Und nun "nervt" die andere Katze

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Jumi89

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MisSkorbut: Ich musste eben erst Mal nachschauen was ein Fummelbrett ist. Als ehemalige Straßenkatze könnte das gut möglich sein das er sich unterfordert fühlt und sich vielleicht einfach nur langweilt.
Ich werde mal nach Spielzeug schauen ... eventuell so ein Fummelbrett machen. Die Anleitung klingt ja nicht so schwer.
Das Katzenklo wird sowieso Abends vorm Schlafengehen noch mal sauber gemacht ... es geht eher darum, dass wenn die beiden danach auf's Klo gehen (was sie liebend gerne machen) und gerade Tardis stinkt extrem. Wir haben auch schon etliche Futterwechsel durch und bei allem stinkt der so.
Ich will echt nicht übertreiben ... aber bei ihm wird mir schlecht und dann ist es, glaube ich, verständlich wenn man diesen Geruch nicht im Schlafzimmer haben möchte.
Wir müssen diesen Monat eh noch zum Impfen, ich werde die Tierärztin mal darauf ansprechen. Ich weiß nicht ob dieser extreme Gestank so normal ist...
Wenn es sich mit den Ritualen nicht bessert, probiere ich Felliway mal aus. Bei Filou hat das damals, als wir mit ihm vereist sind, super geholfen.


4erbande: Ich finde nicht das wir über eine Trennung nachdenken sollten. Die beiden mögen sich und nur weil es nicht auf Anhieb funktioniert gibt man keine Katze weg. Immerhin haben sich die beiden aneinander gewöhnt und wir haben Tardis auch lieb.
Trennung ist der einfache Weg und den bevorzuge ich nicht.


Evo: Nein, wir haben grobes Streu (feliton classic - bisher das beste was wir hatten). Ich weiß auch nicht wie Tardis das hinbekommt aber es bleibt ständig etwas zwischen seinen Pfoten hängen. Hatten auch schon andere Streus probiert und bei dem was wir jetzt haben hält es sich in Grenzen.
Ich glaube nicht das dass funktioniert. Filou hat sein Körbchen auch direkt neben dem Bett aber wenn wir ihn rausschmeißen, sitzt er eine Sekunde später wieder bei uns. Und das Spielchen geht dann so lange, bis wir irgendwann aufgeben.
Und Tardis ist da auch nicht viel besser.


Pegasine: Ich weiß es nicht. Mir ist mal aufgefallen das Tardis nie richtig miaut, das klingt immer nach einem Jammern. Auch wenn er mit Filou spielt und die sich gegenseitig jagen. Aber er versucht auch immer mit Filou zu kuscheln. Er putzt ihn auch. Filou lässt sich das auch gefallen nur macht er das nicht bei Tardis.
Wegen dem Katzenklo: Filou hat dann Nachts keins. Wenn er aber muss, weckt er mich entweder oder miaut vor der Tür und dann lass ich ihn raus. Aber das passiert sehr selten. Es ist ja auch nicht so das wir ihn zwingen bei uns zu schlafen. Wenn er mitbekommt das wir ins Bett gehen, geht er meist mit und legt sich in sein Körbchen. Wenn er nicht möchte, bleibt er halt draußen.
Ich kann mir gut vorstellen wie Tardis sich fühlt und das er jedes mal wenn wir ihn zurück weisen Angst hat, dass auch wir ihn weggeben (deswegen finde ich ua eine Trennung in diesem Falle sehr kontraproduktiv!). Ich kuschel auch häufig mit ihm, auch wenn ich eigentlich nicht will. Nur es gibt Situationen wo ich wirklich einfach mal meine Ruhe möchte und dann leider auch genervt reagiere.
Ich hab Tardis wirklich lieb, aber Filou ist halt mein Liebling. Auch wenn das nun böse klingen mag. Ich habe mir Jahrelang eine Katze gewünscht und ihn dann bekommen, ich habe ihn aufwachsen sehen. Ich kann mir schwer vorstellen das ich jemals so eine enge Bindung zu Tardis entwickeln werde.
Ich lasse Tardis aber nicht spüren das mir Filou wichtiger ist. Ihm versuche ich wirklich das Gefühl zu geben, dass ich ihn genau so lieb habe.
Vielleicht merken die beiden es dennoch, ich weiß es nicht.
Filou lasse ich viel durchgehen weil ich Angst habe, er könne mich irgendwann nicht mehr als seine Bezugsperson ansehen. Als wir im März für ein Wochenende weg waren und die Katzen 2 Mal am Tag in unserer Wohnung versorgt wurden, war Filou scheinbar sauer auf mich. Denn als wir wiederkamen hat er mich 2 Tage mit dem Arsch nicht angeschaut. Als wir dann noch mal für ein Wochenende weg waren, war es ganz genau so.
Beim ersten Mal hat er sogar eine Hose ins Katzenklo geschleppt weil ihm die Situation nicht gepasst hat. Wenn ich nun etwas an der Situation wie sie zur Zeit ist ändere, habe ich Angst das es ihm wieder nicht passt und er es mir irgendwann so übel nimmt, und garnicht mehr kommt.


