Pankreatitis wird nicht besser

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Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
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Dachsi

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  • #121
Organic vet

Hallo Maiglöckchen, tut mir leid, bin erst heute wieder hier online. Organic vet Pute single protein habe ich bis jetzt in der Praxis, wo sie stationär behandelt wurde, gekauft. Die anderen Sorten mit Geflügel habe ich bestellt bei der Medipolis.de Versandapotheke, da war aber seinerzeit das single protein Pute, was ja bei Pankreatitis am bekömmlichsten ist, nicht lieferbar. Vielleicht ist das jetzt besser.
Liebe Grüsse, Dachsi
 
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Dachsi

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  • #122
Pankreatitis

Mir fällt noch ein, mein Kater hatte jahrelang Pankreatitis und hat sehr gut vertragen von animonda INTEGRA PROTECT sensitiv (Pute mit Kartoffeln) oder gleichwertig bei Fressnapf Pute/Kartoffel ich glaube von medica. Beides 100 g-Schälchen. Die 200 g Dosen von animonda sind sehr viel minderwertiger. Allerdings ist das Futter von Organic vet wohl schmackhafter.
Nochmals liebe Grüsse
 
Maiglöckchen

Maiglöckchen

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  • #123
Danke Dachsi, dann werde ich das auch mal testen.

Das Integra sensitive kennen wir :)

Und mich interessiert natürlich auch, wie es Eddie jetzt geht.
 
Mausebaer

Mausebaer

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  • #124
Hallo ihr Lieben,
uns hatte die Erkältung dahingerafft, daher erst jetzt wieder ein Beitrag. Mit Eddie geht es irgendwie zwei Schritte vor, einen zurück.
Wir waren vor einer Woche noch einmal beim Tierarzt zur Blutkontrolle. Die Werte waren alle recht gut, FPLi runter von 76 auf 50 im Vergleich zum Dezember-Wert, lediglich der Calcium-Wert war etwas hoch und die Thrombos erhöht, aber nicht im gefährlichen Bereich, Temperatur normal, Gewicht von 3300 hoch auf knapp 3600g. Leider hat Eddie, als wir vom Tierarzt wiederkamen, enorm gespeichelt, hatte richtige Speichelfäden wie Eiszapfen aus dem Mund hängen. Dabei hatte er überhaupt nichts beim Tierarzt bekommen. Sonst speichelte er immer nur so, wenn er eine Novalgin-Spritze bekommen hatte. Ich dachte noch, naja, vielleicht ist ihm schlecht vom Autofahren. Er hat normal und gut gefressen, sich dann allerdings am Nachmittag heftig erbrochen. Sah aus, als ob er etwa einen Tag nicht verdaut hat, so viel uns so unverdaut war es. Tja, ab da war es leider die letzte Woche wieder ein steiniger Weg.
Wir haben das Spezial-Leber-Trockenfutter wieder weggelassen, ihm nur Flüssignahrung gegeben und langsam wieder gesteigert mit Zufüttern von Spezial-Leber-Nassfutter. Die letzten zwei Tage hat er sich nach dem Nassfutter-Füttern immer eine Weile wie verrückt das Mäulchen geschleckt und sich versteckt. Heute kein Verstecken mehr und das Schlecken ist weniger. Das Schlecken am Beton hat auch aufgehört.
Aber sehr komisch ist: wir haben ihm den Verband wieder um den Hals gemacht, um die Wunde von der MAgensonde zu schützen, sonst kratzt er sich immer blutig. Er schüttelt immer häufiger den Kopf und fällt dann nach einer Seite um. Seine Hinterbeine sind sehr wackelig, sieht nicht so gut aus. Zwar hat er natürlich auch in der Klinik viel Muskelmasse abgebaut, aber ich habe das Gefühl, dass er trotz guter Fütterung im Moment eher ab- als zunimmt. *Seufz* - immer was Neues...oder wir sind mittlerweile auch paranoid.

