Neues Zuhause suchen?

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catfisch

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Edemissen bei Peine
Hallo Ihr lieben,

ich muss wahrscheinlich eine schwierige Entscheidung treffen. Würde aber vorab noch andere Meinungen hören.

Es geht um Maya, normale Hauskatze, ist knapp 16 Jahre alt.

Sie versteht sich nicht mit unserem Kater Libe, Siam/Russischblau-Mix, 12 Jahre alt.

Heute ist es wirklich wieder extrem schlimm gewesen. Die hatten sich so ineinander verbissen, ich befürchtete schon das aller Schlimmste. Sie haben sich gegenseitig Fell raus gerissen und Maya hat wieder Pipi unter sich gemacht. Verletzungen könnte ich Gott sei Dank nicht finden. Unter sich machen tut Maya bei solchen Streitereien immer. Sie liegt dann mit weit aufgerissenen Augen auf dem Rücken und kreischt. Libre bringt aber genau das dann dazu sie zu Mobben (?). Auslöser kann ich oftmals nicht erkennen. Mal will Libre sie necken, mal kommt sie auch einfach nur ins ZImmer sieht ihn und fängt an zu knurren und zu fauchen. Will er dann an ihr vorbei fängt das Drama an. Und dann dreht er natürlich auch wieder auf. Ein ganz schöner Teufelskreis.

Die beiden geraten mehrmals die Woche aneinander. Und es ende immer in einem Mordsgeschrei und darin, dass Maya unter sich macht. Meist Pipi, sie hat sich aber auch schon einmal eingekotet.

Wie und wann die Streiterei angefangen haben weiß ich ehrlich gesagt nicht. Ich weiß nur, dass sie immer schlimmer werden. Und so kann und darf es nicht weitergehen. Dabei ist sie nicht generell unverträglich. Mit Ihrer Schwester Tara hat sie gar kein Problem. Die beiden kuscheln zwar nicht miteinander, aber es gibt ab und an Nasenküsschen. Und die beiden können sich in einem Raum aufhalten ohne Geschrei. Tara wiederum versteht sich super mit dem Libre, die beiden kuscheln für ihr Leben gern miteinander.

Ich würde Maya als schüchterne zurückhaltende Katze sehen, Tara ist eher das "Schaf" was sich mit allem gut verträgt und Libre ist ein schon recht dominanter Kater, der auch mal ziemlich frech werden kann.

Und was haben wir nicht alles versucht. Temporäre Trennung und langsame erneute Zusammenführung. Immer dazwischen gehen. Dabei haben wir beide Varianten versucht. Mehr Maya den Rücken zu stärken und auch mehr Libre den Rücken zus stärken. Maya haben wir komplett durchchecken lassen, ob es ein gesundheitliches Problem sein könnte. Selbst Bachblüten und Zylkene haben nichts gebracht.

Ich bin persönlich mit meinem Wissen am Ende. Ich weiß nur, dass es nie wieder zu so einem Kampf wie heute kommen darf. Das könnte wirklich böse ausgehen. Und das möchte ich einfach nicht. Auf der einen Seite weiß ich, dass es nicht einfach wird für eine solch alte Katze ein neues Zuhause zu suchen. Auf der anderen Seite, was ist das für ein Zuhause wo es für Maya nur Stress zu geben scheint.


Ich überlege schon seit langem, ob es für Maya nicht besser wäre, ein neues Zuhause zu bekommen. Im schlimmsten Fall müsste ich sie in ein Tierheim geben. Das wäre aber wirklich die aller letzte Wahl. Und das auch nur damit ich die beiden vor einander schütze.


Was mache ich denn nur, vor allem was ist das Richtige?
 
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tiha

tiha

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Wenn deine Wohnung nicht zu klein ist, dann mach doch in eine Türe eine Katzenklappe mit Chip-Funktion. Dann kann Maya sich zurückziehen und schützen. Das wäre zumindest mal eine erste Notfallmaßnahme. Ggf. entspannt das dann die Situation.
 
