Anfälle!Weiß nicht weiter und bitte um Rat und Hilfe.

Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
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Toodels

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Hallo zusammen,

ich bin neu bei euch im Forum und hoffe, dass auch ich auf meine Fragen und Problematik hilfreiche antworten finde, aus denen ich als Leser schon öfters Nutzen zog.

Es geht um unsere Katze "Bella" sie ist jetzt knapp 18 1/2 Jahre alt und hat seit ca. 1-2 Jahren diverse gesundheitliche Probleme, die aber bis jetzt immer gut in den Griff zu bekommen waren - bis ende März diesen Jahres.
Ich versuche die Problematik kurz zu schildern:

Ende März begann bei Bella das rechte Äuglein stark zu Tränen und anzuschwillen. Hinzu kamen kurze Zeit danach Gleichgewichtsstörungen, so dass sie teilweise zur Seite fiel und heftige Niesanfälle. Wir fuhren mit ihr umgehend zum Tierarzt, der neurologische Störungen und Ausfälle diagnostizierte (durch verschiedene Tests mit Bella) und der auf eine Tumor im Kopfbereich tippte. Durch das heftige Niesen schloss er einen Schlaganfall und dergleichen eigentlich aus, da solche Niesanfälle meist das Resultat eines Tumors seien. Er erklärte auch, dass bei einer Katze ihres Alters und bei einem Tumor im Kopfbereich keine großen Chancen bestehen würden. Um Gewissheit zu haben käme nur ein CT in Frage, er klärte uns aber auf, dass durch die Narkose ein großes Risiko bestünde, dass sie einfach nicht mehr aufwacht (aufgrund des Alters, Schwäche etc.).
So entschieden wir uns gegen das CT und für eine Behandlung zur Linderung der Symptome, die aus der Gabe von Metacam, Vitasprint und Echinacea D6 bestand.

Eine gewisse Zeit (evtl. zwei Wochen) blieben die Symptome, verschlimmerten sich sogar zeitweise, indem sie nicht mehr gerade laufen konnte, torkelte und einen "Drall" zu einer Seite hatte. Das Springen funktionierte nicht mehr und sie kam nicht mal mehr aufs Bett oder Sofa. Nach stetigem Verabreichen der oben genannten Mittel und nach ca. zweieinhalb Wochen besserte sich ihr Zustand jedoch enorm, so dass sie nach kurzer Zeit keine Symptome mehr zeigte, außer eine akkut vergrößerte rechte Pupille.
Wir waren sehr froh, hatten wir schon fest damit gerechnet, sie in den nächsten Tagen oder Wochen gehen lassen zu müssen.
In den kommenden Monaten war alles wie früher, sie fraß, forderte ihre Portion Fleisch ein, wenn dieses in der Küche zubereitet wurde, sprang wieder, schmuste und verhielt sich, bis auf ein etwas ruhigeres und gemächlicheres Verhalten,wie sonst auch.