Zu Medikamenten: Das Antibiotikum frisst er dankenswerterweise zermörsert mit Nassfutter. Gottseidank bekommt er jetzt nur noch eine halbe morgens und nicht mehr 1 1/2 Tabletten morgens und abends.
Den Leberschutz kriegen wir, egal wie, nicht in ihn rein - das muss fürchterlich stinken für ihn (für mich tut es das zumindest und er mag es nicht). Selbst mit Tablettengeber hab ich mir einen Biss eingefangen, aber die Tablette landete auch nach vielen Versuchen nur auf dem Küchenfußboden. Dann hatten wir stattdessen Saft gekauft, der für Hunde verwendet wird - keine Chance. Jetzt haben wir Malzpaste bestellt, die mit Mariendistelextrakt versetzt ist, die bekommen wir morgen. Mal sehen.
Beim Vit-B-Zusatz hatte ich das Gefühl, dass es ihm echt gut hilft, aber er frisst es sehr widerwillig. Er ist mittlerweile schon so panisch vor Tierarzt, Spritzen, Tabletten oder Medikamenten, dass kaum was geht, was er nicht will. Und gerade ist es eine Gratwanderung, ihm das Essen, dass er normalerweise frisst, nicht durch Medikamente zu vergälen und ihn misstrauisch zu machen, sonst frisst er wieder gar nicht mehr. Zum Tierarzt will ich ihn sehr ungern schleifen, wenn es nicht ganz ganz dringend ist, ich glaub, das schadet im Moment mehr als es nützt.

Falls jemand Gedanken zu dem Umfallen und zur Medikamentengabe hat, gern her damit :)

Viele Grüße
Mausebaer
 
ElinT13

ElinT13

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  • #125
Das ist ja ein Kampf für Euch alle! Armer Eddie. :verstummt:

Das Umfallen klingt für mich so auf die Schnelle nach einem Gleichgewichtsproblem an, vor allem wenn er den Kopf schüttelt. Ich muss da immer an eine Ohrenentzündung denken. Ob es stimmt, kann ich natürlich nicht sagen, aber das wäre vielleicht einen Check wert. Vielleicht hat noch jemand andere Ideen, was das noch sein könnte.
 
Mausebaer

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  • #126
Kleine Erfolgsmeldung: den Vit-B-Folsäure-Komplex frisst er, eingerührt in Joghurt :)
Juhuuu!
 
ElinT13

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  • #127
Ach, klasse!
Möge es so bleiben, toi toi toi!
 
Mausebaer

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  • #128
Hallo an alle!
Eddie gibt uns weiterhin Rätsel auf.
Den Vitamin-B-Komplex hat er jetzt ein paar Tage in wesentlich geringerer Dosierung als normal gefressen, in zwei Teelöffel Joghurt eingerührt. Die Malzpaste mit Mariendistelextrakt fraß er zwei Tage lang sehr widerwillig, jetzt kann man ihn damit jagen, und wir müssen es ihm ins Fell schmieren, damit er es ableckt.
Das Taumeln ist deutlich besser geworden, allerdings zeigt sich jetzt ein neues Verhalten. Sowohl nach Gabe des Vit B als auch nach Gabe des Mariendistelextrakts (wie wir jetzt mit einem "Provokationstest" rausfanden) dreht die Katze regelrecht durch:
Er hüpft aus dem Stand hoch, dreht sich dabei, leckt sich total hektisch im Nieren-/Beckenbereich und am Bauch, rennt weg, wirft sich auf den Boden und wälzt sich, kratzt sich am Hals, schaut sich panisch um mit riesigen Pupillen und rennt wieder weg und hüpft, zwischendrin atmet er immer wieder mit offenem Mund und angelegten Ohren hörbar ein und aus (klingt fast wie Fauchen). Ansonsten ist er aber auch so eher aufgedreht, will raus ins Freie, ist fast schon den ganzen Tag wach (sehr ungewöhnlich für ihn), spielt sehr aktiv und frisst mit Begeisterung das Nassfutter. Weil wir das von ihm aus den letzten Tagen und eigentlich auch von gesamt vorher nicht gewöhnt sind, ist das zwar schön, aber es macht mich auch etwas skeptisch.
Heute morgen hab ich einen riesigen Schreck gekriegt, weil er anscheinend so tief geschlafen hat. Er hatte die Augen nur halb geschlossen, die Nickhaut hat aber die Pupillen verdeckt, die Pfoten haben gezuckt, und ich hab ihn angesprochen, gestreichelt, leicht gerüttelt, und er hat wirklich 10 Sekunden gebraucht, um aufzuwachen. Am Anfang hat er überhaupt nicht reagiert. Ich war völlig panisch und dachte schon, er ist im Koma. Dann ist er endlich irgendwann aufgewacht, hat den Kopf gehoben und etwas gebraucht, dann gegähnt, und ist aufgestanden, um was zu Essen einzufordern.