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catfisch

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Edemissen bei Peine
Da wird mein Mann nicht mitmachen. Wir haben bis auf eine Tür (Keller) ausschließlich Glastüren, von denen auch nur das Badezimmer komplett verriegelbar ist. Und Libre macht leider Türen, die man nicht verriegelt, selber auf. Ich kann Maya eigentlich nur im Keller separieren, was aber sicher auf Dauer auch nicht die Lösung sein kann. Denn da haben wir dann das nächste Problem. Maya hasst den Keller, weil sie immer dann dort hin muss, wenn es mal zum Tierarzt geht.
 
tiha

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Türknaufe können auch die besten Katzen nicht öffnen. Und bevor ich in letzter Konsequenz eine 16-jährige Katze ins Tierheim geben würde, würde ich für ein paar Jahre eine Türe opfern/austauschen ...
Alles Gute für das alte Mädchen, ich hoffe, ihr findet eine gute Lösung im Sinne der Katze.
 
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OMalley2

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Türknaufe können auch die besten Katzen nicht öffnen. Und bevor ich in letzter Konsequenz eine 16-jährige Katze ins Tierheim geben würde, würde ich für ein paar Jahre eine Türe opfern/austauschen ... .
Na, das meine ich aber auch.

Männer, echt... :alien::grummel:
 
Freewolf

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Weißt du, wie hoch die Chance für eine 16 Jahre alte Katze im Tierheim steht?
Verdammt schlecht.
Man müsste verdammt Glück haben, wenn sich eine Person findet, die einem solch alten Tier noch ein Zuhause geben will.
Ist leider so.

Dann würde ich eher den 12-jährigen abgeben, wenn sich Maya mit ihrer Schwester gut verstehr.
12 ist zwar auch ein Alter, das kaum gefragt ist im Tierheim aber er hätte doch eher eine Chance.
 
GroCha

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Dann würde ich eher den 12-jährigen abgeben, wenn sich Maya mit ihrer Schwester gut verstehr.
12 ist zwar auch ein Alter, das kaum gefragt ist im Tierheim aber er hätte doch eher eine Chance.
Seh ich auch so.

Wie lange geht das denn schon so?

Katzen, die sich einkoten, haben in der Regel Todesangst :(
Maya geht es gar nicht gut. Und dann soll sie in ihrem Alter in ein TH, wo sie möglicherweise bis ans Ende ihres Lebens bleibt. Wo sie vielleicht mit mehr als nur einem Kater klar kommen muss, der auf ihr rum hackt?

Das würde ich nicht übers Herz bringen. Da könnte der Mann machen, was er will, wenigstens den vorgeschlagenen Safe-Raum würde sie kriegen.
Ersatztür, Klappe rein, fertig. Das muss Maya doch wert sein! :stumm:
 
Gremlin01

Gremlin01

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Seh ich auch so.

Wie lange geht das denn schon so?

Katzen, die sich einkoten, haben in der Regel Todesangst :(
Maya geht es gar nicht gut. Und dann soll sie in ihrem Alter in ein TH, wo sie möglicherweise bis ans Ende ihres Lebens bleibt. Wo sie vielleicht mit mehr als nur einem Kater klar kommen muss, der auf ihr rum hackt?

Das würde ich nicht übers Herz bringen. Da könnte der Mann machen, was er will, wenigstens den vorgeschlagenen Safe-Raum würde sie kriegen.
Ersatztür, Klappe rein, fertig. Das muss Maya doch wert sein! :stumm:
Ich sehe das genauso.
Wenn überhaupt abgeben, würde ich auch höchstens den 12-jährigen abgeben.
 
Grinch2112

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Hi, das kommt mir teilweise sehr bekannt vor und das hört sich für mich so an, als mobbt euer Kater die Katze schon länger und jetzt macht es sich erst wirklich sichtbar für euch. Eigentlich müsst ihr vor allem ein Auge darauf haben, wenn er ihr zu nahe kommt und sie es sichtlich nicht will, er aber weiter macht und wenn er sie anstarrt ihn ermahnen und ähnliches. Bei uns war es nicht ansatzweise in diesem Ausmaß, aber es hat ein Ende seit wir immer dazwischen sind und ihn ermahnt haben und sie noch zusätzlich mit Bachblüten fürs Selbstbewusstsein wieder aufgebaut haben. Wenn es wieder brenzlige Situationen gibt, dann ermahnen wir und die Situation ist mittlerweile dann sofort zu Ende und er geht ihr aus dem Weg.

