Hilfe! Wie reagiere ich richtig?

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Cupcake7

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29 Mai 2020
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Hallo zusammen!
Entschuldigt, der Text ist doch ein bisschen lang geworden.
Seit einiger Zeit schon durchforste ich mehrere Foren und Katzenratgeber im Netz etc. aber bis dato habe ich noch Nichts wirklich passendes zu einer Situation gefunden, das mein Problem ganzheitlich umfasst. Auch hier agiere ich bis heute seit wochen als Incognito Mitleser.
Nun habe ich mich dazu entschlossen selber einen Thread zu eröffnen.

Ersteinmal ein paar Eckdaten, wie wir zu einem Zusammenleben mit unseren Samtpfoten gekommen sind.

Mein Partner und ich wollten schon immer Katzen haben und haben uns nach reiflicher Überlegung und nah dem Umzug und eine 85m² Wohnung entschieden und Katzen anzuschaffen.
Leider können wir ihnen aktuell keinen Freigang gewähren; jedoch einen Balkon.

Nun sind wir im April auf die Suche gegangen. Für uns beide stand fest, dass wir einer , vorzugsweise zwei Samtpfoten aus dem Tierheim übernehmen möchten und ihnen ein hoffentlich schönes Leben bieten können.
Im Tierheim gab es dann ein KAtzenpäärchen, dass nur zu zweit vermittelt wurde und es uns schon am erstan Tag angetan hat.
darauffolgend waren wir drei mal dort um die Katzen ein wenig kennenzulernen und haben diese dann anfang Mai mit nach Hause gebracht.

Eine Katze (Mausi -> hat sie sich quasi selbst ausgesucht und hört da am besten drauf) und ein Kater (Fussel) Beide ca im Juli 2019 geboren

Die Katze Mausi kam ursprünglich aus einem anderen Tierheim, wurde dort an einen Renter vermittelt, der kurze Zeit später leider erkrankt ist und somit wurde Mausi in ein anderes Tierheim gegeben. so landete sie Schließlich bei uns. Vom Charakter her selbtbewusst, verspielt, verschmust.

Der Kater Fussel hingegen ist ein Wildfang, der lange Zeit gut von seiner Mutter beschützt wurde und somit erst spät vom Tierschutz in Obhut genommen werden konnte. Zusammen mit zwei weiteren Brüdern.
Alle drei waren scheu, da sie erst sehr spät, außerhal der prägenden Phase, mit Menschen in Berührung kamen und durch gegeben Anlass auch die freiwilligen Schmuser dem Tierheim verwährt waren. Die Brüder waren schon vermittelt und haben sich laut TH in ihrem neuen zu Hause sehr gut eingelebt.
Fussel frisst mittlerwiele aus der hand (Sofern Mausi nicht in der Nähe ist, dann faucht er und schlägt mit der Pfote das Futter von der Hand)
Fussel ist vom Charakter her eher ruhiger, sehr ängstlich und vorsichtig.

Beide Lebten im TH zusammen in einer Stube und wurden nur zusammen vermittelt um Fussel überhaupt eine Möglichkeit der Adoption bzw sozialisierung zu geben.
Beide Stubenrein.

Nun sind beide seit fast einem Moat bei uns und es Zeigen sich viele Verhaltensmuster.

Fussel war die ersten Tage sehr scheu. Hat sich in die hintersten Ecken verkrochen und kam nur Nachts zum Fressen raus.
Wir haben ihm die Zeit gegeben, die er brauchte um von selber in unserer Anwesenheit zu fressen und nach und nach die Wohnunh zu erkunden.
In der Zeit habe ich ihm sehr viel vorgelesen und mich mit ihm beschäftigt.

Mausi war von Anfang an neugierig.
Erkundete ihre neue umgebung und kam nach 30min ca schon das erste mal zum Streicheln vorbei. Erst ganz vorsichtig. Mittlerweile schläft sie auf meinem Schoß ein und genießt den Kontakt zu Menschen.