Morgen haben wir einen Termin beim Tierarzt. Diese "Anfälle" machen mich total fertig, es ist wirklich schlimm anzusehen. Die Ärztin in der Uniklinik Leipzig sagte, für eine genaue Diagnostik müssten wir die Ohren ansehen um eine recht häufige Mittelohrentzündung auszuschließen, die Haut auf Parsiten untersuchen, den Calcium-Wert nochmal überprüfen, da der so hoch war, eine neurologische Untersuchung machen und den Ammoniak-Wert bestimmen, um eine hepatische Enzephalopathie auszuschließen. Letzteres hatte auch ich durch Recherche im Internet gefunden, ist anscheinend eine "Vergiftung" des zentralen Nervensystems durch körpereigene Stoffwechsel-Abbauprodukte wie Ammoniak, die entsteht, wenn die Leber den Abbau nicht mehr schafft.
Unser Tierarzt hier vor Ort ist nur auf die Abklärung einer neurologischen vs. Ohr-Variante gekommen. Wir lassen jetzt die Blutanalyse trotzdem erst mal bei uns vor Ort machen, um es für ihn so stressarm wie möglich zu halten.
Trotzdem hab ich nicht mehr so viel Vertrauen in unseren hiesigen Tierarzt, dieses anscheinend so schwere und komplexe Krankheitsbild zu behandeln. Ich bin froh, dass die Uniklinik Leipzig hier so offen ist und sich so gut kümmert. Wir hatten vor allem mit Frau Euler, Frau Töpfer, und einem Herrn/Frau Erdmann zu tun, und besonders Frau Töpfer, die Eddie auch operiert hat, kümmert sich gut und kompetent. Sie hatte ich auch am Telefon, und sie hat sich sehr viel Zeit genommen und sagte, wir sollen uns gern immer melden, sie ist sehr interessiert, wie es ihm weiterhin geht und im Zweifelsfall lieber gleich vorbeikommen als lang rumzudoktorn. Ich bin echt froh, dass es die Klinik und ihre Angestellten gibt!

Jetzt liegt er ganz friedlich auf dem Hocker und putzt sich ganz normal...
 
Medea1

Medea1

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  • #129
Ich kenne die TK in Leibig nicht, aber unabhängig davon würde ich bei einem so komplexen Krankheitsbild auch in eine Klink gehen. Dazu muss dein Haus TA gar nicht inkompetent sein, aber mein Hausarzt zB kann ja auch nicht alles und muss auch nicht alles können. Dafür gibt es dann halt Experten.

Mit Sirrah bin ich auch nur noch in der TK und nicht mehr bei meinem Haus TA (der bekommt die Berichte immer).

Ich drücke euch die Daumen.
 
Mausebaer

Mausebaer

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  • #130
Hallo an alle noch verbliebenen Mitleser!

Eddie geht es in einiger Hinsicht durchaus schon besser. Er hat riesigen Appetit und auch etwas zugenommen. Er hat sehr wache Phasen, in denen er viel spielt, und er geht auch schon wieder ein paar Minuten raus - bis der Nachbarskater kommt und ihn verjagt :sad:
In letzter Zeit sind einige Symptome dazugekommen, die nicht so einfach sind. Er hat häufiger erbrochen, immer am frühen morgen, und hat Durchfall. Allerdings zieht er sich nicht zurück und ist auch nach dem Erbrechen quietschfidel. Danach frisst er tagsüber völlig normal und behält alles drin. Wir glauben daher, dass es vom Trockenfutter kommt, von dem er immer mal 3-4 Krümel bekommen hat lassen das also jetzt weg.

