Risiko eingehen?

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Louisella

Louisella

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  • #21
– und was ist eigentlich mit dieser Impfung, welche bei Katzen das allergene Enzym unterdrückt, die angeblich schon vor Jahren in England entwickelt worden ist? War das alles nur Schall und Rauch?
Von dieser "Impfung" hab ich auch gehört, ist aber schon 'ne ganze Weile her. Ich weiss noch dass ich gegrübelt habe ob das wohl fair ist den Katzen gegenüber wenn man da was medikamentös unterdrückt. Als Notlösung vorübergehend vielleicht (so wie man sich auch als Mensch als Notlösung vorübergehend Antihistamine zu sich nehmen kann z.B. wenn man Katzenhalter besucht) - aber dauerhaft?
Es wird ja seine Gründe haben warum sie dieses Protein erzeugen und auf sich verteilen...

Bezüglich unserer Katzen kann ich nur berichten dass die eigentlich allergische Stieftochter früher schon ein bisschen aufpassen musste (Hände immer waschen nach Berührung und eben evtl. Antihistamine), das hat sich aber seit ein paar Jahren komplett gelegt. Allerdings hängt das wohl wirklich vom Katzen-Individuum ab, bei anderen Katzen scheint sie durchaus noch Probleme zu bekommen). Zwischendurch hatte sie mal die Theorie dass schwarze Katzen weniger allergen wären, das ist aber sicher auch eher Legende bzw. Zufall.
 
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Rickie

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  • #22
Eigentlich hab ich schon öfter gelesen, daß Langhaarkatzen weniger allergieauslösend sein sollen.
Bei mir war es so, daß, als ich noch im Auffangheim war, ich bei der einen oder anderen Langhaarkatze Probleme hatte. Ich muß aber dazu sagen, daß dort sehr, sehr viele Katzen in einem Raum waren und die Luftbelastung entsprechend hoch war. Und es hat auch nicht jede Langhaarkatze betroffen, sondern wirklich nur einige sehr wenige. Wenn diese Katze dann weg war, hatte ich auch wieder Ruhe.
Hier in D im TH ist mir noch nie eine Allergie vorgekommen, zu Hause schon gar nicht.
Darum denke ich schon, am soll wirklich genau mit den Katzen, die man ins Auge gefaßt hat, sich genau ausloten.
 
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Nightcat

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  • #23
Mh, also zusammengefasst, keiner aus dem Haushalt ist bislang konkret gegen Katzen allergisch, wenn ich das richtig sehe?

Zu den Kindern: Wenn ich mich richtig erinnere wurde in Studien gezeigt, dass Kinder die mit Katzen oder/und Hunden aufwachsen, allgemein ein gerigneres Risiko haben Allergien zu entwickeln.
Dass jemand aus dem Haushalt irgendwann eine Allergie entwickelt kann man, ganz allgemein gesagt, ansonsten schlecht völlig ausschließen. Sollten deshalb alle Familien mit Kindern auf Tierhaltung verzichten oder ihre Tiere gar abschaffen? Vermutlich eher nicht. ;)

Zu deinem Mann: Da ist wohl die erste Frage, wie er zur Katzenanschaffung steht.
Sprich, ihr solltet euch über die potentielle Anschaffung von Katzen einig sein und falls er gerade in einer sensiblen Phase ist, würde ich die zumindest abwarten und schauen, wie es sich entwickelt. Sprich, wenn er gerade mit einer Desensibilisierung anfängt, wäre es vermutlich sinnvoll den Katzenwunsch zumindest noch 1-2 Jahre aufzuschieben.
Dann nochmal neu evaulieren und auf jeden Fall einmal gezielt auf eure "Wunschkatzen" testen lassen.

Katzenrassen: Fel d1 wird überwiegend im Speichel produziert. Die genaue Zusammensetzung unterscheidet sich von Katze zu Katze und von Rasse zu Rasse. Die meisten Menschen reagieren nicht auf alle Katzen, sondern quasi nur auf bestimmte Zusammensetzungen.
Es gibt also (nach meinem Wissensstand) keine "perfekte Rasse für Allergiker", aber wenn man schon eine Allergie hat, könnte man quasi mal "durchtesten" ob man nicht eine Rasse oder spezielle Katze findet auf die man nicht reagiert.
Katzenrassen die besonders "isoliert" in der Zucht sind haben nach meinem Wissensstand übrigens die größten Abweichungen, daher ist zB die Sphynx wohl weiter von der normalen Hauskatze entfernt als zB ein Bengale.


