Mobile Tierärzte - Kastration zuhause?

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Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
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Tigress21

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  • #21
Habe gerade gesehen, dass dort doch immerhin die einzelnen Tierärzte für die verschiedenen Städte mit Namen und Foto gezeigt werden.
 
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Tigress21

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  • #22
Nein, ich kann mir das sowieso nicht so recht vorstellen. Ich finde das nur so erstaunlich, dass ich gerne von Erfahrungen lesen würde.

Ich war schon mit vielen Tieren bei Tierärzten. Es ist nicht so, dass ich besondere Angst davor hätte :)
 
Feli02

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  • #23
Azar

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  • #24
Vielleicht hilft euch das hier weiter. Da schaue ich oftmals, bevor ich in einem Online-Shop bestelle, den ich noch nicht kenne. Habe gerade gesehen, dass auch Felmo dabei ist:
https://de.trustpilot.com/review/felmo.de

Grundsätzliche Anmerkung zu Bewertungen im Internet - Es ist möglich und kommt vor, dass Bewertungen gekauft werden. Aufmerksam muss man sein, wenn beispielsweise innerhalb von einem kurzen Zeitraum wie mehrere Stunden oder Tage mehrere sehr positive Bewertungen reingekommen sind. Hier sollten vielleicht vorrangig bei Verdacht dann die eher mittel bis schlechten Bewertungen angeschaut werden.
 
Feli02

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  • #25
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  • #28
Also die grundsätzliche Idee finde ich gut. Und wenn es zB. nur um eine Impfung etc. geht: Warum nicht?

So muss man sich nicht extra frei nehmen, da die Terminzeiten leichter mit der Arbeit zu vereinbaren sein dürften bei den meisten Leuten. Und man erspart dem Tier und sich das Gegurke durch die halbe Stadt, wenn kein TA in der Nähe ist.

Bei einer OP hätte ich allerdings auch eher Bauchschmerzen.
 
Lirumlarum

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  • #29
..bei einer OP hätte ich auch etwas Magengrummeln.
Nicht nur wegen ggf. der Hygiene und nicht nur weil die Katze solche Erlebnisse besser nicht mit ihrer sicheren Umgebung verbinden sollte...sondern auch wegen so profanen Sachen wie der Stromversorgung.

Wir hatten z.B letzte Woche drei Stromausfälle, dreiviertel der Stadt lag lahm. Zwar je nur sehr kurz..aber das reicht ja auch schon bei einer OP ohne irgendsowas wie nen Notstromaggregat.
Ich hatte z.B mal Handwerker in der Küche und die stöpselten eine ihrer Maschinen ein und dann machte es *bUuUTz* und die Sicherungen hat's rausgehauen..und weil das dreimal hintereinander passierte, gingen die HW unverichteter Dinge, weil unser Stromnetz irgendwie deren Gerät nicht vergnust hat und sie ohne der Görrät nichts auchrichten konnten...dieses Szenario wenn's nicht der HW sondern der TA ..örrgsssss

Und weil das Brot mit der Marmeladenseite ja immer nach unten fällt, passiert so nen Schei* dann wahrscheinlich genau dann wenn der TA auf'm Küchentisch gerade in den Eingeweiden rumdoktert..

Aber es gibt Situationen, wo ich dieses Angebot sicherlich dennoch dankend wahrnehmen würde..z.B wenn man irgendwo in den Weiten Kanadas wohnt und der nächste TA 300Km wech is' ..also wenn man soweit in der Pampa lebt, dass zum nächsten TA zu fahren (und ob der nächste TA dann auch ein Brauchbarer ist?) einfach nen größeren Aufwand für Tier und Mensch darstellt.
Oder eben wenn es aufgrund von eigener Gesundheit, Handicap oder Alter nicht mehr so easy möglich ist mit seinem Tier zum Tierarzt zu fahren.
Meine Tante z.B hat den alten Kater meines verstorbenen Vaters übernommen und zweiPflegekatzen bzw. Hospitzplatz von einer Tierschutzorga bei sich.
Sie selber hat MS und kann sich in der Wohnung zwar noch auf ihren Beinen fortbewegen, aber ausserhalb der Wohnung ist sie im Rollstuhl unterwegs...
Mit diesen Handycap wird der Gang zum TA, mit wenn's doof kommt vier Kenneln beladen, doch nahezu unmöglich. Ihre TÄ kommt ins Haus und wenn Etwas nicht im Haus gemacht werden kann, nimmt sie die Katzen mit in die Praxis und bringt sie danach wieder zurück zur Tante ..aber das macht die TÄ auch nur, weil Tante und sie sich seit drölfzig Jahren kennen..also ein Freundschaftsdienst.
In so einer Situation sind solche "mobilen" Angebote bestimmt für Einige wirklich eine große Hilfe und Entlastung.
 
