Ratlosigkeit nach 4 Wochen ohne Nahrung

  • Themenstarter Linusbesterfreund
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Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
rlm

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  • #21
Hier sind Daumen und viele Pfötchen ganz ganz fets gedrückt.

Alles Liebe und Gute für Euch!
 
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Hannibal

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  • #22
Ich werde gleich versuchen in die Tierklinik zu fahren, die TÄ meint es würde nichts mehr bringen ein BB oder Ultraschall zu machen, weil er einfach jetzt schon sehr schwach geworden ist, er schafft es nicht mal mehr mehr aufs klo zu gehen :(

Die angesprochene Lebensqualität (aufmerksam sein etc) ist nun auch nicht mehr vorhanden. Ich hoffe er wird nicht jetzt noch mehr gequält als es schon ist.

Danke und ich meld mich heut abend.
TÄ kommen sehr schnell zu diesem Schluss, weil sie sich nicht vorstellen können, dass Halter bereit sind, ihr Tier zwangszuernähren und es auch mal drauf ankommen lassen, dass es nicht ins Klo macht. Ich hatte schon einige kranke Fellnasen, denen es auch so schlecht ging, aber ich war hartnäckig, habe Infusionen gemacht und sie zwangsernährt und sie schafften es. Aber es braucht natürlich schon einen gewissen Einsatz von den Dosis. Und Du hast ja geschrieben, dass es ihm jeweils nach den Infusionen besser ging. Also scheint doch noch ein Chance zu bestehen.

Vor allem finde ich das Verhalten der TÄ ehrlich gesagt zum aus der Haut fahren. Zuerst nichts machen mit dem Spruch, es sei nicht nötig, mehr zu machen und man solle einfach abwarten, und dann ist es plötzlich zu spät. Die würde mich ganz bestimmt nie wieder sehen.
 
rlm

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  • #23
Leider gibt es eine Überzahl von TÄ, die nicht das alltäglichste auf die Reihe kriegen, geschweige Problemfälle. Da spreche ich aus eigener Erfahrung, ich hätte schon so manche Miez verloren ... Fürchterlich das es so etwas gibt, im Normalfall verläßt man sich auf den TA.
 
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Hannibal

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  • #24
Ja, diese Erfahrung musste ich leider auch schon des öfteren machen und verlasse mich deshalb lieber auf mein eigenes Bauchgefühl. Und das hat mir schon sehr oft Recht gegeben und den TA dumm dastehen lassen.
 
L

Linusbesterfreund

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  • #25
hallo

ich habe ihn jetzt vor miir und er kann sich kaum noch bewegen. schafft es nicht mehr aufs Klo.
Die Fahrt in die Klinik wird von meiner Family eher abgelehnt, da sie denken dass er sterben wird, wenn er in diesem Zustand seine häusliche Umgebung verlassen muss, und in diesem Zustand eben bei einer Übernachtung in der Klinik sterben würde.

Die Tierärztin meint (unsere nicht aus der KLinik), dass eine Zwangsernährung bei Katzen generell nicht funktioniert. Stimmt doch nicht oder?

Ich weis nich was ich tun soll. Die werden ihn höchstwahrscheinlich stationär legen und er bleibt da. Ich bezweifle ob man ihn überhaupt noch aufbauen kann, mit leber geht die niere ja auch schnell kaputt.

grüße
 
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valentinery

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  • #26
Ähm, wollt ihr ihm jetzt beim sterben zugucken, wenn man der Meinung ist, dass er den Transport nicht überlebt? :confused: Sorry für die Frage, aber irgendwas müsst ihr ja tun!

Ich habe die Katze nicht vor mir, aber gewiss wäre ich so schnell wie möglich noch in eine Klinik gedüst um ihn auf den Kopf zu stellen.

Es klingt nun so, als wäre der Zug abgefahren, aber dann tut dem Tier den Gefallen und lasst sofort einen TA nach Hause kommen und erlöst ihn!

Warum eine Zwangsernährung bei Katzen nicht funktionieren sollte ist mir ein Rätsel:confused: aber auch so einige andere Aussagen von der TÄ...
 
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Gwion

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  • #27
Ich sag es selten, aber diesmal schon - ich schließ mich Valentinery an.

Ich weis nich was ich tun soll. Die werden ihn höchstwahrscheinlich stationär legen und er bleibt da. Ich bezweifle ob man ihn überhaupt noch aufbauen kann, mit leber geht die niere ja auch schnell kaputt.
Vielleicht ist die Niere ja schon lang beschädigt und die Leber gefolgt? Und warum sollte die Niee kaputt gehen? Soviel Zeit dürfte er ja wohl gar nicht mehr haben ..

Es wird seit 4 Wochen wild herumgeraten und gepfuscht und im Grunde der Katze beim Sterben zugesehen.

Ich krieg bei sowas so eine Wut ..

