Gedankenaustausch - zweite Katze!?

N

*Nike*

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Hallo,

wie schon in einem anderen Thread (http://www.katzen-forum.net/wohnung...ammlung-fuer-eine-abenteuerkatzenwohnung.html) von mir ersichtlich, überlege ich gerade, ob ich mir eine zweite Katze zulegen soll.
Warum ich noch überlege?
Ich finde, dass so eine Entscheidung (auch wenn sie für viele sicherlich gleich klar ist) gut überlegt werden muss. Da muss nicht nur das finanzielle stimmen..

Momentan habe ich eine Katze. 1 Jahr alt. Kastriert. Weiblich.
(Da sie ürsprünglich Freigängerin werden sollte und es ein paar Katzen in der Nachbarschaft gab, war damals vorläufig nur eine geplant, da mein damaliger Freund eine leichte Katzenhaarallergie hatte und wir erst einmal sehen mussten, ob und wie das klappt. Da es mit der Allergie super geklappt hat, wäre dort wohl früher oder später noch eine dazu gekommen. (Die Wohnung/Haus war rießig mit großem Garten am Land.) Wegen der Allergie gab es auch einen Plan B, (meine Mum hätte sie genommen) wenn es nicht geganngen wäre.))

Eigentlich finde ich ja, dass zwei Katzen besser sind als eine. Ganz klar. Aber meine Sorge war, dass meine jetzige 42qm Wohnung für zwei dann doch zu klein wird. Andererseits soll ja gerade unter anderem die kleine Wohnung damit etwas ausgeglichen werden.
Übrigens habe ich nicht vor, ewig in dieser Wohnung zu wohnen. In einem Jahr bin ich fertig mit meinem Studium und möchte dann gerne eine Wohnung mit (eingitterbarem) Balkon suchen...
Daher dachte ich mir, dass ich mir in einem Jahr eine zweite Katze dazu hole, damit sie sich in einer größeren Wohnung auch mal aus dem Weg gehen können.
Luna ist dann zwei Jahre alt. Ob sie sich dann "noch" leicht tut an einen weiteren Mitbewohner zu gewöhnen, weiß ich nicht?
Wie ist da eure Erfahrung? Ist das Alter wurscht?
Wichtiger ist sicherlich, dass sie charakterlich zusammen passen, oder?

Wenn ich mir jetzt eine Katze hole (übrigens kommt für mich nur eine weibiche Katze in Frage) hatte ich an ein kleines Kätzchen gedacht. Die beiden wären dann 1 Jahr auseinander? Wäre das ok? Oder sollte ich lieber eine einjährige Katze suchen? (Kenne auch jemanden, dessen Kätzchen ich mir anschauen kann.)

So, dann der Finanzielle Aspekt. Eine Katze kann ich finanziere. Zwei werde/möchte ich mir durchrechnen. Einfach aus dem Grund, da ich finde, dass man auch immer Geld einplanen sollte, falls mal etwas unvorhergesehenes geschieht, wie eine Krankheit/OP oder so ähnlich... Aber so viel kann ich sagen: am Geld wird das Glück meiner Luna nicht scheitern!

Nun, was geht mir noch durch den Kopf? Also ich hatte/habe ein bisschen bedenken, ob Luna evtl. auf die zweite Katze eifersüchtig reagiert? Was sind eure Erfahrungen?

Vielleicht noch kurz etwas zu meiner Wohnung: 42qm, 1 1/2 Zimmer bestehend aus einem 1 Zimmer, dem Wohn-Schlaf-Lernbereich und einem Gang (der um die Ecke geht). Der Gang ist fast ein zweites Zimmer wo ein Esstisch locker Platz findet. Es gibt noch eine kleine Küche und ein Bad. Das wars...
Türen sind bei mir immer alle offen (bis auf Wohnungstür - versteht sich). Der Wohnraum ist recht langgezogen und mündet in den Gang, der ebenfalls recht lang ist, so dass sie eine gerade Strecke von ca. 12m zum springen und toben hat.

Das zwei Katzen da natürlich besser spielen können ist mir klar!

Die zwei Katzen meiner Familie (sind beide recht alt geworden) haben sich übrigens nie so gut verstanden. Sind sich halt aus dem Weg geganngen. Da hatte ich das Gefühl, dass es denen alleine besser geganngen wäre. Ich glaube, die konnten sich nicht riechen...

