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Verhalten und Erziehung Alles über die Eigenarten unserer Samtpfoten

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Alt 17.04.2012, 12:06
  #1
Sheila2010
Neuling
 
Sheila2010
 
Registriert seit: 2011
Beiträge: 21
Standard Neuer Kater faucht/ängsltich beim Essen

Hallo,

wir haben seit 1 Monat einen Zweitkater (11 Monate./kastriert).

Er war panisch/ängstlich gegenüber Menschen, versteht sich mit anderen
Katzen prima.
Die Panik hat sich mittlerweile gelegt und er ist fast nicht mehr ängstlich,
genießt streicheln, begrüßt morgens uns am Bett......u.v.m.

Nur noch ein Problem das ich nicht verstehe, und nicht weiß wie ich es
in den Griff bekomme:

Wenns ums Essen geht, darf man ihm nicht zu nahe kommen, dann
faucht er sofort wie irre los und rennt davon. Läßt sich nicht mehr blicken
bis man von seinem Napf mind. 3 Meter Sicherheitsabstand hat.

Wenn ich sein Essen vorbereite merkt er das, kommt sofort her guckt mich
aus 1,5 Meter Entfernung an: "Ich hab Hunger, Uiii gleich gibst was".
Ich zeige im den Napf mit "Inhalt", er guckt ganz interessiert,
aber wenn ich ihn den Napf vor ihm hinstellen will, faucht er und rennt
wieder davon.

Essen kann er nur wenn er ungestört ist.

Ab und zu wenn ich ihn aus sicherer Entfernung beobachte ist es so, wenn
es z.B. Mousse gibt, was als großer Klumpen zusammenklebt, packt er es
mit seinem Maul und versucht es aus den Napf bis unter den Küchentisch zu
ziehen und dort zu essen.
Sheila2010 ist offline  
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Alt 17.04.2012, 12:29
  #2
AnBiMi
Pinkelkatzen-Versteherin
 
Registriert seit: 2010
Beiträge: 2.964
Standard

Wo kommt er her?
Wie hat er gelebt, bevor er zu Dir kam?

Als erstes aus dem Bauch heraus würde ich sagen, er hatte Futterstress, hat bisher also im Zusammenhang mit Futter und Fressen schlechte, stressige Erfahrungen machen müssen.

Bitte mal berichten, was Du so alles aus seiner Vergangenheit weißt.
Danke!
__________________
Viele Grüße, Anja
---------------------------------
"Erfahrung ist gar nichts. Man kann seine Sache auch 35 Jahre lang schlecht machen" (Kurt Tucholsky)

"Protestpinkeln" ist keine wissenschaftlich tragbare Diagnose!

Niveau sieht nur von unten aus wie Arroganz

Ich bin verantwortlich für das, was ich schreibe. Nicht für das, was Du verstehst
AnBiMi ist offline  
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Alt 17.04.2012, 15:46
  #3
Catma
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Ich würde sagen, sieh es als "Macke" an, die sich bald von alleine legen wird, du schreibst ja, er ist mit der Zeit immer selbstsicherer geworden, dann wird das auch noch
Zitat:
Zitat von Sheila2010 Beitrag anzeigen
Wenn ich sein Essen vorbereite merkt er das, kommt sofort her guckt mich
aus 1,5 Meter Entfernung an: "Ich hab Hunger, Uiii gleich gibst was".
Ich zeige im den Napf mit "Inhalt", er guckt ganz interessiert,
aber wenn ich ihn den Napf vor ihm hinstellen will, faucht er und rennt
wieder davon.
Dann mach alles wie bisher, zeig ihm den Napf etc (es wird mit der Zeit zum vertrauten Ritual, das gibt ihm Sicherheit ), aber stell dann den Napf nicht vor ihn hin, sondern dreh dich kommentarlos weg und stell ihn von der Seite an den gewohnten Platz.
Insgesamt würde ich sagen - je weniger du dich um diese "Macke" kümmerst (außer darauf zu achten, dass du seine Unsicherheit nicht provozierst), desto schneller wird er merken, dass alles in bester Ordnung ist .
Zitat:
Zitat von Sheila2010 Beitrag anzeigen
Ab und zu wenn ich ihn aus sicherer Entfernung beobachte ist es so, wenn
es z.B. Mousse gibt, was als großer Klumpen zusammenklebt, packt er es
mit seinem Maul und versucht es aus den Napf bis unter den Küchentisch zu
ziehen und dort zu essen.
Das wird hier aber auch gemacht Wenn es große Stücke gibt oder gar rohe Fleischbrocken, irgendetwas größeres, dann wird das als Beute angesehen und sofort verschleppt (auch am liebsten unter den Küchentisch)
Leo verteidigt sogar seine "Beute" indem er dann die anderen leise anknurrt - also das muss nix heißen

Geändert von Catma (17.04.2012 um 17:24 Uhr)
 
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Alt 17.04.2012, 16:23
  #4
Franner
Erfahrener Benutzer
 
Franner
 
Registriert seit: 2010
Ort: Berlin
Beiträge: 430
Standard

Ich denke auch dass du dich nicht weiter drum kümmern solltest... stell das Napf einfach hin und dann gehste oder drehst dich um...

Vielleicht wurde er früher mit essen immer schroff eingefangen oder was auch immer...

nimm ihm den stress

du könntest zum beispiel auch leckerlies nehmen und mit ihm damit spielen.. also wirf sie durch die gegend... dann verbindet er mit essen auch wieder positives.. und in der nähe bleiben ohne ihn anzufassen.

du kannst auch dich beim essen ganz ruhig einfach neben ihn setzen und n bisschen vor dich hin reden oder lesen oder so.. und wenn er dann weggeht, bleibst du trotzdem sitzen.. damit er nicht denkt, dass du ihm direkt hinterherläufst... und naja dann kann du dich vielleicht von woche zu woche immer n bisschen näher an in ransetzen.

und wenn das alles doch nichts hilft ...isses ja auhc nciht schlimm.

Liebe Grüße
Franner ist offline  
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