Leider wurde unsere Freude darüber vor einigen Tagen davon überschattet, dass ihr Auge wieder verstärkt anfing zu tränen, so vermuteten wir schon, dass "es" wieder anzufangen droht.
In der Nacht von Montag auf Dienstag hatte sie urplötzlich einen Anfall, der uns große Angst gemacht hat. Sie lief und fiel plötzlich seitlich um, erbrach ein wenig Speichel und Schaum, versuchte sich aufzuraffen, fiel aber wieder um und fing dann an mit offenem Mäulchen und raushängender Zunge zu hecheln, schwer zu atmen und zu speicheln. Zusätzlich lief ihr eine klare (eventuell ganz ganz leicht bräunliche) Flüssigkeit aus dem Po, die übel roch, aber nicht so wie Durchfall oder normaler Kot. So lag sie ca. 15 Minuten da, wir machten uns sofort fertig, packten sie ein und ab zum Notdienst.
Dort wurde dann festgestellt, dass sie viel Wasser verloren haben muss (durch Hauttest) und ihr wurden zwei Spritzen Wasser ins Gewebe gegeben und ein Mittel gegen Übelkeit.
Der Tierarzt konnte sich diesen Anfall auch nicht wirklich erklären, denn für einen Kreislaufzusammenbruch durch Hitze, war es schon zu sehr abgekühlt, zudem hatte sie die heißen Tage, mit reichlich trinken, gut überstanden. Er hatte nur Vermutungen, dass es vielleicht vom Magen käme und zusätzlich noch neurologisch bedingt sei, aber genau konnte man es nicht klären.
Wir nahmen sie wieder mit, dann am darauf folgenden Vormittag der nächste Anfall- gleiches Muster. Sofort wieder zum Tierarzt. Es wurde kein Fieber festgestellt, Blutwerte waren, wie er sagte, für eine Katze ihres Alters sehr gut, weiße Blutkörperchen aber an der oberen Grenze, was auf eine Entzündung hindeuten würde. Die Werte für Leber, Nieren und die restlichen Organe waren, wie schon gesagt, sehr gut. Er war mit seinem Latein auch am Ende und tippte nur wieder auf den Kopf, dass diese Anfälle von dort kämen.
Also wieder nur die Gabe eines Schmerzmittels und der Rat es zu beobachten und bei heftigeren Anfällen vorbeizukommen. Er gab uns noch Novaminsulfon mit, dass wir bei Bedarf verabreichen sollten, da Metacam zu sehr auf den Magen schlagen würde.
Am gleichen Abend gegen 18 Uhr der nächste Anfall, wir blieben nur bei ihr sitzen, haben sie gestreichelt und beruhigt. Nach 20 Minuten war alles überstanden. Im späteren Verlauf des Abends verabreichten wir ihr dann Novaminsulfon - und dann der Schock. Absolute Unverträglichkeit! Sie speichelte, ihr Mäulchen schäumte wie verrückt, sie war total außer sich, lief wie wild durch die Wohnung, versuchte sich zu verstecken. Schrecklich anzusehen. Nach ca. 15 Minuten stellte sich das Speicheln und die Schaumbildung ein. Sie war danach total platt und geschwächt, so haben wir sie mit ins Bett genommen, wo sie auch die Nacht verbracht hat.
Gegen 5 Uhr war sie dann nicht mehr am Fußende, sondern hatte sich im Wohnzimmer hingelegt. Es war mir unwohl dabei, so dass ich alle paar Minuten aufstand um nach ihr zu sehen.
Das war wohl auch gut so, denn als ich wieder mal ins Wohnzimmer ging fand ich sie unterm Esstisch, hechelnd, wieder ein größerer Fleck an Flüssigkeit aus dem After auf dem Teppich.....

Ich weiß nun einfach nicht mehr weiter. Fressen will sie kaum bis gar nicht, trinken ebenso nicht, nur Milch schlabbert sie ein bißchen....
Tierarzt will mich noch anrufen, aber er scheint mir auch keinen Rat zu wissen. Ich habe Angst, dass sie mir austrocknet...
Was ich vor allem nicht verstehe ist diese Flüssigkeit aus dem After. Sie riecht übel, so wie nach einem Einlauf bei einer Darmspülung, aber nicht richtig nach Kot.
Ich habe im Internet wie ein Verrückter gesucht, aber über solche Anfälle nicht wirklich etwas gefunden.

Hat irgendjemand einen Rat, ähnliches erlebt oder kann mir sonst irgendwie helfen :sad:. Sie ist seit 18 Jahren bei uns und wie ein Familienmitglied.
Man hört immer: "Wenn es Zeit ist, dann lasst sie besser gehen, bevor sie leidet."
Natürlich wollen wir sie niemals leiden lassen, doch selbiges wurde uns auch damals (Ende März) gesagt und wir haben gehofft und gewartet und immerhin hatte sie dann fast 4 Monate ohne Symptome.

Ich würde mich sehr über Vorschläge und (rasche) Hilfe freuen. So kann es nicht weitergehen. Die Ratlosigkeit der Ärzte macht mich irre.

:sad:


Bei Fragen, bitte stellen.

Vielen Dank im Voraus

lg

Toodels
 
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A (nett)

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Nur schnell überflogen...aber ich glaube die Maus gehört an den Infussionstropf!
 
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DaisyPuppe

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Für mich hört sich dieser Ausfluss nach einem Analdrüsenproblem an?
 
