Diagnose unklar nach Ultraschall - IBD oder Lymphom?

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Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
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Hallo ihr Lieben,

sorry vorneweg für den langen Text der folgen wird. Ich habe eine Weile überlegt, ob ich hier schreiben soll, weil ich nicht genau weiss, was ich mir davon erhoffe. Aber vielleicht ist / war ja jemand in einer ähnlichen Situation, hat Erfahrung zu dem Thema oder Ideen, was man machen könnte.
Es geht um Merlin, 11-jährig, Wohnungsbärchen mit Balkon, Maine Coon Mix, bei mir seit er 7 Monate alt ist. Er war in all den Jahren gesund, von den Zähnen mal abgesehen, da haben wir jetzt dieses Jahr im April eine grössere Sanierung vornehmen müssen. Es ist allerdings kein FORL, sondern einfach "nur" schlechte Zähne, er neigt sehr schnell zu starkem Zahnstein und darauffolgenden Entzündungen. FIV / FelV wurde er beim Einzug von Mojito 2019 zuletzt negativ getestet und er hatte seither auch keinen Kontakt zu andern Katzen.

Seit längerer Zeit schon ist er etwas empfindlich was den Magen angeht. Für mich sah es immer nach Nüchtern Erbrechen aus, wenn er länger als so 7, 8 Stunden nichts gefressen hat, dann musste er sich manchmal (vorwiegend morgens) übergeben. Er hat übrigens 24/7 Zugang zu hochwertigem Nassfutter.
Unsere Odyssee hat am 23.9. angefangen, also vor einem Monat. Auch da hat er morgens einmal erbrochen, dann (im Gegensatz zu "normal") sehr lange auch weiterhin nichts gefressen. Am Abend hatte er Durchfall (nicht ganz flüssig, aber sehr matschig und extrem stinkend). Sonntag hat sich der Durchfall fortgesetzt, erbrochen hat er nicht mehr; am Montag bin ich direkt mit ihm zum Tierarzt (das war am 25.9.).
Es wurde ein grosses Blutbild inklusive Bauchspeicheldrüse erstellt. Alle Werte sind in Ordnung. Seine Temperatur war mit 39.3° leicht erhöht, er zeigte aber keinerlei Schmerzen im Bauchbereich. Er hat dann Medikamente bekommen (Protexin Synbiotic, Metronidazol und Dia Dog'n'Cat. Es ging ihm dann stetig besser, der Durchfall ist zurück, ich habe trotzdem Kotproben untersuchen lassen. Parasiten konnten ausgeschlossen werden.
Am 28.9. hat er morgens zu Erbrechen begonnen (grösstenteils Flüssigkeit, aber auch ein paar Krümelchen Trofu, die ich ihm angeboten habe). Auch die Tabletten hat er wieder erbrochen. Mein Tierarzt hat mich dann telefonisch an eine Tierklinik weiterverwiesen und wir haben direkt einen Termin bekommen. Auch diese Untersuchung hat grundsätzlich nichts ergeben, Temperatur normal, keine Schmerzen, die Tierärztin meinte aber, dass sich der Darm leicht verdickt anfühlt. Sie hat ihm noch einmal Blut abgenommen, um den Vitamin B12 Wert zu prüfen (war in Ordnung). Da sein Allgemeinzustand nicht schlecht war, hat sie mir empfohlen, ihn wieder mit nach Hause zu nehmen. Er hat Cerenia gegen die Übelkeit bekommen.
Damit ging es ihm dann rasch besser. Solang er die Tabletten bekommen hat, hat er nicht wieder erbrochen, der Durchfall war komplett weg, er hat viel gefressen und wirkte fit.
Ab dem 6.10. gab es immer mal wieder Phasen, meist so 3-4h, in denen er nicht fressen wollte und ihm übel war. Manchmal hat er auch erbrochen. Ich habe also einen weiteren Termin gemacht in der Klinik für Ultraschall. Letzte Woche, also am 13.10., hat er dann ab Morgens 3 Uhr nichts mehr gefressen, kurz nachdem ich zur Arbeit bin 2x Flüssigkeit erbrochen und wirkte überhaupt nicht fit. Ich bin dann mittags früher von der Arbeit nach Hause, habe ihn eingepackt und bin in die Klinik gefahren. Wieder dasselbe, keine Schmerzen, Bauch weich, er hat auch nicht abgenommen. Allerdings hat die Tierärztin beim abhören des Herzens ein Geräusch festgestellt, sie meinte aber, das hat keinen Zusammenhang. Weil er bei der letzten Behandlung gut auf Cerenia reagiert hat, haben wir uns entschieden, es nochmal damit zu versuchen, bis zur nächsten Woche, wo der Ultraschall-Termin dann war. Damit ging es auch wieder sehr gut. Merlin war gut drauf, keine Anzeichen von Übelkeit, Kot normal, frass sehr viel.