Ich möchte aber, wenn dann, eine Katze finden, mit der Luna auch kuscheln mag. Nach welchen Kriterien suche ich denn die kleine Katze aus?
Denn die Farbe ist mir völlig wurscht. Luna ist verspielt, aber auch sehr schmusig. Sie ist im großen und ganzen total brav und gut erzogen und hat noch nie irgendwo aus protest oder so hingemacht. (ich glaube, sie weiß gar nicht, dass sie so was machen könnte.:verschmitzt:) Als wir noch in der großen Wohnung/Haus gewohnt haben, ist sie mir manchmal wie ein Hund nachgelaufen und himmelte mich an. (Was ich eher von Hunden kenne, als von Katzen.) Jetzt wo sie älter ist, merke ich aber, dass sie Persönlichkeit entwickelt und sich mehr mit mir auf "einer Augenhöhe" fühlt. (Weiß nicht, wie ich das besser beschreiben kann.)

Ja, ich würde mich freuen eure Gedanken dazu zu hören und eure Erfahrungen teilen zu dürfen!

Schöne Grüße

Nike
 
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Catma

Gast
Hallo *Nike* - ich finde es gut, dass du vorher gut überlegst. Deine Katze ist 1 Jahr alt - viel zu jung, um für den Rest ihres Lebens ohne Artgenosse zu sein :) .
42 qm sind für 1 Mensch und 2 Katzen nicht zu klein. Was ich schade finde ist, dass kein Balkon da ist. Du kannst die 42 qm toll 3D gestalten.
Daher dachte ich mir, dass ich mir in einem Jahr eine zweite Katze dazu hole, damit sie sich in einer größeren Wohnung auch mal aus dem Weg gehen können.
Luna ist dann zwei Jahre alt. Ob sie sich dann "noch" leicht tut an einen weiteren Mitbewohner zu gewöhnen, weiß ich nicht?
Wie ist da eure Erfahrung? Ist das Alter wurscht?
Wichtiger ist sicherlich, dass sie charakterlich zusammen passen, oder?
Gerade jetzt, da sie noch jung ist, wäre es richtig schade, wenn sie noch so lange ohne Spielgefährtin wäre. Meine Sorge wäre eher, 2 Katzen einen Umzug zumuten zu wollen, aber das würde ich viel eher in Kauf nehmen. Also unabhängig davon, ob oder wie lange du noch in der Wohnung bleibst, würde ich lieber jetzt die 2. Katze holen. Einen Umzug würde ich aber erst dann planen, wenn sie sich gut aneinander gewöhnt haben.

1 Jahr auseinander ist an sich kein Problem bei erwachsenen Katzen. Aber mit 1 Jahr ist sie eben nur fast erwachsen, möchte noch ganz viel spielen und toben und raufen und fangen, da wäre ihr ein Kitten körperlich unterlegen. Und sie ist bald ausgewachsen und könnte dann vom wuseligen Kitten schnell genervt sein. Ich würde eine 1-jährige Katze nehmen, die vom Charakter und Temperament her deiner sehr ähnlich ist. Sie soll außerdem gut sozialisiert sein / mit anderen Katzen gut klar kommen. In dem Alter kann man den Charakter bereits gut einschätzen, im Gegernteil zum Kitten, das sich noch sonstwohin entwickeln könnte. ;)

Die laufenden Kosten sind bei 2 Katzen nicht wirklich doppelt, du müsstest monatlich nicht viel mehr aufbringen als jetzt. Für unvorhergesehene Krankheiten etc müsstest du immer doppelt Notgroschen beiseite haben. Einmal angespart wäre das dann aber keine monatliche Ausgabe. Es kann sein, dass du da nie rangehen musst. Oder evtl über eine Versicherung nachdenken? Denn wenn beide alt sind, kann das anders aussehen.

