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Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen
Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
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Alt 24.04.2010, 20:06
  #1
SadlyFey
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 2010
Beiträge: 20
Standard Ich glaube meine Katze stirbt

HEy,

ich hab mich jetzt extra letzte Woche hier angemeldet.
Meine Katze ist jetzt 15,5 Jahre alt (15.8.1994) und ich kenne sie seit sie 2 Tage alt ist.
Sie hatte mal eine Blasenentzündung (sie hat in der Wohnung markiert, vermutlich da wir mit dem Hund in eine ebenerdige Wohnung zogen, als der Hund dazukam hatte sie einen oberen Bereich wo er nicht hinkonnte. Er hat dann auch in der neuen Wohnung angefangen ihr Klo zu plündern. . . )
Nunja, das ist jetzt bestimmt 7 Jahre her.

Seither hatte sie einmal Spinnenmilben und war sonst frei von allem. KLar, das Alter hat sie müde gemacht, aber sonst war sie okay, hatte auch noch regelmäßig ihre wilden Fünf Minuten usw.

Tja. Seit sagen wir einem Jahr hat sie ganz ganz selten mal so Attacken gehabt, in denen sie geschrien hat, nachdem sie von etwas runtergesprungen ist. Ihr Körper war dann in einer Bewegung "eingefroren", kauernd über dem Boden.
Als ich damit als es öfter wurde und sie nichtmehr sprang zum Tierarzt ging, sagte diese "Arthrose im rechten HInterbein" (sie hatte dort auch gehumpelt und als die TÄ das rechte bein langzog schrie sie, beim linken nicht).
Daraufhin bekommt sie jetzt seit einiger Zeit Metacam.
Das Humpeln hat aufgehört, aber so wirklich fit ist sie immernoch nicht.

Vor 4 Wochen bin ich in den Urlaub gefahren. Schon vorher war sie sehr anhänglich, ganz selten mal das Geschrei, aber nicht so, dass ich mir wirklich Sorgen gemacht hätte.

Nun bin ich aus dem Urlaub zurückgekommen und Samstag (Donnerstag kam ich zurück) hatte sie einen richtigen Atemnot-Anfall.
Aus heiterem Himmel schreit sie (ganz übel hört sich das an) und sitzt mit offenem Maul hechelnd auf dem Boden.
Ich bin so schnell ich denken konnte zum Tierarzt gefahren.
"Atemgeräusche, wir röntgen mal: Asthma, da die Lunge frei ist, die Atmung aber angestrengt aussieht, der Bauch verhärtet ist weil Luft reingepumpt wurde"

Okay, sie hat dann Kortison bekommen.

Sonntag hatte sie noch zweimal dass sie schrie, dabei wird sie dann bewegungsunfähig und wie wenn sie blind wäre atmet sie so schnüffelnd durch die Nase und bewegt höchstens den Kopf hin und her langsam.

Daraufhin wieder zum Tierarzt, dem gefiel der Bauch immer noch nicht, sie bekam Buscopan und Baytril (Antibiotika), da er vermutete dass das Kortison eine Infektion die lauerte hervorgeholt hat.
daraufhin hat sie sich unterm Bett verkrochen, ich hatte nur noch Panik (unters bett ist ja eher ein schlechtes Zeichen) und als ich dann wiederkam (musste noch das Pferd bewegen), war alles unterm Bett nassgepinkelt, was ich aufs Buscopan schob.

Montag sollte ich zu meiner normalen Tierärztin (die aber nun eine andere war als die ihr das Metacam gegeben hat), um das Antibiotika spritzen zu lassen.
Diese sagte dann wie der Tierarzt am Sonntag auch "Atemgeräusche sind weg". Das Röntgenbild fand sie völlig unauffällig außer einer kleinen "Arthrose" (sie hat ein anderes Wort benutzt weiß nichmehr was) im Lendenwirbelbereich.
Nunja, sie hat noch das Antibiotika bekommen und das Schmerzmittel, das Kortison sollte an diesem Tag seine volle Wirkung haben.
Es ging ihr SUPER! Sie fraß zwar nicht, aber das ist normal nach dem Tierarzt für sie und dafür sprang sie auf das Sofa, terrorisierte mich ich solle sie rauslassen (was ich aber nicht gemacht habe) und so weiter.
Dienstag hat sie dann Kot abgesetzt und sich ein wenig erbrochen und seitdem auch wieder gefressen, regelmäßig die Toilette besucht usw.

