Kastration und Impfen gleichzeitig?

  • Themenstarter Lena06
  • Beginndatum

Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
  • #21
Zu dem Thema findet man eigentlich nur Infos in der Humanmedizin, denke aber mal bei Katzen dürfte das nicht anders sein:

http://www.slaek.de/60infos/infospatient/36impfen/e6.html

Danke für den Link, den werd ich mir durchlesen, wenn ich morgen nach meinem Frühdienst zu Hause bin.

Ich würde niemals impfen und kastrieren zugleich.

Habe meinen TA damals gefragt warum man davon abrät und er hat gesagt, dass die Narkose die Immunantwort auf die Impfung reduziert.

Es hat also eigentlich nichts mit einer stärkeren Belastung für die Katze zu tun (die jedoch natürlich auch besteht)

Der Abstand sollte mind. 3 Wochen betragen!

Er hat mir das damals sogar als Kurve aufgezeichnet. Die Immunantwort erreicht so um die 3. Woche nach der Impfung ihren Höhepunkt.
Wenn innerhalb dieser Zeit eine Narkose gemacht wird, wird diese Spitze(der Antikörperbildung) gleich gar nicht erreicht.
Die Impfung ist also weniger wirksam.

Danke für Deine Antwort, mit der kann ich sogar richtig was anfangen, das klingt mir sehr logisch.
Aber heisst das dann, dass Streuner, bei denen das zusammen gemacht wird, evtl. gar keinen richtigen Impfschutz haben?
Geht man da das Risiko ein, weil man ja nicht unbedingt mehrmals die Streunerle zu fassen bekommen? Besser ein wenig Schutz als gar keinen?

Nachtrag:
Wenn du allerdings zuerst die Kastra machen lässt, kannst du schon nach ca. 10 Tagen (bei der Nahtentfernung) die Impfung machen lassen.

Ne, wenn dann schon andersrum, der Impfabstand von vier Wochen nach der ersten Impfung ist ja fest vorgegeben.
 
A

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  • #22
Ist vielleicht moeglich, eine einzeln rumstreunende Katze ein 2. Mal einzufangen, aber wenn eine ganze Kolonnie irgendwo lebt, dann mache mir das mal einer vor, jede davon zu einem festgelegten Zeitpunkt ein 2. Mal in die Falle zu bekommen. Erfolgsrate geht sicher gegen 0, zumal, wenn sie scheu sind und sehr misstrauisch. Zumal wir nicht zum Tierarzt koennen, wenn wir die Katzen dann mal haben, sondern nur einmal im Monat zu einem festen Termin. Also jede Katze ein 2. Mal zu einem genau vorgegebenen Tag noch mal in die Falle bekommen?:confused:
Gut, dafuer bezahlen wir nicht $300 fuer Kastra, knapp $500 fuer volles Programm, sondern kommen mit einer Spende, die 1/10 davon betraegt, davon. Nicht, dass ich geizig waere, aber 10 Katzen mal so auf eigene Kosten fuer je $500 versorgen, das uebersteigt dann doch mein Budget.
 
  • #23
Ist vielleicht moeglich, eine einzeln rumstreunende Katze ein 2. Mal einzufangen, aber wenn eine ganze Kolonnie irgendwo lebt, dann mache mir das mal einer vor, jede davon zu einem festgelegten Zeitpunkt ein 2. Mal in die Falle zu bekommen. Erfolgsrate geht sicher gegen 0, zumal, wenn sie scheu sind und sehr misstrauisch. Zumal wir nicht zum Tierarzt koennen, wenn wir die Katzen dann mal haben, sondern nur einmal im Monat zu einem festen Termin. Also jede Katze ein 2. Mal zu einem genau vorgegebenen Tag noch mal in die Falle bekommen?:confused:
Gut, dafuer bezahlen wir nicht $300 fuer Kastra, knapp $500 fuer volles Programm, sondern kommen mit einer Spende, die 1/10 davon betraegt, davon. Nicht, dass ich geizig waere, aber 10 Katzen mal so auf eigene Kosten fuer je $500 versorgen, das uebersteigt dann doch mein Budget.

