Fehler in der Zusammenführung

B

BenF

Neuer Benutzer
Mitglied seit
6. September 2017
Beiträge
8
Hallo,

meine Freundin und ich haben uns vor 3 Wochen 2 Kater geholt.

Beide wurden von unterschiedlichen Menschen abgegeben.

Zunächst holten wir unseren Monti. Er ist 2 Jahre alt; EKH.

Einen Tag später haben wir, da die Besitzerin sagte er braucht Gesellschaft einen 1 1/2 Jahre jungen Kater geholt. Auch dessen Besitzerin meinte er braucht Gesellschaft. Er ist ein BKH.

Jetzt muss ich zugeben das wir dachten das es keine großen Probleme geben wird. Da beide vorher in Gesellschaft gelebt haben und als sehr liebe und verspielte Kater beschrieben wurden. Was sie auch sind; solange sie sich nicht begegnen.

Also haben wir den Jungen Sparky erstmal alleine im Badezimmer raus gelassen. Er hatte dort eine Toilette und Näpfe sowie ein Schlafplatz. Dann haben wir wohl den ersten Fehler gemacht. Wir hatten die Tür nicht geschlossen.

Unser Monti ging fröhlich rein und wurde erst mal angefaucht und angeknurrt. Haben uns nichts dabei gedacht und waren im Glauben das es Normal ist.

Ein paar Tage später verließ Sparky dann erstmals das Badezimmer. Aber immer sobald er Monti sieht wird gefaucht und geknurrt.

Mittlerweile nach 3 Wochen hat Monti richtig Angst vor Sparky. Versteckt sich immer. Manchmal treffen sie sich aber zufällig und Monti wird fauchend durch die Wohnung gejagt. Dabei hat er auch schon ein paar kleine Kratzer abbekommen.

Mit beiden zusammen spielen geht nicht. Sobald Sparky kommt geht Monti in Schockstarre oder versteckt sich direkt.

Feliway Friends haben wir bereits geholt, leider ohne Wirkung. Heute gab es wieder einen heftigen Angriff wo ich erstmals eingreifen musste.

Können wir da noch was retten? Ich weiß es war dumm zu glauben die Zusammenführung wird leicht. Bin für jeden Tipp dankbar.

Grüße
 
Werbung:
S

Sandm@n64

Gast
Hallo,

trennen, Gittertür bauen und von vorn anfangen, siehe Link.
Die langsame Zusammenführung

Das kann jetzt durch die negativen Erfahrungen dauern und es ist nicht garantiert das es klappt.
Am Ende könnte auch einfach klar sein das die beiden nicht zusammen passen.

Eine Frage noch, kastriert sind doch beide?
 
B

BenF

Neuer Benutzer
Mitglied seit
6. September 2017
Beiträge
8
Hallo,

Danke die Antwort. Ja beide sind kastriert.

Unser Problem ist das die Wohnung offen ist. Zwischen Wohnzimmer und Küche ist nur eine halbe Wand. Wir wissen einfach nicht wie wir die beiden richtig trennen sollen. :(

Wir können ja schlecht einen auf 60m2 halten und den anderen in nem 12m2 Badezimmer.
 
S

Sandm@n64

Gast
Hi,
Monti gibt das Schaf und wehrt sich nicht, sonst würde es vielleicht schon anders aussehen, aber so verfestigt sich das ganze da er abhaut.
Es wird nur schlimer werden wenn ihr nicht trennen könnt.
Was isrt mit dem Schlafzimmer?
 
B

BenF

Neuer Benutzer
Mitglied seit
6. September 2017
Beiträge
8
Wir haben jetzt gerade überlegt die Wohnung zu teilen. Monti bekommt Wohnzimmer und Küche. Sparky Flur, Schlafzimmer und Bad.

Müssten dann eine der Türen umbauen.

Jetzt aktuell haben wir die Türen einfach geschlossen. So hat jetzt jeder seinen Ruhebereich.
 
B

BenF

Neuer Benutzer
Mitglied seit
6. September 2017
Beiträge
8
So. Die Nacht und der heutige Tag in Trennung haben geholfen. Monti geht es wieder besser. Wir belassen es jetzt mal bis zum Wochenende so. Dann bauen wir eine Gittertür.

Lustigerweise will sparky jetzt immer in die Küche bzw. das Wohnzimmer. Meint ihr kurze und beaufsichtigte Besuche gehen?

Das sind die beiden übrigens, eins der seltenen Fotos von beiden:

screenshot_20170907-160925.png
 
Zuletzt bearbeitet:
S

Sandm@n64

Gast
Hi,

das Sparky da jetzt rein will ist normal, ist ja schließlich das Revier und auf einmal gesperrt.
Aber nee, lasst Monti Ruhe damit er sich erholen kann und Sparky muß da jetzt durch.
 