Sorgen bereitet mir noch die hepatische Enzephalopathie. Symptome, insbesondere das Taumeln, sind besser geworden. Weiterhin hat er jedoch: extreme Schwankungen im Aktivitätsniveau, Juckreiz, Kopfschütteln und etwas taumeln, hohes Schlafbedürfnis, Aggression - diese Anfälle nach dem Essen sind fast weg.
Wegen der Gefahr der hepatischen Enzephalopathie sollen wir mit der Ernährung auf ein Protein-armes Futter umstellen und haben jetzt von Royal Canin das Nierenfutter gehabt und jetzt von VetConcept das Nierenfutter. Leider ist der Fettgehalt von dem über 5% (ich glaube bei knapp 8), was der Bauchspeicheldrüse nicht so gut tut. Das könnte den Durchfall begünstigen.

Kennt jemand Futter mit niedrigem Proteingehalt und niedrigem Fettgehalt für eine kombinierte Leber-BSD-Problematik?
Oder etwas, um dem Durchfall etwas entgegenzuwirken, was nicht auf die Leber geht, aber die Antibiotika nicht ausschaltet?
 
ElinT13

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  • #131
Mit Deinen Futterfragen kann ich leider nicht helfen.

Aber wäre es eine Idee, eine Tierheilpraktikerin mit ins Boot zu holen, um ihn vielleicht zu entgiften? Ich habe keine Ahnung, aber ich könnte mir vorstellen, dass sein Darm durch die vielen Medikamente ziemlich durcheinander geraten ist.
 
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Maiglöckchen

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  • #132
Wie hoch darf der Proteingehalt denn maximal sein? Schau Dir doch mal das Animonda vom Feinsten an, der Fettgehalt ist recht gering und das wird hier von meinen verdauungstechnisch angeschlagenen Katzen sehr gut vertragen.

Ansonsten kann ich leider nicht viel beitragen. Wie sehen denn Eddies Leberwerte derzeit aus?

Was die Mariendistel angeht, könnte man es vielleicht noch mit Globuli versuchen, aber da würde ich dann wirklich eine THP zu Rate ziehen.
 
Mausebaer

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  • #134
Hallihallo,
danke für die hilfreichen Tips!
Wir haben zum maximalen Proteingehalt keine Aussage bekommen, Maiglöckchen. Leider war der letzte Tierarztbesuch sehr durcheinander und nicht nützlich. Das haben wir aber erst später rausgekriegt. Wie wir später von der Tierklinik Leipzig erfahren haben, ist der Wert für die Ammoniakmessung unmöglich und muss ein Messfehler sein (es wurde ja ein Ammoniakgehalt von 930 gemessen, die TÄ aus Leipzig sagte, sie bekommen Katzen im hepatischen Koma, da läge der Wert um die 200. Auch war Eddie nicht nüchtern, da wir von dieser Notwendigkeit nichts wussten - offenbar genausowenig wie unsere Haus-TÄ. Jetzt zweifeln wir natürlich auch den fPli-Wert an, da war er nämlich auch nicht nüchtern).
Kurzum: Daher haben wir im Moment keine gesicherte Diagnostik außer unseren Beobachtungen der Symptome und auch keine sonstigen genaueren Aussagen. Ich glaub, ich muss morgen nochmal in Leipzig anrufen.
Das Nierenschonfutter von VetConcept, das wir vom Haus-TA wegen der hepatischen Enzephalopathie bekommen haben, weil es einen niedrigeren Proteingehalt hat, hat lt Verpackungsangabe je 7,8% Rohprotein und 7,8% Rohfett.
Das Leberschonfutter von VetConcept hat dahingegen 10,5% Rohprotein und 3,5% Rohfett.

Hm...wenn ich mir das gerade so anschaue, kann ich gar nicht glauben, dass etwas mehr als 2% Rohprotein Unterschied so einen Unterschied machen - oder doch?