Als Fussel nach ca. zwei Wochen anfing mutiger zu werden und die Wohnung erkundete (Wir haben nach und nach mehr Räume eröffnet, erst, als beide so weit waren) und auch ab und an mal zu uns aufs Sofa sprang schien es Mausi nicht zu gefallen.
Jedes mal, wenn er sich aufs sofa traute und wir ins Bett gingen war am Folgemorgen eine Urinspur auf dem Sofa zu finden.
Anfangs wussten wir nicht wer von beiden es war, mittlerweile wissen wir es ist Mausi. Mausi markiert ihr Revier, weil Fussel nicht auf dem Sofa toleriert wird.
Da unsauberkeit bei Katzen (Sofern diese nicht krnak sind) oft mit seelischem Leid verbunden ist oder eine 'etwas stimmt hier nicht' Botschaft enthält habe ich mit beide genauer angesehen, in ihrer Interaktion mit uns und untereinander.
Gleichzeitig habe ich mich viel belesen und schlau gemacht.

Sie folgte ihm Anfangs aufs Katzenklo, stellte sich davor und starrte ihn an.
Kam er aufs Sofa, hat sie ihn verscheucht.
Liegt er auf seinem Lieblingsplatz, geht sie dort hin und starrt ihn an.
Spielen wir mit ihr bis sie keine Lust mehr hat und widmen uns dann Fussel, so ist Mausi wieder sofort dabei, fällt Fussel jedoch an. Starrt ihn an, drängt ihn in Ecken bis er zu fauchen, knurren und zur spucken beginnt und noch darüber hinaus. Ab und zu wehrt er sich, sucht aber in den meisten Fällen die Flucht.

Nachts werden sie jetzt getrennt, da es dann meistens so richtig los geht.
Tagsüber beschäftigen sich beide nicht sonderlich miteinander, außer, dass Mausi immer sehen muss was er macht und wo er gerade ist.

Meine Frage wäre jetzt, wie ich weiter vorgehen soll.
Teilweise habe ich das Gefühl, dass Mausi unseren Wildfang Fussel in der Vergesellschaftung mit uns Menschen eher hindert, da er immer negative Erfahrungen sammelt, wenn er sich uns nähert und sie bekommt das mit.

Beschäftigung haben beide genug. Auch genug ausweichmöglichkeiten.
Wir haben drei KAtzenklos, die auch alle drei genutzt werden. Auch wenn Mausi seine Gänge kontrollieren muss...

Ich möchte beiden zu gleichen Teilen gerecht werden.
Trennen wir beide Räumlich um mit Fussel kurz zu spielen, so Mauzt Mausi so laut, dass Fussel die ganze Zeit abgelenkt ist...+

Der Text ist jetzt ziemlich lang geworden, ich wollte aber viele Infos in dem Text mit einbringen.
Vielleicht habt ihr Vorschläge, oder Lösungsansätze, wie ich es hinbiege, dass beide sich zumindest akzeptieren und diese fast schon andauernden Revierkämpfe weniger werden.

Beide erhalten mittlerweile das Futter auf dem sofa.
Mausi links von meinem Partner und Fussel rechts von mir.
 
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Quartett

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Puh, blöde Situatation.
Sehr häufig ist Katze-Kater keine gute Kombination, auch ohne eure besondere Konstellation mit einem eher Wildlingskaterchen (unterschiedliches Spielverhalten etc.pp.).
Mein erster Gedanke war spontan, die beiden zu trennen und mit neuen, passenderen Partnern zu vergesellschaften, denn bei der offensichtlich sehr dominanten Katze ist der Kater untergebuttert und bestimmt nicht glücklich.
War wie gesagt der erste spontane Gedanke, den ihr bestimmt nicht umsetzen möchtet, bevor nicht andere Möglichkeiten ausgeschöpft sind.
Nächster Gedanke war, die Gruppe zu vergrößern. Ein sozialer, nicht dominanter Kater für Fussel und eine selbstbewusste Katze für Mausi, die Mausi auslastet und den Druck von Fussel wegnimmt, damit er Ruhe hat aber nicht vereinsamt.
 
