Zucht

  • Themenstarter vani07
  • Beginndatum
  • #21
Ich seh das auch so mit den hier angesprochenen Qualzuchten - wenn Liebhaber solche Zuchten dementsprechend zuordnen würden und erst garkeine Interesse an solchen Tieren hätten, dann würden sich solche Zuchten nicht lange halten. Auch hier gilt: Die Nachfrage bestimmt das Angebot !! Es sind doch die Käufer, die solche Zuchten aufrecht erhalten !!

Also Fazit: Es liegt an uns Käufern, ausfindig zumachen, welches Tier ich wann, wie und wo kaufen möchte. Wenn das mal besser funkioniert, dann haben immer mehr unseriöse Züchter oder Vermehrer eine immer schlechtere Chance !!

LG - Tina

Das sehe ich z.b. nicht so . Wären diese Tiere erst gar nicht gezüchtet worden, würde es gar keine Nachfrage geben.

Ich kann mich da noch sehr gut an die Nacktkatze erinnern, die damals in der Express war, es hieß die erste Nacktkatze und die ist durch ein fehlendes Chromosom geboren, war eine reine Laune der Natur, für die meisten war es schockierend, es hieß die arme Katze, die immer aufwendige Pflege bedarf, niemals ohne den Menschen überleben könnte, geschüzt werden muss, vor Sonnenlicht und anderen Umwelteinflüssen, viele Cremes benötigt etc. und was machten die Züchter ? Diese Katze wollte damals keiner haben, weil sie ja nicht nur die aufwendige Pflege brauchte, sie war zudem "hässlig" man kannte Katzen ja nur mit Fell.

Erst die Züchter haben aus dieser Katze, dann eine Modeerscheinung gemacht und eine eigenständige Rasse, was damals Laune der Natur war, wurde plötzlich zur eigenständigen Rassen, dieses Chromosom wurde ganz bewußt weg gezüchtet, um dann auch Nacktkatzen zu erzielen.

Genauso mit den Albinos, Albinos wurden schon immer in der Natur, ohne das einmischen des Menschen geboren, egal ob, Katzen, Hasen, oder sonstiges, nur in freier Wildbahn, hatten sie so gut wie keine Überlebungschance, erst durch diese Gen und Erbgut Tests, war es möglich gezielt, Albinos zu züchten.

Und erst dann wo es sie dann zu kaufen gab, wollten viele so eine Katze haben, erst viel später kam heraus, das diese Katze, wegen dem fehlendem Gen, taub sind, warum sonst ist es nun verboten gezielt Albinos zu züchten ?

Ich sehe das bei weitem anders, erst muss etwas da sein, um irgendeine Nachfrage auszulösen, ist bei Hunden nicht anders.

Wenn ich einen Labrador Pudel Mix in der Zeitung verkaufe, will ihn evt. keiner haben, weil er ein Mix ist, verkaufe ich meine Mixe, dann aber als Labradoodel mit VDH Siegel, gibts plötzlich viele Interessenten.:rolleyes: Und als I Tüpfelchen noch obendrauf, für Allergiker besonders gut geeignet :rolleyes:
 
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  • #22
Ja, einerseits hast du Recht - Menschen neigen dazu: Immer neu zu "erschaffen" und das oft ohne Rücksicht auf Verluste. So ist es ja generell in allen Bereichen. Aber ich bleibe dabei: Wir Konsumenten und Käufer bestimmen "den Markt" - ich bin ein eigenständiger Mensch und ich muss mir Gedanken darüber machen, was ich mir aus welchem Grund kaufe. Ganz besonders bei dem Thema Tiere ... wir tragen da eine große Verantwortung.

Man muss eben nicht jeden neuen Trend mitmachen oder sich das schönreden lassen - hinterfragen und abchecken ... das ist in der heutigen Zeit einfach wichtig.

LG - Tina
 
  • #23
Ja, das sieht doch schon gut aus :)
Ich ünbernehme das einfach mal....und werde jetzt an die Thread-Erstellung gehen ;)

Wo ist er? *such*

edit: habs gefunden ;)


Zu Angebot und Nachfrage: klar ist es so, dass zuerst ein Angebot da sein muss, damit Nachfrage entsteht - aber bleibt ein Händler auf seinem Angebot "sitzen", nimmt er es rasch wieder aus seinem Sortiment. Das ist beim Obsthändler genauso wie beim Schugroßmarkt, und eben auch beim Tierzüchter so. Demnach bestimmen sehr wohl die Konsumenten das Angebot!!
 
