Welche Katze passt zu ihr ?

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Kaela

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Soooo...
Unser neues Familienmitglied ist nach langem Überlegen eingezogen.
Wir haben noch einmal lange mit der ehemaligen Pflegerin unserer Nasti gesprochen. In ihren Augen sollte Nasti einen/-n Partner/-in bekommen, die sich unterwerfen würde und sie nicht zu sehr bedrängt. Wir haben uns dann lange mit den Pflegern der in Frage kommenden Katzen unterhalten. Problem bei diesen war, dass sie noch nicht allzu lange im Tierheim sind und man ihren Charakter nicht soo gut kennt.

Dann habe ich nocheinmal meinen Mann auf den dreibeinigen Otti angeprochen und wir sagten " Mal nachfragen und schauen kann nicht schaden." Wir gingen also in das Gehege, wo alle schwer vermittelbaren Katzen und Kater untergebracht sind. Eine große zusammenlebende Gruppe. Wir schilderten der Pflegerin von Otti die Situation und ich fragte nach, wie er sich beim 'Spielen' verhält. Sie erklärte uns, dass er aufgrund seines fehlenden Beines absolut kein spielender Kater ist. Und vorallem rauft er sich nicht. Er ist ein sehr sozialer Kater in den letzten zwei Jahren geworden. Er merkt, wenn die anderen Katzen ihre Ruhe wollen. Dann lässt er sie auch in Ruhe. Alle anderen, die das gerne haben beschmust er und putzt er.
Generell ist er bei fremden Menschen wohl sehr scheu, doch als wir reinkamen, hat man davon nichts gemerkt. Er strich uns zwischen den Beinen entlang, schmiegte sich an uns und die Pflegerin war vollkommen aus dem Häuschen. Die Pflegerin kennt ihre Tiere in dem Gehege genau. Wir haben Otti gestern adoptiert und heute abend kommt seine Pflegerin schon, um zu schauen ob hier auch alles in Ordnung ist ( mit dem gesicherten Balkon usw. ) Sie kennt Otti seit zwei Jahren. Er ist nun 3 Jahre alt.
Damals wurde er in einer Gartenanlage gefunden, wo wohl Fallen aufgestellt waren. Sein rechter Vorderlauf hatte eine offene Fraktur und war nichtmehr zu retten, weshalb man ihm das Bein amputieren musste. Er kommt damit aber wunderbar klar, kann auch damit klettern, springen usw. Er ist sehr geduldig und ruhig. :verschmitzt:

Nun ist er hier. Wir haben ihm in sein separates Zimmer gesetzt. Er hat einen Kratzstamm, ganz viele Höhlen, Katzengras, Futter, Wasser und natürlich Toiletten. Allerdings ist er ein Kandidat, der sehr viel Zeit zur Eingewöhnung braucht. Er hat sich sofort in eine der von mir gebastelten Höhlen verzogen. Wir haben uns abwechselnd für einige Stunden reingesetzt. Er rührt sich kein bischen aus den Höhlen. Futter nimmt er nicht an. Sobald wir mal im Zimmer waren, wechselt er sein Versteck.

Ich habe euch mal eine Skizze der Wohnung fertig gemacht:

m70_6wiuz12of.png


die neutrale Zone haben wir aktuell, falls mal eine Katze durch nen Türspalt flutscht, während wir zum Bad usw. gehen. So prallen sie nicht gleich aufeinander. Später, wenn Otti sich in das Zimmer eingelebt hat, wollen wir ihm die Tür öffnen zum Bad, Küche, Flur. In der Küche findet ihr an einer Stelle eine dickere 'Wand'. An dieser Stelle befindet sich unsere große Durchreiche zum Wohnzimmer, die wir mit einem Balkonschutznetz abgesichert haben.

Problempunkte/Fragepunkte sind aktuell:
- Nasti macht 'Terror' , wenn jemand in das Zimmer zu Otti geht. Sie beginnt zu mauzen und scharrt an der Wohnzimmertür. Ruhe gibt sie nur, wenn derjenige NICHT im Otti-Zimmer verschwunden ist. Ich beschäftige mich über Clickertraining mit ihr und lenke sie somit von der Abwesenheit meines Mannes ab. Das geht allerdings nur solange gut, wie mir die Futterbrocken noch reichen. Danach gehts sofort zurück zur Tür und weiter'rufen'.
Tipps, wie man sie beruhigen kann? Sollen wir uns anders verhalten ?

- des Weiteren möchte ich fragen, ob es auch Ratschläge dazu gibt, wie wir Otti den Einzug erleichtern. Er hat sich ja nun in seine Ecken verzogen, kommt nicht raus und rührt auch weder Futter,Wasser noch Toilette an. (Das Zimmer riecht NICHT nach Nasti, da wir alle Decken(für höhlen) frisch gewaschen hatten und alle Möbel wie Näpfe, Kratzmöbel usw. neu gekauft haben.
 
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Margitsina

Margitsina

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  • #22
Ihr macht das super.
Otti einfach in Ruhe lassen. Vielleicht könnt ihr öfter in seinem Zimmer etwas vorlesen.
Ansonsten warten.......:)
 
K

Kaela

Neuer Benutzer
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22. November 2014
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  • #23
Ich sang ihm gestern ein Martin's Lied vom Laternenlauf früher vor :D

Doch je mehr Nasti die Stimme von uns dadrüben hört, desto nervöser und motziger wird sie.
 

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