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Pinku

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  • #30
Das Argument mit "weniger Stress" kann ich nicht nachvollziehen.

Für den Menschen vielleicht... für die Kate wird so das Zuhause unweigerlich mit Stress und vielleicht auch Schmerzen verknüpft.
 
Lirumlarum

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  • #31
...beim TA bleiben die gruseligen TA-Gerüche in seiner Praxis..ausser die Duftnoten, welche noch am Fell haften..und diese Duftnoten alleine am Fell können schon mal hartnäckig in Selbigen wahrnehmbar sein..auch wenn nicht immer für Menschennasen..aber im Mehrkatzenhaushalt, herrscht ja gerne mal 1-4 Tage Gefauche und Irritation dem Kandidaten gegenüber, welcher gerade bei TA war, weil der soooo fremd stinkt..

Diese TA Gerüche dann nicht nur im Pelz sondern auch in der Küche..oder Bad oder wo auch immer gemetztgert wird..also einige Tage ein ganzer Raum mit diesem Geruch?...im eigenen Revier, im Safeplace? Ich kann mir vorstellen, dass das bei einigen Katzen für ein paar Tage zu großer Irritation führen kann..
 
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KatzeK

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  • #32
Ich denke auch dass der Stress fürs Tier geringer ist.

Vergleichbar wahrscheinlich damit, wenn ich was tun muss, dass der Katze nicht gefällt. Das ist ja auch Stress, aber er wird im Zweifel schneller überwunden und das Zuhause wird auch nicht gleich zum "unsicheren Ort" dadurch. Ganz so empfindlich sind Katzen ja nun auch nicht.

Wenn man zum TA geht hat sie Stress in der Box, Stress durch alle möglichen unbekannten Gerüche und Geräusche, eventuell Stress durch die anderen Tiere, Stress durch die fremde Umgebung...dagegen erscheint mir der Stress zu Hause durch die Behandlung doch sehr gering.
 
Lirumlarum

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  • #33
Ich denke auch dass der Stress fürs Tier geringer ist.

Vergleichbar wahrscheinlich damit, wenn ich was tun muss, dass der Katze nicht gefällt. Das ist ja auch Stress, aber er wird im Zweifel schneller überwunden und das Zuhause wird auch nicht gleich zum "unsicheren Ort" dadurch. Ganz so empfindlich sind Katzen ja nun auch nicht.

Wenn man zum TA geht hat sie Stress in der Box, Stress durch alle möglichen unbekannten Gerüche und Geräusche, eventuell Stress durch die anderen Tiere, Stress durch die fremde Umgebung...dagegen erscheint mir der Stress zu Hause durch die Behandlung doch sehr gering.
..ich finde ja, die Frage um den Stress lässt sich gar nicht pauschal beantworten..das ist ja immer individuell je nach Tier.

Meine z.B finden Transportboxen und Autofahren gar nicht schlimm, die sind da ziemlich gechillt dabei. Stress für Beide sind aber fremde Leute und von fremden Menschen angefasst zu werden. Also die Untersuchung durch den TA, egal ob in der Praxis oder eben zuhause, ist unser größter Stressfakor am gesamten TA-Thema.
Die Vorgänger dazu waren ähnlich. Naja das Mädel hatte Angst vor Fremden. Der Kater fand TA sogar richtig prima und sprang gut gelaunt, freiwillig aus der Box auf den Behandlungstisch und verteilte -ganz Casanova like- an Tierärzte und Helfer Kopfstubser und Nasenbusserl..ohh soo spannend, einer neuer Raum welchen man Erkunden kann ohh toll, toll und soviel kraulende Hände..wasn Spass.

Aber ich hatte auch Katzen für Welche Transportbox, TA und Autofahrt ein wahrer Höllentrip war..mit vor Angst einnässen und einkoten, mit zittern, mit Fauchen und krallenbepackten Angriffen auf den TA, mit Stressgekotze, panischem Hecheln..

Insofern finde ich, dass die Frage, was mehr Stress für die jeweilige Katze ist -Fahrt zum TA oder Hausbesuch- gar nicht pauschal beantwortet werden kann..je nach Tier, Möglichkeit, Gegebenheiten ist das bei Jedem ja anders...
 
