Kater rupft Katze!

Colada

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Hallo zusammen,

ich brauche dringend mal wieder eure Hilfe.

Ich wohne jetzt seit Anfang April mit meinem Freund zusammen und habe zwei Katzen (Mutter und Sohn). Zuvor hab ich die beiden bei meinen Eltern zuhause gehabt und meine Mama meinte, dass der Kater die Katze immerschon mal durch die Wohnung gejagt hat.

Er rennt ihr dann hinterher oder stellt sich wenn sie am Boden liegt auf sie drauf und beißt sie im Genick. Ich hab das bisher immer als Spielen und/oder Dominanzgehabe abgetan, da die Katze sich auch nie wirklich wehrt sondern nur knurrt und auch mal faucht und wegrennt und der Kater vergnügt hinterher. Ne halbe Stunde später ist dann wieder alles ok.

Da ich berufstätig bin und erst abends gegen halb acht heimkomme, seh ich das natürlich selber nicht sooooo oft. Mittlerweile ist aber mein Freund täglich zuhause und schickt mir immer irgendwelche Bilder von Fellbüscheln meiner Katze die in der Wohnung verteilt sind weil der Kater sie mal wieder "gerupft" hat.

Ich hab nun keine Ahnung WARUM er das genau macht, denn sonst vertragen sich die beiden gut. Sind beide kastriert. Ich spiele jetzt zugegebenermaßen nicht immer so viel wie ich sollte aber mein Kater spielt eigentlich sehr viel alleine mit nem Ball oder nem Bendel oder ner Quietschmaus und die Katze ist generell eigentlich nicht so der "Spieltyp".

Ich hab halt echt Angst, dass er sie irgendwann mal verletzt und ich denke mal das ist ja auch Stress für sie. Die Züchterin hat sie damals abgegeben weil sie nicht mit so vielen anderen Katzen "konnte" und sie hat sich bei mir so super entwickelt. Ist vermschmust und zutraulich.

Wieso macht mein Kater das :( ?

Mir fällt auch noch gerad ein, dass meine Katze ja an der Wand kratzt (hatte auch schonmal nen Thread deshalb eröffnet) könnte das vll zusammenhängen? Er trietz sie und sie lässt ihren "Frust" an den Wänden aus (hat sich aber schon wieder gebessert)?

LG Colada
 
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Colada

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Danke für deine Antwort.

Darüber hab ich auch schon nachgedacht. Als mein Exfreund damals ne Zweitkatze zu seinem Kater wollte und ne Züchterin ihm geraten hat lieber zwei Kater zu nehmen wegen dem Spielverhalten

Bei mir ist es nur damals bisschen blöd gelaufen, weil ich die Katze nehmen wollte und ein Jungtier aus nem Wurf ner anderen Katze dazu und sie dann aber ungeplant selbst tragend war. Zufälligerweise war es nur ein Junges und eben ein Katerchen. Ich dachte halt ja Mutter u. Sohn das müsste eigentlichgehen.

Oh man ich möchte keinen von beiden hergeben :(
 
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Mondsüchtig

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Kannst Du nicht einen Kumpel für ihn holen?

Katzen haben keine besonderen Gefühle für ihre Verwandtschaft.

Du kannst probieren ihn mit Spielangeln, Laserpointer und Fummelbrett zu beschäftigen, in der Hoffnung das ihm das zum auspowern reicht.
Kommt halt darauf an wie ungestüm er ist. Wie Balli in ihrem Blog schreibt, er meint das nicht Böse. Er ist, wie er ist. Du kannst ihn nicht umerziehen. Er ist ein ganz normaler Kater und sie eine ganz normale Katze.
 
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Da werden unsere Vermieter nicht einverstanden sein fürchte ich. Es war schon so, dass sie mit zwei Katzen überlegen mussten ob das ok ist und dazu kommt, dass mein Freund ne Allergie hat und e schon mit den Haaren kämpft die überall rumfliegen.

Klar ich mach ihm da keinen Vorwurf, er ist wie er ist und sie ebenso.