S

sonnenseite

Benutzer
Mitglied seit
11. Juli 2017
Beiträge
90
Hallo liebe TE,

schön, dass ihr euch für 2 Katzentiere entschieden habt! Als erstes Mal: ruhig Blut! Zusammenführungen sind spannend, aufreibend und können einen nervlich wirklich an die Grenzen bringen.
Das schlimmste ist die Unsicherheit. Auch als erfahrener Katzenhalter (in meinem Fall 20 Jahre 2 Katzen bei den Eltern und dann noch 11 Jahre eigene Katzen) ist so einen Zusammenführung ja schon etwas ganz aufregendes und die "Königsdisziplin" in der Katzenhaltung.

Bei uns läuft auch seit 8 (oder schon 9?) Wochen das Theaterspiel: David gegen Goliath oder besser gesagt Poldi "gegen" Mini. ;)

Bei Zusammenführungen kann es ruppig zugehen und wenn man unterschiedlich dominante Charaktäre hat ("Ich Chef" gegen "Tu mir nix"), dann braucht das einige Zeit. Aber wenn eure beiden schonmal zusammen auf das Sofa passen, dann ist das schon die halbe Miete!

Es ist schonmal sehr gut, wenn ihr die Wohnung teilt. So kann der unsichere Kater an Selbstvertrauen gewinnen und sich dem anderen "Ungeheuer" in Ruhe nähern. Solange die 2 sich übrigens nur Anfauchen und Brummen ist das halb so schlimm, auch wenn das für uns Menschen schlimm klingt.
Bei uns gab es Katzenkampf mit Fellfetzen und Angst-Pipi, obwohl unsere Katzendame eigentlich wirklich sehr sozial ist. Unser Thread wurde ja schon genannt und ich freue mich über Mitleser. :)
Auch wir kennen die Hochs und Tiefs, an einem Tag sieht es so toll aus und am nächsten Tag tun die Katzen so, als hätten sie sich noch nie gesehen.

Wichtig für euch ist erstmal, dass ihr selber etwas zur Ruhe kommt und Geduld habt. Ich hab mich anfangs immer gefragt, was das überhaupt heißen soll? Genau: gar nichts machen. Die Katzen finden ganz von alleine zueinander.

Mini hat die ersten 2 oder 3 Wochen so getan als wäre da kein quakendes, weiß-schwarz getupftes Tier im Arbeitszimmer. Ich dachte schon die wäre total genervt und würde ihn deswegen ignorieren. Heute nimmt sie viel an Poldis Leben über die Gittertür teil.

Teil erstmal die Wohnung und wenn ihr die Möglichkeit habt, dann hängt ein Gitter auf. Die Katzen werden dann ganz von alleine zusammen finden. Ihr werdet auch aus dem Bauch heraus im Laufe der Zeit merken, wie es bei den beiden so läuft. Dass man Anfangs mit 1000 Fragen im Kopf darsteht und nicht weiß was man machen soll, ist sehr normal und passiert auch erfahrenen Katzenhaltern. Wichtig ist viel zu fragen und auch weiter zu berichten. Es lesen immer Leute bei euch im Thread mit und antworten auch auf Fragen.
 
B

BenF

Neuer Benutzer
Mitglied seit
6. September 2017
Beiträge
8
  • #10
Hallo,

die Gittertür ist mittlerweile gebaut. Bringt aber bisher gar nichts. Sobald Sparky ein mal maunzt flüchtet Monti sofort.

Was mich wundert die beiden haben sich noch nie beschnuppert.

Wir sehen einfach keine Verbesserung. Gefühlt wird es pro Tag schlimmer. Monti ist jetzt wieder wie vor der Gittertür.

So schlimm es auch ist; wenn sich in den nächsten Wochen nichts ändert müssen wir wohl einen der beiden abgeben oder? :-(
 
tiedsche

tiedsche

Forenprofi
Mitglied seit
23. Juni 2010
Beiträge
16.379
Ort
Kassel
  • #11
So schlimm es auch ist; wenn sich in den nächsten Wochen nichts ändert müssen wir wohl einen der beiden abgeben oder? :-(
Nein.
Mit der Anschaffung von Katzen sollte man sich auch immer zusätzlich die Kombipackung Geduld und Ruhe besorgen:cool:

Ihr habt die Katzen am Anfang überfordert. Jetzt geht's erstmal in kleinen Schritten Richtung Entspannung. Kein Druck und keine Erwartung sind grad die richtige Taktik. Jeden kleinen Schritt aufeinander zu belohnen.

