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Alt 21.10.2017, 17:39   #1
Taskali
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Taskali
 
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Standard Marek - der Kater mit nur einem Bein - wenn Wille alle Grenzen besiegt *Verm. D-weit

Name: MAREK

Alter/Geburtsdatum: ca. 3 Jahre

Geschlecht männlich

Kastriert (ja/nein): Ja

Optik: wie Farbe / Rasse Echter Hennigsdorfer Stahlwerkskater

Kennzeichnung: Chip (ja/nein), Tattoo (ja/nein): Nein/Nein

Impfstatus: geimpft (ja/nein), welche Impfungen: geimpft (Schnupfen/Seuche)

getestet auf FIV / FeLV („Leukose“): Fiv/Felv negativ

Krankengeschichte: Handicapkater - es fehlen 3 Beine

Vorerkrankungen / chronische Krankheiten bekannt? Nein

besonderer Pflegebedarf / müssen Medikamente gegeben werden o.ä.? Nein, Marek kann alles alleine, die Umgebung muß jedoch auf ihn abgestimmt werden, damit er sich nicht wund läuft auf den Stümpfen

Haltung (Wohnung/Freigang): Wohnung, gesicherter Garten/Gehege wäre möglich und toll, sofern auf ihn abgestimmt hinsichtlich der Bodenbeschaffenheit

Sozialverträglichkeit (mit Katzen/Hunden/Kindern): sehr sozialverträglich mit anderen Katzen, Hunde/Kinder nicht bekannt

Charakter (z.B. verschmust / schüchtern etc): selbstbewußt und eigenständig

Aufenthaltsort: bei Berlin, Vermittlung aber D-weit

Ansprechpartner/Kontaktperson: PN an Taskali oder E-Mail an illinga@AOL.com



Eigentlich müßte dies hier keine Vermittlungsannonce sein, sondern eine Geschichtenerzählung - mit offenem Ende - dessen Ende ihr in echt weiterschreiben könnt.

Denn Mareks Geschichte ist so unglaublich, dass ich sie selbst nicht glauben wollen würde, wenn ich es nicht erlebt hätte.




Marek wurde als typischer Wildling in einer Streunerkolonie auf einem Stahlwerksgelände geboren. Als Jungspund wurde er von einer Fütterfrau eingefangen und da zu scheu dann kastriert als gefütterter Streuner wieder zurückgesetzt. Soweit also alles wie immer und ganz normal. Doch dann muß Marek einen furchtbaren Unfall gehabt haben - er muß in eine Maschine des Stahlwerks oder zwischen eine Lore oder was auch immer geraten sein, denn eines Tages kam er zur Futterstelle gekrochen, drei Beine waren weg, er kroch auf blutigen Stümpfen und verschanzte sich in einem Fuchsbau. Die Fütterfrau wußte nicht, was sie tun sollte, wußte nicht wie ihn einfangen, stellte ihm weiter Futter hin und hoffte. Und das unglaubliche passierte: Marek überstand diese Verletzungen irgendwie, die Wunden heilten ab und er humpelte seither auf seinen Stümpfen durch den Gewerbepark.



Endlich nun - nach über einem halben Jahr in dem Marek so draußen lebte - holte sie sich Hilfe und wir konnten ihn einfangen und ihn Tierärzten vorstellen.
Was ich dann hier zu sehen bekam, als ich ihn das erste mal sah, erstaunte mich und alle, die ihn sehen: Marek humpelt auf seinen Stümpfen durch die Gegend, als wäre es das normalste der Welt...







Marek ist ca. 2 Jahre alt, kastriert, geimpft, Fiv/Felv negativ getestet, kerngesund. Ihm fehlen beide Hinterbeine sowie das rechte Vorderbein - dort hat er jeweils nur kurze Stümpfe die oberhalb des Knies abgecuttet sind. Das linke Vorderbein ist normal und vollständig.