  • #24
Zu Angebot und Nachfrage: klar ist es so, dass zuerst ein Angebot da sein muss, damit Nachfrage entsteht - aber bleibt ein Händler auf seinem Angebot "sitzen", nimmt er es rasch wieder aus seinem Sortiment. Das ist beim Obsthändler genauso wie beim Schugroßmarkt, und eben auch beim Tierzüchter so. Demnach bestimmen sehr wohl die Konsumenten das Angebot!!

Einerseits ja, anderseits, naja ;) Es ist wissenschaftlich erwiesen worden, das wir uns durch Werbung doch sehr beeinflussen lassen.

Und nichts anderes wird mit Tieren auch gemacht, ich nehme als Beispiel jetzt mal die Nacktkatze.

Sie galt damals, als hässlich und extrem pflegebedürftig, sie wurde dennoch gezüchtet, irgendwie muss mit ihr so geworben worden sein, das sie dann doch viele haben wollten, ich weiß nicht wie, vielleicht in der Art, eine exotische Katze zu haben, etwas sensationelles :confused: keine Ahnung :confused:

Der Perserkatze wird nachgesagt, sie sei für Rheumakranke gut, obs stimmt, ich weiß es nicht :confused: aber ich kann mir schon vorstellen, das viele es glauben.

Bei Hunden fällt es noch extremer auf, immer schön zu sehen, wenn ein neuer Kinofilm kommt, ob`s nun Beethoven ist, oder 101 Dalmatiner , spontan fällt mir als aktueller Film noch Mein Hund Marly und Ich ein, wie plötzlich im eigenen Dorf nach so einem Film, jeder 3. fast so einen Hund hat, völlig egal, ob er sich nun als Familienhund eignet oder nicht. Die Rasse Eigenschaften, bleiben dann mal außen vor, ein Grund mit, warum die Hunde dann in der Junghundphase abgegeben werden und im Tierheim landen, einen Jagdhund, kann man nicht eben mal als ein Couch-Potato halten .

Klar tragen hier nicht komplett die Züchter die Schuld, wenn sich jeder Hinz und Kunz dann genau diese Rasse holt, den viele Züchter geben ja nun auch nicht Hinz und Kunz einen Welpen mit, ob Hund oder Katz

Aber dann kommen die Vermehrer ins Spiel, die beobachten das ganz genau, was nun IN werden könnte und es wird schon mal angefangen zu produzieren.

Ja der Mensch ist auch Schuld, der sich nicht ausreichend informiert, ach ist doch irgendwie alles ein Kreislauf, der Welpe die Ware, ob Hund oder Katze und das wird sicher nie änden, nur bleib ich dabei, der Züchter züchtet erst diese Tiere, damit will ich ihm aber nicht unterstellen, das er das alles auch so plant wie es dann passiert, wie es dann immer kommt, hm alles kompliziert, hoffe ihr versteht was ich meine :confused: :oops:
 
  • #25
hm alles kompliziert, hoffe ihr versteht was ich meine :confused: :oops:

ich übersetz das wieder mal ;)

Wir Menschen sind total empfänglich auf "Neues" - was in unserer Entwicklungsgeschichte sehr sinnvoll war (Neugierde führt zu Entwicklungen). Das sieht man gut an allen möglichen Produkten, die ständig den Zusatz "jetzt neu!!" haben, obwohl es sie seit Jahren gibt. Und viele können es zB nicht erwaretn, als "Erster" den neuen Harry Potter oder das neue IPhone in den Händen zu halten - damit ist man einfach toll und unwiderstehlich ;)

Genauso ist es mit einem Hund, den die Welt plötzlich aus dem Fernsehen oder einem Film kennt. Und eben auch mít neuen Katzenrassen. Bei den ganz neuen Rassen (Bengalen, Savannahs...) kommt auch noch das Gefühl dazu, ein exquisiter Katzenhalter zu sein, man hat ja immerhin eine "Wildkatze" und nicht irgendein Pelzgesicht.

Diese Ansprüche nutzen Züchter, blöd wären sie, wenn sie das nicht tun würden. Schau dich um, welche Rassen in deiner Umgebung am häufigsten angeboten werden und du kennst den Modegeschmack deiner Gegend....
 
  • #26
Hallo,
nebenbei bemerkt:


Das sehe ich z.b. nicht so . Wären diese Tiere erst gar nicht gezüchtet worden, würde es gar keine Nachfrage geben.