Ich fürchte halt wenn das wirklich der Auslöser ist (wovon ich fast ausgehe) und das ganze "auspowern" nicht hilft werd ich sie wohl abgeben müssen oder ihn. Das wird nur echt verdammt schwer aber bevor sie ständig darunter leiden muss.

Sie hatte neulich wohl so Panik und wollte flüchten vor ihm, dass sie versucht hat und das Sofa zu kommen und da passt sie nunmal überhaupt garnicht drunter.
 
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Mondsüchtig

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Hier wird immer geraten sich nicht in Streitigkeiten einzumischen.

Sagen wir mal so, ich mische mich eigentlich nicht ein, kleinere Geplänkel machen meine Katzen untereinander aus. Aber ich hatte hier schon den Fall, dass die eine meinte den Türsteher machen zu müssen und die andere nicht mehr einfach durchzulassen. Meiner Meinung ist man in einem solchen Fall als Halter gefordert. Ich bin hier Chef, keine Katze hat das Recht die andere in dieser Art und Weise zu beschneiden. Auch hatte ich den Fall, das eine gezielt in die Ecke gedrängt wurde, aus der es für sie keine Flucht mehr gab. Auch hier greife ich ein. Das hat mit kleinen Rangeleien nichts mehr zu tun, das sind erste ernsthafte Anzeichen für Mobbing und das dulde ich nicht.

Eine andere Userin hat hier neulich geschrieben, das eine ihrer Katzen beginnt die andere anzufauchen und zu vermöbeln, wenn die Halterin beginnt Futter zu machen. Eine Art Übersprungshandlung, weil sie so aufgeregt ist und den Stress loswerden will. Auch das gibt es bei mir nicht. Ich dulde keine Kloppereien, wenn es dabei im Kern um einer meiner Handlungen geht. Denn wie schon geschrieben, ich bin Chef (Oberkatze oder Alphatier, wobei ich diese Begriffe albern finde, denn ich bin weder Katze noch Tier) und entscheide und da gibt es keine Diskussion.

Dazu muss man die Katzen nicht nassspritzen, anbrüllen oder gar Kissen werfen. Dies alles kann man selbstverständlich im NOTFALL machen, nötig war es hier noch nie. Wenn ich sehe das z.B. meine Toska meine Ginger fixiert und das keine Spiellaune ist (das erkennt man mit etwas Übung) stelle ich mich in die Sichtachse. Ich unterbreche ihren Blickkontakt. Oft reicht das.
Ansprache hilft auch. Toska laß es! reicht oft.

Ich will damit sagen, wenn die Katze solche Angst vor den Übergriffen des Katers hat, dann kannst Du ihn in die Schranken weisen und ihr den Rücken stärken. Oft ist es nämlich ein schmaler Grad zwischen ärgern (weils ja sooo viel Spaß macht, wenn sie sich aufregt) und mobben. Allerdings musst Du lernen die Körpersprache der Katzen zu lesen. Dazu gibt es hilfreiche Bücher, aber auch hilfreiche Threads hier im Forum. Lies Dich ein. Denn Du darfst auf der anderen Seite nicht den Fehler machen und Madame immer beschützen, das nutzt sie dann aus, er wird gefrustet und immer ruppiger.

Jedenfalls würde ich die Flinte nicht so schnell ins Korn werfen und jetzt schon darüber nachdenken ihn abzugeben. Ich kenne die Situation ja im Detail nicht, vielleicht braucht er nur einen Dämpfer Deinerseits, vielleicht testet er wie weit er gehen kann.
 
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Colada

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Also wirkliches Mobbing ist das nicht was er macht, würd ich jetzt zumindest behaupten. Er übertreibt es nur ganz oft und sie weiß dann einfach manchmal nicht wohin sie flüchten soll. Oft geht sie aber auf den Kratzbaum und dann ist Ruhe.

Ich hab mal angefangen mich bisschen einzulesen und deshalb war ich bisher auch wirklich der Meinung das ist Spielen und Dominanz was er da fabriziert nur findet sie es eben nicht besonders toll.

Ich hab halt auch einfach Angst, er verletzt sie irgendwann mal unabsichtlich. Momentan fliegen nur die Fellbüschel durch die Gegend (was mir persönlich aber schon reicht).

