Erlösung mit einer Spritze

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coinean

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BaWü
  • #41
Wenn es nur eine Spritze war, dann wird das ein Barbiturat gewesen sein.
Das ist ein Schlafmittel, das bei Überdosierung zum Tod führt.
Das wird hier nicht ganz so selten angewandt.
 
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olpf

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  • #42
Ja wird wohl so sein. Zum einen fehlt er mir ja schrecklich, aber das Gefühl ihn zu früh gehen lassen zu haben ist schrecklich. Er war etwas schwach, nur noch flüssiges gefressen und manchmal hinten etwas weg gekippt. Ich hoffe ich habe ihm nicht paar passable Tage genommen.
 
M

Max Hase

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  • #43
Wenn der Besitzer ans Einschläfern denkt, ist es in der Regel soweit. Denn der wird, weil er das Tier liebt, eher später handeln.
Aus der Entfernung und ohne die Gefühle, die dran hängen, wäre es vielleicht früher so weit gewesen.

Die Palliativmediziner sagen: es gilt nicht dem Leben mehr Tage, sondern den Tagen mehr Leben zu geben. (Cicely Saunders)
 
Charlix

Charlix

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8
  • #44
Hallo,

gestern musste ich leider meinen geliebten Kater im Alter von 15,5 Jahren und 14 gemeinsamen Jahren erlösen. Er hatte Tumore und Zysten in den Nieren und ist von 5 kg auf 3,6 kg abgemagert. Nach der Diagnose vor 3 Wochen bin ich in einer Tierklinik wegen einer zweiten Meinung. Hat sich leider bestätigt und da der nicht mehr fressen wollte entschied ich mich schweren Herzens ihn zu erlösen. Was mich allerdings traumatisiert hat war wie die Erlösung war. Er hatte denke ich zwar keine Schmerzen aber die Tierarzthelferin nahm ihm in den Griff und der Tierarzt injizierte eine Spritze mit Narkosemittel. Mit wurde der Ablauf nicht erklärt dachte es wären zwei Spritzen und konnte ihm besser beistehen. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

Grüße Oli
Unser Kater Felix musste letzten Oktober ebenfalls eingeschläfert werden. Er hatte ebenfalls Krebs, allerdings auf und in der Lunge und hatte Krampfähnliche Hustenanfälle. Wir hatten das Glück eine Tierärztin zu finden, die zu uns nach hause kommen konnte um ihn einzuschläfern und so haben wir auf unserem Sofa eine Pinkelunterlage und Sternchendecke zurecht gelegt. Meine Mutter war nicht in der Lage ihn während des Prozesses festzuhalten und die Tierärztin hatte ihm die Spritzen gegeben. Also hab ich ihn hin getragen und festgehalten. Er wollte nochmal los laufen und ich hab ihn gestreichelt und nicht losgelassen. Dann erschlaffte er nach einigen sekunden und schlief für immer ein. Wir wickelten ihn in eine Decke ein und fuhren ihn zur Beerdigung.
Der Moment wo mir klar war, dass ich zu mindestens leicht traumatisiert von diesem Erlebnis war, war im November, als überall Weihnachtsdeko mit Sternen hang. Ich stand im Einkaufszentrum plötzlich weinend da und musste an die decke denken, in den wir ihn eingewickelt hatten und an das Gefühl, als er ging.
Mittlerweile bin ich einfach Froh, dass er nicht noch länger leiden musste und dass er bei uns sterben konnte und nicht an einem fremden Ort. Aber es war trotzdem eine schreckliche Erfahrung...
 

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