Tierärztlich wurde er einem Spezialisten vorgestellt und auch dieser ist erstaunt, dass er das a) überlebt hat und b) wie gut er damit klar kommt. Er sieht keine echte Möglichkeit ihm irgendwie zu noch helfen die Lage zu verbessern. Orthesen gingen nur, wenn er kooperativ wäre und das ist er nicht. Prothesen gingen nicht, da eben 3 Beine betroffen sind und er dann wegen der fehlenden Gelenke steif stehen würde. Die Stümpfe sind gut verheilt und der Cut jeweils sauber und ohne Splitter. Etwas problematisch ist hinten links, da dort nur Haut und kein weiteres Gewebe über dem Stumpf ist, so dass er praktisch auf dem Knochen läuft. Hier könnte man eventuell in einer OP Gewebe von woanders über den Knochen setzen - allerdings müßte er dafür dann danach für eine längere Zeit komplett stillgelegt werden und das wird er nicht mitmachen. Deshalb riet der TA zum abwarten, da sich durch das Laufen auf dem Stumpf noch ein Hornhautgewebe bilden kann. Sein Vorderpfotenstumpf neigt zum Wundwerden, da er ihn stark beansprucht und ihn benutzt wie eine normale Vorderpfote. Da sollte man ein Auge darauf haben, falls sich was entzündet und ggfs. dann mit AB gegen gehen.




Marek schert sich allerdings um all das gar nicht. Er macht sein Ding, immer, einfach so. Marek ist ein eigenständiger, selbstständiger Charakterkater - nun halt mit kurzen Beinen statt mit langen - na und?





Er kann alles alleine, braucht keine Hilfe, will keine Hilfe, ist komplett eigen- und selbständig. Menschen, die ihn aus Mitleid nehmen und das Bedürfnis haben ein "armes Wesen betüddeln" zu wollen sind hier fehl am Platz. Marek will das nicht und zeigt das mehr als deutlich.



Seine Fortbewegung sieht im langsamen sehr elend aus, da es dann eine Art kriechen ist, aber es funktioniert. Will er schnell sein, dann drückt er sich mit den hinteren Stümpfen schlagartig ab und hoppelt bzw. galoppiert so. Dabei ist er wirklich wieselflink und nicht zu unterschätzen. Er kann Höhen von ca. 10-15 cm überwinden und somit ganz normale Katzenklos benutzen und kleinere Podeste erreichen - eventuell wäre also auch eine spezielle Treppenlösung für ihn machbar um höhere Plätze für ihn erreichbar zu machen.





Den Menschen gegenüber ist er ambivalent. An sich hat er verstanden, dass man ihm nichts böses will und das streicheln mit einem Wedel findet er auch sogar richtig gut, aber Hände sind für ihn ein erklärter Feind und jede Unterschreitung seiner gewünschten Distanz wird mit drohendem Fauchknurren beantwortet. Reagiert man darauf nicht, dann geht er durchaus auch nach vorn und greift an. Auch hier sollte man ihn nicht unterschätzen - seine verbliebene Pfote ist Krallenbewehrt und wird ohne zu zögern eingesetzt und seine Zähne sind alle intakt - er kann kräftig beißen...
Also auch hier gilt: wer meint, ein armes behindertes Häschen vor sich zu haben irrt - Marek ist ein waschechter Streuner und weiß sich zu wehren!



Doch setzt man sich zu ihm, redet mit ihm, dann schließt er die Augen, findet das sichtlich gut. Auch spielt er gern mit einer Federangel, die man ihm schwingt und sitzt oft an der Gittertür und schaut zu, was wir so treiben. Die Fütterfrau hat er immer mit Rufen begrüßt wenn sie gerufen hat - da ist Potential da, er will, es braucht nur Zeit und Geduld...







Mit anderen Katzen ist er super sozial, findet es toll, wenn sie in seiner Nähe sind. Er lebt aktuell mit 6 anderen nicht-behinderten Katzen in einem Raum und vor allem die Kleinen mögen den "Onkel Marek", flitzen um ihn rum, spielen fangen und er rollt sich dann verspielt herum und tatzelt nach den um ihn tanzenden Mietzen. Ihm gefällt dieses mittendrin sein sichtlich.





Marek beweist, dass auch eine Katze mit schwerster Behinderung Lebensqualität haben kann und dass es nicht darauf ankommt, wie schlimm eine Behinderung ist, sondern darauf, was das Tier daraus macht. Aus seiner Sicht ist er nicht behindert, sondern ein waschechter Kater - halt nur mit kurzen Beinen. Und jeder, der überlegt ihm ein Zuhause geben zu wollen, sollte ihn ebenso sehen - als einen waschechten Ex-Streuner-Kater mit etwas zu kurzen Beinen.



