Siamkatze alleine oder zu zweit halten?

lauriers-rose

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Hallo liebe Forianer,

ich bin was die Katzenhaltung betrifft kein Neuling mehr, habe aber dennoch eine Frage was die Haltung der Katze betrifft.
Ich habe mir vor 7 Monaten eine Baby-Siam-Katze (Kater) ins Haus geholt. Er wächst bisher alleine auf und macht auch nicht den Anschein, als würde ihm ein Katzenpartner fehlen. Er ist verspielt und neugierig und "quasselt" manchmal, besonders wenn er von seinen kurzen Streifzügen durch den Garten nach Hause kommt. Er hält sich bisher nur im Garten auf, anscheinend reicht ihm dieses Territorium.
Nun habe ich aber (auch schon vor Anschaffung der Siamkatze) im Internet überall gelesen, dass man vor allen Dingen Siamkatze nie alleine halten sollte. Mein Freund und ich überlegen nun, ob das wirklich sinnvoll wäre noch eine zweite Katze dazu zu holen, da - wie oben beschrieben - unser Carlos nicht den Anschein macht etwas zu vermissen. Er hat zwar die Marotte unser Wandtattoo im Schlafzimmer immer runterknabbern zu wollen, weshalb das Schlafzimmer für ihn jetzt Tabu ist, aber ich werte das nicht als ein Zeichen von Einsamkeit.
Ist es denn in Ordnung unseren Carlos ohne Katzenpartner aufwachsen zu lassen? Er ist es ja auch von klein auf nicht anders gewöhnt.
Oder wäre es ratsam doch eine zweite Katze dazu zu holen? Was würde sich dann verändern? Wir haben z.B. die Sorge, dass die beiden Katzen dann eher nebenher leben und nicht zusammen, also zwei "Einzelgänger" zu haben.
Vielleicht kann mir hier jemand Erfahrungen und Tipps geben.
Unser Carlos ist nun 7 Monate alt. Ab welchem Zeitpunkt sollte man eine Zusammenführung machen und wie alt/jung sollte die Zweitkatze sein? Vertragen sich Kater und Kätzin besser oder Kater und Kater?
Für viele Anregungen und Meinungen wäre ich sehr dankbar! Ich möchte für unseren Carlos nur alles erdenklich gute und ihn selber fragen kann ich ja leider nicht ob er sich einsam fühlt... aber wie gesagt, er macht nicht den Anschein, er ist eher ein sehr aufgewecktes und manchmal sehr anhängliches Wesen.

Danke für eure Antworten!

Viele Grüße!
 
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Nausicaä

Nausicaä

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ich halte es immer für ratsam min 2 katzen zu haben.
das sozialverhalten miteinander ist nicht zu unterschätzen.

ich bin allerdings sehr verwundert weshalb ihr nun nach 7 monaten ins grübeln kommt wenn ihr VOR der anschaffung schon gesagt bekommen habt, dass man katzen besser zu 2. haltet und ihr euch doch dagegen entschieden habt (aus welchen egoistischen gründen auch immer man ein kitten allein aufwachsen lässt :( ).
also was hat sich verändert?
 
Nonsequitur

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Hier werden all deine Fragen beantwortet:

http://www.katzen-forum.net/die-anfaenger/8827-warum-zwei-katzen-besser-sind-als-eine.html
http://www.katzen-forum.net/die-anfaenger/41071-warum-2-kitten-unbedingt-noetig-sind.html

Bitte lasst euer Katerchen nicht allein bleiben. Die Beschreibungen und Bilder in den verlinkten Threads vermitteln euch hoffentlich eine Ahnung davon, was für Erfahrungen und Entfaltungsmöglichkeiten ihr ihm vorenthaltet.

Als Kumpel eignet sich am besten ein etwa gleichaltriger (ca. 6-9 Monate) Siam- oder Orientalenkater. Beide sollten vor der Zusammenführung kastriert werden, falls noch nicht geschehen, sonst gibt es nur zusätzlichen Stress.
 