Man kann vorher nie sagen, ob sich 2 Katzen gut vertragen. Das einzige, was man tun kann, ist im Vorfeld nach den besten Bedingungen auswählen (Alter, Charakter etc). Nein, noch eins - man kann die Zusammenführung auch für die Katzen stressfrei gestalten (softe Zusammenführung), dann ist die Chance, dass sie sich auf Dauer verstehen, auch höher.
Alles in allem sind Katzen aber gut verträgliche soziale Tiere, die sich über Spielgefährten freuen :) Selbst wenn deine Katze eifersüchtig reagieren sollte, wäre das eine ganz normale Reaktion, man kann da auch entgegenwirken bzw schauen, dass es eben nur für die kurze Eingewöhnungsphase ist. Was ich damit sagen will ist, dass du auch Einfluss darauf hast, wie die 2 sich vertragen. Dann hilft das Forum bei Bedarf gern ;)
Also eine verschmuste, gut sozialisierte Katze in gleichem Alter und Wesen - darüber wird sie sich bestimmt freuen.
Und du dich auch. 2 Katzen sind nicht nur für die beiden, sondern auch für dich etwas ganz tolles :smile:
 
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kattepukkel's

kattepukkel's

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Gerade jetzt, da sie noch jung ist, wäre es richtig schade, wenn sie noch so lange ohne Spielgefährtin wäre.

*unterschreib*

Meine Sorge wäre eher, 2 Katzen einen Umzug zumuten zu wollen, aber das würde ich viel eher in Kauf nehmen. Also unabhängig davon, ob oder wie lange du noch in der Wohnung bleibst, würde ich lieber jetzt die 2. Katze holen. Einen Umzug würde ich aber erst dann planen, wenn sie sich gut aneinander gewöhnt haben.

Das mit dem Umzug sehe ich nicht so eng.

Wir "ziehen" mit unseren vier Katern sechsmal im Jahr "um" - sprich, wir nehmen sie mit in den Urlaub.

Traditionell jeweils eine Woche an Pfingsten und Weihnachten/Silvester in
eine Ferienhausanlage in NL und drei Wochen im Sommer nach F.

Unseren Katern macht das gar nichts aus, im Gegenteil, gerade in der Ferienanlage in NL freuen sie sich riesig, wenn sie den üblicherweise gebuchten Haustyp erkennen und fühlen sich sichtlich sofort zu Hause.

Unsere Katzen sind da aber keine Einzel- oder Ausnahmefälle. Wir haben einige Bekannte, die ebenso "schräg" drauf sind wie wir und mit den Katzen in Urlaub fahren.

Von daher glaube ich, dass es gar nicht stimmt, wie es Katzen generell zugesprochen wird, dass sie Veränderungen überhaupt nicht vertragen können. Ich glaube auch, das die Erkenntnis, ein Umzug mit Katzen sei schwierig, sich hauptsächlich aus der Freigängerhaltung speist, wo das ja nun wirklich ein gravierendes Problem werden kann, da eingefleischte Freigänger meist dagegen rebellieren, mindestens sechs Wochen im Haus gehalten zu werden um sie an selbiges zu gewöhnen und, insbesondere wenn sie zu früh frei gelassen werden, versuchen, wieder an das angestammte Zuhause zu kommen.

Bei Wohnungskatzen fällt diese gesamte Freigängerproblematik weg, es gilt also nur, die Katzen von Wohnung A auf Wohnung B umzugewöhnen. Da Wohnungen nicht sooo stark verschieden sind, es sind ja immer mehrere Zimmer, Küche, Bad/WC, glaube ich, dass Katzen das schon kapieren, dass Wohnung=Wohnung ist und da nicht hohldrehen, wenn sie umziehen.

Um sie jedoch generell an Veränderungen zu gewöhnen, ist es in meinen Augen grundsätzlich nicht schlecht, auch mal unter dem Jahr die Wohnung ein wenig umzugestalten, mal das Sofa einen Meter links oder rechts schieben und den Esstisch mal quer oder längs - so wird die Veränderung zur gewohnten, nicht bedrohlichen Konstante im Katzenleben.

Und zu zweit lässt sich ein Umzug doch gleich doppelt so gut verarbeiten, wie alleine!

Also, besser jetzt die Zusammenführung und dann mit zwei Katzen umziehen!

