Ghost Cat, mustergültig, führt Parallelexistenz auf dem Dachboden

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GroCha

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  • #21
Wir müssten sie also irgendwann vom Dachboden herunterzwingen...? Puh, alles echt schwierig. Sie wurde uns als menschen- und katzenbezogen beschrieben... 😐
Ich würde sie jetzt nach drei Wochen auf jeden Fall mit mehr Kontakt konfrontieren.
Dazu setzen, was vorlesen, mit ner Angel gemütlich vor sich hin spielen, Leckerlie-Spur legen, etc. Einfach zeigen, dass ihr auch tagsüber nichts passiert und sie ruhig raus kommen kann.
 
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Rennratte

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  • #22
Ich denke ignorieren heißt nicht das DG nicht zu betreten, sondern raufgehen, irgendwas?? machen, aber die Katze nicht beachten.
Und hoffen das die Neugier irgendwann größer ist als die Angst. Leise Selbstgespräche, Summen oder Singen soll auch helfen.
Ich wünsche euch viel Geduld, das wird schon noch.
 
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basco09

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  • #23
Ich denke, das braucht einfach noch weiter Geduld, ich finde, dass 3 Wochen noch nicht viel Zeit sind. Das wird schon noch! ich finde die Idee, das Futter in Richtung abwärts zu bewegen, jeden Tag etwas, einen guten Ansatz. Außerdem bin ich fest überzeugt, dass sie wenn es im Sommer zu heiß wird schon von selber runter kommt.

Bei @SteveHH hat es bei den beiden Neuzugängen auch unerwartet lange gebraucht, aber dann ist alles noch gut geworden... sie sind nicht für immer auf ihrem Schrank geblieben.

zwei-neue-jungster-sind-eingezogen-fragen-ueber-fragen
 
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  • #24
Ich würde sie jetzt nach drei Wochen auf jeden Fall mit mehr Kontakt konfrontieren.
Dazu setzen, was vorlesen, mit ner Angel gemütlich vor sich hin spielen, Leckerlie-Spur legen, etc. Einfach zeigen, dass ihr auch tagsüber nichts passiert und sie ruhig raus kommen kann.
Bitte lesen, was ich geschrieben habe 🙂 Wir sollen laut unserer Tierpsychologin genau das momentan NICHT tun. Haben wir ja schon. Meine Frage hier war eine andere. Danke!
 
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Schröderiene

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  • #25
Ich denke ignorieren heißt nicht das DG nicht zu betreten, sondern raufgehen, irgendwas?? machen, aber die Katze nicht beachten.
Und hoffen das die Neugier irgendwann größer ist als die Angst. Leise Selbstgespräche, Summen oder Singen soll auch helfen.
Ich wünsche euch viel Geduld, das wird schon noch.
Rennratte, ja, ignorieren heißt, dass wir uns völlig normal verhalten und uns natürlich auch auf dem Dachboden bewegen, aber halt so tun, als ob sie nicht da wäre. Mein Mann schläft öfter auch dort oben (Ausweichschnarchschlafzimmer 🙃), man übt eine unsichtbare Koexistenz. Danke für deinen Zuspruch, wir bleiben mal optimistisch.
 
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NanSam

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  • #26
Unabhängig von der Meinung der Tierpsychologin bin ich ganz bei @GroCha. Dazu kommt, dass manche Katzen beim Einzug in ein neues Zuhause von zuvielen Räumen überfordert sind. Meine hatten sich auch längere Zeit versteckt. Ich hatte aber von Beginn an den Rat des Tierheims beherzigt und ihnen erstmal nur einen Raum mit Versteckmöglichkeiten (Tonnen, Kartons, abgedeckte Transportboxen) zur Verfügung gestellt.
 
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  • #27
Wir sollen laut unserer Tierpsychologin genau das momentan NICHT tun.
Na dann halt Dich doch einfach an das, was die "Tierpsychologin" Euch erzählt.
Allerdings versteh ich dann nicht, warum Du in nem Forum nachfragen musst 🤷🏼‍♀️

Ich behalt dann den Rest meiner Erfahrung mit komplizierten Katzen wohl lieber für mich, wenn sich das nicht mit dem deckt, was Du lesen willst.
Schönen Sonntag...
 
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Rumpelteazer

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  • #28
Rennratte, ja, ignorieren heißt, dass wir uns völlig normal verhalten und uns natürlich auch auf dem Dachboden bewegen, aber halt so tun, als ob sie nicht da wäre. Mein Mann schläft öfter auch dort oben (Ausweichschnarchschlafzimmer 🙃), man übt eine unsichtbare Koexistenz. Danke für deinen Zuspruch, wir bleiben mal optimistisch.
Das "Ausweichschnarchschlafzimmer" gefällt mir ausnehmend gut, und ich wollte, hier hätte es auch sowas gegeben.

