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Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen
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Alt 17.07.2014, 03:56
  #1
KatzeImSack
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KatzeImSack
 
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Standard Anhaltende Verstopfung (viel Text)

Hallo,

ich schreibe hier für die Katze einer anderen, die schon geraume Zeit Verdauungsprobleme hat. Ich werde mich bemühen, alles mehr oder weniger Wichtige in möglichst der richtigen Reihenfolge auf den BS zu bringen. Antworten auf eventuelle Rückfragen könnten aber einen Moment dauern.

Im Sommer letzten Jahres zog die Katze dort ein. Ihre Vorgeschichte: Vor dem TH im Karton ausgesetzt, dann wegen Hilfestellung zu anderer Orga umgesiedelt als angeblich gesund und verträglich mit etwa einem Jahr. Dort hatte sie mit Schnupfen zu kämpfen und stellte sich auf der PS als unverträglich heraus. Nach Stress mit den Bestandskatzen erfolgte der Umzug auf eine andere PS, dort als Einzelkatze.

Dort ging man mit ihr an der Leine raus, gelegentlich kam es zu Ausrutschern (Urin), wobei man davon ausging, das wäre wegen des eingeschränkten Freigangs, und mit schlechter Verdauung/Verstopfung hatte sie wohl dort schon Probleme, die mit Heilerde angegangen wurden.

Dann wie gesagt Umzug zur neuen Familie.

Dort hatte sie erstmal Hausarrest bzw. ging man mit ihr - wie sie es gewohnt war - an der Leine nach draussen. Erste Begegnungen an der Leine mit anderen Katzen ließen ahnen, wie wenig sie andere Katzen mag, wie eine Furie wurde der Nachbarskater gejagt soweit es die Leine zuließ.

Nach ca. vier Wochen entwickelte sie eine kleine kahle Stelle am Kinn, weswegen ich sie sicherheitshalber zu meinem TA schickte, um das anschauen zu lassen.

Als Neukatzenhalter packte Frauchen alles an Unterlagen mit ein, die sie zu der Katze bekommen hatte. Die kleine kahle Stelle wurde als unproblematisch angesehen, aber im Impfpass entdeckt, daß nur einmal RCP geimpft war (im ersten TH) und die zweite Impfung fehlte. Diese wurde nun gegeben.

Was leider übersehen wurde: Im Außenfach des Impfpasses war ein Zettel, auf dem der nächste Impftermin stand - abweichend vom normalen Schema sollte erst ein Jahr später wieder geimpft werden, weil es der Katze nach der ersten Impfung so schlecht ging.

Die nächsten Tage war die Katze sehr schlapp und müde und fing an, auf den Duschvorleger zu pinkeln. Also eine Woche später wieder zum TA wegen V. a. BE. Die Katze bekam Metacam und sollte eine Woche später wieder vorgestellt werden, wenn noch Beschwerden da wären.

Eine Woche später wieder dort, diesmal Urinabnahme für Labor; außerdem war die Katze massiv verstopft und der Darm wurde geleert. Marbocyl wegen der BE und Lactulose wegen der Verstopfung. Zahnstein wurde festgestellt und ein abgebrochener Zahn, der bei der Zahnsteinentfernung dann mit ver- bzw. entsorgt werden sollte.

Versuche mit verschiedenen Futtersorten, um den Darm in Schwung zu bringen, waren von mäßigem Erfolg gekrönt. Flohsamen scheiterten an der Verweigerung der Katze (ebenso wie Milch und Sahne, die Dame hat einen etwas ungewöhnlichen Geschmack scheinbar).