Ich kann mich da noch sehr gut an die Nacktkatze erinnern, die damals in der Express war, es hieß die erste Nacktkatze und die ist durch ein fehlendes Chromosom geboren, war eine reine Laune der Natur, für die meisten war es schockierend, es hieß die arme Katze, die immer aufwendige Pflege bedarf, niemals ohne den Menschen überleben könnte, geschüzt werden muss, vor Sonnenlicht und anderen Umwelteinflüssen, viele Cremes benötigt etc. und was machten die Züchter ? Diese Katze wollte damals keiner haben, weil sie ja nicht nur die aufwendige Pflege brauchte, sie war zudem "hässlig" man kannte Katzen ja nur mit Fell.

Erst die Züchter haben aus dieser Katze, dann eine Modeerscheinung gemacht und eine eigenständige Rasse, was damals Laune der Natur war, wurde plötzlich zur eigenständigen Rassen, dieses Chromosom wurde ganz bewußt weg gezüchtet, um dann auch Nacktkatzen zu erzielen.

Haarlose Katzen gab es schon im Altertum, die bekanntesten Halter haarloser Katzen waren die Azteken. Und haarlose Katzen sind genau so gut oder schlecht in Freiheit ohne menschliche Hilfe überlebenfähig wie Hauskatzen o.ä.

Genauso mit den Albinos, Albinos wurden schon immer in der Natur, ohne das einmischen des Menschen geboren, egal ob, Katzen, Hasen, oder sonstiges, nur in freier Wildbahn, hatten sie so gut wie keine Überlebungschance, erst durch diese Gen und Erbgut Tests, war es möglich gezielt, Albinos zu züchten.

Und erst dann wo es sie dann zu kaufen gab, wollten viele so eine Katze haben, erst viel später kam heraus, das diese Katze, wegen dem fehlendem Gen, taub sind, warum sonst ist es nun verboten gezielt Albinos zu züchten ?

Das ist so nicht richtig, die weißen Katzen, die Du meinst, sind keine Albinos.
Im Gegenteil, gesunde weiße Katzen könnte man nämlich auch über das Inhibitor-Gen (I) und gegebenenfalls auch über das Blue-eyed-Albino-Allel (ca) züchten und nicht über das Weiß-Gen mit den bekannten Gefahren.
Zu den Albinos gehören z.B. auch alle Point-Katzen.




Ich sehe das bei weitem anders, erst muss etwas da sein, um irgendeine Nachfrage auszulösen, ist bei Hunden nicht anders.

Wenn ich einen Labrador Pudel Mix in der Zeitung verkaufe, will ihn evt. keiner haben, weil er ein Mix ist, verkaufe ich meine Mixe, dann aber als Labradoodel mit VDH Siegel, gibts plötzlich viele Interessenten.:rolleyes: Und als I Tüpfelchen noch obendrauf, für Allergiker besonders gut geeignet :rolleyes:
 
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  • #27
Wenn du schon Wiki kopierst dann lasse auch den Teil nicht weg:

Die Zuchtlinien der heutigen Sphynx-Katzen stammen allerdings von Katzen aus Kanada. Diese wurden dort seit 1966 aus einer natürlich mutierten Katze vom Menschen weitergezüchtet. Seit 1971 ist sie als eigene Rasse anerkannt.

Im 19. Jahrhundert wurden Nacktkatzen in Mexiko und
1934 in Indien , Marokko und 1939 in Paraguay beschrieben.
Diese einzelnen Tiere verschwanden jedoch wieder,
bis 1966 in Kanada (Ontario) bei einem Hauskatzenwurf
ein nackter Kater zur Welt kam, und 1975
wurde in Minnesota (Wadena) eine weitere haarlose Katze geboren.

1987 wurde in Rußland (Rostow am Don) eine Nacktkatze gefunden.
Sie kam glücklicherweise in erfahrene Hände.
Sie hieß Warja und war die Stammutter der neuen Nacktkatzenrasse,
die den Namen Don Sphynx bekam.
1997 war der Standard der Rasse von WCF und TICA anerkannt.

Und zur weißen Katze
Die angeborene Taubheit bei der weißen Katze
Nach DARWIN (1859) waren weiße Katzen mit blauen Augen ohne Ausnahme taub.
BAMBER (1933) konnte eine enge Verbindung von blauer Augenfarbe, weißem Fell
und Taubheit feststellen


Die Inzidenz der Taubheit liegt in einer normalen weißen Katzenpopulation bei 20%,
sie steigt auf 80%, wenn einer oder beide Elternteile taub sind.

Da es heute kaum noch reinerbig weiße Katzen in der Zucht gibt, fallen aus den meisten Verpaarungen auch farbige Jungtiere, im Durchschnitt zu 50%.