Zuletzt bearbeitet:

Quartett

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Vielleicht wäre ja Cosy richtig für euch:



  • Geburtsdatum: 2016
  • Geschlecht: männlich, kastriert
  • Charakter: sozial, anhänglich gegenüber Menschen und Artgenossen, typische Stapelkatze, verspielt, liebenswert
  • Kennzeichnung: Transponderchip
  • Tests: FeLV negativ, FIV negativ, Giardien negativ
  • Impfungen: Katzenschnupfen, -seuche, Tollwut
  • Freigang (mindestens): gesicherter Balkon
  • Freigang (höchstens): Freigang in sehr ruhiger Lage
  • Handicaps: keine
  • Herkunft: griechische Straßenkatze
  • katzenverträglich: ja
  • hundeverträglich: ja
  • familientauglich: ja
  • Katzenerfahrung: nicht notwendig
  • Aufenthaltsort: Dresden
  • Abgabebedingungen: nach einem positiven Vorbesuch, mit Schutzvertrag und Schutzgebühr


Kontakt: kontakt@cats-at-andros.de, per PN oder direkt über unsere Website: Anfrageformular.

Cosy kommt von einer privaten Pflegestelle auf der Insel Andros, wo er 2016 als Kitten abgegeben und bis vor ein paar Monaten gepflegt und gepäppelt wurde. Aufgrund eines komplizierten Kieferbruchs wurde er zum Reisekandidat und musste in Deutschland operiert werden. Er hat alle Operationen gut überstanden und kommt auch mit dem Essen wieder gut klar. Das einzige, was er beibehalten hat, ist, dass seine Zunge immer ein bisschen aus dem Mund herausschaut.

Cosy ist ein liebevoller sanfter Riese, der nach einer kurzen Zeit der Eingewöhnung sehr schmusig und anhänglich ist und am liebsten auf dem Schoß oder im Arm mit seinen Menschen kuschelt, natürlich auch nachts im Bett.






Er liebt und braucht die Gesellschaft anderer Katzen, die seine Nähe und Zuwendung erwidern und ihn nicht wegstoßen. Cosy ist die ultimative Stapelkatze und legt sich gerne direkt an seine Katzenfreunde dran oder eben auch mal drauf.






Dann wird geputzt und gekuschelt, was das Zeug hält.

Auf der anderen Seite ist er noch sehr verspielt und aufgeweckt. Cosy mag es, zu raufen und spielt gern durch die ganze Wohnung Fangen. Dabei tritt er meist sehr sanft auf und beachtet auch größtenteils die Grenzen anderer Katzen.

Wir können uns Cosy außerdem auch als Ausgleichskatze beim typischen Kater-Katze-Problem vorstellen. Er ist einerseits wild und spielfreudig, aber andererseits auch zurückhaltend und liebevoll.






Auf dem gesicherten Balkon hält er sich gerne auf und fühlt sich wohl. Manchmal schaut er interessiert durchs Netz, und ein anderes Mal legt er sich einfach in Sonne und genießt es.








Zur Zeit lebt Cosy auf einer Pflegestelle in Dresden zusammen mit einer raufigen, aufgeweckten jungen Kätzin und einem sensiblen, aber frechen jüngeren Kater (beide ca. 1 Jahr alt). Die drei harmonieren super zusammen. Seine zwei Katzenfreunde haben allerdings das Glück, gemeinsam ein neues Zuhause gefunden zu haben und ziehen nun in absehbarer Zeit um. Cosy wird darunter sehr leiden, da er nach den beiden anderen schon ruft, wenn sie sich nur im anderen Raum aufhalten. Damit Cosy nicht lange alleine bleiben muss, hoffen wir, dass er schnell entdeckt wird und dann auch selber sein Glück in einem neuen wunderschönen Heim finden kann.

Was sollte in seinem neuen Zuhause auf ihn warten?

Auf jeden Fall soziale, Nähe liebende Katzen, gern auch jünger, wobei zumindest einer auch raufig sein sollte (bei ausschließlich zarten, ruhigen Mädels wäre er vielleicht auf die Dauer etwas unterfordert). Außerdem möchte er auch weiterhin gern mit im Bett schlafen und freut sich über ein bisschen frische Luft auf einem gesicherten Balkon oder sogar Freigang in einer ruhigen Lage.

