Erster Freigang. Wie lange?

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Peikko

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Guten Morgen!
Der Zwerg war eben das erste Mal im Garten. Er war ganz vorsichtig und ist immer in Fensternähe geblieben. Bei jedem kleinen Geräusch ist er rein gerannt. Der Große ist mit nach draußen und hat ihn beobachtet. Ich hatte das Gefühl, da hat sich der Zwerg sicherer gefühlt. Anfangs bin ich mit raus, aber da hatte ich das Gefühl, daß ihn das eher verunsichert. Nach 15 Minuten hab ich ihn drin behalten.
Nun möchte er natürlich gerne wieder raus. Nun frage ich mich, was besser ist. Fenster offen und Katze gewähren lassen? Oder den Freigang "dosieren"? Bei ersterem hab ich irgendwie Angst, daß er mutig wird und weit weg geht. Bei letzterem hab ich Angst, daß er irgendwann nicht mehr rein kommt, weil er Angst hat nicht mehr raus zu dürfen. Was ist eurer Erfahrung nach besser? :confused:

Jetzt bleibt er allerdings ohnehin mal drin, weil ich einkaufen gehen muß. Aber was ist nachher?
 
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belaty

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hallo, auf jeden fall finde ich wichtig das er auf rufen wieder kommt. ich habe das damals mit leckerlis geübt. so das meine mitz wußte das wenn ich rufe es auch was feines gibt. wie lange die katzen drausen bleibt, finde ich eigentlich egal. es wird immer sehr intressant drausen sein ob nun 1 std oder 3 std ;). ich freu mich auch schon drauf wenn 2 meiner 4 dieses frühjahr raus dürfen :)
glg
 
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Peikko

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In der Wohnung kommt er auf rufen. Draußen scheint´s zu interessant.
 
Nonsequitur

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Nach meiner Erfahrung ist das ziemlich egal, wie du den Freigang "dosierst". Wenn sie raus wollen, wollen sie raus, und wenn sie genug von draußen haben, kommen sie wieder rein. Sie rechnen sich nicht aus "wenn ich jetzt reingehe, dann darf ich vielleicht bis morgen nicht mehr raus, also bleib ich jetzt noch eine Stunde länger draußen".
 
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Peikko

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Ok. Also nachher einfach wieder Fenster auf und versuchen, nicht zu nervös zu werden. :)
 
Nonsequitur

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Viel Glück ... ich weiß, wie du dich fühlst ;)
 
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Zugvogel

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Ich hatte es mir zur Angewohnheit gemacht und werde es immer wieder tun, die ersten Freigänge zu begleiten, wenn auch nicht dicht auf den Katzenfersen.
So konnte ich vor allem erkennen, welche Richtung bevorzugt wurde, was vorerst mal am interessantesten war und überhaupt das ganze Verhalten, wenn der freie Himmel obendrüber ein neues Erlebnis war.

Eingeübt war auch der 'kategorische Imperativ' in Form eines Lockrufes, der so gut wie immer erfolgreich war.


Zugvogel
 
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Peikko

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Rein... raus... rein.... raus.... ganzschnellrein.... raus....

Edit: kaum sitzt der Große draußen "Wache", schon traut sich Zwergi 10 Meter weiter.
 
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Lena06

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Ich habe Lena am Anfang alle halbe Stunde reingerufen (Leckerlidose und ihren Namen gerufen).
War ganz geschickt, als ich das nicht mehr gemacht habe, kam sie von alleine alle halbe bis dreiviertel Stunde auf Stippvisite :D
 
rlm

rlm

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  • #10
Ich bin die erste Zeit nur zusammen mit den Miezen raus gegangen, auch wegen der Auto's.
 
Plum

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  • #11
Nach meiner Erfahrung ist das ziemlich egal, wie du den Freigang "dosierst". Wenn sie raus wollen, wollen sie raus, und wenn sie genug von draußen haben, kommen sie wieder rein.

Sehe ich auch so.

Bei uns war es so, dass die Jungs mit ca. einem Jahr das erste Mal rausdurften. Der erste Freigang dauerte ca 30 Sekunden, dann schossen beide durch die Terrassentür wieder rein, um ein paar Minuten später die Nase dann wieder rauszustrecken. Der nächste dauerte dann 45 Sekunden :D und so weiter, begleitet von zwei hysterischen Glucken, einer männlich, eine weiblich. :cool: Nach einer Viertelstunde hatten unsere Nerven genug für einen Tag. Am nächsten Tag durften sie dann wieder raus, diesmal länger. Da sie zu zweit waren, ich aber alleine bei diesem Ausflug war es ganz schön schwierig, ständig beide im Auge zu haben. :cool: Die ersten Tage trauten sie sich nur in unmittelbare Nähe der Terrasse, dann erkundeten sie langsam den Garten und das gesamte Grundstück und erst nach einigen Wochen machten sie dann längere Touren. Anfangs noch zu zweit, dann mehr getrennt.

@ Peikko: Hast du Baldriantee im Haus? :D

Eingeübt war auch der 'kategorische Imperativ' in Form eines Lockrufes, der so gut wie immer erfolgreich war.