Der Ultraschalltermin war nun am letzten Mittwoch, 18.10. Ich habe die Ärztin gebeten, auch kurz das Herz abzuhören. Sie ist zwar keine Kardiologin, hat das Geräusch aber bestätigt. Der Herzmuskel sei etwas verdickt, ich soll in einem halben Jahr einen Kontrolltermin bei einem Kardiologen machen - als erster Verdacht fiel mal HCM....
Die Untersuchung des Bauchraumes ergab, dass die äusserste Schicht des Dünndarms zu dick ist. Auf den Lymphknoten sind leichte Schatten zu erkennen, ebenso auf der Leber. Letzteres könnte laut der Tierärztin (ich weiss nicht mehr ganz genau wie sie es gesagt hat) auf Regeneration hindeuten, es könnte aber auch eine Streuung sein.. ausserdem hatte er im Dickdarm Flüssigkeit, sie war erstaunt, dass er keinen Durchfall hat.
Die Lymphknoten wurden dann punktiert, um herauszufinden, ob Tumorzellen zu finden sind. Zwei mögliche Verdachte standen im Raum: IBD oder ein Lymphom. Hat mich natürlich erstmal fast umgehauen. Wir sind dann nach Hause, der Bescheid kam sehr schnell - die Proben waren nicht diagnostisch, es konnte also nichts weiter gesagt werden. Wir stehen also momentan ohne Diagnose da. Wir haben uns nun vorerst auf folgendes Vorgehen geeinigt: Eine Monoprotein Fütterung einer Sorte, die er noch nie bekommen hat; wenn die Symptome nach zwei Wochen besser werden, würde das auf IBD hindeuten. Wenn weiterhin Übelkeit und Erbrechen bestehen, dann gibt es zwei Optionen:
- eine Behandlung mit Cortison, was wohl gegen IBD wirksam wäre, bei einem Lymphom zwar kurzzeitig Besserung bringen würde, langfristig aber nicht, da die Zellen wohl relativ schnell eine Immunität entwickeln
- eine Biopsie der verdickten Darmschicht. Allerdings, weil es eben die äusserste und nicht die innerste ist, müsste man das invasiv mit einem Schnitt durch den Bauchraum machen, was natürlich ein relativ grosser Eingriff wäre.

Die einzige Proteinquelle, die mir eingefallen ist, die ich nie verfüttert habe, ist Pferd. Heute kam nun meine Bestellung (ich habe ein Rezept für VetConcept bekommen und da auch bestellt, heute kam aber erstmal das Monoprotein Pferd von Mjamjam und Venandi) und wir versuchen nun, ob die Umstellung - falls es sich um eine Entzündung handeln würde - diese lindern kann. Glücklicherweise hat Merlin die erste Portion heute Nachmittag schon mal ganz gut gefuttert, er ist sonst eher heikel was Futter angeht.
In zwei Wochen soll ich mich wieder melden mit dem aktuellen Stand. Die Ärztin hat mir noch Cerenia mitgegeben, das soll ich ihm aber nicht prophylaktisch geben, sondern nur, wenn ihm übel ist. Das war jetzt bisher zum Glück nicht der Fall (er hat letzten Dienstag die letzte Tablette bekommen).

Also kurz zusammengefasst:

11-jähriger Kater mit Übelkeit und Erbrechen; Blutwerte in Ordnung, Kotuntersuchung ergab nichts. Unregelmässigkeiten im Ultraschall in den Lymphknoten und der Leber, äusserste Schicht des Dünndarms verdickt. IBD oder Lymphom stehen im Raum, eine Punktierung der Lymphknoten brachte keinen Aufschluss. Nun der Versuch, eine etwaige Entzündung mittels Monoprotein-Diät in den Griff zu bekommen.

Ich stehe total neben mir im Moment, mir gehen tausend Gedanken durch den Kopf (nicht zuletzt die schlimmsten Horrorszenarien...) und ich fühle mich etwas überfordert. Was, wenn die Diät nicht anschlägt? Mute ich ihm eine OP zu, um die Ursache zu finden? Behandeln wir erstmal mit Cortison?
Aktuell geht es ihm gut, aber es sah zwischendurch ja auch tagelang gut aus und wars am Ende ja dann doch nicht. Er tut mir so unglaublich leid, Merlin ist nicht nur mein Ein und Alles, sondern auch unglaublich tapfer und sanftmütig, er hat alle Behandlungen über sich ergehen lassen, auch wenn gerade der Ultraschall ihn natürlich enorm gestresst hat. Ich möchte nur, dass es ihm gut geht, dass er nicht noch einen weiteren Ärztemarathon durchstehen muss 😭
So... ist da jemand vertraut mit einer vergleichbaren Situation? Wie seid ihr damit umgegangen? Gibt es noch andere Möglichkeiten der Untersuchung, gibt es Dinge (vielleicht auf homöopathischer Ebene) die ich ihm geben kann, die ihn unterstützen? Habe ich, hat man, irgendetwas übersehen? Ich weiss, hier hat niemand eine Kristallkugel. Aber hier gibts ja so viele tolle Leute mit einem immensen Wissens- und Erfahrungsschatz, vielleicht ist da ja irgendwie was dabei was uns hilft..
Sorry noch einmal für den langen Text, danke fürs durchlesen und noch mehr danke falls sich jemand die Zeit und Mühe macht, sich damit auseinanderzusetzen. <3
Liebe Grüsse
Iluvatar mit Merlin (& Mojito natürlich)
 
A

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Leider ist das häufig so, dass man bei einer Punktion nicht findet, was man sucht.