Wer mag diesem unkomplizierten Traumkater ein passendes Zuhause schenken?

Vermittlung nach Vorbesuch, mit Schutzvertrag und Schutzgebühr – bundesweit.

Hier seht ihr Cosy in Aktion:

https://www.youtube.com/watch?v=qMzkbaQjVOA


Hier geht’s zur Vermittlungsseite von Cosy, die auch per WhatsApp, Facebook, E-Mail usw. geteilt werden kann:

COSY - verspielter, sanfter Riese sucht Stapelkatzen & Spielkumpels



Vermittlungsprofil als Aushang

Wer mag, kann sich das Blatt ausdrucken und vielleicht am Arbeitsplatz, in Universitäten, Supermärkten, Tierarztpraxis, Fressnapf & Co aushängen lassen. Außerdem kann damit gerne zusätzlich Werbung in der Familie, bei Freunden oder im Bekanntenkreis gemacht werden.

Vielleicht wird er dadurch auch von seinen Menschen entdeckt!

Den Aushang findet ihr im Anhang als PDF-Datei (auf das Bild klicken). Vielen Dank schonmal!


 

Cupcake7

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@quartett
Vielen Dank für das durchlesen erstmal :)

Wir haben auch schon darüber nachgedacht mit dem TH Kontakt aufzunehmen und denen die Situation zu schildern.
Und auch nach so kurzer Zeit würde es mir das Herz brechen einen von beiden abzugeben.
Ich will aber auch nicht, dass Fussel unglücklich ist .
Dass er eventuell ein Kater sein wird, der sich nie streicheln lassen wird hat das TH uns schon gesagt und das ist okay für mich solange er sich wohl fühlt.
Nur so kann es nicht weiter gehen. Mausi ist sehr menschenbezogen und genießt jeden Menschen, der sie schmust.
Ich weiß einfach im Moment echt nicht mehr weiter. Mein Partner und ich haben auch schon darüber gesprochen ob vielleicht einer weg muss und stattdessen ein besserer Katzenpartner ersucht werden müsse.
Da Fussel es schwerer haben wird vermittelt zu werden und wir auch ihn in unser Herz geschlossen haben würde er bleiben und ein passender Kater gesucht werden.

Mehr Katzen kämen leider nicht in Frage...
 

Starfairy

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Diese Nur Zusammen Aktionen von manchen Tierheimen sehe ich tatsächlich oft mit viel Skepsis. Ich finde das nur bei Tieren ok, die schon länger zusammen sind und auch deutlich zeigen, das sie aneinander hängen.
Ich finde das nicht ok bei Katzen, die halt zufällig zusammen gelandet sind und sich gerade nicht bekriegen, und auch nicht bei Würfen, die erst wenige Wochen alt sind.

Gerade in Tierheimen zeigen Katzen oft nicht, wie sie wirklich sind. Mausi wohl schon, sie hat euch ausgesucht. Na ja, ehrlich, solche Katzen gehen so ziemlich zu jedem Menschen hin. Weil sie eben Menschen lieben. Und solche Katzen sind auch leicht vermittelbar, weil eben jeder das Gefühl hat, ausgesucht worden zu sein.
Da hängt man jetzt ein Katerchen an, der noch Angst hat und der vom Charakter her der dominanten Katze das Wasser nicht reichen kann.

Das ist jetzt sehr schwierig. Wie ihr schon erkannt habt, wird Fussel von ihr massiv unterdrückt.Und das wird sich vermutlich noch verstärken, wenn die beiden älter werden. Mit 1 Jahr ist so ein Verhalten bei den meisten Katzen noch nicht so ausgeprägt, eigentlich sollten die beiden noch im jugendlichen Spielmodus sein.