Ansonsten was schon gesagt wurde: keine Kitten, besser Katzen als Kater und auf jeden Fall kastriert für die besten Chancen.
 
16+4 Pfoten

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  • #24
Ich hatte mehrere Katzenhaarallergiker als Freunde und jeweils den ultimativen Allergietest mit ihnen gemacht:

Besuch bei Freundin mit Katze --> Exfreund mitgeschleppt --> gewartet, bis Katze auftaucht --> 1 Stunde gewartet (ggf. auch kürzer), ob Mann Symptome zeigt --> falls ja, nächster Versuch bei einer anderen Katze.

Nach mehreren Fehlschlägen beim selben Mann mit verschiedenen Katzen weiß man dann, ob er wirklich allergisch ist. Dann entweder auf Katzen verzichten oder den Mann mit Allerpet desensibilisieren.
 
B

Babbi14

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  • #25
Hallo Sasselinchen,
also wenn bei deinem Mann schon eine Allergie welcher Art auch immer besteht, würde ich schon vorsichtig sein, vor allem schon wenn der Allergologe abrät. Ich bin auch mit einer Katze aufgewachsen und ich hatte nie Allergien.
Vor ca. 15 Jahren habe ich mir eine Katze angeschafft, seitdem musste ich einmal Nebenhöhlen operieren lassen, nehme seit 10 Jahren Cortison gegen mein Asthma und muss mir jeden Tag die Augen eintropfen um eine Bindehautentzündung zu vermeiden, aufgrund einer starken Katzenhaarallergie. Eine Desensibilisierung mit dem Allergen (Spritzen) hat mir die Ärztin nicht gemacht, da ich täglich mit dem Allergen in Kontakt bin. Das Risiko eines allergischen Schocks wäre zu groß.
Mir wurde damals auch von Ärzten gesagt, wenn man einmal eine Allergie hat, die Gefahr besteht, dass noch andere Allergien dazukommen.
Da dein Mann ja schon eine Hausstauballergie hat, würde ich dir daher von Katzen schon eher abraten.
Schöne Grüße
 
tigerlili

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  • #26
Hausstaub hab ich auch. Und auch auf eine meiner Sternchen habe ich etwas reagiert. Trotzdem würde ich keine meiner Katzen abgeben. Allergologen raten fast immer ab, wenn es um Haustiere geht. 🙄 ein guter Freund kommt trotz Katzenhaarallergie wunderbar zurecht, und da sind 6-8 Tiere im Haus. Er hat ein Zimmer, wo keine Katzen sind, die Wohnung ist blitzblank. Geht also.
Ein anderer Bekannter hat schwerwiegende Probleme bei Pferden und Katzen. Der braucht nur 5 Minuten bei uns sein im Winter, wenn die Fußbodenheizung an ist.

Bei Euch gibt es ja nicht mal eine Diagnose auf Tierhaare...
 
Lirumlarum

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  • #27
Bei Euch gibt es ja nicht mal eine Diagnose auf Tierhaare...
..naja eigentlich durch's Hintertürchen schon:

Hallo,
ich bin neu hier und wüsste gerne eure Meinung.
Ich bin selbst trotz leichter Katzenallergie mit Katze aufgewachsen. Die Allergie und auch mein Heuschnupfen haben sich zum Glück mit dem Alter "rausgewachsen".

Allergien verändern sich gerne, können mal heftig sein, dann abflachen oder mal so gut wie ganz weg sein und wieder aufflammen..so wirklich 100% sicher ist man da leider nie.
sasselinchen hat seit 13 Jahren keine Katzen mehr..wie es sich verhält wenn wieder 24h am Tag Katzen im Haushalt sind, kann man hier leider nicht im Vorfeld 100%ig vorhersagen.
Dazu noch die Allergie vom Mann und ob da noch weitere Allergien im Laufe der Zeit aufflammen oder nicht, kann man leider auch nicht vohersehen.

