Tiere aus dem Ausland oder von hier ?

traeumelein

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Ich weiß nicht ob die Thematik schon mal angesprochen wurde.
Vorneweg, ich bewundere diejenigen unter euch die aktiv Tierschutz betreiben und zwar gleich ob hier odedr im Ausland und dieses Post soll in keinster Weise eine Kritik bedeuten, sondern basiert auf Unwissenheit meinerseits :) und da ich Dinge gerne verstehe, frage ich nun mal.

Ich surfe hier nun schon seit einigen Monaten und hatte vorher nie Kontakt zu Menschen, die aktiv Tierschutz betreiben.
Nun fällt mir auf, dass einige sich sehr für Nottiere aus dem Ausland einsetzten und auch viele User hier "Migranten-Katzen " zu Hause haben.
So stelle ich mir nun als unbedarfter Laie die Frage, ob die Not der Katzen hier im eigenen Land ungleich geringer ist und wo genau die Gründe liegen, ein Tier aus dem Ausland aufzunehmen. Sind viele dieser Tiere "Mitbringsel" aus dem Urlaub ?
Hier gibt es auch "Notfellchen" aber sind diese Tiere durch hiesige Tierheime etc. wesentlich besser dran als die Tiere in Spanien, Italien etc.?
Also ich kenne das Streunerproblem und das Elend aus Urlauben, das sieht man ja bei uns nicht...
Sieht man es bei uns nicht oder gibt es diese Problematik bei uns tatsächlich nicht ?
Gibt es unter den Tierschützern im eigenen Land und denen die sich für die "Ausländer" einsetzten Konkurrenz oder Dispute ?

Was spricht dafür oder dagegen ?
 
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Alannah

Alannah

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Ein paar Aspekte, die dafür sprechen, ein Auslandstier zu nehmen:
- den Tieren in den Tierheimen und Tötungsstationen im Ausland geht es meist sehr viel schlechter als denen in Deutschland
- viele werden als Wohnungskatzen angeboten, während man in Deutschland meist nur Freilaufkatzen bekommt (es scheint ein richtiger Ideologiestreit zu sein)
- viele ausländische Organisationen testen auf FIV/Leukose, die meisten deutschen Tierheime nicht

Was dagegen spricht:
- möglicherweise verhindert man durch die Exporte der Tiere, daß sich die Einheimischen um Lösungen bemühen. Schließlich werden die Tiere ja weggebracht.

Was ich NICHT als Argument dagegen sehe, ist das oft genannte Argument, wir hätten doch in Deutschland genug Katzen in Tierheimen. Denen geht es aber viel besser, und vor allem spielt Nationalität bei Katzen keine Rolle. Es spielt keine Rolle, wo man eine Katze rettet.

Ach ja, ich arbeite nicht im Tierschutz, habe mich nur schon damit beschäftigt.
 
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Barbarossa

Barbarossa

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Sind viele dieser Tiere "Mitbringsel" aus dem Urlaub ?

Meine Zwei sind auf jeden Fall meine große Urlaubsliebe 1998 gewesen und wurden kurzerhand aus Portugal mitgenommen.

Gibt es unter den Tierschützern im eigenen Land und denen die sich für die "Ausländer" einsetzten Konkurrenz oder Dispute ?

Ja, ich kenne TH-Mitarbeiter die meinen, dass importierte Katzen den heimischen Tieren die Plätze wegnehmen. Das sehe ich nicht so. Ich hätte z. B. keine Katzen mehr aufgenommen, wenn ich mich nicht heftig in Maxi und Moritz verliebt hätte.

Dazu habe ich vor einiger Zeit mal eine Umfrage gestartet. Prozentual gesehen fallen die Auslandskatzen kaum ins Gewicht.

http://www.katzen-forum.net/umfragen/3492-wo-habt-ihr-eure-katzen-her.html
 
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tiha

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Tiere im Ausland haben ein "Verfallsdatum". D. h. häufig 2-3 Wochen in einer Tötungsstation - und wenn sie da keiner raus holt, werden sie getötet :mad:.