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Kayalina

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  • #34
Es gibt eine Narkoseleitlinie, deren Anforderungen eigentlich jeder TA erfüllen sollte, der Allgemeinanästhesien durchführt. Die ist nicht zum Spaß da, sondern zur Senkung des Narkoserisikos.
Ein generelles Abweichen von der Leitlinie oder Unterschreiten der dort gesetzten Empfehlungen bei allen Tierpatienten einer Praxis/Klinik ist nicht vorgesehen.
Ebenso soll der Grund der Abweichung (z.B. klinischer Befund, aggressives Tier, fehlende Kostenübernahme) in der Patientenakte vermerkt werden.
Die Leitlinie sieht vor, dass jeder Tierarzt, der eine Allgemeinanästhesie durchführt zu folgendem in der Lage sein muss:

  • den Atemweg des Tieres zu sichern (Intubation),
  • Sauerstoff zu verabreichen,
  • manuell eine kontrollierte Beatmung durchzuführen (z.B. durch Verwendung eines selbstfüllenden Beatmungsbeutels (z. B. Ambu®-Bag) oder eines Narkosegerätes),
  • Medikamente und Infusionslösungen intravenös zu verabreichen, idealerweise über einen Venenkatheter,
  • eine kardiopulmonale Wiederbelebung durchzuführen

Weiterhin heißt es dort:
Die genannten Voraussetzungen sollten ohne Ausnahme bei jedem Patienten, der eine Narkose/Allgemeinanästhesie bekommt, erfüllt sein

Zuhause auf dem Küchentisch wird es spätestens mit der Verabreichung von Sauerstoff schwierig, mit einer längeren kontrollierten Beatmung auch. Und um Medikamente schnell zu verabreichen fehlen die helfenden Hände und ein gut ausgerüsteter OP.
In anderen Worten: niemals im Leben würde ich das machen lassen.

Inhalationsnarkosen sind so wohl auch nicht möglich, diese sind aber wesentlich besser steuerbar und werden idR auch besser vertragen.

Das Narkoserisiko ist bei Tieren ohnehin schon höher, man muss dann nicht noch zusätzlich eine schlechtere Versorgung in Kauf nehmen. Und wenn es schief geht hätte man gute Chancen das ein Gericht eine Narkose in den Wohnräumen des Tierbesitzers als Kunstfehler auslegt.
 
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Rickie

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  • #35
Mir ging die ganze Sache auch noch mal durch den Kopf.

Wenn ich irgendwo in der Pampa leben würde, würde ich einen richtigen mobilen TA anfordern, also mit voll ausgerüstetem OP-Auto (umgebauter Rettungswagen in der Regel). So kennt man es an sich auch aus - bitte nicht diskriminieren auslegen - ärmeren Ländern mit schlechter medizinischer und vet.-medizinischer Versorgung. Gerade auch, was Kastra von streunenden Hunden und Katzen angeht.

Ob der Streß für ein Tier kleiner oder größer ist, kommt der TA oder fährt man hin, finde ich individuell sehr unterschiedlich, schon allein bei meinen Katzen gab und gibt es da Unterschiede.

Was mich an einer Website stört, ist die Angabe, daß bei Katzen die Eierstöcke entfernt werden. So mag ich das bei Katzen ab ca 5 bis 6 Monaten gar nicht. Klar, Vollkastra ist aufwendiger.

Was ist, wenn man merkt, es muß geröntgt werden?
Was, wenn man mitten in der OP merkt, da ist nun doch was entzündet/vereitert/verkrebst?
Was, wenn es zum Atem- oder Herzstillstand kommt?
Narkoseabbruch? Beatmung?
Führen die da echt Sauerstofflaschen und elektronisches Monitoring mit in meine Küche? Hahaha.

Vielleicht bin ich zu sehr auf Streuner fixiert, wo immer das Unvorhergesehene vorhergesehen werden muß, wo man flexibel sein und improvisieren und sofort einschreiten können muß.

Das ist zwar hier nicht der Bader, der auf dem Jahrmarkt dann mal Zähne zieht und Furunkel aufschneidet, aber mir gefällt das dennoch nicht.
Und ein Nebenhorror wäre, wenn das Tier gerade aufgeschnitten ist und die Kinder des Haushalts platzen in die Küche.

Harn- und Stuhlentleerung oder Erbrechen kommen auch dann und wann unter der Narkose vor, also ich finde es schon schwer, da in einer Wohnung alles auch nur halbwegs steril zu halten.
Und als Arzt möchte man auch halbwegs vernünftige Arbeitsbedingungen haben. Platz, Tischhöhe, Erreichbarkeit der Geräte...

Mich würde mal interessieren, OPs bis zu welcher Größenordnung da durchgeführt werden können und wie hoch oder niedrig die Zwischenfälle liegen, die nicht mehr geradegebogen werden können. Ob sich alles im Standardbereich bewegt, oder das Risiko dort eben doch höher ist.
 