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Toodels

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@ Anett:

Ja, das denke ich auch. Nur, wie oft soll das gehen, wenn sie tagtäglich so viel Flüssigkeit verliert. Es stresst sie sehr zum Tierarzt zu fahren.... :(

@DaysiPuppe:

War auch eine Vemutung meinerseits, aber Tierarzt sagte, dass wäre zuviel Flüssigkeit, die da aus dem After kam, als dass es Analdrüsensekret sein könnt.
Hatte mal ein Bild von der Flüssigkeit des zweiten Anfalls gemacht und habs hier angehängt.

Das link auf der Armlehne ist ihr Speichel :(
 

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DaisyPuppe

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Eventuell eine Entzündung im Darmbereich... Soweit ich das verstanden habe, waren die Entzündungswerte im Blutbild zu hoch?
Wie sieht denn der Kot aus? (Sorry, falls ich das überlesen habe)
 
Königscobra

Königscobra

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Wenn es Krampfanfälle ( und damit meine ich keine Epilepsie, sondern Krämpfe vom evtl. vermuteten Hirntumor, der auch für die anderen neurologischen Probleme sprechen würde ) sind, dann können während eines Krampfes Urin ( und manchmal auch Kot ) abgehen und die Analdrüsen spontan entleeren.

Ein CT oder MRT würde Aufschluss bringen, was da im Kopf *los ist*.
 
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Toodels

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@DaysiPuppe:

Ja, die weißen Blutkörperchen waren an der Obergrenze, der Tierarzt tippte auch auf eine Entzündung im Magen-/Darm bereich und gab uns Canikur mit.
Kot hat sie seit der Nacht von Montag auf Dienstag gar keinen mehr. Nur diese Flüssigkeit (klar bis minimal bräunlich), aber kein Durchfall. Als sie in der Nacht von Montag auf Dienstag in der Katzenbox war, hatte sie dort richtigen Durchfall, also kurz nach ihrem ersten Anfall, vor ca. 32 Stunden. Seitdem kein Kot mehr und kein Urin.

@Königscobra:

Ok, klingt logisch. Aber wie kann man solcher Anfälle Herr werden? Gibt es keine Möglichkeiten irgendwie entgegenzuhalten :(?

Vielen lieben Dank für all eure Antworten bis jetzt

Nachtrag:

Wegen eines CTs oder MRTs....so wäre dies eine Möglichkeit um Klarheit zu schaffen, aber selbst wenn sie die Narkose überleben würde (woran er zweifelt), so gäbe es keine Möglichkeiten mehr für sie, wenn es denn ein Tumor ist.
D.h. es würde nur dazu dienen um Gewissheit zu haben (die ich im Großen und Ganzen eigentlich schon habe, also ich bin schon überzeugt, dass da "etwas" im Kopf ist).
 
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A (nett)

A (nett)

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Kann sie wg. des neurologischen Problems evtl. den Schließmuskel nicht mehr gut kontrollieren?

Könnt ihr selber infudieren?

Windeln?

18,5 Jahre sind ein schönes Alter...und mit dem Krankheitsbild.
Ihr müsst entscheiden, ob das für den Spatz noch Lebensqualität ist.

Wünsch Euch von Herzen, dass ihr euch richtig - und zum Wohle der Maus - entscheidet.
 
Königscobra

Königscobra

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Da müsstest du mit dem Doc sprechen. Ob eine Op oder Chemo noch was bringen würde, hängt vom Alter, Sitz des T., der Streuung und des AZ deiner Katze ab.

Inwieweit Medikamente gegen die Krämpfe was bringen, ich weiss es nicht.

Ich persönlich würde in so einem Stadium ( häufige Krämpfe, kaum noch essen und trinken, neurologische Probleme etc. ) kein grossen Experimente mehr machen und sie erlösen ... auch wenn es schwer fällt und traurig ist.
 
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DaisyPuppe

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  • #10
Hat euer TA die Anwendung von Kortison erwogen? Es würde auch den Appetit anregen.
 
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Toodels

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  • #11
@ Anett:

Hmm...möglich wäre es ja, dass sie es nicht mehr kontrollieren kann, aber es passiert dann nur bei den Anfällen. Was Windeln etc angeht haben wir keinerlei Erfahrung...