Die Überlebenszeit mit Kortison ist unterschiedlich, denn es hängt letztlich von der Tumorart ab. Ich persönlich bin inzwischen immer misstrauisch, wenn Bereiche außerhalb des Darmes verändert sind. Das spricht leider meist für ein Lymphom.
Bei IBD ist Kortison häufig hilfreich, um das ganze Geschehen runter zu fahren. Dann versucht man zu reduzieren und mit niedriger Dosis weiter zu machen.

Soweit ich entsinne haben @Poldi und @pfotenseele Katzen mit IBD.

Ich hatte drei Tumorkatzen mit Lymphomen im Bauch. Lilo hat es gut versteckt, bei Diagnosestellung konnten wir ihr nicht mehr helfen.
Der große Mauser hatte mit Kortison noch knapp zwei Jahre. Meine Tierärztin hatte sich vom Ultraschall früh auf Lymphom festgelegt, der Schall und das Röntgen etwa vier Wochen vor seinem Ableben haben die Diagnose auch ohne Op bestätigt.
Lana hatte ein Lymphom, kam als Palliativpflege zu mir, war ein Beschlagnahmetier.
Bei Luna war es wahrscheinlich ein Lymphom, aber halbwilde Stallmiez, bei Verdachtsdiagnose 17, die bekam Kortison und wurde 18.

Meine persönliche Entscheidung war von vorn herein bei allen keine Chemo.
Eventuell würde ich heute beim Mauser, der bei Diagnosestellung 11 war, anders entscheiden. Zumindest wenn eine Tabletten-Chemo möglich wäre. Andererseits fiel die Entscheidung gegen Chemo, weil im Schall außer dem Darm schon so viele Stellen im Bauch verändert waren.

@little-cat hat bei ihrer Katze erfolgreich eine Chemo durchführen lassen.

Ich habe außer dem Kortison möglichst hochwertig gefüttert und auf weitere Zusatmittel verzichtet, da ich damit keine besseren Erfahrungen in Bezug auf Wirksamkeit gemacht habe als eben Kortison und gutes Futter.
Bei Lana ging zum Schluss nur noch Kaninchenbarf und eine Sorte Kaninchenmonoprotein, dessen Name ich gerade nicht erinnere.
 
Hallo @Iluvatar deine Story kommt mit leider sehr bekannt vor - dasselbe mache ich nämlich bereits seit vier Jahren mit meiner Mini durch (ist jetzt 7 Jahre). Vor vier Jahren ging es ihr genauso, wie deinem Merlin. Dann wurde auch bei uns IBD diagnostiziert. Nach vielen Versuchen haben wir dann endlich das perfekte Futter für Mini gefunden: Animonda Integra Sensitiv Schwein (auch ein Monoprotein und sie verträgt es super). Hat etwas gedauert, um das richtige Futter für sie zu finden. Haben auch eine Ausschlussdiät gemacht und festgestellt, dass sie u.a. Huhn nicht verträgt. Vorher hatte ich ihr immer Kattovit gefüttert, aber da ist Huhn drin und ich habe mich gewundert, wieso ihre Symptome nicht besser wurden. Wir konnten auch die letzten vier Jahre gut mit Cortison auskommen. Das hat sie immer bei Bedarf (also wenn es wieder einen akuten Schub gab) als 2-Wochen Depot gespritzt bekommen.

Seit ein paar Wochen haben wir nun leider auch die Diagnose Lymphom an beiden Nieren. Das wurde im Ultraschall festgestellt (schwarzer Rand um beide Nieren, Darmwände verdickt aber das sind sie seit der IBD-Diagnose sowieso immer). Wie @Max Hase habe ich mich auch gegen eine Chemo bei Mini entschieden. Die Ärzte haben mir auch von einer OP abgeraten, da Proben von Darm und Nieren genommen werden müssten und ihr Darm schon so mitgenommen ist, dass die Angst besteht, er könnte nicht mehr richtig verheilen. Auch ist die Erfolgsquote, die Proben von den Nieren zu bekommen, recht gering und somit wären wir - wie bei dir eben der Fall - ohne richtige Ergebnisse und Mini hätte eine große OP gehabt (und sie vllt. nicht mal überlebt). Sie bekommt nun täglich Cortison (5mg) und bei Bedarf Schmerzmittel. Außerdem besteht eine Unsauberkeit und sie pinkelt nicht mehr ins Klo. Ich kann deine Verzweiflung also sehr gut verstehen, es ist einfach nicht leicht. Man ist total überfordert und weiß nicht, was das richtige ist und was nicht. Du wirst vermutlich auch mal Rückschläge erleiden, aber danach wird es wieder besser. Vermutlich wirst du auch das Internet durchforsten um Antworten zu finden. Das habe ich auch alles durch. Ich fühle wirklich mit dir.

