Freigang oder nicht?

*Silke*

*Silke*

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Liebe Foris,

mein Problem gleich zu Anfang: Ich kann mich einfach nicht entscheiden, ob ich meinen zwei Katern Freigang geben soll.

Kurz zur Situation:
Ich bin vor einem Monat mit meinen zwei kastrierten Katern (9 Monate alt) umgezogen. Nun wohne ich in einem Zweifamilienhaus im Erdgeschoss (3 Zimmer, 65 qm - vorher im Dachgeschoss mit Balkon).
Ich habe die Wohnung so gewählt, damit ich den Zweien mal Freigang gewähren KÖNNTE.

Sie haben sich bisher schon prima in der neuen Wohnung eingelebt. Ich erkenne keinen großartigen Drang nach draussen. Sie sitzen oft an den breiten Fensterbrettern und schauen nach draussen und schlafen dann irgendwann ein :pink-heart:
Sie beobachten mit Begeisterung von dort aus auch andere Katzen die draussen herumstreunern. Aber irgendwann gehen sie dann auch vom Fensterbrett runter und kuscheln zu mir auf den Sofa.

Die Gegend wo ich wohne ist sehr schön und ich kann mir schon gut vorstellen, dass es Katzen da gefällt.
Aber ich bin mir einfach nicht sicher, ob ich es tun soll.
Lebe seit die Beiden 3 Monate alt sind mit ihnen zusammen und genieße es total sie stets um mich herum zu haben. Sie suchen auch immer meine Nähe und schlafen jede Nacht bei mir im Bett. Mir würde das extrem fehlen, wenn sich das mit dem Freigang ändern würde.

Im großen Flur des Hauses dürfen sie sich auch aufhalten und wenn sie dort sind und ich sie rufe, dann kommt meist immer nur einer sofort angerannt. Den anderen interessiert mein Gerufe absolut nicht. :rolleyes:

Ich habe Angst, dass die Katzen, die ich hier draussen sehe, bereits das Revier für sich beansprucht haben und meine dann weggedrängt werden könnten.
Vielleicht könnten es aber auch Kumpels werden?

Dann überlege ich, wie ich es WENN es Freigang gibt, anstelle. Da ich tagsüber arbeite, würde ich mir wünschen, sie würden dann tagsüber raus und abends bei mir in der Wohnung sein. Funktioniert das? Bei wem ist das auch so?

Wenn ich mir dafür entscheide, müsste ich dann bald auch die nötigen Impfungen machen die Draussis brauchen und noch einen Chip. Tattoo haben sie schon.

Ich weiss, dass Katzen auch sehr glücklich sein können, wenn sie raus dürfen.
Ich weiss auch, dass es Katzen gibt, die gar nicht den Drang haben. Bei einem von meinen Beiden könnte ich mir das sogar vorstellen, dass er lieber drin bleibt. Und beim anderen kann ich mir vorstellen, dass er kommt und geht wie es ihm passt.
Aber ich weiss nicht, was ich tun soll :confused:
 
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tazi

Gast
Die Entscheidung liegt bei Dir:) Ich kenne auch Freigänger die nur draußen sind wnn Frauchen auch zuhause ist, damit sie jederzeit rein können (oder umgekehrt) Kämpfe können sein, dienen aber auch dazu um dem gegenüber "abzuchecken" auch sind draußen mehr Gefahren für Katzen als drinnnen. Darüber musst Du Dir bewusst sein.

Katzen können zeiten ganz gut abschätzen, meine wissen wann ich na Hause komme, aber sie können auch so jederzeit rein (schlechtes Wetter, mein Kater haßt Regen) Wenn D die möglichkeit hast, oder draußen einen Unterschlupf basteln damit sie es trocken haben, wenn es mal regnen sollte. Im Sommer sehe ich meine Katzen viel draußen im Garten in der Wohnung? Nö höchstensmal um sich den Bauch voll zuschlagen um dann im Garten zu liegen :rolleyes: Im Winter sind sie eher drinnen, daran muss man sich erstmal gewöhnen:)

Ich persönlich finde Freigang wichtig für Katzen, dort können sie Ihrer Natur nachgehen, jagen, sonnen und auf Pirsch gehen.