Wenn sie zurück haltend und er dominat ist, dann ist eigentlich er das Problem und das sie sich einkotet und einuriniert ist eigentlich das beste Zeichen dafür unter welchem psychischen Stress sie steht wegen ihm. In dem Moment sehe ich es als falsch an sie von ihrer Schwester und euch zu trennen, denn sie hat eigentlich nichts falsch gemacht und sie ist schon so sensibel und zusätzlich viel mehr in einem Alter wo sie kaum ein neues Zuhause finden kann.

Also eindeutig solltet ihr aufmerksam sein wenn die Beiden sich begegnen und dazwischen gehen, wenn er auf sie los geht, aber auch schon ermahnen, wenn er sie anstarrt, er ihr den Weg abschneidet oder ähnliches. Ihn solltet ihr evtl etwas mehr auslasten, es könnte ein Zeichen von zu wenig Auslastung sein seinerseits. Könnte, muss natürlich nicht sein.

Feli Way Friends unterstützt auch etwas.

Alles in Allem bin ich kein Profi und es war bei uns nie so krass, aber es hat geholfen und in eine Ecke gejagt und auf sie eingehauen hat er seit Monaten nicht mehr.
 
Grinch2112

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  • #10
Achso, was ich noch vergessen habe. Wenn er schon so drauf ist, euer Kater, dann würde ich evtl nicht ausschließen, dass er früher oder später das dann mit der anderen Katze weiter macht, wenn sein aktuelles Mobbingopfer nicht mehr da ist und er nicht gemaßregelt wird. Dafür hätte man aber dann die 16 Jahre alten Schwestern getrennt, die schätzungsweise schon 16 Jahre lang zusammen leben und sich ja scheinbar auch lieben.

Nicht böse gemeint, nur eine Anregung zum Nachdenken.
 
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catfisch

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  • #11
Hi, das kommt mir teilweise sehr bekannt vor und das hört sich für mich so an, als mobbt euer Kater die Katze schon länger und jetzt macht es sich erst wirklich sichtbar für euch. Eigentlich müsst ihr vor allem ein Auge darauf haben, wenn er ihr zu nahe kommt und sie es sichtlich nicht will, er aber weiter macht und wenn er sie anstarrt ihn ermahnen und ähnliches. Bei uns war es nicht ansatzweise in diesem Ausmaß, aber es hat ein Ende seit wir immer dazwischen sind und ihn ermahnt haben und sie noch zusätzlich mit Bachblüten fürs Selbstbewusstsein wieder aufgebaut haben. Wenn es wieder brenzlige Situationen gibt, dann ermahnen wir und die Situation ist mittlerweile dann sofort zu Ende und er geht ihr aus dem Weg.

Wenn sie zurück haltend und er dominat ist, dann ist eigentlich er das Problem und das sie sich einkotet und einuriniert ist eigentlich das beste Zeichen dafür unter welchem psychischen Stress sie steht wegen ihm. In dem Moment sehe ich es als falsch an sie von ihrer Schwester und euch zu trennen, denn sie hat eigentlich nichts falsch gemacht und sie ist schon so sensibel und zusätzlich viel mehr in einem Alter wo sie kaum ein neues Zuhause finden kann.

Also eindeutig solltet ihr aufmerksam sein wenn die Beiden sich begegnen und dazwischen gehen, wenn er auf sie los geht, aber auch schon ermahnen, wenn er sie anstarrt, er ihr den Weg abschneidet oder ähnliches. Ihn solltet ihr evtl etwas mehr auslasten, es könnte ein Zeichen von zu wenig Auslastung sein seinerseits. Könnte, muss natürlich nicht sein.

Feli Way Friends unterstützt auch etwas.

Alles in Allem bin ich kein Profi und es war bei uns nie so krass, aber es hat geholfen und in eine Ecke gejagt und auf sie eingehauen hat er seit Monaten nicht mehr.

