Neuzugang rollig.....

Schatzkiste

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  • #21
Ich bin keine TÄ, ich habe nur 3 kastrierte Mädels (vor 7 Jahren wurden sie kastriert) und weiß, was mir verschiedene TÄ und eine Tierklinik in meinem Umkreis (100 km) gesagt haben. Es erschien und erscheint mir plausibel.

Ist es aber nicht.

Ich will auch niemanden belehren - auch TÄ vertreten verschiedene Meinungen und Ansätze. Zu diesem Thema sind sie in meinem Umkreis allerdings nach wie vor derselben Meinung. Wo ich lebe? In Schleswig-Holstein.

Das ist in Deutschland auch leider nicht so selten, ändert aber nix an den Tatsachen.

Hi, dass der TA nicht während der Rolligkeit kastrieren möchte, spricht ansich für ihn, er möchte eben kein erhöhtes Risiko eingehen, wenn es auch anders geht.

Bei einem guten Operateur gibt es kein erhöhtes Risiko.

Da werden ganz andere OPs gemacht, die auch nicht an Banalem scheitern.
 
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Leila

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  • #22
Es gibt Märchen, die sind aus den Köpfen nicht herauszubekommen. So auch das Märchen von der stärkeren Durchblutung während der Rolligkeit. Das Gewebe ist durchblutet wie immer. Vllt. muss die Narkose bei einer hormonell aufgedrehten Katze anders dosiert werden? Egal, erfahrene TÄ können immer kastrieren.

Ich halte die stärkere Durchblutung nicht für ein Märchen. Der Uterus ist während der Empfängnisbereitschaft nicht stärker durchblutet deiner Meinung nach? Bei keinem Säugetier einschließlich Mensch? Katze kein Säugetier? Ich denke die Aussagen der Tierärzte, die ich gesprochen hatte anläßlich Mimis Kastration vor einem Jahr beruhen auf Erfahrungen. Es wurde nicht abgelehnt, während der Rolligkeit zu kastrieren, aber gesagt, besser wäre es, wenn die Rolligkeit abgeschlossen ist. Falls es gar nicht anders geht, dann ja .. so war das. Also keine TÄe, die keine Erfahrung hatten mit Kastration während Rolligkeit, eher das Gegenteil. Ich war ansich erstaunt, da diese Tierarzt-Meinungen nicht mit dem Internet-Mainstream komform gingen. Letztlich verlass ich mich bei solchen Entscheidungen auf Tierärzte und nicht auf Internet-Anekdoten. Die Mie hat durchgerollt und keinem hat es geschadet:) Katze nervt mit ihrer Rolligkeit, mal schnell unters Messer, damit Ruhe ist, find ich persönlich jetzt nicht so toll.
Narkosedosierung bei einer Katze, die kreislaufmäßig völlig neben der Spur liegt, ist sicher auch ein Problem und vielleicht ein Grund, weshalb erfahren Tierärzte lieber sagen, nicht während der Rolligkeit:)
 
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May Belle

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  • #23
Warum sollte der Uterus stärker durchbluetet sein ?
An den Uterus geht auch keiner.
Da der Eisprung bei einer Katze erst beim oder nach dem Deckakt erfolg, baut sich im Uterus keine Schleimhaut auf; keine Katze hat Monatsblutungen....
Die Gebärmutterschleimhaut baut sich erst danach auf.
Was sollte als mehr bluten ?
Das einzige, das es mehr gibt, sind Hormone, die der Katze sagen, einen Kater zu suchen.
Kein Kater, kein Deckakt, keine vermehrte Durchblutung von Irgendwas.

Die Kastra einer Katze birgt eh keine Blutungen, vielleicht nur, wenn man beim Schnitt ein Blutgefäss der Haut verletzt.

Manche TÄ erzählen den Mist aber, um Hormontabletten zuzüglich zur Kastra zu verkaufen.
An der Kastra verdienen sie nur ein Mal.
 
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Rana

Rana

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  • #24
Durch den Einfluss von Östrogenen während der Rolligkeit kommt es zu den typischen Verhaltensänderungen und zur Bildung sprungreifer Follikel. Es kommt aber auch zu Veränderungen am Uterus, wie Ödematisierung (Wassereinlagerung) und vermehrter Schleimproduktion.
Um den Gewebeaufbau und die erhöhte Aktivität bewältigen zu können ist eine stärkere Durchblutung notwendig.
Durch die Ödematisierung wird das Gewebe auch brüchiger.