Ich will da echt keine Spassbremse sein, habe aber leider selber die eine oder andere Allergie (darunter auch leicht auf Katze:wow:) und schleppe diese plööööden Allergien auch schon sehr viele Jahre mit mir rum. Es gab Zeiten, da wären Katzen nicht gegangen, es gab Zeiten da hat mich jegliches Gezeugs mit Nüssen dem Boandlkramer ratzfatz näher gebracht als mir lieb war. Nüsse gehen seit einigen Jahren wieder völlig problemfrei, dafür ärgert mich die Gräserllergie seit 2-3 Jahren wieder mehr, die war etliche Jahre völlig weg....

In Anbetracht, dass es hier aber auch um die Anschaffung von Lebewesen geht, denen es auch nicht soooo gut tut (auch wenn sie an einen supertollen Platz kämen) wenn sie wieder ausziehen müssten, möchte ich hier einfach etwas zur Besonnenheit raten.
Das man mit leichter Allergie gegen Katzen mitunter trotzdem Welche halten kann, dafür bin ich ja auch so ein positives Beispiel ..aber es bleibt halt dennoch immer etwas russisch Roulette. 🤷‍♂️

Wenn für dich Katzen so ungeheuer wichtig sind, dann testet mit der ganzen Familie bei Pflegestellen/Tierheimen die Katzen. Schmust dolle mit ihnen, langt euch mit den Fingern ins Gesicht, reibt euch die Augen, wascht euch danach nicht sofort die Hände.. fahrt heim und schaut in ein paar Tagen nochmal hin..es ist Aufwendig..aber mit meheren Besuchen, in welchen ihr engen Kontakt zu den Katzen habt, lässt sich der IST-Stand ganz gut antesten. Besucht alle gemeinsam Freunde/Familie mit Katzen (verdammichtes Corona, dat wird schwer gehen dezeit) ..last euch Zeit und überstürzt nichts. Besser länger testen und warten, dafür aber mit Aussicht auf ein Happy End für Alle, als andersrum..
Von Kitten, wie schon von den anderen Geschrieben, würde ich auch abraten..die Allergene kommen erst irgendwan zwischen Pupertät und fast ausgewachsener Katze..
 
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sasselinchen

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  • #28
Vielen Dank für eure Antworten. Wir werden noch 1 bis 2 Jahre warten und erstmal sehen, was die Desensibilisierung bringt.
 
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  • #29
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  • #30
Ich hätte noch eine andere Idee... Also, klar, ist vielleicht nicht die Beste, aber wenn ihr euch nicht sicher seid, würde ich auf jeden Fall zu erwachsenen Tieren raten (bei Kitten reagieren manche weniger habe ich gehört). Dann entweder die Tiere vorgängig oft besuchen um zu sehen, was passiert.
Dann wäre auch die Möglichkeit, erstmal als Pflegestelle zu fungieren, wenn die Allergie nicht zu stark ist, mit Option auf Endstelle. Aber auch hier, die Allergie muss soweit im Griff sein, dass sie nicht grossen Schaden anrichtet. Und die Desensibilisierung würde ich auch vorher abwarten.
 
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sasselinchen

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  • #31
Ich hätte noch eine andere Idee... Also, klar, ist vielleicht nicht die Beste, aber wenn ihr euch nicht sicher seid, würde ich auf jeden Fall zu erwachsenen Tieren raten (bei Kitten reagieren manche weniger habe ich gehört). Dann entweder die Tiere vorgängig oft besuchen um zu sehen, was passiert.
Dann wäre auch die Möglichkeit, erstmal als Pflegestelle zu fungieren, wenn die Allergie nicht zu stark ist, mit Option auf Endstelle. Aber auch hier, die Allergie muss soweit im Griff sein, dass sie nicht grossen Schaden anrichtet. Und die Desensibilisierung würde ich auch vorher abwarten.
Ja, wie das mit der Desensibilisierung läuft warten wir jetzt auf jeden Fall erstmal ab.
Ich habe aber noch nicht ganz verstanden, warum erwachsene Tiere und keine Kitten. Klar reagiert man auf die Kitten noch nicht. Und für jemanden der schon allergisch auf Katzen reagiert verstehe ich das auch. Aber bei uns reagiert ja zur Zeit noch niemand auf Katzen. Es könnte ja durchaus Wochen, Monate oder sogar Jahre dauern, bis sich eine Allergie entwickelt:unsure:.
Ich musss aber nicht unbedingt Kitten haben, erwachsene Katzen wären für mich auch schön.
Pflegestelle stelle ich mir mit kleinen Kindern schwierig vor, wenn man die Katzen immer wieder abgeben muss.
 