Catwoman: Bei aller Liebe zu Katzen aber ich würde mir niemals ein Katzenklo ins Schlafzimmer stellen. Allein die Vorstellung finde ich widerlich und ich könnte dann auch nicht mehr gut schlafen. Immerhin gehe ich ja auch in einen extra Raum wenn ich mal muss ...
Kratzbaum und Kratzbrett sind im Wohnzimmer, aber es sind genügend Schlafmöglichkeiten für beide vorhanden.
Das mit den Leckerlies werde ich mal probieren. Problem bei den beiden ist auch das sie liebend gerne im Dunkeln rumtoben. Wenn beide draußen sind hört man sie die ganze Zeit spielen ...

Letzte Nacht haben wir es probiert und Filou draußen gelassen, obwohl er reinwollte. Was ich nicht verstehe ist das Tardis weiterhin gejammert hat. So laut das ich irgendwann mit Oropax schlafen musste. Ich dachte Tardis geht es darum nicht alleine zu sein und das er nur zu uns will, weil er sieht das Filou bei uns ist. Deswegen wollten wir es probieren und beide Nachts draußen lassen.
Heute Früh durften dann beide zum kuscheln rein. Als ich einige Stunden später wieder wach wurde, lagen beide im Bett und haben gekuschelt. :eek: Das erste Mal!

Was ich zu Filou noch sagen wollte: er kommt immer nur dann ins Bett, wenn ich alleine im Bett bin. Ab und an kam es vor das er genervt hat und in dem Moment wo mein Freund dann aufstehen musste, war er ganz brav, hat sich zu mir gelegt und geschlafen.
Mein Freund meinte auch schon das er das Gefühl hat Filou würde ihn nicht so ganz mögen.
Dabei war er vor Filou da ...
 
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  • #22
Wenn der Kotgeruch so unheimlich schlimm ist würde ich mal eine Kotprobe zum TA bringen, denn es könnten dann z.B auch Giardien sein. da ist dann mal ein Kotest angesagt und event. extra, wie gesagt, ein Giardientest.
Du kannst auch Moorliquid (gibt es z.B bei Zooplus) unters futter mischen, da reinigt den Darm.

Das ihr nicht gleich über Trennung nachdenkt spricht wirklich für Euch, aber ihr müsst Tardis mehr beschöftigen, spielen spielen spielen, mit Beschäftigungsspielzeug, katzenangeln, schaut doch mal im Forum unter Spielzeug nach.

Ok ob Katzenklo im Schlafzimmer ja oder nein ist Ansichtsache.
Ach ne, beide waren Morengs im Bett und haben miteinander gekuschelt?????
Klasse!!! Viellciht klappt es ja doch besser wenn ihr beide aussperrt. Du sagtest doch das Du auch tags zu Hause bist oder. na dann hast Du ja auch tags mehr zeit. Denn wenn man tags ganz normal arbeiten geht finde ich es nicht gut wenn die Katzen Nachts nicht ins Schlafzimmer dürfen, denn dann haben sie ja kaum was von ihren Menschen.

Hm, warum Filou mehr auf Dich als auf Deinen Freund bezogen ist...manche Tiere binden sich halt mehr an nur eine Bezugsperson.
 
LeOundChinO

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  • #23
Ein häufiges Phänomen, besonders bei Katern, die ohne viel menschliche Wärme aufgewachsen sind. Er will nachholen. All die Streicheileinheiten und die Liebe, die er solange nicht bekommen hat.

Tito ist auch sehr sehr verschmust. Er ist immer im selben Raum wie ich. Wenn ich lerne, liegt er auf dem Schreibtisch. Wenn ich kochen, sitzt er neben mir und miaut. Wenn ich schlafe, liegt er neben meinem Gesicht an meinen Hals gekuschelt. Wenn ich bade, hockt er im Regal neben mir. Es ist neu für ihn, seine Menschen nun immer um sich haben zu können und er genießt es einfach sehr.
Ich denke mit der Zeit, wenn er merkt, dass wir nicht weggehen, wird sich das einspielen. Er wird merken, dass er nichts nachholen muss, weil es ihm immer zur Verfügung steht.

Ich versteh nicht, warum euch das nervt? Ich versteh das ganze Problem nicht.
 
Paulone

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  • #24
Bezüglich des Weinens würde ich mal auf der Pflegestelle anrufen und fragen, ob das Problem auch dort schon bestand und was (und ob überhaupt) dagegen getan wurde. Und dort gleich auch mal nachfragen, ob die sich vorstellen können, woher das jetzt kommt. Denn dann kann man besser weiterforschen. Da Tardis ja ein Jahr dort gewohnt hat, sollten die ihn ja gut kennen und haben vielleicht Tipps, die genau auf ihn zugeschnitten sind.

Was ich jetzt nicht herausgelesen oder überlesen habe - sorry: Hat er eine Möglichkeit zum Freigang? Das würde eventuell Erleichterung schaffen.