Für mich ist ein Tier in Not, ein Tier in Not. Nationalität egal.
 
traeumelein

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- viele werden als Wohnungskatzen angeboten, während man in Deutschland meist nur Freilaufkatzen bekommt (es scheint ein richtiger Ideologiestreit zu sein)
Wieso als Wohnungskatzen ? Ich dachte es handelt sich dabei um ehemalige streunende Katzen die keine Wohnung kennen...oder nicht ?
Wie meinst du das mit dem Ideologiestreit?

Dazu habe ich vor einiger Zeit mal eine Umfrage gestartet. Prozentual gesehen fallen die Auslandskatzen kaum ins Gewicht.
http://www.katzen-forum.net/umfragen/3492-wo-habt-ihr-eure-katzen-her.html
Wenn ich das in deiner Umfrage addiere sind das doch immerhin 15 %, so geringfügig finde ich das garnicht.
Warst du mit dem Auto im Urlaub ? Bekommt man da beim Zoll keine Probleme ?

Tiere im Ausland haben ein "Verfallsdatum". D. h. häufig 2-3 Wochen in einer Tötungsstation - und wenn sie da keiner raus holt, werden sie getötet :mad:.
Ist in allen europäischen Ländern es üblich streunende Tiere zu töten und bildet Deutschland die einzige Ausnahme ?
Ist diese Aktion Tötungsstation staatlich oder privat /komerziell? - Also quasie ein staatliches Instrument um das "Problem" zu beseitigen ?
 
Selaiha84

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Mir ist es ganz egal von wo das Tier kommt. Schiwa kommt aus Griechenland, Polly & Zilly von Leute die sie nicht mehr haben wollten. Und wenn es irgendwann Nr 4 gibt dann ein armes Kätzchen egal woher, gerne auch aus dem Ausland. Vorurteile habe ich nicht, sehe es eher auch so wie tina dass die Ausländischen Katzen weniger die Chance haben zu überleben...
 
BlackCats

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Ist in allen europäischen Ländern es üblich streunende Tiere zu töten und bildet Deutschland die einzige Ausnahme ?

Mein Zuwachs für morgen, Henry, stammt auch aus einer Tötungsstation. Und zwar aus Frankreich. Und damit würde ich sagen 'ja' - diese Stationen scheinen wohl arg im europäischen Raum verbreitet zu sein.
Hinzu kommt die Unwissenheit der Menschen vor Ort. Beispielsweise in Ungarn, geben Leute ihre Tiere gegen eine geringe Gebühr dort ab in der Annahme es wäre ein Tierheim. Die Bevöölkerung weiß meist gar nicht, das es diese Tötungen gibt.

Ich hab hier schon zwei Tierheimkatzen sitzen, aus Deutschland. Einfach weil sie in dem Moment da waren, als ich mir eine Katze holen wollte. Das henry ein Franzose ist, ist auch mehr Zufall und er bekommt hier ein Zu Hause weil er mir einfach so leid tut. Ihn hat ein LKW überfahren und dabei das Becken sowie den Hinterlauf zertrümmert. Ohne Versorgung hat man ihn so in die Station gegeben. Ich möchte nicht wissen, welche Ängste und Schmerzen er aushalten mußte.
Schließe mich tiha an: Für mich ist ein Tier in Not, ein Tier in Not. Nationalität egal.
 
traeumelein

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Beispielsweise in Ungarn, geben Leute ihre Tiere gegen eine geringe Gebühr dort ab in der Annahme es wäre ein Tierheim. Die Bevöölkerung weiß meist gar nicht, das es diese Tötungen gibt.

Dann wäre da ja eine Aufklärung sehr sinnvoll...
Das wird quasie unter den Teppich gekehrt?
 
lacroix

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Ich nehme sowohl Tiere aus dem heimischen Tierschutz und auch aus dem Ausland.

Mein Ältester war ein typischer Land-/Dorf-Oops-Wurf, der "entsorgt" werden sollte, wenn ihn keiner nimmt.

Mein zugelaufener Sternenkater Baron war ein unkastrierter, ungechippter, untätowierter Streuner, der ins Tierheim sollte, nachdem ihn scheinbar niemand vermisste.