Versucht es erstmal mit dem Cortison. Sie vertragen es ganz gut und man kann davon eigt nur profitieren: es wird die IBD-Symptome etwas runterfahren bzw. wieder für einige Zeit komplett einstellen oder, sollte es ein Lymphom sein, auch hier das Wachstum hoffentlich etwas verlangsamen und euch noch mehr Zeit zusammen geben. So handhaben wir es hier und freuen uns über jeden Tag, der noch bleibt.

Wenn du weitere Fragen hast, meld dich gerne!

Viel Kraft euch!
 
Ich verstehe Deinen Schmerz, denn ich kenne ihn, wenn mal wieder eine Katze gehen musste.
Ich verstehe Deine Wut, die kenne ich auch, habe sie wohl besser im Griff. Denn nicht immer ist eine Heilung möglich.
Was ich nicht verstehe, das ist, warum Du nicht zu eine anderen Tierarzt oder einer Tierklinik gegangen bist, wenn Du so unsicher warst.

Pauschale Verurteilungen von Tierärzten oder Medikamenten ist nicht zielführend, genauso wenig wie der Aufschrei, den viele wahrscheinlich bei Deiner Aussage machen, nur zum Tierheilpraktiker zu gehen.
Beide können sich sinnvoll ergänzen.
 
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Meine Katze war nicht unheilbar krank, sie hatte Gastritis und Gastritis ist
normalerweise leicht zu heilen. Aber sie wurde von 3 verschiedenen Tierärzten falsch behandelt.
Ich hatte auf diese 3 Tierärzte vertraut und war deshalb auch nicht unsicher. Erst beim 3. Tierarzt
wurde ein kleines Blutbild gemacht, wo man die Anämie sehen konnte! Mit einer Bluttransfusion
hätte man noch helfen können, wenn die Blutgruppe bekannt gewesen wäre, Blut das zuvor durch
eine wochenlange Kortison-Behandlung zerstört wurde!!!
Nicht einmal eine Blutgruppenbestimmung war noch möglich, da angeblich zu wenig Blut da war
(laut Aussage des dritten und letzten Tierarztes).

Ich wohne hier auf dem Land und die Tierärzte sind hier ausgebucht - kurzfristig bekommt man hier
schwer einen kompetenten TA, selbst bei Notfällen nicht, wenn die Katze nicht mehr frisst. Die nächste Tierklinik
wäre weit weg gewesen und meine Katze hatte panische Angst beim Autofahren.
Leider kann ich das ganze Drama nicht im Detail erzählen, da diese Geschichte sehr, sehr
umfangreich wäre!!! Fest steht jedenfalls für mich, dass meine Katze durch das Kortison die Anämie
erst bekommen hat, denn vorher war sie top fit und hatte keine Anämie!!!
Ich wünsche allen Katzenliebhabern starke Nerven und viel Glück mit den Tierärzten, denn oft ist es reine
Glücksache, ob einem Tier geholfen wird oder nicht. Gute Tierärzte sind bei uns meistens ausgebucht und nehmen
keine neue Kundschaft an! Es war einfach nur ein Horror-Trip, was ich erlebt habe und bekanntlich ist man hinterher
immer klüger, wenn man seine Erfahrungen gemacht hat!!! Sicherlich gibt es auch gute Tierärzte und die Kombination
Tierarzt-Tierheilpraktiker muss jeder selbst entscheiden. Die Naturheilkunde hat schon oft geholfen, wo die Schulmedizin
mit ihrem Latein längst am Ende war! Das weiß ich aus eigener Erfahrung. Natürlich muss man nicht zum Tierheilpraktiker
gehen, wenn es nur ums Impfen oder ums Blutbild geht! Da reicht auch der TA aus.
 
Wer hat die Diagnose Gastritus gestellt? Du oder einer / mehrere der Tierärzte?
Die Behandlung, die Du schilderst (Kortison vermutest Du, weißt es aber nicht, längere Zeit Antibiotika), passt nicht zu dieser Diagnose. Zu Beginn ein Antibiotikum ist nicht unüblich. Aber nicht über Wochen.
Eine Anämie ist auch nicht einfach immer über eine Bluttransfusion zu behandeln, es kommt immer auf die Ursache der Anämie an.

Und ja, gerade bei intestinalen Lymphomen sind Blutwerte häufig unauffällig und erst im Spätstadium findet man unspezifische Zeichen oder eine Anämie.
Bei Leukämien sind die Blutwerte häufiger auffällig, anfangs oft nur phasenweise.
 