Was also braucht Marek nun für ein Zuhause:
Viel Platz braucht er nicht, da sein Laufradius nicht sehr groß sein muß - aber dieser Bereich sollte größtenteils mit Teppich oder ggfs. einem anderen weichen Bodenbelag ausgelegt sein - um ein Wundlaufen der Stümpfe zu verhindern. Es sollte die Möglichkeit einer Art von "draußen" für ihn geben, das für ihn geeignet ist - einen Balkon/Dachterrasse oder Gehege, welches ebenfalls mit weicher Unterlage versehen ist - gern Sand und Gras, das wäre sicher toll für ihn. Es muß andere Katzen geben, die super sozial sind und ihn liebevoll in seiner Mitte aufnehmen und mit ihm spielen, ohne ihn für seine Behinderung zu mobben. Sollte derzeit keine andere Katze im Haushalt sein, kann er gern 1 oder 2 seiner jetzigen Kumpels mitbringen. Und die Menschen sollten von der Sorte "pragmatisch denkend" statt "mitleidend betüddelnd" sein und ihm das Umfeld für ihn passend anfertigen - und ihn dann sein Leben leben lassen als eigenständiger stolzer Kater.





Wer mag diese unglaubliche Geschichte mit einem Happy End zu Ende schreiben?




Marek befindet sich bei Berlin, wird aber D-weit vermittelt. Ich bringe ihn selbst in sein neues Zuhause.
Bei Interesse PN an mich oder E-Mail an illinga@AOL.com
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Geändert von Taskali (05.12.2017 um 11:57 Uhr)
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Alt 22.10.2017, 13:34   #2
Birgitt
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Der arme Kerl.

Was muß er draußen,mit den unversorgten Stümpfen gelitten haben.
Und er ist so ein schöner Kater.

Hoffentlich findet er bald ein Zuhause wo auch er eine Chance bekommt.
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Alt 22.10.2017, 13:42   #3
Saphira15
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Süßer Marek, alles Glück der Welt für dich
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Alt 22.10.2017, 13:42   #4
Rosalee
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Ich wünsche ihm das Weltbeste "Marek-Zuhause"...er hat es verdient sein Ding in seinem Zuhause durchziehen zu dürfen....

Alles Glück dieser Welt für dich, du tapferer Tiger! <3
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Unaufhaltsam in der Ferne
kündigt sich die Stille an.
Sie nimmt mir langsam deine Nähe
die ich nicht mehr halten kann.
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Alt 22.10.2017, 13:46   #5
oldRaggie
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...Hm...wir hatten schon mal den Fall, daß eine Katze (Ninni) bei uns für ihre letzten Monate unterkam, obwohl wir da noch in einer Wohnung gelebt haben und Loki (mittlerweile verstorben) und Bär (noch quietschlebendig) als Angsthasen und eingeschworenes Team nichts Gutes erwarten ließen.
Es ging aber tadellos gut - da Ninni blind, aber wehrhaft war und die "oberen Ebenen" der Katzenlandschaft den Katers überlassen musste. So kamen alle zu ihrem Recht und es blieb friedlich.

Hier scheint es ähnlich auszusehen und ich würde mich ernsthaft mit dem Gedanken tragen, zumal wir ja jetzt in einem Haus wohnen und nächstes Jahr ein sicherer Gartenauslauf kommt....ist aber nur eine Schnapsidee; wir suchen definitiv nicht aktiv nach einem dritten Miezepiez.

Mit Bär als altem Sozialarbeiter wäre das eindeutig kein Thema, aber ich mache mir etwas Gedanken wegen Peli, der hier mittlerweile der Chef im Ring ist und Bärsi auch deutlich dominiert (vor allem beim Kuscheln; da mussten wir zwischenzeitlich konsequent sein, daß Peli ihn nicht bei gemeinsamen Streicheleinheiten ohrfeigt - aber jetzt klappt es wieder einigermaßen).
Das hat allerdings eindeutig Eifersuchtscharakter, und dieser Faktor wäre ja bei einem Kater, der ohnehin nicht gestreichelt werden will, nicht gegeben...außerdem hat Peli durchaus Respekt bei Gegenwehr, ist aber mittlerweile ein Freund von Raufspielen und Verfolgungsjagden geworden.

...Ich könnte mir also gut vorstellen, daß das Duo P und B sich mit ihm arrangieren könnte, auch wenn sie nicht wirklich wen vermissen...

Was meint Ihr? Wirklich nuuuuur hypothetisch!!