Mittwoch und Donnerstag war sie zwar eine Terrorbraut, aber ansonsten ging es ihr gut.

Tja... Bis gestern
Nachts um 1 der erste Anfall.
Dann musste ich leider früh in die Uni. Als ich zurückkomme der zweite Anfall, ich sollte ihr dann Kortisontabletten geben (hatte schon während ich in der Uni war alles organisiert) und als ich das versuche gehts direkt weiter mit dem nächsten Anfall.
Hierbei hat sie dann während ich schon alles für den TA vorbereite einen See auf meinem Schreibtisch hinterlassen.
So eklig das klingt habe ich auch ein kurzes Video gemacht, um der TÄ zeigen zu können was vor sich geht.

Tja diese meinte nun, ne also nach Asthma sieht das wirklich nicht aus und jetzt habe sie auch ein galoppierendes Herz und es würde für sie eher wie eine zentralnervensystem-Störung wirken (was ich übrigens von Anfang an in Verdacht hatte, da sie auch irgendwie verwirrt ist).
Jetzt hat sie dann heute früh um 6, um 13 uhr und ca 13.30 nochmal Anfälle gehabt, einer davon auch mit Urin.
Heute morgen fand ich sie zum Beispiel in ihrer Katzentoilette während sie schrie, mittags im Bett, danach unterm Bett.

Seither ist es still, aber sie bewegt sich nicht. sie geht selbstständig eigentlich nirgendwo hin.
Ich habe sie heute nach dem letzten Anfall auf das Sofa gelegt und dort liegt sie nun... dreht sich höchstens von A nach B. Und scheint auf den Sensenmann zu warten. Oder auf sonstwen.

Wie läuft so ein Anfall ab?
Sie schreit, legt sich auf dem Bauch ganz flach hin (oder bleibt halb eingerollt). Ihr Körper ist meistens einfach wehrlos und lasch.
Allerdings gestern und heute der letzte Anfall waren etwas anders, da hat sie gestern die Krallen um meinen Arm geschlungen als ich sie rüber brachte und heute hab ich sie unterm Bett auf der Matte auf der sie lag rausgezogen, da hat sie etwas seitlich gelehnt und die rechte Vorderpfote krampfartig hochgezogen (macht sie sonst wenn sie auf meine Schulter kommt und sich dafür umdreht).

Sie speichelt auch oft dabei, da läuft ihr klarer Speichel aus dem Mund (kein Schaum oder so, völlig durchsichtig).
Ihren Kopf legt sie oft auf irgendwas ab.
Die Augen sind auch völlig starr und sie hört mich nichtmehr.

Als ich gestern mit der "Nachsituation" bei der Tierärztin war meinte diese "die wirkt als wäre sie unter Schock".
So ist es dann auch oft danach, sie atmet unglaublich schnell und tut einfach nichts. Wehrt sich nicht, wenn sie kann geh sie in die dunkelsten Ecken die sie kennt in der Wohnung.

Die TÄin vermutet halt wie gesagt jetzt was am Nervensystem. Übermorgen muss ich wenn es bis dahin noch lebt zu einem Schilddrüsentest bzw halt Bluttest. ich will ihr dann direkt sagen, sie soll jetzt alles testen was möglich ist, weil dieses Auf und Ab und wenn es Ab geht ists noch schlimmer und die Anfälle immer häufiger, dass halte ich einfach nicht aus.

Habt ihr denn noch Ideen, worauf ich testen könnte?
Ich weiß leider nicht, wie man schauen kann ob es ein Tumor im Kopf ist, sie zu sedieren oder narkotisieren glaube ich nicht, dass sie das überlebt.
Ich möchte aber ganz ehrlich auch nicht die nächsten 10 Wochen damit zubringen von Kortisondepot zu Kortisondepot zu hangeln immer mit zwei megamiesen Tagen um 3 gute zu bekommen.
Ich hätte halt gerne eine Diagnose und wenn es nicht behandelbar ist, möchte ich wenn das Cortison dan noch wirkt ihr noch eine schöne woche geben oder so, in der wir viel kuscheln, ich mit ihr nochmal auf den Balkon gehe und wir vllt nochwas spielen. Und dann würde ich sie auch gehen lassen.