Als ich selbst beim TA war, sprach ich ihn auf die Katze an und auf das vorgehen bei der BE (wegen erstmal nur Metacam). Inzwischen war der Befund da mit positivem Hemmstoffnachweis (die Katze hat dort kein AB bekommen vor Abnahme!) - letztes AB (Veraflox) im Mai wegen Rotz (Urinabnahme im Oktober); sollte nach der langen Zeit noch etwas im Urin nachweisbar sein? Keine Erreger nachweisbar, keine Kristalle, also idiopatische BE, Stress als Auslöser wäre bei der bisherigen Geschichte der Katze vorstellbar. Also erstmal in Ruhe an- und zur Ruhe kommen lassen.

Bis Dezember keine wesentlichen Änderungen. Gelegentliches Fremdpinkeln, die Katze nach wie vor "nicht fit", kein Vergleich zu dem Rabauken (anderen Katzen gegenüber) vom August, dafür wurde sie - inzwischen Freigänger - mehrfach von den Nachbarskatzen gerupft (die vorher flüchteten wenn sie sie nur sahen). TA-Wechsel, Versuch mit Bachblüten/Homöopathie und wieder Metacam. Pinkelei wechselhaft besser, Katze nach wie vor schlapper als beim Einzug.

Im Frühjahr hatte der Unglückswurm dann einen Unfall, lief wohl vor ein Auto und wurde hart am Kopf getroffen. Ein Auge war nicht zu retten, gebrochen zum Glück wenigstens nichts, also OP und danach Metacam und AB. Pinkelei so gut wie weg mit kleinen Ausrutschern.

Von der OP hat sie sich gut erholt, ist aber bisher nur unter "Bewachung" draußen. Pinkelei wurde wieder häufiger, dafür seltenerer Kotabsatz und wenn, dann trockene, harte Knicker.

Inzwischen drängt sich der Verdacht auf, daß sie wegen der Verstopfung bzw. den damit verbundenen Schmerzen (knurrt dann auch, wenn man an den Bauch fassen will) und dem allgemeinen Unwohlgefühl Fremdpinkelt. Urinabsatz auch eher selten und dafür eine große Menge.

Neuerlicher TA-Besuch. Wieder verstopft bis zum Kragen. Also wiederum Darm entleert, Lactulose und Metacam.

Inzwischen wurde eine Literflasche Lactulose besorgt, von der sie 3-4 Pumpstöße (ich kenne die Pumpe nicht, aber sagt vielleicht jemandem was über die Menge aus) mit unters Futter bekommt, was sie inzwischen toleriert. Kotabsatz dadurch zwar häufiger, hart ist der Kot aber nach wie vor.

Zwischenzeitliches Mäkeln (bzw. Futterverweigern, sobald z. B. Lactulose untergemischt war) wurde durch Konsequenz inzwischen deutlich verbessert.

Neuerlicher TA-Besuch mit US (oder Röntgen?) ergab keine organischen Auffälligkeiten.

Da so massive Verstopfungen nicht nur ein wenig Unbehagen bereiten, sondern auf Dauer auch erhebliche Folgeschäden verursachen können (Megacolon) und die Katze immer noch nicht wieder so ist, wie sie letzten Sommer war, wäre es wirklich wichtig, hier dauerhaft für Abhilfe zu sorgen.

Hat vielleicht hier noch jemand eine Idee, was man ausprobieren könnte? Eine so junge Katze mit Schmerzmitteln zu füttern kann auf Dauer ja auch nicht gut sein. Oder wüßte wer eine Erkrankung, die bisher vielleicht übersehen wurde und die solche Verdauungsprobleme machen könnte?

Danke schön fürs Lesen. Sollte ich etwas vergessen haben, bitte fragen.

Achso, fast vergessen: Die Katze frisst mit gutem Appetit; auffallend ist noch, daß wenn sie nicht aufs Klo kann, sie vermehrt trinkt (fordert dann am Duschschlauch klappernd fließend Wasser ein), "flutscht" es, kommt das nicht vor.
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Alt 17.07.2014, 05:24
  #2
nandoleo
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Welches Futter bekommt die Katze?
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Alt 17.07.2014, 08:58
  #3
KatzeImSack
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Sorry, natürlich das Wichtigste zu so einem Thema vergessen.