1 Jahr auseinander ist an sich kein Problem bei erwachsenen Katzen. Aber mit 1 Jahr ist sie eben nur fast erwachsen, möchte noch ganz viel spielen und toben und raufen und fangen, da wäre ihr ein Kitten körperlich unterlegen. Und sie ist bald ausgewachsen und könnte dann vom wuseligen Kitten schnell genervt sein. Ich würde eine 1-jährige Katze nehmen, die vom Charakter und Temperament her deiner sehr ähnlich ist. Sie soll außerdem gut sozialisiert sein / mit anderen Katzen gut klar kommen. In dem Alter kann man den Charakter bereits gut einschätzen, im Gegernteil zum Kitten, das sich noch sonstwohin entwickeln könnte. ;)

Wir haben bisher zwei Mal "Jugendliche" Katzen bei uns aufgenommen und in die Gruppe integriert. Das funktionierte recht gut. Ich kann gar nicht verstehen, wieso die Leute immer nur Kitten möchten. Die sind nämlich ganz schön anstrengend mitunter - besonders wenn sie alleine zu einer Gruppe kommen. Wir haben auch Kitten zu unserer Gruppe gegeben, das waren allerdings Wurfbrüder im Doppelpack. Das war super, die hatten sich immer gegenseitig zum Austoben und die älteren Katzen konnten, wenn sie wollten, mitspielen - mussten aber nicht!

Wenn nur eine Katze dazukommen soll, würde ich aus meiner Erfahrung immer eine jugendliche Katze nehmen, die schon die ärgsten Kitten-Anwandlungen hinter sich hat. Unser Björn war 10 Monate alt und kam zu Josua mit damals knapp 9 Jahren. Die Zusammenführung dauerte fünf Sekunden, so lange, wie Björn brauchte, um aus dem Kennel zu steigen.
Unser Sternchen Snörri war ebenfalls 10 Monate alt als er zum 15 Monate alten Björn und 9 Jahre alten Josua kam, bis die Zusammenführung perfekt war, dauerte es etwa zwei Monate. Er hatte halt ein paar Unarten mitgebracht, die wir ihm abgewöhnen mussten. Im Vergleich zu dem, was man hier im Forum über Zusammenführungen liest, war aber auch diese Zusammenführung ein Sonntagsspaziergang.

Von daher möchte ich doch mal ganz entschieden die Lanze brechen für jugendliche "nicht-mehr-Kitten" die einen ganz wunderbaren Zauber haben!

Die laufenden Kosten sind bei 2 Katzen nicht wirklich doppelt, du müsstest monatlich nicht viel mehr aufbringen als jetzt. Für unvorhergesehene Krankheiten etc müsstest du immer doppelt Notgroschen beiseite haben. Einmal angespart wäre das dann aber keine monatliche Ausgabe. Es kann sein, dass du da nie rangehen musst. Oder evtl über eine Versicherung nachdenken? Denn wenn beide alt sind, kann das anders aussehen.

Das mit den laufenden Kosten kann ich so nur unterschreiben. Größere Dosen sind z.B. auch immer relativ billiger als Winz-Döschen, die du an eine einzige Katze verfütterst. Meine Nachbarin hat nur eine Katze (Freigängerin) und hat enorme Futterkosten, weil sie nur Futter in Alu-Schälchen und Beutelchen kauft und sogar davon meist die Hälfte wegwirft.

Wegen der Tierarzt-Kosten hat es sich für uns bewährt, ein Sparkonto einzurichten und pro Monat und Katze 20 Euro darauf einzuzahlen.
Man bekommt zwar keine nennenswerten Zinsen, aber dafür ist das Geld nicht endgültig weg wie bei einer Versicherung, wenn deine Katzen - was ich dir von Herzen wünsche - gesund bleiben und nur selten zum Check-up und Impfen zum TA müssen.

Man kann vorher nie sagen, ob sich 2 Katzen gut vertragen. Das einzige, was man tun kann, ist im Vorfeld nach den besten Bedingungen auswählen (Alter, Charakter etc). Nein, noch eins - man kann die Zusammenführung auch für die Katzen stressfrei gestalten (softe Zusammenführung), dann ist die Chance, dass sie sich auf Dauer verstehen, auch höher.
Alles in allem sind Katzen aber gut verträgliche soziale Tiere, die sich über Spielgefährten freuen :) Selbst wenn deine Katze eifersüchtig reagieren sollte, wäre das eine ganz normale Reaktion, man kann da auch entgegenwirken bzw schauen, dass es eben nur für die kurze Eingewöhnungsphase ist. Was ich damit sagen will ist, dass du auch Einfluss darauf hast, wie die 2 sich vertragen. Dann hilft das Forum bei Bedarf gern ;)
Also eine verschmuste, gut sozialisierte Katze in gleichem Alter und Wesen - darüber wird sie sich bestimmt freuen.
Und du dich auch. 2 Katzen sind nicht nur für die beiden, sondern auch für dich etwas ganz tolles :smile:

Wie wichtig das mit der charakterlichen Harmonie ist, kann ich nur unterschreiben. Unsere Katzen sind schon alleine rasse- und geschlechtsbedingt von sehr ähnlichem Grundcharakter und wie geschrieben, war deshalb die Zusammenführung in kürzester Zeit "von selbst" erledigt.