Mein Brüderpärchen sind TSV-Katzen, nachdem die Mutterkatze wohl unkastriert nach Umzug der Familie zurückgelassen wurde und sich dann in den Nachbarschaftsgärten rumtrieb, bis sie mit ihren damaligen Babies dann vom TSV aufgegriffen und versorgt wurden.

Nummer 4 ist ebenfalls Tierschutzkatze, ein Baby einer meiner Patenkatze, die ich genommen habe, weil mal wieder die absolute Kittenschwemme losbrach und keiner mehr wusste, wohin noch mit den Kleinen.

Damit hätte es eigentlich gereicht - bis ich irgendwann zufällig mal Cindi's Bild in der Vermittlungsgalerie einer Auslandsvermittlungsorga gesehen hatte, die aus einer Tötungsstation in Spanien heraus vermitteln. Als ich sah, war mir klar, dass die Maus dort nicht lange überleben wird und habe sie - und gleich auch mal ihren Buddy, der als normaler schwarzer Durchschittskater dort nie groß Interesse gefunden hatte - adoptiert. Und bin immer noch überzeugt, dass die Maus keinen Monat dort mehr überlebt hätte.

Fazit: ich versuche dort zu helfen, wo ich kann; leider kann ich nicht allen helfen, und mehr können es hier auch nicht werden. Aber wenn ich eine Katze aufnehme, kann das sowohl aus D wie auch aus anderen Ländern sein. Zu viele haben Hilfe nötig :(
 
BlackCats

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  • #10
Dann wäre da ja eine Aufklärung sehr sinnvoll...
Das wird quasie unter den Teppich gekehrt?

Ich kenne mich allzu sehr in der Problematik nicht aus, aber ja, ich denke schon, das es ein Anfang wäre die Menschen vor Ort aufzuklären. Wobei man eben auch sehen muß, das gerade in solchen Ländern, wo es den Menschen auch nicht allzu gut geht, diese auch eine ganz andere Einstellung zu diesen Tieren haben. Meine Meinung.
Davon einmal abgesehen, das es in Ungarn in den Tötungsstationen Hunde gibt, die merkwürdiger Weise auf deutsche Befehle gehorchen :confused::mad:

Und der Staat spielt ja auch häufig eine große Rolle, siehe hier - Griechenland
 
traeumelein

traeumelein

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  • #11
leider kann ich nicht allen helfen............. Zu viele haben Hilfe nötig :(

Ja, das ist sicher so, wer mitfühlend / helfend ist hat glaube ich immer das Gefühl man würde gerne noch mehr tun :)

Ist das für Tierschützer die täglich damit konfrontiert sind nicht deprimierend, das die Flut der Notfellchen nie abreisst ?
 
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tiha

Gast
  • #12
Hinzu kommt die Unwissenheit der Menschen vor Ort. Beispielsweise in Ungarn, geben Leute ihre Tiere gegen eine geringe Gebühr dort ab in der Annahme es wäre ein Tierheim. Die Bevöölkerung weiß meist gar nicht, das es diese Tötungen gibt.


Ich würde sagen, sie wollen es nicht wissen. Selbst im 2. Weltkrieg hat sich's rumgesprochen hat, was in KZs passierte, obwohl es bei Todesstrafe verboten war...
 
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tiha

Gast
  • #13
Ich kenne mich allzu sehr in der Problematik nicht aus, aber ja, ich denke schon, das es ein Anfang wäre die Menschen vor Ort aufzuklären. Wobei man eben auch sehen muß, das gerade in solchen Ländern, wo es den Menschen auch nicht allzu gut geht, diese auch eine ganz andere Einstellung zu diesen Tieren haben. Meine Meinung.
Davon einmal abgesehen, das es in Ungarn in den Tötungsstationen Hunde gibt, die merkwürdiger Weise auf deutsche Befehle gehorchen :confused::mad:

Und der Staat spielt ja auch häufig eine große Rolle, siehe hier - Griechenland

Aufklärung??? Schaut Euch Spanien an. Da hängen sie Hunde, die sie nicht mehr möchten, an Bäumen auf. Natürlich so, dass sie mit den Hinterläufen noch den Boden berühren. Auf Malta werden Hunde auf Flachdächern in der prallen Sonne gehalten, ohne eine Möglichkeit des Schattens oder Wasser. Mancher italienischer Zollbeamte hat großen Spaß, Tiere mit ausreichenden Unterlagen trotzdem nicht aus dem Land zu lassen, sondern in die nächste Tötung zurück zu bringen, Tiere werden überall mit kurzen Ketten, kaum Nahrung oder Wasser zwischen Schrott gehalten... :mad: :mad: :mad:

Sorry, aber das macht mich unglaublich wütend. Ich könnte kotzen!