Was ihr versuchen könnt, ihr müßtet Mausi deutlich aufzeigen, das ihr Verhalten nicht erwünscht ist.
Wenn sie den Kater bei euch verscheucht, setzt ihr sie auch kommentarlos runter und es gibt keinerlei! Streicheleinheiten. Wenn sie ihn aufs Klo verfolgt, geht ihr sofort dazwischen und laßt sie nicht hingehen, hier könnt ihr auch deutlich Nein sagen. Allerdings ist es bei euch halt so, das der Kater das auf sich beziehen und noch ängstlicher werden könnte. Das müßt ihr einfach ausprobieren. Aber ihr müßt ihr wirklich deutliche Grenzen setzen.

Eine weitere sehr soziale Katze als Bindeglied könnte helfen. Hier wäre es m.M.n. ziemlich egal ob Kater oder Katze, wichtig wäre, das diese Katze freundlich zu Fussel ist, aber gleichzeitig Mausi Parole bieten kann. Es ist aber bestimmt nicht einfach, so eine Katze zu finden. Und das es wirklich Besserung bringt, ist auch nicht sicher.

Wenn ihr versucht zu moderieren und sich das Verhältnis nicht bald bessert, würde ich tatsächlich darüber nachdenken, die beiden zu trennen.

Und dann würde ich Mausi abgeben und für Fussel einen passenden Partner suchen. Sie hat deutlich bessere Chancen auf ein neues Zuhause als Fussel.

Was ihr noch probieren könnt, gebt Fussel mal Telizen. Das macht Katzen selbstbewußter, vielleicht kann er sich dann besser durchsetzen. Und ihr könntet versuchen mit beiden zu klickern. Damit könnte Fussel auch selbstbewußter werden und Mausi könnte lernen, das sie teilen muß bzw. besser abrufbar werden, wenn sie zu mobben anfängt.
 

Grinch2112

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Mir kommt als erstes der Gedanke, ob beide denn auch wirklich kastiert sind. Nicht das da was vergessen wurde. Und ansonsten hört sich das Ganze eigentlich sehr nach Mobbing an. Da müsst ihr mitwirken um es nach und nach zu reduzieren und gänzlich zu beseitigen. Ihr müsst Mausi schon ermahnen, wenn sie nur anfängt ihn anzustarren, oder ihn zu stalken. Nur wenn ihr sie schon von Anfang an und immer konsequent ermahnt, dann wird es nach und nach weniger. Insofern sie auf ermahnen reagiert. Also ihren Namen im bestimmerenden Ton sagen, vielleicht noch mit einem Nein dran. Das wäre auf jeden Fall die einfachste Variante. Und die Pipistellen mit Biodor Animal reinigen, falls nicht schon gemacht.
 

Cupcake7

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@Grinch2112
Also laut Unterlagen sind beide kastriert...


@starfairy
entschuldige, hatte mich mit den Beiträgen ien wenig vertan ...
Ja Mausi abzugeben, darüber haben wir tatsächlich auch nachgedacht.
Wir versuchen sie abzulenken, wenn sie ihn auch nur anstarrt. Oft sitzt sie auf meinem Schoß und schaut ihn dann an, bevor sie dazu über geht ihn zu verfolgen.
Da versuche ich schon die Sicht zu blockieren und sage ihr bestimmt NEIN, aber sie schaut dann nur kurz zu mir auf und ignoriert es dann wieder.
Auch ignorieren wir sie, wenn sie sich vodrängelt oder ihm nachgestellt hat ca 15Minuten und verweigern ihr in der Zeit das Sofa.
Aber du hast schon richtig erkannt, dass er Ermahnungen eher auf sich bezieht. Auch wenn wir einfach nur Nein sagen wirkt er noch verängstigter und Mausi macht entweder weiter oder möchte dann schmusen, was ihr im ersten Moment dann verwährt beibt.
Im nachhinein muss ich sagen, dass ich die Entscheidung des TH definitiv nicht verstehe, zumal Fussel auch dort schon immer in seiner Höhle verschwunden war.
Als er beim zweiten Besuch auch mal schauen wollte ist sie Ihm die gesamte Zeit in die Quere gesprungen. Ich hätte es damals schon wissen KÖNNEN, habe die Warnzeichen aber übersehen bzw unterschätzt oder auch einfach nicht gekannt.
Hatte mich zwar vorher schon gut über Samtpfoten und deren tiergerchte Haltung informiert, aber wer such da schon nach Katzenmobbing ....
Im Nachhinein ein großer Fehler.
 