Die Schreckhaftigkeit, so würde ich tippen, kommt von seiner Zeit als Straßenkater, als er permanent in Hab-Acht-Stellung leben musste. Der Wechsel auf eine Pflegestelle brachte natürlich eine Umstellung mit sich für Tardis, mit der er sicher auch zu kämpfen hatte. Mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen kannst Du ihm das abtrainieren. Und genau hier spielt jetzt auch die Anhänglichkeit eine Rolle. Wie die Vorposterinnen schon sagten: Hier wird ein Defizit ausgeglichen. Hinzu kommt, meiner Meinung nach, auch noch das Bewusstsein von Tardis, sich bei Euch - in Relation zu seinem vorherigen Leben auf der Straße und der PS - in einem geschützten Raum zu befinden und quasi Schutz und Nähe bei Euch zu suchen. Das starke Kuschelbedürfnis zeugt für mich von Vertrauen und Liebe zu Euch. Und das hatte der Kater weder auf der Straße, noch wirklich auf der PS. Ich hatte auch nur kuschelige und anhängliche Katzen/Kater, die mir auf Schritt und Tritt gefolgt sind (und habe seit zwei Tagen wieder so ein Exemplar zu Hause). Wenn das aber Überhand nimmt (also extrem ist - das müsste man aber mal von außen über Dritte beurteilen und nicht Euren subjektiven Eindruck bewerten) und der Kater sich gar nicht mit sich selbst beschäftigen kann, dann liegt das Problem im Sozialverhalten und tut dem Tier nicht gut.

Dass Katzen vor dem Staubsauger Angst haben ist normal und kaum abzutrainieren. Mein Paolo hatte erst in späten Jahren keine Angst mehr, konnte sich mit dem Lärmgerät aber nie wirklich anfreunden. Damit muss man leben. Mensch wie Katze.

Zum Jammern: Ich würde mal laut, aber liebevoll "drüberreden". Lauter sein als er, aber liebevoll mit ihm dabei sprechen. Immer wieder. Mal schauen, ob er aufgibt und ob die "lautere Stimme" ihm Sicherheit signalisiert (Rangordnung).

Sachen herumschleppen, auf den Tisch springen (wenn nicht erlaubt; meine dürfen das) funktioniert gut mit einem konsequenten "Nein". Das muss aber regelmäßig trainiert werden.

Dass er null Sozialverhalten hat, ist mir klar: Wo soll er es auch gelernt haben. Auf der Straße? Auf der PS, wo sich die Pflegeperson um mehrere Pflegekatzen gleichzeitig kümmern muss? Das muss er jetzt bei Euch lernen, was bei einem zweijährigen Kater selbstverständlich schwieriger ist.

Summa summarum müsst Ihr Euch wirklich für diesen Kater entscheiden. Ob Ihr diese Aufgabe übernehmen könnt. Und dazu gehört auch, die Zeit aufzuwenden, mit ihm zu trainieren. Und das auch wirklich zu wollen. Nicht als Last anzusehen. Die Aufgaben würde ich zwischen Deinem Freund und Dir aufteilen und dann konsequent miteinander an einem Strang ziehen.

Schaut mal zusätzlich auch auf Seiten von Tierpsychologen nach. Da habe ich doch kürzlich auch mal eine Katzenpsychologin auf Youtube gesehen. Wenn mir einfällt wo, schicke ich den Link.
 
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Angie1969

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  • #25
Ich stelle jetzt einfach mal eine Frage in die Runde, die sich mir stellt wenn ich das hier lese:

Man sagt ja immer einmal Freigänger immer Freigänger! Warum wird dann eine ehemalige Straßenkatze als Wohnungskatze vermittelt???
 
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  • #26
Ich stelle jetzt einfach mal eine Frage in die Runde, die sich mir stellt wenn ich das hier lese:

Man sagt ja immer einmal Freigänger immer Freigänger! Warum wird dann eine ehemalige Straßenkatze als Wohnungskatze vermittelt???
Ich kenne Vermittlungen aus Spanien, Frankreich, Kreta und Athen. Und fast alle Katzen die von der Straße in die großen TH oder Pflegestellen kommen und dann in die reine Wohnungshaltung sind zufrieden damit und machne auch kein Theater das sie raus wollen. Manchmal sogar ganz im Gegenteil, einige sind sogar mit einer großen Wohnung erstmal überfordert und müssen erstmal in einem zimmer separiert werden bis sie sich ein paar Tage eingelebt haben, denn in den TH im Ausland sind die Geheg zum Teil sehr beengt. Und da sich die Katzen auf der Straße sehr oft mehr schlecht als rehct durchschlagen mussten, sind die allermeisten dankbar dafür das immer Futter und Menschen zum kraulen da sind. Ich weiß nur von ganz wenog Katzen die im neuen zu Hause auf ihre Freiheit bestanden haben und dies auch deutlich gezeigt haben.
 
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Nic24

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  • #27
Ein häufiges Phänomen, besonders bei Katern, die ohne viel menschliche Wärme aufgewachsen sind. Er will nachholen. All die Streicheileinheiten und die Liebe, die er solange nicht bekommen hat.

