Mögliche Nahrungsmittelunverträglichkeit/-allergie

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Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
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kisu490

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  • #21
Vielen lieben Dank für die rege Anteilnahme und die vielen Gedanken sowie hilfreichen Tipps! Das weiß ich wirklich sehr zu schätzen! Fühlt euch gedrückt :)

Wie groß sind die Abstände genau? Auch hier Futtertagebuch, ob was auffällig ist ( z.B. längere Pause).

Ein Futtertagebuch werden wir nun auch einführen - eine tolle Idee! Danke! Also wir füttern zu folgenden Zeiten: 7 Uhr, 14 Uhr, 19 Uhr, 22 Uhr. Anders bekommen wir es nicht hin, da wir beide tagsüber Vollzeit arbeiten. Wir haben schon über einen Catmate nachgedacht. Hat da vllt jemand Erfahrung mit?

Ich hatte hier aber noch ein zusätzliches Problem: der Fettgehalt.

Dieses Problem tauchte z.B. auch bei rohem Rinderhack auf: mal wurde es vertragen... dann wieder nicht.
Bis ich drauf gekommen bin, dass der Fettgehalt unterschiedlich war dauerte das aber einige Zeit.
Achte mal auf den Fettgehalt.


Das werden wir nun auch einführen - eine tolle Idee! Danke! Woran erkenne ich den Fettgehalt? Also wir haben Pferdegulasch für den menschlichen Verzehr gekauft und es ist sehr fein, also nicht durchzogen/-wachsen oder so.

Mit oder ohne Kontrastmittel? Ich weiß jetzt nicht, ob man verdickte Darmwände auch ohne Konstrastmittel erkennen kann.

Wir hatten halt eine Röntgenaufnahme mit Konstrastmittel machen lassen, weil der Verdacht bestand die Erbrecherei kommt evtl. durch einen festsitzenden Haarballen. Das die Darmwände verdickt sind war dann quasi ein Zufallsbefund.

Sowohl als auch. Wobei als sie das Kontrastmittel bekommen hat und am nächsten Tag planmäßig geröngt wurde, war das Kontrastmittel verschwunden... :confused:

kisu, ich kann dich vollkommen verstehen. Ich habe, bzw. hatte 1:1 das selbe Problem mit meinem Kater. Und ja, du hast absolut Recht: Es ist sehr wichtig, den Auslöser für ihre Unverträglichkeit herauszufinden und diesen dann zu umgehen. Genau so wichtig ist aber, meiner Meinung nach, dass die Beschwerden der Katze gelindert werden. Bei einer Unverträglichkeit und entsprechender Diät sollten die Symptome nach spätestens 4-6 Wochen vollkommen verschwunden sein. Das Erbrechen sollte, meiner Erfahrung nach, schon nach einer Woche nicht mehr auftreten (persönliche Erfahrung, keine Garantie! ). Bei einer IBD ist es außerdem möglich, dass sie im akuten Schub auf sämtliche Nahrung reagiert. Was übrigens auch passieren kann, wenn sie erst vor kurzem (vor ein bis zwei Wochen) etwas gefressen hat, das sie nicht verträgt und daher noch mit den "Nachwehen" zu kämpfen hat.

Ihr habt den "Kampf" also auch schon mitgemacht und offensichtlich/hoffentlich erfolgreich gemeistert?

Hier nun der aktuelle Stand: Wir füttern ihr nun gekochtes Pferdefleisch und seit Freitag Morgen hat sie nicht mehr gebrochen. Wir sind wohl auf einem guten Weg :D

Dafür macht uns unser Großer nun großen Kummer... Mussten ihn gestern Abend/Nacht noch in die TK bringen. Ich habe hierfür mal einen extra Thread eröffnet.

EDIT : Link zu dem Thread von unserem Großen

http://www.katzen-forum.net/sonstige-krankheiten/174340-kater-taumelt-faellt-um-hechelt-erhoehter-blutzuckerspiegel-v-diabetes.html
 
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kisu490

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  • #22
Unterdessen, als mein Kater 1/4 Tablette Predni täglich bekam, wurde trotzdem klar, welche Dinge er nicht verträgt und das waren genau die, die ich am Anfang für unkompliziert hielt: Rind, Lamm und offenbar auch Pferd. Er zeigte nämlich trotz Predni noch Symptome. Diese waren allerdings eher schwach. Er wurde schnell matter, saß angespannt da, sein Bauch fühlte sich hart an. Es ging ich ihm einfach nicht gut. Aber das war alles nichts im Vergleich zu den Beschwerden am Anfang und war mit einer kurzzeitigen Erhöhung des Prednis schnell wieder in den Griff zu bekommen.

Unsere Kleine hat unter Predni (leider) keine Symptome gezeigt. Wenn dann hat sie erst Erbrochen und äußerlich waren keine allergischen Reaktionen sichtbar.

So wie es den Anschein hat, verträgt sie das Pferdefleisch richtig gut. Sie erbricht nicht mehr, sieht viel besser aus, ist schlank (also nicht aufgebläht), hat Appetit und ist agiler. :)

Ich überlege nun, welchen Schritt wor als nächstes gehen sollten. Im Moment bekommt sie nur reines Muskelfleisch. Kann ich ihr bedenkenlos andere Bestandteile vom Pferd (Innereien, Blut, Fett) zur besseren Nährstoffversorgung geben oder besteht hier auch ein akutes Potenzial für eine Unverträglichkeit? :confused:
Ich dachte auch an ein Fertigsuppi (z.B. Felini Complete), um sie erstmal mit allem nötigen zu versorgen. Das würde ich dann aber erst nach 4-6 Wochen zufügen, also wenn alle Symptome verschwunden sind. Sofern die anderen Bestandteile vom Pferd bedenkenlos sind, könnte man ja zeitnah damit starten. Hat da jemand Erfahrung?
 
