucht er es bei dir.
Du kannst ihn vor die Tür setzen, Nein sagen und konsequent wegsetzen ist auch sinnvoll, das musst du immer wieder machen. Und hoffen das seine Langeweile und Frustation nicht in Zerstörung und Wildpinkeln umschlägt.
Wie sieht es mit der Konzentration vom Zwerg aus? Könntest du da Clickern? Geistige Auslastung machen?

Mein erster Kater vor 21 Jahren kam vom Pferdehof, recht jung. Er war bei mir keine Einzelkatze, es gab noch eine zwei Jahre ältere Kätzin. Lucky war Freigänger, damals noch ohne Katzenklappe, er war mein Schmusebusi, Herzbube, trotzdem hatte er die Neigung sich plötzlich aus dem Nichts in die Arme und Beine zu verbeißen. Ich habe da einige Narben von zurück behalten.
Auch gab es von ihm Zerstörungen von Sofa und Tapeten, trotz Freigang.
Heute weiß ich das Lucky ein Partnerkater zum raufen gefehlt hat.
Nach Lucky und Tabby habe ich nur noch Mehrkatzenhaltung, von den Katzen hatte noch keine die Anwandlung, sich in Arme und Beine zu verbeißen.
 
minna e

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  • #276
handschuhe würd ich nicht machen. ich denke, irgendwie umleiten auf spielzeug. wedel, angeln etc. um ihn eben von den händen wegzulenken.

ich denke, ihm ne auszeit zu gönnen, wenn er die zehen angreift ist okay gewesen. sonst schließe ich mich dem tipp an, da versuchen zu ignorieren und still zu halten. das ist schwer, ich weiß ^^
 
Cat_Berlin

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  • #277
Im Kittenalter der Zwillinge und später auch bei Tari, der da schon 10 Monate alt war, hat kurz "au!" quietschen gut geholfen. Dann Hand/Fuß wegnehmen und Katze kurz ignorieren.
Das hat keine Woche gedauert, dann war es Geschichte.
Aber Nunu ist ja älter, da dauert das sicher etwas länger. Und er hat auch niemand anderen, mit dem er wie ein Kater spielen kann.
Versuchen würde ich es trotzdem.
 
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Besucherkater

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  • #278
Oh wow, das sind alles ganz hilfreiche Tipps! Vielen lieben Dank, ich werde vor allem das Ignorieren verinnerlichen. Seine Konzentration würde ich als gut einstufen. Gut, beim Fummelbrett hat er null Ausdauer, aber bei anderen Spielen ist er immer gut dabei.
Ich werde auf jeden Fall das Clickern anfangen.
 
Verosch

Verosch

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  • #279
Bei uns will Jack (derKater) beim ausgiebigen streicheln auch manchmal anfangen an zu kämpfen /raufen. Er liegt dann auf dem Rücken und kommt dann auch mit Pfoten und Krallen. Bei ihm merkt man es aber im Normalfall, wann es kippt, dann streichel ich ihn wieder am Köpfchen oder er bekommt den Kong Link zum Kong zum kämpfen zwischen die Pfoten. Den haben wir auch immer beim Bürsten griffbereit, da will er dann auch immer kämpfen…
Handschuhe würde ich auch nicht machen, er soll ja auch keine Angst vorm streicheln bekommen…
 
Lumipallo

Lumipallo

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  • #280
Hier gibt es auch eine Katze, die sehr gern ihre Menschen anrauft, auch wenn ihr Beißen absolut nicht weh tut, mag ich es dennoch nicht.
Für sie habe ich diverse kleinere Plüschtiere auf der Couch liegen, welche ich dann als Raufpartner nutze.
Sie hat drei Freunde hier, hilft aber nicht, weil die zwei davon, die gerne raufen, nicht mit ihr raufen. 🤷
Im Bett wird anraufen von uns ignoriert,
wird aber trotzdem immer mal kurzzeitig von ihr ausprobiert.
 
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