Wie lang steht denn die Gittertür....1 Tag, ein paar Tage, eine Woche? Keine Zeit für eine Vergesellschaftung, nachdem es schon schief gelaufen ist.
Obs letztendlich klappt kann euch keiner versprechen.
Zum jetzigen Zeitpunkt kann man nur sagen, dass das keine Vergesellschaftung nebenbei wird.
Ob ihr die nötige Geduld aufbringen wollt müßt ihr entscheiden.
"Mal eben weitergeben" ist nur für euch ne Kleinigkeit. Für eine erwachsene Katze ist so einer schneller häufiger Verlust von Bezugspersonen und Revieren ziemlicher Stress und hinterläßt Spuren.

Da ihr eh eine weitere Vergesellschaftung vor euch hättet, denn Einzelhaltung ist keine Option, ........
 
Werbung:
Mikesch1

Mikesch1

Forenprofi
Mitglied seit
28. April 2010
Beiträge
18.638
Ort
Im Moin-Moin-Gebiet ;-)
  • #12
Wie Tiedsche schrieb, braucht Ihr jetzt alle Geduld. Monti wird irgendwann merken, dass Sparky ihm durch die Gittertür nichts anhaben kann. Ihr könntet Monti auch eine Höhle - z. B. in Form eines Kartons - in die Nähe der Gittertür stellen, so dass er zwar gucken kann, aber sich gleichzeitig auch "verstecken" kann.

Habt Ihr schon Feliway im Einsatz? Spricht zwar nicht jede Katze drauf an, aber einen Versuch ist es immer wert. http://www.zooplus.de/shop/katzen/k...Yjv5Iu9oE9XFj0QJYwSKbQrhT_k5wIHAaAhEyEALw_wcB

Da bei Euch leider Anfangs einiges schief gelaufen ist, werdet Ihr Euch auf eine längere Vergesellschaftung einstellen müssen. Aber beide Kater sind noch jung. Und sie sind vielleicht immer noch nicht richtig bei Euch angekommen. Gebt ihnen Zeit. :)
 
B

BenF

Neuer Benutzer
Mitglied seit
6. September 2017
Beiträge
8
  • #13
Nicht das ihr mich falsch versteht. Wir wollen ihn nicht einfach so weiter geben. Wir dachten nur das es wenn es nicht besser wird für beide eine schlechte Situation ist. Wir versuchen ja alles Da mit es klappt. Durch die Gittertür schränken wir uns ja auch ein. Wir klettern jetzt immer über für halbe Wand ins Wohnzimmer. Anders geht es nicht da sparky jede Chance nutzt ins Wohnzimmer zu kommen.

Die Gittertür haben wir Freitag Abend eingebaut. Wir haben bereits Feliway Friends probiert. Das hat leider nicht geholfen. Zumindest bei sparky nicht. Bei Monti glauben wir schon eher. Da der Flakon leer ist haben wir es gelassen. 2 Tage danach hat Monti sich zumindest mal gewehrt...

Ein bekannter meinte wir sollen ein Mädchen dazu holen. Aber wir sind nicht sicher ob es das nicht noch komplizierter macht... Wir haben dem Monti schon eine Katzenhöhle in die Nähe des Gitters gestellt. Aber er geht da nicht rein.

Wir warten mal ab was die nächste Zeit so bringt. Jeder noch so kleine Schritt wäre ja schon toll. :yeah:
 
tiedsche

tiedsche

Forenprofi
Mitglied seit
23. Juni 2010
Beiträge
16.379
Ort
Kassel
  • #14
Lies doch bitte einfach mal bei den Vergesellschaftungen quer. Dann bekommst du einen Eindruck was "normal" ist und was nicht, viele Tricks kann man da ebenfalls rausziehen. Dein Szenario ist ja kein Besonderes, sondern kommt häufig vor.
Eine Vergesellschaftung wird von Anfängern häufig unterschätzt. Das erfordert leider in den meisten Fällen viel Einsatz auf allen Seiten.
Jetzt heißt es Ruhe bewahren und ihnen die Nähe schmackhaft zu machen.
zB. Leckerliroutinen am Gitter einführen (mit Sicherheitsabstand) damit sie lernen, dass der andere nicht gefährlich ist. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt;)

Ein Mädel macht eine Vergesellschaftung übrigens nicht leichter. Mädels sind oft "schwieriger" und ihr bekommt in vielen Fällen später ein Kater-Katze-Problem;)
http://haustierwir.blogspot.de/2011/06/katzen-kater.html
 
A

Aykay

Benutzer
Mitglied seit
28. Januar 2014
Beiträge
70
Alter
35
  • #15
Hi!