S

Simpat

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Besonders Siamkatzen überhaupt die Orientalen sind sehr sozial, verspielt und lebhaft, die sollten auf keinen Fall allein gehalten werden. Aber egal welche Rasse, Kitten in Einzelhaltung sind ein NO GO. Katzen sind nun mal keine Einzelgänger, sie werden wenn dazu gemacht. Darf man fragen woher du den Kater hast, weil seriöse Züchter geben keine Kitten in Einzelhaltung ab und schon gar keine Siam.

Aber jetzt kommt die gute Nachricht, in dem Alter sollte es überhaupt keine Probleme geben, dass jetzt schnellstmöglichst nachzuholen und ihm einen Spielkameraden und Artgenossen ins Haus zu holen. Der sollte im Wesen, Charakter und Temperament zu ihm passen, also BKH oder Perser wären ungeeignet, am besten wieder eine Siam, Siam-Mix oder eine mit orientalischen Einschlag wäre jetzt meine Empfehlung und am besten noch einen Kater im Alter von 4-8 Monaten würde gut zu ihm passen.
 
Katzenbande

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Mit deiner Annahme hast du absolut Recht, JEDE Katze möchte, erst recht als Katzenkind, einen Kumpel um sich herum haben.
Und auch recht hast du, dass Siams sehr gesellige und ausgesprochen soziale Tiere sind.
Das Knabbern am Wandtatoo könnte in Zeichen von Langeweile sein.
Woher willst du wissen, dass er zufrieden ist mit seiner erzwungenen Einzelhaltung. Er kann dir soch ganz sicher nicht sagen, was ihm fehlt oder nicht.:rolleyes:
Ein Beispiel.
Meine Tochter hatte vor einigen Jahren von einem Züchter einen "ausrangierten" Siamkater (damals ca. 2-3 Jahre alt) geschenkt bekommen. Wohlgemerkt aus einer Zucht, also ständig mit vielen Katzen als Gesellschaft.
Nach kurzer Eingewöhnungszeit schien er sich auch sehr wohl im neuen zuhause zu fühlen, wurde sehr anhänglich, super lieb und auch sehr verspielt.
Etwa ein Jahr später hat sie, weil ich ihr ständig in den Ohren lag, aus selbiger Zucht einen weiteren Kater bekommen.
Klar, am Anfang mußten sich die zwei etwas zusammenraufen, es gab auch mal Krach, aber nichts besorgniserregendes.
Die zwei sind heute ein Herz und eine Seele, toben oft gemeinsam, wenn geschlafen wird, dann IMMER gemeinsam, eng aneinander gekuschelt.
Erst jetzt weiß man, dass der erste Kater allein eben doch nicht so glücklich war, wie es für uns Dosis immer den Anschein hatte.
Natürlich muss eine Zusammenführung nicht immer so reibungslos verlaufen, aber wenn ihr euch bald nach einem etwa gleichaltrigen Kater umseht, dann würde ich das auf alle Fälle versuchen und die Zusammenführung vorsichtig gestalten.
 
lauriers-rose

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Vielen lieben Dank für eure Antworten zu diesem Thema!
Ich habe mich für nur eine Katze entschieden, weil auch mein vorheriger Kater "Hauskatze" sehr gut alleine zurecht gekommen ist und er ein totaler Einzelgänger war, der sich mit anderen Katzen nicht vertragen hat. So etwas ist vermutlich selten, aber in dem Fall war es so.
Wie gesagt, Carlos macht nun nicht den Anschein als ob er unglücklich allein wäre und ich hatte bisher immer Bedenken wegen einer Zusammenführung, weil ich mir eben nicht sicher sein kann wie er reagiert. Ich habe nur festgestellt, dass er bei den Nachbarskatzen unterschiedlich reagiert. Der Kater z.B. hat ihn gleich angefaucht und ist auf Abstand gegangen, die Kätzin hat ihn interessiert anmiaut, da hat er sich auch in Lauerstellung begeben, hat aber nicht gefaucht sondern nur abgewartet, deswegen denke ich, dass vielleicht eine Kätzin eher in Frage kommt als ein zweiter Kater. Kastriert ist er übrigens schon.
Mein Freund und ich hätten uns auch für eine Katze aus dem Tierheim entschieden, die keine Rassekatze ist.
Hat den jemand Erfahrung mit Rassekatzen im Zusammenleben mit Nicht-Rassekatzen?
Ich habe schon gehört, das z.B. die Kombination Siam/Perser nicht passt, weil die Perser dafür viel zu ruhig ist. Das ist ja schon eine Wissenschaft für sich ;-)
Nochmals danke für die Hilfe! Ich bin für jeden Ratschlag dankbar!
 