Ja das geht schon echt lange mit ihr. Und ja ich weiß, dass es für sie alles andere als angenehm ist. Was ich nicht verstehe ist, dass die beiden sich extrem gut verstanden haben. Sie kennt ihn von klein auf und hat ihn sich regelmäßig "gekrallt" und ist mit ihm durch die Bude gekugelt. Immer wenn sie auf ihn zu kam, fing er an zu quietschen hat sich fallen lassen und sie ist über ihn hergefallen. Das hat beiden sichtlich Spaß bereitet. Und von einen Tag auf den anderen war plötzlich alles anders. Ich kenne den Auslöser nicht genau, ich kann nur Vermutungen anstellen.

Es ist ja auch nicht so, dass sie sich immer bekriegen. Es sind halt nur Phasen in denen die beiden so massiv aneinander geraten. Sie können Tagen lang in einem Raum sein, sogar in einem Bett (nämlich in meinem) schlafen. Und dann eskaliert es. Dabei gibt es zwei unterschiedliche Auslöser. Mal ist es der Kater, der sie etwas ärgert, ich gebe es ja zu. Er ist nicht ganz ohne. Aber es gibt auch Situationen in denen er zum Beispiel schläft , sie ihn angreift und dann die Kreischerei wieder los geht, weil er sich dann wehrt. Es ist auch schon vorgekommen, dass sie ihn auf den Wohnzimmerschrank gejagt hat und er sich den ganzen Tag nicht runter traute. Oder sie fällt nachts über ihn her, wenn er bei mir im Bett schläft und drischt auf den schlafenden Kater ein. Also sie ist auch nicht immer das Unschuldslamm.

ich habe in der letzten Zeit stets darauf geachtet, dass ich solche Situationen versuche zu unterbinden, indem ich ihn in seiner Schranken gewiesen habe.Ich brauche ihn eigentlich nur scharf ansprechen, dann lässt er es. Aber es gibt halt Momente wo ich beide nicht im Blickfeld habe und zu spät reagieren kann.
 
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catfisch

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Edemissen bei Peine
  • #12
Weißt du, wie hoch die Chance für eine 16 Jahre alte Katze im Tierheim steht?
Verdammt schlecht.
Man müsste verdammt Glück haben, wenn sich eine Person findet, die einem solch alten Tier noch ein Zuhause geben will.
Ist leider so.

Dann würde ich eher den 12-jährigen abgeben, wenn sich Maya mit ihrer Schwester gut verstehr.
12 ist zwar auch ein Alter, das kaum gefragt ist im Tierheim aber er hätte doch eher eine Chance.

Deshalb habe ich ja eher den Wunsch sie in ein ruhigeres Zuhause zu vermitteln. Tierheim wäre wirklich der letzte Ausweg, sollten die Auseinandersetzungen zu heftig und dann auch gefährlich für die beiden werden.

Und nein ich werden den Libre sicher nicht weggeben. Das würde für Tara bedeuten, dass niemand mehr mit ihr kuschelt. Denn Maya kuschelt nicht mit Tara.
 
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catfisch

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Edemissen bei Peine
  • #13
Achso, was ich noch vergessen habe. Wenn er schon so drauf ist, euer Kater, dann würde ich evtl nicht ausschließen, dass er früher oder später das dann mit der anderen Katze weiter macht, wenn sein aktuelles Mobbingopfer nicht mehr da ist und er nicht gemaßregelt wird. Dafür hätte man aber dann die 16 Jahre alten Schwestern getrennt, die schätzungsweise schon 16 Jahre lang zusammen leben und sich ja scheinbar auch lieben.

Nicht böse gemeint, nur eine Anregung zum Nachdenken.

ich fasse das auch nciht als böse auf. ich bin ja dankbar für jeden Gedankengang.

Es geht wirklich nur zwischen den beiden so. Auch als wir noch ein Mehrkatzenhaushalt mit insgesamt 7 Katzen waren. Unter allen anderen war alles gut. Libre konnte mit allen gut und Maya eigentlich auch. Sie war schon immer etwas anders. Aber nie so extrem. Das ist mit den Jahren immer schlimmer geworden.