Als wir dagegen versucht haben, einen aufgelesenen Findling mit unbekannter Geschichte und fraglicher Sozialisation zu integrieren, ging das trotz softer Zusammenführung und Einsatz sämtlicher Hilfsmittel gründlich schief, was aber auch daran lag, dass eben keine 1:1 Situation vorlag, sondern ein Ungleichgewicht von einem einzelnen gegen ein eingespieltes Viererteam, das sich beim ersten Anzeichen von Agression seitens des Neuzugangs wie ein Mann auf die Seite des Angegriffenen stellte. Da der Findling jedoch körperlich schon einem der Vierbande alleine völlig unterlegen war (was ihn jedoch nicht daran hinderte, ständig Zoff anzuzetteln) waren wir sehr froh, dass just zu dieser Zeit gute Bekannte ein Zweittier zu ihrer "verwitweten" Katze suchten, und dort, in der 1:1-Situation mit einer charakterlich sehr ähnlichen Katze verlief die Zusammenführung dann völlig problemlos und der Findling ist jetzt strahlender Mittelpunkt einer glücklichen Familie.

Wenn man sich im Vorfeld eines Neuzugangs die Mühe macht und vorrangig auf Charakter, Geschlecht und passendes Alter (eben kein einzelnes Kitten zu einer älteren Katze) achtet, und weniger auf Optik und Niiiiiedlich-Effekt und die Tipps hier im Forum zur Zusammenführung beachtet, sehe ich keinen Grund, einer so jungen Katze ein ganzes Leben als Einzeltier aufzudrücken, nur weil eine Zusammenführung schief gehen KÖNNTE.

Denn selbst WENN eine Zusammenführung schief geht, dann zeigt ja unser Beispiel von dem Findling sehr schön, dass man da zu stehen kann und eine mehr als befriedigende Lösung für alle Beteiligten finden kann.

Aber bitte, lasse dich gut beraten über den Charakter deines potentiellen Neuzugangs!
 
tiedsche

tiedsche

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In diesem Link ist alles gesagt was beachtet werden sollte bei der Auswahl ;)
Es ist nicht nur witzig geschrieben, sondern inhaltlich wirklich auf den Punkt gebracht
http://haustierwir.blogspot.com/2011_06_01_archive.html

Und ich würde nicht warten, sondern jetzt eine Partnerin holen....Sozialkompetenz kann man auch verlernen, wenn sie nicht gepflegt wird, In ihrem Alter (und zum Glück war sie ja lang genug bei der Mama)ist Vergesellschaftung eher einfacher.
Ich würde eine Katzengesellschaft gewöhnte Kätzin zwischen 6 Monaten bis 1,5 Jahren dazu holen. Deine Lady war jetzt ein Jahr ohne Kontakt, deswegen ist es für sie sicher einfacher mit einem "erfahrenen" Jungtier, als mit einem Baby klar zu kommen - das ja erstmal von ihr lernen würde/müßte .....
 
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*Nike*

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Hallo und vielen Dank für eure ausführlichen Antworten.
Ja, der Gedanke reift immer mehr in mir, unteranderem werde ich auch von allen Seiten unterstützt.
Wenn mein damaliger Freund nicht diese Katzenallergie gehabt hätte, hätte ich auch von Anfang an zwei gewollt, aber so mussten wir langsam an das Thema rangehen...
Ich bin jetzt eh erstmal mit dem restlichen Umzug beschäftig, da ich ja gerade erst mit meinen wichtigsten Sachen eingezogen bin und möchte gerne alles vorher fertig haben (das wäre ja nur unnötiger zusätzlicher Stress).
Bin dann im August auch etwas mehr aus dem Haus, aber ab Anfang/Mitte September bin ich sehr viel daheim. Daher denke ich wäre diese Zeit für einen Neuzugang am besten. Anfang Oktober/November ist im Semester auch noch nicht so viel los... also von daher..