Tito ist auch sehr sehr verschmust. Er ist immer im selben Raum wie ich. Wenn ich lerne, liegt er auf dem Schreibtisch. Wenn ich kochen, sitzt er neben mir und miaut. Wenn ich schlafe, liegt er neben meinem Gesicht an meinen Hals gekuschelt. Wenn ich bade, hockt er im Regal neben mir. Es ist neu für ihn, seine Menschen nun immer um sich haben zu können und er genießt es einfach sehr.
Ich denke mit der Zeit, wenn er merkt, dass wir nicht weggehen, wird sich das einspielen. Er wird merken, dass er nichts nachholen muss, weil es ihm immer zur Verfügung steht.

Ich versteh nicht, warum euch das nervt? Ich versteh das ganze Problem nicht.

Die Erfahrung haben wir auch schon mehrfach gemacht.

Anfangs waren die Kater extrem anhänglich und wollten immer auf dem Schoß sitzen und erst nach einiger Zeit, die bei jedem Tier unterschiedlich ist, wenn sie realisiert haben, dass sie ihre Streichel- und Schmuseeinheiten jederzeit bekommen können, wurden sie entspannter und gingen auch wieder ihrer Wege.

So hatten wir z.B. vor Jahren einen Kater, der anfangs extrem ängstlich war und als er dann gemerkt hat, wie schön kuscheln und streicheln sein kann, hat er monatelang sofort auf meinem Schoß gesessen, sobald ich mich hingesetzt habe - egal wo. Ich konnte nicht mehr essen, ohne unseren Leo auf dem Schoß zu haben. Wir haben ihn gelassen, denn er hat es so genossen und langsam wurde er entspannter und wußte, sie kuschelt mit mir, wenn ich möchte.

Generell kann man nicht sagen, dass Strassenkatzen unbedingt Freigänger sind - das hängt einfach von der Katze ab. Wobei meine Erfahrung da eher dahingehend ist, dass ältere Katze, die lange auf der Strasse gelebt haben, keinen Drang mehr nach draussen haben, sondern glücklich und zufrieden sind, weil sie ein warmes, sicheres Plätzchen haben und nicht mehr dem Kampf auf der Strasse ausgeliefert sind.
 
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  • #28
Wie lange ist Tardis jetzt bei Euch?
 
Akane

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  • #29
Also ich finde die Ratschläge hier etwas verwirrend. Einmal soll die TE die Katze an laute Geräusche gewöhnen und ein anderes Mal damit verjagen. Eine ängstliche, unsichere Katze sollte man nicht zusätzlich erschrecken.

@TE
Ich finde, Du vermenschlichst Deine Katzen zu sehr. Du hast Angst, wenn Du etwas falsch machst, mag Dich Dein Filou nicht mehr und ich kann mir vorstellen, daß darin das Problem liegt. Du bist unklar in Deinen Taten und das verwirrt die Tiere. Laß die Schlafzimmetür für beide zu, wenn Du es nicht möchtest, aber nicht nur für einen. Ich glaube, Du strahlst die Unsicherheit aus und das verwirrt vor allem auch Tardis, und zwar nicht, weil er denkt, daß er wieder sbgegeben wird (es ist ein Tier!), sondern, weil es keine festen Rituale gibt, an denen er sich orientieren kann und die ihm Sicherheit geben. Versuche doch mal mehr mit Ritualen zu arbeiten, die Du bestimmst und nicht die Katzen, wie z.B. vor dem Schlafen gehen noch ne halbe Stunde spielen und dann Leckerchen, Gute Nacht und Licht aus.
 
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Angie1969

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  • #30
Ich kenne Vermittlungen aus Spanien, Frankreich, Kreta und Athen. Und fast alle Katzen die von der Straße in die großen TH oder Pflegestellen kommen und dann in die reine Wohnungshaltung sind zufrieden damit und machne auch kein Theater das sie raus wollen. Manchmal sogar ganz im Gegenteil, einige sind sogar mit einer großen Wohnung erstmal überfordert und müssen erstmal in einem zimmer separiert werden bis sie sich ein paar Tage eingelebt haben, denn in den TH im Ausland sind die Geheg zum Teil sehr beengt. Und da sich die Katzen auf der Straße sehr oft mehr schlecht als rehct durchschlagen mussten, sind die allermeisten dankbar dafür das immer Futter und Menschen zum kraulen da sind. Ich weiß nur von ganz wenog Katzen die im neuen zu Hause auf ihre Freiheit bestanden haben und dies auch deutlich gezeigt haben.

Verstehe, danke für die ausführliche Antwort, das wusste ich nicht.


Zum Thema ich bin der gleichen Meinung wie Akane

das Vermenschlichen und Angst haben das Filou dich nicht mehr mag nur weil du ihm etwas verbietest oder ähnliches.
Diesen Fehler machen auch Mütter von Menschenkindern, dabei ist gerade Konsequenz, klare Jas und klare Neins, etwas das Kind und Tier die Möglichkeit gibt zu wissen wo es steht, dir nicht auf der Nase herumzutanzen und auch ausgeglichen zu sein.

Ich habe das mal in der Schule sehr schön bildlich erklärt bekommen, ich hoffe ich kriegs noch halbwegs zusammen: Stell dir vor dein Kind/Tier ist eine Billiardkugel und die Banden sind deine Vorgaben.