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Also es war so:
Zum ersten Mal wurde ich stutzig, als meine Katze in diesem Sommer im Garten Schleim mit Galle vermischt
gespuckt hatte!!! Aber als sie dann zum ersten Mal das Fressen eingestellt hatte, sagte ich, wir müssen zum Tierarzt,
was wir dann auch getan haben am 31.7.23!
Tierarzt Nummer 1:
Ich sagte dem TA, meine Katze frisst nicht mehr und erbricht. Ich denke
sie hat es am Magen, denn sie hat auch Sodbrennen und wahrscheinlich hat sie eine Gastritis.
Mein Mann meinte jedoch, es könnte auch an den Zähnen liegen, weil sie beim Fressen so komische
Geräusche machte (Knirschen) und den Kopf dabei neigte! Es sah so aus, als ob sie Probleme beim Kauen hätte.
Ich habe dem Tierarzt auch erzählt, dass ich der Katze ein wenig Natron-Wasser ins Trinkwasser gegeben habe, da
dies bei Sodbrennen doch helfe. Habe mich vorher jedoch noch im Internet vergewissert, ob das bei Katzen erlaubt sei.
Vom Tierarzt kam keinerlei verbale Reaktion, jedoch hat er sie abgetastet und Fieber gemessen.
Er sagte, sie habe 40 Grad Fieber. Ich sagte, dann hat sie eine Infektion!!!!
Er spritzte 3 Mal und ich fragte, was haben sie jetzt gespritzt.
Er sagte: Antibiotika, Vitamin B12 und ein Entzündungshemmer!
Er sagte noch, wenn es nicht besser wird, dann müsse man das nächste Mal genauer untersuchen!
Wegen des Gebisses hatte er versucht, das Mäulchen zu öffnen, die Katze ließ es jedoch nicht zu.
Das war am 31.7.23 und die Katze kam nach Hause und fraß wie ein Scheunendrescher!
Die Freude war groß, die Katze frisst endlich wieder normal.

Am 25.8.23 kam dann der Schock: Die Katze hat Blut erbrochen!!!! Ich sagte zu meinem Mann, dass
dies ein Magengeschwür sein muss, da ich dieses Symptom schon von meinem Vater kannte, der
nach der Einnahme von Rheuma-Schmerzmitteln ein Magengeschwür bekommen hatte und ebenfalls
damals Blut spuckte!!!!

Also waren wir am 29.8.23 (dazwischen war das Wochenende) wieder bei Tierarzt Nummer 1.
Ich sagte dem TA, die Katze hat Blut gespuckt und frisst nicht.
Er sagte, dann müssen wir jetzt etwas Stärkeres spritzen!
Diesmal waren es aber nur zwei Spritzen und dieses Mal schaffte er es tatsächlich, der Katze ins Maul zu gucken.
Er sagte, sehen sie selbst, da ist nichts und das Mäulchen hat auch top ausgesehen - rosarot, ohne Geschwüre und unauffällig!!!
Zuhause angekommen, Katze sofort wieder zum Fressnapf und wieder gefressen wie ein Scheunendrescher.
Dann ließ der Appetit aber wieder rapide nach. Die Katze hat dabei immer mehr abgenommen!

Am 26.9.23 fraß die Katze wieder nichts. Also erneut zum Tierarzt Nummer 1.
Wieder die Aussage von mir, die Katze frisst nicht mehr. Hier stellte ich auch fest,
dass die Katze extrem Haare verlor! Der Tierarzt wollte zunächst nicht weiterbehandeln
verpasste ihr jedoch wieder eine Spritze. Ich traute mich nicht mehr zu fragen, denn
er war sehr schlecht gelaunt. Er sagte, er weiß nicht, was sie hat! Die Organe seien aufgebraucht,
die Ohren seien farblos.
Ich dachte, wie kann er sagen, die Organe seien aufgebraucht und zugleich behaupten, er
weiß nicht, was sie hat. Ääh? Wir sollen woanders hingehen, er könne meiner Katze nicht helfen.
Ich sagte, ja wohin sollen wir denn gehen, wen können Sie uns empfehlen! Keine Antwort bis schließlich
seine Arzthelferin mit einem vorherigen Blick zum TA sagte, sie würden solchen Leuten die Tierklinik in xxx
empfehlen. Diese sei allerdings ziemlich weit weg!

Wir kamen nach Hause, die Katze fraß mäßig, also ziemlich wenig.
Nach ein paar Tagen fing sie auch noch an zu niesen!!!!!!!
Sie hatte zwar schon immer ein wenig Augenausfluss, aber ihr
Immunsystem hatte bis dahin gut funktioniert und es kam auch
nie zu einem Schnupfen!