Eine Katze kann man in der Hinsicht nicht mit einem Menschen vergleichen, denn sie haben schon eine ganz andere Form der Plazentation, wegen der es eben nicht zu den Blutungen kommt wie bei einer Frau.

Das einzige was bei der Katze durch den Deckakt ausgelöst wird ist die Ovulation, also der Sprung des Follikels vom Eierstock in den Eileiter.

Um Blutungen zu verhindern werden Ligaturen gesetzt, also Gefäße abgebunden. Ödematisiertes Gewebe ist brüchiger, reißt beim setzen einer Ligatur also schneller ein und dazu kommen eben noch die dickeren Blutgefäße durch die stärkere Durchblutung.
Das Risiko steigt also durchaus an, was ein Tierarzt (der nicht gerade zum ersten Mal kastriert) aber im Griff haben sollte.

Das dazu geraten wird eine bestehende Rolligkeit abzuwarten, bei Katzen, die keine Gefahr laufen gedeckt zu werden, mit Begründung des höheren Risikos ist also keineswegs an den Haaren herbei gezogen.

Streuner und andere Katzen, die Kontakt zu potenten Katern haben, auch während der Rolligkeit zu kastrieren ist mit einem akzeptablen Risiko verbunden, das man in Kauf nehmen kann.
 
Schatzkiste

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  • #25
Bitte, May Belle, lass es!

Das Risiko steigt also durchaus an, was ein Tierarzt (der nicht gerade zum ersten Mal kastriert) aber im Griff haben sollte.

Und darauf kommt es an.

An TA, der da an seinen Fähigkeiten zweifelt, hm, sollte ich da nicht an seinen Fähigkeiten zweifeln, ihn überhaupt an eine OP zu lassen?

Nicht unbedingt, ich weiß ja, dass er es vermutlich kann und ihn nur 'Langzeitdenke' davon abhält.

Sprich Prof gibt weiter an seine Studenten...
 
Rana

Rana

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  • #26
Und darauf kommt es an.

An TA, der da an seinen Fähigkeiten zweifelt, hm, sollte ich da nicht an seinen Fähigkeiten zweifeln, ihn überhaupt an eine OP zu lassen?

Nicht unbedingt, ich weiß ja, dass er es vermutlich kann und ihn nur 'Langzeitdenke' davon abhält.

Sprich Prof gibt weiter an seine Studenten...

Deswegen an ihm Zweifeln, hm, nicht unbedingt.
Ich finde es gehört zu einer vollständigen Aufklärung vor einer OP dazu, auch auf solche Risiken hinzuweisen. Und anhand dieser muss der Besitzer dann entscheiden, ob er es möchte oder nicht. Und warum ein vermeidbares Risiko eingehen, auch wenn es im Vergleich zu anderen Risiken klein ist?

Lass den einfach mal schlechte Erfahrungen gemacht haben... Oder eben einen von den "älteren" sein, die es eben noch so gelernt haben, wie du es schon geschrieben hast.
 
M

May Belle

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  • #27
Bitte, May Belle, lass es!



Und darauf kommt es an.

An TA, der da an seinen Fähigkeiten zweifelt, hm, sollte ich da nicht an seinen Fähigkeiten zweifeln, ihn überhaupt an eine OP zu lassen?

Nicht unbedingt, ich weiß ja, dass er es vermutlich kann und ihn nur 'Langzeitdenke' davon abhält.

Sprich Prof gibt weiter an seine Studenten...

Nein, weil ich auch zu den Leuten gehöre, die eingesammelte Straßenkatzen kastrieren läßt, dabei ist und es keinen Unterschied gibt zwischen rolligen und nichtrolligen Katzen.
Alles nur Geblubber von unfähigen TÄ drumrum.
 
neko

neko

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  • #28
Nein, weil ich auch zu den Leuten gehöre, die eingesammelte Straßenkatzen kastrieren läßt, dabei ist und es keinen Unterschied gibt zwischen rolligen und nichtrolligen Katzen.
Alles nur Geblubber von unfähigen TÄ drumrum.