Man kann dir hier die schwere Entscheidung nicht abnehmen, aber so oder so - bitte unternimm etwas.
 
H

Hannibal

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  • #28
Hier haben doch bereits einige geschrieben, dass sie ihre Katzen auch schon zwangsernährt haben und es genützt hat. Wieso diese TÄ meint, dass das bei Katzen nicht gehen sollte, ist für mich nicht nachvollziehbar. Die scheint nur fähig zu sein, Tiere zu impfen, aber wenn sie mal was haben, dann wartet sie einfach nur ab. Da krieg ich soooo einen Hals.

Wenn ihr nicht in die Puschen kommt und was unternehmen wollt, dann lasst ihn wenigstens erlösen. Aber einfach nur warten und ihn langsam dahinsiechen und krepieren lassen, kann es ja wohl auch nicht sein.
 
Moehrle

Moehrle

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  • #29
Oh Schreck. Dann ward ihr heute garnicht beim Arzt?
Bitte warte nicht so lange. Der arme Kerl.

Wie gesagt, wenn er nicht fressen mag, sich nicht zwangsernähren lässt, aber noch eine Chance auf Heilung besteht und ihr alles versuchen möchtet ist eine Sondierung ein guter Weg.

Bitte fahr morgen mit ihm in eine Tierklinik. Auch wenn du Angst vor diesem Gang hast, was ich absolut verstehen kann...
 
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Linusbesterfreund

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  • #30
guten abend,

wir sind nun heute zu keinem Arzt gefahren. Klingt schrecklich und ist auch so für mich, ich bin jetzt wieder zuhause. Ich konnte erst um halb 6 bei meinem Liebling sein, und die Klinik meinte die Untersuchungen wären für heute zu umfangreich.

Ich bin praktisch der einzige in meiner Fam. der den Kliniksbesuch möchte.
Alle anderen meinen es wäre nur "für uns", also damit wir eine Diagnose haben. Stimmt auch irgendwo, trotzem möchte ich wissen ob es nicht noch irgendeine Möglichkeit für ihn gibt.

Noch etwas, was ich heute erst erfahren habe: In einem Urintest wurde "Globolin"( oder so ähnlich, hab es nicht ganz verstanden) gefunden also positiv, was auf jeden Fall auf eine Lebererkrankung deuten lässt.

"Ich habe die Katze nicht vor mir, aber gewiss wäre ich so schnell wie möglich noch in eine Klinik gedüst um ihn auf den Kopf zu stellen. "

Genau das könnte ihn so viel stressen dass er stirbt, deswegen ist die Entscheidung ja so schwer.

Noch einmal zu ein paar Fakten/Fragen:

1. Hat ein BB denn überhaupt noch Sinn??? Die Leber und evtl Nierenwerte werden schlecht sein. Toll, aber hilft mir/ihm das wirklich?? Ich bin eher nur für ein Ultraschall. Das BB soll 100 euro in der Klinik kosten.

2. Die Leber: gibt es Leberkrankheiten bei Katzen die man heilen kann bzw mit Medikamenten? Gibt es überhaupt unterschiedliche? Selbst die Ärzte haben mir kaum was darüber erzählt. Das einzige war, dass gesagt wurde er muss wieder fressen, damit die Leber wieder in Gang kommt. Das klang für mich so, als ob neben dem Cortison gar kein "heilendes" Medikament verschrieben wurde, was auf die Leber abzielt.

3. Würdet ihr noch versuchen herauszubekommen, was am Anfang stand? Irgendetwas muss die Lebererkankung ausgelöst haben, vllt ist diese Virus oder was es war aber schon wieder weg! Sein Fieber ist ja auch weggegangen. Ich hab gelesen dass es sehr schwer ist, eine Ursachekrankheit herauszufinden.

Das ganze ist für mich so schwer, weil ich immer noch versuche einen Ausweg zu finden, eine Krankheit die man heilen kann. Das tut sonst niemand mehr, sogar die TA nicht. Er müsse selber den Antrieb haben, wieder etwas zu essen, sonst wird das nichts. Es könnte doch aber sein, dass egal welche Krankheit oder Tumor es ist, dass es nun schon zu spät ist es zu heilen. Das sagt mir mein Bauchgefühl einfach mittlerweile.

Ich werde morgen die Uni verkürzen und ihn holen, und dann in die TK fahren.
 
Z

Zugvogel

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  • #31
Die Leber ist fähig, bis zu einem gewissen Grad zu regenerieren. Ich würde nicht ausschließen, daß die jetztige Leberbelastung von der langen Hungerzeit kommt.


