Nächtlicher Terror

Regina74

Regina74

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Hallo ihr Lieben,

heute brauche ich mal eure Hilfe.


Also unsere beiden dürfen von Anfang an mit ins Schlafzimmer und bisher hat das immer super geklappt.
Sie blieben immer so bis um 5 Uhr bei uns, dann wurden sie munter und wir haben sie aus dem Schlafzimmer ausgesperrt.
Das hat bis vor ca. einer Woche immer ganz problemlos geklappt.
Nun macht Bailey aber immer Terror und kratzt an der Tür,... macht den Teppich total kaputt.
Ich hab mir also eine Wasserspritzte ans Bett gestellt, um sie davon abzuhalten.
Sie geht dann auch erst weg.. aber kurz drauf kratzt sie weiter.. das geht dann immer so weiter, bis sie so nach ca 1,5 - 2 Stunden ruhe gibt.
Heute Nacht war es ganz schlimm.. da fing sie um 1.30 Uhr an munter zu werden und ich kriegte sie nicht beruhigt. Sie hat im Schlafzimmer rumgemaunzt und gegurrt (macht sie immer, wenn sie ihre dullen 5 hat oder ihr was nicht passt).
Notgedrungen musste ich sie dann aus dem Schlafzimmer verbannen und ihr könnt es euch sicher denken, sie hat wieder gekratzt.
Ich hab mich dann ans Fußende unseres Bettes gelegt und sobald sie anfing zu Kratzen.. mit der Wasserspritze gespritzt.
Das ganze hat sich dann aber noch so 2 Stunden hingezogen.. zwischendurch war ich auch mal ne halbe Stunde bei ihr und hab versucht mit ihr zu kuscheln und sie vielleicht so zu besämpftigen.. ohne erfolg.

Habt ihr noch irgendwelche Tipps für mich, wie ich dem Problem Herr werden kann.. oder kann ich echt nur durchhalten.. weiter die Wasserspritze betätigen und hoffen das sie es irgendwann rafft?
 
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Petra-01

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Das ganze hat sich dann aber noch so 2 Stunden hingezogen.. zwischendurch war ich auch mal ne halbe Stunde bei ihr und hab versucht mit ihr zu kuscheln und sie vielleicht so zu besämpftigen.. ohne erfolg.

Das war falsch. :D

Was am besten hilft ist ignorieren.
Wenn sie schlafen und ruhig sind ist alles gut, wer in der Nacht rumtollen möchte fliegt raus. Wer an der Tür (von außen!) kratzt wird ignoriert.

Kein Lekkerchen geben, nicht schmusen, nicht reden, schlafen oder raus gehen ist die Devise.

Und mit der Zeit werden sie lernen daß im Schlafzimmer nur geschlafen wird und spielen in anderen Zimmern statt findet. :cool:
 
Regina74

Regina74

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Ja ich weiß das das falsch war.. aber ich war echt am verzweifeln.

Und ignorieren ist warscheinlich echt das beste.. nur mein Teppich hält da nix von und die Tür auch nicht..
Wir wollen bald ausziehen und ich weiß nicht was mein derzeitiger Vermieter dazu sagt..

Also dachte ich das mit der Wasserspritze wäre erstmal die beste Lösung.. irgendwann zieht das ja auch.. aber das dauert.

Und warum macht sie das aufeinmal?
Fast ein Jahr sind sie nun hier und jetzt fängt sie plötzlich damit an?
 
Shaddy

Shaddy

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Lass die Tür auf und lerne damir zu leben.:D
Ich habe auch gerade 6 9wöchige Pfleglinge und 4 eigene Katzen hier.:aetschbaetsch1:
Die Kitten sind Nachts bei mir im Schlafzimmer,habe ein ca 1,50m hohes Türgitter, die Großen können rein und raus wie sie wollen.


Man lernt in Etappen und bei Katzenlärm zu schlafen, glaub mir.:zufrieden:, man braucht nur etwas Übung dafür.:grin:

Lieben Gruß

Sue
 
MioLeo

MioLeo

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guten morgen..

ich persönlich würde sie entweder ganz aussperren oder ganz drinlassen. aber nicht beides. denn wie schon geschrieben wurde, jedes feedback ist feedback, auch negatives (= wasserspritze).
entweder lernen sie draussen still zu sein oder drin. aber wenn sie lernen, dass du aufstehst wenn sie party machen, dann denken sie sich: guuuut, machen wir weiter party, dann bleibt dosine stehen. und auch wenns kein futter gibt, wasserspritze ist auch gut action und morgen-spiel. ;)

das ist ja nicht sinn der sache. ;)
sinn der sache ist still sein. also garkein feedback.
vll. kannst du vorübergehend einen billigen ikea teppich drüberlegen oder irgendwas ähnliches machen?
dich auf jeden fall entscheiden, ob sie drin oder draussen sein sollen?