Ich weiß nicht ob ihr das schon probiert habt aber das hat bei uns geholfen (und bei uns wurde auch ganz schön gefaucht und Fell aufgestellt), und zwar die beiden abwechselnd mit einem Handtuch (oder Tshirt oder Decke oder irgendeinem weichen Stoff) abreiben. So gewöhnen sie sich an den Geruch des jeweiligen anderen und entspannen vielleicht etwas. Sie müssen sich ja generell erstmal an die neue Umgebung und an euch gewöhnen, das ist schon viel!

Wir haben auch noch das Glück gehabt, dass unsere BKH-Dame echt verfressen ist und wir mit Leckerli die Stimmung heben konnten und die beiden dann etwas entspannter waren wenn sie durch fressen abgelenkt waren :)
Natürlich nicht wenn sie sich gerade an die Gurgel gingen aber wenn sie eh mal für ein paar Minuten ruhig nebeneinander liegen kann man das doch belohnen :)

Und Feliway hatten wir auch aber irgendwie sind die davon crazy geworden, wie bei catnip!

Und Geduld ist wohl angesagt und dann noch die Unsicherheit ob es irgendwann besser wird... und während man überlegt vergehen wochen udn man merkt wie entspannt es auf einmal ist!

Ich drück euch die Daumen!!
 
BeateK

BeateK

Erfahrener Benutzer
Mitglied seit
4. Februar 2017
Beiträge
358
Ort
Ronnenberg
  • #16
Hallo.

Bei uns hat es erst im zweiten Anlauf mit der Zusammenführung geklappt, aber auch nur mit Gittertür(en) und viiiiiiel Geduld. Was uns beim ersten Versuch einen Strich durch die Rechnung gemacht hat, war unsere eigene Anspannung und Unsicherheit. Die haben wir im zweiten Anlauf abgelegt, was nicht immer einfach war, hat sich aber gelohnt.

Zusätzlich haben wir unserem "Angsthasen" Loki Telizen gegeben, Nala (die Zicke) hat Sedarom bekommen. Wir haben fast neun Wochen mit Gittertür getrennt, regelmäßig die Bereiche getauscht, und weitestgehend "normal" unseren Alltag gelebt. Positive Begegnungen intensiv gelobt, negatives Verhalten ignoriert. Erst als wir über eine längere Zeit entspannte Begegnungen am Gitter hatten (inkl. Nasenküsschen) haben wir die Tür geöffnet.
 
Mary 86

Mary 86

Forenprofi
Mitglied seit
25. April 2010
Beiträge
3.421
  • #17
Wenn euch die tür einschränkt baut sie um. Man kann das durchaus so bauen, dass man es als normale tür nutzen kann. Das zauber Wort lautet türscharniere nutzen. :)

Ich denke auch dass ihr Geduld braucht. Das wird keine zusammenführung, die nach 2 Wochen durch ist. Da solltet ihr euch die Bedingungen so angenehm wie möglich machen.
 
hobgoblin

hobgoblin

Erfahrener Benutzer
Mitglied seit
17. September 2008
Beiträge
431
Ort
Ich wohne nahe der Mitte Schleswig-Holsteins
  • #18
"Führe" auch gerade zusammen

Moin Moin ihr Lieben.

Ich schließe mich hier einfach mal an. Einige von euch haben ja gelesen, das unsere Stine im Mai verstorben ist.

Ihre Schwester Fenja hat sich immer mehr an mich angeschlossen, was mich dazu bewegt hat, eine Freundin für Fenny zu suchen.

Am Freitag (ja, Enna ist gerade mal knapp 4 Tage hier) war es dann soweit: Enna ist eingezogen. Enna kommt aus dem Tierheim, ist ca. 11 Jahre jung (Fenny ist 9) und stammt aus einer Beschlagnahmung.

Am Freitag habe ich Enna aus der Transportbox direkt ins Katzenklo im Bad gesetzt, von dort ist sie unter die Badewanne entfleucht und ward seither nicht mehr gesehen. Sie frisst wie ein Scheuendrescher, nimmt Leckerlie... alles nur, wenn niemand im Raum ist. Aber Nachts stromert sie schon durchs Haus, erkundet ihre Umgebung. Die beiden Mädels sind auch schon aufeinander getroffen, ein kurzes Fauchen... mehr nicht.

Im Tierheim wurde gesagt, das Enna Zeit braucht um mit Menschen warm zu werden, anderen Katzen aber sehr zugeneigt ist und wohl auch viel im Tierheim gekuschelt hat. Und so ist es ja auch gedacht. Enna soll Fenny Gesellschaft leisten.