Euer Optimismus ist sicher angebracht. Ich habe mich immer sehr mit Katzen befasst und seit 1978 auch immer selber welche gehalten. Fazit: es gibt einfach keine Katze, die bei entsprechender Behandlung nicht doch irgendwann interagiert, sie würde ansonst einfach gegen ihre Natur handeln. Manchmal muss man eben eine Eselsgeduld aufbringen, umso schöner der Erfolg.
 
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  • #29
Meine Frage jetzt, besteht die Möglichkeit, dass sich diese Parallelexistenz vom Rest der Familie abgetrennt bei Gracie manifestiert?
Was sagt denn die Tierpsychologin dazu? Du kannst Dich strikt an ihren Rat halten oder den einen oder anderen Tipp aus dem Erfahrungsschatz mancher User beherzigen.
Abgesehen davon, wirst Du das Risiko wohl eingehen müssen, da jede Katze nun einmal anders tickt.
 
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  • #30
Allerdings versteh ich dann nicht, warum Du in nem Forum nachfragen musst 🤷🏼‍♀️
Deswegen war ich ja der Meinung, es mal zum Beispiel mit einem Federwedel anzutesten, wie sie reagiert... Immerhin wurde uns bei Mimi auch gesagt, sie sei super ängstlich. Am ersten Tag haben wir sie komplett in Ruhe gelassen. Am zweiten Tag, ein Leckerli später, kauerte sie nicht mehr unterm Sofa...
 
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Andersland

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  • #31
Bitte lesen, was ich geschrieben habe 🙂 Wir sollen laut unserer Tierpsychologin genau das momentan NICHT tun. Haben wir ja schon. Meine Frage hier war eine andere. Danke!

Also nichts für ungut......deine Reaktion finde ich etwas befremdlich.

Du hast Bedenken ob sich das jetzige Verhalten zu einer Parallelexistenz entwickelten könnte. @GroCha gibt Tipps, wie man vorgehen kann um die "Gefahr" zu vermeiden. Mag vom Rat der Psychologin abweichen, magst du für euch nicht als Option sehen....ist natürlich okay. Aber dieser " nicht gelesen, Thema verfehlt" Ton bei jemandem zu verwenden, der anscheinend sehr genau gelesen hat, finde ich unangebracht.
 
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Linnet

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  • #32
ich glaube wenn diese Katze schon gut mit Menschen konnte ist scheu eventuell der falsche Ansatz. Schonmal über traumatisiert nachgedacht? Sie wurde aus ihrer Gruppe und von den bekannten Menschen weg in einen Transport verfrachtet - was grad für ehemalige Wildlinge eine Herausforderung ist - und das über Stunden und Stunden , eventuell mit verängstigten anderen Tieren, deren Angst überschwappt und in eine völlig fremde Welt gebracht mit fremden Katzen und Menschen und Gerüchen
Da finde ich Zeit ist wichtig und wenigstens etwas Routine aufbauen wenn das geht damit sie das Gefühl kriegt sie kann sich an etwas gewöhnen und Dinge erwarten.
 
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  • #33
Das kommt mir bekannt vor. So ging es uns 2020 mit unserem Neuzugang. Er zog in die Couch, und wir haben ihn wochenlang nur nachts über die CatCam zu Gesicht bekommen. Nachts, wenn wirklich alles ruhig war, kam er raus, futterte, nutzte das Klo und bewegte sich in der Wohnung. Einmal fand ich ihn nachts gemütlich im Kratzbaum, als ich wegen einem Gewitter das Fenster zumachen wollte.

Tagsüber kam er auch dann nicht raus, wenn wir arbeiten waren.

Wir haben ihn - schweren Herzens - einfach in Ruhe gelassen, zumal jeder vorsichtige Versuch einer Kontaktaufnahme ihm extrem Stress machte (weite Pupillen, Speicheln, Starre). Das war hart… das Bedürfnis, ihm zu helfen und für ihn da zu sein, war groß. Nur hätte ihm das überhaupt nicht geholfen. Eine Freundin, die auch einen sehr ängstlichen Kater hatte, hat mich bestärkt, das durchzuhalten und ihn einfach zu lassen. Er hat uns allerdings immer gehört und gerochen, da wir das Wohnzimmer bewusst weiter ganz normal genutzt haben. Auf diese Weise gewöhnte er sich langsam an uns.

Und irgendwann fing er an, immer früher aus seinem Versteck zu kommen. Irgendwann kam er sogar gegen 22:30 Uhr ins Schlafzimmer, obwohl ich da noch las und die Nachttischlampe an war.
Wenn ich mich bewegte, flüchtete er sofort.

