Überlegung, ob ich meine Katzen abgeben soll... :(

fetti

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Es macht mich wirklich traurig...Ich liebe meine beiden Katzen über alles und würde sie nie hergeben wollen...Trotzdem überlege ich, ob es nicht das beste für sie wäre, ihnen schweren Herzens ein neues schönes Zuhause zu suchen, wo sie für immer bleiben können.
Ich wohne mit meinen Katzen bei meinen Eltern und dachte, hier können sie ihr ganzes Leben bleiben...Doch jetzt lassen sich meine Eltern scheiden und das Haus wird wohl verkauft. Keiner von meinen Eltern möchte die Katzen mitnehmen. Es sind blöderweise auch Freigänger und man kann sie nicht einfach mit in eine Wohnung nehmen. Ich bin noch am Studieren und es ist total ungewiss wie meine Zukunft ausschauen wird...Ich möchte ihnen nicht zumuten, in ihrem Alter (beide 13) vielleicht noch mehrmals umziehen zu müssen (zumal es sowieso fast aussichtslos ist eine Mietwohnung zu finden, wo die Katzen gefahrlos Freigang haben können....).

Ich bin echt am verzweifeln, was das beste ist....zum Glück eilt es nicht....erst frühestens in einem 3/4 Jahr wäre es soweit...doch falls ich die Katzen wirklich abgeben sollte, möchte ich mich schon beizeiten um ein Zuhause bemühen zumal sie schon so alt sind und die Vermittlungschancen dem entsprechend schlecht. In ein Tierheim würde ich sie niemals geben, nur direkt in das neue Zuhause.
Sie fühlen sich so wohl hier und hängen an mir und es zerreist mir das Herz, daran zu denken, dass sie hier nicht für immer sein können....Ich fühle mich wahnsinnig schlecht, dass ich überhaupt über eine Abgabe nachdenke...es ist so, als ob ich sie in Stich lasse und das mit ihrem 13 Jahren! Aber ich weiß auch, dass es andere tolle Katzenhalter gibt, bei denen sie nach dem anfänglichen Abschiedsschmerz noch ein paar schöne Jahre haben könnten....Mit etwas Glück würde ich vielleicht so jemanden finden...

Was meint ihr was das beste wäre?
 
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Ich würde, anstatt über Abgabe nachzudenken, lieber mal mit der Wohnungssuche anfangen.

Wenn du deine Katzen wirklich behalten willst, geht das auch während des Studiums. Ich bin selbst Studentin, meine Zukunft ist auch nicht hundertprozentig sicher (das ist sie meiner Meinung nach aber nie, auch mit Haus, Garten, Festanstellung und 45 Jahren nicht). Aber ich habe es bisher noch immer geschafft, meine Ziele mit den Katzen zu vereinbaren. Alles eine Frage des Wollens.

Man findet so einige Wohnungen mit Freigangsmöglichkeit, wenn man etwas außerhalb sucht.

Wie sehr fordern sie den Freigang denn ein?
 
krissi007

krissi007

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Kannst Du nicht die Katzen zu Dir holen?
Viele Katzen mit 13 Jahren wollen gar nicht mehr so sehr raus ;)
 
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Conny87

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Ich würde das auch nicht so pessimistisch sehen. Ich bin ebenfalls Studentin und meine Zukunft ist nicht Gewiss. Trotzdem bekomme ich, egal was passiert, dass mit meinen Katzen unter einen Hut.
Und mit 13 Jahren sind ihre Vermittlungschancen auch nicht die Besten.

Suche doch einfach etwas ausserhalb nach einer geeigneten Wohnung. Dann musst du zwar einen längeren Fahrtweg auf dich nehmen, aber daran gewöhnt man sich Recht schnell, ich brauche auch ca. 45 min in die Uni.
 
Maiglöckchen

Maiglöckchen

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Viele Katzen mit 13 Jahren wollen gar nicht mehr so sehr raus ;)

Sie sind Freigänger.

Fetti, ich würde Dir den gleichen Rat geben wie JFA. Du bist in der komfortablen Situation, noch Zeit zu haben. Und kannst Dir in aller Ruhe eine Wohnung mit der Möglichkeit des Freigangs suchen - vielleicht mit einer tierlieben Freundin zusammen?

LG Silvia
 
juniper1981

juniper1981

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13 Jahre alte Freigänger zu vermitteln, wird auch in Mittelfranken kein Kinderspiel sein. Außerdem hängen die Katzen sicher an dir, und du hängst an den Katzen...
Ich würde mir daher jetzt eher eine Wohnung suchen, in der Katzenhaltung erlaubt ist. Am besten natürlich in einer freigängergeeigneten Gegend im Erdgeschoss, aber auch aus dem 1. Stock ist mit gutem Willen Freigang machbar. Und vielleicht reicht ihnen ja auch ein vernetzter Balkon.
Meine beiden 12jährigen Pflegis waren den Vorbesitzern zufolge auch Freigänger - hier gehen sie mal auf den Balkon und schauen natürlich gerne aus dem Fenster, aber wirklich einfordern tun sie ihren Freigang nicht.
 
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Gwion

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Das ist eine schwierige Entscheidung.