zum feedback noch: ich persönlich habe auch ab und an mal feedback gegeben, aber nur dann, wenns mir wirklich zuviel wurde. und dann wars aber keine lustig-wasserspritze. sondern dann bin ich für 10sec kurz monster-dosine geworden - das war dann kein morgen-spass mehr. ;)
sie lernen das mit dem still sein. ganz bestimmt. :)

liebe grüsse
 
Bine28

Bine28

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Hi,
möchte mich der Meinung von MioLeo anschließend. Entweder die Katzen komplett und für immer aus dem Schlafzimmer verbannen oder mit dem nächtlichen Terror leben. Ich habe 6 Katzen, bei den ersten dreien hab ich auch gedacht, die armen Miezen, die müssen mit ins Bett. Irgendwann haben die jede Nacht Party gefeiert und so wurden sie ausgesperrt = 1 Woche Terror vor der geschlossenen Türe und dann war der Spuk vorbei.
Viele Grüße
Sabine
 
Jubo

Jubo

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Hallo Regina,

ich kann mich da nur anschließen: entweder ganz oder gar nicht. Entweder rein ins SZ oder ganz raus aus dem SZ. Das wären klare Regeln, und die Katzen hätten Orientierung.

Und ansonsten: IGNORIEREN! Einmal nachgeben und ihr habt verloren...

Alles Gute
Jubo
 
Sunny161

Sunny161

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Also, ich hatte ja auch das Problem. Da mein Freund und ich berufstätig sind und wir die kleinen daher mind. 8h alleine lassen, haben wir auch gedacht, wir lassen sie ins Schlafzimmer, damit sie da dann noch bißchen was von uns haben.

Am Anfang ging das prima, als sie noch kleiner waren. Wir sind ins Bett, die Zwerge mit und dann wurde geschlafen. Ab und an mal die Position gewechselt, aber das wars.

Mit zunehmenden Alter, wurde es immer unruhiger und grade mein Schlaf hat ziemlich drunter gelitten. Also haben wir uns entschieden, die beiden dürfen (leider) nicht mehr mit ins Schlafzimmer.

Gismo kommt darauf ganz gut klar, aber Joschi, der sich den ganzen Tag überhaupt nicht für uns interessiert, der will nachts umbedingt rein. Also totales Tür gescharre.

Das konnte ich komischerweise besser wie mein Freund ignorieren. Aber bei uns war es auch nicht nach einer Woche getan und wieder Ruhe. Da die Nerven meines großen Schatzes dann immer angespannter wurden, die Temperaturen im Schlafzimmer bei dem Wetter und geschlossener Tür immer unerträglicher wurden und Joschi sich in den Wahnsinn kratzte, musste eine Idee her.

Ich hab jetzt bei ebay so ein Türgitter für Hunde ersteigert. Das ist 1,10m hoch, mit 5cm Gitterabstand. Das haben wir einfach vor die Tür in den Türrahmen geklemmt. Passt prima. Hier wird nicht gekratzt, oder drüber geklettert. Die Tür kann auf bleiben oder bei Bedarf auch geschlossen werden und so bleiben die Zwerge draußen und die kühle Luft kommt rein.

Haben anfangs zwar bißchen blöd gekuckt, aber jetzt kommen wir alle damit prima aus. Sie haben ja die ganze restliche Wohnung und den Balkon vür sich. Und meistens liegen die kleine Schätze dann morgens auch schon zur Begrüßung auf dem Teppich vorm Schlafzimmer und dann wird auch erstmal ausgiebig geknuddelt. Nachdem man gut geschlafen hat, macht man das ja auch noch viel lieber. ;)
 
Regina74

Regina74

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Vielen Dank für eure antworten.
Die Situation hat sich wieder ein wenig entspannt.

Sie ist wieder etwas ruhiger Nachts und auch wenn ich sie morgens aussperre, klappt das wieder ganz gut.
Mal schauen wie es so weiter geht, aber ich denke wir sind auf einem guten Weg.
Wenn sie nicht mehr im Schlafzimmer sind und sie mal an der Tür kratzt, kann ich durch den schlitz mit der Wasserspritze spritzen (muss also die Tür nicht extra öffnen) und dann schnallt sie es ganz schnell.

Sollte das auch nicht mehr greifen, bleiben sie draußen.
Wobei mir das für Wilson leid tut.. der macht ja keinen Terror..
Na ja, sie ja jetzt auch nicht mehr so dolle.. mal schauen.
 
Regina74

Regina74

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  • #10
Wir sperren sie nun leider doch nachts aus dem Schlafzimmer aus... es geht leider nicht anders.
Mir fällt das so schwer, weil es immer so schön war wenn sie bei mir im arm oder neben mir auf dem Kopfkissen schliefen.
Das wird mir richtig fehlen.. aber derzeit macht Bailey nur krach und keiner von uns kommt zum schlafen und auf dauer ist das nichts..
Also müssen wir alle nun wohl dadurch *seufz*

Traurige Grüße
Regina:sad:
 
Bine28

Bine28

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  • #11
das schaffst du schon :D
 
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Regina74

Regina74

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  • #12
Mittlerweile klappt es sehr gut.
Beide haben sich gut damit abgefunden, nachts nicht mehr bei uns zu schlafen.
 

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