Zugvogel
 
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shiny

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  • #32
Also Sorry, aber ich kann mich meinen Vorrednern nur anschliessen : Wollt Ihr ihm beim Sterben zuschauen ?
Das hat kein Tier verdient ! Erst habt Ihr 4 Wochen lang zugesehen, daß er nichts gefressen hat, statt sich schon mal früher schlau zu machen, welche Möglichkeiten es gibt, den Kater bei Kraft zu halten und jetzt wollt Ihr ihm den Stress der Autofahrt nicht antun ?
Glaubst Du, langsam vor sich hin verrecken ist kein Stress ? Entschuldige die Ausdrucksweise, aber da geht mir die Hutschnur hoch.
Nach den Tipps hier gestern hättet Ihr heute wenigstens Bioserin oder ähnliches besorgen können, statt dessen lasst Ihr ihn weiter hungern und nehmt in Kauf, daß er immer noch mehr abbaut und die Organe noch weiter geschädigt werden !

Dann lasst zumindest einen Tierarzt nach Hause kommen und das arme Tier einschläfern, statt rumzusitzen und NICHTS zu tun.

Wenn von meinen Tieren eins krank ist, dann würd ich auf Uni, Arbeit oder sonstwas pfeiffen, dann steht an erster Stelle mein Tier !

Armer Kater, ich wünsche Dir von Herzen alles Gute !
 
Bea

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  • #33
Es wird weiter gewartet bis morgen? Sorry, aber das kann ich leider nicht nachvollziehen.
 
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Conny87

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  • #34
Ich schließe mich shiny an.
Ich hab schon viel gelesen, aber einem Tier beim sterben zusehen, weil man ihm den Stress nicht zumuten will.... tut mir leid, aber da fällt mir garnichts mehr ein :confused:.
 
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Conny87

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  • #35
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Uschi-Joda

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  • #36
rlm

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  • #37
Allein wird der arme Kerl es nicht mehr schaffen, Tierklinik wäre die einzigste Chance. Es zählt wohl nicht mehr jeder Tag, es zählt jede Stunde, oder Minute.

Manch anderer wäre froh, seinen Tier noch helfen zu können, aber Du nutzt die Chance nicht. Ich kann es auch nicht verstehen da mir alles andere auch völlig egal wäre, da zählt nichts außer Miez. Und Du hast nun schon 4 Wochen Zeit, nicht 4 Stunden hätte ich gewartet.
 
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Gwion

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  • #38
In der TK wird man hoffentlich versuchen, ihn mit symptomatischer Behandlung soweit zu stabilisieren, daß er überhaupt einmal weiterlebt.
Ob das noch erfolgreich ist, muß man abwarten.

Dann erhebt man den Status quo - was jetzt an Schäden sichtbar ist.
Was irgenwann mal war, ist im Moment unerheblich.

Wenn er kräftig genug ist, kann man schauen, ob ev. ein Tumor oder ähnliches dahinter ist, auf jeden Fall behandelt man die Symptome.

Was an Diagnostik nötig ist, sollte gemacht werden, das ist keine Frage von entweder oder.

Wieso konnte das heute nicht gemacht werden? Bist du auf der Uni dermaßen unabkömmlich?
Warum willst du morgen bis zum Nachmittag (?) warten?
Der ganze heutige Tag ist sinnlos vergeudet ..

Ist dir der Ernst der Situation nicht bewußt oder ist es nicht so dramatisch, wie du es schilderst?

So wie du es schreibst, geht es dem Kater sehr schlecht.
Dann ist das keine Frage von persönlicher Neugier befriedigen sondern einfach, ob er erlöst werden soll oder ob er noch so kräftig ist, daß er bis morgen und dann die Fahrt aushält.

Ich versteh nicht recht, warum du dich auf irgendweldche Fantasiediagnosen versteifst, wenn überhaupt nicht klar ist, was er jetzt wirklich hat.

Wenn die Familie es nicht will, dann besprecht bitte, wie man sein Leiden beenden kann, statt nur zuzuwarten.

Irgendwie begreif ich das nicht ..
 
golden eye

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  • #39
hi!

ich hatte mal einen hund mit nierenprobleme. genauer gesagt haben seine nieren nur noch zu ca. 20% funktioniert. die krankheit verlief schubweise. allerdings hätte ich keine 4 wochen zugesehen wenn er weder frisst und/oder trinkt. ich war dann sofort in der klinik und er kam an den tropf.

ein offensichtlich ernsthaft krankes tier nicht gleich in die klinik oder zum TA zu bringen "nur" weil die autofahrt stressig ist, finde ich schon grob fahrlässig :eek: da gehören meiner meinung nach die prioritäten neu gesetzt!

alles gutem dem armen kater :(
 
Eucony

Eucony

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  • #40
Wenn von meinen Tieren eins krank ist, dann würd ich auf Uni, Arbeit oder sonstwas pfeiffen, dann steht an erster Stelle mein Tier !
So sehe ich das auch. Was Du machst @ TE, ist unterlassene Hilfeleistung. Du stehst da und guckst zu, und das Tier verreckt, auf Raten, seit 4 Wochen.
 
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