zweitkatze nach fast 4 jahren sinnvoll ?

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sina1712

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Hallo ihr Lieben , ich habe mich hier angemeldet und hoffe das ihr mir helfen könnt.
Ich weiß auch das es hier wahrscheinlich tausende threats darüber gibt

Und zwar hab ich eine Katze ( smartie) wie gesagt fast vier Jahre alt.. seit dem ich sie habe auch alleine . Sie ist eine sehr dominante Katze die genau weiß was sie will und was nicht .. sie springt einem auch sehr gerne auf dem Kopf rum -im wahrsten Sinne des Wortes- die kleine springt einen auch gerne mal einfach an und beißt . Ich bin leider sehr lange arbeiten in der Woche und die Maus ist oft alleine :(
Ich denke sie hat chronische Langeweile sie geht auch an meine Wände komischerweise auch nur im Flur aber ihr könnt euch vorstellen wie das aussieht .. hat auch oft ihre 5 Minuten oder Stunden wo sie einfach durch die Wohnung rennt wie eine bekloppte .. Sie ist eine reine Wohnungskatze und ich habe auch schon dran gedacht sie mal an draußen dran zu gewöhnen aber ich glaube das ist nicht so eine gute Idee .. da ich auch Angst habe und an einer Hauptstraße wohne

Jetzt meine Fragen : ist es sinnvoll sich jetzt noch eine zweitkatze anzuschaffen wenn ja was für ein charackter müsste diese haben, was für ein Geschlecht ? Und was für ein alter ?
 
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Eifelkater

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Ich finde Zweitkatzen bei reinen wohnungskatzen immer sinnvoll. ich würde mal eine Pflegestelle in deiner Nähe kontaktieren, ob sie sich deine Katze mal anschauen könnten und was sie als Partner raten würden.
 
doppelpack

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Alter und Charakter sollten ähnlich zu deiner Katze sein. Wenn deine wirklich dominant ist, darf die andere zB nicht total unterwürfig sein. Eine Vergesellschaftungen könnte in diesem schwierigen Fall allerdings Monate dauern, also müssten die räumlichen Gegebenheiten vorhanden sein (ausreichend Platz, abtrennbar usw.).
Ich würde mir eine Pflegestelle mit ins Boot holen, die sich auch deine Katze vor Ort nochmal anschaut. Nicht immer schätzen Halter ihr Einzeltier richtig ein.
 
Mikesch1

Mikesch1

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Im Moin-Moin-Gebiet ;-)
Alter und Charakter sollten ähnlich zu deiner Katze sein. Wenn deine wirklich dominant ist, darf die andere zB nicht total unterwürfig sein. Eine Vergesellschaftungen könnte in diesem schwierigen Fall allerdings Monate dauern, also müssten die räumlichen Gegebenheiten vorhanden sein (ausreichend Platz, abtrennbar usw.).
Ich würde mir eine Pflegestelle mit ins Boot holen, die sich auch deine Katze vor Ort nochmal anschaut. Nicht immer schätzen Halter ihr Einzeltier richtig ein.

Dem schließe ich mich mal an. Die Tierheime kennen ihre Katzen meist nicht soo gut. Aber private Pflegestellen des Tierschutzes schon.

Und mit 4 Jahren macht eine Vergesellschaftung (mit dem richtigen Partner) auf jeden Fall Sinn.
 
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Yulik

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Einzelhauskater

unser Perserkater ist seit Beginn seines Lebens bei uns in der Wohnung. Nun ist er 4 Jahre alt und ist der Mittelpunkt Zuhause. An seinem Verhalten meine ich ablesen zu können, dass er sich sehr wohl fühlt und sich seiner Rolle genau bewusst ist. Er isst mit uns zum Frühstück indem er auf dem Tisch seinen Platz hat und von Hand mit uns isst. Anschließend kommt die Streichetunde danach folgt die Spielrunde. Danach wechseln sich schlafen herumstreunen in der Wohnung, aquarienbeobachtung, kurzes fernsehehen bis zum Abend ab. Alle 3 Tage wird er geduscht, lässt er geduldig über sich ergehen. Fressen kann er während des Tages wann immer er will. Der Fressnapf und wasserbecher ist stets gefüllt. Am Abend so gegen 09:00 geht er ins Schlafzimmer und legt sich auf das Bett und wartet bis wir auch zu Bett gehen. Dann wartet er noch im Bad bis wir fertig sind und dann ab ins Bett zum schlafen und schnarchen. Er liegt meist am Fußende. Morgens verlässt er so gegen 05:00 das Bett dreht seine Runden durch die Wohnung. Ab so 07:00 fordert er so zum aufstehen auf und der Tag beginnt von Neuem. Warum schreibe ich dies. Wir haben nicht das Gefühl, dass er eine zweite Katze vermisst. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass es Ärger gäbe, denn er möcht seine Alleinstellung vermutlich nicht verlieren. Er fühlt sich als Teil des Haushalts.
Viele vertreten hier die Meinung, dass eine Einzelhaltung nicht das Wahre ist und suggerieren dadurch, dass all Jene etwas nicht richtig dem Tier gegenüber machen. Ich denke jedoch, dass es halt darauf ankommt wie die Einzelkatze in der Wohnung integriert ist und nicht nur als Katze behandelt wird sondern mit Liebe als Mitbewohner.
Grüsse
 