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  • #32
Also der Vorteil bei erwachsenen Katzen ist in meinen Augen, dass du noch vor dem Einzug testen kannst, ob wirklich keine Allergie (zu diesem Zeitpunkt) vorliegt.
Damit schließt du sozusagen aus, dass du genau die zwei Kitten erwischst, auf die dein Mann dann doch allergisch reagiert.

Wenn du jegliche Katzenallergie zum Zeitpunkt des Einzugs sicher ausschließen kannst, dann macht es keinen Unterschied (jedenfalls nicht für die Allergie).
 
FindusLuna

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  • #33
Ja, wie das mit der Desensibilisierung läuft warten wir jetzt auf jeden Fall erstmal ab.
Ich habe aber noch nicht ganz verstanden, warum erwachsene Tiere und keine Kitten. Klar reagiert man auf die Kitten noch nicht. Und für jemanden der schon allergisch auf Katzen reagiert verstehe ich das auch. Aber bei uns reagiert ja zur Zeit noch niemand auf Katzen. Es könnte ja durchaus Wochen, Monate oder sogar Jahre dauern, bis sich eine Allergie entwickelt:unsure:.
Ich musss aber nicht unbedingt Kitten haben, erwachsene Katzen wären für mich auch schön.
Pflegestelle stelle ich mir mit kleinen Kindern schwierig vor, wenn man die Katzen immer wieder abgeben muss.

Also ich glaube, andere könnten das besser erklären als ich, aber ich versuche es. Es ist so, dass man natürlich nicht wissen kann, ob man in 10 Jahren eine Allergie entwickelt. Aber bei erwachsenen Katzen ist es sehr wohl möglich, dass man eine Allergie sofort erkennen kann. Irgendwo hat sogar Mal jemand gesagt, dass je nach Haarfarbe der erwachsenen Katzen die Allergie stärker war. Also kannst du dir bei erwachsenen Tieren sicherer sein, dass man keine Allergie entwickelt.

Pflegestelle mit Endoption heisst, dass du die Tiere zwar zur Pflege nimmst, wenn aber keine Allergie sich entwickelt, du sie auch behalten könntest. Da gibt es auch einige, die da Erfahrung haben im Forum :)
 
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  • #34
Also kannst du dir bei erwachsenen Tieren sicherer sein, dass man keine Allergie entwickelt.
Du kannst dir nur sicher sein, dass du bei erwachsenen Tieren keine Allergie bereits hast.
Entwickeln kannst du (leider) immer eine Allergie, das ist quasi ein Risiko, mit dem jeder von uns lebt.
 
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sasselinchen

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  • #35
Du kannst dir nur sicher sein, dass du bei erwachsenen Tieren keine Allergie bereits hast.
Entwickeln kannst du (leider) immer eine Allergie, das ist quasi ein Risiko, mit dem jeder von uns lebt.
Ah, OK das leuchtet mir ein.
 
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Karla Benzheimer

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  • #36
Von dieser "Impfung" hab ich auch gehört, ist aber schon 'ne ganze Weile her. Ich weiss noch dass ich gegrübelt habe ob das wohl fair ist den Katzen gegenüber wenn man da was medikamentös unterdrückt. Als Notlösung vorübergehend vielleicht (so wie man sich auch als Mensch als Notlösung vorübergehend Antihistamine zu sich nehmen kann z.B. wenn man Katzenhalter besucht) - aber dauerhaft?
Es wird ja seine Gründe haben warum sie dieses Protein erzeugen und auf sich verteilen...

Bezüglich unserer Katzen kann ich nur berichten dass die eigentlich allergische Stieftochter früher schon ein bisschen aufpassen musste (Hände immer waschen nach Berührung und eben evtl. Antihistamine), das hat sich aber seit ein paar Jahren komplett gelegt. Allerdings hängt das wohl wirklich vom Katzen-Individuum ab, bei anderen Katzen scheint sie durchaus noch Probleme zu bekommen). Zwischendurch hatte sie mal die Theorie dass schwarze Katzen weniger allergen wären, das ist aber sicher auch eher Legende bzw. Zufall.
Eigentlich machen doch schwarze Katzen besonders allergisch.
 