Hä? :confused::confused:

Was um alles in der Welt hat Kants kategorischer Imperativ denn damit zu tun? Welches moralische Handeln soll denn ein Lockruf bewirken????
 
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Peikko

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  • #12
Eigentlich geht´s gerade. Bin seit ner Stunde mit Kochen beschäftigt und währenddessen ist er immer wieder rein und raus. Teilweise zusammen mim Großen. Vorhin sind beide wie von der Tarantel gestochen reingerannt gekommen. Da war wohl Nachbars Lumpi unterwegs :D.
Ich denke, das ist so nicht schlecht, wenn er mit dem Großen bischen mitgeht. Der hat ihm immerhin gerade den Fluchtweg vorm Hund gezeigt ;).
Jetzt ist erst mal zu.Wird langsam echt kalt.
 
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Zugvogel

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  • #13
Hä? :confused::confused:

Was um alles in der Welt hat Kants kategorischer Imperativ denn damit zu tun? Welches moralische Handeln soll denn ein Lockruf bewirken????
Du kannst das nicht im Zusammenhang mit Freigang für Katzen interpretieren? :confused:


Zugvogel
 
Plum

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  • #14
Du kannst das nicht im Zusammenhang mit Freigang für Katzen interpretieren? :confused:


Zugvogel

Der kategorische Imperativ Kants bedeutet, das eigene Handeln solle immer derart "moralisch" ausgerichtet sein, dass es jederzeit die Grundlage eines Gesetzes darstellen kann.

Mit Moral hat ein Lockruf/pfiff nun wirklich nichts zu tun. ;)
 
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  • #15
Mit Moral wirklich nicht, aber mit Gesetz (vielleicht). Das heißt, wenn ich nach der Katze rufe, dann muss sie auch kommen. Fragt sich nur, inwiefern sich Katzen an Gesetze halten. :p
 
Plum

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  • #16
Das "Gesetz" ist nur die halbe Miete des kategorischen Imperativ. Entscheidend ist das moralische Handeln ;) Aber das führt jetzt zu weit und wird offtopic. ;)
 
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Peikko

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  • #17
Ich bin soooooooo stolz auf meinen Großen :pink-heart:

Hab nur mal schnell Wäsche in den Trockner getan und als ich wieder kam, war auf einmal der Zwerg verschwunden. Hab mir erst mal nicht viel gedacht, sondern dachte der kommt gleich ums Eck. Als er nach 10 Minuten immernoch nicht zu sehen war, bin ich mal gucken gegangen. NIX!!! :eek:
Ich such und such und such. Der Große läuft mit, ich geh zurück und denk "so ein Mist! Naja, wird sich wohl bei Nachbars irgendwo umgucken. Kann ich jetzt wohl nix machen."
Also wieder rein, aus dem Fenster gelinst... Auf einmal seh ich den Großen unter der riesen Tanne im Garten sitzen, wie er da hoch stiert und maunzt. Bin mal gucken gegangen, hab aber da oben nix gesehen. Der Katermann hat aber nicht locker gelassen!!! Hat mich angeguckt, den Baum angeguckt, mich angeguckt, den Baum angeguckt, gemaunzt...

Plötzlich seh ich ganz da oben ein Gesicht mit zwei Ohren :eek:
Ist der Zwerg da ganz hoch gekraxelt. An die 3-4 Meter...

Ich ruf, oben maunzt´s, unten maunzt´s.
Dann hat der Große sich auf den Weg nach oben gemacht und wollte den Zwerg holen :pink-heart:. Er ist bis zu ihm hin balanciert und wollte ihm zeigen, wie man da runter kommt. Ist immer wieder hin, hat sich umgeguckt, ist wieder hin...
Irgendwann hat er resigniert, ist runtergekommen und hat sich unter den Baum gelegt. Ich mich natürlich total zum Affen gemacht, gerufen, den haben Baum hoch... Nach ner halben Stunde hab ich ihn im Genick erwischt, mir über die Schulter geworfen und bin wieder runtergekraxelt. Und der Große hat gewartet, bis ich wieder unten war. :pink-heart:

Der Große hat ein extra Leckerli bekommen, der Kleine hat den Rest vom Abend Hausarrest (macht aber auch grad keine Anstalten raus zu wollen), und ich nehm jetzt nen Jagertee für die Nerven und zum Aufwärmen.

Hoffen wir mal, daß der Zwerg draus gelernt hat :rolleyes:
 
Plum

Plum

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  • #18
*gröööhl* .... :D

'tschulligung, ich weiss genau, wie du dich gefühlt hast ... :oops: Aber das wird schon!
 
KiaraMN

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  • #19
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  • #20
Wie alt ist denn dein Zwerg?
Miro musste auch mal von einem hohen Baum gerettet werden,in seiner ersten Freigangszeit. Er war vor einem Hund geflüchtet und Nachbarn mussten mit hoher Leiter ran. Später hat er gelernt sich rückwaerts abzuseilen.:) Damals war er schon 1,5 Jahre.
Wir hatten auch voll die Panik.
 
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