S

Simpat

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Orientalen stehen in dem Ruf, dass sie da etwas eigen sind und vertragen sich am besten mit anderen Orientalen. Ich selbst habe da aber keinerlei Erfahrung mit, ich habe drei Briten. Da Kater und Kätzinnen meist recht unterschiedlich im Spielverhalten sind, Kater spielen viel ruppiger und körperbetonter, während Kätzinnen mehr Jagdspiele bevorzugen, vertragen sich gleichgeschlechtliche Paarungen meist besser. Aber es gibt auch weibliche Raufbolde und zurückhaltende Kater.

Es gibt oft auch Rassekatzen in Tierheimen und jede Menge Mixe, vielleicht kommt da etwas in Frage oder mal googeln, es gibt ja auch zahlreiche Nothilfen für Rassekatzen, für Main Coons und BKHs z.B. und bestimmt gibt es auch eine für Siams bzw. Orientale.
 
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taggecko

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Siamakatzen unbedingt mindestens zu zweit

dsc_0439fbm1.jpg


a-wurfoktober040g5yf.jpg


die liegen immer so rum-und ich würde als Gefährten auch einen Siam oder Siammix nehmen, da das Kuschelbedürfnis andere Katzen schon mal stören kann.
 
stern84

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mit orientalen kenn ich mich nicht aus.

Aber je früher ihr ein Kumpel holt desto besser.
Wenn sie noch Jung sind gewöhnen sie sich meinst sehr schnell aneinander & dann ist eine zusammenführung meist nach einer woche vergessen ;)

ihr solltet es dem tier zu liebe machen.
wenn ihr nicht da seit, hat euer carlos wen zum spielen, zum putzen, zum schmusen, zum jagen...
das kätzische spielen, kannst du ihm NIEMALS geben...
das kann halt nur ein kätzischer kumpel!!!!!!!!!!!!!!!!!

du kannst dich nicht mit ihm raufen, im hinterher rennen & seinen schwanz fangen, oder ihm die ohren putzen!!!
geht halt nur mit einem kumpel;)

Schau dir mal die beiden Links an die dir ans herz gelegt worden sind.
ich habe mich hier bevor meine 2 kamen auch durchs gesamte forum gewühlt.
unteranderem auch in den beiden links ;)
 
Katzenbande

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  • #11
Mein Freund und ich hätten uns auch für eine Katze aus dem Tierheim entschieden, die keine Rassekatze ist.
Hat den jemand Erfahrung mit Rassekatzen im Zusammenleben mit Nicht-Rassekatzen?
Ich habe schon gehört, das z.B. die Kombination Siam/Perser nicht passt, weil die Perser dafür viel zu ruhig ist. Das ist ja schon eine Wissenschaft für sich ;-)
Nochmals danke für die Hilfe! Ich bin für jeden Ratschlag dankbar!

Ich würde allerdings doch empfehlen, einen zweiten Siam(kater) oder Orientalen dazu zu nehmen.
Das Temperament der Orientalen und ihr Aktionsradius ist schon deutlich größer als vieler anderer Katzen, und ja, Perser sind in dem Fall das absolute Gegenstück!:rolleyes:
Also, ein Partner wäre in seinem Sinne eine tolle Idee (siehe die Siam-haufen-bilder von taggecko:p), von so eher ruhigen Rassen, wie Perser, BKH würde ich die Finger lassen.
 