Aber ich möchte auch nicht zu früh aufgeben, keine Ahnung, ob ihr versteht was ich meine.
Aber auf keinen Fall will ich wochenlang immer wieder zum TA rennen und Untersuchungen machen, ungewiss ob wirs behandeln können.

Was soll ich nur tun?
SadlyFey ist offline  
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Alt 24.04.2010, 20:13
  #2
gisisami
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Hallo,
das klingt schlimm und ich denke, Deinem Tier geht es wirklich miserabel....
und so etwas tut weh....

Was sagt Dir dein Gefühl?
Du kennst Dein Tier am Besten.

Schau ihr in die Augen, rede mit ihr.
Und wenn es so ist und Du denkst, sie möchte gehen - laß' sie gehen.

Es gibt kein größeres Geschenk als das Zutrauen eines Tieres an seinen Menschen......dieses Zutrauen haben sie bis zum Ende.
Selten, sehr selten schlafen kranke Katzen einfach so ein, auch wenn man sich das wünschen würde.

Schau sie gut an, Du wirst merken wann es nicht mehr geht.....

Wünsche Dir Kraft für eine Entscheidung!

Auch eine solche Entscheidung ist eine FÜR Dein Tier.



LG
gisisami ist offline  
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Alt 24.04.2010, 20:16
  #3
inselkind
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inselkind
 
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Gleich von vornherein;ich habe keinen Rat für Dich,es gibt hier wesentlich kompetentere Leute im Forum,die Dir bestimmt auch bald antworten werden,aber ich wollte Dir nur kurz sagen,das mich sehr rührt,was Du schreibst,und das ich Dir und Deiner Miez das Beste wünsche - wie auch immer.
inselkind ist offline  
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Alt 24.04.2010, 20:18
  #4
jimmi
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jimmi
 
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Also was Tiermedizin anbelangt, bin ich wohl die falsche Ansprechperson...
Würden wir hier von einem Menschen sprechen, wäre meine Diagnose mit 90% iger Wahrscheinlichkeit - Epilepsie...ich würde den TA mal darauf ansprechen...
Ich drück dir und deiner Katze die Daumen... LG jimmi
jimmi ist offline  
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Alt 24.04.2010, 20:23
  #5
Bea
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Bea
 
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Bitte fahr sofort in eine Tierklinik.

Wurde überhaupt bisher mal eine Blutuntersuchung gemacht? Mit welchem Ergebnis?
Bea ist offline  
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Alt 24.04.2010, 20:46
  #6
inselkind
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Ich schubs mal....vielleicht ist jetzt jemand da,der sich ein wenig auskennt...
inselkind ist offline  
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Alt 24.04.2010, 20:51
  #7
Minou
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Minou
 
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Zitat:
Zitat von Bea Beitrag anzeigen
Bitte fahr sofort in eine Tierklinik.

Wurde überhaupt bisher mal eine Blutuntersuchung gemacht? Mit welchem Ergebnis?
.....so habe ich auch gerade nach Deinem Bericht gedacht. Es hört sich für mich, nach starken Schmerzen an. Wie lange bekommt sie schon Metacam? Durch dieses Schmerzmittel gibt es manchmal auch ganz schlimme Nebenwirkungen, wie Magendurchbrüche.

Ich würde auch sofort in eine Kinik fahren, dort haben sie die Möglichkeit sofort Bluttests durchzuführen und eine schnelle Diagnostik zu erstellen.

Ich wünsche Euch alles Gute

Minou
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Alt 24.04.2010, 20:51
  #8
gisisami
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Zitat:
Diese sagte dann wie der Tierarzt am Sonntag auch "Atemgeräusche sind weg". Das Röntgenbild fand sie völlig unauffällig außer einer kleinen "Arthrose" (sie hat ein anderes Wort benutzt weiß nichmehr was) im Lendenwirbelbereich.
Diese Aussage macht mich stutzig....könnte sie sich etwas gebrochen haben????? Angebrochen oder wie auch immer???

Also, TK erneutes Röntgen und BB wären sicher nötig.
Warte nicht zu laneg!