LG,

oldRaggie

PS: Wir haben viel Platz und Teppiche im Erdgeschoss - da müsste Marek halt unten bleiben. Nachts ist das OG aber ohnehin für alle tabu, er wäre also nicht ausgegrenzt.
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Geändert von oldRaggie (22.10.2017 um 14:13 Uhr)
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Alt 22.10.2017, 13:51   #6
Saphira15
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Euren Peli könnt nur ihr einschätzen, vielleicht nochmal Moment-a fragen, was ihr Bauchgefühl sagen würde?
Da könnte Miri dann vielleicht auch besser einschätzen?
Wie ist denn euer Haus? Habt ihr denn viel Teppich? Habt ihr offene Treppen, wo er vielleicht durchrutschen könnte, da er sich ja nicht so gut halten kann?

Aber ich finde es soooo toll, dass ihr überlegt

Dein PS jetzt gelesen
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Geändert von Saphira15 (22.10.2017 um 13:54 Uhr)
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Alt 22.10.2017, 13:55   #7
oldRaggie
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Im EG liegen weiche Teppiche in allen Räumen.
Die Treppe ist geschlossen, steil und rutschig...da wird er nicht raufkommen, aber auch nicht durchrutschen können.

Wir bauen allerdings momentan noch (im Gang wird noch gefliest und im Bad gearbeitet)...wir sind also noch sehr eingespannt vielleicht ist es etwas zu viel Trubel?

Ich spreche heute Abend mal mit meinem Mann; er ist der vernünftigere von uns.

LG,

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Alt 22.10.2017, 13:57   #8
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@Taskali: Ist Marek absolut stubenrein oder nimmt er das lässig (wichtig wegen den Teppichen;-)) ? Hier ist Peli schon leicht delikat; er besteht auf ABSOLUT klinisch reinen KaKlos, und das, obwohl wir 4 Stück davon haben - wenn es nicht passt, wird selten einmal direkt aus der Toilette ins Bücherregal gep****. Das Problem sollte sich also nicht verdoppeln, sonst fühlen sich beide ermuntert ...Bär ist ja absolut reinlich und wir haben ja überall Holzboden.

Und braucht er SEHR viel Zeit und Zuwendung? Bitte nicht falsch verstehen, wir nehmen uns Zeit für unsere Herzenskater, aber einer kleinen "Klette", die bei beschäftigten Dosis todunglücklich wäre, könnten wir nicht das richtige bieten...


LG, oR
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Geändert von oldRaggie (22.10.2017 um 14:11 Uhr)
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Alt 22.10.2017, 14:06   #9
Saphira15
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Also so wie ich Miri verstanden habe ( ohne jetzt vorweg zu nehmen ), ist Marek eh noch nicht so weit auszuziehen. Aber da sich Miri auf eine lange Suche nach dem passenden Zuhause eingestellt hat, hat sie ihn jetzt schon inseriert.

Zu mir hat sie gesagt, dass er sehr selbständig ist und nicht betüddelt werden will ( mein Verhalten war wohl gleich sehr : ohhhh ich mag dich knuddeln und lieb haben und dich den ganzen Tag durch die Gegend schleppen und dir das Futter hinterher tragen....)
Das alles will Marek überhaupt nicht.
Also viel Aufmerksamkeit scheint er nicht zu wollen.
Was sich entwickeln könnte, weiß man natürlich nicht
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Alt 22.10.2017, 14:38   #10
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...hm..da fällt mir ein, daß es bei uns im EG (ohne Keller) auch im Sommer einen sehr kalten Boden hat...wir haben keine Fußbodenheizung und außer dem Parkett in den Zimmern Steinboden in Diele, Küche und Bad.
Der ist nicht nur eisig, sondern im Bad auch noch mit naturbelassener Oberfläche = rauh...da wäre er sicher nicht oft, aber da müssten wir uns was einfallen lassen.
Wir haben auch z.B. kleine Wärmekissen noch von Ninni für die Mikrowelle, die halten 8 Stunden eine konstante Temperatur...naja, sind ja nur ein paar Gedanken.