@Königscobra:

Unser Tierarzt scheint da schon eine feste Meinung zu haben. Er vertritt die Ansicht, dass Heilung ausgeschlossen ist...:(

@DaysiPuppe:

Nein, das hat er noch nicht, müsste ich ihn mal fragen. Danke


Alle zusammen:

Ich weiß, dass irgendwann der Zeitpunkt kommen wird, andem wir diese Entscheidung wohl oder übel treffen müssen. Ich habe nur Angst es zu früh zu tun. Wie gesagt, damals sah es auch übel aus, sie taumelte, fiel ständig hin. Doch wir haben sie nicht aufgegeben, trotz dessen, was Tierarzt, Familie, Bekannte etc. rieten. Daraufhin hatte sie noch 4 schöne Monate (soweit wir sie natürlich kennen und das beurteilen können).
Jetzt gerade marschiert sie hier auch rum und dippt ihre Zunge ein paar Mal in die unzähligen Näpfe die ich ihr hingestellt hab, mit verschiedenen Futtersorten, Milch, Wasser, Trockenfutter etc. Sie scheint Lust zu haben, aber ziemlich schwach zu sein, so dass längeres oder intensiveres Fressen wohl (noch) nicht möglich ist. Ich werde ihr jetzt erstmal regelmäßig Canikur und Vitasprint geben....

Was mich immer wieder hoffen lässt ist, dass der Tierarzt sagte, dass bei Hirntumoren das Wachstum teils auch Verbesserungen bringt. Nämlich dann, wenn der Tumor eine Zeit auf ein bestimmtes Hirnareal drückt, wodurch erhelbliche Beeinträchtigungen hervorgerufen werden, er dann jedoch sich in eine andere Richtung verlagert und dorthin wächst, wo er weniger Schaden anrichtet und man zeitweise gar keine Symptome hat. Dies schien von Anfang April bis jetzt wohl der Fall gewesen zu sein und -ich hoffe einfach, dass es wieder so sein kann. Hatte gelesen, dass einige Tiere mit Hirntumor viele Monate leben, manche sogar 2 Jahre....

Ich will einfach nicht den letzten Schritt wagen, wenn ich noch Hoffnung habe...man kann es so schlecht abschätzen. Abgesehen von den Anfällen wirkt sie "einigermaßen" gefasst. Sie läuft durch die Gegend, schnurrt leise beim Schmusen und versucht zumindest ab und an ihre Zunge in Futter oder Trinken zu hängen. Auch der Bewegungsapparat (Springen, Laufen etc) ist nicht merklich beeinträchtig....

Es ist so schwer abzuschätzen...
 
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DaisyPuppe

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  • #12
Was ich da so lese würde mich an deiner Stelle auch noch nicht davon überzeugen, aufzugeben. Sprich das mit dem Kortison mal an - wenn das hilft, dann sehr rasch. Er scheint ja immerhin am Fressen interessiert zu sein - das spricht auch für eine Magen/Darmgeschichte. Er will - aber er kann nicht richtig. Frisst er TroFu?
 
A (nett)

A (nett)

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  • #13
So wie sich das alles liest, scheint die Kleine ja noch am Leben teilhaben zu wollen und so lange darf man nicht aufgeben; keine Frage.

Ich drück die Daumen, dass sich Madame wieder fängt.
 
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Toodels

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  • #14
Was ich da so lese würde mich an deiner Stelle auch noch nicht davon überzeugen, aufzugeben. Sprich das mit dem Kortison mal an - wenn das hilft, dann sehr rasch. Er scheint ja immerhin am Fressen interessiert zu sein - das spricht auch für eine Magen/Darmgeschichte. Er will - aber er kann nicht richtig. Frisst er TroFu?