S

Sini333

Gast
Das Problem in solchen Fällen ist: Auch wenn es deiner Einzelkatze gut geht- du weißt nicht, ob es ihr mit einer Zweitkatze nicht noch besser gehen könnte...

Ich gehöre auch nicht zu der Fraktion die behauptet, dass alle Einzelkatze automatisch leiden. Aber ich kann mit Gewissheit sagen, dass ein Partner mit dem sich die Katze gut versteht, auch ein bereits zufriedenes Katzenleben unheimlich bereichern könnte.

Wie eine langjährige Einzelkatze auf eine Zweitkatze reagiert kann man nicht vorhersagen. Oft ist es ein längerer Weg bis sich die Erstkatze an den Neuzugang gewöhnt hat. Und ja, es kann auch sein, dass die beiden Katzen nicht miteinander klarkommen.

Dann hat man zwei gestresste Katzen und muß vielleicht eine davon sogar wieder abgeben :(

Andererseits kann es auch klappen und dann hat man zwei zufriedene Katzen die miteinander spielen, kuscheln und sich putzen können.
Das kann kein Mensch ersetzten. Auch nicht durch gemeinsames Essen am Tisch oder irgendwelche Duschrituale...
 
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steinhoefel

steinhoefel

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@ Yulik
Für mich klingt das Leben deines Katers unheimlich langweilig.
Tagein, tagaus dasselbe, keine Abwechslung, keine Überraschungen, einfach nur Routine.
Denkst du nicht, dass dein Kater einfach nur resigniert hat.
Eine 4 Jahre alte Katze ist lebhaft, verspielt und aktiv.
Dein Kater klingt, nach deiner Beschreibung, wie ein 18-jähriger Senior.

Abgesehen davon, warum wird euer Kater alle 3 Tage geduscht?:eek:
Und Menschenessen ist auch nicht katzengeeignet oder was bekommt er zum "Frühstück".
Insgesamt eher keine gute Katzenhaltung.
Und somit auch nicht zum nachahmen empfohlen.
 
ottilie

ottilie

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Hallo Sina2701,

Herzlich Willkommen hier im Forum:)
Schön das du dir Gedanken über Gesellschaft für deine Katze machst.
Hier im Forum gibt es einen Beitrag der heißt: die langsame zusammen Führung
Den kannst du dir mal durchlesen, das hat mir bei der Vergesellschaftung meiner Kater auch sehr viel geholfen.
Viel Freude mit deiner Katze wünsche ich dir

@Yurik
Ich empfinde deine Beschreibung so als ob ihr die Katze sehr vermenschlicht habt.
Aber auch Perser Katzen stammen von Raubtieren ab, die andere Bedürfnisse wie Menschen haben
Eine Wohnungskatzen ist schlichtweg arbeitslos und ihr ganzer Tag wird von Menschen bestimmt.
Wenn du magst, kannst du mal die Bücher von Christine Hauschild lesen, da steht viel informatives über artgerechte Katzenhaltung drin
 
doppelpack

doppelpack

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unser Perserkater ist seit Beginn seines Lebens bei uns in der Wohnung. Nun ist er 4 Jahre alt und ist der Mittelpunkt Zuhause. An seinem Verhalten meine ich ablesen zu können, dass er sich sehr wohl fühlt und sich seiner Rolle genau bewusst ist. Er isst mit uns zum Frühstück indem er auf dem Tisch seinen Platz hat und von Hand mit uns isst. Anschließend kommt die Streichetunde danach folgt die Spielrunde. Danach wechseln sich schlafen herumstreunen in der Wohnung, aquarienbeobachtung, kurzes fernsehehen bis zum Abend ab. Alle 3 Tage wird er geduscht, lässt er geduldig über sich ergehen. Fressen kann er während des Tages wann immer er will. Der Fressnapf und wasserbecher ist stets gefüllt. Am Abend so gegen 09:00 geht er ins Schlafzimmer und legt sich auf das Bett und wartet bis wir auch zu Bett gehen. Dann wartet er noch im Bad bis wir fertig sind und dann ab ins Bett zum schlafen und schnarchen. Er liegt meist am Fußende. Morgens verlässt er so gegen 05:00 das Bett dreht seine Runden durch die Wohnung. Ab so 07:00 fordert er so zum aufstehen auf und der Tag beginnt von Neuem. Warum schreibe ich dies. Wir haben nicht das Gefühl, dass er eine zweite Katze vermisst. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass es Ärger gäbe, denn er möcht seine Alleinstellung vermutlich nicht verlieren. Er fühlt sich als Teil des Haushalts.
Viele vertreten hier die Meinung, dass eine Einzelhaltung nicht das Wahre ist und suggerieren dadurch, dass all Jene etwas nicht richtig dem Tier gegenüber machen. Ich denke jedoch, dass es halt darauf ankommt wie die Einzelkatze in der Wohnung integriert ist und nicht nur als Katze behandelt wird sondern mit Liebe als Mitbewohner.
Grüsse