Abgeben würd ich sie wirklich als allerletzte Lösung.

Habe gestern auch mit meinem Freund mal gesprochen und er meinte ob da jetzt zwei oder drei Katzen sind, da würd es nicht mehr drauf ankommen und die Vermieter kriegen das ja sowieso nicht unbedingt mit. Sollten sie uns mal besuchen wirds wahrscheinlich e nur auffallen wenn alle drei Katzen zusammen in einem Raum wären weil die meisten meiner Gäste meine zwei die ich jetzt hab schon nicht unterscheiden können :p

Meinst du aber nicht, dass dann vll beide Kater auf sie los gehen könnten?

LG
 
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Mondsüchtig

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Ich denke, dass denen das zu langweilig wäre. Sie haben mehr Spaß miteinander zu catchen, powern sich dabei aus und sind zufrieden und sie hätte ihre Ruhe.

Dazu ist es aber wichtig einen passenden Kumpel für ihn zu suchen und nicht einfach nur irgendeinen Kater. Sie sollten vom Alter her passen, dass muss jetzt nicht unbedingt ein gleichaltriger auf den Monat genau sein. Auf gar keinen Fall würde ich ein Kitten nehmen, dass hat ihm nichts entgegen zusetzten.
Sie müssen sich charakterlich ergänzen, viele schreiben ähnlich sein, aber das passt auch nicht immer. Wenn ich einen schüchternen, ängstlichen Kater habe, nutzt es nichts genauso einen Angsthase dazuzusetzten, allerdings hat es auch keinen Sinn einen absoluten Draufgänger und Rüpel dazuzunehmen, der würde den anderen dann nur stressen. Das Ganze natürlich andersherum auch. Ein Rüpel braucht keine Mimose und aktzeptiert keinen anderen Rüpel.

Wie würdest Du Deinen Kater beschreiben und wie alt ist er denn?
 
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Colada

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Also mein Kater ist jetzt zweieinhalb Jahre alt.

Er ist eigentlich hm ja wie soll ich das beschreiben, ich würd sagen ein gutes Mittelmaß. Er ist total anhänglich und verschmust und tappelt einem überall hinterher. Ich würde auch sagen, dass er eifersüchtig ist. Wenn ich z.B sie streichle oder mit meinem Freund kuschle quetscht er sich zu 90% immer dazwischen. Er spielt meistens mit sich selber (Gummimaus oder ein Bendel) oder apportiert Bällchen.

Ansonsten ist er eher bisschen scheu. Er geht auch so gut wie nicht auf den Balkon (hab Hauskatzen) sondern bleibt vor der Türe sitzen während die Dicke gleich draußen auf Erkundungstour geht. Beim putzen, staubsaugen etc. sieht man meistens nur noch ne Staubwolke^^

Achja und er ist ein kleiner Schreihals, er muss alles kommentieren und wehe ich steh morgens nicht gleich auf wenn der Wecker klingelt.

Außerdem ist er sehr auf mich fixiert. Wenn ich heim komme und mich kurz aufs Sofa setze, legt er sich erstmal auf meinen Schoß so als ob er verhindern wollte, dass ich gleich wieder gehe oder eben das überall hinterher laufen.

Schlafen tun beide Katzen dann aber höchstens Mal mit auf dem Sofa, sonst haben beide ihren Platz an dem sie gerne liegen also nichts mit auf Bauch kuscheln usw.

Mehr fällt mir jetzt gerade nicht ein...
 
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Mondsüchtig

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  • #10
Ich bin wahrlich nicht der Tierschutzexperte...ich denke ein Kater so zwischen 2-4 Jahre, der selbstsicher, souverän und sehr sozial ist, könnte da helfen. Denn ich finde Deine Beschreibung klingt so, als sei er ein unsicherer Kater. Aber wenn Du tatsächlich nach einer 3. Katze Ausschau halten willst, dann eröffne eine seperaten Thread, da kommen dann die Experten.


ABER:

Wie lange beschäftigst Du Dich denn mit ihm pro Tag?

