Tumor im Bein. Amputation oder Ende?

Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen

Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
Wildflower

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  • #21
Gute Besserung!
 
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  • #22
Gibt´s was Neues?
 
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Rodrigo

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  • #23
ich hatte ihn gestern nach hause geholt, er wirkte gestern auch sehr fit, er hat gefressen, getrunken, gekackt und gepinkelt (katzenklo optimal getroffen), scheinbar alles gut. er versuchte sogar, auf 3 beinen von der küche zum wohnzimmer zu hoppeln.
heute nacht hat er sich dann übergeben. heute vormittag versuchte ich die ganze zeit, ihm die vorgegebenen medikamente zu geben, er wollte nicht. schließlich konnte ich ihm zumindest ein bisschen zerbröselte tablette mit sauce verabreichen. danach hat er dann wieder gekotzt. nach rücksprache mit dem arzt soll ich dann die nächsten stunden keine medikamente mehr geben, schlägt ihm evtl. auf den magen.
die letzte stunde hab ich mich zu ihm in den käfig reingelegt und ihn gestreichelt, dabei dachte ich, er stirbt evtl. gerade. jetzt hat er sich aber wieder aufgerappelt, wollte aus dem käfig ausbrechen und hat dann wasser getrunken.
 
Wildflower

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  • #24
Lebenswille scheint er also zu haben, das ist gut.
Medikamente werden selten freiwillig genommen. Tabletten kann man zerstoßen und in wenig Wasser aufgelöst mit einer Spritze ohne Nadel verabreichen. Man kann auch versuchen Tabletten zerstoßen unters Naßfutter zu mischen oder mit etwas geben, was er besonders gerne mag.

Weiterhin alles Gute.
 
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Rodrigo

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  • #25
mit den meisten medikamenten hat das bisher recht gut geklappt, meistens frisst er mir die direkt aus der hand.
zerstoßen und ins nassfutter mache ich natürlich auch, der frisst heute aber überhaupt nix.
das ist aber vielleicht gar nicht so ungewöhnlich, so ein verhalten gibt es bei menschen ja auch, wenn denen schlecht ist.
das mit der spritze ist eine gute idee, die ist ja beim metacam dabei.
 
Wildflower

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  • #26
Jede Katze reagiert anders. Letztendlich muß man ausprobieren, was funktioniert ;)
 
Faulaffenschaf

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  • #27
Kann man die Medis nicht spritzen?

Manchmal hilft es auch, den Hersteller zu wechseln... Kesium wird hier z.B. wie leckerchen gefressen, während meine Miezen spätestens nach der 3ten Tablette Synolox die Nahrungsaufnahme komplett einstellen- Dosierung und Wirkstoff sind identisch.
Was auch ganz gut funktioniert ist, , die Tabletten vor der Gabe einige Zeit mit Käserollis oder anderen Leckerchen ( bei echten Junkies geht auch Trockenfutter) in eine kleine Dose packen ( Hab das bei meiner Dauermedikationsmiez immer mit diesen Krankenhausschiebern gemacht, und sie hat ihre Pillen 5 jahre lang morgens und abends eingefordert)

Zum Tumor möchte ich dir noch einen Tipp auf den Weg geben... Sprich deinen Doc mal auf Tarantula Cubensis an.
Ich habe aktuell hier zwei Tumor-Miezen mit Tumor am Hinterbein.

Diagnose 1 Katze 15 Jahre, "Rubensmodel" mit einem etwa Pflaumen bis nektarinengroßen Tumor am rechten Oberschenkel, den wir tatsächlich nur zufällig, aber bereits in dieser Größsse im Januar oder Februar 2019 entdeckt haben ( Halblanghaarkatze mti üppiger "Hose", die sich absolut NICHTS anmerken liess- dass sie weniger springt, haben wir ihrem Gewicht zugeschrieben) OP war aufgrund des gewichts keine Option- Sie bekommt alle 2-4 Wochen Tarantula Cubensis gespritzt und der Tumor ist seitdem nur marginal gewachsen. Katze ist fröhlich und geniesst ihr Leben. Das der Tumor da ist , merken wir in erster linie am Fressverhalten.... der Tumor frisst halt mit.

Diagnose 2 Katze - ebenfalls 15 Jahre, relativ groß und schlank. Im Dezember bemerkten wir eine raue, Stelle / abgeplatze Haut am linken hinteren Mittelballen... Sah aus, wie die abgestorbene Haut bei einer geplatzen Lauf-oder Brand-Blase. Anfangsverdacht war, dass sie unbemerkt auf den herd gesprungen ist und sich verbrannt hat ( eigentlich steht immer etwas auf den Herdplatten, wenn sie heiss sind) um Silvester herum machte sie kleine ,. blutige Stempelchen und am 4.1. wurde der Ballen entfernt und eingeschickt. hier bekamen wir die Diagnose malignes Sarkom. ( extrem ungewöhnliche stelle für diesen Typ Tumor)- hohe Rezidivrate- niedriges Streurisiko.
Der Ballen heilte gut,und wurde alle 3-4 Wochen kontrolliert udn die Katze bekommt 14-tägig tarantula Cubensis.