Ja Maya und Tara sind ihr Leben lang schon zusammen. Sie wurden beide auf einem Bundeswehrgelände in einem zugeklebten Karton ausgesetzt, als die beiden gerade mal drei Wochen alt waren. Und seit dieser Zeit habe ich die beiden auch. Aber durch meine damals vier Perser haben beide Katzengesellschaft genossen und wurden auch von Amy umsorgt und betüddelt, als wären es ihre eigenen Kinder. Also schließe ich eine Fehlprägung eigentlich auch aus. Ich kann aber nicht beurteilen, was dieses im Karton ausgesetzt werden mit den beiden gemacht hat. Tara zum Beispiel hält es in keinem geschlossenen Raum aus. Für sie müssen alle Türen auf sein. Sonst bekommt sie Panik. Das hatte sie aber auch schon von klein auf.

derzeit kuschelt nur Libre mit Tara und dass möglichst den ganzen Tag. Die beiden spielen auch ausgiebig miteinander. Maya kuschelt weder mit Tara noch mit Libre. Ich aknn Tara also auch nicht den Kuschelpartner wegnehmen. Die beiden würden aber gern mit ihr kuscheln oder spielen. Sie lässt es einfach nicht zu. Auch wenn Maya von uns gestreichelt werden möchte, kann sie einfach nicht stillhalten. Sie findet es toll, rennt aber nach zwei Minuten weg kommt wieder, will wieder gestreichelt werden, usw. Und mir kann auch keiner garantieren, dass Maya nur mit Tara glücklich wäre. Was ist wenn es dann zwischen den beiden kracht.

Es ist insgesamt eine ganz blöde Situation, die immer mehr auch das gesamte Familienleben beeinträchtigt.


Ich mache es mir sicher nicht einfach. Ich möchte nur das beste Für Maya. Deshalb stellte sich mir ja die Frage, ob es für Maya nicht besser wäre ein ruhigeres Zuhause ohne Ihren "Feind" zu bekommen. Ob ich das machen kann, oder ob sie dann auch unglücklich ist, weil sie Ihr Zuhause verloren hat. So ist es sicher nicht angenehm für sie regelmäßig in Todesangst leben zu müssen.
 
Grinch2112

Grinch2112

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  • #14
Ok.. Dann ist es wohl soweit, dass sie es auch macht. Meine hatte das auch ab und an versucht, wenn wir den Kater ermahnt haben und er sich umdrehte und weg lief, dass sie den Spieß rum drehen wollte. Dann haben wir sie direkt ermahnt. Also bei uns war es auch nicht täglich oder ähnliches, aber es war so doll, dass sie sich ständig, wenn er in ihre Nähe kam, unter die Couch verzog und fauchte. Wenn er meinte auszurasten juckte ihn das allerdings null. So alle 2 Wochen kam das bei uns vor. Und wenn ihm dann noch die andere Katze zu nahe kam bekam sie es auch noch ab.
Aber seit wir die Beiden mehr im Auge hatten, wenn sie sich nahe waren und mit ermahnen relativ früh alles unterbunden haben, seitdem haben wir hier monatelang keinen Stress mehr gehabt und vor allem konnte er sie nicht mehr in eine Ecke jagen oder ähnliches.
Sie haben beide gelernt das es unerwünschtes Verhalten ist und machen es fast gar nicht mehr.

Das würde ich dir auf jeden Fall auch empfehlen und auch Feli Way Friends eindeutig zur Unterstützung im Haus verteilen. Lieber zu viel als zu wenig sozusagen. Das bringt echt einiges.

Ja ich meine auch nur, dass eure Situation krasser ist, wegen dem Beißen und einkoten oder - urinieren. Das ist halt bei uns nie soweit gekommen.

Achso und da wir beide Vollzeit Berufstätige sind dachte ich wir bekommen das bei uns nie in Griff, weil es bestimmt auch oft genug in unserer Abwesenheit passiert. Aber offensichtlich haben wir es trotzdem in den Griff bekommen.
 