Ich werde mich dann im August mal umhören, könnte mir vorstellen, dass es nicht unbedingt so leicht ist, eine Katze zu finden, die zwischen 6 Monaten und 1,5 Jahre alt ist und charakterlich zu meiner passt.
Ich schaue parallel auch nach kleinen Kitten. Habe so rausgehört, dass es prinzipiell schon möglich ist, oder!?:confused:
Kann es sein, dass meine Luna so etwas wie "mütterliche" Gefühle entwickelt und sich dann um die Kleine *kümmert*?

Vielen Dank für eure Unterstützung... :)

Nike
 
tiedsche

tiedsche

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Klar kanns auch mit nem Kitten funktionieren....
aber Kitten sind erst recht charakterlich schwer einzuschätzen und Wundertüten :p Und wenn du erst OKt/Nov eine Katze suchst wird eine Halbwüchsige leicht zu finden sein.
Deine Lady scheint ja sowieso auf den ersten Blick unkompliziert, da ist auch die Partnersuche unkompliziert.
Mir scheint, dass DU gern ein Baby möchtest (was ja alles andere als verwerflich ist :p) aber besser wär schon was gut sozialisiertes "Fertiges":) für deine "Einzelgängerin "
 
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*Nike*

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Mir scheint, dass DU gern ein Baby möchtest "
-> Ja, stimmt. :) Wenns nur nach mir ginge, hätte ich gerne auf jedenfall ein kleines Kätzchen. Finds toll, wenn die Kleine von Anfang an, an mich (und Luna) gewöhnt ist und dann weiß ich auch so gut wie alles, was sie erlebt hat usw.. Luna war mein erstes Katzenbaby und ich fands/finds toll! :)
Aus meiner Sicht hat ein kleines Baby viele Vorteile...
Aber es zählt halt nicht nur meine Sicht, daher lass ich das jetzt noch offen. Habe ja noch Zeit und kann das in Ruhe überdenken. Letztlich ists halt tatsächlich schwer, den Charakter von so ner kleinen Wuselmaus einzuschätzen... Das sehe ich schon als Problem!
Naja, jetzt halt ich mal die Augen offen, etwas dauerts ja noch, bis sie einziehen kann!

Schöne Grüße

Nike
 
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*Nike*

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Hallo, noch mal ich,
ich nehme an, bei zwei Katzen wären auch zwei Katzenklos sinnvoll, oder?
Oder wie macht ihr das? Ich miste mind. 1x täglich, meist öfter (wenn ich mitkriege, dass sie grad war zum Beispiel).
Wissen die Katzen denn bei zwei Klos welches das ihre ist, bzw. halten sich daran?

Schöne Grüße - und schon mal Danke. Es werden bestimmt noch viele Fragen kommen! Les mich grad n bisschen ein, was alles zu beachten ist usw...

Nike
 
tiedsche

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:D ich liebe ehrliche Menschen;)
Und da deine Katze auch noch sehr jung ist und sehr verspielt (das finde ich wichtig für den Neuzugang!) hat sich der Altersunterschied schnell ausgewachsen....(Übrigens sind "Muttergefühle" fremden Babys gegenüber eher selten. Was ich persönlich eher mal lese ist, dass Kater gerne mal die Onkelrolle einnehmen - seltsamerweise...)

Meine letzten 2 Sternchen waren übrigens immer so um ein halbes Jahr alt und noch totale nette Kitten (auch wenn sie beide von der Strasse kamen und wohl einiges hinter sich hatten - diese Erfahrungen wachsen sich bei Jungkatzen schnell aus und sie haben schnell Freundschaft mit den Ansässigen geschlossen. Du kannst also durchaus auch mit etwas älteren deinen Kittentraum ausleben :p
Aber wie gesagt in deinem Fall kann ich auch deinen "Egoismus" akzeptieren :D Nur find ichs total unfair zu einer wirklich erwachsenen älteren Katze ein Baby dazu zu setzen - weil für beide nicht befriedigend und es soll ja einen Nutzen für die Katzen bringen :cool:

ich nehme an, bei zwei Katzen wären auch zwei Katzenklos sinnvoll, oder?
Da ich immer Katzen hatte, die gern getrennte Clos für "groß und klein" wollten, hab ich auch bei einer Katze 2 Clos.
Die Regel ist pro Katze ein Clo + 1, aber wenn die Zwei sich auf dem Clo nicht stalken reichen sicher 2, bei nem Großen im Notfall auch 1, bei mir geht Jede auf jedes Clo,
 