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Grinch2112

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Ich hab das geschrieben wegen der Kastration, weil es ja schon mal vorkommt mit verstecktem Hoden oder wie man das nennt und dann ist das Tier nur halb kastriert und keiner weiß es so richtig oder wie das so läuft.
 

Cupcake7

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Ich hab das geschrieben wegen der Kastration, weil es ja schon mal vorkommt mit verstecktem Hoden oder wie man das nennt und dann ist das Tier nur halb kastriert und keiner weiß es so richtig oder wie das so läuft.
Ja das könnte natürlich auch sein....
Da wäre ein Hormonspiegel beim Tierarzt richtig oder?
 

Starfairy

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Darauf deutet aber absolut gar nichts hin. Es ist ja nicht der Kater, der stalkt oder hormongesteuert agiert. Der Kater scheint ja eher sehr vorsichtig und zurückhaltend zu sein.
Ich habe das mal bei einem Kater testen lassen, incl. Hormonchip (zusätzliche chemische Kastration). Aber dieser Kater hat bei mir die anderen Katzen so böse angegriffen, das ich ihn später doch aus der Gruppe nehmen und abgeben mußte.
Gebracht hat es damals nichts.

Bei euch ist es auch nicht das Kater-Katze-Problem, sondern eher 2 Charaktere, die nicht zusammenpassen.
Das Fussel ein ehemaliger Wildling ist, macht die Sache noch schwieriger, weil ihm die Möglichkeit fehlt, bei seinen Menschen Rückhalt zu suchen. Und bei Mausis Aktionen kann er auch kaum zahmer werden. Dieser Kater bräuchte eine Katze, die ihm Sicherheit vermittelt, die freundlich zu ihm ist und an der er sich orientieren kann. So eine Katze kann ihm auch dabei helfen, sich mehr zu trauen. Gerade Wildling sind i.d.R. meistens recht sozial.
Mausi dagegen bräuchte eine Katze, die gegenhält und sich von ihr nicht ins Bockshorn jagen läßt.

Das tut mir echt leid für euch. Alles richtig gemacht, aber dann baut das Tierheim so einen Mist.
 
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Nijos

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Unterstütze alles was Starfairy geschrieben hat.
Des weiteren glaube ich, dass das auf's Sofa Pinkeln in Zukunft immer wieder ein Problem sein wird, da man Mausi's Verhalten nicht gross ändern kann. Egal ob Pinkeln oder Markieren, man muss damit leben können.
 

Cupcake7

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Ja das Sofa ist mittlerweile auch mit malerfolie abgedeckt und darüber halt die Decken, sodass nicht immer alles direkt ins Polster zieht.

Wir haben sie jetzt drei Nächte getrennt von einander schlafen lassen. Nun schläft Fussel Nachts auch Mal und sitzt dann morgens ganz entspannt neben uns während wir uns fertig machen.
Kaum kommt Mausi jedoch dazu ist es vorbei mit dem entspannten liegen.

Ich werde eure Tips diesen Monat weiter durchziehen, gleichzeitig aber auch den Kontakt zum TH suchen und denen das Problem schildern. Tritt im nächsten Monat keine Besserung ein so tun wir Fussel keinen Gefallen damit Mausi hier zu halten :(
 

Starfairy

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Ich drück euch wirklich die Daumen, das es doch noch funktioniert.
 

Cupcake7

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@Starfairy
Vielen Dank :) clicker ist auch besorgt.
Jetzt erstmal schlau machen und dann geht das Training los :)
 

Cupcake7

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Hallo liebe Samtpfotenfreunde,
Ich wollte euch ein kurzes Update geben.
Wir haben anfangs beide Katzen nachts getrennt gehabt. Drei Nächte insgesamt.
Das ignorieren von Mausi , wenn sie Fussel bedrängt hat durchgezogen und mit dem clickern angefangen und was soll ich sagen. Wir haben zwei ausgewechselte Katzen zu Hause. Fussel fängt an zu spielen, kommt beim clickern in den schmusemodus und lässt sich krabbeln. Mausi ist ausgelasteter.
Wenn Mausi Fussel nun bedrängt und es ihm zu bunt wird, wehrt er sich. Beide können aber auch nebeneinander liegen und kuscheln.
Jeder frisst aus seinem Napf.
Im Moment sieht alles so aus, als würden sie sich arrangieren .
Das Sofa ist seitdem auch trocken geblieben.