Polayuki

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  • #15
Du wolltest ja unsere Meinungen hören, deshalb sag ich dir auch die meinige.

Wie zuvor schon von anderen vorgeschlagen, würde auch ich eher dafür stimmen dem Kater ein neues zu Hause zu suchen. Denn ich sehe vor allem das ganz große Problem, dass die verbliebene Tara zum neuen Mobbingopfer auserkoren wird sobald Maya weg ist. Und dann stehst du vor dem gleichen Problem und niemanden war richtig geholfen.
Auch eine chipgesteuerte Klappe erachte ich für sehr sinnvoll, damit Maya einen Fluchtweg hat, wenn sie diesen denn braucht. Da muss man eben mal in den sauren Apfel beißen fürdie paar Jahre, wenn es der Mietz den Erleichterung verschafft.

Wie genau hast du sie denn erneut, langsam zusammengeführt? So richtig mit Gittertür etc? Wann genau und wie gehst du dazwischen wenn du dsa Gefühl hast es eskaliert gleich?
Es ist immens wichtig schon BEVOR etwas passiert dazwischen zu gehen. Du siehst also, dass er sich ihr nähert, unter Spannung steht, evtl sogar starrt. Dann musst du SOFORT handeln.Ihn zu dir rufen, ihn ablenken, etwas werfen etc. Du kannst dich auch demonstrativ vor sie zwischen die beiden stellen, den Kater anstarren und Körperspannung zeigen. Das heißt soviel wie, dass du sie beschützt und er ihr nicht zu nahe kommen soll. Schläft er und sie will sich auf ihn stürzen? Nenn ihren Namen und schick sie aus dem Zimmer, BEVOR es dazu kommt.
Was tust du wenn die beiden sich freundlich annähern, friedlich nebeneinander liegen? auch diese Situationen müssen unterstützt werden. Die beiden nähern sich einander, sind friedlich und beschnuppern sich gar? SOFORT loben, so als ob sie DAS Mittel gegen Krebs gefunden hätten. Vlt auch ein paar Leckerlis dafür geben. Allgemein ist es immens wichtig soviel positive Momente zwischen den beiden schaffen wie möglich.
Außerdem denke ich dass der Kater vermutlich nicht ausgepowert ist. Du sagst früher hat sie mit ihm gerauft? Vlt hat sie nichtmehr die Kraft dazu, will einfach nichtmehr. D.h. er hat seinen Raufparnter verloren und sie ist massiv in Bedrängis weil er sie nichtmehr in Ruhe lässt. Power ihn aus. Jag ihn den Kratzbaum hoch und runter und das mehrmals täglich, sodass er wirklich kaputt ist und keine Zeit/Kraft mehr hat die Katze anzuraufen. Zusätzlich würde ihc mit ihr viel Clickertraining betreiben, das stärkt das Selbstbewusstsein. Habt ihr auch genug Ebenen in der Höhe (z.B. Kratzbäume oder Catwalk) an denen sich die Mieze zurück ziehen kann? Was genau habt ihr für Beschäftigugnsmöglichkeiten für die Katzen? Ich würde einfach auch verhindern dass dem Kater langweilig ist. Intelligenzbretter, Futterbälle oder eben aktives Spielen wären hierfür ne gute Sache.

Ich fürchte allerdings, dass du dich schon ein wenig darauf festgeschossen hast sie abzugeben. Fände ich für Maya sehr schade, einfach nur weil sie alt wird und vermutlihc nichtmehr so spielen möchte wie früher. :(
 
GroCha

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  • #16
Hast Du Maya schon mal Zylkène gegeben?
Ich hab damit zwei mal echt gute Erfahrung gemacht, dass die „gemobbte“ Katze weng chilliger geworden ist.
Es schadet dem Tier nicht und wäre einen Versuch wert.
 
Quilla

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  • #17
Hallo catfish,
die Situation geht schon viel zu lange und eskaliert in schöner Regelmässigkeit.
Ich denke nicht, dass es "nur Phasen" sind, wie du später schreibst. Im ersten Post schreibst du "mehrfach die Woche und es endet IMMER damit, dass Maya unter sich macht".
Das allein ist für mich allerhöchste Alarmstufe und es muss sofort gehandelt werden, da Maya durch diesen enormen Druck und permanente Angst / Stress ernstlich krank werden kann.