LG
gisisami ist offline  
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Alt 24.04.2010, 20:58
  #9
balulutiti
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balulutiti
 
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Zitat:
Zitat von gisisami Beitrag anzeigen
Diese Aussage macht mich stutzig....könnte sie sich etwas gebrochen haben????? Angebrochen oder wie auch immer???
aber sie ist dazwischen normal herumgesprungen, oder?

So "Anfälle" können auch herzbedingt sein, da paßt auch die Atemnot dazu.
balulutiti ist offline  
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Alt 24.04.2010, 21:14
  #10
gisisami
Forenprofi
 
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Bleibt also nur, ab in eine gute TK - wenn es so akut ist.


Alles Gute für Euch!

LG
gisisami ist offline  
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Alt 24.04.2010, 22:25
  #11
hubi1985
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hubi1985
 
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Legt die Katze bei Ihren Anfällen den Kopf in den Nacken und wird steif???

Das hatte meine Katze, das ist ein Zeichen für erhöhten Hirndruck, äußert sich beim Menschen sehr ähnlich.
hubi1985 ist offline  
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Alt 24.04.2010, 22:49
  #12
Die Fellnasen
Tüddelmuddi
 
Die Fellnasen
 
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Ich könnte mir vorstellen, das Spondylose (ich denke mal, die TÄ könnte das anstatt Arthrose gemeint haben) zu spontanen Schmerzattacken führt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Spondylosis_deformans
Krämpfe und Anfälle können bei Katzen u.a. auch durch Schmerzen verursacht werden...auch das Schmerzmittel (Metacam) kann durchaus durch die Nebenwirkungen deiner Katze arg zusetzen...

Die Maus muss dringend nochmal untersucht werden...
Die Fellnasen ist offline  
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Alt 25.04.2010, 08:39
  #13
SadlyFey
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Hey, ich versuche mal nach und nach zu antworten, danke schonmal für die Ideen

Zitat:
Zitat von Bea Beitrag anzeigen
Bitte fahr sofort in eine Tierklinik.

Wurde überhaupt bisher mal eine Blutuntersuchung gemacht? Mit welchem Ergebnis?
Tierklinik: Es gibt zwar eine in Leverkusen, aber ich bin ehrlich. Viel mehr machen können die auch nicht und wenn ich mit ihr jetzt noch ne halbe Stunde Autofahre... Das letzte mal im Auto hat sie nichtmal mehr ihren typischen Protest gestartet. Und dort ist es wohl nur so, dass halt 24 Stunden jemand da ist aber nicht so wie ich mir ne Klinik vorstelle mit spezialisten und so.

Eine Bluuntersuchung soll morgen gemacht werden. Es ist ja so, dass sie am Wochenende mit dem Befund "Asthma" von dem Nottierarzt nach Haus geschickt wurde und als ich am Montag bei meiner TÄin vorstellig wurde war Katze ja recht normal. Fit, meckernd usw. Da das Röntgen unauffällig ist hat die TÄin dann erstmal vermutet, dass der Anfall tatsächlich eine spontante Reaktion auf Blüten oder so war.
Erst jetzt als es wiederkam hat sie gesagt "Ne, also das ist was anderes wir müssen das Blut untersuchen, aber jetzt ist Freitag, da werden die Ergebnisse verfälscht".


Zitat:
Zitat von Minou Beitrag anzeigen
.....so habe ich auch gerade nach Deinem Bericht gedacht. Es hört sich für mich, nach starken Schmerzen an. Wie lange bekommt sie schon Metacam? Durch dieses Schmerzmittel gibt es manchmal auch ganz schlimme Nebenwirkungen, wie Magendurchbrüche.

Metacam hat sie eineinhalb Fläschchen intus also seit geschätzten 3 Monaten, allerdings hat sie des von mir unregelmäßig bekommen (alle 2 Tage ca) und in der Zeit wo ich weg war SEHR regelmäßig (jeden Tag), da die Betreuerin natürlich nichts falsch machen wollte. Jetzt bekommt sie es seit einer Woche gar nicht mehr, da sich das mit dem Kortison nicht so verträgt bzw zu aggressiv ist. Ob sie sowas hat kann ich natürlich nicht sagen. Nur dass sie jetzt nach dem Tierarztbesuch halt wieder nichtmehr frisst, letzte Woche aber sehr viel gefressen hat.