Es wird vor allem davon abhängen, ob
sie Freigang stark einfordern
gesund sind
wie du jetzt bzw. die nächsten Jahre lebst

Beide Optionen haben ihre Vorteile.
Wenn du das Glück hast, jemand zu finden, der eine oder beide aufnimmt, haben sie es mit einem Wechsel hinter sich und können in Ruhe alt werden.

Nimmst du sie mit, behalten sie ihre Bezugsperson, aber es gibt natürlich auch Nachteile.

Je nachdem wie stark sie Freigang wollen und wie deine Wohnsituation ist (Stichwort Größe, Mitbewohner, Umzüge, Abwesenheiten).
Wieviel Zeit du für sie hast - wenn sie keinen Freigang haben, mußt du ihnen sicher mehr Zeit widmen.
Ob eines der Tiere in den nächsten Jahren stirbt und dann das andere den ganzen Tag allein die Wände anguckt.

Vorhersagen läßt sich das nicht und einschätzen kannst nur du es.

Ich würde beide Schienen fahren.
Versuchen, sie mitzunehmen und ihnen ein gutes Leben zu bieten, aber auch nach einem möglichen neuen Zuhause suchen.
Das fällt ohnehin nicht einfach so vom Himmel und wäre ein Lottosechser.

Was meinen denn deine Eltern? Bei 13jährigen Katzen nehme ich an, sie sind schon lang in der Familie, also gehören sie vemutlich ja den Eltern?
 
Maiglöckchen

Maiglöckchen

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Viele eingefleischte Freigänger tauschen gerne ihre Freiheit gegen ein gemütliches Kuschelplätzchen ;). Vllt. reicht auch ein Balkon.

Darauf kann man sich aber nicht unbedingt verlassen. Mein Freigänger ist mindestens 12 und wurde richtiggehend depressiv, als ich ihn krankheitsbedingt zwei Wochen in der Wohnung lassen mußte.

Was, wenn sie die beiden in die 40qm-Studentenbude mitnimmt und die ihr dort aus lauter Frust die Tapeten von den Wänden fetzen? Dann müßten die beiden schon wieder umziehen...

Ist doch unnötig, vor allem, wenn noch genug Zeit ist, sich eine freigängertaugliche Wohnung zu suchen.

LG Silvia
 
Paulone

Paulone

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  • #10
Hallo,

ich an Deiner Stelle würde die beiden Katzen mitnehmen. Mit 13 Jahren sind sie doch sehr an Dich gewöhnt und haben einen ruhigen Katzenlebensherbst mit ihrem geliebten Menschen verdient. Ich würde an Deiner Stelle als Studentin mit noch keinem eigenen Einkommen (gehe ich mal davon aus) Deinen Eltern sprechen bezüglich folgender Punkte:

- Wie wird meine eigene Situation aussehen, wenn ihr euch scheiden lasst (wohnungstechnisch und finanziell)
- Können Dir Deine Eltern bei der Wohnungssuche behilflich sein; evtl. tatsächlich, wie schon geschrieben, mit einer Freundin oder Mitstudentin gemeinsam - dann halbieren sich ja bereits die Kosten
- Wenn Du die Katzen mitnimmst, weil Deine Eltern sie nicht mitnehmen wollen und noch kein eigenes Einkommen hast, können Dir Deine Eltern da einen finanziellen Zustupf geben (Tierarztkosten, Futter etc.)?

Und dann würde ich mir gemeinsam mit einer Freundin/Mitstudentin eine schöne Gartenwohnung suchen.

Ich denke, die Katzen ertragen eher einen oder zwei Umzüge, als eventuell im Tierheim zu landen, weil die Familie, die sie übernehmen würde, plötzlich kein Interesse mehr an den Katzen hat.
 
fetti

fetti

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  • #11
Wie groß sind denn eure Studentenwohnungen? Ich könnte mir nur was ganz ganz Kleines leisten und wüsste niemanden mit dem ich zusammenziehen kann (außer mein Freund, aber der will absolut nicht), hab ca. 600€/Monat aus Bafög+Nebenjob und noch ein Auto....Von meinen Eltern kann ich mir nichts erhoffen, die haben selber kaum Geld. Die Katzen sind ein großes Haus gewöhnt, da kann ich sie doch nicht in 35qm stecken:( Erschwerend kommt noch hinzu, dass sie sich nicht sonderlich verstehen bzw. nur von der einer geht öfter mal Streit aus und mobbt gerne die andere. Ich hab sie erst seit 4 Monaten, da meine andere gestorben ist. Leider ist sie nicht so verträglich mit Artgenossen wie erhofft....Im Haus haben sie genug Platz sich aus dem Weg zu gehen, aber in einer kleinen Wohnung....Durch Freigang könnte das vielleicht noch gehen, aber im Winter sind es die reinsten Stubenhocker...da würden sie nur aufeinander hängen.
Die eine Katze braucht auf jeden Fall Freigang, die andere hält sich überwiegend im Haus auf, könnte also eventuell drauf verzichten, aber eben nur vielleicht....vorher lässt sich das ja leider nicht sagen...

Gut, dass noch so viel Zeit ist....vielleicht kann ich doch noch meinen Freund von einer gemeinsamen größeren Wohnung überzeugen...das wär für mich eigentlich die einzige Möglichkeit die ich sehe beide Katze mitzunehmen...
 
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Gast
  • #12
Such doch nach einer katzenfreundlichen WG :)
Am Schwarzen Brett an der Uni hängt da meistens einiges aus.
 

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