Genau das war meine Überlegung, es ist sicherlich nicht einfach die Streuner zweimal zu fangen, bis sogar unmöglich.

Brutal eure Preise $500 fürs volle Programm???
 
  • #24
Ja, jetzt im Ernst. Eine weibliche Katze kastrieren beim TA in unserer Nachbarschaft = $318. Die Versicherung der Aerzte ist sehr teuer. Darum lassen wir das am Campus machen. Die Studenten arbeiten da als Volunteer, Versicherung faellt auch flach. Die Kosten fuer Medikamente belaufen sich fuer's volle Programm auf $30, darum sollte man schon was spenden, und nicht jeder kann auch die $30 aufbringen, wenn sein Grundstueck von Streunern heimgesucht wird. Darum etwas mehr spenden, wenn man es kann.
Unsere Wohnobjektverwaltung kuemmert sich nicht, und ich moechte nicht, dass es hier bald von kleinen Kaetzchen wimmelt. Ist aber fuer eine einzelne Privatperson mit Vollzeitarbeit auch nicht leicht, kostet auch einiges an Zeit und Geduld.
Sieh das jetzt nicht so, dass ich das Leben einer Streunerkatze nicht genauso achten wuerde, wie das einer Rassekatze fuer 650 Euro, kann ja keiner was dafuer, wie er geboren wurde, aber ich hab auch meine Grenzen. Bin ja nicht Kroesus.
 
  • #25
Ja, jetzt im Ernst. Eine weibliche Katze kastrieren beim TA in unserer Nachbarschaft = $318. Die Versicherung der Aerzte ist sehr teuer. Darum lassen wir das am Campus machen. Die Studenten arbeiten da als Volunteer, Versicherung faellt auch flach. Die Kosten fuer Medikamente belaufen sich fuer's volle Programm auf $30, darum sollte man schon was spenden, und nicht jeder kann auch die $30 aufbringen, wenn sein Grundstueck von Streunern heimgesucht wird. Darum etwas mehr spenden, wenn man es kann.
Unsere Wohnobjektverwaltung kuemmert sich nicht, und ich moechte nicht, dass es hier bald von kleinen Kaetzchen wimmelt. Ist aber fuer eine einzelne Privatperson mit Vollzeitarbeit auch nicht leicht, kostet auch einiges an Zeit und Geduld.
Sieh das jetzt nicht so, dass ich das Leben einer Streunerkatze nicht genauso achten wuerde, wie das einer Rassekatze fuer 650 Euro, kann ja keiner was dafuer, wie er geboren wurde, aber ich hab auch meine Grenzen. Bin ja nicht Kroesus.

Ich finde es toll, was Du da machst. Von anderen im übrigen auch.
So etwas ist nicht selbstverständlich und kann sich auch nicht jeder leisten (ich z.B. nicht).
 
  • #26
Meine TÄ machen das auch nicht gleichzeitig, sie raten zu einem mindestens 14-tägigem Abstand, weil nach der Kastration ein AB gespritzt wird.
 
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  • #27
Generell wuerde ich es auch nicht als Idealloesung empfehlen, aber manchmal muss man auch im Rahmen der gegebenen Realitaeten handeln.
 
  • #28
Habe meinen TA damals gefragt warum man davon abrät und er hat gesagt, dass die Narkose die Immunantwort auf die Impfung reduziert.

Genau darum geht es auch in meinem Link: das ist grundsätzlich nicht bewiesen.
Die Empfehlungen in der Humanmedizin liegen bei 2 Wochen Abstand zu einer OP eher wegen möglicher Impfkomplikationen die dann wohlmöglich nicht zu erkenne sind ob eben halt Reaktionen wegen der Impfung oder der OP.

Allerdings denke ich auch:

Wenn ich meine Katze impfen lasse, möche ich eine möglichst gute Wirkung - das heißt das das Immunsystem sich ganz auf die Bildung der entsprechenden Antikörper etc.. konzentrieren kann und nicht evtl. durch andere Erkrankungen oder mögliche Infektionen durch OPs eine schlechte Impfwirkung entsteht.
Umgekehrt natürlich auch, dass das Immunsystem bei immer möglichen Infektionen bei OPs voll da ist und nicht an mehrere Fronten gleichzeitig kämpfen muß.

