Tumor in der Maulhöhle und Osteosarkom

Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
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Mau17

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Ich bin ganz neu hier und melde mich gleich mit einen Problem.
Mein Kater ist jetzt 17.5 Jahre alt. Vor Ostern fing er plötzlich an zu humpeln so dass ein Tierarzt besuch angesagt war.
Da er sich ab und an beim Fressen gegen das Maul schlug mit der Pfote wurde auch gleich die Mundhöhle angeschaut.
Das Bein wurde nicht geröngt, nur abgetastet, der TA meinte es wäre vermutlich eine Weichteilverletzung, also Zerrung, etc, da er so gar nicht wirklich reagiert hat beim Abtasten und Untersuchen.
Wir wollten warten bis das Bein ok ist, oder besser und dann das Mäulchen operieren.
Auch nach Ostern war das Bein nicht besser, der Tumor im Maul aber schlimmer, er wollte fast nix mehr fressen, also wurde für vergangenen Donnerstag ein OP Termin gemacht.
Als mein Arzt sah dass das Bein nicht besser wurde schaute er schon sehr skeptisch, meinte man solle es wenn er dann in Narkose ist mit röntgen.
Klar, kein Thema.
Aufgrund des Alters hat man ihn zuerst operiert, dann geröngt... bei der Röntgenaufnahme stellte sich heraus dass er ein Osteosarkom hat, das Beinchen in der Schulter gebrochen ist :(

Hätte ich das Bein gleich röntgen lassen, dann wäre meine Entscheidung auf Grund des Alters, des Bruch des Beins im Schultergelenk anders ausgefallen, da er nun schon operiert war, wieder aufgewacht ist und der Arzt es für vertretbar hielt ihn noch ein paar Tage mit nach Hause zu nehmen, oder auch ein paar Wochen, sagen kann das jetzt niemand, habe ich ihn noch einmal mit heim genommen.

Hat hier jemand ähnliche Erfahrungen, wie viel Zeit uns ungefähr noch bleibt?
Der Tumor im Maul konnte ebenfalls nicht ganz entfernt werden.
 
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Mau17

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Hat hier niemand Erfahrung?
 
cindy55

cindy55

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Das tut mir leid. Das sind ja zwei schlimme Diagnosen. :mad:
Aber genau kann keiner sagen, wie lange es dauert.
Besprich mit dem TA, was man medikamentös machen kann und wenn Schmerzen kämen, oder die Tumore wachsen würden, dann würde ich ihn gehen lassen. Zeig ihm Deine Liebe, gib ihm das was er fressen möchte, auch wenn es nicht gesund ist und genieße einfach die Zeit zusammen. Ich weiß, das ist leicht gesagt. Ich wünsche Dir ganz viel Kraft und dass ihr noch eine lange Zeit zusammen habt.
 
MäuschenK.

MäuschenK.

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Frisst er noch normal? Bekommt er ein Schmerzmittel?
 
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Mau17

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Er frisst wieder normal, nach der OP hat er innerhalb von 24 Stunden gut 600 g Futter verdrückt, jetzt sind wir wieder beim normalen Level.
Eben gabs Putenbrust mit Hühnerherzen, und da hat er kräftig zugeschlagen, seinen Napf geleert und dann die der anderen abgeklappert, und natürlich haben die ihm fressen lassen. Da er langsam frisst wurden die anderen auch satt, es handelte sich nur um so 3 - 4 Bröckchen.

Mein Tierarzt meinte Metacam würde nichts mehr helfen, aber es ist derzeit noch vertretbar dass er nach Hause geht, Morphium möchte er nicht geben, er ist bei Mensch und Tier dagegen dass man die letzten Tage mit Morphium zugedröhnt wird. Wenn es schlimmer wird, dann soll ich kommen....

Ansonsten ruht er viel, das ist klar, aber er springt auch noch aufs Bett, auf den Sessel und von dort auf den Wohnzimmertisch.
 
Pinsel

Pinsel

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am Harz
Hallo,

erst einmal drücke ich euch die Daumen, ihr habt noch eine gute Zeit, die ihr zusammen genießen koennt.
Ich habe letztes Jahr meinen Kater Blitzi leider gehen lassen muessen, er hatte einen Tumor im Kiefer, ein PEK.
Er bekam zu der Zeit Metacam und Tarantula. Metacam sollte in dem Fall nicht nur Schmerzmittel sein, sondern soll es sich auch verlangsamend auf das Tumowachstum auswirken.

Wieviel Zeit bleibt, ist nicht allgemein zu sagen, je nach dem, wie stark das tumoroese Geschehen schon gestreut hat.
 

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