Im Juli fanden wir wieder blutige Tapsen. Nun Stand die Amputation des Beines im Raum- wir entschieden uns zunächst für den Versuch einer Teilamputation. Diese ist jetzt knapp 8 Wochen her und super verheilt. Wir haben jetzt ein Exemplar der seltenen "zwei-Zehen- Katze" ;)
Noch trägt sie zum Selbstschutz Trichter und geht inzwischen -wie selbstverständlich- abends in den Käfig. Letzteren werden wir abbauen, sobald der Trichter ab kann Donnerstag ist Kontrolltermin.

Wir haben Mit dem Spinnengift eigentlich sehr gute Erfahrungen gemacht- Vielleicht hilft es deinem Schatz ja auch, die Reste des Tumors, die vielleicht noch in Ihm schlummern "in Schach" zu halten, damit ihr noch ein paar schöne Jahre habt.
 
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Rodrigo

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  • #28
metacam hatte er die letzten wochen schon oral bekommen, da gab es keine probleme.
deshalb habe ich auch synulox in verdacht.
auch ich hatte schon den gedanken, ob man das nicht spritzen könnte.
so wie heute geht das nicht weiter.
leider kann ich den arzt telefonisch nicht erreichen und auf meine email antwortet er nicht.
ich bin mit der nachsorge nicht so ganz zufrieden.
Tarantula Cubensis hab ich vorgemerkt, werd ich mal nachfragen.
 
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Rodrigo

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  • #29
so, wir waren jetzt noch mal beim tierarzt.
der kater bekam eine spritze und damit soll die medikation beendet sein.
metacam und synulox sind vom speiseplan gestrichen.
der kater ist zufrieden, ich bin zufrieden. alles gut.
Tarantula Cubensis als prophylaxe fand der arzt auch nicht schlecht.
 
Rina21

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  • #30
Gute Besserung an das tapfere Kerlchen 🍀🍀🍀
 
Wildflower

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  • #31
Weiterhin alles Gute (y)
 
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Rodrigo

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  • #32
er scheint seit der OP schwierigkeiten in seinem maul zu haben.
er frisst sehr wenig, am ehesten schleckt er irgendwelche saucen von meinem finger ab.
wenn er dann mal was gefressen hat, dann kaut er hinterher so komisch, als ob er irgendwas in seinem maul hat, was ihn stört.
da muss ich montag noch mal den tierarzt fragen.
 
Faulaffenschaf

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  • #33
er scheint seit der OP schwierigkeiten in seinem maul zu haben.
er frisst sehr wenig, am ehesten schleckt er irgendwelche saucen von meinem finger ab.
wenn er dann mal was gefressen hat, dann kaut er hinterher so komisch, als ob er irgendwas in seinem maul hat, was ihn stört.
da muss ich montag noch mal den tierarzt fragen.
Könnte am Tubus liegen
 
rlm

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  • #34
Ich drück die Daumen, dass es bald alles durchgestanden ist. :)
 
Streifenhörnchen

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  • #35
Davon abgesehen, dass vom Tubus noch Nachwirkungen vorhanden sein könnten, wird er voraussichtlich auch in der nächsten Zeit nicht fressen. Hast Du schon einmal eine Amputation oder schwere OP gehabt? Falls nicht, dann ist Dir wahrscheinlich nicht bewusst, dass man nach einem solchen Eingriff wahnsinnige Schmerzen hat. Er braucht dringend ein stark wirkendes Schmerzmittel über längere Zeit.

Also morgen bitte sofort zum TA und möglichst Buprenovet - oder ein anderes stark wirksames Schmerzmittel - verabreichen und mitgeben lassen. Das ist das A und O in der Nachsorge nach einer Amputation - außer der ständigen Wundkontrolle.
 
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Rodrigo

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  • #36
die lage hat sich verbessert. er frisst regelmäßig und behält das meiste auch drinnen.
gesamteindruck ist gut. er hat seit letzten dienstag keine medikamente mehr bekommen.
gestern wurden die fäden gezogen. sein maul wurde inspiziert. von weiteren medikamenten wurde abgeraten.
die behandlung ist abgeschlossen. er darf seit heute unter aufsicht aus dem käfig raus.
 
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  • #37
Wie schön! :) (y)
 
Faulaffenschaf

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  • #38
das ist schön..
wie klappt es denn mit dem Laufen?

ICh habe heute den Käfig -ENDLICH- abbauen können.. OP war am 22.7.
 
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Rodrigo

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  • #39
och, der hoppelt schon ziemlich wild durch die wohnung. natürlich will er auch besonders das machen, was für ihn noch unvernünftig ist. er will die treppe hoch. um die couch herum habe ich kissen gelegt, damit er gut runterkommt. an der einzigen stelle, wo kein kissen liegt, ausgerechnet da muss er runter. und natürlich will er in den garten. käfig hatte er bisher klaglos akzeptiert. jetzt wo er einige zeit draußen war, da will er auch nicht mehr in den käfig. dabei ist das ein luxus-käfig. heute nacht hat er so lange terror gemacht, bis ich ihn rausgelassen habe. wir haben dann zusammen auf der couch geschlafen. ich kann da kaum noch unterschiede zu vor der OP erkennen.
 
Wildflower

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  • #40
Warum soll er denn noch in den Käfig? Wenn er so gut zurecht kommt, laß ihn doch hoppeln ;)
Für mich klingt das nach Lebensfreude.
 
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