Ob sie früher Spaß dran hatte und mit ihm gespielt hat, ist eine Vermutung die stimmen kann oder nicht. Ich habe auch schon erlebt, dass sich Katzen die sich von Youngsters genervt fühlen, diese einfach kurz vertrimmen um ihre Ruhe zu haben. "Spaß" haben sie dran nicht.
Vielleicht hatte sie ihn, vielleicht war sie damals nur genervt - - - Fakt ist, JETZT IST ES KEIN SPASS MEHR.

Maya muss unbedingt eine Zone bekommen, wo sie ihre Ruhe hat.
Vorschlag: Nachts trennen - so dass sie mindestens 8 Stunden einen gewohnten Raum (nicht Keller!) für sich hat.
... z.B. Maya darf nachts bei euch sein, Tara und Libre bekommen das Wohnzimmer - oder andersherum.

Maya muss unbedingt seelisch gestärkt werden (Libre müsst ihr nicht den Rücken stärken, er ist selbstbewusst genug - er hat bestimmt noch nie unter sich gemacht, wenn sie ihn "überfallen" hat, oder?).
Maya ist verzweifelt und nutzt solche Gelegenheiten, das hat nichts mit "sie ist nicht immer das Unschuldslamm" zu tun sondern sie ist schlichtweg unter permanenter Angst und manchmal ist Angriff die beste Verteidigung, deshalb knurrt sie auch gleich, wenn sie ihn nur sieht.

Spielt oder schmust mit ihr (oder was auch immer Maya gern mag - z.B. auch mit Leckerli aus der Hand füttern oder sie bürsten) und Libre darf nicht in der Nähe sein, sonst kann sie nicht entspannen.

Ohne verschließbare Türen geht das nicht. Da muss eine Lösung her.
(habt ihr auch eine Glastür im Schlafzimmer ;) und die Tür lässt sich nicht absperren ???)

Maya hat derzeit keine Sicherheit mehr - wenn ihr sie weggebt, dann verliert sie ihre Schwester. Katzen müssen nicht immer aufeinander liegen und kuscheln, um jemanden zu vermissen, der ein Teil des ganzen Lebens war.

Um Maya nervlich zu stärken würde ich evtl. noch Sedarom (almapharm) geben.
Libre würde ich parallel Bachblüten gegen Dominanz geben. Er ist sicher nicht "böse", aber er hat sich auf sein "Opfer" eingeschossen und wird damit nicht einfach so aufhören. Er muss "runterkommen" und Maya muss wieder Sicherheit gewinnen.

(dies sind Methoden, die ich selber bereits erfolgreich angewandt habe)


Ich sehe genauso wie andere hier die Gefahr, dass Tara das nächste Mobbingopfer von Libre werden wird, wenn Maya nicht mehr zur Verfügung steht.

Libre auszupowern und oft und viel mit ihm zu spielen, ist ebenfalls immens wichtig, wurde hier ja auch schon geschrieben. Vor allem würde ich, wenn sich etwas anbahnt, ihn sofort mit Spielzeug ablenken.


Mir tut Maya in der Seele leid und bitte, bitte investiert noch in sie - damit sie ihre letzten Jahre nicht ohne Tara oder sogar im TH verbringen muss.
 
P

Paula13

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  • #18
Quilla, Deinen Beitrag finde ich super und bin Deiner Meinung.

Für die Katze ist es höchste Zeit, dass sich etwas ändert.

http://haustierwir.blogspot.com/2011/12/3-punkte-regel.html


Ich habe auch ein Geschwisterpärchen. Als die beiden etwa ein Jahr alt waren, hat der Kater angefangen die Katze zu ärgern, zu mobben und zu jagen.
Es hat eine Weile gedauert, bis ich das Problem erkannt habe.
Pepper (Katze) reagiert so, dass sie häufig draußen unterwegs war und irgendwann gar nicht mehr nachhause kam.
Das Problem einigermaßen in den Griff zu bekommen hat mich sehr viel Mühe und Nerven gekostet.
Pepper den Rücken stärken war ein wesentlicher Bestandteil. In meinem Beisein hatte Chili keine Gelegenheit mehr, sie zu ärgern. Die 3 Punkte Regel hat dabei sehr geholfen.
Mittlerweile reicht es, wenn ich "Chili stop" sage und er trollt sich.