Trotzdem möchte ich Enna die Angst vor den Menschen allgemein, aber ganz besonders vor mir, nehmen.

Habt ihr vielleicht Tipps oder Ratschläge für mich, wie ich Enna, auch über Tag, unter der Badewanne vorlocken und zeigen kann, das ich nicht zu den ganz schlechten Menschen gehöre? Das Katzen hier Narrenfreiheit haben und es draußen wunderschön ist und die Freiheit ruft?

Klar, vier Tage ist nicht lange. Aber Enna darf erst raus, wenn sie etwas zutraulicher ist. Und ich möchte sie unterstützen, damit sie so früh wie möglich ihre ganze Welt hier in Besitz nehmen kann.

Im Augenblick bekommt Enna Notfalltropfen und ich überlege ihr ein homöopathisches Konstitutionsmittel zu geben.

Bin gespannt auf und dankbar für Tipps.

LG
 
B

BenF

Neuer Benutzer
Mitglied seit
6. September 2017
Beiträge
8
  • #19
Hallo zusammen,

lange habe ich mich gemeldet. Leider ist etwas schlimmes passiert. Unser kleiner Sparky ist an Nierenversagen verstorben. :(

Wie wir nun heraus gefunden haben, war er wohl bereits krank als wir ihn bekommen haben. Wurde ausschließlich mit Trockenfutter gefüttert, Nassfuter hat er partout nicht gefressen. :(

Da wir nicht sofort eine zweite neue Katze holen konnten musste der arme Monti erstmal alleine bei uns leben. Es tat mir zwar leid für ihn aber wir konnten nicht sofort eine neue Katze holen.

Auch wenn er nicht sehr lange bei uns war, haben wir den kleinen Kater doch sehr in unser Herz geschlossen.

Nun haben wir uns aber doch entschieden dem Monti eine neue Gefährtin zu holen.

Ich habe mich nochmals mit der Vorbesitzerin in Verbindung gesetzt und gefragt wie er genau dort gelebt hat. Sie sagte mir das er keine Kater kennt, er ist mit 4 Weibchen groß geworden und hat sich mit diesen blendend verstanden. Daher haben wir, auch wenn es nicht immer optimal ist ein Weibchen geholt.

Die kleine Luna ist vor einer Woche bei uns eingezogen. Sie ist wie Monti eine EKH; 2 Jahre alt und kastriert.

Um nicht wieder die selben Fehler zu begehen haben wir die beiden erstmal ein paar Tage separiert gehalten. Beide haben immer interessiert an der Tür geschnüffelt. Dann haben wir die Gittertür wieder eingebaut um zu schauen wie Sie reagieren wenn Sie sich sehen. Das klappte auch soweit gut. An Tag 5 haben wir es gewagt die beiden mal "aufeinander" los zu lassen.

Es wurde sich kräftig beschnuppert, allerdings faucht die kleine Luna ab und an mal nach dem Nase schnuppern.

Rangeleien oder sonstige aggressive Vorfälle gab es nicht, die beiden fressen nebeneinander und wenn wir mit beiden spielen gibts auch so gut wie keine Probleme. Ab und zu wenn wir Leckerchen verteilen und Sie der Meinung ist nicht genug zu bekommen wird er auch mal angefaucht aber das war es dann auch.

Gefühlt wird das Zusammenleben jeden Tag besser. Hoffentlich bleibt das auch so.
 
tiedsche

tiedsche

Forenprofi
Mitglied seit
23. Juni 2010
Beiträge
16.379
Ort
Kassel
  • #20
Tut mir sehr leid, dass Sparky nur noch so eine krze Zeit bei euch hatte:sad:

Und jetzt drücke ich die Daumen, dass Luna eine gute Entscheidung war und die Zwei ein gutes Team werden;)
 
Werbung:

Ähnliche Themen

Ursch
Antworten
54
Aufrufe
4K
Schaliebrown
Schaliebrown
M
Antworten
14
Aufrufe
6K
Quilla
C
Antworten
16
Aufrufe
24K
Charlo
C
Z
2
Antworten
31
Aufrufe
6K
Zelda und Missi
Z
Lucymaggie
Antworten
18
Aufrufe
1K
Lucymaggie
Lucymaggie

Über uns

Seit 2006 stehen dir in unserem großen Katzenforum erfahrene Katzenhalter bei Notfällen, Fragen oder Problemen mit deinem Tier zur Verfügung und unterstützen dich mit ihrem umfangreichen Wissen und wertvollen Ratschlägen.
Oben