Meine Katzen können selbst entscheiden was sie möchten. Zum Anfang lies ich ein das fenster wo sie rausgehen einfach offen, das sie selbst entscheiden was sie möchten.
 
Vivie

Vivie

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Für mich gibt es kein schöneres Katzenleben als das eines Freigängers, und bei Dir klingt das doch alles gut.

Unsere gehen tagsüber raus und sind ab ca 19.00 Uhr drinnen, das klappt auch (mit wenigen Ausnahmen:D), morgens geht es dann wieder raus.

Klar schlafen sie jede Nacht im Bett, und zwar tief und völlig zufrieden, weil sie einen so schönen Tag draussen hatten, ausgepowert sind und von ihren Abenteuern träumen:pink-heart:
 
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tazi

Gast
Für mich gibt es kein schöneres Katzenleben als das eines Freigängers, und bei Dir klingt das doch alles gut.

Unsere gehen tagsüber raus und sind ab ca 19.00 Uhr drinnen, das klappt auch (mit wenigen Ausnahmen:D), morgens geht es dann wieder raus.

Klar schlafen sie jede Nacht im Bett, und zwar tief und völlig zufrieden, weil sie einen so schönen Tag draussen hatten, ausgepowert sind und von ihren Abenteuern träumen:pink-heart:


Klappt das bei Euch auch imSommer? Irgendwie drehen meine im Sommer am Rad und wollen nachts nur raus
 
Georg Kiesewetter

Georg Kiesewetter

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...Ich kann mich einfach nicht entscheiden, ob ich meinen zwei Katern Freigang geben soll....
Lies doch einfach das Forum mal quer. Da siehst du, welche Probleme mit Freigängern auftauchen:
- sie sind spurlos verschwunden,
- werden geklaut,
- vergiftet,
- verjagt,
- gejagt,
- von Autos überfahren,
- ertrinken in Gartenteichen,
- müssen Rangkämpfe ausfechten und
- sich um Reviergrenzen raufen,
- von Parasiten befallen,
- von Fremden mit irgendwas gefüttert,
- ihre Lebenswertung verkürzt sich um 40%,
- sie wollen raus, wenn sie drinnenbleiben sollen,
- rein, wenn keiner da ist,
- bringen halb lebende, halb tote Mäuse und Vögel ins Haus,
- erzeugen Nachbarschaftsstreitigkeiten

Davon ist das Forum randvoll!

Und was steht dafür?
Die vage Vermutung, Wohnungskatzen "fehle" irgendwas.
Ich halt das für 'nen großen Unfug.
 
Vivie

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Und was steht dafür?
Die vage Vermutung, Wohnungskatzen "fehle" irgendwas.
Ich halt das für 'nen großen Unfug.

Offensichtlich hast Du keine Freigänger und damit keine Ahnung, was Freigang für eine unglaublich verbesserte Lebensqualität bedeutet.

Ja, das Forum ist voll von diesen Geschichte - warum?? Soll ich als Freigängerhalterin jeden Tag schreiben, wie gut es meinen Katzen geht, was sie heute wieder für einen Spass draussen hatten, wie sie voller Glück und Lebensfreude über die Weise liefen??

Bei 26 Jahren Freigänger und 10 Katzen wären das 94.900 Threads darüber, wie glücklich meine Katzen sind!!
 
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Keyla

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was für eine Frage - natürlich Freigang :)
so ein Quatsch, die Liste, Gefahren gibt es bei Wohnungshaltung genauso;)

Meine gehen zur Zeit immer nur raus, wenn's dunkel ist, am liebsten abends ab 10, 11 dann so bis um 2 Uhr nachts, immer mal wieder mit reinkommen zwischendurch.
Dann hab ich aber den Rest der Nacht zu und tagsüber, wenn ich nicht da bin, auch. Das wird sich aber im Sommer auf Dauerausgang ändern;)

Wichtig finde ich, dass sie immer rein können, wenn sie draußen sind.
So Sachen wie rauslassen und irgendwann reinholen mache ich nicht.
 