Letztendlich ist jede Narkose eine Belastung für den ganzen Körper und wenn es nicht unbedingt sein muß würde ich nie gleichzeitig impfen und kastrieren lassen.
 
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  • #29
Hallo Eva,

aber brauchts diesen Booster nach vier Wochen nicht?
Ich habe bisher keinen TA davon reden hören, wenn man erst mit drei Monaten impft, kann man die zweite Impfe weg lassen.
Welche Impfungen gab es, welche sind jetzt geplant?



Wenn Du mal reinguckst in diese kritische Betrachtung zum Impfen, wirst Du vielleicht etwas mehr zu diesem ganzen Themenkomplex erfahren. Im allgemeinen bekommt man eher die Seiten derer zu lesen, die nach empfohlenem Schema impfen, wer auch immer diese Empfehlung ausspricht...

Impfen - kritisch betrachtet



Zugvogel
 
  • #30
Meine TÄ machen das auch nicht gleichzeitig, sie raten zu einem mindestens 14-tägigem Abstand, weil nach der Kastration ein AB gespritzt wird.

Ahhh, noch ein Aspekt.
Ist das auch bei Katern so? Ich glaube, meine zwei haben kein AB bekommen, kann das aber nicht gesichert sagen, das ist ja schon 2,5 Jahre her.

Genau darum geht es auch in meinem Link: das ist grundsätzlich nicht bewiesen.
Die Empfehlungen in der Humanmedizin liegen bei 2 Wochen Abstand zu einer OP eher wegen möglicher Impfkomplikationen die dann wohlmöglich nicht zu erkenne sind ob eben halt Reaktionen wegen der Impfung oder der OP.

Allerdings denke ich auch:

Wenn ich meine Katze impfen lasse, möche ich eine möglichst gute Wirkung - das heißt das das Immunsystem sich ganz auf die Bildung der entsprechenden Antikörper etc.. konzentrieren kann und nicht evtl. durch andere Erkrankungen oder mögliche Infektionen durch OPs eine schlechte Impfwirkung entsteht.
Umgekehrt natürlich auch, dass das Immunsystem bei immer möglichen Infektionen bei OPs voll da ist und nicht an mehrere Fronten gleichzeitig kämpfen muß.

Letztendlich ist jede Narkose eine Belastung für den ganzen Körper und wenn es nicht unbedingt sein muß würde ich nie gleichzeitig impfen und kastrieren lassen.

Prima *grins* da hab ich mir schon das Lesen erspart. Das ist fein.
Und alleine schon mit dem Hintergrund, würde ich nicht beides gleichzeitig machen lassen.

Welche Impfungen gab es, welche sind jetzt geplant?



Wenn Du mal reinguckst in diese kritische Betrachtung zum Impfen, wirst Du vielleicht etwas mehr zu diesem ganzen Themenkomplex erfahren. Im allgemeinen bekommt man eher die Seiten derer zu lesen, die nach empfohlenem Schema impfen, wer auch immer diese Empfehlung ausspricht...

Impfen - kritisch betrachtet




Zugvogel

Das war die erste Seuche/Schnupfen - Impfung. Die zweite gibts in vier Wochen, die dritte dann ein Jahr später.
Ist die Grundimmunisierung.
Danach alle drei Jahre, so halte ich das mit meinen zwei Großen auch, so lange sie noch in der Wohnung sind.
 
  • #31
Ahhh, noch ein Aspekt.
Ist das auch bei Katern so? Ich glaube, meine zwei haben kein AB bekommen, kann das aber nicht gesichert sagen, das ist ja schon 2,5 Jahre her.

Bei meinen TÄ schon und lt. Google machen das wohl auch viele andere. Ich würde mal bei der TÄ nachfragen ob sie danach ein AB spritzt.
 
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  • #32
Bei meinen TÄ schon und lt. Google machen das wohl auch viele andere. Ich würde mal bei der TÄ nachfragen ob sie danach ein AB spritzt.