Klare Vorgaben = ein klarer Weg, die Kugel läuft gleichmäßig und ruhig ins Ziel
unklar Vorgaben = die Kugelt eiert hilflos herum, mal links mal rechts, je weniger und unklarer die Vorgaben sind umso mehr eiert sie herum
keine Vorgaben = die Kugel eiert hilfos ins unendeliche

so ähnlich wurde es beschrieben und ich finde es ist doch recht passend.

Was das Beleidigt sein angeht, ja mein Gott was denkst du wie oft ich, die böse Mama war, die etwas verboten hat und 5 Minuten später war wieder alles gut und das Totzköpfchen hat sich beruhigt. So ist es bei Kindern und auch bei Tieren. Manche sind länger beleidigt andere kürzer. Aus ihrer Schmollecke kommen aber alle wieder raus und je weniger man darauf eingeht um so schneller.

Kitty z.B. hat sich die erste Zeit wenn ich Kunden da hatte und die Tür zu meinem Arbeitszimmer geschlossen habe (bei mir gibt es sonst nie geschlossene Türen) auf jeden Fall hat sie eine riesen Leidensshow vor der Tür abgezogen. Kläglichst miaut, als das nichts half hat sie sich gegen die Tür geworfen und dran gekratzt. Ich habe sie nicht beachtet und meinen Kunden die Anweisung gegeben ebenfalls die Katze zu ignorieren. Es hat 5 od 6 Tage gedauert, dann war Ruhe vor der Tür. Ein paar Tage lang hat sie dann noch die Tür bewacht wenn ich Kunden da hatte, aber jetzt interessiert sie das auch nicht mehr, sie dreht nicht mehr durch wenn die Tür geschlossen wird und stalkt nicht mehr die Kunden wenn sie mal ins Bad gehen :D
Man muss manchmal einfach etwas durchhalten, dann entspannt sich die Situation von alleine.

Unterschiedliche Gefühle zu haben für seine Tiere ist auch normal. Man kann gar nicht für zwei unterschiedliche Wesen die gleichen Gefühle habe. Das dir dein erster Kater näher steh als der Zweite ist normal. Es dauert etwas bis sich da eine Verbundenheit entwickelt und eben eine Liebe, die dann anders ist als für Filou.
Meine Kitty ist jetzt ca 2 Monate bei uns und trotzdem ich sie wirklich gern habe ist es anders als das was ich für meinen Kater empfinde den ich von klein auf und schon über 2 Jahre habe.
Da dich dein zweiter Kater nervt ziehst du sicher auch unbewusst Vergleiche und verhindert auch das Wachsen von Verbundenheit und das ist menschlich.

Behandel sie gleich, egal ob du den einen etwas inniger kuschelst als den anderen, da brauchst du keine schlechtes Gewissen haben.

Rituale, feste Gewohnheit, klare Ansagen das gibt einem Tier Ruhe und Halt.
 
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Jumi89

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  • #31
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Wir haben das Röhrchen schon hier und werden es auch nächste Woche mit zum Tierarzt nehmen.
Zum Spielen haben die eigentlich genug und wir spielen auch mit ihnen (Angel, Laserpointer). Morgen werde ich ihnen das Fummelbrett bauen, habe da schon alles für besorgt. Ich bin gespannt wie es bei den beiden ankommt.

Seit Filou draußen schläft und die Tür zu ist sind die beiden sehr viel entspannter. Tardis jammert nur noch sehr wenig, ja sogar Filou scheint zufriedener zu sein. Das die Trennung Nachts beiden nicht so gefällt konnte ich mir denken, ich hätte aber nicht gedacht das es beide so sehr frustriert. :(

LeOundChinO:
Nun ja, uns nervt es halt schon wenn Tardis einen auf Schritt und Tritt folgt.
Es ist ja nicht so das es nervt das er da ist, es nervt nur manchmal wenn er unbedingt auf einen rauf muss. Ich habe ihn häufig auf dem Schoß aber er muss dann auch akzeptieren wenn er mal in seinem Körbchen (welches sich neben meinem Schreibtisch befindet) liegen muss. Es gibt halt Situationen wo ich wirklich keine Rücksicht drauf nehmen möchte das er Zuneigung braucht. Wenn wir z.B. essen, möchte ich keine Katze auf mir die ständig versucht in mein Essen zu kommen, wenn ich in der Küche bin möchte ich auch keine Katze auf der Arbeitsfläche, auf dem Schreibtisch wo mein Notebook steht hat er bzw. beide auch nichts zu suchen. Wenn mein Freund und ich miteinander schlafen liegt Tardis nicht nur im Bett sondern turnt schnurrend auf einem rum. Die Anhänglichkeit geht da etwas zu weit.
Seit dem er Nachts Filou hat ist er aber schon ausgeglichener, das Jammern hat nachgelassen aber die Anhänglichkeit ist weiterhin so stark da ...