An dieser Stelle möchte ich mich nochmal für die Tips und den Zuspruch bedanken.
Hätte echt nicht gedacht, dass sich die Probleme so schnell legen würden.

Fussel ist zwar immernoch etwas ängstlich und sehr vorsichtig aber hat trotzdem schon ziemlich große Fortschritte gemacht. Und Mausi ist noch mehr zur schmusekatze mutiert.

:pink-heart:
 

pfotenseele

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ein ganz dickes kompliment an euch!!! :pink-heart:
das ist alles andere als einfach gewesen und ihr habt das offenbar sehr gut gemacht :)
macht weiter so!
 

mirri

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:eek: toll!!! Ich würde mich total freuen, öfter von euch zu lesen! Ihr seid tolle Dosenöffner! Auch dass ihr Fussel im Zweifelsfall behalten hättet, weil Mausi eine bessere Chance hat.

Wahnsinn wie schnell ihr Erfolg hattet!
 

Cupcake7

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Hallo ihr lieben Samtpfotenfütterer,
Nun ist es zwei Wochen her, dass ich mir Rat bei euch eingeholt habe.
Nunja was hat sich geändert und was nicht.

Fussel wird scheinbar immer selbstbewusster und das Clickertraining scheint dazu beizutragen.
Auch ausgelassen spielen funktioniert nun besser. Nicht unbekümmert und ohne Vorsicht , aber es wird besser, solange Mausi solange auf Abstand im anderen Raum gehalten wird.

Mausi versteht meistens, dass es hier nach unseren Hausregeln läuft und dass wir Mobbing nicht dulden. Funktioniert zwar nicht jeden Tag (wie zum Beispiel heute) und das wird dann mit Ignoranz gestraft , aber in den meisten Fällen funktioniert das mittlerweile besser.

Heute hat sich ein neues Bild gezeigt.
Wir haben erst mit Fussel gespielt und dann Mausi wieder ins Wohnzimmer geholt und mit ihr gespielt.
Fussel schaute dabei zu.

Als Mausi nun hechelnd, aber konzentriert auf das Beutespielzeug schaute , griff Fussel sie an.
Das hatten wir sanft unterbunden, damit Mausi mit dem Spielen keine negativen Verbindungen sammelt.
Und dann wurden ein , zwei Runden spielen drangehängt, damit Mausi das Spiel mit Spaß beenden kann und sich dann in Ruhe ausruhen kann.

Nun, nachdem mit beiden gespielt wurde legte sich Mausi auf meine Beine und wollte sich ausruhen. Kurz darauf kam Fussel auch auf das Sofa und setzte sich daneben.
Siehe Foto.

Ja ich habe Mausi angesehen, dass sie Fussel gleich anfällt und auch Fussel hatte, bevor er sich dazu legte zwei Mal mit seiner Pfote auf ihren Kopf gehauen.

Nach dem Spektakel ging hier ein reges hin und her des Hagens und gejagt Werdens. Soweit so gut.
Jagen sie sich abwechselnd ist es doch einvernehmlich oder ? :confused:

Einmal spielte Mausi auf dem Boden und Fussel saß auf dem Sofa (was sehr selten ist) und Fussel startete sein Jagdmanöver.
Auch wieder im Wechsel.

Jetzt wirken beide Katzen wieder aufgedreht.
Diese zwei Samtpfoten sind mir echt ein Rätsel :confused:

Soll ich das jetzt als Fortschritt sehen oder haben wir nun ein Kater-Katzen Problem und wir müssen die Sache wieder anders angehen?

Das Sofa blieb die letzten zwei Wochen übrigens trocken :pink-heart:
 

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