Das mache ich in jedem Fall. Auch wenn ich nun sicherlich nicht Impfung und Kastra gleichzeitig machen werde.
 
  • #33
Antibiotikagabe ist grundsätzlich aber kein Hinderungsgrund für Impfungen, nur so der Vollständigkeit halber.
 
  • #34
Antibiotikagabe ist grundsätzlich aber kein Hinderungsgrund für Impfungen, nur so der Vollständigkeit halber.

Das ist eben das, was ich persönlich nicht weiß.
Aber das es unter verschiedenen Medis Wechselwirkungen geben kann, dass wissen wir ja. Ob da Impfungen in Kombi mit AB dazu gehören? Keine Ahnung.

Aber ich muss es ja nicht drauf ankommen lassen ;)
 
  • #35
Bei Menschen ist es so, dass nichts gegen gleichzeitige Gabe spricht, das sollte bei Katzen dann nicht anders sein :)

Aber wie gesagt - wenns nicht sein muss, ist es meiner Meinung nach auch besser, das zu trennen.
 
  • #36
Bei Menschen ist es so, dass nichts gegen gleichzeitige Gabe spricht, das sollte bei Katzen dann nicht anders sein :)

Aber wie gesagt - wenns nicht sein muss, ist es meiner Meinung nach auch besser, das zu trennen.

Eben, es MUSS nicht sein ... deswegen lassen wir das auch.
 
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  • #37
So, heute haben wir den Kleinen das zweite Mal impfen lassen, der war sooooo lieb und die TÄ mal wieder total toll.

Sie geht so super mit ihm um, lässt ihn in Ruhe aus der Box kommen, untersucht ordentlich.

Kastration will sie immer noch so früh als möglich machen, das kommt dann Mitte September, denke ich.
 
  • #38
Nur zum Ueberlegen: Leute, die eine OP brauchen, bekommen, zumindest hier, immer AB uebern Tropf. Wenn die dann auch gleichzeitig staendig oder gerade zu der Zeit Medikamente nehmen muessen, hm. Problematisch? Klar, wird vor OPs, ausser bei schweren Unfaellen, immer nach Medikamenten gefragt, die man gerade nimmt, aber trotzdem.

Naechste Woche hoffe ich die richtigen Streuner in die Falle zu bekommen, die bekommen dann wieder Kastra mit Narkose, vollen Impfschutz einschl. Tollwut und Parasitenbekaempfung an einem Tag. Geht auch nicht anders. Die faengt man nicht zum Wunschtermin.
 
  • #39
Manfred wurde an einem Tag kastriert, geimpft (Tollwut und noch 4 andere Dinge) und gegen Floehe, Wuermer und Milben behandelt und hat alles bestens verkraftet.
Alledings denke ich auch, dass Streuner nicht so verpimpelt sind und schon so einiges aushalten. Bei der Aktion werden bis zu 300 Katzen am Tag so behandelt und das jeden Monat, also es ist offenbar ungefaehrlich. Und wer moechte schon einen Streuner ein zweites Mal einfangen, es sei denn, er ist zahm?
OK, bei Euch ist so eine Hauruck-Aktion nicht noetig.
Mindestalter ist dabei 3 Monate.
Hi Rickie ich weiß der Beitrag ist alt..hab aber speziell danach gesucht.
Ich war jetzt in Sorge, weil der TH Tierarzt mir eine wilde Mamakatze kastriert und geimpft hat.
Die Kastra war vor einer Woche.
Jedenfalls war ich jetzt total in Sorge weil ich hab Streuner immer "nur" kastrieren lassen und kannte es gar nicht, dass die auch geimpft werden, weil das doch ne Zusatzbelastung ist.
Also war den Katzen nichts passiert?
Man sieht es ja an deinem Manfred, dass er alles gut überstanden hat.
Ich mit meinen Ängsten denke dann immer, dass das Immunsystem der Katze ja eh durch die Narkose belastet wird..dann noch die Impfe..dass sie nachher noch FIP deshalb entwickeln oder so.
Vielleicht kannst du mich da ein wenig beruhigen danke dir.
 
  • #40
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