Labahn

Labahn

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  • #23
Also ich würde jetzt auch anfangen zumindest teilweise zu supplementieren, aber eben sortenrein. Also wenn du bekommst; anteilig Pferd gewolft mit Knochenanteil wäre mir persönlich am Wichtigsten. Aber eben auch Pferdeherz, Pferdeleber, Pferdeblut und Pferdefett. Wenn das gut akzeptiert und vertragen wird kannst du danach entweder einige andere Supplemente oder eben Fleischsorten austesten.

Das Fertigsupplement würde ich nicht nehmen, da dort viele verschiedene Zusätze enthalten sind, die potentielle Auslöser darstellen. Es kann zwar auch klappen, aber wenn nicht bist du am Ende auch nicht schlauer.
 
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  • #24
Ihr habt den "Kampf" also auch schon mitgemacht und offensichtlich/hoffentlich erfolgreich gemeistert?

Zum Glück ja ;) Und es war tatsächlich ein richtiger Kampf, bis ich ein Futter gefunden habe, das er verträgt und auch seinem Bruder (und ferner meinem Großen) schmeckt.

Am Anfang hatte ich es mit rohem Fleisch probiert. Sie sollten sich einfach schon einmal daran gewöhnen, weil meine Katzen zuvor Rohes nicht so gut angenommen haben. Dabei gab es aber weiterhin Probleme, da ich ja dachte, er vertrage Rind und ausgerechnet damit anfing, weil Rinderhack der absolute Renner hier war. Als es dann keine Besserung gab, bin ich auf andere Dosenfutter umgestiegen. Von Kattovit über almo nature, von Animonda integra bis zu Ropocat Sensitive Gold - und sicherlich habe ich jetzt noch ein, zwei Marken vergessen ;) Dieses Durchtesten verschiedener Marken wurde in einem Zeitraum von einem dreiviertel Jahr durchgeführt, bis ich bei Ropocat hängen geblieben bin. Das wurde zuvor auch schon von allen gerne gegessen und auch die Sensitive-Sorten sind hier sehr beliebt.

Ich habe dann gut ein halbes Jahr nur die Pferdesorten von Ropocat und ab und an Animonda integra verfüttert, bis ich noch einmal auf Känguruh umgestiegen bin. Das wird nicht nur besser vertragen, sondern auch lieber gefressen.

Aber es freut mich zu lesen, dass es deiner Katze unter der Pferdefleischdiät endlich besser geht! Ich drücke die Daumen, dass das auch so bleibt :)
 
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kisu490

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  • #25
Also ich würde jetzt auch anfangen zumindest teilweise zu supplementieren, aber eben sortenrein. Also wenn du bekommst; anteilig Pferd gewolft mit Knochenanteil wäre mir persönlich am Wichtigsten. Aber eben auch Pferdeherz, Pferdeleber, Pferdeblut und Pferdefett. Wenn das gut akzeptiert und vertragen wird kannst du danach entweder einige andere Supplemente oder eben Fleischsorten austesten.

Also wir haben hier in der Nähe einen Rossschlachter der fertige Portionen Fleisch ohne weitere Zusätze für Hunde abkocht. Ein anderer friert wohl roh ein, aber da könnte auch Wild mit drin sein, daher würde ich das erstmal nicht in Betracht ziehen. Könnte man so eine Fertigmischung für einen Hund auch für eine Katze verwenden? Man müsste dann natürlich noch Taurin zufügen.

Das Fertigsupplement würde ich nicht nehmen, da dort viele verschiedene Zusätze enthalten sind, die potentielle Auslöser darstellen. Es kann zwar auch klappen, aber wenn nicht bist du am Ende auch nicht schlauer.

Das habe ich mir auch schon fast so gedacht. Danke für deine Meinung hierzu. :)
 
Labahn

Labahn

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  • #26
Wie habe ich mir denn die fertigen Portionen Fleisch vorzustellen? Also was ist da drin?

Das Problem ist nicht nur das Taurin, sondern eben auch diverse andere Nährstoffe, allen voran sicher das Calcium. Das sollte m.M.n. zeitnah supplementiert werden. Am Besten wäre es natürlich dies über gewolfte Pferdeknochen zu ergänzen. Falls das nicht klappt wäre die nächstbeste Alternative wohl Calciumcarbonat/-citrat.

Wieso könnte bei dem anderen Schlachter Wild mit drin sein?
 
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kisu490

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  • #27
Wie habe ich mir denn die fertigen Portionen Fleisch vorzustellen? Also was ist da drin?

Er meinte zu mir ganz oberflächlich da wären Innereien drin. Ich denke ich werde ihn nochmal anrufen und mir das ganz genau nachfragen. Dann berichte ich mal um zu hören, was ihr dazu meint.

Wieso könnte bei dem anderen Schlachter Wild mit drin sein?

Das hab ich auch nicht so recht verstanden, aber eine Bekannte meinte das zu mir. Sie bezieht das Fleisch für ihren Hund, der auch viele Unverträglichkeiten hat. Ich denke das kommt daher, dass es eher die "Abfälle" sind.
 

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