Aktuell sind sie bei Felix mit Gemüse in Gelee gelandet.

Mehrere Futtersorten wurden durchprobiert, u. a. dm, bozita, carny (wegen der mitunter verdauungsfördernden Wirkung).

Das Prinzesschen ist bei Futter etwas wählerisch, "Brei" oder in Sauce mag sie wohl generell nicht.
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Alt 17.07.2014, 11:44
  #4
KatzeImSack
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Ach ja, die Katze ist selbstverständlich kastriert.
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Alt 17.07.2014, 12:51
  #5
Maiglöckchen
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Wurde auch mal die feline Pankreaslipase getestet? Bauchspeicheldrüsenentzündungen können auch zu Verstopfung führen.
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Alt 17.07.2014, 13:02
  #6
KatzeImSack
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Muss ich nachfragen, BB wurde mindestens eins gemacht im Verlauf, ob fpl dabei war kann ich so spontan nicht sagen.

BSD kann auch zu Verstopfung führen? Ich kenne da bislang eher schlecht verdauten, breiigen, grünlich-grauen Kot?

Nachdem hier parallel eine andere Katze mit Kotverhalt beschrieben wird und aktuell auf 3ml Lactulose erhöht wurde bekam ich Antwort auf eine genauere Mengenangabe als die 3-4 Pumpstöße: Etwa ein halbes Schnapsglas voll - also die dreifache Menge des dort beschriebenen und die Katze kann damit gerade mal trockene Köttel loswerden.
KatzeImSack ist offline  
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Alt 17.07.2014, 13:23
  #7
Fellmull
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Hossa....

Hm, wurde denn schon mal gecheckt, wie es mit der Darmmotilität ausschaut? Hat sie evtl einen trägen Darm?
Oder scheint die extreme Festigkeit des Kots das einzige Problem zu sein? ( Nimmt die Katze denn genug Flüssigkeit auf? Weil der Kot so steinhart ist?)
Wurde schon mal geschallt um zu sehen ob irgendwas die Darmpassage teilweise verhindert?

Wurde schonmal mit was Motilitäts-Steigerndem an Medis probiert?


Entschuldige die vielen Fragen Wir haben hier zur Zeit auch Probleme mit Verstopfung.
Fellmull ist offline  
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Alt 17.07.2014, 13:32
  #8
Maiglöckchen
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Zitat:
Zitat von KatzeImSack Beitrag anzeigen
BSD kann auch zu Verstopfung führen? Ich kenne da bislang eher schlecht verdauten, breiigen, grünlich-grauen Kot?
Das hatte ich auch lange gedacht. Bis ich von immer mehr Usern hier las, dass ihre Katzen einen zum Teil deutlich erhöhten fpli und massive Verstopfung hatten.
Maiglöckchen ist offline  
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Alt 17.07.2014, 13:44
  #9
KatzeImSack
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Fragen stören mich niemals. Nur kann ich sie nicht umfassend sofort beantworten, da es wie gesagt nicht meine Katze ist und ich im Laufe der inzwischen langen Zeit auch nicht alles auf dem Schirm habe.

Ich glaube US war - bin aber nicht sicher, ob es doch "nur" röntgen war, Nachfrage läuft, auch bezüglich der anderen Fragen.

Motilitätssteigerndes meines Wissens nicht, auch die Ansätze mit Bachblüten/Homöopathie gingen um ihr allgemeines Wohlbefinden.

Genug Flüssigkeit sollte sie bekommen, ausschließlich NaFu mit Wasserzugabe; auffallend war eben, daß sie, wenn sie sehr verstopft war, verstärkt Durst zeigte.

Verstopfung ist kein "Kavaliersdelikt" - ich frage mich nach wie vor, ob das unserer Motte den Rest gegeben hat. Man sollte das auf keinen Fall unterschätzen oder auf die leichte Schulter nehmen.