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tazi

Gast
Lies doch einfach das Forum mal quer. Da siehst du, welche Probleme mit Freigängern auftauchen:
- sie sind spurlos verschwunden,
- werden geklaut,
- vergiftet,
- verjagt,
- gejagt,
- von Autos überfahren,
- ertrinken in Gartenteichen,
- müssen Rangkämpfe ausfechten und
- sich um Reviergrenzen raufen,
- von Parasiten befallen,
- von Fremden mit irgendwas gefüttert,
- ihre Lebenswertung verkürzt sich um 40%,
- sie wollen raus, wenn sie drinnenbleiben sollen,
- rein, wenn keiner da ist,
- bringen halb lebende, halb tote Mäuse und Vögel ins Haus,
- erzeugen Nachbarschaftsstreitigkeiten

Davon ist das Forum randvoll!

Und was steht dafür?
Die vage Vermutung, Wohnungskatzen "fehle" irgendwas.
Ich halt das für 'nen großen Unfug.

Natürlich leben Freigänger gefährlicher als Wohnungskatzen (keine Frage) wenn eine Katze raus möchte um "IHR" leben zu leben dann sollten die Halter dies berücksichtigen. Was ist denn bei Wohnungskatzen?

-anknabbern von Pflanzen
-Abreißen von Tapetten
-Überdreht sein und über Tische und Bänke gehen
- Spiellust trotz Jatengesellschaft an Halter auslassen
-Schlaflose Nächte durch maunzen der Katze durch langweile
- Kippfenster
-Fettleibigkeit

Alles KANN jedoch kein MUSS.
 
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cassandra13

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Freigang

ich denke Felix wäre sonst unglücklich. Im Sommer muss ich ihm wieder beibringen das abends 19 oder 20 Uhr Zapfenstreich ist :) aber das
wird schon. Ich bin tagsüber meist zuhause und deshalb kann er tags
rein und raus wie er will. Aber ganz ohne Freigang. Nein, ich bibbere zwar wenn er sich verspätet und bin ein wenig ängstlich aber das ist ein Stück Lebensqualität und die will ich ihm nicht nehmen. Ich sags mal so: Wer auf der großen Liste steht das bestimmen nicht wir - und auch nicht wann er/sie von der Liste abberufen wird. Ich will dass Felix glücklich ist und die ihm bestimmte Zeit soll er katzengerecht leben können und nicht dass ich ihm alles wegnehme weil ich ihn solange wie möglich "behalten" will ... er hat auch nur ein Leben.
 
Georg Kiesewetter

Georg Kiesewetter

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  • #10
...Bei 26 Jahren Freigänger und 10 Katzen wären das 94.900 Threads darüber, wie glücklich meine Katzen sind!!
Meinst du, ich könnte nicht mit der gleichen Zahl von Berichten über das Glück mediner Wohnungskatzen aufwarten?
So what?
 
*Silke*

*Silke*

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  • #11
Lieben Dank für Eure Meldungen!

Líeber Georg, mir sind die Gefahren alle bewusst und genau diese sind es auch mitunter, warum ich so hin und her überlege.
Die Katze meiner Eltern kam einmal 2 Wochen nicht, weil sie irgendwo eingesperrt war.

Aber andererseits habe ich auch Gedanken wie Cassandra: Wenns passiert, dann passiert es egal wo.

Ich weiss nicht wie es sich die kommenden Wochen entwickeln wird, ob sich der Drang nach draussen bei den Zweien noch entwickelt. Aber da sie ihn nicht zeigen, tu ich mir mit den Gedanken eben schwer - obwohl ich ihnen auch das Glück was sie draussen haben können (Insekten fangen, in der Sonne liegen usw..) auch gönnen möchte.