Und in wie fern steht das Posting von Rana da jetzt kontrovers dazu? :confused:

Und äh.. was willst du eigentlich genau sagen? Vielleicht sortierst du das Posting noch mal, damit was verständliches rauskommt.

Grüsse
neko
 
Chinacat

Chinacat

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  • #29
Ich hatte hier eine dauerrollige Katze, die alle 14 Tage rollig wurde. Wir konnten sie damals leider nicht früher kastrieren, weil sie krank war. Das war wirklich kein Spaß! Wir hätten also wahrscheinlich bis heute nicht kastrieren können, wenn man die Rolligkeit hätte abwarten wollen.
Meine TA hat allerdings garkein Problem damit gehabt sie während der Rolligkeit zu kastrieren, sie meinte eine OP ist es immer und vorsichtig arbeiten gehört auch immer dazu. Außerdem wisse man eh immer erst nach dem Aufmachen was man da so genau vorfindet...
Aber vielleicht liegt das daran, dass sie Australierin ist und die sind vielleicht da etwas unerschrockener :D

Aber liebe TE, ich hoffe du kannst deine Maus bald kastrieren, denn man leidet ja immer mit! Und eventuell findet sich ja doch ein anderer TA in der Nähe oder du sprichst einfach nochmal mit dem Betreffenden, manchmal hilft das auch. Bei mir war es zum Beispiel so, dass meine TA eigentlich keine Katzen unter 6 Monate kastriert. Übliches Thema, wohl nicht nur bei den deutschen TÄ:rolleyes: Ich hab dann einfach drauf bestanden, dass sie Cleo mit ihren 4 Monaten jetzt auch kastrieren soll, sie hat es gemacht und hat festgestellt, dass die Kleine auch schon still gerollt hatte und dass frühere Kastras kein Thema sind und empfiehlt seither ihren Kunden doch eine frühere Kastration. Es ist also keiner Unfehlbar und manchmal hilft miteinander sprechen!
 
Jorun

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  • #30
Ganz ehrlich, ich sehe absolut kein Problem darin, die Rolligkeit abzuwarten bei einer Katze, die nicht Gefahr läuft gedeckt zu werden.

Im TS sieht das ganz anders aus, da muss bei Streunern kastriert werden, wenn die Katze nunmal eingefangen ist. Und gleichzeitig noch geimpft (was man in der Regel auch nicht zeitgleich mit ner OP macht).
Das ist ne Zwangslage, die so ein Vorgehen erzwingt.

Im Übrigen wird auch eine Frau wähend ihrer Tage an den Fortpflanzungsorganen operiert, sollte dies notwendig sein.
 
nikita

nikita

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  • #31
Manche TÄ erzählen den Mist aber, um Hormontabletten zuzüglich zur Kastra zu verkaufen.
An der Kastra verdienen sie nur ein Mal.

Hormontabletten wurden bei mir damals überhaupt nicht erwähnt.
Mein Tierarzt hat durch die spätere Kastra exakt dasselbe verdient wie er es mit einer früheren Kastra getan hätte.

Kastra während Rolligkeit ja, wenn es triftige Gründe gibt wie z.B. eine Dauerrolligkeit oder eine Streunerin, die man meist nur einmal einfangen kann.
Dann würde mein Tierarzt ebenfalls während der Rolligkeit kastrieren.

Ohne triftige Gründe = unnötiges Risiko, wie bei der TE auch.
Sie hat durchaus Zeit, die 2 Wochen noch abzuwarten, schadet der Katze mit Sicherheit nicht, höchstens ihren Nerven.
Wenn man also egoistische Beweggründe anführen will, dann doch höchstens die eines Halters, der keinen Bock auf das Gekreische hat.
Die Katze hat durch die Rolligkeit ihre Hormonumstellung sowieso schon mitgemacht, der erleichtert man gar nichts, indem man sie dann während der Rolligkeit kastriert statt 1-2 Wochen später.

Das dazu geraten wird eine bestehende Rolligkeit abzuwarten, bei Katzen, die keine Gefahr laufen gedeckt zu werden, mit Begründung des höheren Risikos ist also keineswegs an den Haaren herbei gezogen.