Ist halt auch schade, daß das bei meinem TA so schief lief, sonst hätte man da nochmal den kurzen Weg, nicht jedem liegt es, mit dem TA zu diskutieren oder nachzufragen oder gar Vorschläge zu machen.

Edit: Au weia, sollte BSD dahinterstecken haben wir mit Öl genau in die falsche Richtung probiert (vor der Lactulose).

Geändert von KatzeImSack (17.07.2014 um 13:52 Uhr)
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Alt 17.07.2014, 14:08
  #10
Catsnbooks
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Zitat:
Zitat von KatzeImSack Beitrag anzeigen
Fragen stören mich niemals. Nur kann ich sie nicht umfassend sofort beantworten, da es wie gesagt nicht meine Katze ist und ich im Laufe der inzwischen langen Zeit auch nicht alles auf dem Schirm habe.

Ich glaube US war - bin aber nicht sicher, ob es doch "nur" röntgen war, Nachfrage läuft, auch bezüglich der anderen Fragen.

Motilitätssteigerndes meines Wissens nicht, auch die Ansätze mit Bachblüten/Homöopathie gingen um ihr allgemeines Wohlbefinden.

Genug Flüssigkeit sollte sie bekommen, ausschließlich NaFu mit Wasserzugabe; auffallend war eben, daß sie, wenn sie sehr verstopft war, verstärkt Durst zeigte.

Verstopfung ist kein "Kavaliersdelikt" - ich frage mich nach wie vor, ob das unserer Motte den Rest gegeben hat. Man sollte das auf keinen Fall unterschätzen oder auf die leichte Schulter nehmen.

Ist halt auch schade, daß das bei meinem TA so schief lief, sonst hätte man da nochmal den kurzen Weg, nicht jedem liegt es, mit dem TA zu diskutieren oder nachzufragen oder gar Vorschläge zu machen.

Edit: Au weia, sollte BSD dahinterstecken haben wir mit Öl genau in die falsche Richtung probiert (vor der Lactulose).
Hallo, so weit ich weiß, kann Megacolon auch idiopathisch entstehen. Leider hatte ich mal eine Katze, die daran gelitten hat. Wenn es das sein sollte: auch bei ihr hat Laktulose schlecht gegriffen, sie ist dann mit MCP und, wenn nötig, Mikroklist behandelt worden. MCP ist gut für die Darmmotilität, allerdings ist die Zulassung für die Tropfen gerade widerrufen worden, also müsstet Ihr ggf subkutan injizieren. Lasst Euch das zeigen, ist nicht schwer.

Das mit dem danebenpinkeln weil Kaklo mit Schmerzen assoziiert wurde hat meine auch gemacht.

Wenn es Megacolon sein sollte ist auf Dauer eine OP nötig...

Ich drück Euch die Daumen, dass Ihr es in den Griff kriegt.
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Alt 17.07.2014, 14:22
  #11
Fellmull
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Zitat:
Zitat von Catsnbooks Beitrag anzeigen
Hallo, so weit ich weiß, kann Megacolon auch idiopathisch entstehen. Leider hatte ich mal eine Katze, die daran gelitten hat. Wenn es das sein sollte: auch bei ihr hat Laktulose schlecht gegriffen, sie ist dann mit MCP und, wenn nötig, Mikroklist behandelt worden. MCP ist gut für die Darmmotilität, allerdings ist die Zulassung für die Tropfen gerade widerrufen worden, also müsstet Ihr ggf subkutan injizieren. Lasst Euch das zeigen, ist nicht schwer.

Das mit dem danebenpinkeln weil Kaklo mit Schmerzen assoziiert wurde hat meine auch gemacht.

Wenn es Megacolon sein sollte ist auf Dauer eine OP nötig...