Am 5.10.23 gingen wir wegen der Nieserei zum Tierarzt Nummer 2.
Ich sagte, die Katze niest und ist appetitlos und beim Fressen hat sie
offensichtlich Schmerzen und Schluckbeschwerden. Sie hatte auch Blut erbrochen.
Sie wurde dann mit Antibiotika gespritzt und wurde am Bauch abgetastet.
Man meinte, da sei ein Knoten. Also Röntgenaufnahme!
Es wurde uns ein Röntgenbild auf dem Bildschirm gezeigt und man ließ uns glauben, dass
dies unsere Katze sei.
Man sprach vom Darminhalt und ich wunderte mich etwas, da nicht viel Speisebrei im Darm war.
Wie sich jedoch später herausstellte war das nicht unsere Katze, denn nach ihrem Tod erbat ich eine
Kopie vom Röntgenbild und auf diesem Bild war ein ganz anderer Darminhalt und an einer ganz anderen
Stelle (das ist nicht nur mir aufgefallen, sondern auch meinem Mann). Ich war bei dieser TA von Anfang
an misstrauisch und sagte, die wollen uns einen Tumor aufschwätzen, zuerst sei ein Knoten unten am Bauch
und dann plötzlich sollte es ein Tumor oben am Rücken sein, den man nicht genau erkennen könne und man
müsse daher noch ein Ultraschall machen. Ich sagte der TA, unsere Katze könne man in diesem Zustand nicht
operieren, wenn da ein Tumor wäre. Man beließ es also dabei und gab uns noch Schmerztropfen mit ohne
Beipackzettel (wir fanden später heraus, dass diese Schmerztropfen "Melosus" bei Magengeschwüren nicht
gegeben werden durften). Zudem bekamen wir wieder einmal wie üblich Antibiotika!
Zum Thema Katzenfell, sagte man uns, es sei normal, dass die Katze im Herbst mehr Haare verliert (für mich
war das nicht normal, denn unsere Katze hatte noch nie so viele Haare verloren). Das war also am 5.10.23.

Am 11.10.23 fraß die Katze wieder nicht und wir suchten Arzt Nummer 3 auf, der auch Zähne untersuchen konnte.
Bei TA Nr. 3 sagten wir, die Katze frisst nicht, die Katze hat Blut gebrochen! Die Katze hat Schwierigkeiten beim
Fressen. Er frage "auf was wurde die Katze zuletzt behandelt". Wir sagten auf Katzenschnupfen mit Antibiotika,
er solle aber bitte nach den Zähnen schauen, da sie beim Fressen Probleme hat.
Er schob die Unterlippe nach unten und sagte, sie habe Zahnstein und ein sehr weißes Zahnfleisch. Stimmte ja auch,
denn ich habe es selbst gesehen. Er machte ein kleines Blutbild, sagte aber, er bekomme kaum Blut.
Nach kurzer Zeit hatte er das Ergebnis vom Blutbild und meinte, so etwas habe er noch nie gesehen!!!
Er sprach von Bluttransfusion, aber er könne ohne Blutgruppe keine Transfusion machen. Wir sagten, wir nehmen
die Katze wieder nach Hause und schauen, dass sie ordentlich frisst und Blut bilden kann, um später die Blutgruppe feststellen zu können. Er spritzte Kortison mit der Begründung, er wolle das Immunsystem supprimieren, da er Verdacht hatte auf Leukose. Zudem gab er Antiobiotika. Ich dachte noch, wozu das Immunsystem supprimieren, die Katze braucht doch ihr Immunsystem, wenn sie so krank ist!

Am 20.10.23 fraß die Katze wieder nicht und ich schickte meinen Mann wieder zum TA Nummer 3 (diesmal ohne Katze, da Katze sehr schwach war) wegen Kortisontabletten und Antibiotika wie zuvor. Damals dachten wir noch Kortison sei ein Wundermittel, weil jedes Mal der Appetit wieder kam. Heißhunger !!!!

Am Sonntag, den 22.10.23 hat meine Katze die Antibiotika sofort erbrochen und ich sagte, die Tabletten sind doch viel zu stark! Sie waren noch stärker als bei TA Nr. 2 !!!!
Von da an hatte sie nur noch Wasser getrunken und keinen Bissen mehr zu sich genommen.
Am Dienstag 24.10.23 ist sie gestorben und ich bin nur noch am Boden zerstört!
Nach Ihrem Tod holten wir uns dann eine Kopie vom Blutbild (datierend 11.10.23) wo folgende Diagnose
von TA3 draufstand:

Anämie ohne Retikulozytose - wahrscheinlich nicht regenerative Anämie:
Prä-generative Anämie in Betracht ziehen.
Lymphopenie - Wahrscheinlich Stress-Leukogramm (Glukokoridoid-Reaktion)
Monozytos Entzündung in Betracht ziehen (wenn Lymphopenie, Glukokorikoid-Reaktion in Betracht ziehen).
Erhöhte RDW - Anisozytose vorliegend - Blutausstrich überprüfen.