Spielst Du mal nur mit ihm? Wenn er auf Spielangeln steht, hast Du mal eine DaBird ausprobiert? http://www.pfotenshop.com/Katze/Spielzeug/Amerikanische-Wedel/Da-Bird-Angelspielzeug.html

Super zum auspowern.

Hast Du ein Fummelbrett? http://www.amazon.de/Trixie-4590-Ac...L2UO/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1340390483&sr=8-1

Wird mit Leckerchen oder TroFu bestückt und die Katzen müssen zusehen, wie sie es daraus bekommen. Da müssen sie ihren Grips anstrengen, das macht auch müde. :D

Ich würde erstmal probieren, den Herrn etwas mehr zu beschäftigen und dann sehen, wie es sich entwickelt. Eventuell ist er nur in einer Rüpelphase. Außerdem würdest Du damit Eure Verbindung vertiefen, so dass Du irgendwann vielleicht einen Schmusekater hast, der sich das Bäuchlein kraulen läßt.:D

Eine 3. Katze kannst Du dann immer noch ins Auge fassen, ich fürchte bis dahin werden die Tierheime nicht leer sein.
 
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Tauphi

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  • #11
Ich denke der Kater ist nicht ausgelastet.

Lies mal diesen Blogeintrag eine ehemaligen Forine, die hat das sehr schön beschrieben.

http://haustierwir.blogspot.de/2011/06/katzen-kater.html

wie sieht es eigentlich aus, wenn man zwei kater kitten (aus einem wurf) kauft und einer entwickelt sich zum raufboldi und der bruder kater eher zum renner


klar dann wäre dritt kater die lösung, aber wenn dies aus platz mangel nicht geht, was dann? Bruder abgeben, einen mit ähnlicherem charakter suchen? Wäre auch horror, oder?

Und bei Kitten weiss man ja nun nicht, was daraus wird ;D
 
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Mondsüchtig

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  • #12
Bei Kitten würde ich erstmal abwarten, wie sie sich entwickeln. Erfahrungsgemäß kommt jeder Kater irgendwann in die Rüpelphase und testet wie weit er gehen kann. Evtl. ist der eine Bruder etwas schneller in der Entwicklung als der andere. Sind sie schon kastriert? Weil, dann ändert sich sowieso noch mal eine Menge.

Der Blogeintrag von Balli ist gut und richtig. Aber man sollte, wie gesagt die Flinte auch nicht zu schnell in Korn werfen und munter Kater austauschen oder dazuholen, bei Kitten erstmal sowieso nicht.

Wie ich auch schon versuchte zu schreiben, kann man als Halter auch Spielregeln aufstellen. Dazu müsst Ihr Euch aber mit der Körpersprache der Katzen beschäftigen.

Ich habe hier z.B. eine etwas schreckhafte Katze, wenn ich bei der rumbrüllen, klatschen oder Dinge durch den Raum werfen würde, würde sie unter das Sofa verschwinden und erstmal nicht mehr rauskommen.

Man kann mit Blicke schon sehr viel erreichen. z.B. könnt Ihr mal folgendes probieren, wenn ihr möchtet das die Katze zu Euch auf das Sofa kommt. Ihr seht sie direkt an (bitte freundlich) und fangt an zu blinzeln. Das machen Katzen auch untereinander und das machen Katzen auch bei Ihren Menschen. Es heißt in etwa Ich habe Dich gerne! Es heißt nicht, wie viele meinen Ich bin müde und falle gleich um!. Wenn ihr z.B. dabei noch leise anfangt Piepgeräusche zu machen, kommt Eure Katze bestimmt mit eine ähnlichen Geräusch aufs Sofa gehopt und gibt Köpfchen. Hier (ich habe meine nicht von Kittenalter an) klappt das wunderbar.

Wenn eine meiner Katzen Mist baut, dann sage ich ihren Namen und sie sieht an meinem Blick und meiner Körpersprache, das das kein Tor war, was sie gerade verzapft hat. Das ist "Strafe" genug.