Ich drück Euch die Daumen, dass Ihr es in den Griff kriegt.
Hm, ein Megacolon sollte man eigentlich im Rö sehen - zumindest wenn es ein KM-Rö war. Aber das sollte eigentlich gemacht worden sein, zumindest hoffe ich das

Ich glaube bald gibts wieder die MCP-Tropfen, wenn die es endlich mal auf die Kette bekommen, diese wieder mit anderer Dosierung auf den Markt zu bringen.
Aber du hast recht, subkutan injezieren geht total einfach und das tolerieren Katzen oft besser, als sich irgendwas ins Mäulchen drücken zu lassen !


Ich würde mal zusehen, dass das abgeklärt wird bzgl der Darmpassage und Motilität, falls das noch nicht passiert ist.
Auch eine Pankreatitis lässt sich ja recht einfach mit dem Pankreaslipase-Wert feststellen oder hoffentlich ausschließen

Mich wunder allerdings irgendwie, dass der Kot soooo fest ist....Wenn ein Problem mit der Darmpassage bestehen würde, sollte eigentlich hinter dem festen "Pfropf", ziemlich dünnflüssiger Stuhl "stehen"....das ist alles wirklich seltsam. Aber es gibt ja nichts, was es nicht gibt.

Geändert von Fellmull (17.07.2014 um 14:24 Uhr)
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Alt 17.07.2014, 14:24
  #12
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Megacolon wäre zumindest im Röntgen auffällig gewesen.

Wobei ich jetzt erstmal nachlesen gehen muss, wie sich das evtl. im Frühstadium darstellt.

Bei unserer (Motte) gehe ich eher von einer Folge der Verstopfung aus, was einen einfach hellhörig werden lässt wenn was nicht so flutscht wie es soll.

MCP hätte ich sogar noch hier von vor der Rücknahme, wobei sie ja in niedrigerer Wirkstoffkonzentration wieder auf den Markt kommen oder schon sind. Habe ich auf jeden Fall mal im Kopf, danke. Selbst spritzen wird in dem Fall vermutlich nix, werde es aber generell mal ansprechen.

Die Pinkelei hatte mich natürlich erstmal in Richtung BE vermuten lassen, auf die Idee, daß sie wegen der Darmprobleme fremdgeht, war ich nicht gekommen.

Konntet/könnt ihr was Ungewöhnliches bezüglich Urinabsatz beobachten? Sie beschrieb es, als wenn die Katze den Urin zurückbehält bis es gar nicht mehr geht und dann eine Unmenge Urin lässt, dafür nur zweimal am Tag.

Geändert von KatzeImSack (17.07.2014 um 14:33 Uhr) Grund: Tipp-/Sinnfehler
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Alt 17.07.2014, 14:31
  #13
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Zitat:
Zitat von KatzeImSack Beitrag anzeigen
Megacolon wäre zumindest im Röntgen auffällig gewesen.

Wobei ich jetzt erstmal nachlesen gehen muss, wie sich das evtl. im Frühstadium darstellt.

Bei unserer (Motte) gehe ich eher von einer Folge der Verstopfung aus, was einen einfach hellhörig werden lässt wenn was nicht so flutscht wie es soll.

MCP hätte ich sogar nicht hier von vor der Rücknahme, wobei sie ja in niedrigerer Wirkstoffkonzentration wieder auf den Markt kommen oder schon sind. Habe ich auf jeden Fall mal im Kopf, danke. Selbst spritzen wird in dem Fall vermutlich nix, werde es aber generell mal ansprechen.

Die Pinkelei hatte mich natürlich erstmal in Richtung BE vermuten lassen, auf die Idee, daß sie wegen der Darmprobleme fremdgeht, war ich nicht gekommen.