Paulone:
Tardis war nicht lange in der Pflegestelle. Er lebte ca. 1 Jahr in Rumänien auf der Straße und kam dann dort in die Pflegestelle. Scheinbar aber auch nur für einige Wochen, als die ganzen Untersuchungen und Impfungen durch waren kam er in einem 2 Tägigen Transport nach Deutschland. Sonntags kam er dann hier in die Pflegestelle, Mittwochs haben wir ihn uns angeschaut und Freitags abgeholt. Er war also keine Woche in Deutschland bevor er zu uns kam. Das war im Februar diesen Jahres.
Freigang haben beide nicht, wir leben mitten in Berlin, da würde ich das auch nicht wollen. Er macht aber auch nicht den Eindruck als würde er das vermissen. Wenn wir die Fenster aufhaben und draußen laute Geräusche sind erschreckt er sich immer und verkriecht sich in einer Ecke.
Ich habe auch das Gefühl (wie hier schon erwähnt) das er sehr dankbar für seinen Platz bei uns ist und das Straßenleben nicht wirklich vermisst.
Er hatte es scheinbar auch nicht leicht auf der Straße. Auf den Bildern aus der rumänischen Pflegestelle sah er sehr abgemagert und dreckig aus. Er hatte auch eine Verletzung am Bein.
Ich werde später mal auf youtube schauen ob ich diese Videos finde.

Akane:
Ja, ich weiß. Allerdings habe ich schon von einigen Katzenbesitzern gehört das sie es sich mit ihrer Katze verscherzt haben. Filou ist generell schon nicht sehr anhänglich, hat gerne seine Ruhe (vielleicht liegt es am Alter oder daran das wir ihn als Baby immer auf dem Arm hatten) und gerade dann möchte ich nicht das er schmollt und Tagelang garnicht mehr kommt. :(

Ich versuche es seit einigen Tagen schon mit Ritualen. Bevor wir ins Bett gehen wird Tardis immer geknuddelt (Filou will nicht ... :() und dann ist die Nacht über auch Ruhe. Morgens dürfen beide dann zum kuscheln zu uns. Ich hoffe, wenn wir das so weiterführen, ihm am Tage auch mehr beschäftigen, dass er sich dann irgendwann hier ganz entspannt und unsere Nähe nicht mehr so krampfhaft sucht.

Ich hätte da noch eine Frage zu Filou (bevor ich einen neuen Thread eröffne): wenn er auf Klo war scharrt er nie. Er hat wirklich so gut wie noch nie sein Geschäft zugescharrt. Ich habe ihn damals mit 10 Wochen bekommen (die "Züchterin" wollte ihn mir eigentlich schon mit 8 Wochen andrehen ...) kann es sein das ihm das von seiner Mutter noch nicht gezeigt wurde? Ich hatte die Hoffnung das er sich das von Tardis abschaut aber es läuft so, dass Tardis danach ins Klo geht und sein Geschäft zuscharrt. o_O
 
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  • #32
Ich würde Dich da gern ein bißchen beruhigen. So leicht verscherzt man es sich nicht mit seiner Katze. Ich glaube eher, daß man die Tiere unsicher macht, wenn man sie ständig mit Samthandschuhen anfaßt und denkt, "hoffentlich mag er mich noch". Du siehst das ja bei Tardis, der will dauernd schmusen, obwohl Du ihm da manchmal Grenzen setzt. :):)
 
Evo

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  • #33
Also um sich mit einem Tier zu verscherzen, musst du schon ne Menge Mist bauen. Wie oft hat meine Große schon rumgebockt, wenn ich mit ihr zum TA bin oder von der Pension abgeholt habe. Da hast sie mich Tagelang nicht mit dem A*** angesehen. Gut, so hatte ich meine Ruhe ;) Aber spätestens nach einer Woche war mir alles verziehen. Die Kleine wirft einem immer nur verletzte Blicke zu, wenn ich sie dann mal weg schiebe, obwohl sie kuscheln will.

Na das klingt doch schon viel besser. Das renkt sich alles bei euch ein.
Und ja, Katzen müssen nicht überall dabei sein. Unsere dürfen nicht in die Küche und auf die Tische. Das fanden sie ganz beknackt und haben ein riesen Gejammer veranstaltet, wenn ich z.B. in der Küche verschwunden bin. Mittlerweile stalken sie dann nur noch die Küchentür.

Du musst dir nur eins immer wieder klar machen. Katzen sind keine Hunde! Bei Katzen kann es schon ne ganze Weile dauern, bis der sture Schädel etwas akzeptiert. Meine Kleine schmeiße ich nun schon seit einem halben Jahr immer wieder aus der Küche. Sie will es einfach nicht lernen, obwohl sie genau weiß, dass vor der Küche Schluss ist.
 
M

Mondsüchtig

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  • #34
Mal so generell und das meine ich ganz ernst, warum hast Du Katzen?

Ich habe 2 Katzen, beide sind immer um mich herum. Wenn ich jetzt hier am Rechner bin, sitzt eine hinter mir auf der Fensterbank, die andere sucht sich ein Plätzchen neben mir. Wenn ich in die Küche gehe, folgen sie mir. Wenn ich aufs Sofa gehe, dann kommt Ginger schmusen.