Ich habe schon lange Jahre Kaninchen und auch hier Entscheidungen treffen müssen. Von Innenhaltung im Zimmer zur Außenhaltung im Garten. Das war auch nicht einfach die Wackelnasen aufeinmal nicht mehr im Haus um sich herum zu haben. Hab mir dabei aber immer Zeit gelassen bevor ich entschied und mich informiert und letztendlich auf mein Herz gehört. Ich hoffe es leitet mich bei der Entscheidung mit dem Freigang auch :)

Was Du liebe Keyla schreibst, verunsichert mich aber etwas. Du schreibst, dass du es wichtig findest, wenn sie reinwollen auch rein können.
Ich könnte das eher nicht realisieren, ausser ihnen wie noch jemand schrieb, draussen ein paar Unterschlupfe bereitstellen.
Werden diese gerne angenommen?
Im Haus wohnt allerdings eine ältere Dame, die meine Katzen schon über alles liebt. Sie wäre den ganzen Tag zuhause und würde dann auch sicherlich die Tür aufmachen.

Hach, ich werde es sehen und mich weiters informieren und lesen.
Danke Euch!
 
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TiMi01

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zwischen Peine und Hannover
  • #12
Freigang oder nicht

ist doch keine Frage!! wie würde es dem Mensch gehen, wenn jemand über unseren Kopf entscheidet, in der Wohnung zu bleiben.Draussen ruft die Gefahr und wartet nur darauf, dass man getötet oder verletzt, für Versuche geklaut wird und andere könnten es mit uns nur schlecht meinen. Das Sofa und im Haushalt zu LEBEN, reicht völlig aus und ist nicht gesundheitsschädlich. Alle, ob Mensch oder Tier bleibt in Euch selbst gefangen, das ist das Beste!!!?
 
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tazi

Gast
  • #13
Ich hab zwar selber Wohnungskatzen,
ABER,
das sind auch Rassekatzen die was gekostet haben und noch Wildblut haben :/



Also kurzum, Du weisst selbst was für die Tiere gut ist. Du kennst sie am besten.

Ich mache da kein Unterschied ob Rassekatzen oder nicht. Wenn eine Katze nach draußen möchte, dann ist es egal ob Rasse oder nicht. Was bedeutet bei dir "Wildblut"? Jede Katze ist doch ein Jäger
 
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Keyla

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  • #14
Hallo Silke, also ich finde einen Dauer-Ein-Ausgang (den man ja auch mal ganz schließen kann, wenn sie drinnen sind) schon am besten und würde mich einfach nicht wohl fühlen, wenn meine Miezen nicht rein könnten, wenn sie wollen oder wenn vielleicht Gefahr droht. So halten sie ja auch noch irgendwie mehr den Bezug zum Haus/ Wohnung. Hast du nicht die Möglichkeit, irgendwo eine Katzenklappe einzubauen?

Andererseits wenn es gar nicht geht, dann lieber noch so Freigang gewähren als gar nicht ;)
 
nikita

nikita

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  • #15
Und was steht dafür?
Die vage Vermutung, Wohnungskatzen "fehle" irgendwas.
Ich halt das für 'nen großen Unfug.

Das ist kein Unfug!
Tatsache ist, dass es die Natur der Katze ist, zu jagen, zu klettern, sich zu verstecken, sich anzupirschen.
Die Sonne zu genießen, das Gras, den Waldboden unter ihren Füßen.

Hast du je eine Katze gesehen, die stundenlang geduldig vor einem Mauseloch sitzt bis sie endlich zuschlagen kann. Die Anspannung, die Aufregeung, wenn es endlich soweit ist? Und dann schafft sie es, sie fängt eine lebende Maus.
Sie kann das ganze instinktive Repertoire abspulen.