Hier fehlt's nicht an Aufklärung, hier fehlt's an Menschlichkeit. Für mich sind das keine Menschen, sondern Ungeheuer, die so was machen...
 
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tiha

Gast
  • #14
Ist das für Tierschützer die täglich damit konfrontiert sind nicht deprimierend, das die Flut der Notfellchen nie abreisst ?


Doch ist es. Ich kenne Maria in Spanien. Sie ist Lehrerin, wohnt in einem Haus und hat alles voller Hunde und Katzen. Wenn sie von der Schule kommt, versorgt sie alle, geht die Streunerkatzen und -Hunde versorgen, zwischendrin noch den TA usw. usw. Sie sieht schrecklich müde aus (und ist es auch). Ihr Tag beginnt um 5.00 und endet um Mitternacht. Aber ihr Leben sind die Tiere. Sie macht alles für sie - ist ein kleiner Engel...

Oder die Organisation um Birte hat es geschafft, dass "ihr" Tierheim in Spanien keine Tötungsstation mehr hat.

Sie kastrieren und machen und tun - da könnten sich manche deutsche Tierheime, wo man sich vorkommt wie ein Bittsteller, nicht nur eine Scheibe, sondern eine ganze Welt davon abschneiden!
 
CatAngel

CatAngel

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  • #15
Seid meiner Kindheit haben wir Zuhause u.a. Katzen und Hunde gehabt. Keiner der Tiere haben wir bewußt gewollt, sie sind zugelaufen oder sollten ins TH.
Ich war eigentlich ein Hunde und Pferdemensch und habe an Katzen als Haustiere nie gedacht. Bis zu meinem (letzten) Urlaub in Spanien 2002. Ich schlenderte über den Markt und da gab es einen Stand des Spanischen Tierschutzes. Meine kleine Tea ( 4 Wochen? 370 gr.) wurde von Hand zu Hand gereicht. Sie schrie so laut und gut wie sie konnte, mir brach das Herz. Ohne zu zögern bin ich zum Stand, wollte sie... die Frau vom TS gab mir ihr Handy und wählte die Nummer der Fluggesellschaft. Ich sagt ... würde gerne eine Katze zum Flug anmelden ... Frau vom Ts flüstert ... 2 Katzen ...noch mal eine nöö 2 Katzen usw. ... Flug geregelt. Den schwarzen Bruder (420 gr.) wollte ich nicht *grundundbodenschäm* wegen der Farbe. Heute ist er mein Sternchen. Zuhause angekommen wurde Barney sehr krank. Der Nottierärztin schimpfte mit mir ...Tiere-Ausland-Krankheiten... Am nächsten Tag hat sie sich dafür entschuldigt. In 3 Wochen habe ich 300€ alleine für die Krankheit und Tests ausgegeben, plus das Equipment für die Katz. Ich habe von meinen Katzen die Auslagen 1000 mal zurückbekommen in Form von Liebe, schmacht.

Unser Lassie, er ist leider vor knapp 4 Wochen verstorben, war aus Frankreich.
Ein Pferd mit 9 Jahren sollte zum Schlachter, es Stand 2 Tage später bei mir im Stall.