Ich habe ein KaKlo im Flur stehen und nicht mal 3 Meter weiter ist die Schlafzimmertür, die immer offen ist. Tags wie Nachts. Da stinkt nichts. Das kann aber am Futter liegen. Was füttert ihr?

Meine Katzen können nachts ins Bett, wenn sie wollen. Am Anfang wachte ich morgens auf und überall war eine Katze. Inzwischen ist das anders, mal sind beide im Bett, mal eine, mal gar keine. Aber das stört mich nicht. Katzen die nachts im Bett mit Körperkontakt zum Menschen schlafen, holen damit Kuschelbedürfnis nach. DAS wäre für mich ein Grund den Lütten nachts ins Schlafzimmer zu lassen, dann ist er vielleicht am Tag nicht so anstrengend.

Edit: Tobende Katzen im Schlafzimmer, gar im Bett muss man nicht dulden. Das kann man denen aber beibringen. Hier enden kleinere Kämpfe und Gerangele des Nachts kurz vor der Schlafzimmertür, denn sie wissen, das ich das nicht im Schlafzimmer dulde.

Wenn ich mich für Wohnungskatzen entscheide, dann muss ich damit rechnen, das sie anhänglich sind.

Ginger meine Spanierin ist auch schreckhaft. Sie spurtet auch bei manchen Geräuschen panisch los. z.B. das zusammenknüllen von Brötchentüten war aus irgendeinem Grund ganz fürchterlich für sie. Sie rannte panisch aus der Küche unter das Bett. Ich habe dem keine weitere Bedeutung zugemessen, sie nicht beruhigt und weiterhin Brötchentüten zusammengeknüllt. Inzwischen hat sie begriffen und gemerkt das deswegen hier keiner ausflippt und nun hat sie auch kaum noch Angst. Das Gleiche gilt hier für den Staubsauger und das Bügelbrett.

Wenn der Kot nie verscharrt wird, dann würde ich eventuell mal anderes Streu ausprobieren. Toska hat auch nie irgendetwas verbuddelt, das hat Ginger ihr beigebracht, indem sie anfangs Toskas Haufen mit verbuddelte. Seit ich anderes Streu habe, verbuddelt auch Toska. Hier war Madame das Buddelmaterial zu grob. :rolleyes:
 
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Jumi89

Jumi89

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  • #35
Ich habe nun auch angefangen klare Grenzen zu setzen, Filou darf auch nur noch das, was Tardis darf und ich merke, dass sie von Tag zu Tag beide entspannter werden. Filou baut keinen Mist mehr und Tardis hat heute noch nicht ein Mal gejammert. Ich hoffe es entwickelt sich weiter so positiv.
Mir ist schon aufgefallen das ich Katzen häufig mit Hunden gleichsetze, was vielleicht daran liegt das ich vor den beiden nur Hunde als Haustiere gewohnt war. Aber es beruhigt mich zu wissen, dass man es sich doch nicht so leicht mit seiner Katze verscherzen kann.

@Mondsüchtig: Wieso die Frage? Weil ich es nicht gewohnt bin das einem die Katze auf Schritt und Tritt folgt, ständig jammert und ich um Rat frage woran das liegen könnte? Weil ich es nicht mag permanent eine Katze auf mir zu haben?
Ich glaube du hast den Thread nicht ganz richtig gelesen, denn dann wüsstest du das es mich nicht stört wenn einer der beiden bzw. in dem Falle Tardis neben mir liegt, sondern dass dieses rumgeturne auf einem und das Stundenlange gejammere wenn man sich mal nicht mit ihm beschäftigt "nervt".
Haustiere sind nicht dazu da, dass man sich rund um die Uhr mit ihnen beschäftigt. Gerade aus dem Grunde habe ich Katzen und nicht z.B. Hunde. Weil diese sich auch alleine beschäftigen und keine 24 Stunden Beschäftigung benötigen.
Würde ich nicht ernsthaft Katzen wollen, würde ich mir die Mühe hier nicht machen und alles versuchen damit es Tardis besser geht.

Zu der offenen Schlafzimmertür: bei uns ist sie jetzt immer zu und zwar für beide. Ich habe einen sehr leichten Schlaf und wache selbst dann auf, wenn beide im Nebenzimmer miteinander spielen. Das die beiden gerne selber entscheiden möchten wo sie schlafen kann ich mir gut vorstellen. Abgesehen von dem Gestank (da schrieb ich ja bereits das es bei jedem Futter so war und wir dem TA eine Stuhlprobe bringen) ist Filou ein ziemlicher Tollpatsch und tritt meistens in seine Geschäfte rein und verteilt diese in der Wohnung. Und ich will echt nicht das er dann ins Bett kommt.
Seid Tardis bei uns ist bekommen sie das Nassfutter von DM ... "Dein Bestes". Trockenfutter von RealNature. Ich weiß, dass das Nassfutter nicht gerade das beste ist ...
Ab und an bekommen sie auch mal Fleisch (Hühnchen oder Schwein) und Fisch.