Alle 3 Tage duschen? Wozu tut das Not?
Das Leben deiner Katze liest sich furchtbar langweilig und monoton. Alleine schon, dass du exakt die Uhrzeiten nennen kannst, wann er etwas macht. Und davon ab, macht er ja kaum was. Gut, wie soll er auch alleine?
Außerdem hoffe ich, dass sich bei solchen Einzelkatzenhaltern niemals so etwas wie ein Kinderwunsch, berufliche Veränderung oder ähnliches eintritt. Sowas verkraften die Tiere nämlich meist nicht oder nur sehr schlecht.
Davon ab, fast alle Halter HIER behandeln ihre KatzeN wie du es nennst "mit Liebe als Mitbewohner".
Das Problem ist, Katzen müssen oft erst kratzen, beißen oder in die Wohnung machen, vorher sind Halter wie du für Ihre Wünsche blind. Die Katze ist nicht lethargisch, nein, sondern "ein gemütlicher Typ" usw.

Mal davon ab, solltest du für deine Katze mal neue Anreize schaffen, Beschäftigung! Klickern, Fummelbretter, Erlebnisboxen usw. Ansonsten ist das ein wirklich reizarmes Leben.
 
OskarDerGroße

OskarDerGroße

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  • #10
Deine Geschichte erinnert mich stark an meinen Oskar. Ich hab ihn Anfang des Jahrs aus dem Tierheim geholt (er ist ebenfalls 4), wo er als Einzelkatze vermittelt wurde. Er war halt die typische "Charakterkatze", leicht neurotisch, hatte sehr genaue Vorstellungen, was er wollte und was nicht. Er hat erstmal den Eindruck gemacht, dass er sich wohlfühlt, aber mir hat Sorgen gemacht, dass sein Tagesablauf so eintönig war und ich, wie bei dir, vorher sagen konnte, wann er welcher Aktivität nachgehen würde. Außerdem war er schwer zum Spielen zu animieren und hat sehr viel geschlafen.

Da hab ich mir dann trotz der Empfehlung des TH Gedanken über eine Zweitkatze gemacht (kannst du hier nachlesen) und hab mich nach langen Nachdenken entschieden, dass ich es versuchen will. Wir haben dann noch länger nach einem passenden Kandidaten gesucht; da bei Oskar in der Vergangenheit (Vorbesitzer) eine Zusammenführung schon in die Hose ging, wollten wir besonders vorsichtig sein.

Dachten ebenfalls dass er eher dominant ist (was er dann aber gar nicht war), daher haben wir einen nicht dominanten Kater gesucht, der sich aber auch nicht den Belag vom Brot nehmen lässt. Außerdem war es natürlich wichtig, dass er sehr sozial anderen Katzen gegenüber ist, aber deren Grenzen respektiert, also nicht zu aufdringlich ist. So einen Kater haben wir dann in Rodney gefunden.

Die Zusammenführung lief dann viel unproblematischer als gedacht (der Zusammenführungsthread ist in meiner Signatur verlinkt) und heute sieht man an Oskars Verhalten erst was ihm vorher gefehlt hat. Obwohl die beiden (noch) nicht miteinander kuscheln (dafür ist Oskar vermutlich zu lange allein gewesen), hat Rodney Oskars Alltag total aufgemischt :). Die Beiden spielen regelmäßig zusammen und unser Oskar schaut sich immer mehr von Rodney ab und damit zeigt immer weniger diese steifen, neurotischen Verhaltensmuster.

Also ich würde empfehlen es auf jeden Fall mit einer Zweitkatze zu versuchen. Ganz wichtig ist, die menschlichen Vorlieben da zur Seite zu schieben und nur für IHN zu suchen. Die Zweitkatze sollte auch ein Kater sein, gleiche Altersgruppe, ähnliches Spielverhalten und Temperament. du kannst auch ein Gesuch hier im Forum aufgeben - viele Forumsmitglieder haben selbst Katzen in Pflege oder kennen Katzen auf Pflegestellen. Diese kann man charakterlich meist besser beurteilen als Tierheimkatzen, da diese bereits in die bestehende (Katzen-)Familie integriert sind.

Alles Gute!
 

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