Ich würde auch sofort in eine Kinik fahren, dort haben sie die Möglichkeit sofort Bluttests durchzuführen und eine schnelle Diagnostik zu erstellen.

Hmm ja. Das spricht natürlich wieder dafür. Aber ist die Strapaze es wert? Ich bin nicht sicher. Was wenn sie dann direkt dort stirbt? In der fremden Umgebung? Nur weil ich da so lange hinfahre?

Minou
Zitat:
Zitat von gisisami Beitrag anzeigen
Diese Aussage macht mich stutzig....könnte sie sich etwas gebrochen haben????? Angebrochen oder wie auch immer???

Also, TK erneutes Röntgen und BB wären sicher nötig.
Warte nicht zu laneg!

Also morgen bin ich ja wieder beim Tierarzt, mag sein sie schickt mich dann mit meinem Anliegen eh in die Klinik. Blutbild wird gemacht, gebrochen hat sie sich sicherlich nichts, zumindest ist auf dem Bild nicht zu sehen. Und seit das Bild entstand hat sie keine Kunststückchen mehr vollführt (Zumal sie ja schon länger ab und an schreit, es nur schlimmer geworden ist und häufiger). Danke trotzdem, jeder Verdacht ist hilfreich.
Zitat:
Zitat von balulutiti Beitrag anzeigen
aber sie ist dazwischen normal herumgesprungen, oder?

So "Anfälle" können auch herzbedingt sein, da paßt auch die Atemnot dazu.
Ja, die Täin meinte jetzt ja "sie hat jetzt irgendwie ein galoppierendes Herz". Hat exra mit zwei Stetoskopen gehorcht^^. Aber auf dem Röntgen ist alles einwandfrei (also nichts vergrößert oder Knubbel oder sonstwas zu sehen, außer diesem Ding in den Lenden).

Zitat:
Zitat von hubi1985 Beitrag anzeigen
Legt die Katze bei Ihren Anfällen den Kopf in den Nacken und wird steif???
Ne. Also steif insofern als das sie sich halt nicht bewegt, den Kopf streckt sie eher nach vorne weg macht ihn ganz lang bis er auf den Boden kommt und wenn ich sie hochnehme ist sie normalerweise schlaff statt steif.
[quote]
Ich könnte mir vorstellen, das Spondylose (ich denke mal, die TÄ könnte das anstatt Arthrose gemeint haben) zu spontanen Schmerzattacken führt.
Ja kann gut sein das sie das gesagt hat. Mit den spontanen Schmerzattacken: Kann es denn auch sein, dass sie durch diese Schmerzen so verängstigt ist? Ich meine mittlerweile ist sie im übrigen auch taub. Habe gestern den ganzen Tag geguckt ob sie reagiert, aber nichts. Und dieses Geschrei, angeblich sollen Katzen bei Schmerz ja nicht schreien. Vllt drückt dieses "Ding" ja auch soweit aufs Nervensystem, dass dann tatsächlich irgendwie das Hirn aussetzt. Ich hab da sone Blockade im Moment, wenn die wirkt, zitter ich unkontrolliert am ganzen Körper wegen Schmerz und der Wirkung aufs Rückenmark.

http://de.wikipedia.org/wiki/Spondylosis_deformans

Hmm so groß ist das Rötngen leider nicht, wie die Wirbel auf dem Bild bei Wiki.

Krämpfe und Anfälle können bei Katzen u.a. auch durch Schmerzen verursacht werden...

Hmm.
Habe halt das Gefühl, dass sie Schmerzen hat, wie ich mit meinem Rücken, aber dass dann irgendwie eine Durchblutungsstörung auftritt, weil sie wirklich so absolut leblos ist oft bei den Anfällen.
Wenn es jetzt sowas wäre das sie schmerzen hat (zum Beispiel durch dsa Ding im Rücken), könnte man dann was machen? Ich versuche gleich mal eine helle Fläche zu finden um das bild zu fotografieren und vllt stelle ich das Video auch ein, wenn ihr das nicht zu makaber findet.

Die Maus muss dringend nochmal untersucht werden.