In der Anfangzeit hatte Toska, wie schon geschrieben, leichte Tendenzen zum mobben, erst habe ich menschlich reagiert und bin mit lauten Getöse dazwischen. Ginger war verschreckt, Toska für 2 Min. beleidigt, dann begann das Spiel von vorne.
Bis es mir irgendwann reichte und ich langsam, den Oberkörper leicht nach vorne gebeugt auf Toska zu gegangen bin und sie mit meinen Augen fixiert habe. Ich habe sie bedroht. Das hat viel besser gewirkt. Ginger konnte genau erkennen, das sie nicht gemeint war, was bei menschlichen, sinnfreien Rumbrüllen ja nicht immer so klar ist und Toska verstand, dass es mir Ernst ist.

Wie ich auch schon schrieb, unterbinde ich Streitereinen in bestimmten Situationen. U.a. wird sich nicht in meinem Bett gekloppt, wenn ich drinliege. :rolleyes: Alles schon passiert!

Außerdem müsst Ihr Euch mit Euren Katzen beschäftigen. Viele glauben, wenn sie zwei Katzen haben, dann beschäftigen sie sich untereinander und alles ist schön. Das kann so sein, ist es aber in den seltensten Fällen so. Also plant mind. 1 Std. Beschäftigung mit den Katzen am Tag ein. Füttern und KaKlo sauber machen gehört nicht dazu. Spielt mit ihnen, bürstet sie, macht Clickertraining, oder, oder, oder.... Dazu gibt es hier im Forum viele Anregungen.

Außerdem möchte ich hier nochmal erwähnen, dass Katzen einen rauen Ton untereinander pflegen können. Seht Euch, wenn Ihr unsicher seid, bei YouTube mal Videos an, wo Katzen richtig miteinander kämpfen. Wenn z.b. Freigänger unversehens aufeinander treffen, am Besten mit Ton. Dann werdet Ihr ganz schnell erkennen, das Eure Katzen es nicht ernst meinen.
Wir Menschen wollen immer, das die Katzen am Besten einen Kuschelhaufen bilden. Selbst normales Spielen sieht für uns schon hart, gefährlich und mindestens wie eine Schlägerei aus. Auch hier spreche ich aus Erfahrung. Als meine in der ersten Zeit "spielten" dachte ich "Oh Gott, die bringen sich gleich um!" habe mich gezwungen nicht einzugreifen und siehe da, nach der kleinen Catcheinlage ging man gemeinsam zum Fressnapf, nichts mit schlechter Stimmung. Alles super!
 
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Tauphi

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  • #13
Also ich spiele 30 Min am Tag mit den zweien....streicheln, ihnen was erzählen, bürste noch nicht eingerechnet

bei den 30 Min werfe ich TroFu, clicker mit ihnen, ziehe und Werfe Kugeln( Mäuse etc

Das muss reichen von der Zeit...mehr bringe ich nicht auf

aber wir sind sehr viel zu Hause, das ist ein großes Plus, nur wir haben dort auch viel Arbeit :)

Aber wir integrieren sie immer in unseren Alltag, reden mit ihnen, zeigen ihnen Dinge, bauen Sachen um

Kastriert sind die zwei Mietze Mausi Kater Buben
 
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Mondsüchtig

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  • #14
Das war ein Aspekt!

Ich habe ja nun noch mehr geschrieben. Sorry, besser kann ich es nicht erklären. Vielleicht höchstens noch in Kurzform:

Regeln aufstellen, Katzen besser verstehen lernen, bei Streitereien ruhig bleiben und mehr spielen oder eben anders (evtl. auch mal mit jedem Kater alleine).
 
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Tauphi

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  • #15
Ich find deine Erklärungen super! Aber jeden Tag ne Stunde Spielen ist arg viel..ich könnte wettern, dass die meisten hier, auch wenn sie was anderes behaupten, nicht so viel spielen pro tag

besonders nicht diejenigen, die viel arbeiten
 
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Mondsüchtig

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  • #16
Ich find deine Erklärungen super! Aber jeden Tag ne Stunde Spielen ist arg viel..ich könnte wettern, dass die meisten hier, auch wenn sie was anderes behaupten, nicht so viel spielen pro tag

besonders nicht diejenigen, die viel arbeiten

Aber die meisten haben im Moment auch keinen rüpeligen Kater, der seinen Frust, Langeweile oder what ever an der anderen Katze /dem anderen Kater ausläßt.