Und irgendwann, als wir kurz davor waren, wegen seiner heftigen Angst einen Verhaltenstierarzr einzuschalten, kam an einem Sonntag Nachmittag ein großer, sehr zottiger Kater ins Zimmer marschiert und drückte sein Köpfchen in meine Hand….

Der Kater war an Menschen und Katzen gewöhnt, aber evtl von Geburt an nur aufs „Funktionieren“ getrimmt,
 
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  • #34
Wenn sie direkt aus Bulgarien kommt, hat sie jetzt vermutlich einfach den Kulturschock ihres Lebens…

Es ist ja eine gewaltige Veränderung.
 
Miss_Katie

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  • #35
Ich denke ignorieren heißt nicht das DG nicht zu betreten, sondern raufgehen, irgendwas?? machen, aber die Katze nicht beachten.
Und hoffen das die Neugier irgendwann größer ist als die Angst. Leise Selbstgespräche, Summen oder Singen soll auch helfen.
Ich wünsche euch viel Geduld, das wird schon noch.
So haben wir es gemacht. Bei uns hat es funktioniert. Und der Kater wusste, dass alles Positive, Fressen, Leckerchen, Wasser, Klo… von uns kam (mehr als das wollte er Anfangs nicht), wir ihn aber in Ruhe lassen und überhaupt nichts von ihm wollen oder erwarten.
 
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  • #36
Ja, könnte es.

Bei Scheuchen empfiehlt man zwar, sie von sich aus kommen zu lassen, man soll ihnen aber auch nicht die Möglichkeit geben, sich komplett abzuschotten.
Deswegen soll man in ihrem Ankunftszimmer beispielsweise Kartons als Verstecke aufstellen, die an einer Seite offen sind, aber nicht nur ein kleines Loch haben, in das sie reinkriechen und sich komplett abschirmen können.

Ignorieren, usw. ist alles korrekt, aber wenn sie die Möglichkeit haben, sich komplett zurückzuziehen, besteht durchaus die Möglichkeit, dass sie das beibehalten.


Quelle: Der Umgang mit Wildlingen und seeehr scheuen Katzen


Quelle: Pflegis by Taskali #491


Quelle: Weiterer Kommentar von Taskali

Falls Du Taskali nicht kennst, sie is die Scheuchen-Bändigerin 🙂
Danke GroCha, ein "Scheuchen" oder "Wildling" ist unsere Gracie aber nicht. Sie ist auf ihrer letzten Pflegestelle aktiv auf ihre Pflegenden zugegangen, um gestreichelt zu werden. Sie zieht sich hier ruhig, aber konsequent zurück.
 
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Schröderiene

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  • #37
Wenn sie direkt aus Bulgarien kommt, hat sie jetzt vermutlich einfach den Kulturschock ihres Lebens…

Es ist ja eine gewaltige Veränderung.
Miss Katie, ja, wir fürchten, dass vor allem dieser zweitägige Transport in einem Klein-Lkw zusammen mit zahlreichen Hunden erstmal komplett zuviel für sie war. Wir waren nur nicht darauf vorbereitet, sie wochenlang überhaupt nicht zu Gesicht zu bekommen.
 
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  • #38
Ich denke ignorieren heißt nicht das DG nicht zu betreten, sondern raufgehen, irgendwas?? machen, aber die Katze nicht beachten.
Und hoffen das die Neugier irgendwann größer ist als die Angst. Leise Selbstgespräche, Summen oder Singen soll auch helfen.
Ich wünsche euch viel Geduld, das wird schon noch.
Genau, Rennratte, wir nutzen das DG weiter (mein Mann schläft zuweilen auch dort - Schnarchzimmer...), tun lediglich so, als ob da gar nichts im Schrank oder unterm Sofa hocken würde... unsere anderen 3 ignorieren diesen Umstand ebenfalls, das wundert uns allerdings doch irgendwie. Danke für den Zuspruch!
 
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  • #39
Also nichts für ungut......deine Reaktion finde ich etwas befremdlich.

Du hast Bedenken ob sich das jetzige Verhalten zu einer Parallelexistenz entwickelten könnte. @GroCha gibt Tipps, wie man vorgehen kann um die "Gefahr" zu vermeiden. Mag vom Rat der Psychologin abweichen, magst du für euch nicht als Option sehen....ist natürlich okay. Aber dieser " nicht gelesen, Thema verfehlt" Ton bei jemandem zu verwenden, der anscheinend sehr genau gelesen hat, finde ich unangebracht.
Mehr als entschuldigen kann ich mich nicht, ich möchte es auf freundliche Weise dabei belassen. Schönen Sonntag dir.
 
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  • #40
Ich danke euch herzlich für eure Antworten und werde einige Anregungen ausprobieren. Sofern sich die Situation ändert, berichte ich hier weiter. Liebe Grüße.
 
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