Streuner und andere Katzen, die Kontakt zu potenten Katern haben, auch während der Rolligkeit zu kastrieren ist mit einem akzeptablen Risiko verbunden, das man in Kauf nehmen kann.

Danke, endlich mal eine vernünftige Darstellung.


An TA, der da an seinen Fähigkeiten zweifelt, hm, sollte ich da nicht an seinen Fähigkeiten zweifeln, ihn überhaupt an eine OP zu lassen?

Ich würde nur einen Ta an meine Katze lassen, der es schafft, individuell zu unterscheiden, sprich, im Fall, dass es nötig ist auch während der Rolligkeit kastrieren. Wenn es unnötig ist, dann nicht.

Nein, weil ich auch zu den Leuten gehöre, die eingesammelte Straßenkatzen kastrieren läßt, dabei ist und es keinen Unterschied gibt zwischen rolligen und nichtrolligen Katzen.

Na, wenn du das sagst, wer könnte da noch zweifeln.
Ich bin froh, dass die TE auf ihren Ta hört und nicht auf User wie dich.
 
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Jessue

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  • #32
Naja, nur dass es dieses erhöhte Risiko halt eben nicht gibt, das sich einige TA aus Faulheit so ausdenken...

Klar IST die Durchblutung etwas besser. Aber die Durchblutung in der Pfote ist auch besser als an der Schulter... das Risiko zu verbluten muss also inder Pfote schon sehr groß sein dieser Argumentation nach.

Ich habe viele Jahre beim TA gearbeitet, täglich Kastrationen gesehen, bei rolligen, nichtrolligen, dauerrolligen, trächtigen Katzen und solchen mit Vereiterungen und anderen Veränderungen der Geschlechtsorgane, mit Zysten, Verwachsungen und sonstigem, was man so erleben kann, wenn man eine unkastrierte Katze aufmacht. Fazit: bei einer rolligen Katze ist das Gewebe besser durchblutet und etwas mürber, man nimmt sicherheitshalber gegebenenfalls ein etwas anderes Nahtmaterial und damit hat sich die Sache.

Übrigens kam unsere damalige Tierärztin und spätere Chefin auch mit der Lehre vom "auf keinen Fall in der Rolligkeit kastrieren" zu uns. Mein damaliger Chef - übrigens schon sehr lange Tierarzt - hat ihr die Scheu aber auch schnell nehmen können und die Erfahrung hat dann ihr übriges getan. Dazu lernen können zeichnet einen guten TA aus, nicht das rumreiten auf veralteten Thesen.

Ich bin froh, dass die TE auf ihren Ta hört und nicht auf User wie dich.

Weil? Du dich in deinen veralteten Thesen bestätigen lassen darfst? Du dich nicht mit dem hier und heute beschäftigen musst?
 
nikita

nikita

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  • #33
Weil? Du dich in deinen veralteten Thesen bestätigen lassen darfst? Du dich nicht mit dem hier und heute beschäftigen musst?

Nein, weil es in diesem Fall unnötig wäre, die Kastration hektisch übers Knie zu brechen. Gibt nicht den allergeringsten Grund dafür.
Im hier und heute gibt es genug tatsächliche Probleme, für die ich täglich umdenken/dazulernen muss. Da muss ich mir nicht künstlich irgendwelche Katastrophen erschaffen, nur damit ich den Forenslogan herunterleiern kann.
 
Rickie

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  • #34
Phillis,
schade, dass Du nicht auf meine Frage eingehen moechtest, was denn Dein Tierarzt raet, wenn die Katze dauerrollig ist ode res sich erst unterm Messer herausstellt, dass sie (still) rollt?

Narkosedosierung bei einer Katze, die kreislaufmäßig völlig neben der Spur liegt, ist sicher auch ein Problem und vielleicht ein Grund, weshalb erfahren Tierärzte lieber sagen, nicht während der Rolligkeit:)

Man kann auch mit Inhalationsnarkose arbeiten.
Bei Streunern weiss man es vorher auch nicht, ob sie gerade rollig sind, aber Narkoseprobleme treten da nicht haeufiger auf, als bei anderen Katzen.
Ein anderes Kapitel ist es, wenn die Katze traechtig ist oder Gebaermutterauffaelligkeiten aufweist und somit die OP laenger dauert.