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minna e

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  • #12
Vielen lieben Dank für eure Antworten zu diesem Thema!
Ich habe mich für nur eine Katze entschieden, weil auch mein vorheriger Kater "Hauskatze" sehr gut alleine zurecht gekommen ist und er ein totaler Einzelgänger war, der sich mit anderen Katzen nicht vertragen hat. So etwas ist vermutlich selten, aber in dem Fall war es so.
Wie gesagt, Carlos macht nun nicht den Anschein als ob er unglücklich allein wäre und ich hatte bisher immer Bedenken wegen einer Zusammenführung, weil ich mir eben nicht sicher sein kann wie er reagiert. Ich habe nur festgestellt, dass er bei den Nachbarskatzen unterschiedlich reagiert. Der Kater z.B. hat ihn gleich angefaucht und ist auf Abstand gegangen, die Kätzin hat ihn interessiert anmiaut, da hat er sich auch in Lauerstellung begeben, hat aber nicht gefaucht sondern nur abgewartet, deswegen denke ich, dass vielleicht eine Kätzin eher in Frage kommt als ein zweiter Kater. Kastriert ist er übrigens schon.
Mein Freund und ich hätten uns auch für eine Katze aus dem Tierheim entschieden, die keine Rassekatze ist.
Hat den jemand Erfahrung mit Rassekatzen im Zusammenleben mit Nicht-Rassekatzen?
Ich habe schon gehört, das z.B. die Kombination Siam/Perser nicht passt, weil die Perser dafür viel zu ruhig ist. Das ist ja schon eine Wissenschaft für sich ;-)
Nochmals danke für die Hilfe! Ich bin für jeden Ratschlag dankbar!

schnellstens einen kumpel. je länger du wartest, umso "schwieriger" wird eine zusammenführung.

es ist sicher gar kein thema, eine wald- und wiesenkatze mit einem orientalen zu vergesellschaften. das dürfte in meinen augen kein problem sein.

man achte auf´s zusammenpassen VOM CHARAKTER her, das ist das allerwichtigste.
 
C

carloS

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  • #13
hi,

eigentlich ist ja schon alles gesagt; aber vor allem, wenn ihr den kater nun nicht mehr zu euch ins schlafzimmer lasst, wird ihm etwas fehlen. oris brauchen unbedingt körperkontakt!

wir haben seit dem tod unseres siamkaters nur noch 1 orientalin zu zwei hauskatzen - sie vertragen sich zwar ( inzwischen ! ), von daher sind innerartliche sozialkontakte gegeben - aber man merkt doch, dass der inzwischen 10 jährigen katze was fehlt.....der ori-touch.....sie hat mit dem kater zwar nie gekuschelt, und doch muss jetzt ich beinah 24/7 zum kontaktliegen herhalten......also unbedingt einen (ori-) kumpel. und bis das geregelt ist, würde ich dem kater zuliebe das wandtattoo abschreiben und ihn ins schlafzimmer lassen !!! wenn ein ori erstmal einen knacks weg hat, ist das noch weniger lustig als bei anderen katzen!

lg
marion
 
K

Kimber

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  • #14
Ich habe mich für nur eine Katze entschieden, weil auch mein vorheriger Kater "Hauskatze" sehr gut alleine zurecht gekommen ist und er ein totaler Einzelgänger war, der sich mit anderen Katzen nicht vertragen hat. So etwas ist vermutlich selten, aber in dem Fall war es so.

Und das weißt Du woher? Wie viele langsame, behutsame Zusammenführungen mit passenden Katern sind denn gescheitert? Oder gab es nie welche, und Du vermutest das nur, weil er fremde Katzen, die in sein Revier kamen, vertrieben hat?

Katzen hält man nie alleine! Das wusstest Du auch! Du machst Deinen grade zum Sozialkrüppel und irgendwann ist er wirklicht nicht mehr zu vergesellschaften, und zwar durch Deine Schuld.
 
FiAma

FiAma

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  • #15
schnellstens einen kumpel. je länger du wartest, umso "schwieriger" wird eine zusammenführung.

es ist sicher gar kein thema, eine wald- und wiesenkatze mit einem orientalen zu vergesellschaften. das dürfte in meinen augen kein problem sein.
man achte auf´s zusammenpassen VOM CHARAKTER her, das ist das allerwichtigste.