Bei mir wir sich auch keine 1 Std. gezielt hingesetzt und gespielt, aber ich habe auch noch 2 Kinder, die sich zwischendurch mit den Katzen beschäftigen, die Bällchen werfen, mit der Spielangel durch die Wohnung flitzen und streicheln....abends wenn der Nachwuchs im Bett ist, spiele ich (wenn sie lust haben ) mit ihnen, meistens würden sie mir aber am Liebsten den Vogel zeigen. Toska erklimmt erledigt ihre Tonne im Flur (da hat sie mich und die Kinderzimmer und die Eingangstür im Blick :rolleyes:) und Ginger kommt aufs Sofa und läßt sich Bauchi kraulen, während ich fernsehe.
 
Colada

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  • #17
Ich bin wahrlich nicht der Tierschutzexperte...ich denke ein Kater so zwischen 2-4 Jahre, der selbstsicher, souverän und sehr sozial ist, könnte da helfen. Denn ich finde Deine Beschreibung klingt so, als sei er ein unsicherer Kater. Aber wenn Du tatsächlich nach einer 3. Katze Ausschau halten willst, dann eröffne eine seperaten Thread, da kommen dann die Experten.


ABER:

Wie lange beschäftigst Du Dich denn mit ihm pro Tag?

Spielst Du mal nur mit ihm? Wenn er auf Spielangeln steht, hast Du mal eine DaBird ausprobiert? http://www.pfotenshop.com/Katze/Spielzeug/Amerikanische-Wedel/Da-Bird-Angelspielzeug.html

Super zum auspowern.

Hast Du ein Fummelbrett? http://www.amazon.de/Trixie-4590-Ac...L2UO/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1340390483&sr=8-1

Wird mit Leckerchen oder TroFu bestückt und die Katzen müssen zusehen, wie sie es daraus bekommen. Da müssen sie ihren Grips anstrengen, das macht auch müde. :D

Ich würde erstmal probieren, den Herrn etwas mehr zu beschäftigen und dann sehen, wie es sich entwickelt. Eventuell ist er nur in einer Rüpelphase. Außerdem würdest Du damit Eure Verbindung vertiefen, so dass Du irgendwann vielleicht einen Schmusekater hast, der sich das Bäuchlein kraulen läßt.:D

Eine 3. Katze kannst Du dann immer noch ins Auge fassen, ich fürchte bis dahin werden die Tierheime nicht leer sein.


Also auf keinen Fall will ich jetzt einfach einen zweiten Kater dazu holen sondern wirklich versuchen mich mehr mit ihm zu beschäftigen.

Einen DaBird habe ich, den liebt er auch heiß und innig.

Fummelbrett hab ich schon ausprobiert und hab es dann verschenkt weil es mit dem Hintern nicht angeguckt wurde. Hab aber auch so eins gehabt mit Löchern und Holzkugeln, vll sollte ich nochmal ein anderes ausprobieren.

Rüpelphase könnte auch gut möglich sein, es war nicht immer so "extrem" dass die Fellbüschel geflogen sind.

Ein Schmusekater ist er ja schon, nur eben jetzt nicht mit nebendran oder obendrauf kuscheln aber er schmust schon sehr viel und will gestreichelt werden ;)
 
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Mondsüchtig

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  • #18
Fummelbrett hab ich schon ausprobiert und hab es dann verschenkt weil es mit dem Hintern nicht angeguckt wurde. Hab aber auch so eins gehabt mit Löchern und Holzkugeln, vll sollte ich nochmal ein anderes ausprobieren.

Also ich habe tatsächlich dieses Fummelbrett. Aus dem einfachen Grund, man kann die Leckerchen immer sehen. Meine Toska, die ich auch gerne Blitzbirnchen nenne, ist zwar sehr verfressen, aber nicht sehr ähm :oops: nennen wir es erfinderisch. Wenn sie das Leckerchen nicht sieht, dann ist es ergo nicht da und sie sucht es auch nicht. :rolleyes:
 
Colada

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  • #19
Könnte mit meiner Cassandra verwandt sein :D
 

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