Ja, morgen ist es ja soweit. Wenn sie heute noch mehr Anfälle bekommt, rufe ich die Tierärztin auf dem Handy an und frage ob sie meint ich soll in die Klinik fahren. Zum Glück ist die von dem Schlag um jedes Tier besorgt (die, die ihr das Metacam verschrieben hat meinte bei dem Notfallanruf meinerseits "nö also wir haben hier die Parxis voll, sie müssten dann mal schauen ob sie vorbeikommen", während meine andere TÄin vom Hund meinte "wärich nich in Nürnberg würde ich kommen" und mir dann schritt für schritt geholfen hat was ich jetzt tun muss).

Gestern ist sie plötzlich auf meinen Arm gekommen als wir auf dem Sofa lagen, hat einen sehr kurzen Anfall bekommen und mich wieder angepinkelt.
Ich weiß nicht, wenn das Schmerzen sind, das wirkte als hätte sie schon wieder gemerkt, dass das kommt und ist dann zu mir gekommen. Wenn ich bei ihr bin, hört das auch relativ schnell wieder auf also auf jeden Fall schneller als wenn ich nich zu ihr gehe. Die Nacht war ruhig, sie hat die ganze Zeit neben mir gelegen, fressen will sie aber immer noch nicht.
Diese Verschlimmerung macht mir auch einfach echt Sorgen.

Besorgte Grüße

Edit: Jemand sprach noch Epilepsie an. Die TÄin hatte das auch erst vermutet, wegen der schlaffheit und dem Wasserlassen (Kenne selber auch Epilepsiekranke, daher erschien mir das auch logisch). Aber nachedem sie das Video gesehen hat und ich ihr auch berichtet habe, dass sie keine Krampfanfälle im Sinne von Zittern oder so bekommt, meinte sie das wäre dann auch keine Epilepsie. Andererseits hat meine Tante glaube ich auch keine Zitternden Krämpfe. Ich werde das morgen auch nochmal ansprechen. Die Liste wird immer länger
Hier wird ja auch immer von Leukose und sowas gesprochen habe ich beim durchklickern gesehen. Dabei wird immer auch von Fieber berichtet. Das hat meine Katze nicht. Temperatur bei jedem Tierarztbesuch normal. Fällt das dann direkt als Möglichkeit weg? MUSS man Fieber haben für diese Sachen?

Geändert von SadlyFey (25.04.2010 um 09:05 Uhr)
SadlyFey ist offline  
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Alt 25.04.2010, 09:40
  #14
Birgitt
Forenprofi
 
Registriert seit: 2010
Beiträge: 8.935
Unglücklich

Das hört sich alles nicht gut an.

Einen wirklichen Rat kann ich dir leider nicht geben.

Hört sich für mich allerdings nach einem Neurologischen Problem an.
Könnte eventuell eine Form von Epilepsie sein.

Doch das kann nur durch weitere Untersuchungen in der TK festgestellt werden.

Ich hoffe das deiner süßen geholfen werden kann.

Drücke die Daumen.
Birgitt ist offline  
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Alt 25.04.2010, 10:06
  #15
L.u.Mi
Barf aus Überzeugung
 
L.u.Mi
 
Registriert seit: 2009
Ort: Köln
Alter: 38
Beiträge: 6.298
Standard

Urinverlust, starkes Speicheln, starrer Blick, unansprechbar sein...
das spricht eigentlich alles für Epilepsie
aber normaler weise ist das mit unkontrolierbaren Zuckungen verbunden...
oder gibts da eine "zuckungslose Form"...
schaue gerade mal schnell in meinen Epi-Tread, da war ein Link drin...
glaub da stand was... wenn jaaa, da poste ich in gleich mal




EDIT:
Epilepsie bei Hund und Katze
Zitat:
Im Vergleich zu Hunden leiden Katzen selten an der so genannten primären Epilepsie, d.h. einer Epilepsie, bei der die Ursache unbekannt ist. Sekundäre Epilepsien, die von einer organischen bzw. stoffwechselbedingten Störung verursacht werden, kommen bei beiden Spezies ungefähr gleich häufig vor. Der wichtigste Unterschied besteht darin, dass Katzen häufig an einer nichtkrampfenden Form leiden. Das ist der Grund, warum eine Epilepsie bei der Katze oft nicht erkannt wird.

..........