Seitdem beschäftige ich mich mit Kortison, Antibiotika, Schmerzmittel und deren Nebenwirkungen
sowie mit Leukozyten, Lymphozyten, Monozyten, Eryhtrozyten und mit Katzenkrankheiten, weil mich
diesem Thema einfach nicht mehr loslässt, da ich ein Mensch, der den Dingen auf den Grund gehen will!!!!
 
@Justin2410: Auch wenn ich deinen Schmerz und deine Wut nachvollziehen kann, bitte verbreite hier kein Halbwissen.

Wenn du den Dingen auf den Grund gehen willst, dann bitte richtig.
 
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Nach Ihrem Tod holten wir uns dann eine Kopie vom Blutbild (datierend 11.10.23) wo folgende Diagnose
von TA3 draufstand
Das ist keine Diagnose, das sind Anmerkungen vom Labor.
Ansonsten ist mir der Text zu wirr, um darauf einzugehen. Aber eine Frage, weil ich es dem Text nicht entnehmen kann: Wurde Metcam zusammen mit Kortison gegeben? Das darf nicht zusammen gegeben werden, weil es zu schweren Nebenwirkungen kommen kann.
 
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  • #10
Wenn das Blutbild in Ordnung war, warum dann der Verdacht auf ein Lymphom?
Kortison ist ein Teufelszeug, das verschiedene Krankheiten (auch ein Lymphom) auslösen
kann.
Es greift in den Hormonhaushalt der Nieren ein, supprimiert das Immunsystem und
zerstört die Blutbildung und das Immunsystem. Kortison ist ein "Stresshormon", was
Bluthochdruck und Diabetes etc. auslösen kann!!!!

Meine 12-jährige Katze hatte Gastritis (31.7.23), bekam wochenlang Antibiotika
und Entzündungshemmer (vermutlich Kortison)! Nun ist sie am 24.10.23 gestorben
und ich ärgere mich darüber, dass ich blind auf die TAs vertraut hatte.

Heute würde ich sofort zum Tierheilpraktiker gehen und meine Katze nicht mehr mit
Chemie und Kortison vollstopfen lassen! Besser wäre es wohl gewesen, ich hätte meiner
Katze bei Magenproblemen ganz einfach einen Kamillentee gemacht (entzündungshemmend)
oder es mit Heilerde versucht, um ihren Magen zu beruhigen, damit sie wieder Appetit bekommt.

Bei Erkrankungen der Verdauungsorgane wird in meinem "Katzenbuch" z.B. Nux Vomica
als homöopathisches Mittel empfohlen.

Mein TA hat jedenfalls total versagt und nicht einmal ein großes Blutbild gemacht, meine Katze
verstarb letztendlich an Anämie, welche meiner Meinung nach durch Kortison verursacht wurde und
all das wegen einer Gastritis!!!!

Ich mache mir jetzt schlimme Vorwürfe, dass ich total auf Ärzte vertraut
habe und auf die Nebenwirkungen der Medikamente nicht geschaut habe,
man hatte mir ja nicht einmal gesagt hatte, was gespritzt wurde! Blind vertraut
bis es zu spät war! Meine Katze ist an den Medikamenten des TAs verstorben!!!!
Also danke für nix an meinen TA!!!! Das nächste Mal gehe ich zum Tierheilpraktiker!!!
Meine Lily hat seit ca 6 Jahren die Diagnose IBD.
Bei ihr war immer! das geriartrische Profil oB, lediglich der Vitamin B12 war zu niedrig. Auch die beiden BSD Werte (einer wurde im Ausland untersucht) waren in Ordnung.
Lily hat Magensäure erbrochen und Dauer-Durchfall, der später durch Magengeschwüre blutig war.
Bei ihr wurde im Ultraschall eine verdickte Darmwand und eine geschwollener Lymphknoten entdeckt.
Als mögliche Diagnosen standen Lymphom oder IBD im Raum.
Um zu schauen ob es tatsächlich ein Lymphom ist, hätte eine Laparotomie gemacht werden müssen. Das haben wir nicht gemacht, sondern eine Cortisontherapie mit Prednisolon, das wäre auch die Alternative zu einer Chemotherapie gewesen, falls es ein Lymphom ist.
Lily hat das Prednisolon ca 6 Monate bekommen und dann wurde es ausgeschlichen. Sie hatte durch das Cortison keine Nachteile, kein Diabetes, keine Anämie.
 
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  • #11
Meine Lily hat seit ca 6 Jahren die Diagnose IBD.
Bei ihr war immer! das geriartrische Profil oB, lediglich der Vitamin B12 war zu niedrig. Auch die beiden BSD Werte (einer wurde im Ausland untersucht) waren in Ordnung.
Lily hat Magensäure erbrochen und Dauer-Durchfall, der später durch Magengeschwüre blutig war.
Bei ihr wurde im Ultraschall eine verdickte Darmwand und eine geschwollener Lymphknoten entdeckt.
Als mögliche Diagnosen standen Lymphom oder IBD im Raum.
Um zu schauen ob es tatsächlich ein Lymphom ist, hätte eine Laparotomie gemacht werden müssen. Das haben wir nicht gemacht, sondern eine Cortisontherapie mit Prednisolon, das wäre auch die Alternative zu einer Chemotherapie gewesen, falls es ein Lymphom ist.
Lily hat das Prednisolon ca 6 Monate bekommen und dann wurde es ausgeschlichen. Sie hatte durch das Cortison keine Nachteile, kein Diabetes, keine Anämie.
Genau so ist es bei uns auch.
 
