Raufbolde

Mepa

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2 März 2007
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Hallo Ihr Lieben,

jetzt muß ich doch mal über ein Problem schreiben, von dem ich eigentlich dachte, es einigermaßen im Griff zu haben.
Das letzte Ereignis hat mir gezeigt, daß dem wohl nicht so ist.

Mein Kater ist jetzt 6 Jahre alt und seit 2 Jahren Freigänger.

Von Anfang an kam er immer wieder mit kleinen Wunden oder Kratzern nach Hause.
Seit jetzt ca. 5 Monaten hat er ständig irgendwo Wunden, die richtig eitern.
Sie gehen richtig tief, es sind Wunden von den Krallen eines anderen Katers.
Wir meinen auch zu wissen, mit welchem Kater er sich anlegt ( dieser ist neu hergezogen vor eben ein paar Monaten ) , aber das hilft ja nicht.

Aufgrund seines langen und dichten Felles ( Maine Coon Mischling ) tut man sich sehr schwer, alles gleich zu entdecken.
Ich schneide das Fell um die Wunden weg, drücke sie aus, spüle sie mehrmals am Tag ( wie es mir möglich ist ) mit Octenisept.

Mit dieser Methode habe ich schon so einige WUnden in den Griff bekommen, aber vor ein paar Wochen hatte er einen geschwollen Vorderfuß, der ihm richtig weh getan hat. In der Klinik, nach Rasur und Röntgen stellte sich heraus, daß es ein Biss war. Er mußte Antibiotikum bekommen.
Vor ca. 2-3 Wochen hatte er eine WUnde an der Backe und hinterm Ohr. An der Backe drückte ich richtig viel Eiter raus, sie ging richtig tief, ist aber nach ner Woche gut verheilt, hingegen die Wunde am Ohr nicht richtig zugehen wollte. Er kratzte immer wieder dran rum, es floß immer wieder Eiter, ich spülte immer wieder.
Letztenendes hatte er vorletzten Sonntag hohes Fieber -> Klinik -> Blutvergiftung. -> jeden 2. Tag in die Klinik, das Fieber ging trotz Antibiose nicht richtig runter.

Seit 3 Tagen darf er wieder raus, da das Fieber weg ist, er frißt und trinkt, ist aber immernoch ein wenig angeschlagen.

Und heute - ja heute - nach 3 Tagen Freigang entdecke ich an der rechten Bauchseite eine tiefe Wunde, die einen doppelten Ausgang hat..
Viel Eiter kam nicht raus und er ist momentan noch antibiotisch abgedeckt, aber es ist doch zum Verrücktwerden..

Unsere Tierärztin sagt, daß viele ihrer Kunden/Pat. fast jeden Monat in die Klinik kommen, wenn die Katzen so rauflustig sind,
aber vielleicht ist unser Kater mit seinem Immunsystem ziemlich weit unten.

Ich bin mir sicher, daß so manche von euch auch so "Raufbolde" haben..
Was macht ihr ?
Octenisept?
Spült ihr mit einem anderen Mittel?

Ohje, wieder recht lang geworden - tut mir leid -
ich kann da fast nicht anders..

Vielen Dank,
Mepa.
 
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Barbarossa

Barbarossa

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20.674
Hallo Mepa,

wenn ich so was lese, dann bin ich richtig froh, dass hier in nächster Nähe keine anderen Katzen wohnen!

Früher war das anders. Moritz wurde beim ersten Freigang vom Nachbarskater Gilbert - der hatte nur noch zwei Zähne und war fast blind - zusammengebissen und musste vom TA behandelt werden. Maxi stakste kurz später mit einer ganz schlimmen Bissverletzung für 10 Tage mit Halskrause herum. Aber die Raufbolde sind alle weg. Später wurde Moritz dann selber zum Raufbold und terrorisierte Stella, die arme Nachbarskatze. Aber auch die sind weggezogen.

Katzen, die sich mal hierher verirren und weiter weg wohnen, werden systematisch vertrieben, so dass es hier seltenst zu Keilereien kommt. Die letzte liegt etliche Monate zurück, da war es ein junger Kater, der vor Moritz am Boden liegend um sein Leben quietschte.

Ich hoffe, dass dein Kater aus dem Schaden klug wird und den Raufereien künftig aus dem Weg geht.
 
Plum

Plum

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Mepa

Mepa

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2 März 2007
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48
Vielen Dank für eure Antworten!

Ich beneide euch drum, daß eure wohl nicht so rauflustig sind..
Anscheinend gibt es doch recht wenige, die solch rauflustige Kater haben..

@ barbarossa
Ja, ich denke auch, daß es einfach auf die Umgebung ankommt..
Als wir hierher zogen und der Kater rausdurfte hat er sein Revier erobert ( bei uns in der Umgebung gibt es recht viele Katzen) und unsere Nachbarn sagten, alle Katzen liefen nur noch geduckt an ihm vorbei.
Das tun sie wohl alle immernoch ( sagen die Nachbarn..)
Bis eben auf diesen neuen Kater, der frisch hierher gezogen ist..
Naja, ich habe Hoffnung..vielleicht lernt er..vielleicht lernen beide..

@ Plum
vielen Dank für den Tip!
Kann gut sein, daß sein Immunsystem durch die viele Antibiotika geschwächt ist..
Werd ich vielleicht probieren..
Kann ja nicht schaden..


Liebe Grüße,
Mepa.
 

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