In der Wohnung niemals durchführbar.
Wohnungskatzen können, im allerbesten Fall, gerade mal einen Bruchteil ihrer instinktiven Verhaltensweisen ausleben. Ich hoffe immer, sie wissen wirklich nicht, was ihnen entgeht.

Und für mich gibt es nur einen akzeptablen Grund, einer Katze den Freigang zu verwehren, nämlich wenn die Wohngegend es absolut nicht zulässt.
Bundesstraße, sehr stark befahrene Straße direkt vor der Haustür, Stadtmitte.

Aber dann, bitte, auch eine Katze halten, die in ihrem ganzen Leben, von Geburt an, noch nie draußen war und die vom Charakter her eher ruhig ist.

Meinst du, ich könnte nicht mit der gleichen Zahl von Berichten über das Glück mediner Wohnungskatzen aufwarten?
So what?

Nein, kannst du nicht.

Ihnen fehlt etwas ganz Elementares, was die katzengerechteste Wohnung nicht bieten kann, ihre Freiheit.
Die Möglichkeit, freiwillig wieder heimzukommen, die Möglichkeit, eigenständig zu entscheiden, was sie wirklich wollen.

Zum Glück, sind die meisten Katzen sehr anpassungsfähig, v.a. wenn sie nur ahnen können, was ihnen entgeht.
Sie geben sich mit dem zufrieden, was sie haben und machen das Beste draus.

Daraus resultiert dann der Anschein, meine Katze ist glücklich, der fehlt nichts.

Von meinen 4 Katzen sind momentan 3 Freigänger.
Luna, eine Siam aus Hobbyzucht, kam mit knapp 8 Wochen zu mir. Ihre Eltern wurden nur im Haus gehalten, also keine Mäuse und Co. Kein Tötungsbiss usw.

Mit 6 Monaten durfte sie in den Freigang, bereits kastriert. Anfangs war sie sehr vorsichtig, etwa 3-4 Wochen war sie nur auf der Terasse und im Garten.
Bis sie die Freiheit entdeckte. Von da an war sie, im Sommer, stundenlang unterwegs, ließ sogar Mahlzeiten ausfallen.

Sie brachte Mäuse mit, die sie anfangs nur tötete, irgendwann konnte ich ihr dabei zusehen, wie sie sie fraß, eher verschlang.

Eines Tages saß sie im Garten, nicht weit entfernt. Ich rief sie mittags zur Futterzeit, sie rührte sich nicht, drehte noch nicht mal den Kopf.
Ich ging zu ihr, sie saß regungslos vor einem Gebüsch, fast starr.
Ich konnte nichts sehen und dachte, sie sieht Gespenster.

7 Stunden später saß sie immer noch da, es wurde schon dunkel.
Kurz darauf kam sie endlich zur Terassentür gelaufen und trug ihre Maus im Maul. Den Ausdruck in ihren Augen kann ich kaum beschreiben. Es war ein Funkeln, Stolz und unendliche Zufriedenheit.

Sie hat die Maus auf der Terasse gefressen, hat sich in ihre Höhle verzogen und die Nacht durchgepennt.

Und das als "Rassekatze", die von niemandem gelernt hat, wie es geht.

Wenn die Wohngegend es erlaubt, dann lass deine Beiden selbst entscheiden, was sie möchten.
Sie werden von Frühjahr bis Herbst wohl eher draußen sein, im Winter hast du sie für dich. So läuft es jedenfalls bei mir.

Klar habe ich Angst, Gefahren gibt es genug. Aber wenn du deine Beiden selbst entscheiden läßt, werden sie dir deutlich zeigen, was sie vorziehen.

Warum wohl?

Ich könnte niemals so egoistisch sein und meinen Katzen die Freiheit verwehren, nur weil ich Angst habe.
Und hier gilt für mich der Spruch besonders:

Lieber ein kurzes, interessantes Leben als ein langes Langweiliges.
 