Unterm Strich sage ich, wo die Liebe hinfällt die Herkunft ist nicht wichtig.
:eek: Lasst mich daher nie wieder in ein TH, egal wo ...:eek:
 
Alannah

Alannah

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  • #16
Wieso als Wohnungskatzen ? Ich dachte es handelt sich dabei um ehemalige streunende Katzen die keine Wohnung kennen...oder nicht ?
Wie meinst du das mit dem Ideologiestreit?
Es wird darum gestritten, ob man Katzen grundsätzlich in Freilauf vermitteln soll oder nicht. Die meisten deutschen Tierheime vertreten die Ansicht, Katzen brauchen Freilauf, und vermitteln sie grundsätzlich in Freilauf, außer, es spricht etwas dagegen. Spanische Organisationen machen es meist andersrum (auch wenn die Katzen Streuner waren!): Sie vermitteln grundsätzlich in Wohnungshaltung, außer, es spricht etwas dagegen. Frag mich jetzt nicht, warum das so ist.

Ist in allen europäischen Ländern es üblich streunende Tiere zu töten und bildet Deutschland die einzige Ausnahme ?
Man könnte denken, das sei ein typisches südeuropäisches Problem. Aber in den so fortschrittlichen USA ist es sogar noch schlimmer: Tiere, die nach einer Woche nicht vermittelt werden, werden eingeschläfert! Das sind von jährlich 27 Millionen Tiere 17 Millionen! http://www.tierheim-manresa.de/tiergesundheit/kastration-und-sterilisation-bei-tieren-seite-3.html
 
K

KaterMerlin

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  • #17
Ja, leider ist es zum k****n, wie viele Leute hier ticken (nicht nur in Punkto Tierschutz, schon allein, wie die Autofahren:mad::mad::mad: und ich wüsste noch einiges haarsträubende mehr) Und das ist kein VORurteil, ich lebe hier seit Mitte 1991.
Umso mehr freut man sich da über die Ausnahmen. Vor etwas über 6 Monaten, ungefähr, hat mein Sohn noch eine Katze gefunden. Ein schwarzes Kitten, keine 4 Wochen alt, keine Mutter oder Geschwister weit und breit. Die habe ich unserem Hausmeister aufs Auge gedrückt, er sollte sie in ein TH in Torremolinos bringen, wo Katzen nicht getötet werden.
Ich konnte sie unmöglich aufziehen, ich arbeite, mein Sohn hat Schule.
Was hat der Hausmeister gemacht, man sehe und staune: den Zwerg, besser gesagt, die Zwergin, von Hand aufgezogen, geimpft, kastriert, sogar Kratzbaum gekauft:eek::eek::eek:.
 
L

lulu39

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  • #18
Seitwann haben Tiere ne Geburtsurkunde in der Tasche?

Is meine Lieblingsfrage bei solchen Treads.. Notfellchen is Notfellchen, ob aus Ägypten, vom Mars oder "umme Ecke"..:rolleyes::rolleyes:
 
NellasMiriel

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  • #19
Für mich ist ebenfalls ein Tier in Not ein Tier in Not und wenn es "mein" Tier ist - dann nehme ich es auf.....

tierisches Elend macht in unterschiedlichsten Formen vor keinem Land halt - wie wir ja hier immer wieder rauf und runter diskutieren.....

Cäsar und Cleo kommen vom Land - waren keine Notfälle - sie wurden geliebt und werden es immer noch;)
Nero ist ein kleiner Notfallmengo aus Portugal und Xana (lunamia) zeigte ihn eines Tages im Chat und da war es um mich geschehen -er wurde mit 2 Wochen an einem Autoreifen gelehnt gefunden....und sie hat ihn großgezogen...und mir dann übergeben....

Nicht verschweigen möchte ich doch auch die Herausforderung, vor allem anfängliche Erkrankungen bewältigen zu müssen bei Tieren aus dem Tierschutz.....meine Nicky aus einem deutschen Tierheim (die hier übrigens fast ausschließlich in Wohnungshaltung abgeben....) starb 8 Wochen später an FIP - mein Nero erkrankte an Giardien....

Ein Tier in Not ist ein Tier in Not und ich würde es immer wieder so machen und versuchen die Tiere von der Tötung zu retten - genauso wie ich mir vorstellen kann auch mal eine Katze aus einer Züchtung zu kaufen.......
Es kommt für mich immer auf den Einzelfall an...

lg Heidi
 
skritti

skritti

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Köln
  • #20
Ich sehe es auch so.. es geht um die Tiere, die in Not sind.. unabhängig von ihrer "Herkunft".
 
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