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Tigress21

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  • #36
Tigress, woher kommt denn der Sinneswandel, nachdem du erst sehr beleidigend und unsachlich wegen Frühkastra gewesen bist?
Nicht ich wurde unsachlich und beleidigend, sondern ich wurde auf unsachliche Weise beschimpft, weil ich meine Katzen gemäß der Empfehlung aller örtlichen Tierärzte meine Katzen wahrscheinlich erst mit sechs Monaten kastrieren lassen werde, statt alles in Bewegung zu setzen um irgendwo noch eine Frühkastration möglich zu machen...
 
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Motzfussel

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  • #37
Mir zieht's bei der Vorstellung ehrlich gesagt die Schuhe aus.

Ich kann mir kaum (nicht keins, aber kaum) ein Szenario vorstellen, in dem eine OP auf dem heimischen Küchentisch alternativlos ist.
Was für mich die Frage aufwirft: Was soll das?
Wirklich die sehr zweifelhafte Annahme, es wäre stressfreier fürs Tier?
Bequemlichkeiten des Halters bedienen?
Marktlücken ausnutzen?
Einsparung von Praxisräumen?

Es will mich doch der Affe lausen, wenn da nicht zumindest AUCH wie auch immer geartete Motivatoren auf Seiten der TÄs eine Rolle spielen. Und das wiederum bringt mich zur Frage, welcher Berufsethos da am Werke ist?



Nichts gegen mobile Tierärzte, in bestimmten Situationen sind die Gold wert! Aber ne Kastra aufm Küchentisch? Mein lieber Herr Gesangsverein.
 
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Cap&Cake

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  • #38
Ich habe letzte Woche diese mobilen Tierärzte ausprobiert. Cap&Cake zur Jahresimpfung und Paimon die 2.
Mit allen Dreien zum Tierarzt, habe ich mir dann mal gespart.
Ich habe eine gute Erfahrung gemacht und werde sie jederzeit gerne wieder kommen lassen.
Zu Paimons Kastration im Oktober, gehe ich dann aber lieber doch in die Praxis. Ich kann mir nicht vorstellen, dass auf meinem Küchentisch vernünftig operiert und reagiert werden kann. In der Praxis bleiben die Katzen anschließend auch, bis sie richtig wach sind. Die mobile Tierärztin fährt nach getaner Arbeit. Sollte die Katze Hilfe benötigen, kann nicht schnell reagiert werden.
 
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  • #39
Ich habe letzte Woche diese mobilen Tierärzte ausprobiert. Cap&Cake zur Jahresimpfung und Paimon die 2.
Mit allen Dreien zum Tierarzt, habe ich mir dann mal gespart.

Sowas finde ich auch absolut in Ordnung. Oder auch so Dinge wie Fionas allergische Reaktion auf die Impfung. Ich nehme an, da ist so ein mobiler TA ggf. schneller bei uns als wir beim Notdienst außerhalb der Stadt. Von der Fahrtüchtigkeit der Person am Steuer, die die jaulende Katze in der Box schon kollabieren sieht, ganz zu schweigen. Und dass es da eine Spritze braucht, die man dabei hat und eher keine großen Gerätschaften, konnte ich mir bei "die reagiert auf die Impfung" schon ausmalen. In solchen Szenarien ist ein mobiler TA u.U. sogar die bessere Wahl.

Sehr vorstellen kann ich mir das, wenn es irgendwann Zeit wird, sie gehen zu lassen. So irgend möglich, schlafen meine Tiere zu Hause ein.

Insgesamt würde ich das also für ein tolles, ZUSÄTZLICHES Angebot halten. Für Fälle, in denen es eben um Kleinigkeiten geht oder darum, dass schnell ein Med. verabreicht wird. Eine Ergänzung also, aber doch kein Ersatz für die Praxis.
 
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racoon20

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  • #40
Die Minis gingen bisher immer gerne zum TA, so wirklich "Böses" musste aber halt auch noch nie gemacht werden, sie mögen das Team und sind (definitiv zu!) aufgeschlossen gegenüber Fremden, sowie fremder Umgebung.

Meine Buben wurden mittags kastriert und durften erst abends abgeholt werden. Ich war froh, gänzlich wache Kater mit nach Hause nehmen zu dürfen.

Bei Lucy (> 20 Jahre) war das noch anders. Sie war zwar auch wach gewesen, aber dann doch nicht so ganz und auch sehr schwer warm zu halten. Das brauche ich zu Hause nach einer mobilen OP wahrlich nicht.

Ansonsten denke ich, dass ein Mindestmaß an Hygiene- und Sicherheitsvorkehrungen schon eingehalten werden muss, damit mobile TÄ unter diesen Bedingungen überhaupt operieren dürfen. Aber reicht mir ein Mindestmaß?

Unsere mobilen TÄ fahren mit einem Bus vor, haben aber trotzdem mindestens einen Behandlungstisch, der dann zu Hause aufgestellt wird. Nix Küchentisch & Co.

Meins wäre es halt nicht.
 
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