Rickie

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  • #37
Eigentlich machen doch schwarze Katzen besonders allergisch.
Ach je, die armen schwarzen Katzen, nun werden sie wieder auf dem, wenn auch nur verbalen, Scheiterhaufen landen.
Und die haben es schon so schwer, vermittelt zu werden. :(
Ehrlich gesagt, habe ich das jetzt zum ersten Mal gelesen und mal ganz oberflächlich gegoogelt. Eine lausige, unvollständige, gar nicht aussagekräftige Studie scheint es dazu zu geben?

Katzenallergie - muss der Kater weg? | Gesundheit-Aktuell.de

Verursachen schwarze Katzen mehr Allergien? [ Alle Infos ] (animalsa2z.de)

Das erinnert mich an eine US-Studie, die mal vor Jahren angefertigt wurde.
Holzbretter wirken desinfizierend, Plastebretter haben Keime auf der Oberfläche. Man spülte die Bretter ab und analysierte das Spülwasser auf Keime. Ganz prima, denn bei den Holzbrettern blieben die Keime auf der rauen Oberfläche und in den Poren, während die Plastebretter saubere Oberflächen nur vom Abspülen bekamen.

Ich denke nach wie vor, es kommt einzig und allein auf die individuelle Katze an, nicht auf irgend eine Rasse oder Farbe. :)
 
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laurita

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  • #38
Hallo,
ich bin neu hier und wüsste gerne eure Meinung.
Ich bin selbst trotz leichter Katzenallergie mit Katze aufgewachsen. Die Allergie und auch mein Heuschnupfen haben sich zum Glück mit dem Alter "rausgewachsen".
Mein Mann ist erst im Erwachsenenalter mit Heuschnupfen und einer Hausstauballergie angefangen. Seit kurzem macht er eine Desensibilisierung.
Der Allergologe hat ihm von der Anschaffung zweier Katzen abgeraten, da die Möglichkeit besteht, dass er eine Katzenallergie entwickelt.
Unsere Kinder (knapp 3 und 6 Jahre) zeigen aktuell keine Anzeichen von Allergien. Das Risiko ist aber sicher erhöht.
Nun überlege ich seit Monaten, ob ich auf den Allergologen höre und mich von meinem Katzenwunsch verabschiede :cry:,
oder es mit 2 Sibirern versuche, bei denen das Risiko mit etwas Glück niedriger ist, oder doch 2 Katzen aus dem Tierschutz adoptiere.
Probekuscheln hilft uns ja nicht, weil aktuell keine Allergie besteht:unsure:.

Vielleicht war ja jemand in einer ähnlichen Situation und kann mir einen Rat geben...

Hallo!

Bei uns war es so, dass meine Schwester extrem allergisch auf die Katzen unserer großen Schwester reagiert hat. Sie war trotzdem damit einverstanden, dass ich mir einen Kater aus dem Tierheim hole. Sie nimmt jetzt Cetirizin und hat null Probleme mehr. Die beiden sind ein Herz und eine Seele.
Ich denke es kommt immer darauf an, wer bereit ist welche Opfer zu bringen.
Das musst du aber bitte mit allen in der Familie besprechen.
Und wenn es natürlich gar nicht geht mach bitte auch allen klar, dass es sein muss, dass die Katzen wieder ausziehen müssen.
Ich wünsche euch auf jeden Fall viel Glück und drücke die Daumen, dass das mit dem Katzenwunsch klappt!
 
BKHFrage

BKHFrage

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  • #39
Keine Ahnung aber zum Thema oben:
In meiner Familie und der Familie meines Mannes gibt es keinerlei Allergien,außer dass meine Schwägerin leichte Neurodermitis hat.
Meine Kinder wurden alle mehrere Jahre gestillt,laut Arzt geht das Allergierisiko somit gen 0.
Ja,klingt ein wenig komisch wenn man so lange stillt,aber dann muss ich mir wenigstens keine Gedanken über Allergien oder späteres Übergewicht der Kinder machen 🙃.
 
Freewolf

Freewolf

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  • #40
Ich hab auch eine Katzenhaarallergie (wobei es Katzenspeichelallergie heißen sollte) und arbeite im Tierheim als Katzenmama :p
Was wir auch schon gemacht haben, dass sich Interessenten Fell mit Haarwurzel von der Katze mitgenommen haben, das in eine Tüte gepackt haben und damit zu ihrem Arzt sind. Da wurde das Fell wohl direkt an ihnen getestet.
 
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