Zeitweise hab ich die beiden getrennt. Im letzten Winter gab es im Treppenhaus eine Gittertür, so dass sich Pepper frei bewegen kann und Zugang zum Klo hat.
Mutiges Verhalten von Pepper hab ich immer belohnt ( zum Beispiel an den Napf gehen in seiner Gegenwart, sitzen bleiben, wenn er an ihr vorbei läuft ).

Es ist schon so, dass der Kater durch ängstliches Verhalten zusätzlich herausgefordert wird. Dann macht das Ärgern erst richtig Spaß. Wenn die Katze ihn nicht beachtet, ist es uninteressant.

Meine Katze hat glücklicherweise nie unter sich gemacht. Da ich meinen Kater auch zeitweise abfgeben wollte, habe ich mir eine Grenze gesetzt. Sollte das passieren MUSS ich ihm ein neues Plätzchen suchen.
Die Angst der Katze und die Unsicherheit war für mich trotzdem schwer zu ertragen.

Ganz problemlos läuft es bei unds nicht, es gibt immer wieder Phasen , in denen ich mehr eingreifen muss.
Aber Pepper ist durch diese Maßnahmen selbstbewusst geworden und gibt auch Contra.

Bei Euch sind die Verhaltensweisen schon lange gefestigt. Ich weiß nicht, ob man das durch einfache Maßnahmen in den Griff bekommen kann.
Im Zweifel bin ich dafür, die ängstliche und unsichere, ältere Katze zu behalten und für den Kater ein neues Zuhause zu suchen.
 
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catfisch

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Edemissen bei Peine
  • #19
Hast Du Maya schon mal Zylkène gegeben?
Ich hab damit zwei mal echt gute Erfahrung gemacht, dass die „gemobbte“ Katze weng chilliger geworden ist.
Es schadet dem Tier nicht und wäre einen Versuch wert.

Zylkene hat sie bekommen. Damit wurde es auch besser. Nur solche Phasen halten dann meist nur ein halbes bis dreiviertel Jahr an und dann geht es auch mit Zylkene wieder los. Ich muss sie dann erst wieder für ein zwei MOnate absetzen, damit ich dann mit einer erneuten Gabe den chilligen Effekt wieder erreiche. Wir haben auch schon über einen Tierheilpraktiker sämtliche Ihrer Baustellen analysiert und davon hat sie wohl einige.
 
Polayuki

Polayuki

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An der Ostsee
  • #20
Zylkene hat sie bekommen. Damit wurde es auch besser. Nur solche Phasen halten dann meist nur ein halbes bis dreiviertel Jahr an und dann geht es auch mit Zylkene wieder los. Ich muss sie dann erst wieder für ein zwei MOnate absetzen, damit ich dann mit einer erneuten Gabe den chilligen Effekt wieder erreiche. Wir haben auch schon über einen Tierheilpraktiker sämtliche Ihrer Baustellen analysiert und davon hat sie wohl einige.

Es wird dann nicht nur durch ihr Alter schwer ein neues zu Hause für sie zu finden. Du hattest sie seit dem sie einige Wochen alt war. Sie ist ein Familienmitglied. Nur weil es nun schwierig mit ihr wird und sie viele Baustellen auweist ist es nicht fair sie wegzugeben.
Du hast meine Fragen noch nicht beantwortet. Wie genau hast du die langsamen Zusammenführungen versucht, wie und wann genau gehst du dazwischen. Wie sieht dein Zurrechtweisen aus, wie deine Unterstützung. Clickern mit ihr schon probiert? Besteht die Möglichkeit ihr ein Rückzugsort zu schaffen?
Oder hast du schon aufgegeben und der Entschluss SIE abzugeben steht sowieso schon fest?

lg
 
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