Zuletzt bearbeitet:
Plum

Plum

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  • #16
Aber ich weiss nicht, was ich tun soll :confused:

Die Entscheidung kann dir keiner abnehmen. Auch wenn ich über die Gefahren Bescheid weiss, ich würde meinen Katzen immer Freigang gewähren. Warum? Ich sehe Plum an, wie glücklich und ausgeglichen er ist. Es gibt viele viele Beispiele dazu, sie alle aufzuführen würde hier den Rahmen sprengen.

Natürlich leben Freigänger gefährlicher als Wohnungskatzen (keine Frage) wenn eine Katze raus möchte um "IHR" leben zu leben dann sollten die Halter dies berücksichtigen. Was ist denn bei Wohnungskatzen?

-anknabbern von Pflanzen
-Abreißen von Tapetten
-Überdreht sein und über Tische und Bänke gehen
- Spiellust trotz Jatengesellschaft an Halter auslassen
-Schlaflose Nächte durch maunzen der Katze durch langweile
- Kippfenster
-Fettleibigkeit

Alles KANN jedoch kein MUSS.

Nicht zu vergessen: Unsauberkeit.
 
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tazi

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  • #17
Meine ältere Katze zum Beispiel immer Freigänger mittlerweile nur Wohnungskatze:aetschbaetsch1:

Sie KANN raus möchte aber nicht das ist auch völlig okay
 
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cassandra13

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  • #18
Bei solchen

Bildern weiss ich warum ich ihm Freigang gebe :)
 

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nikita

nikita

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  • #19
Was Du liebe Keyla schreibst, verunsichert mich aber etwas. Du schreibst, dass du es wichtig findest, wenn sie reinwollen auch rein können.
Ich könnte das eher nicht realisieren, ausser ihnen wie noch jemand schrieb, draussen ein paar Unterschlupfe bereitstellen.
Werden diese gerne angenommen?
Im Haus wohnt allerdings eine ältere Dame, die meine Katzen schon über alles liebt. Sie wäre den ganzen Tag zuhause und würde dann auch sicherlich die Tür aufmachen.

Ich habe auch keine Klappe.
Zum Einen, weil ich nicht ständig teilweise noch lebende Mäuse in der Wohnung haben möchte, zum anderen wegen der zahlreichen Nachbarkatzen.

Ich habe für jede Katze einen wetterfesten, warmen Unterschlupf auf den beiden überdachten Terassen, falls mal keiner da sein sollte, der sie reinlässt.

Wenn sie nachts unbedingt reinwollen, springen sie an unser Schlafzimmerfenster und machen sich bemerkbar.

Lediglich in der Anfangszeit, also die ersten 3-4 Wochen in denen sie nach draußen durften, war immer jemand zu Hause, falls sie reinwollten.

Du solltest, falls du dich für Freigang entschließt, in der Anfangszeit also am besten Urlaub haben.
Dann zwei Unterschlüpfe bereitstellen, wenn zusätzlich die ältere Dame ein bißchen aufpasst, ist doch alles in Ordnung.

Ich mache da kein Unterschied ob Rassekatzen oder nicht. Wenn eine Katze nach draußen möchte, dann ist es egal ob Rasse oder nicht. Was bedeutet bei dir "Wildblut"? Jede Katze ist doch ein Jäger

Und die "Wildblutkatzen" erst recht.
Wenn ich mich recht erinnere, hat Tramper Savannah-Katzen, die, meiner Meinung nach, unbedingt in den Freigang sollten.

Und ja, Freigang ist elementar, egal ob Rassekatze oder FWW-Katze.
 
nikita

nikita

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  • #20
Meine ältere Katze zum Beispiel immer Freigänger mittlerweile nur Wohnungskatze:aetschbaetsch1:

Sie KANN raus möchte aber nicht das ist auch völlig okay

Darauf baue ich auch. Ich hoffe, dass sie im Alter ruhiger werden und ich dann "mehr" von meinen Katzen habe.

Luna ist jetzt 7, aber leider nur im Winter häuslich.
 
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