*unterschreib*
ich hab auch eine snowshoe (aus siamesen rausgezüchtet) mit normaler hauskatze. die zwei verstehen sich wunderbar :pink-heart:
anfangs war fiona (die hauskatze) schon ein wenig "überfordert", aber das ging vielleicht zwei drei tage so, dann war alles okay ;)
aber ich muss auch zugeben, dass die nächste mieze wohl auch ne "stapelkatze" wird, da ich schon merke, das amabel gerne nochmehr stapeln möchte mit fiona, sie aber manchmal auch nach ner halben stunde oder so erstmal genug hat und geht... dann muss ich herhalten :rolleyes: :D
ist zwar nicht die regel, aber ich denke mal, amabel würde sich trozdem freuen :cool:

EDIT: ich würd jetzt alldings keine ruhige katze mit einer quirlligen zusammentun (wie das beispiel perser/siam), dass ist denk ich mal keine gute idee...
deshalb, wie minna e schon geschrieben hat; charakter ist seeeeeeeeehr wichtig ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
C

carloS

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  • #16
@ kimber: willst du die te vergraulen ?
dann bitte auch auf mein haupt asche, denn ich bin auch nicht als katzenversteher geboren und lerne weiter und weiter.....

lg
marion
 
K

Kimber

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  • #17
@ kimber: willst du die te vergraulen ?

Nö, ich frage sie, aufgrund welcher gescheiterten ZFs sie zu dem Schluss kam, dass ihr vorheriger Kater nicht zu vergesellschaften war und warum sie annimmt, dass es ihr jetziger auch nicht ist.

Ist doch eine völlig legitime Frage.
 
Nonsequitur

Nonsequitur

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  • #18
Ich habe nur festgestellt, dass er bei den Nachbarskatzen unterschiedlich reagiert. Der Kater z.B. hat ihn gleich angefaucht und ist auf Abstand gegangen, die Kätzin hat ihn interessiert anmiaut, da hat er sich auch in Lauerstellung begeben, hat aber nicht gefaucht sondern nur abgewartet, deswegen denke ich, dass vielleicht eine Kätzin eher in Frage kommt als ein zweiter Kater.
Daraus kannst du nicht unbedingt was schließen. Mein Grisu reagiert auf Nachbarskater auch sehr viel grätziger als auf die Kätzinnen, aber die letzte Vergesellschaftung im Haus mit dem Kater Rumo war innerhalb weniger Tage gegessen.
 
Quasy

Quasy

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  • #19
Es muss ein passendes Pendant her. Ob das nun absolut auch noch eine reinrassige Siam sein muss (selbst bei Mixen könnte man ja kritisieren, dass der Charakter von der 'Rasse' grundverschieden sein könnte usw.) oder etwas ähnliches wie z.B eine aktive EHK (Hauskatzenmix) ist egal. Katzen sind und bleiben Katzen, diese ewigen "Rassevorurteile". Es gibt Tendenzen, von denen ich auch eher abrate...z.B Ori und Perser wie schon gesagt wurde. Es sei denn, man wählt so geschickt aus, dass die Kombi gut funktioniert.

Ich halte übrigens einen OKH (7 Jahre) mit einem Ragdoll (2 Jahre) und nun auch einer Hauskatze (ca. 14 Monate) zusammen und es funktioniert sehr gut. Habe hier allerdings auch lauter "Ausnahmen" sitzen.

Gut ist sicherlich, wenn Du etwas charakterähnlich und ggf. vom gleichen Geschlecht dazusetzt, natürlich mit ähnlichem Alter. Ein Kumpel darf nicht fehlen :)

Liebe Grüße und viel Erfolg
 
lauriers-rose

lauriers-rose

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  • #20
Nochmals Danke für die zahlreichen Antworten!
Sie alle haben mein Bauchgefühl bestätigt, dass es wohl nun doch besser ist einen Katzenkumpel für meinen Carlos zu finden. Heute werden wir dem Tierheim einen Besuch abstatten und nach einer geeigneten Katze Ausschau halten die zu dem Charakter von Carlos passt. Es müsste eine lebhafte anhängliche Katze sein. Ich denke auch, dass es nicht so sehr von der Rasse im Allgemeinen abhängt ob sie sich dann vertragen werden oder nicht, sondern wirklich von den Charaktereigenschaften der jeweiligen Katze.
Werde auf jeden Fall berichten ob wir ein passendes Gegenstück gefunden haben und wie die Zusammenführung dann klappt. Bin gespannt! :verschmitzt:
 
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