Bei der Verpaarung von zwei mischerbig weißen Tieren, würden wieder reinerbig Weiße mit den verstärkten Problemen entstehen, im Durchschnitt zu 25%.

Rassen in denen die Standards keine Maskenfärbung erlauben, müssen durch strenge Selektion versuchen Linien zu bilden, in denen auch blauäugige Katzen ein einwandfreies Gehör haben oder auf diese Augenfarbe vorerst verzichten.
 
  • #28
Ja und, trotzdem bleibt das, was Du in dem Thread oben geschrieben hast,

falsch. Haarlose Katzen gab es schon länger als seit der Zucht der Sphynx

in Kanada. Und sie sind auch allein lebensfähig, bekommen keinen Sonnen-

brand etc.

Albinos sind nicht taub und die Türkisch-Angora (gerade in weiß) ist eine der

ältesten Rassen überhaupt, lebte auch frei in der Türkei und war sehr wahr-

scheinlich an der Entstehung der Perser u.a. Rassen beteiligt.
 
  • #29
Alle Katzen sind für Rheumakranke gut, es ist die 'animalische Wärme', die so wohltuend ist. Auch Katzenfelle werden gern angeboten, um zu wärmen, doch ich bin dafür, daß noch ein lebiges Katzel in dem Fellchen drin ist ;)

Um es in einer Gleichung auszudrücken: wird links vom istzeichen was verändert, gibt es auch eine Änderung recht in der Gleichung.
Das will sagen, wenn ein Zuchtziel angestrebt wird durch ganz gezielte Auslese, züchtet man nicht nur z.B. ein langes Fell, sondern es ändert sich noch mehr, z.B. der Zustand des Herzens oder die Unversehrtheit der Rückenwirbel.
Leider werden diese nichtgewollten, krankhaften Degenerationen billigend in Kauf genommen, um das Zuchtziel nicht zu vernachlässigen.

Zugvogel
 
  • #30
Das muss aber nicht immer und ausschließlich nur negativ sein. Es gibt mit bestimmten Erkrankungen einhergehende genetische Dispositionen, die in der gesamten Katzenpopulation vorhanden sind.Wenn diese dann in der Zucht von bestimmten Katzen auffallen, erforscht und nachgewiesen werden, ist es möglich, dies in der Auswahl der Katzen zu beachten und damit sogar einen Teil der Population von diesem Gen zu befreien.
 
  • #31
Ja und, trotzdem bleibt das, was Du in dem Thread oben geschrieben hast,

falsch. Haarlose Katzen gab es schon länger als seit der Zucht der Sphynx

in Kanada.

Ich habe nicht geschrieben, das Züchter einfach so auf die Idee kamen, züchten wir mal ne Nacktkatze , ich habe geschrieben, diese Katze war damals in den Medien, als Laune der Natur beschrieben worden, man kann es auch Mutation nennen und DANN später haben Züchter gezielt solche Katzen gezüchtet ! Von daher, wo ist die Behauptung, das ich geschrieben habe, das es diese Katzen erst durch die Zucht gibt ? :confused: ABER sie kamen, bevor sie dann gezüchtet worden sind, extrem selten vor, ähnlich wie bei uns Menschen die siamesischen Zwillinge.

Und kamen sie in Europa vor ? Ohne Menschenhand ? Wäre sie wirklich, ohne Menschenhand in Europa überlebensfähig gewesen ? Hier ist ein ganz anderes Klima.

Mit der weißen Katze, okay da hab ich mich vertan und Albino mit weißen Katzen verwechselt, aber der Rest stimmte, diese Katzen wurden erst gezüchtet, weil sie als besonders schön galten, erst später hat man heraus gefunden, das diese Katzen zur Taubheit neigen und dann kam das Zuchtverbot, mittlerweile hat man es ja geschafft, diese Taubheit zu umgehen und trotzdem vereinzelt weiße Katzen mit blauen Augen zu züchten.
 
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  • #32
die Türkisch-Angora (gerade in weiß) ist eine der
ältesten Rassen überhaupt, lebte auch frei in der Türkei

Nur aus Neugier: sind die dann eigentlcih weniger anfällig für sonnenbedingte Schäden? Weiße Katzen sind ja besonders oft Hautkrebspatienten! Oder hat einfach nur die Gefährlichkeit der UV-Strahlung zugenommen? :confused:
 
  • #33
Im Gegenteil, weiße Katzen, deren Farbe durch das Weiß-Gen (Allele:W,w)

bedingt ist, sind gefährdet. Vollalbinismus bei Katzen ist extrem

selten, 95% der Albinos sind Teil-Albinos mit entweder dem Siam-Gen oder

Burma-Gen.
 
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