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  • #12
Wir geben seit zwei Jahren wegen Verdacht auf Lymphom und/oder chronischer Pankreatitis Kortison und haben auch keine nennenswerten Nebenwirkungen, stattdessen aber eine Katze mit stabiler Gesundheit.
 
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  • #13
@Poldi: Hat sie denn Nachteile, seit sie das Prednisolon nicht mehr bekommt?
 
  • #14
Ist bei uns genau so wie bei meinen Vorschreibern.
Ich kann deinen Schmerz verstehen,aber du suchst in meinen Augen krankhaft nach einem Schuldigen.
So wie du es schilderst klingt das Ganze nicht "nur " nach einer Gastritis eher das deine Katze mehrere Baustellen hatte und da wärst du alleine mit bischen Homöopathie auch nicht bei gekommen.
Ja als Unterstützung schadet es sicher nicht,aber es hätte eine gründlichere Diagnostik laufen müssen.
Da seh ich es schon wie du ,da haben wohl 3 TÄ gründlich versagt.
 
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  • #15
@Justin2410

Der Verlauf, den Du schilderst, passt besser zu einer Tumorerkrankung oder Leukose als zu einer Gastritis oder Medikamentennebenwirkung.
Grobe Fehler in der Behandlung kann ich nicht entdecken, soweit Du die Eckdaten wieder gibst, wenn ich das mit der Behandlung meiner (Tumor-)Katzen vergleiche.
Warum wurde keine eingehendere Diagnostik durchgeführt? Haben die Tierärzte abgelehnt oder Du? Oder war der Befund für die Ärzte so deutlich, dass das nicht als notwendig angesehen wurde?
Wann wurde das erste Mal von Einschläfern gesprochen? Ich vermute, dass das seitens der Tierärzte angesprochen wurde.

An das vertauschte Röntgenbild glaube ich nicht, zumindest nicht beim digitalen Röntgen. Es ist als Laie aber sehr schwer zu sehen, zumal ihr eine Kopie für den Rechner (oder in Papier?) bekommen habt, auf keinen Fall aber mit einem Röntgenbildbearbeitungsprogramm öffnen konntet. Ein solches Programm erlaubt unter anderem verschiedene Belichtungen / Kontraste / Schwärzungen, da kann man auch Laien gut etwas erklären, aber das eben nicht reproduzierbar ohne die Röntgensoftware weiter geben.

Kortison zur kurzfristigen Stimulation insbesondere der weißen Blutkörperchen ist eine gängige Behandlung.
Die Blutwerte hast Du auch nicht komplett vorgestellt. Bei einer aregenerativen Anämie liegt das Problem meist im Knochenmark. In der Regel sind alle Blutzelllinien betroffen, also nicht nur die roten sondern auch die weißen und die Blutplättchen.

Versuch abzuschließen und betrauere Deinen Verlust.
Informiere Dich weiter.
Und bitte stell keine halben Informationen als Tatsachen dar, formuliere sie dann als Frage. Mit Glück ist hier jemand, der sowas kennt und schon erlebt hat.
 
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  • #16
Ihr habt das sehr nett und zugewandt formuliert @Max Hase und @Musepuckel, mich hat es tatsächlich vor allem sauer gemacht, so haltlose Behauptungen in den Raum zu stellen.

Doch abgesehen davon, tut mir dein Verlust natürlich auch sehr, sehr leid @Justin2410.
 
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  • #17
Hallo Justin,

das erinnert mich sehr an den Leidensweg meiner Katze. Es fing mit Erbrechen und Durchfall an, dann wurde ein Ultraschall gemacht Verdacht auf IBD. Sie bekam ein Kortison-Depot dadurch entwickelte sich eine Diabetes. Von nun an wurde sie mit Antibiotika behandelt, was alles noch schlimmer machte. Sie erbrach Blut und setzte teerfarbener Kot ab. Danach konnte sie sich nicht einmal mehr auf den Beinen halten, ihre Schleimhäute waren ganz weiss, sie musste erlöst werden.
Bin fassungsloss und unendlich traurig.

Liebe Grüsse
Claudia
 
  • Crying
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Über uns

Seit 2006 stehen dir in unserem großen Katzenforum erfahrene Katzenhalter bei Notfällen, Fragen oder Problemen mit deinem Tier zur Verfügung und unterstützen dich mit ihrem umfangreichen Wissen und wertvollen Ratschlägen.
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