Streu haben wir auch verschiedene durch ... grob, fein, klumpend, nicht klumpend, Holz, Ton, auch mal zwei verschiedene gemischt ... nichts, er lässt es offen liegen. Mittlerweile ist es so, dass Tardis immer wenn Filou fertig ist ins Katzenklo geht und es verscharrt. Letztens ist er sogar rein, obwohl Filou noch drinne war. Deswegen auch das Problem das er ständig da reintritt und alles in der Wohnung verteilt. :rolleyes:
 
M

Mondsüchtig

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  • #36
Warum gleich so aggressiv? Ich habe sehr wohl alles gelesen und mich trotzdem gefragt, ob Katzen für Dich die richtigen Tiere sind oder ob ein Hund nicht besser wäre.
Du hast m. M. sehr hohe Ansprüche wie die Katzen sein sollten. Nach Möglichkeit sollen sie dies nicht oder das nicht. So funktioniert das aber bei Katzen nicht. Ich meine damit überhaupt nicht, das Du Deine nicht liebst oder so. Aber ich finde Katzen sind Haustiere auf die man sich einlassen muss, wenn man zu sehr versucht sie so zu machen, wie man sie haben will, dann werden sie "wunderlich".
Hunde wollen eher gefallen und sind bereit dafür einiges zu machen. Das funktioniert bei meinen Katzen zumindest gar nicht. Toska hat auch schon ihre Schrei-, Jammer-, und Brüllphasen. Ich weiß das nervt, mit unter sogar ungemein. Wie schon geschrieben ist Ginger hier sehr schreckhaft angekommen. Was Du vielleicht in einem Kater vereint hast, dass läuft hier auf zwei verteilt rum.
Natürlich gibt es Tage, an denen ist man selbst nicht gut drauf und man denkt beim rumjammern der einen und dem panischen rumgerenne der anderen kurz und unwillkürlich an Pelzmützen. Aber wenn es hier soweit ist, dann setze ich mich hin, nehm mir einen Kaffee und überlege mir, ob es jetzt wirklich an der Katze liegt oder an mir. Schnell stellt sich heraus, dass das Tage sind, da würde mich die Fliege an der Wand ärgern.
Und wenn ich mir dessen erstmal bewußt bin und mich zwinge runter zu fahren, dann normalisiert sich in kürzester Zeit auch das Verhalten der Katzen. Sie zeigen mir auf ihre Art und Weise wie angespannt und unausgeglichen ich bin. Das Problem ist nur, je mehr Madame jammert, je mehr die andere auf mir rumkrackselt, desto genervter reagiere ich im ersten Moment und das macht das Verhalten der Katzen nur noch schlimmer. Verstehst Du was ich meine?

Zum Futter, auch das habe ich gelesen und mich gefragt wie schnell ihr die Sorten gewechselt habt? Oder habe ich das tatsächlich überlesen? Der Verdauungstrakt der Katzen reagiert ja manchmal auf Veränderungen sehr empfindlich. Daher sollte man Futter schon über eine etwas längere Zeit testen. Wie weich ist denn der Kot, wenn es beim reintreten so eine Sauerei gibt?
 
Jumi89

Jumi89

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  • #38
Das war ganz und garnicht aggressiv gemeint. Tut mir Leid, wenn das so rüber kam.
Ich verstehe was du meinst und ich habe mich auch schon häufig gefragt, ob ein Hund nicht doch besser zu mir passen würde. Ich war mir vor Filou allerdings auch nicht bewusst das Katzen so eigensinnig sind und man die wirklich sehr schwer "erziehen" kann. Ich habe es vorher immer nur an den beiden Katzen meiner Großeltern gesehen und die sind nie wie von der Tarantel gestochen durch die Wohnung gejagt und haben dabei alles umgeschmissen, die haben auch nie gejammert.
Ich bin aber dennoch glücklich mit den beiden und könnte es mir auch garnicht mehr ohne Katzen vorstellen. Das ich das Verhalten, gerade von Tardis, nur noch verschlimmere wenn ich genervt reagiere ist mir aufgefallen, daher versuche ich auch nun ruhiger zu werden.

Zum Futter ist mir eingefallen das Tardis am Anfang nicht so gestunken hat. Da haben wir noch die restlichen Dosen vom Real Nature verfüttert. Nach etwa 2 Wochen haben wir dann aber auch gewechselt, erst zum Lux von Aldi, nach etwa 2 Monaten haben wir es dann mit dem von DM gemischt und seit Juni bekommen die nur noch das. Real Nature war da schon sehr viel besser, nur leider zu teuer. Ich habe auch schon nach Alternativen zu dem geschaut aber wirklich viel günstiger sind die alle nicht.
Also wirklich weich ist er nicht, ich würde sagen ganz normal, wie bei Tardis auch. Das Ding ist nur das Filou immer mit dem Hintern zum Ausgang im Klo hockt, Schwanz hängt im hohen Bogen raus und wenn er fertig ist und sich im Klo umdreht, tritt er mit seinen Hinterpfoten da rein.
Klo ohne Deckel wäre auch nicht wirklich eine Option da Tardis sehr dolle scharrt und so schon immer sehr viel rausfliegt.

Catwoman, danke für den Link. Ich wusste garnicht das Katzen kein Schweinefleisch dürfen. :oops:
 

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