LG,

oR
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Alt 22.10.2017, 17:39   #11
Taskali
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oldRaggie:
Dann überlege ich jetzt mal laut mit:
Erstmal zu Marek selbst: er ist absolut selbstständig, braucht keine Zuwendung. Wenn man Lust hat kann man mit ihm spielen, aber er fordert es nicht ein. Das kann natürlich noch mit zunehmender Zähmung kommen, aber grundsätzlich ist er eher der eigenständige Typ, der eben sein Ding macht. Da braucht man sich also keinen Kopp machen.
Marek ist absolut stubenrein, neigt aber zum Trennen - also hat gern ein Klo zum pieseln und eins für den Kot. Er kotet oft nur alle 2 Tage und dafür dann entsprechend große Haufen, was dazu führen kann, dass er ungewollt manchmal etwas Kot beim aus dem Klo klettern verteilt, da der Haufen größer war als seine Stümpfe hoch
Wegen den Bodenbelägen müßte man ggfs. noch genau sprechen und schauen, was ihr wo habt. Da könnten auch Fotos helfen. Ebenso wegen des geplanten "Draußen" - meist hat es ja eine vorgelagerte Terrasse, die zum Problem werden könnte.
Wegen der Bodenkälte braucht man sich denk ich keinen Kopp machen - er ist nen Ex-Streuner und hat die Winter draußen verbracht - da ist ne beheizte Wohnung mit Teppich absoluter Luxus... Es bräuchte halt genug Kuschelkissen auf Bodenhöhe und gut.
Zum Thema Peli müßte man genauer schauen. Er kann sich halt nicht wirklich wehren, kann fauchen und drohen, aber tatsächlich ist er wehrlos. Deshalb muß da gesichert sein, dass Peli nix tut - auch nicht aus Spaß. Aber da könnte man mit Moment-a nochmal in Ruhe reden, wenn ihr es ernst meint...
Meinst du denn die beiden würden mit ihm spielen?
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Geändert von Taskali (22.10.2017 um 17:47 Uhr)
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Alt 22.10.2017, 22:20   #12
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Hallo...


Also Katzenklos können hier nach Belieben aufgestellt werden, also "Trennen" ist kein Problem. Alles wird zweimal am Tag gereinigt.

Größere Schwierigkeiten sehe ich beim Auslauf...der Zugang geht nicht über die Terrasse, aber durch einen "Tunnel", der in die Außenmauer geschlagen ist, und daran eine Katzenklappe mit Verlängerungselementen durchgebaut. Da käme er von innen schon mal nicht rein, und außen geht es dann (wenn es fertig ist) eine Rampe runter in den Auslauf mit Gras. Da könnte man zwar Teppichbelag drauf machen und innen auch eine kleine Rampe...man könnte auch den Tunnel auskleiden, da zwischen den Elementen kleine Kanten sind, aber ich weiß nicht, ob er da durchkriechen kann...

Eine weitere Möglichkeit wäre, daß man von unserem rückwärtigen Zimmer aus einen weiteren Durchbruch macht, der dann ebenerdig in den Garten geht. Leider steht da unsere große Fichte, und ich denke die vielen Nadeln, die da immer liegen, wären Gift für seine Beinchen. Also nicht so einfach....
Ich frage jetzt dann mal meinen Mann, wenn er heimkommt.


LG,

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Alt 22.10.2017, 22:24   #13
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Geht es Marek denn eher um die Freiheit draußen oder um viel Platz? Unser Erdgeschoss hat ca. 100 qm zur freien Verfügung.
Aber wenn er das freie Leben gewöhnt ist, wäre er vermutlich trotzdem unglücklich.

LG, oR


PS: Unsere TÄ, mit der wir befreundet sind, würde uns umbringen...erst muss sie dem Bären das Leben retten, dann kommen wir mit einem SPANIER ....nicht daß sie dann einen Infarkt bekommt.
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Alt 22.10.2017, 22:27   #14
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Tunnel kennt er - er hat ja in einem Fuchsbau gelebt... Das mit der Rampe müßte man sehen - dürfte nicht zu steil sein - oder eben über Stufen ginge auch. Wenn ihr es wirklich ernst meint, dann würde ich vielleicht bei euch mal vorbeikommen und schauen, was für Lösungen möglich wären. Es eilt mir mit ihm nicht - es muß das Richtige für ihn sein...
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Alt 22.10.2017, 22:31   #15
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Es geht ums draußen sein. Er wirkt jetzt drinnen nicht unglücklich, aber er ist eben im Herzen ein Streuner und wird das Gras, die Sonne und den Wind auf Dauer vermissen.

Was TÄ betrifft wird man sicherlich mit Erstaunen und Stirnrunzeln rechnen müßen - egal welcher TA. Marek ist eben ein Grenzfall bzw. hat die Grenzen überschritten. Normalerweise würde "sowas" wie er eingeschläfert. Man muß dementsprechend mit solchen Reaktionen von TÄ und auch von anderen Mitmenschen rechnen.
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