Konnten/könnt ihr was Ungewöhnliches bezüglich Urinabsatz beobachten? Sie beschrieb es, als wenn die Katze den Urin zurückbehält bis es gar nicht mehr geht und dann eine Unmenge Urin lässt, dafür nur zweimal am Tag.
Also hier gibt es keine ungewöhnlichen Veränderungen was den Urinabsatz angeht !
Blöde Frage, ich bin in der Anatomie von Katzen jetzt nicht so der Spezi: Kann es theoretisch möglich sein, dass der übermäßig gefüllte Darm den Harnabsatz erschwert, indem er auf die ableitenden Harnwege bzw den Blasenboden drückt und damit die Harnwege komprimiert? Und dass der Gegendruck in der Blase erst dann zu absetzen ausreicht, wenn sie richtig voll ist und so der Druck von aussen überschritten wird?
Ich kenne es nur vom Menschen, dass das durchaus vorkommen kann, zB bei Umfangsvermehrungen der Darmwand.
Obs das bei Katzen auch gibt?

Übrigens: Nicht einfach MCP geben. Wenn nämlich ein Passagehindernis besteht, dann kann man mit einem motilitätssteigernden Mittel die Sache noch verschlimmern.
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Alt 17.07.2014, 14:43
  #14
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Zitat von Fellmull Beitrag anzeigen
Übrigens: Nicht einfach MCP geben. Wenn nämlich ein Passagehindernis besteht, dann kann man mit einem motilitätssteigernden Mittel die Sache noch verschlimmern.
Nein um Himmels willen, ohne Abklärung und Segen vom TA wird der Katze nicht einfach was gegeben. Das bezog sich nur auf eventuelle Beschaffungsprobleme, also daß ich selbst sowas noch im Haus hab.

Nach meiner Information ist bei BSD-Problemen nicht immer der Wert auch erhöht? Wir haben hier ja so ein Stinkstiefelchen; als damals die Blutwerte kamen hatte ich den TA so verstanden, daß es "glücklicherweise" durch den erhöhten Wert eindeutig wäre und das eben nicht immer der Fall sei.

Bei der beschriebenen Kotkonsistenz bei Passageproblemen geht das in Richtung Pseudodurchfall?

Klingt aber eher nicht nach irgendeiner Engstelle, im Röntgen war der Darm durchgehend mit "Hasenkötteln" gefüllt (zumindest daran erinnere ich mich ).
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Alt 17.07.2014, 14:48
  #15
Fellmull
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Zitat:
Zitat von KatzeImSack Beitrag anzeigen
Nein um Himmels willen, ohne Abklärung und Segen vom TA wird der Katze nicht einfach was gegeben. Das bezog sich nur auf eventuelle Beschaffungsprobleme, also daß ich selbst sowas noch im Haus hab.

Nach meiner Information ist bei BSD-Problemen nicht immer der Wert auch erhöht? Wir haben hier ja so ein Stinkstiefelchen; als damals die Blutwerte kamen hatte ich den TA so verstanden, daß es "glücklicherweise" durch den erhöhten Wert eindeutig wäre und das eben nicht immer der Fall sei.

Bei der beschriebenen Kotkonsistenz bei Passageproblemen geht das in Richtung Pseudodurchfall?

Klingt aber eher nicht nach irgendeiner Engstelle, im Röntgen war der Darm durchgehend mit "Hasenkötteln" gefüllt (zumindest daran erinnere ich mich ).
Also wenn eine Pankreatitis vorliegt, dann ist der Wert über den Referenzbereich erhöht, der ist schon sehr spezifisch und auch sehr sensitiv.
Andere Probleme, zB eine Pankreasinsuffizienz, lassen sich damit aber zB nicht feststellen, klar.

Genau, in die Richtung ging mein Gedanke, Pseudodurchfall.

Das ist ja wirklich alles seltsam....pinkelt die Miez denn eigentlich abnorm viel? Nicht dass sie zu viel Flüssigkeit verliert und dadurch dann der Kot einfach viel zu fest ist ( was auch den Durst erklären würde während den Verstopfungsphasen)
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