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Catma

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  • #10
-> Ja, stimmt. :) Wenns nur nach mir ginge, hätte ich gerne auf jedenfall ein kleines Kätzchen. Finds toll, wenn die Kleine von Anfang an, an mich (und Luna) gewöhnt ist und dann weiß ich auch so gut wie alles, was sie erlebt hat usw.. Luna war mein erstes Katzenbaby und ich fands/finds toll! :)
Aus meiner Sicht hat ein kleines Baby viele Vorteile...
Aber es zählt halt nicht nur meine Sicht, daher lass ich das jetzt noch offen. Habe ja noch Zeit und kann das in Ruhe überdenken. Letztlich ists halt tatsächlich schwer, den Charakter von so ner kleinen Wuselmaus einzuschätzen... Das sehe ich schon als Problem!
Naja, jetzt halt ich mal die Augen offen, etwas dauerts ja noch, bis sie einziehen kann!

Schöne Grüße

Nike
ohoh, ich seh da schon ein Kitten einziehen :D ;) ;)
Also klappen könnte es, natürlich - sie wären altersmäßig nicht so arg weit auseinander und wenn der Charakter stimmt (der doch aber bei Kitten schwer abschätzbar ist), warum nicht...
Aber dass sie sich dann gut verstehen heißt nicht, dass sie nicht doch unterschiedliche Bedürfnisse haben, gerade was das spielen & toben angeht. In jungen Jahren macht das noch viel aus...
Also es könnte sein, dass sie sich obwohl sie gut miteinander auskommen, du dich erstmal um die Auslastung des Kitten kümmern müsstest. Ich fände es dann eher schade für das Kitten, dass es kein anderes Kitten an der Seite hat... Könnte sein, dass du dann mit den gleichen Problemen zu kämpfen hast wie andere Einzelkittenhalter. Hast zwar eine 2. Katze, mit der sich das Kitten gut versteht, aber es ist unausgelastet, fordert viel Aufmerksamkeit etc...

Nunja, letztendlich ist alles graue Theorie... aber eben doch eher wahrscheinlich...

Nur damit du nicht sagen kannst, du hättest es nicht gewusst :p ;) ;) Nein, ich mach nur Spaß, ich fände den Altersunterschied jetzt auch nicht sooo dolle...

Als ich noch 2 Katzen hatte, reichte 1 Klo völlig aus.
Viele Katzen mögen das aber nicht - spätestens wenn du das bemerkst, sollte zumindest ein 2.Klo her.
Ich habe anfangs für den kleinen Neuling ein kleines Extraklo aufgestellt.
 
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*Nike*

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  • #11
ohoh, ich seh da schon ein Kitten einziehen :D ;) ;)

*seufz* Ja, ich irgendwie auch. Werde aber ehrlich auch die Augen nach einem älteren Kätzchen offen halten.
Es muss eigentlich nicht unbedingt ein ca 13Wochen altes Baby sein, wie es Luna war. Mit 5, 6,7 Monaten sind die immer noch so neugierig und offen und gewöhnen sich bestimmt schnell ein.
Meine Mum nimmt immer wieder ältere Katzen aus dem Tierheim und da waren schon so gestörte dabei (schön, dass meine Mum sie trotzdem behalten hat) das ich bei Luna jedesmal wieder verwundert bin wie herzensgut sie ist. Ich finde, da merkt man einfach, dass sie noch nichts schlechtes in ihrem Leben erlebt hat. Das ist bei den Katzen meiner Mum anders.
Ein älteres Kitten wird also bestimmt nicht schon "gestört" sein, wenn ich sie bekommen.
Luna ist ja auch "alleine" aufgewachsen und ich habe viel, viel mit ihr gespielt und viel Zeit mit ihr verbracht. War damals auch komplette vier Wochen daheim und als die Vorlesungen wieder los gingen, war ich immer noch sehr viel daheim, da ich mir die recht gut einteilen konnte. Da es im Sommer wieder genauso laufen wird (3 Wochen am Stück daheim, Anfang des Semesters auch recht stressfrei) denke ich, kann ich das Kätzchen schon bespielen und der Luna etwas "Last" abnehmen...
Denke mal, daher hängt Luna auch sehr an mir, was ich von Katzen in dem Ausmaß nicht unbedingt kenne. (Zumindest nicht nach so kurzer Zeit. Mit meiner Kinderkatze (sie hat 20 Jahre bei uns gelebt, eben die ersten 20 Jahre meines Lebens) hatte ich eine unbeschreiblich enge und intensive Freundschaft, da sie ja dagewesen war, seit ich denken kann).