Ich finde es gehört zu einer vollständigen Aufklärung vor einer OP dazu, auch auf solche Risiken hinzuweisen.
Und warum ein vermeidbares Risiko eingehen, auch wenn es im Vergleich zu anderen Risiken klein ist?


Ich habe viele Jahre beim TA gearbeitet, täglich Kastrationen gesehen, bei rolligen, nichtrolligen, dauerrolligen, trächtigen Katzen und solchen mit Vereiterungen und anderen Veränderungen der Geschlechtsorgane, mit Zysten, Verwachsungen und sonstigem, was man so erleben kann, wenn man eine unkastrierte Katze aufmacht.

Leider wird oftmals nicht auf alle Risiken hingewiesen, sondern offenbar nur in eine Richtung.
OP waehrend der Rolligkeit ist sicher das bei weitem kleinere Uebel, als so einige Pausen dazwischen zu verpassen (bei Phillis' Methode kann ich mir das leicht vorstellen) und das Gebaehrmuttergewebe inzwichen Entzuendungen oder Auffaelligkeiten aufweist oder die Katze mal schnell ausbuchst. Das sind ja angeblich immer nur Einzelfaelle, die sich aber irgendwie summieren und dann ist man ploetzlich in der Situation, einen 15-minuetigen Eingriff in eine Entfernung der Gebaehrmutter auswachsen zu lassen.

Jessue, straeubten sich Dir manchmal nicht die Haare, wenn Du sahst, wieviel Qual aus Nachlaessigkeit oder sonst woraus entsteht?

nikita,
es geht ja nicht nur um diesen speziellen Fall, aber der generelle Tenor sollte schon dahin gehen, wie ich schon geschrieben habe und was in diesem speziellen Fall ja nicht moeglich war, vor der ersten Rolligkeit zu kastrieren.
Falls das verpasst wurde, sollte man nicht ganze Aeonen abwarten und x Rolligkeiten vorschuetzen, sondern lieber mal zu Stuhle kommen, ggf. eben auch waehrend der Rolligkeit.
 
Phillis

Phillis

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  • #35
Phillis,
schade, dass Du nicht auf meine Frage eingehen moechtest, was denn Dein Tierarzt raet, wenn die Katze dauerrollig ist ode res sich erst unterm Messer herausstellt, dass sie (still) rollt?

Ich werde ihn bei der nächsten Gelegenheit fragen. Sonst kann ich diese Frage nicht beantworten.

Ich vermute: die Rolligkeit mit Perlutex unterbrechen und das bis zur Kastra geben. Aber um es wirklich zu wissen, werde ich ihn fragen, wenn ich das nächste Mal mit einer Katz bei ihm bin.
 
Rickie

Rickie

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  • #36
Danke, Phillis.
Die Rolligkeit mit der Pille zu unterbrechen, finde ich schon sehr krass, zumal objektiv keine Notwendigkeit dazu besteht.:(
 
Leila

Leila

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Kreis Heinsberg
  • #37
Ich habe viele Jahre beim TA gearbeitet, täglich Kastrationen gesehen, bei rolligen, nichtrolligen, dauerrolligen, trächtigen Katzen und solchen mit Vereiterungen und anderen Veränderungen der Geschlechtsorgane, mit Zysten, Verwachsungen und sonstigem, was man so erleben kann, wenn man eine unkastrierte Katze aufmacht. Fazit: bei einer rolligen Katze ist das Gewebe besser durchblutet und etwas mürber, man nimmt sicherheitshalber gegebenenfalls ein etwas anderes Nahtmaterial und damit hat sich die Sache.

Du bist demnach Tierarzthelferin (oder Zuschauerin bei Kastrationen aus welchen Gründen auch immer) und kein Tierarzt. Aus dieser Posiiton heraus meinst du einer Userin zu einer Kastration während Rolligkeit raten zu können, obwohl sie das Ende der Rolligkeit abwarten könnte und zig Tierarztmeinungen dagegen sprechen. Der TA,bei dem du gearbeitest hast war gut, folglich sind alle anderen doof. Schon beachtlich diese Argumentation .:cool:
 

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