Katzen erleiden häufig milde generalisierte Anfälle (nichtkrampfend). Bei ihnen besteht die Gefahr, den Status epilepticus zu übersehen. Diese milden Anfälle äußern sich mit Bewusstseinstrübung, beidseitiger leichter Aktivität von Muskelgruppen ohne Verlust der Stehfähigkeit, erweiterten Pupillen und Zuckungen im Kopfbereich (Augenlider, Schnurrhaare, Ohren). Hinzu kommen kann Schütteln des Kopfes bzw. des ganzen Körpers. Speicheln und Urinabsatz werden hierbei seltener gesehen. Liegt eine lokalisierte Schädigung eines Gehirnareals vor, z.B. durch Trauma, Tumor oder Infektion, können partielle Anfälle auftreten. Das klinische Bild besitzt eine große Variationsbreite. Man unterscheidet zwischen einfachen und komplexen partiellen Anfällen. Bei ersteren kommt es ohne Verlust des Bewusstseins zu Krämpfen einzelner Muskelgruppen oder zu ruckartigem Biegen des Körpers zu einer Seite.

Bei der komplexen Form, die bei Katzen im Vergleich zum Hund oft auftritt, können neben dem usammenziehen einzelner Muskelgruppen Störungen, wie z.B. Juckreiz, Bewusstseins- und Verhaltensveränderungen, bzw. Halluzinationen, vorliegen. Man beobachtet dann einen glasigen Blick, das Verfolgen und Anfauchen imaginärer Gegenstände, Fliegenschnappen, plötzliches Aufschrecken und Umherrennen, etc. Manchmal gehen solche Anfälle in die generalisierte Form über.

Die Ursachen einer Epilepsie sind sehr vielfältig: Man unterscheidet zwischen der primären und der sekundären Epilepsie: Von einer primären (idiopathischen) Epilepsie spricht man, wenn keine organischen Veränderungen im Gehirn oder Stoffwechselstörungen vorliegen. Primäre Epilepsien treten bei Hunden überwiegend zwischen dem ersten und dritten (fünften) Lebensjahr erstmalig in Erscheinung. Diese Form kann bei Hunden familiär gehäuft auftreten. Bei der sekundären Form können Störungen im Gehirn (kranielle Form) oder Störungen außerhalb des Gehirns (extrakranielle Form) die Verursacher sein. Ist die Ursache im Gehirn zu suchen, so können Traumata, Tumoren (z.B. Meningiome), Hirnabszesse, Polyzytämia vera (eine Bluterkrankung), Speicherkrankheiten (Lipidose etc.), Infektionen (Staupe, FIP, FeLV, FIV) oder Parasitosen (Toxoplasmose) vorliegen.

.................

Eine Behandlung ist dringend erforderlich, da jeder Anfall eine Hirnschädigung herbeiführen kann. Bleibt eine Epilepsie unbehandelt, so beteht die Tendenz, das die Anfälle mit der Zeit schlimmer werden und damit die Schäden, die sie verursachen.

Therapie:

Die Wirksamkeit der Therapie hängt natürlich von der Ursache ab. Für das Vorliegen einer primären Epilepsie bzw. für eine symptomatische Therapie stehen Antiepileptika (z.B. Phenobarbital,Primidon, Kaliumbromid, Diazepam) zur Verfügung. Es gelingt mit ihnen in der Regel, die Anzahl und die Schwere der Anfälle zu mindern. Eine Heilung können Antiepileptika nicht herbeiführen.

Das Einstellen der Katze auf die richtige Medikation ist noch schwieriger als bei Hunden und erfordert viel Geduld, da der Abbau der Medikamente in der Leber bei jedem Tier großen individuellen Unterschieden unterliegt. Aus diesem Grund muss von Zeit zu Zeit der Blutspiegel der Antiepileptika bestimmt und die Dosis ggf. korrigiert werden. In der Regel muss die Therapie lebenslang durchgeführt werden.

Häufige Nebenwirkungen der Antiepileptika sind Sedation (Dämpfung), Appetitstimulation und Leberschädigung. Diazepam (Valium) wird aufgrund des Gewöhnungseffektes in der Veterinärmedizin nur dann eingesetzt, wenn Phenobarbital nicht wirkt, bzw. als Notfallmedikament, d.h. um einen akuten Anfall zu durchbrechen. Besitzer eines Epileptikers sollten daher Diazepam-Zäpfchen immer zur Hand haben.

Geändert von L.u.Mi (25.04.2010 um 10:17 Uhr)
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