Wir haben hier eine recht gute Private Katzenhilfe, mit der ich vor einem Jahr, als ich auf der Suche nach Luna war schon in Kontakt war.
Mit unserem Tierheim war ich auch in Kontakt, aber die sind in manchen Dingen recht eigen (was ich verstehen kann - lieber etwas strenger sein, als die Tiere "zu locker" zu vermitteln). Es macht es aber nicht unbedingt leichter. Ich frage dort aber trotzdem mal nach. Die hatten letztes Jahr z.B. eine ein jährige Katze mit Jungen und ich hatte mir überlegt die ein jährige Katze zu nehmen. (Wurde nichts drauß, war aber nicht meine Schuld.)

Schöne Grüße

Nike
 
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tiedsche

tiedsche

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  • #12
Du machst das alles sicher richtig und ich wünsche dir eine spannende Suche nach der Richtigen ;)


Mit 5, 6,7 Monaten sind die immer noch so neugierig und offen und gewöhnen sich bestimmt schnell ein.
Meine Mum nimmt immer wieder ältere Katzen aus dem Tierheim und da waren schon so gestörte dabei (schön, dass meine Mum sie trotzdem behalten hat) das ich bei Luna jedesmal wieder verwundert bin wie herzensgut sie ist. Ich finde, da merkt man einfach, dass sie noch nichts schlechtes in ihrem Leben erlebt hat. Das ist bei den Katzen meiner Mum anders.
Ein älteres Kitten wird also bestimmt nicht schon "gestört" sein, wenn ich sie bekommen.

Trotzdem ist es mir ein Bedürfnis noch was zu dem Märchen zu sagen "Junge gewöhnen sich schneller und besser und intensiver und eine Vergangenheit führt zu gestörten Katzen :oops:
Das ist wirklich nicht pauschal zu sagen ;)
Ich habe seit ca. 1 Jahr 2 Spanierinnen. Meine Trielo (5) saß traumatisiert, (weil Einzelkatze) im großen TH-Gehege, die Zweite (8) war 4 Jahre im span. TH...alles wirklich alles andere als ein entspanntes Vorleben :( Und ich kann dir versichern, dass die Ladys jeweils aus dem Flugzeug gestiegen sind und waren Zuhause. Beide sind das freundlichste, unkomplizierteste, gesündeste und wohlerzogenste was ich je hatte (Und davor sind alle Katzen bei mir im Kittenalter eingezogen - kannte ich irgendwie nicht anders :)) - Auch das ist vielleicht ein Glücksfall und kann nicht pauschalisiert werden, aber, dass Kitten generell die besseren/angenehmeren Lebensgefährten werden, ist einfach nicht wahr :oops:
 
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*Nike*

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  • #13
Hey,

wollte nur kurz mal ein Update reinstellen.
Also, ich bin momentan aktiv auf der Suche nach einer zweiten passenden Katze und stehe schon mit verschiedenen Personen in Kontakt.
Drückt mir die Daumen, dass alles gut geht und sich die Neue mit Luna versteht!!!
Die Entscheidung fühlt sich definitiv richtig an.
Jetzt muss ich nur noch überlegen, wie ich meinem Vermieter beibringe, dass ich noch eine zweite Katze will. Luna (also eine Katze) steht im Mietvertrag. Bin ja vor kurzem erst eingezogen - nicht dass der sich irgendwie vera... fühlt, dass ich jetzt mit einer zweiten ankomme und er glaubt, ich komme jetzt alle paar Monate.. :aetschbaetsch1:

Vielen Dank an Alle für eure Meinungen!

Ganz liebe Grüße

Nike
 
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