Globuli und Tierheilpraktiker könnte ne gute Idee sein. Da schau ich mal. Zumal er die Globuli vielleicht eher nimmt als ne Tablette, und die Mariendistelpaste sehr viel Fett hat. Aber ich glaube, der erste Schritt ist sicherlich Telefonat mit Leipzig, Mariendistel etwas reduzieren, damit der Durchfall weggeht und ihm noch was zur Darmsanierung zu besorgen.
 
tiha

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  • #135
Das ist jetzt natürlich ne Frage, inwieweit man Homöopathie vertraut. Ich persönlich würde bei massiven Leberproblemen definitiv auf Phytopräparate mit nachweislichem Inhalt bauen.

Beim letzten Besuch in der TK sagte man mir übrigens, dass beim spec. fPLI die Katze nicht nüchtern sein muss. Ich hab extra nochmal ganz ungläubig nachfragt und es später auch noch irgendwo gelesen, weiß aber nicht mehr wo. Allerdings weiß ich jetzt nicht, ob es Unterschiede zwischen dem Schnelltest und der ausführlichen Variante gibt.

"Entzündliche Veränderungen des Pankreas führen zu einer
Erhöhung der caninen pankreasspezifische Lipase, eine
vorherige Futteraufnahme dagegen nicht
. Anders als die
Lipase wird die spezifische Pankreaslipase nicht durch Ne-
phropathien, Hepatopathien, Gastritiden, M. Cushing oder
durch die Gabe von Kortikosteroiden beeinflusst.
" Quelle, S. 91
 
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  • #136
Allerdings sind durchaus Zweifel daran erlaubt, ob ein erhöhter fpli immer auf die Pankreas hindeutet oder auch andere Ursachen hat, z.B. eben Lebererkrankungen, Darmentzündungen etc. Die Mariendistelpaste enthält neben viel Fett meines wissens auch Soja (Sojaöl?), das könnte natürlich auch zu Problemen führen.
 
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  • #137
Hallo ihr Lieben,
puh, dann bin ich mit der Pankreas ja schonmal etwas beruhigt, dann ist vielleicht der Wert tatsächlich aussagekräftig und gesunken.
Die andere Entscheidung ist schwer. Mit Mariendistel ist Katze deutlich wacher, aktiver, besser drauf und nimmt am Leben mehr teil, kriegt aber evtl. davon Durchfall, mit Nierenfutter auch. Naja, wir werden wohl nicht ums Ausprobieren verschiedener Futtersorten rumkommen.
Insgesamt scheint es ihm trotzdem sehr viel besser zu gehen. Zwar ist die Nickhaut enorm vorgefallen - hatte er aber immer schon ein bisschen - aber das Fell ist richtig dicht und glänzend, er spielt, will am Fenster frische Luft schnuppern und frisst wie wild. Insgesamt glaub ich, dass er jetzt durchaus etwas Reserven hat, damit ihn nicht jedes kleine Windchen umpustet. Mal sehen...
 
Maiglöckchen

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  • #138
Ich habe damals die Legapython geviertelt und in Leckerchen versteckt in den Kater bekommen. Die sind zwar überfilmt und sollten daher eigentlich im Ganzen gegeben werden, aber gewirkt hat es trotzdem.
 
tiha

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  • #139
Ich habe damals die Legapython geviertelt und in Leckerchen versteckt in den Kater bekommen. Die sind zwar überfilmt und sollten daher eigentlich im Ganzen gegeben werden, aber gewirkt hat es trotzdem.

Kleiner Tipp: die Plantahepar Tabletten sind "normal", also ohne Überzug, man darf sie auch teilen. Sie sind sehr klein. Auch braucht man weniger davon (1 à 5kg) und sie haben auch kein Soja mit drin im Gegensatz zu Legaphyton.
 
Maiglöckchen

Maiglöckchen

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  • #140
Kleiner Tipp: die Plantahepar Tabletten sind "normal", also ohne Überzug, man darf sie auch teilen. Sie sind sehr klein. Auch braucht man weniger davon (1 à 5kg) und sie haben auch kein Soja mit drin im Gegensatz zu Legaphyton.

Ich werde es mir fürs nächste Mal merken.

In Legapython ist allerdings kein Soja enthalten. Soja ist dieser Paste, ich nehme an, es handelt sich um die Epato-Paste, die ebenfalls Mariendistel enthält, aber eben auch Soja.
 
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