Ja sie frisst ab und an ihre Leckerlis, etwas Trockenfutter, aber eher wenig. Was sie über alles liebt ist rohes Fleisch. Da steht sie jedesmal in der Küche und fordert lautstark ein. Selbst nach ihrem Anfall gestern. Den Napf mit Fleischbröckchen hat sie auch ganz leer gefressen. Wenn das das einzige ist, was wir richtig in sie hineinbekommen, dann werden wir nach ihrer Pfeife tanzen und auf Fleisch umstellen. Das war damals (Ende März) schon so, dass sie in der Zeit in der es ihr schlecht ging nur rohes Fleisch wollte, kein NaFu.
Wir haben danach gewitzelt, dass sie um ihren Zustand und unser Mitleid und die Verzweiflung weiß - und dies schamlos ausnutzt....:)
 
ElinT13

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  • #15
So einenn Unsinn, dass ein wachsender Tumor Vorteile bringen soll, habe ich noch nie gelesen. Bitte wechsle DRINGEND den Arzt!!! Sie braucht kein Kortison und auch nur bedingt Schmerzmittel, sie braucht etwas gegen die Epilepsie, und zwar am besten Vorgestern. Bitte werde wirklich schnellstmöglich aktiv, solche Krämpfe sind wahnsinnig kräfteraubend und sie können sogar bis zum Tod führen. Epilepsie ist auch bei Tieren normalerweise medikamentös gut einstellbar.
 
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Toodels

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  • #16
@ElinT13:

Der Arzt meinte wohl nicht, dass das Wachsen eines Tumor gut ist, sondern, dass teilweise Symptome verschwinden können, wenn der Tumor seinen Druck auf ein anderes Areal verlagert. Inwiefern das stimmt weiß ich nicht, ich weiß nur, dass sie nach heftigen Symptomen Ende März / Anfang April dann ca. 4 Monate symptomfrei war.
Die Anfälle scheinen keine Epilepsie zu sein, ich habe mir mal epileptische Anfälle von Katzen auf Youtube angeschaut, das sieht echt übel aus. So schlimm ist es Gott sei Dank nicht. Es ist "nur" ein zur Seite kippen, mit Hecheln, Speicheln und analem Ausfluss..
 
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DaisyPuppe

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  • #17
Ja sie frisst ab und an ihre Leckerlis, etwas Trockenfutter, aber eher wenig. Was sie über alles liebt ist rohes Fleisch. Da steht sie jedesmal in der Küche und fordert lautstark ein. Selbst nach ihrem Anfall gestern. Den Napf mit Fleischbröckchen hat sie auch ganz leer gefressen. Wenn das das einzige ist, was wir richtig in sie hineinbekommen, dann werden wir nach ihrer Pfeife tanzen und auf Fleisch umstellen. Das war damals (Ende März) schon so, dass sie in der Zeit in der es ihr schlecht ging nur rohes Fleisch wollte, kein NaFu.
Wir haben danach gewitzelt, dass sie um ihren Zustand und unser Mitleid und die Verzweiflung weiß - und dies schamlos ausnutzt....:)

Ach so. Das hab ich überlesen. Na wenn es ohnehin etwas gibt, das er frisst ist das doch schon super. Ich würde an deiner Stelle auch ganz umstellen - Hauptsache er nimmt etwas zu sich.
 
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DaisyPuppe

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  • #18
So einenn Unsinn, dass ein wachsender Tumor Vorteile bringen soll, habe ich noch nie gelesen. Bitte wechsle DRINGEND den Arzt!!! Sie braucht kein Kortison und auch nur bedingt Schmerzmittel, sie braucht etwas gegen die Epilepsie, und zwar am besten Vorgestern. Bitte werde wirklich schnellstmöglich aktiv, solche Krämpfe sind wahnsinnig kräfteraubend und sie können sogar bis zum Tod führen. Epilepsie ist auch bei Tieren normalerweise medikamentös gut einstellbar.

Eine Katze gegen Epilepsie zu behandeln, die keine ist, ist in deinen Augen kein Unsinn?
 
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Toodels

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  • #19
Damit ihr die Dame mal seht, im Anhang drei Bilder. Die ersten beiden zu der Zeit, zu der sie noch gesund war. Das letzte vor einigen Wochen.
Nicht erschrecken über ihre "Frisur" wir haben sie geschoren, damit es für sie im Sommer angenehmer ist.
Sie ist eine Nebelung (Langhaar).
 

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DaisyPuppe

Gast
  • #20
Die Pupillen sind schon sehr unterschiedlich..
Schlaganfall ausgeschlossen?
 
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